Mais in Öl – nein, no Pop, no Style*, no Pop’o'Corn

Mit meiner Filmkamera at hand  und out door hab ich gestern ein neues Feld der Fotografie entdeckt – ein unklassisches double feature gewissermaßen: man macht ein Foto zwei mal. Oder, genauer: man sucht zwei mal aus, zoomt sich quasi ran ans “Endbild” durch eine Auswahl in zwei Stufen. Das ist der Gedanke des Tages beim Sichten des aufgenommenen Filmmaterials genannt “daily practice of Schwenk’n'Zoom”.

Zweistufige Näherung bedeutet: man nimmt vor Ort Filmmaterial auf und sucht aus diesem Material daheim dann die besten StandFotos aus. Superspannend dabei die Idee der Stufen der Attraktion, wenn man wie ich zuerst am Rande des Maisfelds anhält, weil man a) die Monochromie unter diesem speziellen verschatteten Nachmittags WolkenSonneLicht super fotogen findet. Beim anschließenden Aufnehmen allerdings bemerkt man, daß das ausklappbare Display bei Aufnahmen mit beiden nach oben gereckten Armen, die Kamera in zwei Meter zehn Höhe zu weit weg ist, um genau auszusuchen = Details zu berücksichtigen, auch wegen des sonnenseits “überbelichteten” Bilderkennungsstörung eine Aufnahmesituation, die unter “Test” und “Ausprobieren” laufen muß.

Also hält man on location erstmal “nur” die als bewährt erwiesenen Regeln für Schwenks ein:

zu langsam, dafür ausreichend lang. Also immer schön  im motorisch eigentlich unerträglichen Schneckentempo. Und das mindestens immer eine halbe Minute. Wenn sich das Motiv lohnt, gerne auch bis zu drei Minuten. Falls der Bewegungsapparat das mitmacht. Und produziert so erstmal nur laufende Meter, auf die Möglichkeiten des Schnitts, der Fantasie und der möglichst großen Auswahlmöglichkeiten vertrauend. Also etwas ungehalten (innerlich) und ungefähr so (gerafft und sprunghaft geschnitten zur Illustrierung – DAS hat Spaß gemacht):

moviepoodle_1060739scsh01Ich hab den O-Ton weggelassen heute und auch nix anderes (Geräusche, Musikalisches) angefügt. Es geht diesmal  ja rein ums Bild in der Menge. Außerdem:  Maisfelder in Stadtnähe unter der Woche haben alle denselben Soundtrack: rauschender Verkehr in a distance. Krass.

(Nachtrag/Idee am Tag danach: diesen ZwanzigSekundenClip könnte man exemplarisch mal zum Vertonen benutzen. Ganz so, wie seinerzeit dieses verwischte WinterwaldbildFoto zur mannigfachen “Auslegung” via Krimititel-drüberkleben. Mir fallen da selbsterzeugte Schrittgeräusche im Feld, gehetztes Atmen (also FilmKlischeeGeräusche für Maisfelder) oder dolldreist Sachen wie Rollschuhgeräusche, Blasmusik oder Stimmengewirr (!) ein ;-) )

Und dann, abends zuhause und nach einer mehrstündigen Foto- und Analytischer-SehPause das Erstaunen: da sind ja richtig sehenswerte Einzelbilder dabei: solche, die auf eine Weise faszinieren in der Bildaufteilung und -komposition. Bilder, die mich begeistern. Und die ich vor Ort gar nicht in ihrer Schönheit wahrgenommen hab – kein Wunder bei dem Maisblattoverkill.. Dazu hätte ich mich stundenlang reinknien müssen.

Könnt ich mir groß in Öl vorstellen!

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Ebenfalls extrem interessant, sich per footage selbst zusehen zu können, wie man sich dem Endbild nähert, einfach durch Film gucken. Ein bislang unentdecktes Plus des langsamen Schwenks’n'Zooms – das ich gestern eigentlich nur mal in freier Landschaft üben wollte. Üben und mal sehen, ob

  • dieses amateurhaft handgeführte Aufnehmen für irgendwas taugt – schließlich gibts ja mittlerweile erschwingliche Rigs, die komplett verwacklungsfreie Bewegtbilder aus der Hand ermöglichen.
  • ob ich das Aufgenommene zuhause als wertig für Filmzwecke bestätigen kann (teilweise). Oder ob es gar…
  • schon einen “Sinn für Vorahnungen gibt, wie die Sequenzen im Fertigen wirken (Null. Vorort bin ich zu beschäftigt und aufs Bild konzentriert, um mir Schnitte, Abfolge der Sequenzen oder gar Vertonung vorzustellen. bislang.)

