Category Archives: Medienkompetenzverein

Die Klaren sind die Dunklen, die Matten sind die Hellen

Ein unerwarteter Besuch vergangenen Montag in einem mir bis dahin völlig unbekannten Haushaltsauflösungsabverkaufsladen bringts: endlich ein vollständiges Glas Schach Set im Haus! Neues lecker Fotografierfutter! Erstaunlich dabei: siehe Überschrift… irgend ne Idee zu Analogien in der Zwischenmenschwelt? smiley

Nichtsdestotrotz das Motiv für uberhelle Sommersonnentage wie dieser eine: der runtere Rolladen wirft Punktreihenstrahlen, ich rutsche das Set in diesem Lichtstrahlfeld zurecht. Das Verfolgerspotprinzip mal umgedreht. Mehr noch an Challenge: ein Verfolgerspotfeld! Der Glastisch drunter: extra Effekt plus inclusive Hinweis aufs Making-Of Know-How!

Auch bei diesem wie beim letzten (=ersten) Mal Glasschachfotografieren bestimmt hier der doch flüchtige Sonnenstand die Beleuchtungsanordnung und -qualität: a) durch den quasi nicht mehr zu steigernden Kontrast isoliert sich das Schachfeld komplett von der Umgebung, das heißt: ich brauch weder aufräumen smiley II, Requisiten oder Farbkartons aussuchen noch digital groß nachbearbeiten.  Geht außer mit am Balkon angeflogenen Löwenzahn nur mit Glasversionen des !:!

Jetzt  fehlt “nur” noch das gelungene Bild davon, also los mit den Umrundungen und Annäherungen rauchig, eisig:

b) durch die übliche fotografische Eile in solchen Situationen – die Sonne hält ja nicht still (Joker-director of photography Lawrence Sher – muchos kudos!) und die vorgefundene/genutzte Lochbeleuchtung, die diesen Wander-Effekt-am-Motiv noch um Einiges an Schnelligkeit verstärkt, entdeckte ich c) erst beim Nachbearbeiten und (eigentlich unschuldig gestarteten digitalen) Zurechtrutschen diesen schrägen Effekt: Ratet mal, wie das denn nun geht:

Dieses irritierende Schräge könnte by the way ein Hinweis auf die Bedeutung der (eigentlich ganz wieanders gefundenen) Überschrift sein. Ganz ähnlich solcher weltläufiger Sätze wie

«Preise müssen ökologische Wahrheiten sagen. » Martin Lanzendorf, Mobilitätsforscher auf HR2 “der Tag” vom 20.07.2022

oder

«Bekämpfen Sie Kinderarbeit mit Ihrem Einkauf.» Einmal  gehört, nicht mehr vergessen.

oder

«Kurz nachdenken, das ist schon der halbe Faktencheck.» fluter.de/fakenews-erkennen-tipps

und eins noch

aus der -sprachigen (!) Schachwelt: «A special case of zugzwang is reciprocal zugzwang or mutual zugzwang, which is a position such that whoever is to move is in zugzwang.»  en.wikipedia.org/wiki/Zugzwang smiley III & IV

Yo! Zugzwang! [um, sagswäng?]

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Musik heute beim Tippen, ebenfalls aus besagten Haushaltsauflösungsabverkaufsladen:

Stan Getz: “Focus”, Verve Master Edition, 1962  Erstaunliche Bei-Info: My father (Eddie Sauter, Composer, Arrangeur des Albums, Anm. d. Red.) always did a lot of listening and would make his own score reductions. I would frequently find him poring over something by Bartók, Prokoviev, or Stravinsky, for example. It is most likely that he learned the idiosyncrasies of string writing from these sources. In fact, in I’m Late, I’m Late, you can hear echoes of the second movement from Bartók’s Music for Strings, Percussion, and Celesta.

Alan Parsons Project: “Tales Of Mystery And Imagination”, 20th Century Records, 1976 Erstaunliche Bei-Info: The prelude section of “The Fall of the House of Usher”, although uncredited, is taken verbatim from the opera fragment “La chute de la maison Usher” by Claude Debussy which was composed between 1908 and 1917

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for your interest..meine wachsende Schachspielfotosammlung gibts hier:

Düster wars, das Schach schien helle…

Schachnovelle vague

Schach dem langweiligen Licht!

Noch einige weitere Anregung und Wortschöpfungen extra  findet man auf dem mitunter doch sehr skurril erscheinenden wikipedia.org/wiki/Schachkomposition#Glossar. – Antikritische Züge, die Belegverführung, die Drohzuwachslenkung, wohl so manche Duellaufgabe, Farbwechselechos, das Flurmatt & der Lösungsknick, irreparable Drohungen und der famose Wenigsteiner..so’n Zeuchmit einem Wort: Kunstschach! Mitten aus dem Leben!

Nachtrag: welche Version bekommt als Titelbild (von wasauchimmer whatsöver smiley V) Euren Zuschlag? Die Star Wars WanderSchriftzug-Anmutung, die Wir-sind-unter-Euch-Version oder das klassisch (langweilige?) Überschrift oben, Text unten?

Wolken | fake | Echt | zeit | Mond

Echte Wolken, herein von Westen ziehend. Reizvoll dagegen an wandernder Mond. Erst bildschirm-geschossen aus meinem stets wach-senden Schlotfootage-Vorrat, dann science-like zusammenmontiert: meine neuste sem¿ kreative Tätigkeit: Clip auf Clip angucken, beim Erblicken Fotogenens’ schnell auf  die Kombi [SHIFT] S = Screenshot drücken.

Eine ganz eigene Art der fotografischen Tätigkeit: die Kamera ist fix, von mir unbekannten Dritten montiert (im Webcamfalle, oder in diesem: von meinem früheren Selbst) und man kann lediglich den Aufnahmezeitpunkt bestimmen mit dem push auf den button. Ich hab das – à propos Webcam – die ganzen zwei Jahre mit den beiden Steady Cams der Mannheimer Kunsthalle-im-Bau getestet. Über 400 Fotos sind dabei entstanden mit einer unglaublichen atmosphärischen Bandbreite. Die Frage ist nun die: bin ich allein der Urheber (und ergo könnte hier zeigen?)

