Heute entdeckt: das Bindeglied zwischen Floristik und Kollisionssport

Aus dem bescheidenen Plan der am Vormittag angestrebten (und prompt geglückten) Akquise eines einfachsten Deckels für einen meiner blauen Eimer wurde – wie immer im Marktkaufhaus – ein Haul der serendipischen Art (oder der seren-diebischen-Freude-am-neuen-,-skurrilen-Objekt-Kauf), brachte sie doch eine Idee von zwischen-den-Welten ins Haus. Denn auf dem zu Fotozwecken entfernten Barcode-haltigen Aufkleber fand sich durch Googeln dieser obligaten Nummer die unfaßbare Wortkreation “Liegevase Quarterback”. Und kommt damit verbal ganz exzentrisch nah an die fotografischen Möglichkeiten dieses Aliens:


Wie der Bug eines die Wellen durchpflügenden Boliden, dem Flügel eines futuristischen StraßenCruisers im Style einer Cheryl Kelley, der prallen Seite eines passiernden Riesenfischs oder psychedelisch-stylischen space ships in einem nicht ganz schwarz-weißen Abendfüller. Oder, frisch entdeckt und nachgetragen am 19. Jänner, eine weitere kühne Version eines port authority wie die/das in Antwerpen??

Und das mit einfachsten Ingredienzien (Hintergrund= metallgebürsteter Karton)..

..gelingen sehr schnittig-stylische Bilder, von U-Boot/Raubfischklon ohne Wasser im Anmarschflug..

..zu irritierend kontrastigen = irreführenden Katalogbildern..
oder fehlerhaften welchen, mit besagten, unentfernten, das heißt irgendwann für immer super störenden Etikettenrechteck in der Standellips:e:
Next try: mit frisch zugeflogenen, schnell fahrig=fugenbetonend zusammengeklebten Dokumenten-Klarsichthüllen in feuerwehrrot mit Druckknopf(!) mutiert alles flugs…zum Geheim-Agenten-Bar-Outfit – was auch an den schon bekannten StilGläsern liegen mag OK OK – oder vielleicht am durch besagten Hintergrundpfusch suggerierten… Fadenkreuz??:


Hier oben sieht man e.n.d.l.i.c.h. ganz deutlich die angestrebte Design-Verwandtschaft. Na, man steht auf dem Schlauch? Dann schaut mal auf Steelers vs. Packers– na, wo fliegt es denn?

Und unter Zuhilfenahme des ebenfalls zugeflogenen Retrotischchen und Mischlichtfake gelang diese sehr spezielle (Film?)Stimmung:

DAS weckt den digitalen Sommelier in mir und ich “empfehle” folgende beiden Drinks: darf es stylischer oder eher (bild-)stimmiger sein?

 

Produktfotografie+, mon amour!

Demnächst vesuch ich mal die vorgesehene? Verwendung-im-Bild mit.. liegend drapierten Blumen, Peterle,… oder wäre die gar: Spiralen werfen?… Hier auf jeden Fall ein herzliches, ungesponsertes Danke für diese Inspirations- & Weltverbindungsskulptur ans Bamberger  derudesign.com!

Screenshot diary – am Tag daNachtrag – ich gehe ja mittlerweile standardmäßig opulent ™ mit Galerie-tags um siehe die aktuellen 8:Da gibts ein interessantes Ergebnis/eine anregende Bildnachbarschaft bei “#nicht stehen”:

Schnelles Fazit zwischendurch: ich muß einfach mehr sexy Zebrastreifen auf meiner Seite einbauen ;-))

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Musik beim Fotografieren und Schreiben heute:

So Inagawa: “Side Ways”

Noiseshaper: “King Size Dub Special”,  Echo Beach, 2019

St. Germain: “Boulevard”, F Communication, 1995

WohnungsTetris Starts Here

Noch nix hat seinen Platz (und: den braucht es), alle Teile (außer den tagesrelevanten) schweben noch wie beim Tetris, chez moi allerdings ohne Zeitdruck-(durch-Schwerkraft).  War mir schon immer nen Spieltrieb wert: zum Beipiel old school offline Patience (!) legen mit elf (ich kann mich tatsächlich noch an die “Harfe” erinnern..). Wobei das Tetris-Prinzip “Aufräumen” hier&heute seehr weit gefaßt ist: es geht um die angenehme Kombinierung von (Innen)Raum und Gegenständen, von Weite & Verdichtung, von Dunkel und Licht,  Praktikabilität und vor allem um:

kreatives Potential, das bitte sehr
in der Einrichtung gegenwärtig bleiben soll.

