Ich blättere den Kinder Kalender auf heute und da erscheint die indische Echse, ein Lauf- und Fresssaurier, griechisch vierzeilig bedichtet. Mir fallen Game-Szenarien von eingehegten und/oder aufgesattelten Ausgestorbenen ein. Filmszenen gibts anaolog ja auch zu hauf. Gleichzeitig lese ich online die angeführten Gründe, warum die Leute mit großen, erkenntnisgierigen Internetseiten eine Sperre, die nur Menschen durchläßt, eingebaut haben. catchpa, captcha, gotcha?
“Verhaltensanalyse” führt mir die KI (als dritte Person virtuell) als Grund für diese Einlasskontrolle auf.
Das bringt mich zur Überschrift.
Category Archives: a=LUX.A.
Spaccolore! Sprezzatura! Spompanadeln!
Nein Nein, ich arbeite nicht an einem privaten Slang à la Verslan oder Ähnlichen, ich sammle nur Blicke über den Tellerrand in Form von kulturellen Beiträgen (Wörtern), die mir gestatten, die Welt anders als gerade noch, zu diesem eben verschwundenen Zeitpunkt, im Nach-JETZT zu sehen.
Ihr seht heute zwei frisch herbei/ ein ge(p)flogene: einer zweiter aus Italien, der letzt-andere aus Österreich. Der dritte sprich Erste: Selbst frei erfunden: Das noch unbekannte romanisierte Substantiv zu spackofarben halt. Der unstein’ge Weg dahin: Brabbeln. Vor sich hin. Unter der Dusche, beim Bügeln oder einer sonstigen halbautomatischen (Hirn)Tätigkeit. Unscharfe Nationalflaggenbetrachtungen in diesem Fall.
Ich kann mich an den direkten a=luxierten Sprung “in der Schüssel” von Tricolore nach Spaccolore genau erinnern s.m.i.l.e.y.
Aber die anderen beiden, die gibts tatsächlich, die kenne nicht nur ich:
https://en.wikipedia.org/wiki/Sprezzatura
https://de.wiktionary.org/wiki/Spompanadeln
Alle gefühlt mal wieder nen halben Meter zu lange Wörter: Sesquipedalian
eben!
Bildteil, erklärend:

2 not really farblose Beispiele von indooriger 3D-Inspiration aus der Phase der Werdung, des Übergangs: links das spannende Faltmuster, wenn man die zu trocknnden Tücher auf der Lne etws zusammenschbt, rechts zwei achtlos hingeknüllte Restkartonvierecke, denen mittig die Ellipse fehlt. Durch ihre achtlose Platzierung, Ausdehnung und Schlänke an manchen Stellen “macht” mir die Schwerkraft diese eleganten Kurven.
Das einzig Schwierige daran: angesichts dieser Entdeckungen unverzüglich die Kamera in Aktion zu bringen.
Dazu notwendige geistige Vorarbeiten™: Relaxen, denn. Es gibt viel mehr Angefangenes und Unvollendetes =das kosmische A&U, das aber den Funken der wahren Inspiration wirft. Der bei fertig Perfekten dagegen erlischt. Dafür ersteht meinetwegen dann das Schwarze Licht der Perfektion. Das zur Bewunderung anregt, nicht mehr zur hämdsärmligen Äktschen. Capisce?
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Energische Musik des vergangenen Jahrtausends dazu?
Simple Minds: “Sons And Fascination” 1981
Talking Heads: “Stop Making Sense” 1984
The The: “Mind Bomb” 1989
als dolce danach:
Maxwell: “Embrya” 1998
De nada, nadel, fado, 1A Ficionado!
Ich tippe dies, um als MusikundSprachliebhaber endlich mal,
und überfälligst längst
dies wunderbare Wort
Aficionado
stets hier bei mir zu haben.
..und suche mein’m Hirne je
ne Eselsbrücke zum Ver
lier’n und Wiederfinden wie
der Andi einste stat! In diesem Sinn :gib2:
O Fizio, sci figlio ,
fil-ament, Muffin, Niñio!

Dann rude und comme un Tornado
ins Off fliegt “Tournamentaalo”,
an Office boff & bolderol,
ein Bureau ohne “o”ld Rrol
wie in der gelb’ Tournane 😉
Afrique, ballique, Affiche, Afiz
zwei a, zwei i, zwei o,
per ici sie getrennt/vereint
direkt vor Euren Augen.
Jed’ Zeil’ ein Tritt auf E’zelz’ Brigg.
Das “hier” kommt hier, en francais zwar,
doch wohlbestrumpft und re-erkannt
das Endergeb: Banado,
Tournado & Ciao! Nado!
e.r.g.o.:
Afici ‘O’ nado.
a=LUX.A.
ausgekugelte = luxierte Assoziation. Das bedeutet a): Gedankensprünge ohne logischen SinnZusammenhang, weit außerhalb der Standard-Bedeutungszone, die semantisch/grammatikalisch / hermeneutisch so festgequatscht wurde im Laufe der Jahrhunderte.