Wenn ich mir nun das Dutzend frisch geschnittene Screenshots so auf der Zunge zergehen lasse, sie also mit Muße wiedersehe, fällt mir überdies die doch von Bild zu Bild starke Schwankung in der Räumlichkeitswirkung auf. Also das Gefühl von Weite, von  räumlicher Situation,  entweder von Beengtheit oder, im positiven Fall: Intimität, die diese trockenen Blätter=Flächen je nach Raumlage und Kamerawinkel zu generieren in der Lage sind. Und erinnern mich an dieses fantastische Zwischengefühl, weder draußen noch drinnen zu sein, wenn man sich in griechisch-römischen Tempelanlags-Ruinen zwischen den Säulen -  oder in Kiefernwäldchen bewegt.

Erstaunlich: genau dieses seltene Raumgefühl kann man an einem derart  zerbraust-zertrockneten Maisfeld testen, kann diverseste architektonische Gegebenheiten reihenweise mit der Kamera “notieren”. Zur Erhellung, Beispielhaftigkeit und zur (raum-)gestalterischen Lehre. Grandios! Und alles fern von jeglicher Farbkombinationswirkung

moviepoodle_1060752scsh01Zur Verortung oben als Abschluß Maisthema dieses Bild, das dem gemeigten Ortskundigen die nördliche Nähe zum Mannheimer Großkraftwerk offenbart. Und da gings auch anschließend hin, war es doch das eigentliche Zoom’n'Schwenk-Ziel.. Doch cinematografisch davon später. hier erst mal ein paar schnippische Filmstills als Motivanreger – gar zum Selbermalhinfahren?!

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Natürlich hab ich dort auch noch einige “echte” Fotos gemacht, die ich ausschließlich a) dem grandiosen Zoom  und b) der Makrolinse bis zu 1cm (!) Abstandstauglichkeit der Kamera “verdanke”. Minus hier: mich stört die digitale Anmutung. Das Licht war anders, undüsterer. Die Farben ebenfalls. Irgendwie deutlicher. Naja, kein Wunder nach achtunddreißig Jahren analog..

Aber als Motivideen außerordentlich tauglich..

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PS.: auch wenns übrehaupt nicht so wirkt: alle Bilder sind von gestern nachmittag! ;-)

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Musik beim Schreiben und fahrig ;-) Schneiden heute:

“The Story Of Jamaican Music”- Part II: “Reggae Hit The Town – 1968-1974″ * – get a glimpse of it here.

i:cube: “adore”, VERSATILE RECORDS, 1999

Gottberg: “Do You See Me?” , 2008

Smole City: “Flying Away”, ZOMBA, 1997

What A Little blaulicht Can Do

Das Thema “fotografische Gelegenheit” ist ein spezielles kreatives Gebiet, auf das jeder mit Kamera ab und an stößt, ist er nicht grad als lost places Spezialist oder StraßenFotograf drauf abonniert. Mir passierte es gestern abend, daß mir das Blaulicht von gegenüber erst auffiel, ich mich dann ob des leeren Fahrerhauses des Sanitätswagens gegenüber ermutigt fühlte (“das kann dauern, also mach was draus!”), und dann zügig zur Kamera griff. Zur Filmkamera muß ich sagen, um das Geflimmer mit den Bewegungen meiner “Libelle” überlagernd auszutesten. Und natürlich, um das Blaue für die Stills zu erwischen.

Die Clips will ich hier zwar nicht präsentieren, das zweimal An und Aus per second nervt dann doch zu schnell, aber ein paar gelungene FilmStills dürfen; und bringen ob der Färbung und der Kargheit des Motivs (=Aufenthaltsortes) einen ganz besonderen Flair ins Spiel. Der mich an dieses Achtziger Indie-Bunkerfeeling und den damals sexy neuen Untergangsdüsterchic erinnert – mittlerweile Grundausstattung UnterhaltungsIndustrie. Googelt allein mal dieses erste obere Bild, dann seht Ihr, was ich meine… moviepoodle_1060561scsh01moviepoodle_1060566scsh01moviepoodle_1060561scsh03moviepoodle_1060563scsh01moviepoodle_1060562scsh01moviepoodle_1060597scsh02

Super spannend, sich dazu ne (noch nicht vorhandene) Filmhandlung vorzustellen, n’est-ce pas? Gehts da wohl um zeitgenössische Science-fiction, um (thought-)Verbrechen oder eher um was Psychohaftes… oder um ne gelungene Mischung? Plus: dieser ungewohnte, manchmal ans Unsichtbare grenzende Gegenstand im Bild trägt mir sehr zum “Alienhaften” bei. Als Moodboard also prima zu gebrauchen, diese Bilder. Besser als die rohen Clips selbst! Ich schwör!!