Somit heißen die neuen Suchwörter meiner frisch hochgeladenen = dadurch aktualisierten Galerie Wolken, Mond. Nach ihnen “stellt” Google Euch die Bilder meiner Site zusammen. Wie komme ich auf die anderen 3 Worte? Nun, spontan!..denn  grad hör ich ein Radiofeature zum Deep Fake Telefonat  des Tages™- Neu + fake + aktuell – das next level in the real world application.

Im Beitrag  fallen mir Begriffe wie “Erkennungsrate” solcher Fälschungen auf, das Fehlen einer sehr gewinnbringenden Aufzeichnung und die aus meiner Sicht naiven Reaktionen, denn wenn man das Potential der brandneu erhältlichen Software “Metahuman”  blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y erblickt, muß zu diesem Vorfall in der Kohlenstoffwelt letzte Woche leider gesagt werden: Sorry, Leude,  wir sind da schon viiiel weiter: googelt mal “motion cap performer”, da kommt man sogleich auf das supererleuchtende www.screenrant.com/ best-motion-capture-performances-movies/  Da steht unter anderem:

« What’s more, all their actions could be viewed in realtime translated to rough character models and environments. »

Und mir fällt sogleich MoCap Performer Melina Juergens c/o Senua c/o Hellblade ein, die ihre Mimik (!) und KörperBewegungen live ins Virtuelle “übersetzt” zeigt. Und das vor schon 5 Jahren!

Plus das Tutorial unten: Wir bauen einen fernsteuer-, das heißt spielbaren “Charakter” nach unserem Foto = Ebenbild. Im Baukastenprinzip für Privatanwender. Die Spielewelt neugedeutscht Games World ist da Vorreiter und verdient fordert nun jäh unsere Beachtung, liefert die Meßlatte für unser/file_under  künftiges kritisches Gucken-auf-Medieninhalte (wie das offiziell so schön heißt).

Für Weiteres checkt mal cubicmotion.com in Manchester UK, die sind am Gesicht nah dran.

Erhellende Zitate aus diesen Videos:

«Creating a believable digital character that you can interact with has been a holy grail since the birth of computer graphics.» (Kim Libreri, CTO Epic Games, 2017)

«If you can’t convince the gamer to believe in these characters you failed in a way».(David Barton Executive Producer Cubic Motion, 2017) und weiter: «We could use this technology to put a face to Siri or Alexa»..

«So far, you have created more then 1.5 millions Metahumans, now you can create your own metahuman from a scan or a model»

(Wenn man diese Sätze irgendwo (auch nur) sinngemäß auf deutschen Seiten finden könnte, switche ich gerne….)

Und nun for your leisure noch ein paar fake Wolken, ein paar echte Wolken und Stills aus der Mondphasenmontage – ich machs Eurer (sicher hochprozentigen) Erkennungsrate leicht:

Als Sahnehäubchen in merkwürdig pockigen Outfit präsentiert: der große Satz für alle bildgebenden Berufe 2022: «I m just a collector of dots on a screen»
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Musik hetue beim Schreiben, funkig wolkig-Sein und der Mond-Endmontage:

“Too Young To Die” by Just For Funk. Jamiroquai cover. Barcelona España, Terraza de la azotea, fiesta en verano, ambiente de exuberancia. Dasselbe nochmal, aber ganz anders im: Splitscreen-Lockdown-jeder@home-Modus, wunderbar präzise, transparent und way up north: Mancunian: The Air Horns: Too Young To Die : Songs I Want To Play, Jamiroquai cover

Fakin Virgo – Butterfly (Jamiroquai cover)

Mixolydia music lab – “time won’t wait” – jamiroquai cover

Space Cowboy | JAMIROQUAI TRIBUTE | “R.B Studio Session” Live Medley TWO

Jamiroquai Bee Gees Mashup – Pomplamoose

…fein, daß es da Noten ‘für zu erwerben gibt, so können alle mit- und ich ewig so weiter machen – scrollt nur mal auf youtube.com/results?search_query=jamiroquai+acoustic+cover, runter, runter, runter, runter, runter, runter und runter!…… Aber! Es gibt auch mighty Neues aus der direkten Nähe der Paisley Park Studios:

Cory Wong : “Direct Flyte” (feat. Victor Wooten)..und gleich noch eins in dieser bunten FarbwechslerBühnenumgebung: Cory Wong : “Concrete” (feat. Mark Lettieri)…und noch eins im Country Style: Cory Wong : “Over The Mountain” (feat. Sierra Hull)…und noch ein Jazzorchestrales zum Abrunden: Cory Wong & Dirty Loops : Ring of Saturn

Nitin Sawhney: “Prophesy”, V2, 2001

to rococo rot: “Hotel Morgen”, Domino Recording, 2004

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Und, neu chez moi: Pinxography auf Leinwand, aus aus dem Meer gefischten Plastik. Plastik dann gewebt und bedruckt:

Serviervorschlag 1. Juli, wir hängen die Wolken heute vielleicht mal hochkant:

bewegt!bild!meditation!

Deutschland ist durchgängig zu lila, das Wetter zu gebläsig für Sonntagspromenadan äm Grönen (“Betreten Sie keine Wälder”), also vom Frühstücksei wieder zurück an den Bildschirm. Plus KameraBlick aus dem Fenster: fette Beute heute für mein Schlotfootage Projekt!

Übermäßig viel youtube glotz ich nicht, hab aber bei manchen Funden (oder hintersinnigen “Empfehlungen” von drüben) gleich das Gefühl, hier sticht was aus dem Umfeld. Also kommen hier drei,vier,fünf mal wie immer ungesponserte Beiträge heute (ich finde, die gehören zum künftigen Standard Medien-Know-How, wie die Kenntnis dieser jähals dachdämm endent deckten Seegraskugeln file_under Schöner Wohnen):

Architekten/ Stadtplaner aufgepaßt. Falls Ihr nicht zum zockenden Bevölkerungsanteil gehört, schaut Euch folgenden gespielten(!) Ausschnitt mal unter den dazu!gedachten Prämissen Stadtplanung, Mobilitätsentwicklung und ihrer Visualisierung durch den  free roaming User(!) an.

