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Meditation glass

Wozu der Mannheimer Pfennigbasar der deutsch-amerikanischen Freundschaft #38 doch alles gut ist: diese vier eleganten Gläser fanden vergangene Woche den Weg direkt auf meinen frisch mit fettrunder Glasplatte aufgepimpten Moviepoodle Drehtisch. Jetzt könnt ihr den Effekt der Kartons in motion erleben. Ohne Tonspur – das Manko wird zum Plus – super geeignet, verschiedene Soundtracks dazu zu testen. Seit gestern abend staune ich über die “Kooperation” dieser Bilder – am besten als Endlosschleife schalten – mit der Thievery Cooperation– groovy! Cool! Edel (in den grauen Stellen)!

Und noch ein Standbild mit beiden Farben 😉

Alt wei ber Left over

Guckt mal – ich hab n Schnuppakurs Kölner Karneval jemaat:

Ich saach nur: Ich kenn ene der ene kennt der sät da jeht noh jet – 360°-Video! Dat kann man packen und drehen!!

Nachtrag am Rosenmontag: Google beweist (?) mit dem Ergebnis “cake decorating” ebenfalls karnevalistischen Humor. Das nämlich erhält man heute, wenn man obiges Bild in die Bildersuche reinwirft (OK, irgendwie dekoriert hab ich das ja schon). Noch doller wirds, schaut man sich die Rubrik “optisch ähnliche Bilder” an- wow, was da alles als Kuchen durchgeht… Narhallamarsch!!

(Die) Wach(t) am Rhein

Ich & morgens unterwegs, wenn ich nicht muß – mark your calendar – kann ich da nur sagen. Aber: erfreuliche Bilder bei herrlichsten Vorfreude-auf-den-Frühling-Wetter. Und ich am Rückweg mit allen Tricks der LUMIX am Werk: extremer Zoom, mitdenkende Belichtungs- und Fokussierautomatik, Bild-Stabilisierungs-App und Echtzeit-Belichtungskontrolle. Tja, digital age halt – ich bin ja erst seit nem dreiviertel Jahr dabei dank Moviepoodle – muß man dazusagen. Bis dato waren ja knapp vierzehn Tausend Tage lang bedächtig analog angesagt.

Jetzt browse ich durch die 459(!) in zwei Stunden entstandenen Bilder und herauspicke nur wenige Stunden danach die “Gegenstücke” oder “Variationen” zu bereits bestehenden Werken, digital age halt. Alles, was gut aussieht, darf. Warum nicht auch.. Postkartografisches – siehe die 4er-Thumbnails:

Oben: April 2015. Drunter: Februar 2019.

OK, das unten hab ich erst ganz im ordentlichen Architktur-Sinn ins brave Rechteck reinverzerrt. Sieht man am dadurch schräggezogenen Gespiegelten.. Der Auto-Kontrast hat das Ganze dann in ein… unwirklich trümmerfeldiges Rasterbild verwandelt. Ganz à la der Letzte räumt die Erde auf. Hat aber auch was.

Bei der vor den Haupteingang der Original-Kunsthalle (fachmännisch: des Billing-Baus) verpflanzten “Slow Motion“-Ring-Skulptur von Nigel Hall fallen mir erstmals&plötzlich ironische Darstellungsmöglichkeiten dieser (nun) benachbarten Gegensätze auf.

Ich kann mich nicht entscheiden, was ich verschmitzter finde:

________________________Musik beim Schreiben heute:

Laika: “Sound of the Satellites”, Too Pure, 1997

Deep In Your Mind | Deep House Set | Winter 2017 Mixed By Johnny M

Working Week: “Working Nights”, VIRGIN, 1985

Ich höre nicht: das Titelstück 😉  “zersungenes Klischee” sagt Wiki. “Bereits vor 1900 (..) vielfach parodiert.” sagt Wiki. Erstaunlich: Versionen von Udo Jürgens und Heino gäbs davon.. Und mein (englisches?) WordPress biegt für die Kopfzeile/URL durchs Klammernweglassen dann auch noch das Original wieder hin. Für ne immer gutgemeinte SEO or what?.. ts.ts

Die Nachbrenner: tja, da gabs mal im März vor sechs Jahren auch ein KrimiCover mit Geländer.. Ob mich das Motiv unten daran erinnert hat? So.. unbewußt?

Vergleicht das nächste Bild mal mit dem dritten von oben.. Na? Wow, ne?

farb rausch poodle

Blätterei #2 heute:  ich sichte/ordne die frisch zugeflogenen Pappen. Heute: die grünblaue “Sektion”.