Für geistig Interessierte™ hab ich auch noch n Pärchen An-Aus  :: Blau-nahezu-farblos-Bilder angefügt. Da kann sich der Willige davon überzeugen, was ich mit nervig meine ;-)

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(dunkle) Musik zum dunklen Geflimmer heute, Sternchen fürs Video dazu:

und á propos Jonathan Glazer (Regisseur oben verlinkten “Under The Skin”): lissentu seiner MusiClips-10er-Sammlung auf youtube

Musik beim Schreiben:

manchmal funktioniert Musik zu dunkeldüsteren Bildern vom entgegengesetzten (=hellen) Ende ebenfalls, hilft auf eine weitere Ebene der cinematografischen Irritation – oder eher: Inspiration?!

Ich muß einfach mehr GamePlays gucken

.. dann kommen a) noch mehr “Anwendungsbeispiele” für die PinXoGraphy, dringt b) diese virtuelle Welt flugsgewollt ins Malen/Färben ein, lassen sich c) optimal  stringente Bilderstrecken kuratieren:

Let’s start the day w/ Nintendo: ich laß mich testweise mit den Official Game Trailern vollballern: amuse gueule nerveuse mit  Super Mario Odysey, Splatoon. Krasse Schnittfrequenzen! Und diese PlastikSpielhöllenMucke!

Dann main course für meine Zwecke heute: die etwas abseitige, doch visuell “reizvolle” Abteilung: Rime, Bound, Limbo, The Climb. 2 davon mit VR Brille am S(piels)tart.

Dann noch zwei kleine digestive Trips in die Weite der realen nachgebildeten Welt der zockable Abenteuer ab 18: Uncharted4 und Just Cause..

Anschließend dessert à la carte sprich klassische bewegungsfreie Bilder: Sci-Fi-Illustrationen der Hippie-Ära..

Mit diesem schwindligen Cocktail intus dann zur pinxographischen Theke: voilà die Auswahl Abteilung GP – geht doch!

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Hier als Anhang / for your interest die beiden diesen Beitrag auslösenden Bilder. Vom 8. April des Jahres:

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gefunden durchs Nichtzocken ;-) :

https://en.wikipedia.org/wiki/Cartoon_violence

https://de.wikipedia.org/wiki/Physik_in_Animationsfilmen

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Musik beim nach dem GameTrailer/PlayGucken zum Schreiben:

Ital Tek: “Nebula Dance”

film still addict

Nachdem ich jetzt ein gutes halbes Dutzend engagierte Fotografen zu ihrer Einstellung “Film”/ Bewegtbild interviewt hab, ist das erstaunliche Ergebnis so far: es gibt da eine feine, aber mächtige Grenze der Berührungsscheu dem bewegten Bild gegenüber.

Das liegt – so nicht nur mein Schluß – an der vierten Dimension. Daran, daß diese irritierende Bewegung, das Rauschen der Bilder durch das Sucherviereck schlicht das Gegenteil eines  stillen, kontemplativen Fotos ist. Und daher ein völlig anderer “Muskel” vonnöten wird, um sich enthusiastisch um Schwenks, Zooms oder, versteckter, advancten Schnittrhythmus kümmern zu wollen/können.moviepoodle_1050280scsh01Als “Vorübung”, sich als klassisch bewegungsphobersmiley-blush Fotograf mit dem Medium Film anzufreunden, wurde das Auswählen von Standbildern aus laufenden Metern genannt. Das kann ich bestätigen, da mir diese Art Tätigkeit nicht nur auch viel Spaß macht, sie fürderhin sehr gut zu gebrauchen ist zum Zwecke, ein möglichst attraktives Bild als “Avatar” des zugehörigen Clips auszusuchen, der dann klickbar verlinkt wird. puuh wassnsatz! 19th century!

Zusätzliche Entdeckung via Kommentar der Nachbarn

“Sieht ja aus wie – insert impressionist painter here – !”

Hey! – die ultra groben Vorschaubilder im Explorer mit den typischen JPG-Störungen (“Blockbildungen“) “halten” eine  eigene Ästhetik, die man (nach solcher Anregung ganz im Sinne der Werke von Thomas Ruff) plötzlich als solche a) erkennen, b) schätzen und c) kuratieren kann – voilá!moviepoodle_1050657_scsh01Da such ich doch selbständig noch zwei mehr aus, an denen mich die Datenreduktionsästhetik so recht erfreut… (18th century writing?)moviepoodle_1050196scsh01 moviepoodle_1060259scsh03

Zur Beibehaltung der Übersicht über noch nicht verwendetes gutes Filmmaterial dienen sie ebenfalls – ich hab nach kaum drei Monaten Filmen schon ne anständige Sammlung beieinander..

moviepoodle_1040587scsh01moviepoodle_1040717scsh01pUnd als schnell hingehuddelte™ Ideen für die nächsten Filmexperimente wie hier zum Thema blue screen – ebenfalls gern!P1050211Was les ich da grad zwei Klicks weiter auf dem vom Wiki-Artikel verlinkten heise.de/newsticker/ – das geht mit App und KI nun schon in Echtzeit und beliebigem Hintergrund?! Se Hämmer!