Spielende Gemeindemitglieder wiederum mögen als Neuheit die perfekte Verschmelzung des bläsergeführten allseits bekannten gloomy Original Soundtrack Themas mit den selbstverursachten Aktivitäten erkennen, als nun selbstgesteuerten Booster für Dramatik: das Ich als Musik-Controller-führender Filme-macher. Ebenso die Neuerung, daß die üblichen Überrollten™ sich elegant  Mr Smithmäßig in matrixgrün gefärbte Zuckerstreusel/Bildschirmgriesel auflösen und zu den bekannten, rasch verschwindenden Häufchen zerfallen. Insofern fällt im Spielerating gar die unterste ObachtStufe  Comic Violence weg. Chapeau!

Mitten aus dem Abenteuer, mitten aus exotischen Felswüsten mit anscheinend großer historisch eingemeiselter KulturdenkmalVergangenheit direkt in den Pixel- und Dreiecksgebrauch rübergeblendet, so ne coole Mischung kommt mir selten unter. Ein Lehrvideo, daß ich vermißt. Man könnte so Medien- und Mathewissen, Geschichtsknowhow und Engineprogrammierungseffekte in einer Schulstunde bündeln, Schleichwerbung vielleicht inbegriffen aber – die bei dieser Sache stets advancten Schüler kennten es eh schon..und könnten gar beeindruckende Anschauungsbeispiele beisteuern.Polygone zur Bildgestaltung sind out, Dreiecke in. Ebenso das frisch entwickelte Nanite, Lumen und das aus jüngsten Disney Produktionen (oder Albrecht Dürer-Radierungen) bekannte Ray Tracing. Wieder einen maschinellen Schritt näher an der fotografischen Wirklichkeit. Wow. Und: Obacht.

Nen Screenshot davon, als “wert-rückgewinnende” Nachzeichnung ins Wohnzimmer hängen würde ich mir einen aus dem für mich meditativsten Spiel (zum Zugucken) der letzten Zeit: « Monumental Valley II ». Das kann auch gerne ne Miniatur sein! Aber bitte eine ohne Schrift!

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ebenfalls meditative/relaxte Musik heute:

Tom Misch & Yussef Dayes – Nightrider (feat. Freddie Gibbs) [Official Video]:

und, wers noch geheimnisvoller & etwas dunkler und mehr klassischer mag:

Beatrice Rana: Ravel, Stravinsky Warner, 2019

Bilgoo Joe No. 1

Wenn sich ne neue cool-anregende Art von kreativer Daseinsform ins persönliche Geschehen™ einschleicht/einnistet/öffnet (3 verschiedene Philosphien!), darf man bei ständiger Wiederkehr des Phänomens schon mal langsam nen neuen Begriff dafür suchen. Machen Politiker, Werber und Schulkinder ja auch andauernd. Und also kann auch ich, Kind der Sprachverliebtheit, wenn es soweit ist, lächeln, mich darob unbändig freuen und dann sofort mal testen & das meine(r/m) Taufneigung/wahn darbieten. Voll challenge-mäßig also.

Die 2.Entdeckung am Anfang: das etwas andere content-mining: a) Warengruppe Wort: Durch Herbeifabulieren (sprich Schreiben auf soodlepoodle.net) und das dann in beliebigen launigen Stücken einfach Googeln weiß ich a) nun, woher die meteorologischen Hochs und Tiefs ihre Namen bekommen. Dieses neue Jahr haben die Mädels das Tief, nächstes Jahr die Jungs 😉 Aber eigentlich gehts hier um b)

Fotos der Suchmaschine zum Fraß vorwerfen und staunen, was da laut “gegnerischer” KI drauf abgebildet sein könnte, also: Vorschläge belächeln. Oder jäh den Hut ziehen, erschauernd.

Der Clou: es müssen, damit es funzt, obskure Fotos ohne(!) bezeichnenden DateiNamen sein, um dem Big Data Schlund gegenüber keine im Meta-tag versteckte “Hinweise zum Bildinhalt” zu geben. Also genau das Gegenteil von ordentlicher, Suchmaschinen-devoter Programmiertätigkeit harhar.

Mit diesen Vorraussetzungen ist alles bereitet fürs drauffolgende Staunen da rüber, was Faszinierendes alles auftaucht.

Aber Obacht: es gibt da die Klippen des Klischees. Zuviel Ordnung ( sprich Muster) oder Chaos (sprich Abstraktes) werden lustlos mit den beiden Begriffen/ Bildgattungen “Industriedesign” oder “feine Kunst” pariert, führen also nicht zum Ziel der vitaminprallen Anreicherung des Augenschmauses. Ebenso zu meiden: “ikonische” Gegenstände wie Schachfigurem, Krokodile, Rosen, …die erkennt nämlich schon jede halbprofessionelle Suchmaschine als oslche.

Auffällig ist auch, wieviele Bilder dieser Arten sich da im Netz aufhalten. Wahnsinn!

Erstaunlichste/Coolste/Begeisterndste Ergebnisse gabs bislang bei diesen:

 

den testet mal selbst!

 

Dieses Prinzip werde ich künftig zum Hauptmotivator meines kreativen Fotografierens überhaupt machen. Alles andere gibts ja schon.
Ach so: zur Taufweise: man wählte/ on choisit das Prinzip Namensgebung-durch-Verknappung: BilderGoogleJoker schafft man so, zum Eigennamen zu schrumpfen/stylen.

Gegenanzeigen: solche Bilder führen “nur” in den Bau- und Bastelmarkt:

 

 oder in die Abteilung: “Ich liebe Muster und hochlade jeden Tag 300…”

Auch mit dem Hochladen Selbstgegärtnertens ist das so ne Sache: man erfährt eher, wie das Ding auf englisch heißt, als außerfloristische (oder auch nur fotografische) Anregungen zu erhalten..

