Nick & Glen And The Cyberpunks Of The Future

Immer wieder erstaunlich, wenn man “alte” Modefotografen-Links an Bekannte vermailt, diese gewohnheitsmäßig – das Internet ist ja soo unzuverläßig – nochmal checkt und dann Ungesehenes dabei auf dem Bildschirm auftaucht.

Heute in aller Minutenkürze: Nick Knight and Glen Luchford sprechen über ihre erstaunliche Laufbahn seit den Siebziger Jahren. Ähnlich der “Modernisierung” des klassischen Paper&Pen Rollenspiels: eine digitalisierte Version als punkig passendes WalkThrough zu Cyberpunk 2077 plus Erklärvideo – Ich träume den Transhumanismus? Oder träumt er mich?

Wem das alles etwas zu futuristisch*, zu chaotisch, zu gewaltsam und unübersichtlich, schon zu düster/gruselig, also zu cyber ist, kann chillen mit ner “Führung” durch ne Beethoven Sinfonie. Der siebten. Mit der Dirigentin Joana Mallwitz persönlich. Cool anno 1812.

* naja: die Ideenvorlage zu dem Ganzen ist nun auch schon 36 Jahre alt..

nur Fiegen ist schöner

Es gibt eine wachsende Bevölkerungsgruppe hierzulande, die neugierig auf unsere angestammte SprachKulutr ist. Und uns ausfragt, was unsere Sprichwörter denn bedeuten. Ob man da auf die Husche eine gute synonyme Version hinkriegt, so zwischen Kaffe und Kuchään?

.

Erklärt/synonymisiert mir doch mal in Gedanken:… Och nö, das ist langweilig, so ohne stirnrunzelndes Gegenüber. Dem man nach glücklichen Erklärausgang erleichtert “Danke, daß Sie verstanden haben!” ädden kann. Besser in die andere Richtung denken mit der spannenden Frage: Naaaa – eins davon ist aus Frankreich – aus welcher einen Sprache stammen diese anderen alle?

  • das macht mir ein schönes Bein
  • Zu törichten Worten taube Ohren
  • Wie die Frage, so die Antwort.
  • Werfen Sie das Haus aus dem Fenster.
  • Es wird jemand kommen, der Sie gut aussehen lässt.
  • Machen Sie sich einen Namen und gehen Sie schlafen.
  • Zwischen Kohl und Kopfsalat
  • Die Schöne wünscht sich das Glück der Hässlichen
  • Die wichtigsten Sachen sind keine Sachen.
  • Sie können es lauter sagen, aber nicht deutlicher.
  • Weder klein noch faul
  • Legen Sie jemanden in Petersilienblatt
  • Wer gut zuhört antwortet gut

Nein, hab ich nicht abgeschrieben von de.wikipedia.org/wiki/Katachrese (das wäre das Holz, aus dem Waschlappen getextet sind.)

____________________________________________________

Musik in meinen Ohren beim Schreiben und Lachen:

REGEN!! dazu:

 

 

Die Rüssel der Zukunft

“Die Fanfaren der Zukunft” hätte ich fast geschrieben. Paßte ja irgendwie auch zu diesem Brand Neuen Foto von heute nachmittag, n’ est-ce pas?

War mir aber dann zu pathetisch. Außerdem sind Rüssel mehr up-to-date. Und Hey, das ist ja alles (nur) PlaSTIK after all. Obwohl schön zuhause aufgenommen,  “gilt” heute die moderne 2020er KategroieNur vorhandene Sachennicht

das Bild ist aus frisch erbeuteten Spielzeug und Putzmittel komponiert.

Kwiss: malt doch mal in Gedanken die Grenze zwischen S & P, also den Umriss=die Grenze aufs Bild wie früher im Mengenlehre-Unterricht, wo man ein “Lasso” um die zusammengehörigen Elemente der einen Menge zeichnen sollte 😉

Coole Entdeckung II: die eigentlich unvorhandene Farbe der Fanfaren hat meine Kamera mit ihrer KI (kosmischen Ignoranz?) ins Grün-komplementäre Q-PinkRosa “gezogen”. Das macht sie immer, wenn ich nicht vergesse zu versäumen, die automatische Farbkorrektur abzustellen. Na beim zur Zeit üblichen, krassen Monochrom-Aufnehmen @ home. Aber jetzt weiß ich, wie man das erzeugen kann..und es ist tatsächlich IMMER genau komplementär!