Tja, das muß man erst mal dauen-ver, so ein statement. In der aktuellen Umzugskartonoutboxingphase tritt dies extrem verstärkend (boosting) auf, da durch die Kartonierung die Dinge meines spielerischen Lebens + durch Zufallsgenerator (Zeit + Eile + ungekennzeichnete Kartons + ungebrieftes Umzugsteam..) dieses Potential exzellent entfalten können.

Und wenn das Wetter draußen mitmacht wie gestern & auch neue Ideen “vorschlägt” – formidable!

Drinnen ballen sich ebenfalls Ideen und Material – sehr anregend, da solte man es mit dem ERreichen der ORdnung nicht so überstürzt angehn!

Mein personal Sputnik ist natürlich auch dabei und wirft schon mal negative Schatten™ in die R(ot)unde:

Die war etwas zu groß fürs neue Heim, wurde drum nach diversen Messungen zurechtgestutzt, direkt am Längengrad 248° (da steckt grad die Nadel):

Nun wart’ ich den Lauf der Sonne ab durch die Räumlichkeiten, um auf neue Ideen zu Kommen, Fotografie und der Moviepoodle reiben sich da schon die Hände 😉

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Musik beim Einrichten -Tetrissen?- heute:

Gioacchino Rossini – La scala di seta – Overture

Galliano: “In Pursuit of the 13th Note”, Talkin’ Loud, 1991

various artists: “The White Room” , SONY , 2004

Gerry Rafferty: “City To City” , Liberty-United Records, 1977

Squarepusher: “Hello Everything”, WARP, 2006

 

PS.: hier mein “Bausatz” zur aktuellen  BlogHeaderfindung, manchmal ebenfalls sehr ansehnlich (Space-Age-Fans (und Federbettenverkäufer) vor):

und, wer nicht so auf invertierte Fotos à la negativ steht, hier die erste Version zum aktuellen Portfoliomenue:

aber die war mir dem Startbild zu ähnlich, da mußte Abwechslung her..

Harry? Down The Chimney? Tonight?

Nen Weihnachtsmann, der durchs Kamin herab sich beeilt, fand ich als NichtenGländer schon immer absurd – bereits in einem Alter, als ich dieses Wort noch gar nicht kannte. Und nun, Jahre später mit Blick auf Kraftwerksschlote hat sich daran null verbessert, also: keinen Deut weniger.
Aber altes Leben a brauchen lassen, das gefällt mir sehr gut. Heute abend und ich wette, morgen früh immer noch, und mit all diesen herübergeretteten, aus alten Kontexten losgelösten Gegenständen, die sich mit frisch vorgefundenen zu neuen aufregenden paaren (lassen), startet ein neues taufrisches Kapitel, und ich ahne, es wird die tags “Einrichter” und “Produktfotografie” tragen.

Hier als erstes NeuDingDesign: alte ( 20 Jahre, no kidding) Resopallochplatten mit neuen frisch vorm Sperrmüll geretteten™ Tischlerplatten in chiqer SchwarzeSche – ich bin schon ganz wild, das Ding sich auf dem ibee Karusell drehen zu sehen – im Gegenlicht: Spannende Aufgabe für die Befestigung der Teile miteinander: wie lenke ich die Kraft der flachköpfigen Spanplattenschrauben um 30 – 45° um, damit diese beim Anziehen die Platten durch ihre konische Form nicht sprengen? Meine Lösung: Selbstsichernde Mütter!

Und beim frisch Februar 2018 entdeckten innenarchitektonischen Suchen mit diesem Bild finde ich die freaky JBL Paragon D4400 one of the most sought after vintage audiophile speakers ever made. Wow.

Mit “Produktfotografie” meine ich heute ganz klassisch für eBay aufzunehmende Gegenstände wie diese Sitzskulptur aus den die-Zukunft-heranahnen-spürenden Achtzigern. Erinnert sich noch jemand an den “Balans” ? «Ein revolutionäres Design, das 1979 eingeführt wurde und das selbst während des Sitzens die Bewegung fördert» schwärmt die 2019er amazon ProduktinFo. “Während des Sitzens die Bewegung fördern” – das erklär mal ner heutigen couch potato..  das geht überhaupt nicht zusammen – für Beewgung gibts heuer doch das Ring Fit Adventure! (nein, immer noch keine Werbung/gesponserte KontoBewegung, das ist Gamification von Pilates!)