The same mit dem wahrscheinlich noch vor Beauty & Lifestyle größten www-Thema:

Essen!

Meine bislang beidene=2 Favoriten der Kategorie schlampig belegt (aber ordentlich aufgegessen) “führen zu”…

Französisch-Wortschatz-building “hors d’oeuvre” (links. Lecker!!) und (rechts) “paste”. Da frage ich mich natürlich sofort: deutsche Paste oder englische Copy&Paste-Paste?? Oh, pastry!  Gebäckpaste, den gefundenen Bildern nach zu urteilen! Für mich ist Deutschpaste eindeutig nonfood: Handwasch- und Zahnpaste, ok noch Malereipastösepaste und hat nix mit Backen&Küche zu tun. Für mich wären da nämlich Gebäck und Teig. Das hier paste als so was Abstraktes/Technisches wie die germanische 😉 wikipedia.org/wiki/Masse. Aber naja, wie machens uns die Italiener klar: Pizza e pasta…  Auch klar: wenn ich hier diese Bildbetitelungen dazufüge, issdassn klarer SEO Spoiler und läuft außer Bilgoo Joe-Konkurrenz, aber die Ergebnisse waren ja auch sooo erwartbar..

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Musik zum heutigen und künftigen Staunen:

Yussef Dayes ft. Rocco Palladino & Charlie Stacey ~ (Live @ Jazzre:freshed)

Cinelu, Eubanks, Holland: “World Trio” , 1995 Intuition Music

Sven Väth: “Fusion”,  1998, Virgin

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Ergebnisse so far dieser Bilder dieses posts: ich fand und staunte:

  1.  Das Teshima Art Museum in Japan
  2. Eine Stadt aus Couscous
  3. das LACMA (Los Angeles County Museum of Art)
  4. den visual artist Dionisio González
  5. die coolsten Pavillions der 2020 Expo Dubai
  6. Stahl, der die Schau klaut. Würde es übersetzt heißen..
  7. The Shard Living Lab | DaeWha Kang Location: 11th Floor, The Shard,  32 London Bridge St, London SE1 9SG  – hier diverse Fotos.
  8. Eine Tour durchs museum of no spectators c/o Burning Man
  9. Das Taihu Show Theatre in Wuxi, Jiangsu Provinz, China
  10. Nachträge/Nachfunde:
  11. Tianjin Binhai Library
  12. Dan Lam Kunst

Zum Abschluß noch nen Bilgoo Joe Abteilung Kunst, darob

ich fand das spannende Buch On Kenneth Noland’s birthday we look back at the abstract style that sought to rid art of superfluous rhetoric ..Meine Rede 😉

PLUS noch ein sehr inspirierender Artikel “On Painting” – An Essay By Jim Cogswell der University Of Michigan: « Painting is the magical conjunction of space/no space; movement in stillness. A balanced experience of absorption and self-awareness. »

A optische Watschnserie is des!

Hammer, was man 2021 profimäßig/kollektiv/touristisch/mindsetmäßig so alles abwatschn kann!! Ihr müßt mal ne personal Liste machen!

Am Anfang (meiner hier historisch geordneten) Watschn-Kenntnis steht das

  • Whale Watching *1950, gefolgt vom
  • Weight Watching *1963 . Dann folgen das
  • Abgeordneten Watch *2004
  • Binge Watching *2013
  • Ganz neu, von gestern abend nämlich, stammt meine Kenntnis des
  • Algorithm Watch *2016, da stößt man schnell auf den Begriff “Datenspender” – und liest hier auf Seite 45 weiter drüber.
  • im Trend Weihnachten 2021: Gringe Watching

Wie leider fast immer ist die Lektüre/Verlinkung der englischen Wikiseite ergiebiger, da hier durchgehend tiefer gegangen wird. Ausnahmen sind -logo- die deutschen WatschnVersionen. Aber naja, für die “anderen” es gibt ja Schulenglischreste und ÜbersetzungsAPPs..

Wie was, wenig Bilder zum WatchPost heute? Na, dann klickt mal Colorama. Voll historisch, Leude! In meinem “begleitenden” Bilderbuch dazu steht: “This collection is like a message in a bottle from America’s Pre- Ironic Age, when these tableaux, which represtented our aspirations more than our real lives, seemd like viable fictions to live by.” Dean Olsher

Glotztechnisch kann ich heute ädden: eine kleine Auswahl Soodlepoodle Farbwatch 😉

 

 

Heute Musik, die lokal zum Nachtisch paßt in zwei hammermäßigen Videos. Natürlich mit Drohnen und Ballonen aufgenommen – Schauwert rules! 17.5 Millionen Klicks zusammen!

Ben Böhmer @ Cappadocia

Be Svendsen  frühmorgens am Mount Nemrut

Wem das viel zuviel Zuckerei ist, ich hätte hier nochn Video mit was Deftigen..Wem das wiederum viel zuviel veganfreie Wurst-im-Bild ist, OK. Dann halt was lecker Burlesques. Burwas? Na la burla, italienisch: der Schabernack, der Scherz. Also was lecker Schabernackiges – völlig ohne eine Kalorie...ich zitiere Wiki: “Das Ausziehen von Handschuhen konnte dabei zur erotischen Attraktion werden.” Stellt Euch das mal 2021 vor!

Now, do you feel ordentlich abgewatscht?

 

Post aus den Ecken

“Post aus schwer einzusehenden/übersehenen/zu erreichenden Ecken” wäre eindeutig zu lang(weilig) als Titel, ließe mir für ne gelungene Überschrift viel zu wenig Fragezeichen übrig. Unnötig irreführend, auf diese Weise die Warengruppe Putzen als Deutungshinweis anzubieten – ebenso irreführend, wie eine Mülltüte und deren innere Ecken zu posten: Als rätselhafte Illusatration per se allerdings super. Vielleicht gelingt maln Post, in den das Foto noch besser paßt. Eines Tages 😉

Politische Ecken sind ebenfalls nicht gemeint, es geht mir vielmehr um “Ecken” der  modernen Medienwahrnehmung. Also Mainstream, wie er mainstreamiger und “uneckiger” nicht sein kann: diese allgemeine, oft unhinterdachte Wahrnehmung nämlich, deren Wirkungsweise immerzu stillschweigend als gleich und allgemein übereinstimmend vorausgesetzt wird.