Der nun vorhandene beliebig! unifarbene *Hintergrund* taugt vorzüglich zu mit der Kamera gezogenen Farbübergängen. Also angewandte Bewegungsunschärfe, hier zum Farbmixen gnutzt. Cooler Bei-Effekt: die dezent muschelmustrige Papierprägung hilft mit, dezente, deshalb umso wirkungsvollere Bewegungslinien zu erzeugen.

Kombiniert man diese Aufnahmetechniken mit den Möglichkeiten der einfachsten (!) digitalen Nachbearbeitung, öffnet sich die Tür zu wirklichem Neuland:

die porträtierten Gegenstände, so interessant/geeignet genug, – das wird noch zu erkunden sein – beginnen eine phänotypische Reinkarnation: bloßes Fotografieren erzeugt etwas völlig Neues, löst die eigentlich ursprüngliche Form zu mysteriöser Unkenntlichkeit hin auf:

 

Plötzlich sehe ich nicht nur bizarre Tiefseefische wie der im Nordmeer tauchende Herr Semenov, sondern auch Bewegungsstudien de luxe wie die von Tobias Gremmler grandiosen digital veränderte chinesische Opern Studien. Die wiederum lass ich mir Anregung sein, es mit meinen schmalen Requisiten und der Farbe-aus-dem-Schuber ebenfalls ins Fantastische zu wagen:

Das sind die ersten Versuche mit dem neuen Material+Ideen. Da bin ich doch mal höchst gespannt .. Ihr glaubt nicht, was da vor der Linse stand!

Aber auch das ganz brav (stillebige) Analoge à la plage isolee darf nicht aus den Augen verloren werden, birgt es doch ebenfalls erstaunliches Set-Design-Potential: schaut doch mal auf dieses betont naiv goldige Ding da unten. Das sind grad mal zwei helle Pappen gegeneinandergestellt, die diese Weite, Draußigkeit und Natur bewirken, während die sichtbar gelassenen Blattkanten ein Theaterkulissenflair “beiraunen”. At the same time!

Und mit Makro und selektiver Tiefenschärfe gehts noch monumentaler, räumlicher:

Dazu ein Add-On aus lila Knoblauchzehen-Netzschlauch, nem roten und zwei blauen Bogen en plus & es ergibt sich gar nicht nur ein neuer FarbFlavour, sondern diese paar Requisiten “schlagen” eine kleine Geschichte vor(!) – ich ziehe im Geist grad eine zickzackige Linie von Szene zu Szene.. “Farbdramaturgie” @ home 😉

Nachtrag: das ist aber alles recht blaß gegen… den living room von Cary L. 😉

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Musik beim Stuanen und Schreiben heute:

Vanderkraft – Ce Bon Vieux Jean Lassalle

des Fotografen Farbkasten

“Ja ja – ich nehm’ alles!” sagte ich impulsiv/gedankenlos zum Angebot, den gesamten Bestand an Chromokarton einer sich verändernden Galerie in meinen Wirkungskreis rüberzuretten. Also gefärbtes Papier zum Passepartoutgebrauch  in diversen Rest-Größen irgendwo zwischen DIN A4 und DIN A 0. Quer durch den Regenbogen. Crazy Vorstellung. Tja und dann kam der große (Umzugs)tag.. Puuh! War ne ganz schöne Ochserei plus mitgelieferter transportation challenge..

Und noch mehr Ärmelhochkrempelimperativ  @ home –  das hab ich nun von der schieren Masse: da müssen weia noch Schränke dazu her. Deshalb die spärliche  Aktivitäten hier am Blog in den letzten Tagen, eher ich und das Bauhaus und torx und Bohrwinde mit Kegelsenker auf Du und Du. Natürlich in den (Schrauben)Drehpausen: kindliche Neugier sprich erste Probefotos – unter Mitwirkung der herumliegenden sichtbaren Spitze meines RequisitenlagerEisbergs:

..meines bescheidenen Obstvorrates:

..der immerwährenden Mengen-An-Sammel-Wut..

..und dem digitalen Scherenschnittspaß bei erster Sichtung am Bildschirm. Na, der bloßen Schauwerte/Komplementärkontraste zuliebe. Man könnte sich auch noch nen Ländernamen ausdenken für diese zufällig hingeratene Nationalflagge. Und welcher Art die Original-Embleme sind…

PS.: Noch ne Variation des obersten Motivs. Weniger BuchstabenVoiceOver, dafür irgendwie näher dran am Stil einer 50ies-Eiskarte: vergleicht einfach (die Farben und Audrey H. auf Echtheit) mit diesem Clip, ragazzi!