Für Euch und mich hab ich im Menuebild das mal zurückkorrigiert (gegengelenkt? Auf “Zurückrudern” geklickt?), hach, diese ewige correktura automatica tsts:

Wie Ihr am lustigen neuen Kompositarauschgalerienmenü oben sehen und erklicken könnt, will ich mal testen, ob mein automatischer Galerist, die Google-Bildersuche, diese Klöpse auch erwischt. kaltnadelstrickwarenkunde gibts erstmal nur hier (Pfeil nach links). Damit kann ich anhand der Such-Ergebnisse sehen, welche Seiten denn so bei einem Neueintrag mit-indexiert werden. Meine Einschätzung: die hier im Blogstrahl umliegenden Bilder werden da als erstes auftauchen (Pfeil auf, Pfeil ab).

Ebenfalls erstaunlich meine “literarischen” Rechercheentdeckungen mit diesem Ensemble:

Dann gibts eine neue Wundertüte im Menue, der Button にほんご ( japanisch). Da ist grad noch nix außer 404, aber demnächst füll ich da mal testweise was ein. Dieses Mal kaltblüetig automatisch 😉

______________________________________________________

Musik beim Schreiben und sachten Schwitzen heute (statt der im Hochsommer bei mir bewährten klassischen Weihnachtslieder nokidding):

Deep In Your Mind | Deep House Set | Winter 2017 Mixed By Johnny M

GROUND PROJECT: He Aint Got Rythm

zum MitÜben/-Grooven/-Staunen: Julias 5 Lieblingsbassriffs

 

bra ziiil! mo biil! yarrr!

Soll man begeistert sein, wenn man 2020 in Minutenschnelle – siehe unten – a busload of inspiration per Mausklick zusammenhat, während damit die einst so spannende EntdeckerÄra pre-www für alle Zeit verloren das heißt: Geschichte ist?
Ich sag mal untertreibend: mir überwiegt die Freude.
Inspiration HEUTE dank Talk unter SchreinerKollegen:  brasil design möbel von der Mitte letzten Jahrhunderts. Kannte ich nix von, gar nix:

Isay Weinfeld | Carlos Motta | Sérgio Rodrigues | Paulo Mendes da Rocha | Fernando and Humberto Campana | Joaquim Tenreiro | Leonardo Lattavo and Pedro Moog | José Zanine Caldas | Zanini de Zanine | Brunno Jahara | Leandro Selister | Claudia Moreira Salles *|

Das mit Brasilien ist (für mich) kein Zufall. Erste Begegnung vor nem fasten halben Jahrhundert: TV: Abenteuer in Rio *1964 Dazu dann die Musik! Sie brachte mich her (oder hin?): es gibt da zwei Kassettenmixe zur Jahrtausendwende mit den 40 immer noch besten Stückchen aus meiner Sammlung.

Was will die heute sagen:  you keep forgetting to be dancing:

Wie gerne hätte ich Euch ein eigenes Brasilbild hier angeheftet! Eins, daß mein Feeling t’wards dieser ganzen übercharmanten Sache ins Viereck bringt. Aber ich war da bislang nur in meinen Gedanken. Vielleicht kann ich ja mal was Collagenhaftes improvisieren. Etwas, das dieses Einfache, Schlichte mit so viel Eleganz und Groove nachspürt. So ein hausgemachter 2020-Nachhall auf die Werke des Señor Volpi (1896-1988) vielleicht? Das da? Eine Bild”entwicklung” meiner frühen PinxoGraphy Zeit, als noch Acryl, Leinwand und Pinsel angesagt war – ich hab ja dann schnell zu Pastellkreiden umgeswitched..Oder das?