Weiterer Fund: der von der Reportagefotografie zum Filmset gelangte Raymond Cauchetier * 1920!

PlusPlus: JPeG ist die Abkürzung für Joint Photographic Experts Group. Die trifft sich 3 mal jährlich irgendwo auf der Welt und berät, wie man mathematisch/programmatisch mit Bildern umgehen kann – im Original “has a long tradition in the creation of still image coding standards”. Auf der oben unter “Blockbildungen“verlinkten Seite fand ich zwei Klicks weiter das “JPG-verstehen-Lab“, wo man selber an den Reglern – auch eigens hochgeladener – JPGs herumdrehen = JPGs verstehen lernt. Großartić !!

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klassische Musik beim Schreiben heute  – à propos Impressionismus:

Frederick Delius: “In A Summer Garden”

Ottorino Respighi: “Fontane di Roma”   – zugucken!

und zum WiederKlar&Klassischwerden… Gabriel Fauré: Gavotte aus “Masque et Bergamasque”

 

 

 

 

The Making Of The Hula Hoop Clip – Teil 1 – die Analyse

Aldi machts vor, da, äh, müssen wir uns gar nix vormachen: von den 22 Sekunden, die der “Sommerspaß” Clip dauert, entfallen auf konkrete Werbung (Wasserrutsche, Swimming Pool, Bikini) gerade mal die hinteren elf Sekunden. In den 9 Sekunden davor schafft es die Aneinanderreihung von exakt zehn Schnitten, den Spaß- und Lustfaktor von Null auf Hundert hochzufahren.

Genau diese sensationelle Zündung  überschäumender Lebensfreude in nur neun Sekunden Filmangucken hat mich angesteckt, es mit dem Making-Of Bau des Hula Hoop Ri(n)gs  ebenfalls zu versuchen:

ein möglichst spaßschäumender Clip muß her.

Ihr werdet Euch fragen: “Hä? Making-Of Hula Hoop Rig?” Na -  zum weiteren Filmen brauch ich (habe ein Gefühl des Bedarfs) eine größere als Kuchen-Drehscheibe, in Bodenhöhe betreibbar, im ebenfalls low-budget-Bereich und hab da ne Idee: meine bescheidenen “Bauteile” dafür: zwei Kinder-Hula Hoop Ringe und 5 Säckl Murmeln. Also das: Zutaten:

moviepoodle_1050309_scsh_01Noch nicht zufrieden bin ich bei diesem ÜbClip mit der Sync Bild/Ton. Da muß ich noch etwas framegenau nachlesen.. Oder gar: ÜBEN??

Aber zuerst ein Blick aufs Vorbild und dessen Bauteile : Setting, Schnitt, Aktion, Musik/Sound (ich denke da an so was wie ne Videoantwort).

Setting: Luxurösester Sommer @ home: kiefernbeschatteter Rasen, viiiel Platz ums (Eigen)heim im gezähmten Kieferwäldchen, “biologische Grenze” zum Nachbarn (Hecke), Null Waschbetonplatten, null herumvagabundierender Gartenkrams oder -müll, ideales Setting für purer Wir-haben-Spaß-egal-was-die-anderen-denken: der runde Vati in Badehose und Stuntmanhelm und die drei Kinder am Ende der zur Kegelbahn umfunktionerten Wasserrutsche. Mutti? ist entfernt auch anbei – reglos wie eine Fünfziger Jahre Ikone mit “Journal” auf die linksbildrandige Liege drapiert.

Schnitt follows Aktion:

  1. Die ersten zwei Sekunden: Totale aus erhabener Blickrichtung. noch unsichtbarer Kegelbahn.
  2. dritte Sekunde Halbtotale: Papi frontal im Antritt. Man hat Zeit genug, sein Outfit in Augenschein zu nehmen: sein Gut-Beieinandersein, seine bespaßerhafte, gute Laune performende Gestikulierung beim Anlauf, seinen kinderbunt-ironischen Helm, die dazu farblich passende Boxershort, vielleicht noch die beiden weißen Indianer Kriegsbemalungsstreifen auf den Wangen in (wahrscheinlich) Sonnencreme. Passend zu den beiden Rallyestreifen des Helmes.
  3. Der Nachbar hinter der Hecke mit Heckenscherenspitze. Blick: erstaunt: was geht hier ab? Mit leicht hochgezogener Augenbraue. Kategorie: Spießer, der nur Ordnung schafft/Nerd, der sich immer nur akribisch um unwichtige/lebensferne Details kümmert (und draußen bleiben muß?)
  4. Anlaufbahn von seitlich, Papa von links nach rechts. Flachdachbungalow-Häuserfront. Requisiten: drei Gruppen Gartenstühle, Außenkamin, riesige Fensterfronten = Luxus pur.
  5. Detail: die wuselnden Beine von Papa – der hat Speed!
  6. von tiefliegender Froschperspektive halbschräg nach oben: der Sprung: hochaufgereckte Arme, aufgerissene Augen, Einer ruft sowas wie “Hopp!”. Dahinter: Kiefernsommerhimmel und der mächtige Schornstein des Hauses. Zeitlupe.
  7. Gegenschnitt: zwei Kinder mit aufgerissenen Augen und Mündern. vorne: Junge, dahinter Mädchen. Klar klassische Rollenverteilung.
  8. Dann endlich Auflösung: es geht um/auf die Wasserrutsche, rechts und links die nun drei Kinder mit  anfeuernd gerüttelten Armen. Und die Überraschungskegel am Ende aufgestellt, dreiviertel-kinderhoch.
  9. Wieder Papa frontal auf Augenhöhe = Froschperspektive, bäuchlings mit nach vorne gereckten Fäusten und zusammengebissenen Zähnen rutscht auf sein Ziel, die Kegel und die Kamera zu. Wichtige Action-fördernde Zutat: die fächerartigen Wasserspritzer von links und rechts. Links im Hintergrund eine stoisch völlig reglose Frauenfigur, total entspannt trotz dieser wahnsinnigen Aktion.
  10. Dann Blick von draußen über die 1/3-bildhohe Hecke. Man sieht: den hinteren Teil des Grundstücks mit der gegenüberliegende Hecke, Kiefernstämme, auch jenseits, Gartenaccessoires: Sonnenschime, Schlauch, Nachbargebäude, ebenfalls niedergeschossig in “angenehmer” Entfernung. Man hört: Wasserspritzen/rutschen, dann dieses typische Kegelkollisionsgeräusch, Kinderhurra. Erst dann erscheinen in harmonischsten Chaos die hochgeschleuderten Kegel kurz und fallen wieder ins Unsichtbare hinter die Hecke. Dann erst die Stimme aus dem Off: “Einfach Sommerspaß voraus” und leitet damit den “Katalog” mit ein, der die nächsten schmalen 13 Sekunden einnimmt.

Mithilfe meiner Cutter Software hab ich daraus diese Anschaulichkeit “tabelliert”:sommerspass-timetableMusik/Sound: a) Nonverbale Rufe – der Kampfschrei des anstürmenden Papas und die Jubel- und Spannungsschreie der Kinder gehen eine brisant-explosive Mischung mit b) draufgelegten rhytmischen Scatgesang in Männerstimme, Pausen(!) und handgemachten Rhytmus ein – kein einziges klassisches Musikinstrument kommt zum Einsatz. Thats schon all. Pravo! Einfachheit rules!

Nun gehts drum, Inspirationen für “Pendants” zu bekommen. Dazu “dürfen” noch Vorder- und Hintergründe, Sound, Beleuchtungs- und Kamera-Ideen.. Also los, Schlafhirn! (Footage dreh ich ja sowieso..)

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Musik beim Schreiben zum Antesten-der-Hula-Hoop-Idee-mit-BilderMood:

ABBA: “Ring Ring”

Playlist einmal anders: ich google “Hula”: Beautiful Hula/Polynesian Dancers

OK, ich google: “Marbles in Motion”: 9 Awesome Science Tricks Using Static Electricity!

Dann “Marbles in motion kids”: Educational Activities for Kids: Marble Run Challenge

Marbles in Stop Motion – auch ne Idee! Hey- wußt ichs: “Die Murmel im Auspack-Video!” Und als digitaler Bildschirmschoner..

Noch mehr (advanced) Stop Motion – “How To Make Marbles” – Kommentar zum Folgevideo “Magic Clay“:”The sound effects take the already brilliant animation to the next level“.. Aha-Effekt! Und noch eins: Die Murmel als Geräuschelieferant …und alles brauchbare Ideen!!

OK, nun ich als DJ zu Murmelfilmen: Motto: hervorragende klassische Musik macht (ausgerechnet) Selbstgebasteltes richtig grandios.

Marble Mountain, dazu hören wir die Overtüre zur Fledermaus.

Reverse Engineering mit 5832 magnetischen Kugeln – dazu gibts die 1ere Partita von Herrn Bach. blogstar-yblogstar-yblogstar-y

Postskript:

  1.  die Maus macht Muster in die Murmeln.
  2. Musik machen auch Taler, die in der Schüssel rollen

 

Endlich ne “richtige” Galerie! Und dann noch mit aha-Effekthascherei!

Liegt am generellen Aufräumen zur Zeit: der frisch geschlüpfte MoviePoodle braucht Requisiten – ich weiß, daß ich da irgendwo welche hab – ich baue eine 2. Galerie aus den “restlichen” Soodlepoodle-Startbildern. Die ansammeln sich nämlich seit 1999. Sowas hat doch ne eigene Seite verdient, oder?!

Und wenn man daran auch gleich noch testen kann, wie weit die Maschinen das Denken und Erkennen übernommen haben, umso cooler!