Bis Mitte August hatte ich noch nie von “dark ads” gehört. Die kommen unter vielen anderen im frisch entdeckten ard-radiofeature mit dem Reporter Peter Kreysler vor wie die Erwähnung “spezieller” Software zum “Kartografieren sozialer Netzwerke” (puh!) zum Beispiel.

Nummer zwei: das heuer schon 5 Jahre alte digital phenotyping mischt meine ex-schülerhafte Kenntnis der “Erscheinungsform” in der Biologie mit dem allgegenwärtigsten Phänomen unserer Zeit.

Ebenso verräterisch/erhellend/verdunklend? die Entdeckung, daß es für beide Begriffe noch keinen deutschen Wikieintrag gibt. Man also mal wieder den Kölner Maschinenübersetzer bemühen muß, wenn “historisches Desinteresse an ausländischen Zungen” vorliegen sollte. Dieses Manko de Wiki nehme ich gerne als “persönlichen Beweis”  dafür, daß man im Detuschland (heute KEIN Vertipper. Ich finde, das paßt soo gut) noch im Nachholen begriffen ™ ist ,-)

Und alles viel spannender als das 1948 (!) erfundenene Prinzip Versteckte Kamera. Denn nun, 2021, mit Handy und Wahl-O-Mat (ab heute wieder online!) gekoppelt, extremly aufgepimpt.

Entdecken läßt sich mir dieses Phänomen immer, wenn beim Surfen selten, doch recht regelmäßig Wortneuschöpfungsbegegnungen, meistens neudeutscher Natur auftauchen, die mich ob ihrer Unbekanntheit wach machen und ich beginne, sie aufzusuchen. So wie vor Jahren das  überaus curious zu lesende Kombi “lip  + detection”, die mir im nachforschenden Anschluß neue Welten des Modernen eröffnete. Wer findet den youtube Clip noch, der Google, Burberry und das Making-Of in einem süperspannenden feature vereint?? Ta-dah! Keiner. Aha.

Also mal wieder viel zu lernen. Viel anders zu sehen. Nicht nur die (noch) runtergefahrenen Schüler, die sich “freuen” können auf… uaargh sinusgeschwungene Asymptoten (hier mal etwas anders “zusammengestellt”) ..oder waren|sind das eher wellenförmige Tangenten an Kreissegmenten oder gar Großbratwaffelversionen von Krabbenchips an Remouladenhütchen..oder die verspielten Ringelreihen, die sich aus doch ernsthaften Arbeitsvorbereitungen ergeben. Tipp: das spitze Ende klappt nur mit senkrecht gekappten (abgesägten) Bleistiften! Und à propos Frage ans Schulamt: wozu stehen heuer “Würfel mit Augen” auf der Besorgungsliste? Stochastik? In diesem zarten Alter schon?? OK, vielleicht als Spiel – ab 10?! Mein Tipp: Statistik – Anfixer Impf das H-board! Da kann man so schön hin und herklicken zwischen “Gesamt” und “Anteil”.

Zum Schluß für heute conversation opener für alle Sprachverliebten: fragt doch Eure/n meistgeliebte/n Polen/in mal, er/sie möge den super sommerurlaubstauglichen Satz rückübersetzen: Da, auf dem Turm liegt der ungläubige Jorg, und er glaubt nicht dass unter dem Turm zehn Fledermäuse liegen .

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Musik am ubersonnigen Herbstgoldmorgen aus den Ecken der Ferien ’21:

Joseph Haydn: “Konzert für Violoncello und Orchester C-Dur, Hob VIIb:1 Marco Ceccato; Gli Incogniti

Kettenkarussell: “Maybe”

Walten in lila und Wirken in rosa

Wenn heute die ringin’duzierte Wortspielspinnerei durchgeht mit dem Soodlepoodle, habt Ihr erstmal nur das davon, gespanntes Klicken der “walten”- und “wirksam”- Buttons der neuen Galerieleiste ins Nichts führen zu sehen. Also null Suchergebnisse, denn mit

..weil | Gutes | erst | kann | wirksam | walten, | wenn’s | höchst | schmuck * | ins | Auge | fällt

hab ich meine vorweihnachtliche/vorblackfreitägliche Galerie diesmal zwar standesgemäß rubriziert. Das dafür aber total rücksichtslos ob der Gebrauchbarkeit. Aber ganz im Sinne der alten deutschen Denkereischule – ich lese anscheinend zu viele Libretti mit, um das oft unverständliche Vokale-im-Singspiel to getten. Und nach zwei, drei  ‘tunden ist man dann soweit: Den angestochnen Lyrikmuskel durchzuckt, merkt der sich das und gibt irgendwann, unvermutet wie heute, n Echo raus. So à la Unrecht gut verderbet nicht oder wenn Du nicht willst, was man Dir will  etc.

OK, das mit ins-Leere-klicken ist eigentlich nicht Sinn der Angelegenheit (schlecht), aber DIE Gelegenheit, die “Aufmerksamkeit” der “meisten deutschen Suchmaschine” ™ mal zu testen (gut). Also füge ich hier unten ein Bild ein, das beides erfüllt: lila UND rosa. Und dann läuft ab “Publish”-Button-drücken die Zeit: wie lange wohl wird es dauern, bis genau dieses in den Suchergebnissen auftäucht? Denn die Worte “Walten” und “wirksen” kommen hier im Post  nun gleich mehrmals vor, geben also reichleich Anlaß, das schnell zusammengesteckte Viechle automatisch zu listen..(Anmerkung: bei “Walten in violett”: 1 Tag später. Da kommt das) Und  à propos Test: was “erkennt” Google’s BilderhochLaden jetzt schon in diesem Bild? Wow: eine, äh, recht unerwartete “Steinkoralle“!!