Ist aus einem Foto gemacht. Ich hab nämlich in einem wunderbaren Film gelernt, daß das Kopierrad zum Schnittmuster übertragen in den Fünfziger Jahren erfunden wurde. Keine hundertfünfzig Kilometer von hier (Mannheim) entfernt. Und da ich sogar zwei von Oma geerbt hab, die eben aus dieser Zeit ihrer eigenen Erfindung stammen müssen, wollte ich die standesgemäß fotografieren. Hat nach vier Anläufen bisher nicht zufriedenstellend geklappt, aber dafür hab ich durch Übereinanderlegen und Invertieren nun diese “brasilianische Fantasie”.
Hier Phase II beta zum Nachschneidern 😉 :

Wo man diese Schätzchen heute noch gutest erhalten herkriegt? Wir schlagen auf: die Financial Times. Ola.

___________________________________________________________________

Statt Musiklinks gibts heute eine Leseempfehlung. Auf portugiesisch. Die beschreibt bündig und beeindruckend die künstlerische Entwicklung oben genannten Bildbeispielgebers: «Alfredo Volpi war ein fast ungebildeter Mann, aber ein Maler von großer visueller Kultur. Die Besonderheiten der brasilianischen Kulturgeschichte führten ihn auf einen Weg, der in Europa mehrere Generationen beanspruchen würde, von der romantischen Malerei bis zur Krise der Moderne.» liest man da. Der Translator aus Köln leistet ganze Arbeit! Bravo!!

Zusehen beim Nähen. Und dabei übersetzen lassen: Kommentare in sieben Sprachen.

Ich hab in meinem Leben schon sehr viel beim Zusehen gelernt, hauptsächlich, wenn es um praktische Fertigkeiten geht. Testet heute doch mal mit mir, ob es mit Eurer Begeisterungsfähigkeit für dieses Thema ( Unterabteilung Nähen) auch so steht.

Ausgangspunkt am regnerischen Vormittag: ich finde ein einstündiges, japanisches Video, bei dem eine klassische 49er Jeans genäht wird. Profimäßig. Old School. “Sogar ohne Stecken!” wie ein ehrfürch-Tiger Kommentar dazu lautet. Ich staune ebenfalls Bauklotzae und bediene mich nebenher des Automats aus dem letzten Post. Der meldet straight nach Eingabe der diversen Kommentare: Russisch (erkannt), Portugiesisch (erkannt), Japanisch (erkannt), Englisch (erkannt), Spanisch (erkannt), Polnisch (erkannt), Französisch (erkannt).

So kann man sich globale Beiträge in die atemlos ratternde Stille dazugeben.

Wahnsinn! прекрасно! (Verbeugung, gestisch, erkannt)

Japanisch: Sie können den gesamten Prozess des Nähens einer Jeans so sehen, wie sie damals hergestellt wurde.

Großartige Technologie! Ich liebe die indigo-gefärbten Finger. Der Handwerker ist so cool!

Das ist zu cool! Tränen

Russisch: Ausgezeichnete Meisterklasse, kein Geschwätz und alles ist klar, umfangreiche Erfahrung in verschiedenen Nähtechniken. vollkommen komplexe und schwierige Arbeit. Viel Glück, Gesundheit und Erfolg, mein liebes Mädchen!!!

Wie viele Autos für eine Jeans, und ich bin bei 2 Nähen.

Ich bewunderte ihre Arbeit, nicht eine einzige zusätzliche Bewegung!

Englisch: Jetzt werde ich mich nie über eine 115-Dollar-Jeans beschweren, die ewig hält. Das ist wahre Handwerkskunst!

Jetzt verstehe ich, was Nähmaschinen wirklich sind. Jetzt weiß ich, was Nähen wirklich ist!

Ich liebe den Hammer und den Drückerfußtrick!

Spanisch: Was für ein Iltis, ich liebe es, ein Genie im Nähen

Wunderschön! Magische Hände ! Und wie gut die Werkstatt ausgestattet ist, wenn man jede Maschine für jede spezifische Funktion sieht, ist wie eine Reise in die Welt der Kleidung.
Herzliche Grüße aus MEXICO.