Beispiel: Google “erkennt” (heute, das muß man immer nachchecken, die sind ja sehr rührig auf diesem Gebiet) dieses Bild -no kidding- als“miles davis: the complete discography: seventy years”

Irgendwie beruhigend, oder?!

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Musik beim Staunen und Schreiben heute:

various artists: “The Story Of Jamaican Music (Tougher Than Tough)”, Island/Mango,  comp. 1993  - liegt an der Musik in diesem (grad galerieseits verlinkten) Video: Model Mother Tongue- How to Speak Patois with Jeneil Williams

M.I.A.: “Arular”, XL Interscope, 2005 - das liegt an diesem beim youtube Glotzen Durchkämmen dazwischengrätschenden Video. Guckt mal, da steht anfangs unten am Bildrand: “Professionel Drivers on closed roads. Do not attempt.” ;-) Wenn das mal keiner von den 1.236.563 Aufrufern vor lauter Fußballfieber übersieht…

Ali Campbell: “Big Love”, Fernscan Ltd, 1995

Nix da verwaiste Staffelei !

Daß ich die letzten vier Wochen hier bevorzugt mein großes neues Beschäftig-  und Begeisterungsfeld MoviePoodle hier poste, heißt noch lange nicht, daß die Malerei und die “Verwandlung” der b.malten Blätter in PinXoGraphische Werke brach läge.

Es ist im Gegenteil äußerst spannend für mich zu erleben, wie sich die Filmerei, der dazu frisch erstandene Spürsinn für und die losgetretene Bauwut von Requisiten, das fotografische Sondieren und Permutation der Film-Motive und Settings auf mein emotionales Verhältnis zum Thema PinXoGraphy auswirken.

Noch spannender ist dabei allerdings der Einfluß, den das Handtaschen-Experience aufs Malen nimmt: Ist man sich nämlich eimal gewahr geworden, daß jeder Strich, den man aufs Papier setzt, handtaschentauglich sein könnte, oder müßte, oder sollte oder nicht sollte, weil man ja Eigenständiges schaffen will, ändern sich die Bilder. Man kämpft da nämlich plötzlich um die innere Vorherrschaft: Malt man nun den Handtaschen zu oder sollen die Bilder zu Werken werden – aus denen dann nach Vollendung als Werk die Handtaschen erst “gesucht” werden? TRickY!

Genauso stelle ich mir den Zwiespalt jedes berühmten Künstlers vor, der das Wissen um die Publikumsliebe und damit zusammenhängend die Erlöse mit seiner täglichen Arbeit im Studio kompatibel machen muß. Da rutscht die Freiheit der Kunst plötzlich ins Innere des Machers und die Motivation warum-das-alles steht auf dem Prüfstand. 1st world problems.

Jo mei -  hier mehr der neuen Bilder, allesamt entstanden seit dem letzten Post Abteilung PinXoGraphy vor vier Wochen:

hbe-scanp-180617-643-r2vr91hbe-scanp-180528-638g-r2vrUnd tatsächlich sind mir beim Festplattenaufräumen “alte” PinXoGraphien (2015-2016) untergekommen, die sich ob ihrer Mustersuggestivkraft flugs in Handtaschen haben umfunktionieren lassen:

hbk-ebk-scan-150817-82cmust  hbk-ebk-scan-150930-143f_re hbk-ysp-scanp-160905-382h-m

Dazu im Vergleich der aktuelle Output Ende Mai/erste Hälfte Juno 2018 – noch ohne Griff und Trapezumriß ;-) :

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hbe-scanp-180521-637d-r2vnrDas Frappante nach all diesen Überlegungen und Befürchtungen: selbst, wenn ich gezielt an Handtaschendesigns und verwertbare Muster denke beim Malen, was ich immer wieder mal tatsächlich tat und diese graphischen Wiederholungen dann sogar aufs Blatt bringe, so ergeben sich gerade aus diesen testweise als “Ausschneidebogen” konzipierten Blättern durch die digitale Bearbeitung überraschend eigenständige, ja gehoben exzentrische™ Ergebnisse, die mit keiner Spur an ihre “gefährlich fahrlässige” Erstellung mit heimtückischer Musterzeichnungswut entstanden sind. Puuh! Jlück jehabt!

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Musik beim Schreiben heute:

Volker Engelberth: “Prismatic Colours”, UNIT RECORDINGS, 2018

Dieses Ende ist… der Anfang

Was sich im neusten Menue dieser Webseite als Galerie-Suchwort-String so pathetisch anhören mag, ist das etwas verschmitzt gedachte ™ Motto am Ende meines ersten – Yippieh! -kleinen TestClips, denn. ich. habe. nun. eine… Schnittsoftware!