Na, dann kann ich ja gleich noch den BildSuchBefehl site:soodlepoodle.net steinkoralle programmieren. Zum Beweis/Nachschlagen, daß ich auch maritime Themen hier belagere 😉 Warte, warte nur ein Weilchen hihi

Dann kommt auch bestimmt was bei “Walten in Orange” 😉 Beim adverbial gemeinten (und nicht gecheckten) schmuck * geht le G. dafür direkt zu schnöden Shopping über tsts..

Und nun ratet (oder testet) mal, was das neue Startbild an vermuteter Erkenntnis™ bringt …

…da kommt man beim besten Willen nicht drauf, außerhalb des Silicon Valleys..

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Musik beim Testlaufen heute: ein aus der DJ-Vertiefung gezogenes cosy Fischen namens futureshoxy2k, eigenmächtig compiliert am 19. September 2000. Fast alle sind auf yt.be zu finden, ich hab meine LeibundMagenlinge verlinkt:

  1. Egoexress :Here Comes The Night
  2. Ian Pooley :What´ s Your Number
  3. The Modernist :Victor ludorum
  4. d.man :ruba
  5. jimi tenor :wear my bikini
  6. beanfield :mohair
  7. to rococo rot :prado
  8. senor coconut :The Man Machine
  9. beanfield :abstractions
  10. fluid :crashed
  11. Amon Tobin :Bridge
  12. Kactus :Morris
  13. Anjali :Aquita
  14. Mama Oliver :East West ( et moi )
  15. Anjali :Astra

Dämonen? erkennt man automatisch: an ihrem FarbCode!

Heute mal an grauen Novembers´Start ein Test für Euch: es geht um Euer Assoziations-Echo, das ja je nach Lebenserfahrung von Brabant zu Probant (zu Trabant?) anders ausfällt.

Klecksographie 2020 D.I.Y.. Na – was fällt Euch zu diesem Bild ein?

Eine Sekunde, zwei Sekunden, drei Sekunden. Stop!p Un?d Ein cinemato-aficionadischer Freund meiner verortet das in den film-künstlerischen.. Horrorbereich, Abteilung Körpergrusel auch noch!  wtf?? Mmh. Okay…. Google “vermutet” etwas prosaisch-universeller..

nen dragon. Bruce Lee, vielleicht? meint Wiki dazu. Einen (Martial Arts) Drachen hast Du da also “gemalt”, Mister Soodlepoodle. Aha. Mmh. Sorry, wollt ich ebenfalls nicht. War keine Absicht, nur zwei kleine Filter am Photoshop und die übliche HerumSpielSucht damit. Aber es kommt noch doller, das da:Ein Dämon. Muß. es. sein. Kein Haufen Herbstlaub, geschmolzenes Plastik, kein vertrockneter Bürostock Sukkulenten, keine erkaltete Lava, nein.ein Dämon. Woran das wohl liegt.. Vielleicht sind Dämonen im Internet in der Überzahl, also das Wahrscheinlichste, wenn man so ein Knäuel eingibt. Wow – 372 Millionen Eregebnisee heute abend in english. Ob das in diesem Fall für Google am Krokodilsauge im mittleren oberen Drittel liegt? Na das linksrüsselmündende Elliptische mit der Schlitzpupille. Tiefenträumendes, gesichtsfixiertes Google ist da schnell bei der Hand, mit Augen..jaja

Ein Müsterium! oder bedeutet dies:

mit diesem Ausgangsmaterial aus blaugreulichen Armbewegungen bewege ich mich automatisch in einem als dunkel gekennzeichneten, düster quasien, äh, Gestaltungsbereich grün-schwarz Mainstream?  Sind diese Bildelemente also dadurch kulturell schon “reserviert”? Schaut man sich die als “ähnlich” mitgelieferten Bildergebnisse an –

definitiv!

Nächste, noch erstaunlichere Entdeckung bei der unverdrossen fortgesetzten Bilderähnlichkeitssuche:  das da unten “erkennt” Google als “übernatürliches Wesen“:

Wow, was hat man dazu Worte?? Ich kann übernatürlich! Da muß man natürlich, äh, übernatürlich dranbleiben, Düsternisaspekt hin oder her! Die bange KinderFrage, nächstliegend: gehören Raster zum Übernatürlichen? (die anderen TestBilder sind nämlich ohne). Das kann wohl nur die künftige Rasterfahndung @ home beantworten 😉 ich bin dabei!

Falls es Euch auch so gloomy, eerie, spooky, sinister, geht wie Google –

es gibt da diese bemerkenswerte Geschichte aus dem Leben des Herrn Wagner (1813-1883), dem im hohen gesetzten Alter mit Villa Wahnfried und Festspielhaus Bayreuth außenrum plötzlich die VerfolgungsÄngste aus seiner Jugend im Traum wiederkehrten – er hatte sich (immer) zuviel Geld ausgeliehen und nicht rechtzeitig zurückgegeben. Eine Entdeckung, die mir schon andere mir persönlich bekannte Betagte™ bestätigen konnten: Intensive Erlebnisse bleiben im Gehirn. Irgendwo. Was wiederum unserem ungehemmten Düsterniskonsum Movie/Game bedeuten kann, daß man als Nintendo Gameboy Rentner plötzlich solche Dinger wiedersieht. Nachts. Im Traumnebel. Oder im Sandsturm. Da könnte man doch erwägen, diese “Altersfrage” mit möglichst viel Schönem im (Freizeit)Leben zu beantworten. Und weniger Blutrünstiges zu Gucken/Gamen des nächtens.. Ich mein ja bloß..

PS.: Oder meint Google inc com mit demon einen Widerstand, nen elektrischen? Die sind ja schließlich auch nach FarbCode sortiert 😉

Nachtrag vom 12. April 2022: Woran man indes Monster erkennt – dafür gibts nun ein Buch, das praktischerweise auch im Dunkeln funktioniert 😉

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Heute: dazu passende Musik aus (m)einem früheren Leben: ein selbst erstellter OriginalSoundTrack ohne Film dazu. Verhalten bis bedrohlich, die Stimmungen, OK. Ich hab ihn damals etwas ironisch “Dämonensuppe” genannt, in ähnlich satirischen Sinn/Ton wie das aktuell schöne  Kompositum “Superheldenseuche” 😉 Klickt mal unten! Wahnsinn, fast all diese (damaligen) Obskuritäten nun auf youtube!!