…oder ein aus 2Quadraten und 6gleichseitigen Dreiecken zusammengesertzten Modul-Konferenztisch-Trio (jede Kante bis auf eine 70cm), das ich zur Inspiration mal mit etwas Naturstreifen aufgeschneckt habe, um das Ganze mal nicht so prosaisch rüberzubringen, welche Muster man damit “legen” kann (die Stühle sind schon weg, die Tische zu schlicht für hier, sorry):

..ein weiterer ultraspannender Punkt sind die lose aus den Umzugskartons auftauchenden Beleuchtungskörper. Am meisten Spaß macht mir der bei einem früheren Transport zerbrochene Lichtkasten, der nur noch aus einer Klappe und der mit 5 Mini-Neonröhren bestückten Rückwand besteht. Extrem flexibel einsetzbare Lichtquelle, das!  Fotos folgen!

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Musik beim Baum schmücken Zebra-streifen heute:

Cecilia Grace Music: “Santa Baby”

Brian Setzer Orchestra: “Jingle Bells”  – für Klassikfreaks: der kann auch Tschaikowsky!

Das Gegenteil von dunklen Bergen sind… qualmende Schornsteine

Ein Tag vor Nikolaus, beziehungsweise am Tag des N-Abends: hier kommen die ersten Bilder meines neuen Ausblicks aus der frisch “kartoniert vollgestellten” Wohnung – ein unerwartetes Superplus für mich Industriefreak: der nächtliche (und natürlich auch tägliche) Ausblick auf hier in “Mannheim Süd” allzu bekannte Schlote und in die Weite:Superplus für mich deshalb, weil ich a) diesen Anblick liebe als Landei – Umweltmahnung inbegriffen – das ist unser Leben als Industrielandbewohner (oder wird es einst gewesen sein!) und b) ich den Neubau des bei Eröffnung schon fragwürdigen Großkohlekraftwerks begeistert mit der Kamera verfolgt habe. Zwei (oder gar drei?) Jahre lang ging das, glaube ich so aus Erinnerung sagen zu können. Hier zwei meiner allezeitefavorite:

So kann ich nun die dunklen Berge vom November und passende Lektüre …”wegrauchen” lassen und mit diesem arkadisch – im Sinne von lateinisch: der Bogen – gelungenen Bild file_under: gloomy sunday:

Überaus erstaunlich überdies, welche Lichtvielfalt und Räumlichkeit in diesem Motiv steckt – von der praktischen Nutzbarkeit als Wetteranzeige da ganz geschwiegen: Wolken nach rechts: Ostwind, kalt, trocken. Nach links: Westwind, regnerisch, ihr Anstellwinkel Funktion der Windstärke. Jetzt fehlt nur noch mein altes Thermometer am Fenster – fertig ist der persönliche Regenradar 😉

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Musik beim Einrichten/Auspacken/”Farbkarten” aussuchen V.1:

Drexciya: “Harnessed The Storm” TRESOR, 2002

Nachtrag am Tag danach: hier noch ein gaanz altes aus meiner Reingretchen Zeit, da gabs die beiden Schornsteine auf dem “Altbau” (die beiden “oberen”) noch – Ganze als unmerkliche Montage™ – das Motiv herhielt für gleich zwei Cover vom Januar 2013 :

und nochn Musik-Nachtrag: Ben Buitendijk – “Promised Land”

Schach dem langweiligen Licht!

Wenig Aufwand mit Lampen, Reflektoren oder Stativen (jeweils ein/e. In Worten: eins), dafür immer 15 Sekunden action pro Foto:Next step Lichtstiftmalerei. Im abendlichen Dunkel meines Zimmers überstreiche oder spotleite ich die hölzernen Mannen und -ginnen.  Händisch mit LED-Taschenlampe. Ein schneller “Strich” vorne über die Weißen, ein etwas verzögerter=längerer über die dunkle Seite d.M. Dann lange hintoben auf den “Himmel”- er soll erstrahlen!  Untergrund: Glas über Silberkartonage, das Spielbrett wirkt abgehoben ja, schwebend. Hintergrund: rotundenrund. Painting by doing, nach jeder Belichtung checken, was man anders machen, wo man beim nächsten Anlauf sonst noch mit dem schnellen Lichtstrahl drüberhuschen oder drunterleuchten könnte, immer in Bewegung, um eventuelle Schatten zu zerstreuen, Aquarelle an die Wand zu malen:

Endlich hab ich wieder ein Schachspiel!

Nicht unbedingt zum Zocken (sagt man das bei.. SCHACH??), mehr zum Angucken-im-Raum, an Jungentage im örtlichen Schachclub spielerische Nachmittage verbringend denkend, wie ich begeistert von der dadurch zu solcher gewordenen Ernsthaftigkeit die Uhr drücke nach jedem frisch gefahrenen Zug, dazu quasi uhnisono mit den Gegnern Unmengen an Erdnußflips vertilgend, unverzagt und gedankenlos “geschmeidige” Figuren und Bretter hinterlassend uaargh..

