Der Schnaps zum Begießen von Blatt #333 ist ausgetrunken, aber schon durch Whiskey (und heute Blatt #341) ersetzt :: gemäß dem Spruch
«Man sollte immer eine kleine Flasche Whiskey dabeihaben, für den Fall eines Schlangenbisses – und außerdem sollte man immer eine Schlange dabei haben.»
W.C. Fields
Nein nein, wie immer ist der Soodlepoodle beim Malen von äußerster Nücheternheit benetzt, wandert während des Arbeitsprozesses immer zwischen Stiften, Blatt und Radiergummilager in der Küche und dem Scannerzimmer hin- und her. Surft im Netz, wenn das mit dem Scannen länger geht, und findet Interessantes zum Thema Dranbleiben:
«I feel like the artists who matter to me the most stick to one theme and that´s where the real development comes from – the act of revisiting things.»
Thomas Demand im Interview mit Anne-Celine Jaeger (Deutsche interfjuhen Deutsche – auf englisch?) – hier als Nachtrag ein sehr cooles “Shifting”-Video namens “Pacific Sun”.
Daß ich an einem Thema “klebe”, kann ich bei meinem Malen und Umfärben garwohl auch behaupten. Und dabei immer noch überhaupt nicht einschätzen, wie lange wohl noch. Denn wenn nach dreihundertvierzig bemalten Blättern jäh solche Konstruktionen wie diese da hervorsprießen, kann ich mich nur wundern, daß da immer noch was Unerwartetes kommt. Und überlege gar in manchen lengthy Momenten, es doch einfach mal sein zu lassen und irgendwas weniger Einbahntunnelstrassiges zu tun.

Dann aber lasse ich mich von John Baldessari ermutigen, an dieser streng nach Besessenheit riechenden Sache dran zu bleiben und finde dazu die weisen Worte des Malers John Currin in einem wirklich grandiosen englischen Interview/Artikel im Newyorker:
“You should never will a change in your work—you have to work an idea to death. I often find that the best things happen when you’re near the end.”

Na denn! und: wie auch immer! Hey! Guckt mal da! Diskobeleuchtung!
PSerendip des Tages: Wem dieser
- «This is John Baldessari´s pencil» (cut)
- «This is John Baldessari´s chair» (cut)
- «This is what John Baldessari sees when he sits at his desk» (cut)
- etc..
- FilmSchnittStyle und das Geraune von Tom Waits gefällt,
der findet sicher auch Gefallen an einem Encore, nur auf deutsch. Und über/ mit Designermöbeln..
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Musik beim BuchstabenSchüttelen heute:
oliverunddieblauenhunde.bandcamp.com: “schwebebahn 1975″ EP
Moby: “Ambient” (Bonus- CD vom Album “Hotel”), V2 Mute, 2005
Steve Bug Presents: “da minimal funk”, RAW Elements, 1997
Stammheim Presents “Heimfidelity 2″ mixed by Oliver Huntemann, 1998



































































Dabei hilft die durch Rechner flexibel gewordene Möglichkeit zur Koloration, fertig gemalte Formen umzufärben und dadurch in einen realen Kontext einzuordnen, die Assoziationstauglichkeit mit “noch lebenden” Gegenständen näherzurücken. In Orange gefärbt zum Beispiel Flammen in Formen zu entdecken, die in Grün eher organische Blätter waren. Oder in braun plötzlich hölzerne oder irdene Phänome zu erahnen. Und dadurch wie hier das lilafarbene Vertikale als zum Beispiel aufsteigende Rauchsäule mit.. äh, Fräsungen oder gar eine organisch-körperliche Form á la 
Oder wars eher die Lust, irgendwas auseinanderhalten oder einfach nur benennen zu können? Drehwurm von Noppen von Blättern von Gräsern von Perlmutt zu trennen? Oder gehts eher darum, hell von dunkel, düster von positiv, deprimierend von ermutigend, auf- von abwärts trennen zu können? Je größer das Rätsel, desto genauer jedenfalls guckt man hin – die Bilder sind somit weitere Beispiele/Hinweise für/auf die Tatsache, daß ..man ja unbedingt was erkennen wollen will!
Bläschen im All? Zwillingseier? Ringelwürmer? 

































Irgend eine Mutation aus Eiskufe, Fleischerhaken und Hieroglyph, zackigesInitialen, das rechte Sechzigerjahre Raumkäpselchen, Spinnenelefant auf drei Beinen dafür mit Rüssel ohne Ohren sind mir wert, ans schwarze Brett im Flur gepinnt zu werden – da kommt sicher die nächstgrößere Idee angeflogen irgendwann!