Ein wunderbar neues, irgendwie lange unterbewußt herbeigesehntes Werkzeug, das nach schon zwei Nachmittagen voller Herumgeklicke die Gewißheit brachte: ein neues bewegtbildpowergetriebenes™ Leben hat begonnen:

moviepoodle-firstever-stripOben 6 FilmStills. Den Film kann ich aus urheberrechtlichen Gründen hier nicht zeigen (=veröffentlichen) – die TestMusik ist nämlich (noch) nicht von mir! Aber Ihr seht schon: Titel einblenden und Doppelbelichtungen gehen schon! Und ein frisch selbsterfundenes “brasilianisches” Rhythmusinstrument “macht” den fotografischen Hintergrund ;-)

Plötzlich rücken die weit(reichend)en Möglichkeiten der Filmerei – vergleicht allein mal  a) Fotos mit/gegen diesen b) wunderbaren Film über den “Roden Crater” des Lichtkünstlers James Turrell miteinander!- in greifbare Nähe: Schnitt, Ton, die plötzlich Dramaturgie ermöglichen, Geschwindigkeit, Rhythmus, sprich:

Fotografie, Sound + die vierte Dimension!

Damit kann ich nun nicht nur Raum und Zeit miteinander verknüpfen, sondern mich fantasiemäßig austoben und gar irgendwann vielleicht Geschichten erzählen. Das dauert noch etwas, denn a) ich bin am ersten Einarbeiten mithilfe von (auch noch) englischsprachigen Tutorials. Und das b) bei einem so umfangreichen =mächtigen Tool.

Denn sobald man mal bescheiden angefangen hat, einzelne Sequenzen aus dem Vorhandenen Aufgenommen zu schneiden und aneinender zu reihen, ploppen ruckzuck Fragen über Fragen auf: von “Wie trenne ich die Ton- von der Bildspur?” über”Wie exakt auf die Musik kann ich die Schnitte platzieren?” zu “Wie ändere ich Farbe, Laufrichtung und Abstand von Fließtext?” und “Wie krieg ich diese bestimmte Sequenz dazu, halb&halb mit der drunterliegenden zu überblenden?” und so weiter und so weiter.

Also ran an den try&error & learning-by-doing-Sommer. Durch Requisitenerfindung @ home bin ich ja reichlich mit Motiven versorgt. Dollerweise “machen” die Dinge, die ich eigentlich entsorgen wollte, die mitunter spannendsten Ergebnissen. Unten ein erstes Beispiel. Wie Ihr sehen könnt, hab ich unten rechts im Bild diesen Moviepoodlebutton schon einblenden gelernt. Und die selbstgemachte Tonspur anpappen.

Das bedeutet: stellt diese Dinger auf Endlos (meinetwegen auch auf lautlos), so werden sie zum Bildschirmschoner und zur Entspannungsvideogeste!

moviepoodle_1050440scsh_01Das Rauschen, das sich da wie undeutlicher Verkehrslärm, Baulärm, Fluglärm ausmacht, soll eigentlich handgebürstetes Meer sein. Mit zwei Schuhbürsten auf großem Karten gemacht…Tja, so weit kommt man mit sorglos-dreist hingeworfenen Hörspielbastelanleitungen für Kinder im Netz (die Quelle erspar’ ich Euch). Dafür lest lieber von Señor Llosas’ “Tante Julia und der Kunstschreiber” die Stelle, an der der Protagonist Mario Zeuge seines ersten Hörspielrecordings mit einem Unikum von Geräuschemacher wird. Grandios erzählt! Seite 144!

Hier mein zweites “Entspannungsschleifchen” – shot and edited ne knappe Woche später am 20. Juni – die Musik hab ich vor gefühlt zwanzig Jahren mal programmiert. Damals noch per Atari + Notator.. Schön, daß sowas nicht schlecht wird ;-)

moviepoodle_P1050526_scsh_01The next step in Richtung “bis ich melden kann: Gravity is just a habit ;-)

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Musik zum Abspann (Bild oben): Mantovani: “A Media Luz” . Coolster japanischer youtube-Kommentar dazu: «It is played during the younger Mantovani. The cascading strings are filled with youth.»

beim Schreiben heute:

Anderson .Paak ’Til It’s Over’

OK GO: “I Won’t Let You Down”

 

Science Fiction Interiors – selbstgebastelt @ home

Dieses ganze sinnlos abendlang “Kartoffelschälen” gestern hat sich gelohnt: alle requisitären Störfaktoren wie Dutzende gerissene Kanten oder zirka 130 farbige Komponentenringe sind zu 100 % entfernt von meinem neusten Requisitenmodell Marke UpCyclingh und ich konnte heute vormittag die “Schlange” vor der Filmkamera drapieren.