Oder sich angeregt fühlen, 4 große Partien nachzuklicken..  Aber dann schnell zurück zum Thema Fotografie:  Mit der Handlampe gehen erstaunlich schnell erstaunlich dramatische Beleuchtungssituationen, finde ich. Theater-like. Gleißende Dramatik, knallharte NeonHärte, unheilschwangere Schlierenschlachtenhimmel, alles immer mit dem Hintergrund als dritter Mann(schaft):

Unten eine kleine spielerische Verfärbung-danach. Was übrigens bei den weißen Figuren wirkt wie unter einer langen Reihe von Spotlights auf die Köpfe gestellt ist schlicht die Spur des zügig drübergezogenen Handlampenstrahls. Muß man bischen üben!
Die stark kontrastierenden natürlichen! Bildfarben rühren von der Anwesenheit der gelblich streuenden Zimmerbeleuchtung, unsichtbar in meinem Fotografenrücken her: die vom Taschenlampenstrahl unbestrichenen Bildteile und Figuren sammeln/reflektieren dieses Licht, die Kamera errechnet mit eingestellter Automatik dann das entweder blau oder gelb der Bildstellen.. MischLicht als Schmaus, nicht Graus des Fotografen. Heute mal.

Photoshop boostet diese dann. Erstaunlich dieser Himmel-plus-Wetter-effekt des schlierenden Hintergrunds! Prima zum schnellen Checken der atmosphärischen Möglichkeiten!! Kame-rasta-tiv: das kuriose Tripod Mini Metal Flexi.

PS.: und – welche 2 Fehler in der Mannschaftsaufstellung findet der Kenner??

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Musik beim Lichtziehen heute:

DINOSAUR: ‘Together, As One’

Kapustin plays Kapustin – Paraphrase on Aquarela do Brasil, Op 118

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Sonntagsschach: da geht noch was: erst à la nature.. à la rotonde mit der Schachinselsilhouette da hintoben.

..dann Richtung SparringsSchach, Showkampfschach, WWChess – He! Wo ist Euer Coach??

la Schach Lab:griechisch-römisch:

aHoi VitrinenSchach? MuseumsSchach!

FluchTachSchach:

Rotationschach:

Zentrifugalschach:

Loftschach:

und Schachonne stage:

diese 10 gehen mit 2 DEUTLICHEN Lichtquellen- nicht so versteckt wie Teil 1: das Wanderlicht und der bewegungsrundgedrehte Bäckgrund.

Und zu den übermäßig vielen Schachbildern heute ein wunderbar passendes bon mot von Hans Zippert in der “Welt” als Nachtrag am 1. November:

«Die künstliche Intelligenz können wir nur durch natürliche Blödheit in Schach halten.»

Dazuhören!_________Stay In The House #1 | Deep House Set | 2017 Mixed By Johnny M

Steely Dan: “The Royal Scam” ABC, 1976

Wir baun a ibée Ka Russerll

“Was? Ebay kann man noch nicht mit Clips bespielen??” staunte ich Unbeteiligter nicht schlecht im Gespräch mit alten Online-Vercheckern, die ich an einem vergangenen Samstag bei der analogen Version=nem Flohmarkt traf.. Wobei doch alle Clips-gehen und ein paar Sekunden Sich-drehen-vor-Kamera das optimalste Bild eines Dreidimensionalen™ rüberbringen kann – das Hirn macht das für Euch! Und das macht frau ja auch schon mit sich selbst – guckt den Clip-im-Clip mit dem Alexa-Style Check c/o Amazon.

Sich vor den interessierten Augen drehen, das sollten auch die schönen Dinge des Lebens. Vor allem, wenn diese Dinge Kaufinteressenten suchen. Auch gerne Größeres an Dingen wie Blumenstöcke, Designerstühle, Telefontischchen oder Nähmaschinen.

Die passen zu AbFilmzwecken aber null auf Omas Tortendrehscheibe, also braucht man was Größeres, das sich mit den loszuschlagenden Barhocker, Bonsais oder Schaufensterpuppen drauf sicher & smooth drehen läßt. Fragt mich bitte! nicht!, wie ich da zugekommen bin! – aber mir “wuchs” per Moviepoodle-eTuden eine Bastelanleitung zum

d.i.y.-ebay Karussell.