“On The Fog/ Demon Soup”
gemixt am 16. November 2000
  1. The Talking Heads: Drugs (keine Obskurität)
  2. Ingram Marshall: Fog Tropes (0:00 – 2:20)
  3. El Paso: Matador (Funky House Mix)
  4. Ingram Marshall: Fog Tropes ( 2:20 – 3:20)
  5. Kactus: Porto Reco
  6. Wolfgang Rihm: Gesungene Zeit (0:00 – 4:50) (keine Obskurität)
  7. Mel Henke: It´s So Nice To Have A Man Around The House (0:00 – 0:37)
  8. Edgar Varese: Arcana (1:15 – 2:..)(keine Obskurität)
  9. Kactus: Beetle Harvest
  10. Sirens: Sun Don´t Shine (Empty Mix)
  11. Soundgarden: Let Me Drown (keine Obskurität)
  12. At The Drive-In: Arcarsenal (keine Obskurität)
  13. John Adams: Light Over Water, pt III
  14. Con Demek: Pennance
  15. Plastilina Mosh: Bugaloo Punta Cometa
  16. Esthero: Lounge
  17. Queen: My Melancholy Blues (keine Obskurität)
  18. Salaryman: Rather
  19. The Mock Turtles: Can You Dig It? (ebenfalls ne halbe Obskurität, null in GB)
  20. Echobelly: Bleed
  21. Presence: This Is You
  22. Anjali: Astra
  23. Pierre Favre: Rain Forest (0:00 – 1:20)

Nachtrag: nochn DFür Google. Für mich ganz klar ein Sci-Fi-Eagle! Neiiiinnnn, kein Seifenigel 😉 !!

 

Im nächsten Leben Verdi Stirni Ma

(..) eine hochentwickelte Kultur des Unperfekten, Unbeständigen und Unvollständigen, die sich in einer grossen Freiheit an Formen, sublimen Farben und in formaler Einfachheit ausdrückt.

Wabi Sabi sagt der Japaner dazu, erfahre ich vom Schweizer Andreas Hurni – nur andere 2 Worte für meinen Thrill an dem immerGanzen: mit diesmal digitalen Werkzeugen at hand im Flug drei, vier,… fünfzehn Versionen einer Idee hinklicken, ALLE speichern, chillen. Wäsche aufhängen. Spülen. Another Maske zuschneiden. Müll runtertragen. Irgendwas anderes. Und am nächsten Tage erstmal: angucken. Und nicht mal aussuchen müssen.. Eher mit den nächstfolgenden Ideen dran weitermachen (beim Schreiben übrigens auch meine Strategie. Ich wäre der völlig Falsche für Print i. e. Drucklegungsdeadlines.)

Das da oben ist das Allerrohste =Allererste, was ich Euch als Inkarnatoin™  meines neusten “Werkstücks” präsentieren kann: zwei gestisch zu populärer? Zeichensprache erhobene Arme eines .. Fabelwesens? einer Gaming Figur? Grafitti? Keine Ahnung, es ging alles mal wieder soo schnell mit dem Photoladen. OK, Besprechung: ein sich einmal wiederholendes Bildmotiv macht heute das Gesamtbild, Ähnlichkeit und mehrfache (genaue) Wiederholung gruppieren sich zu einem Ganzen, das man irgendwie genau deshalb fixiert, und länger als die berühmte Sekunde anschaut.

Inspiration dazu? Wie immer: Herumadrenalieren im Internet, ganz vorne (sagt mein Schlafhirn), wie GollumKreator Bay Raitt mit seinen 3D Werkzeugen destruction spheres “Löschkugelradierer” ab 06:55 erzeugt. Wow and double wow sein Kommentar dazu:  « Looking for the cool happy accident  »

Mit diesem Ding wird gleich weitergemacht: fett Farbe drunter, um einen ambivalenten flavour reinzubekommen-  Ambi=beide valenz=Wertigkeit: beidwertig. Also hell und dunkel gleichzeitig, düster und interessant, schaurig und schön (der Klassiker):

Next step: Mit Schrift im Bild =LayOut und der mal wieder als Bildmischer Soodlepoodle in Verwendung kommenden Farbleiste icspecific-red icspecific-orange icspecific-yellow icspecific-green icspecific-teal icspecific-blue icspecific-purple icspecific-pink icspecific-white icspecific-grey icspecific-black icspecific-brown , die diesmals erstmals mit zusätzlichen Wortfilterns in eine neue Art BildWortMischmaschinenSphäre erhoben wird. hebt das Ganze weiter ab und wird meiner Ansicht nach nochmore interessanter: das frisch erreichte, bloß Ambivalente verschwindet zugunsten einer “dritten” Dimension:

Besagte Galerieidee kommt als Zugabe+: ich in gelb, reden in grau, könnte in schwarz, jemand in lila. Damit flugs an html-Werk, um für Euch zum ebenfallsigen Werksgenuß die Bildflächen klickbar zu machen. Dergestalt der Plan, der dazu hermuß:

Mit diesem pixelgenauen Raster drüber kann man “nachlesen”, wo die Eckpunkte der klickbaren Felder liegen. Also 12 mal sechs Ecken abzählen und in den Sprungbefehl tippen. Dies geschieht ganz ähnlich, wie viele von Euch Sudoku spielen: in stiller, kontemplativ-zäher Betrachtung des Spielfeldes und anschließend ameisenhaft vorwärtsschreitenden Verknüpfen der Eckpunkte, in meinem Fall mit dem html-Befehl zum Sprung aufs Gewünschte. In einem neuen TAB. Ich erfahre:

Von der letzten definierten Ecke müssen Sie sich eine Linie zur ersten definierten Ecke hinzudenken. Diese schließt das Polygon.