Nun mache ich Screenshots von meinen TestClipAufnahmen – der Sodlepoodle “fotografiert” seine eigenen Rohfilmszenen. Das ist im heutigen Fall dem Mysterium gar förderlich, denn die Bewegtbilder selbst sind – ohne Schnitt und Tonediting – nicht zufriedenstellend: das Ding ist actionmäßig einfach zu passiv ;-) :moviepoodle_1050088_scsh_02 moviepoodle_1050074_scsh_01 moviepoodle_1050084_scsh_06 moviepoodle_1050085_scsh_01 moviepoodle_1050087_scsh_04

Nun – was seht Ihr da? OK, und mit Fantasie added? Mit Fantasie added ertaste ich die UberCoole Entdeckung/Eingebung, daß man mit diesen und e.i.n.i.g.e.n. weiteren Stills der frühmorgendlich-taufrischen Takes Interieurs à la Matrix/Alien/Brazil/Sci-Fi entwerfen/erzeugen kann – einfach durch “Aufklappen”:

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Das hab ich auch gleich mit dem neuen Soodlepoodle Startbild gemacht. Einmal positiv, einmal negativ – hier das BlogHeaderKit – richtig – das kleine Querrechteck mittens seht Ihr oben hier an der Seite:start-p1050050-headerkit.jpgCool #2 das natürlich vorhandene “embryonalfarbene” Komplementärfarbenpaar 706552 vs. B3D5DD,  das beim “Wenden” ein ähnliches Look & Feel macht, nur, daß das Bild oben wie etwas Natürliches, Organisches wirkt. Muschel, Knochenkalkarchitektur…

Und, beim anschließenden genüßlich-kritischen Angucken vom Sessel aus entdecke ich die “Halle”, für deren (Tiefen)Bildwirkung  mit Hilfe schlichten “Fußbodenverlegens” eine weitere reale Dimension der Illusion ;-) rauszuholen/zu erreichen wäre.

Dazu besieht man sich diese halb gotische, halb thorakale “Halle”, die da durchs unschuldige Montieren der Fotos-zu-Bildhälften entstanden ist. Und mit vereinter Imaginations- und Malpraxiserfahrungen zieht man eine geschlossene Zackenlinie, in die der – ta-dah! -Hallenboden “gegossen werden” kann:hallenkit_p1050050-dUm anschließend daraus einen realistisch-räumlichen Eindruck zu erzeugen, bastel ich eine Versuchsanordnung für Querlichter auf den Boden, ausgeborgt von einer meiner PinXoGrahien Abteilung Riegelahorn: Der Bodenumriss als Maske, die über fragliche Stellen postioniert und so getestet werden kann.

vrlfscreen-170509-478-recolNach einigem Photoshop-Gefummel, “Bewegungsunschärfe horizontal”-Filter anwenden, Abwedeln und Aufhellen und dem Drüberlegen von aus weißen, ebenfalls zu seitlichen Lichteinstrahlungen zerschlierten Punkten entstanden diese drei subtil verschiedenen Versionen:hallenkit_p1050050-bhallenkit_p1050050-challenkit_p1050050-c“Unterschiedliche Raumeindrücke durch Verlegung des Horizontes” so würde ich die Bilder betaggen, wenn da nicht mein Galerie-Prinzip was “dagegen” hätte. Und als Komplettist (der ich ohne Auftraggeber nunmal nicht bin – lieber schnell zur nächsten Idee) würde ich mich noch nach perspektivisch “verlegbarer” Bodenstruktur umschauen, um das virtuelle Bild abzurunden. Vielleicht so was Erstaunliches wie die nass-schwarze Steinquadergegend gegen Ende des in Spanien entwickelten RIME-Games??!!

Das frisch erstandene Interiör erinnert mich an Theater- und Filmkulissenentwürfe `a la Ken Adams (1921-2016), über die/den ich mal gelesen/gesehen hab. Online. Genau diese Zeichnungen + meine Erinnerung daran haben das heutig’ Tagwerk wohl getriggert.. Und die Sci-Fi-”Abteilung” des grandiosen Joon Ahn hat natürlich auch ihren Part dran.

Weitere Namen zur further Recherche nennt das tasteofcinema.com

hallenkit_p1050050-eUnd, wenn ich mir die großen Vorbilder so anseh.. Hey! So ne Halle könnt ich mir auch fantastischens als Showroom für ne (Handtaschen)ModeSchau vorstellen! Zu übertrieben? Größenwahnsinnig? Nun, eigens aufgebaute Hochseedampfer und griechische indoor Tempelruinen gibts ja auch schon…

 

und 1. Nachtrag am Tag danach à propos Größe: «Its not the scale of the ship it’s just the motion of the ocean» – Top 10 Movie Sets Ever Built

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Musik beim Schreiben heute:

DJ Francesco Diaz: “Luxury House For An Exciting Vacation On San Andres Island”, Rough Trade, 2001

Visit Venus: “Endless Bummer”, YO MaMa, 1998

Little Dragon: “Machine Dreams”, Peacefrog, 2009

Galliano: “In Pursuit Of The 13th Note”, TALKIN LOUD, 1991