Dazu führen unsre ersten beiden Besorgungen nicht etwa in den Baumarkt, sondern in einen gut&klassisch sortierten.. Spielzeugladen. Dort erstehen wir zwei größengleiche Hula Hoop Reifen. Am besten die kleinen (für Kids) mit angepeilt 60cm Durchmesser. Die werden nach folgender Formel zu einem offenen Kugellager der sehr spielerischen Art:  Aufgepaßt-haben-im-Mathe-Unterricht sei dank sägen wir ein so passendes Stück raus, daß bei Wiederverschluß und Platzierung des nun inneren Ringes die unten zu erblickende Anordnung entsteht. Formel-für-die-Sägestelle:

Rohrdicke mal zwei mal π.

Das macht bei unserem Beispiel

1,6cm x 2 x 3,1415.. = 10cm

Wie Ihr unten seht, kommen nun die drei Säckchen Murmeln vom selben Einkaufszettel ins Spiel, mit deren Inhalt wir das Ganze zu ner Ringlaufspur umdeuten – da ist ja plötzlich eine. Jetzt fehlt nur noch eine feste Platte drauf, die – am besten ebenfalls kreisförmig&krößer –  da vorsichtig draufgelegt wird, wenn alles dicht mit Murmeln bestückt ist- – dafür gehts dann (endlich, Jungs!) zum Baumarkt. Manche kennen auch einen Schreiner. Mir reicht ein ausgedientes FrühstücksEckstück vor erst.

Mit dem Bild oben als bildlichen Epilog, Einführung und Teaser – im Gegensatz zu den üblichen Standbildern AUS dem nachfolgenden Bewegten –  erwächst der auf Klick folgende Clip zu ner veritablen” brasilianischen Anzeige” – alles Notwendige in 28 Sekunden – das ist genau mein Ziel für den angestrebten Fashion Clip Abteilung HandBagstyle. Die auch heute wieder weggelassene Tonspur (ich hatte nix Passendes Eigenes) als Steilvorlage, es mit diversesten “Soundtracks von außen” zu probieren.

PS.: BewegtBilderRätsel: Na, wer erkennt, welches klassische Möbelstück da zersägt und wieder neu verzinkt in manueller Rotation roh glänzt??

PPS.: Ergoogelt per “Hula Hoop Art”-Eingabe: die Ring-O-Graphy 😉

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Musik beim Schreiben:

diverse: “Viennatone” !K7 Record (Rough Trade)

XTC: “Transistor Blast”, Cooking Vinyl, 1998 – “Real By Reel

Le demi-monde de ma rotonde…

Wenn man für notwendige Handwerkerarbeiten tagweise zur home-Verfügung stehen muß und dann noch, wenns losgeht, angestammte Einbauten zu Diagnosezwecken entfernen, könnte das Ursprung einigen Unmutes sein. Überraschenderweise nicht so bei mir:

Man demontiert durch jahrelangen Wanddruck™ rundgebogene HolzfaserFlächen und bemerkt, wenn sie dann unten am Boden – und damit eigentlich  im Weg stehen – oops, das ist ja ne super gebogene Hintergrund-Fläche zum Fotografieren! Und Filmen! Vom Himmel gefallenes Serendip!! Ein weiterer Baustein zum Magischen Kabinett 😉

Das Magische Kabinett (für Produktfotografie) so far: der (heute) gläsern belegte Drehtisch, mindestens 1 Gegenstand mit Schauwert drauf, Reflektionen, Schatten Vexiereffekt und am Horizont: die charakteristische Wölbung 😉 Die ist nicht nur als bloßer oberer Rand von Wert, vielmehr als konkaver Schatten- und Reflektionenfänger, der besonderes Flair und Bildtiefenwirkung fürs Foto erzeugen hilft, grad so wie neulich das verchromte, am Sperrmüll gelandete Alien mit seinen Lichtfächer-werfenden Rohrbeinen:

Heute unter dem “Eis”:  Farbkarton mit gebürsteter Metalloptik. Und natürlich noch die digitalen Bildwerkzeuge, die nicht nur flugs Gegenlichtflecken erzeugen (unten) und so die merkwürdig nach innen gekehrte Beleuchtung des gespiegelten Duos “plausibilisieren” –  auch die Möglichkeiten, Schrift bildgestalterisch (heute: die Perspektive-verstärkend) einzusetzen, komplettiert das Kabinett:

.. und über die 1.-Verwendung des Begriffs Rotunde finde ich: das Innen derselben  at Ranelagh Gardens. Wow. Canaletto. 1722-1780.

und für die Menüversion faltet man eben mal andersrum (die Symmetrie):

Da bin ich – wie Ihr seht –  grad im ersten, hochspannenden Experimentierstadium! Drei Tage später: Sonntagsbilder in Glas und Schwarz und Weiß und Stahl(draht)locken:

Die à-Proposse des Tages:

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Musik dazu!:

Mayer Hawthorne: “A Strange Arrangement”, Stones Throw 2018

Ben: “l’oncle soul” , Motown France, 2010

Jamie Lidell: “Jim”, WARP, 2009

Harrison BDP – Hard Boiled

Des Geysirs neue Kleider

Robert Overwegs https://www.shotbyrobert.com/end-of-the-virtual-world liegt mittlerweile in uns und um uns herum, ganz schön viel Land ist da gerutscht seit 2011.. Nun, im 2019er September & durchs viele Youtubegucken ( im heutigen Fall Gameplays) krieg ich nen Werbe!Clip rein, der sehr plastisch ins Bild setzt, wie genau sich diese einst als fremd-zueinander getaggten Welten vermischen: los Zockers @ Sofa @ Home, ballernde Avatare auf der Waldkampfbahn und darüber die alles verbindende Sprach-Kommunikation untereinander in einem  -nicht nur für die Zielgruppe- sehr vergnüglichen Video (nein, nein, das hier ist schon wieder kein “gesponserter” Artikel, es geht um.. Weiterbildung:

Ghost Recon Breakpoint, der Live-Action-Trailer mit US-Promi?  Rapper Lil Wayne.

Bis jetzt, beim Schreiben, bin ich der Meinung, daß die Kampfszenen mit echten Schauspielern gedreht wurden – moderne, antiquierte Naivität? Mal nachgoogeln..Nichts, außer creative/hunter_hindman… Ich stoße aber auf mir unbekanntes Wikipedia: “Als Uncanny Valley (englisch „unheimliches Tal“, „Gruselgraben“) oder Akzeptanzlücke bezeichnet man einen bisher hypothetischen und paradox erscheinenden Effekt in der Akzeptanz dargebotener künstlicher Figuren auf die Zuschauer.” Spannend!! Und: sehr unkünstlich, der Clip!

Echt informativ außerdem die versteckte Message des Spektakels für digitale Einwanderer, daß es sich bei diesem – man muß “leider” dazusagen – normalblutigen durchschnittsgewalttätigen Game um ein Spiel handelt ( siehe das genervte “Ich brauch bessere Mitspieler” 2:24). Tja, und um ne neue dramaturgische (Film)Idee. Mal sehen, ob wann sie sich gar ins Kino fortsetzt.. Außerdem, daß ich diesmal die deutsche Synchronisation und das Stimmencasting um Längen lustiger/prägnanter finde als das Original.  Ausnahmsweise.

Und alle, die noch nicht ab18 sind – oder keine Kumpels haben, die mitzocken lassen – können ja Fortnight ab12 spielen und sich auf diese moderne Weise etwas Unterschlupf vom Sonstigen gönnen.. Denn wie schreibt dasnuf so schön: Wie erhellend es ist Computerspiele als Ort zu verstehen.

Für die heutige Überschrift paßte mir als kleiner Twist der Originalredewendung eigentlich am besten: geysain heftige Bewegung bringen auf leider isländisch und hierzulande unverständlich. Also nehm ich als SprachspielKompromiß das deutsche Geysir 😉 – als überdies willkommnes Bild unseres Digitalen Zeitalters .. Und da ist noch mehr Hochsprudelndes, Entdecktes: reicht fast für ne virtuelle Woche beim Stellt-Euch-Das-Mal-Vor-Und-Gucket-Und-Staunet-Poodle. Könnte aber auch am langen Einheitswochenende zu schaffen sein:

Am Anfang war das Skinnen von Autos, dann das Ausrüsten von Spielfiguren bzw. Kriegern – im besagten Spiel selbst eine (bier)ernste Angelegenheit, frappierend kontrastierend™ zu  obigen Spaß-am-gemeinsam-Zocken-Trailer!, per Whatsapp kam dazu die GesichtsfilterAPP . Augmented reality – “erhöhte Realität”. Mir in Erinnerung ist das “Erhöhen” von Architektur(plänen).

Und nun die Idee, erst per reiner Aufmerksamkeitsheischung im Marketing, dann das Einsickern in die digitale Kultur: virtuelle Kleidung. Ausschließlich für die Online-Präsenz. Von Influencern. Dann, zusammen mit gear (engl.: Ausrüstung) für Online player overall the globe. Nun schwappt das zurück: sind die kohlenstoffweltlichen Influencer dran:

instagram-trends-influencers-are-now-buying-digital-clothes-to-wear

Und jetzt schnallt Euch an für nen Blick auf carlings’ digitalcollection.. Echt cool, die  brandneue Art of Nachhaltigkeit vs fast fashion, somit ultrachic der Claim:

Every second the world wastes a truckload of clothes. This is the digital clothing collection with zero impact on the environment.