Das b)edeutet weiter: ein zugeflogenes, anders nicht “herzustellendes” “Werkzeug”, das niemals auf andere Weise so zu erreichende Ideen erstellen/liefern kann.
Was habe ich damit zu tun, nun Es ist schon ziemlich her, da wurde mir als Kommentar im laufenden privaten informellen Gespräch diese “Diagnose” gestellt. Von einem angehenden Chirurg. OK, klingt für nen Chirurg etwas nach Peripherie-Kompetenz, bestätigt sich aber fast wöchentlich aufs Neue, also Bingo.
Dieser Ausdruck wird nun, klein geschnitten und hübsch zusammengeschoben dekoriert zu a=LUX.A. – einer längst überfälligen Kategorie hier am Blog. Mit diesem “Logo” bebadge ich Künftiges, sobald der soodlepoolige Gedankenfluß nur nach dieser Methode zu erklären/nachzuvollziehen ist. Akustische Verhörer als ungebetenes Mittel-zum-Weg sind natürlich auch willkommen.
Beispiel des Tages (!):
The Imbiß Of Dorian Gray
Hier in Mannheim gibts diese Diagnose auch in salopp: “Von A backen auf K backen kommen”. Ok, noch eins? Voilà:
Der Würfel ist mehr als die Summe seiner Punkte
Convenience aus dem Kimmeridgium
“So, zwei neue Dinosaurier für zuhause!” Es gibt Kassierer, die, wenn gut bei Laune, ihre Arbeit kommentieren wie Sportreporter. Oder Kochmoderatoren, und dieser besagte piepste erst den Agustinia, dann den Ankylo an. Anschließend griff er zu der kleinen weißen Kaugummipackung, die einer der beiden Kunden noch schnell auf den Tresen gelegt hatte, las das bekannte Etikett, schmunzelte und sagte: ” …und noch einen Wriglosaurus!”
Wriglosaurus in kaufertigen Scheiben das ist.
Convenience Snacks aus kruden Urzeitechsen – stellt Euch das mal vor!
OK, warum theheck fällt mir denn so was auf? Warum guck ich da so genau drauf? Warum begeistert mich sowas so dermaßen? Nun, es gibt da eine klassische SteilVorlage. Reicht einige Jahre zurück und ging so: man vertippt sich an der Gemüse/Obstwaage im Supermarkt, gibt anstatt der erforderten Kennnummer den Preis der Bananen in-vier-Stellen ein und schwupp staunt nicht schlecht:
“Wie Brontosaurus? Wird der wieder hergestellt?” meinte schelmisch meine Nachbarin beim Erzählen und Etikettvorzeigen auf dem Nachhauseweg.
Nun hab ich als erst staunender Zaungast obiges Trio aus Ankylosaurus, Agustinia & Wriglosaurus auch zuhause. Eigens angeschafft, dabei durchgängig schmunzelnd. Durch einen Bon-genauen-Nachkauf ™. D3nn besser als in 3D kann man diese Geschichten/Phänomene/Transferleistungskursverläufe(!) nicht nachstellen: mit einem grandios spaßigen, veritabel serendipen Schulungsobjekt zur Anschauung/Demonstration von abstrakten Gedankensprüngen und vorher ungedachten thematischen Verbindungen.
Diese Faszination mit echten-Objekten-plus-Message ist mir nix Neues, erinnere ich mich doch gerade jetzt beim Tippen an diese crazy im Übermaßstab angefertigten Handarbeitsholzrahmen zur Darstellung des Sockenloch-Dilemmas in Klassenzimmern – bis hin zu den Siebziger Jahren – NO KIDDING! siehe hier mit vorausschauend 😉 davorgehängter Jacke zum Größenvergleich:
Gibts so was wohl noch auf e bay? Online finden tu ich grad nix, wüßt’ auch nicht wie nennen – pensionierte Enkel ehemaliger HandarbeitslehrerInnen vortreten! In meinem FotoArchiv gibts das aber sehr wohl – wiedergefunden nach gespannten10 Minuten KontaktbögenAbsuchen: Oktober Neunzehnhundertneunundachtzig, im Flur direkt vor der damaligen Küchentür! Jaja, dem Ex-Flohmarktjunkie in mir sei dankie…2021 leider extinct..
Ich fototeste nun @ home, wo und wie sich das ungleiche Trio so fotogenicly aufstellen läßt. Natrülcih guck ich dazu youtube und fühle mich in eine spannende Erdgeschichte nach der anderen reingespült! reinsedimentiert.