Das sind als in diesem Fall die sechs bunten Punkte, die man in einer Liste als X und Y Koordinaten auflisten muß. Darum das drübergelegte Gitter, das diese Koordinaten “ablesen”  hilft. Ein Beispiel? Der dunkelblau Startpunkt liegt auf  532, 418 – als Orientierung siehe die grüne 500 als x und y unten im Bild. Voilà. Fertig fürs 1. Startbild Menue Soodlepoodle zum Oktober 2020.

Aber, wie gesagt/getippt, geht das ein paar Tage weiter, hat doch das frisch ertestete Werkzeughändling gewirkt und ich hab die Idee, mausgemalte und aufgehellte Formen weiterzuverflüssigen. Ein weites Feld, das kann man jetzt schon sagen! Karl Os Kuro modern. Mit ein paar flux reingerenderten Gegenlicht-Blendenflecken ergibt sich dann:

Nächster Tag, nächste, stets verfeinerte Versionen. Die weitere Möglichkeiten “erkunden“. Zwei Farben und -Ausrichtungen, zwischen denen ich mich vielleicht nächste Woche entscheide 😉 – Tänzer? Kollisionssport? oder Schwingen?

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Musik beim Schreiben und Verflüssigen, Schattieren und Aufhellen heute:

The Bossa Nova Exciting Jazz Samba Rhythms Vol 5 – Album Completo

Heinz Erhardt und schweizer(!) Hippies. Im selben Clip! Plus Überschrift(erklärungsannäherung), dachte die Katze 4.0

Jamiroquai: “Automaton” – Corona steigt erst zu Kopf – hellseherisches 2017er Video!!

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Nachtrag. Am Danachtag. A dash of Dali, anyone?

 

..dann mach ich mir einfach nen Yachtabend!

Auch, wenn man nicht in der jüngst erfundnen Alltagsheldenbranche tätig ist, nützt jedergelegenheit heute mehr denn je: eine Pause von der maskierten Welt. Eine Pause, die das leergelaufene self auslüften läßt, während der Alltag in der Lauge weicht. Eine Pause, die mit Ungesehenen Inspiration, sprich neuen Elan, eine frische Munterkeit und Neugier erzeugen hilft. Standard(heim)lösung nach wie vor: elektronische Medien.

Doch Obacht: 1mal unbedacht drauf + youtube @ hand: gefährliche Mischung. Denn plötzlich zappelt man im berühmten Hitlistenglotznetz – der allgemein anerkannt hirnlose Zeitfresser unserer Tage.  Ich sag nur “opening sequence” für den 007?Thriller-Ersatzabend, sportseitig gerne längliche “boulder finals” oder vielleicht was à la nerd? Da hätten wir ne “Rube Goldberg machine” (statt des niveauvollen Erwerbs eines z. B. Calder-Mobiles ähem). Bei mir waren es (diesmal): “imperial yachts”. Irgendwie wie früher mit Autokarten, nur im Bewegtbild und mit Budget-trifft-Größenwahn anbei. Egal. Man neugiert ein wenig herum, sieht und denkt sich das Erwartbare dabei*, geriete da nicht dieses raumschiffsilbrige

Alien-Exemplar einer Segelyacht

ins Auge, das nach kurzen Weiterklicken direkt zum überraschenden Thema Industriedesigner führte – à la “Es gibt Berufe, die mehr Schaden angerichtet haben als der des Industriedesigners. Aber nicht viele.” Hab ich neulich gelesen.. Ein jähes Ach Nee! entfuhr mir, als ich erblickte, wer das Ding da designte: Philippe Starck – das ist doch der mit dem “conversation piece” getauften spremiagrumi – italienisch al dente in 3 Minuten: spremere – pressen   agrumi – Zitrusfrüchte. Na, Jahrgänge < 1980 – klingelts?

Um mir nun auch visuell folgen zu können, schaut mal das bitte stummgeschaltete Video zu besagter “Sailing Yacht A”  & testet dazu hörerseitig, ganz im Sinne des temp track– einsetzenden Filmcutters die “Sinfonische Tänze” op. 45 von Sergej Rachmaninoff. Wow – zweite Verwendungsmöglichkeit: Bild zu Ton selbstaussuchen! Verdramatisierung @ home – cooool! Der Moviepoodle bellt schon hinter der Tür vor Vor Freude!

Und dann, vom AngeberVideosGlotzen DirektKlick zu etwas, das Monsieur S. im Interview “positive Wachstumsrücknahme” nennt. Krass, oder?! Und: ausgerechnet der??

*Yachtgedanken: grenzwertige “Luxus”/”Helden”-Musik zu den Videos: Gefahr, daß schon beim 2. Mal angucken die nervt. Daß da so einige zum Verkauf stehen, die Besitzer sie also wieder loshaben wollen, fällt auf. Der etwas andere Immobilienmarkt harhar. Tja, und jetzt, wo jeder Normalo Drohnen drauffliegen und youtube Videos vom Oberdeck hochladen kann anschließend, in einer Y Beschreibung gar “Paparazzi-Abwehrtechnik” erwähnt wird.. die Zeiten sind in Küstennähe extrem unexklusiv geworden tsts..  Mmh, da schlägt mein greed’O’meter fast Richtung Mitleid aus 😉 und die klassische  Kuschelkugel gewinnt wieder an (Privat)Prestige.

Immerhin reicht das Augenfutter, um von einer unmöglichen Yacht zu träumen: mit orientalisch angehauchten Interieur nahe an dem der Kısmet (türkisch: “die Bestimmung”), aber prestigesorgloser: bebuntet wie ein Werk Oskar Fischingers (1900-1967). Oops&Wow: das Googledoodle zum 117.Geburtstag liefert die Chance @ home, ein Klingeltonwerk selbst zu erklicken! Und das Phänomen Musiksequenzing mal selbst auszutesten! Wieder was gelernt! Also:

a one, a two, a fi sching ger!

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weitere Musik beim Schreiben dazu