So hat man das und das auch noch nicht zusammengeklebt gesehen…

PS.: Nochmals back in time: TEDx mit Microsofts Photosynth erklärt..

PPS.: keine eigenen Bilder heute&hier, dafür 25 Links auf. die. Welt.

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Zur Entspannung ohne virtuell heute: Malerei mal zwei 😉

Google schlägt mir Chris zu Tomma vor because of a common thread, the https://de.wikipedia.org/wiki/Turner_Prize

Analog 😉 dazu: Musik beim Schreiben heute das bewährte Full Album “Road to Knowhere” des Tommy Guerrero – das mittlerweile stolze 982.208 Aufrufe verzeichnet.

 

Ich geh dann mal Licht stiften

Manchmal kommen Wendungen im Werk unerwartet, doch diese heutige wirkt mir überraschenderweise irgendwie wie “heimlich” (oder besser: schläflings?) vorbereitet. Oder: Neugier und Erfahrung an einem kritischen Punkt, nun neue Funken schlagend. Oder: Das Prinzip Zeit sparen durch Viele Bilder gucken – spielt hier eine mit-entscheidende Rolle. Oder: Die Zeit war nun reif, das könnte man ebenfalls sagen.

Und dann allein die simple Frage, wie ich als Einrichterpoodle meine “möblierenden Ideen” denn zeigen, visualisieren wollte – die zu 90%  unfertig,  quasi als 3D-Explosionsszeichnung irgendwo verteilt herumstehen wie Inspirations-Moleküle, versetzt mich seit gestern in den improvisierenden Produktfotografenstand™ :

Eine alte Idee für eine Bodenlampe im Schlangengewand taucht demnach völlig folgerichtig aus dem Keller auf. Bis heute “gelang” grad mal die Fertigung des Hauptholzkörpers, noch ohne jegliche Idee der technischen Umsetzung. Dennoch  kommt mir diese challenge grad recht, das Ding in die angestrebte Szene zu setzen.

Vorüberlegung/Impuls: Komplementärfarben kommen immer gut, also öffnet sich das blaue Fach meines fotografischen Farbkastens  für vier mittelgroße Kartons, deren eventuell sichtbare Stöße bitte bei der Bildbearbeitung zum Verschwinden gebracht werden möchten – ich mag für diese action nix kleben, nix großartig fixieren, alles soll on the fly geschehn..

Hier unten zu Eurer Anschauung der digitale Kontaktbogen mit allen für diese Serie schnell aufgenommenen Fotos – in Reihenfolge des Erscheinens:

Diese paar reichen, um sich durch die verschiedenen Darstellungsmöglichkeiten und Perspektiven direkt nebeneinander folgerichtige Gedanken machen zu können.

Gleich am Abend der Nächste, bitte: meine ta-dah! unvorhergesehene! Premiere fürs Lightpainting – ich mag das Ding als funktionierende Lampe,  als Leuchtkörper mit charakteristischen, selbst-induzierten Umriß sehen. Dazu: 15 Sekunden Belichtung im “Manuellen Belichtungsmodus”, das Ganze auf Stativ natürlich, eine smarte, kleine Handlampe zum Selberaufladen per Dynamo (!) und dann sechs Dutzend Versuche zur optimalen Lampenführung – ne Art Test-Choreographie per Lichtdramturgie:

 

 

Das unterste mein Tages-Liebling file_under: Produktfotografie mit:  Chiaroscuro plus Vintage Holzstruktur plus eigenchoreographierte Rallyestreifen 😉

Wow – ein neues Fled tut sich da auf – und dazu noch im Dunkeln! Ab sofort wird erkundet- im Netz und in der Kohlenstoffwelt!

Im Netz: voilà – meine schnellen Top 5 unter den doch massig auffindbaren Lichtstiftmaler(idee)n:

  1. Sølve Sundsbø
  2. Alex deForest
  3. Idee: Glühwürmchen Brautschau-Gucken-und-Fotografieren
  4. Idee: mit Schirm, Charme und Funkenflug draußen sein
  5.  man läßt das Licht fliegen(!) und beleuchtet… Landschaft(!) Idee: Reuben Wu

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Musik zur langen Nacht der Belichtung heute:

Ben Buitendijk – Promised Land

Harrison BDP – Standing In The Rain

HandkantenJazz im TanzmattenModus

Die Hand. Die Kante. Der Jazz. Der Tanz. Die Matte. Der Modus. Vertraute, doch recht unzusammenhängende Bausteine unseres modernen Lebens, zudem auch nicht ständig in Gebrauch. Aber durch die große Erfindung des Kompositums werden diese “Einfachen” per Wortmix wieder eine Revision, einen Wieder”besuch” wert,  erzeugen ne neue Melodie, ein neues Hä? Und Anreiz des Ertastens des so jäh zusammengewürfelten Sinns: Na – wie hört sich das an? Wie schmeckt das? Worum gehts?  W-Wo liegt des Rätels Rätsel?