Setting Nummer eins: artgerecht. Soweit ich als Laie das beurteilen will. Also: draußen 😉 Dazu schnell ein alter Putzlappen mit ebenso altem Kaffepulver beladen. Voilà – die gefühlstechnisch passende Umgebung – stellt Euch das helle obere Bildviertel gerne noch zusätzlich als grau-bläuliches Ufer vor:
zur Erhellung der Szenerie grad nen Schritt zurück und Klick again for your interest/How-to:
Das obere ist aber passender für mich und hier. Atmosphärischer. Dichter. Jurassiger 😉 Lustigerweise stellt es auch noch genau die Irritation, wo denn da nun vorne und hinten ist, dar, die 1869-1893 zur erbitterten Note der Bone Wars geführt hat. Ist mir nach der Lektüre, wie die verbissene Konkurrenz zweier ruhmsüchtiger Männer zur Entdeckung von über 136(!) DinoArten führte aufgefallen.
Aber es geht auch genau entgegengesetzt. Weg von Jura, Kreide, Trias in die vorerst letzten Sekundenbruchteile der Erdgeschichte. Setting Nummer zwei:
Schwanzkeule, Alder! Verpackungseckschutzdreieckpyramiden, Glasleergut file_under Senf/Sardellen, Hängeleuchte Milchglastubus, Müslischale als Glaspilzhut.
Und dabei dann immer prominenter diese Vorstellung: “vor Millionen von Jahren”. Millionen!! Alter!!
Weiter herbeigeklicktes Wissen: Western Interior Seaway, der Fossilbericht, diese Erdzeitschwelle-durch-Meteoritenankunft , den “goldenen Nagel” des GSSP und ach ja: das Leitfossil (kannte ich bislang nur als sarkastische B-zeichung für B-triebsälteste. Oder ultra-zerknitterte Rockgitarristen der ersten Stunde.), …aber dann:
Here Come The New 2Me Dinosaurs/ Was für Viecher!! Was für Namen!!
- 40 kg Gewichtszunahme pro Tag geht an… Argentinosaurus!
- Baryonyx
- Brachylophosaurus
- Chasmosaurus
- Dilong Paradoxus
- Embolotherium
- Eotrachodon
- Hadrosaurus
- Helicoplacus
- Hupesuchus
- Irritator
- Jonkeria
- Kritosaurus
- Miragaia
- Muttaburrasaurus langdoni
- Parasaurolophus
- Protoceratops
- Quetzalcoatus
- Seismosaurus
- Tanystropheus
- Tropeognathus
- Wiehenvenator
- Xiongguanlong
und die leckersten davon nun imaginiert als..
- küchenfertig
- garfertig
- aufguss-/anrührfertig
- zubereitungsfertig
- regenerierfertig
- verzehrfertig
Noch spannender wirds, wenn man plötzlich Ähnlichkeiten mit Haushaltgegenständen oder Essenvorräten entdeckt. Dann nämlich gerät man auf völlig neues Terrain:
..und schafft so ein neues, sehr rätselhaftes Startbild für die Shortlist yeah!! Was das ist? Nun, lol, vielleicht ein
Brasilopaucus, Parasolopterix, Quantifixetus, Ecolothus, Halluzinaurus..
Eins mit FORWARD/REWIND Buttons in 3D hihi
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Gute Laune Musik beim Erdgeschichte/BioLernen:
diverse: “The Bossa Nova Exciting Jazz Samba Rhythms Vol 1“, Rare Groove Recordings
Beasts Of Paradise: “Gathered On The Edge”, Intuition , 1996
Nighmares On Wax: “A Word of Science”, Warp, 1991
diverse: “Blue Brazil Vol. 2”, Blue Note Records
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PS.: ach ja: der Brontosaurus zu 99.99 € Kilopreis war ein Gag der Waageneinrichter. Das ergaben anschließend die sehr amüsanten Recherchen. “Es gibt auch noch Teile von Raumstationen!”
PPS.: Dinos sind präsent wie eh und ohje, nicht nur im deutschen Spielwarenhandel, liebe Eltern von VorSchulkindern 😉 . In (überraschenderweise?) China gibts die beeindruckenden Modelle von PNSO. Müßte man mal eins in echt kommen lassen. Ich wählte Audrey, the Lambeosaurus . Oder A-Shu, the Qianzhousaurus.
Zockertechnisch obendrein neustes FSK16 – Urzeit/Dino/AdventureGame: ARK. Wimmelt nur so von TOTAL ANACHRONISTISCH customised (Flug)viechern. Aber: 1 Million mal verkauft im ersten Monat der Er’ältlichkeit.
PPPS.: die bildliche Darstellung ausagestorbanar Tierarten bietet fraglos künstlerische Freiheit. Gepunktet oder gestreift, geschuppt oder gefiedert, blaulich oder bäunlich, oder Übergänge dazwischen, who will ever know. Am besten gefallen haben mir bislang PaleoGuy on Deviantart (Happy Dinovember!) und die “wissenschaftlichen Kunstwerke” von James Kuether. Großes Kino! Da fiel mir zuerst sein “Quetzalcoatlus Custom image for AZMNH” ins faszinierte Auge. Hab ich auch grad als Wallpaper!