Das sind erste Schnellschüsse ins HEY künftig  prallfarbig mögliche Leben-mit-analogen-Color-Support. Se Hämmer, welche Wucht diese Art der Farbgestaltung entwickelt! Einfach zwei Griffe ins Lager R und ins Lager K und dann Staunen, wie das wirkt. Zwischendurch  eine leicht von den Möglichkeiten bestäubte Brummung im Schädel, was damit alles kommen mag.

Barbara Kasten sag ich da nur mal als erstbeste Assoziation. Von Produktfotografie bis zu humoristischer Animation in ironischen Farbdesign HAinIF geht da plötzlich alles:

Es gab natürlich schon den Einwand (von außen), diesen ganzen move mit den cartones doch einfach per Photoshop hinfällig zu machen, ABER!!

..man kommt auf gaanz andere Gestaltungs- und Fotoideen per Griff nach z.B. dem Rosa und den transparenten Plexikunkelen. Den oben kaum sichtbaren Einfluß der natürlichen Lichtfarbe in den reflektierenden Flächen kann man anschließend am Rechner per Autokontrasterei in völlig neue Bilder weiterdrehen – siehe das bleu hier unten. Sagt bloß, auf so ne fotonatürliche Idee/wirklichkeitsnahe Wirkung käme man per Mausklickerei auch!!  Also ich bestimmt nicht !! Für sowas bräuchte man schon ganz schön digitale Erfahrung – bin ich Joon Ahn oder wie??!! So geht das viel impulsiver, schneller und macht mehr Spaß!! Viel mehr!!

Find ich äußerst fett. Und zwei pinxographisch geübte Klicks weiter ergeben sich diese mysteriösen Bildnisse aus derselben rosa Serie:

Hier kommt gar die Oberflächenprägung des Kartons ins Spiel, dieses Leinwandartige, das den Lichter und -brechungen einen exakt räumlichen Platz, eine handfest räumlich zuordenbare  Existenz zuweist. Ein mords Gefrickel per Pixel würde das werden!! Wenn überhaupt!!

Ihr merkt: ich bin entflammt wie ein Schuljunge unterm Weihnachtsbaum 😉

..und auch “ernste” Sachen gehen mit diesem “gebürstetes Alu look” Karton – das hätte mein neustes Startbild werden können, wenn da nix Spannenderes dazwischenkommen..

..wird!

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Musik beim Schreiben heute:

 Lemin – Avant Garden

Harrison BDP – Parallax

Ausreisser: Ekseption – Alla turka

Unterwegs in PinX’O’Land

Ein neues Terrain für meine PinXoGraphien tut sich auf: als Motiv, Landschaft, Setting,

Handlungs”ort” für… VideoGames.

Wow! Wie kommts? Ich entdecke gerade heute abend Musik, Trailer und Making-Of des Spiels Samorost 3 -in dieser Reihenfolge(!): mitten im Makro-Unterholz zwischen Krabbeltierchen, Pilzen und Totemgeistern entwickelt sich die märchenhaft-psychedelisch “behauchte” Handlung. “Passend” daher kommen diese vier neuen PinXoGraphien – denkt einfach mal eine tiny herumwandelnde (Spiel)figur hinein! Und hört dazu  – siehe unten!

Super anregend, urkomisch und abgedreht das Making-Of des Sounddesigns:

…seit heute kenne ich ne neue musikalische(!) Verwendung von Lollies, belutschten 😉 Und die Tätigkeit des Totem Spirit VoiceOvers

Ich finde im Archiv – und bestimmt übermorgen auf dem nächsten Blatt –  ein paar weltalltaugliche Bilder für space adventures …wie Ihr seht: die Übergänge sind fließend!

Weiterhin entdeckt: das Independent Game Festival

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Musik beim Schreiben heute: logo

Samorost 3 – Original Game Soundtrack

Germans call it emotionale Aufladung

..und? Wie würdet Ihr diese beiden Clips, äh, aufnehmen??