Analog dazu heute die optische Transferleistung: der Blick des gereiften Fotografen, der über das ebenfalls Alltägliche = unsichtbar Gewordene streift. Und sich, bei manchen, raren Lichtsituationen am Nachmittag vielleicht, vom Gesehenen weg-erinnert, um staunend frisch Entdeckbares daraus zu destillieren, “hervorzufotografieren” quasi.  Als Paradebeispiel für so nen Transfer hab ich irgendwann den skurril klingenden Satz: Ein Topologe ist jemand, der keinen Unterschied zwischen einem Kaffeebecher und nem Donut erkennen kann notiert. Ausgehend von diesem sehr einprägsamen Bild/Video..

So geh ich nun bildnerisch-erkundend an unsere Überschrift und die allernächste Umgebung ran. transfer-topologisch sozusagen..

Mit der Nahlinse der gefühlt immer noch frisch-entdeckten Filmkamera (des damit erwachten Moviepoodles) geht ebenfalls die bislang “verdeckte” Tür namens Makrofotografie auf – schaut Ihr doch gradwegs aufs nadlig-neue Menuebild dieser Site,

..noch besser (= herausgearbeiteter) meiner Meinung nach  am neuen Header dieses Blogs zu sehen:


Und? Nadel, Neon, Discobaum? Keinesnichtens – diesen “gegenüber” langstieligen Gegenstand hat wahrscheinlich jeder Haushalt mit etwas Outdoorfläche, die es sauberzuhalten gilt, in stock – ich bin lediglich näher herangerobbt – das Streiflicht des Nachmittags war soo appealing – und hab anschließend die Originalfarben um 180° gedreht.

Der Rest war, ist und bleibt: Staunen.

Gleiches mit diesem Eisdom der Zitrusfrüchte-verarbeitenden-Architektur: mir fällt dazu der Blick nach oben im Heidelberger Tankturm ein.


Oder dieses frappierend monochrom serendipische Ensemble, entdeckt in einer nervös-zappligen Fotostimmung, die mich verleitete, dieser aparten Edelstahlseife Bewegungsunschärfe beizubringen:

Mein “Originalgesehenes” in immer noch mind dazu: der große Fisch des Constantin Brâncuşi  (1876 – 1957) in der Mannheimer Kunst’alle..

Zu dieser (Werk-)Gruppe dazu muß dieses Filmstill des jüngst flohmarktseits erworbenen Tumblerglases – das hats ob Farb-, Form-, Brechungs- und Bokeh-Appeal ebenfalls hierher geschafft:

Und was immer wieder verläßlich Fotogenität erzeugt, sind: Muster,”Pattern” im Fotoslang. Heute: ein Muster aus nem Sack voll Miniatur-Glücks-Schweine. Plus Totalreflektion zur Borte ergänzt. Eigentlich in motion gefilmt, tuts mir aber dieses Standbild besser, denn wie schrieb ich ähnlichenfalls im Jänner `18: das Ding ist actionmäßig einfach zu passiv..

Und als Serienabschluß eine erstaunliche Assoziation, “zurückgekommen” via schlampiges-Beiseitewerfen-von-Staubtüchern:
Ganz klar eine unwillkürliche Nachahmung einer klassischen Malerpose. Ich google mal Renoir, Modigliani, und Kollegen. Hauptsächlich aber fallen mir wieder die aus Designerstücken “geknüllten” Gesichter des Bela Borsodi ein.

Unerreicht!

Mit diesen zugegeben (angestrebt)-skurrilen Fotos kommt man doch recht nah an das heran, was “Handkantenjazz im Tanzmattenmodus” (ebenfalls skurril) an Empfindung erzeugen kann. Fremdartig, doch interessant in der Kombination. Jemand ne Idee für nen Soundtrack? Und à propos Handkante: Kung Fu gibts ja auch in der Kombination mit.. Fußball. Und Gedankentanzmatten, gehäkelt in 4-D gibts ebenfalls..

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Musik beim Schreiben und Staunen heute:
Deep & Lounge | Deep House Set [Dinner & Drink] Mixed By Johnny M