Rimowa Koffer und der japanische Chefkoch Nuomi

Model Liu Wen auf Hey! analoger Fototour und anschließend im Chanel Kleidchen in der.. Dunkelkammer 😉

Auf Werberdeutsch sehr technisch und extrem auf neutral (= kurz vor unverständlich) gemacht, klingt das Prinzip emotionale Aufladung auf englisch ungleich griffiger, ja gar: faszinierend:

Lovemarks is a marketing concept that is intended to replace the idea of brands.

Der sie erfindende Herr Roberts claims, “Brands are running out of juice”. Und später: He considers that love is what is needed to rescue brands.

Tja, da fällt mir grad kein hiesiges Video ein, das auch nur spürbar in diese Richtung zielt, nur annähernd diesen Charme versprüht. Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen! Also, Leude…

Aber es geht (anscheinend) auch ohne Liebe & so kommt ein kleines Rätsel mit dem dritten Video des Tages: Na – wie und womit wird hier wohl aufgeladen? Welche Menschen sollen da angesprochen werden? Alleinstehende Nerds mit Geld und neidischen, ebenfalls merkwürdigen Nachbarn? Coolness amerikanisch, Zielpublikum deutsch?? Vielleicht die europäische Lösung.. Tja, mmh, wohl doch nicht so einfach, berücksichtigt man das Kleingedruckte am (tänzerischen) Höhepunkt. Aber bestaunt Euch (anscheinend) erst mal selbst:

Mmh… Bosch klingt wie das französische boche. Googelet das mal! OK, and now google Mr. Original Bosch

OK, einen noch. Diesmal gar: Humor. Selbst-Ironie (so hungrig bin ich einfach nicht ich selbst 😉 )

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Musik beim Schreiben heute:

Bonis: Air vaudois op. 108 für Flöte und Klavier

Ich habs gereinigt. Da ist es losgegangen.

 

Strick mir nen Computerfehler heißt mein gestern aus der Versenkung wieder hervorgeholter Blogartikel vom September 2013. Das Video, das damals verlinkte, ist noch da, allerdings hat Vimeo das Einbetten abgeschafft. Also mußte, könnte und dürfte ein schnelles Ersatzbild zum Draufklicken her.

Als Stil(isierungs)vorlage hab ich angefangen, dieses typische Quadratestrickmuster im Film am Display nachzubauen. Geriet aber, als es auf die Glitch Erzeugung und ich ohne paraten HEX Editor kam, vom Weg ab und hab die entstandenen, sich überlagernden “Schachbretter” angefangen gegeneinander zu drehen. Kleiner und kleiner zu ziehen. Während sich die “Farben” gegeneinander subtrahieren. Das kann nur n Rechner..

Welch merkwürdige Anmutung! Welch auskragende Echos!

Bumbum dazu: In Deep Analysis | Deep House Set | 2017 Mixed By Johnny M 120.826 Aufrufe grad jetzt.

OOPS. Nach | : trag tags danach : | Ich hätte Brandwache halten sollen 😉

Die inner Tasche Landschaft

“Experimentelle Denkfabrik”, so hat ein wohlwollender guter Bekannter dieses Blog mal genannt. Das finde ich sehr schön, trifft es doch auch genau auf die Vorstellung zu, die ich selber von diesem Projekt habe. Genau wie gestern nachmittag beim Zugange-sein @ Bag design, als ich mithilfe von haushaltsüblichen digitalen Werkzeugen an der neusten PinXoGraphy herumhebelte – man glaubt es kaum, mean&while ich bin an Blatt #701. Da sprang mir (mal wieder) eine Vision von Landschaft ins pareidolische Hirn:

OK – Gesichte habe ich da wohl auch, blende Münder, Nasen & Augen aber wegen der weitaus faszinierenderen “Flora” weg heute. Dann drehe ich um 180°:

klappt ebenfalls: vier (durch die Kulisse?) angeschnittene Parkbänke mit HeckenRückenLehne und ein gartenbauerisch faszinierend angelegter Mittelgang..

Sehr erstaunlich, was sich das betrachtende Hirn so zusammenbiegt an “Erkenntnis”: ich kann knorrige Baumstämme sich schützend über Hohlwege beugen sehen, ebenfalls richtungsweisende Arme & Beine von kurzbehosten WanderInnen. Diese nierenförmigen Ohren (ohrenförmige Nieren?) wirken mit der Pfeilspitze wie gleichzeitig eingeblendete Markierungen auf der Wanderkarte (old school, bitte), die hellblauen Kreuze die angesteuerten Ziele. Oder 2019 soo yesterdayige Pokestöpsel..

Normalerweise tue ich ja meine Echos der Bilder hier nicht kund. Soll heute aber ein kleiner nudge/Schubs sein, der die Wanderer und Bühnenbildner unter Euch etwas kickt. Was? Weder Wanderer noch Bühnenbildner? Na, dann seht mal, wie Ihr mit diesem Manko so lebt angesichts dieser Bildnisse. lool

Obwohl die Spiegeltechnik bei all diesen Beispielen annähernd gleich (schlampig) ist, frappiert mich doch die sehr unterschiedliche Anmutung der Ergebnisse. Test: Ordnet doch jedem dieser Bilder mal nen Punkt auf der Weltkarte zu:

Das sind doch alles recht freundliche Blicke ins.. äh.. Grüne. Oder ins theatralisch Dunkle. Wow. Schon wieder ne Entdeckung, wozu das Handtaschending auch gut ist: als Anregung zum frische Luft schnappen! Oder ins Theater gehen?

PS.: zugegeben: das oben verlinkte Pareidolie-Video ist zwar lehrreich (siehe denoderdas recht mühsam enträtselten Fusiform Gyrus) und unterhaltsam (die Tote(n) Rose(n)), den verheulten Uploader finde ich jedoch etwas zwielichtig. Wahnsinnig interessant jedoch ist die Erwähnung einer gewissen “ivona” als (amazon-)SprachlieferantIn im VideoAbspann. Kannte ich nicht. Gibts aber auch schon nicht mehr. Nachfolge dieser vor 10 Jahren stillgelegten APP ist nun aws.amazon.com/de/polly/features/. aws = amazon web services.

check this aus! Da kommt man mit etwas weiterklickenden-Interesse™ auf Entwicklerhandbücher und “stimmlose alveolopalatale Affrikate“. Oder, nicht mehr ganz so otherworldly das ganz erstaunliche “Mit dem Amazon Polly-Plugin für WordPress können Sie den Besuchern Ihrer WordPress-Website Audioaufnahmen Ihrer Inhalte zur Verfügung stellen.”  Polly, sag mal Bo ah ey

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Musik beim Nachlesen und Nachschneiden heute:

Inner Circle: “Now That We Found Love”

Deep Is The Answer | Deep House Set | 2017 Mixed By Johnny M (wir steigen ein bei Sekunde 2566. Da bin ich ebenfalls ganz DJ)

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So. Und jetzt geh ich Bass üben.

Bass erstaunt in elf Sekunden

Drei Anläufe, eine Beta-Version, danach immer noch zehn Wochen Inkubation aufgrund ästhetischer Unzufriedenheit, ein jäh überraschendes Vergessene-Requisiten-Wiederfinden™ und jede Menge Schlafhirn hat es gebraucht, bis ich (und das Wetter) heute vormittag nun endlich so weit war, diese elf Sekunden aufzunehmen. In mehreren Anläufen “handgeschwenkt”, bis alles gestimmt hat: Ausschnitt, Geschwindigkeit, Fokus.

Mit dem Soundtrack bin ich immer noch nicht 100%ig einverstanden- allerdings mangelts mir an Studiomöglichkeiten, naja, vielleicht aber auch an Fantasie. Aber: man kann ja von hier aus erstnpaarmal drüber schlafen…

Warum das auf Gegenstandsseite alles farblich so gut zusammenpaßt, ist kein Zufall. Die quadratisch gemusterte Unterlage ist ein chromatischer, kein inhaltlicher Kompromiss – da ebenfalls aus den 80ern stammend. Die Wäscheklammer mit ihrem heruntergeblichenen Blassgelb gar war zu erst da. H.E.Y, denn sie diente als.. Farbmuster für die BassLackiererei. In ihrer Schmucklosigkeit perfect fit zur schmucklos-nüchternen Steinberger/Hohner Vorlage. Das ganz erstaunliche FIMO Modell kam am Schluß mit Gruß und Kuß..

  1. zum Titel ein Blick in den Spiegel..
  2. zur wahren Videolänge: die “Anfahrtszeit” hab ich zugunsten der Griffigkeit des Titels abgezogen. Die muß nämlich auch sein!
  3. die Finale Gestaltung mit Kaffeeverpackungsfolie, Nadeln und Papiercutter kam als letzte Idee. & hat viel Spaß gemacht.
  4. die Würze liegt am Ende in der Kürze. Oder auf der Schürze? 😉

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Musik beim Schreiben, Schwenken und Cutten heute:

Van Morrison: “Perfect Fit”