Als ich ein Kind war, dachte ich, diese Hose sei mit Magie hergestellt worden. Jetzt wird mir klar, dass es ein ganzer Prozess ist.

Polnisch: Ich bemerkte viele alte, klassische amerikanische Maschinen in gutem Zustand und schön klingend 🙂

Französisch: Bravo, Madame! Dieses Video ist ein echter Leckerbissen!

Hallo, wo finde ich den Fuß, um den Hosengürtel hochzuziehen?

Portugiesisch: um abraço. (eine Umarmung, portugiesischer Stil. Mehrfach in den Kommentaren)

Arabische, koreanische, thailändische, vietnamesische und türkische Kommentare gibts auch, ich aber ohne schnelle Handhabe, egal. Aber:

wie gut (& still) muß ein Video sein, daß sich die ganze Welt zu solchen Kommentaren hinreißen läßt!?

超かっけーーー。auch, finde ich, wie in verschiedenen Sprachkulturen mit Begeisterung umgegangen wird 😉

Mit dieser beglückenden Erfahrung am Leib (“dope little workshop!”) gehts inspiriert wieder zurück zum eigenen kleinen Werk:

Ach so, ich sollte zurückkommentieren. Und zwar a) auf die Frage: Does anybody know why she has that piece of fabric that she starts and ends each line of stitching with. Darauf gibts zwar die bekannte korrekte Antwort, damit den Nähfuß zu schonen. Mir ist aber heute(!) aufgefallen, daß man damit NIE lose Fadenenden hat, die gerne mal aus den Öhren flutschen, sollte man sofort nach dem Beenden des Nähvorgangs die Leinen abknipsen – mit dieser Technik ist immer alles fertig eingespannt für die kommende Naht! Super Trick! mui obrigado! ありがとうございます! Wieder was Cooles gelernt!

Und b) à propos 60 Minuten für eine ganze Hose – Wahnsinn2 – ich brauch ja für eine meiner kleinen Masken schon um die 40!!

..aber wie stehts mit dem automatischen IronieTransfer?

Note: a funny English version of this Kauderwelsh may be obtained by filling the words into the deepl.com/translator 😉

Wer mehr als einsprachig ist, – bei mir zet B hat sich seit der fünften Klasse klassischerweise Englisch begonnen, festzusetzen – dem fällt im Direktvergleich IMMER der stets andere Geist auf, der in verschiedenen Sprachen weht. “Un linguaggio diverso è una visione diversa della vita” gibts als Sprichwort von…. Bei deutsch vs. english sticht nach kurzer Einarbeitungszeit sogleich die Variable Humor ins Auge, der hie und da doch recht verschieden ausfällt- to put it generously. Ich kann mich lebhaft an mein sudden delight in der ich glaube Elften erinnern, als mein favorite English teacher den schönen Satz zur  Beleuchtung der continuous form brachte: “What a funny day today – I even succeeded in waking Kunze* up.”

Ein ebenso gleichwertiger, wunderbarer Fund der letzten Tage gelang mit der Ergoogelung von wired.com/2017/03/curse-bahia-emerald-giant-green-rock-wreaks-havoc-ruins-lives/, dessen Lektüre mich gefühlt alle vier Zeilen wenigstens (i.e. leisestens) zum Schmunzeln äh, ermutigte.

Gefunden, das muß ich dazusagen, hatte ich dieses Vergnügen über das Googeln des Begriffes “bahia emerald”, der in dem nicht minder empfehlungswürdigen The secret lives of colours-Buch von Kassia St. Clair im smaragdgrün gefärbten Kapitel eher beiläufig angeführt wird. Irgendwann beim Lesen dieser abstrusen Geschichte um diesen 350+kilo-Steinklumpen hab ich mich gefragt,

warum man diesen Esprit nicht öfter in deutschen Texten findet. Mm. Und dann ausprobiert mit simplen copy&paste, ob sich das (Amüsemang beim Lesen auf englisch) ins Diesseitige herüberretten läßt. Ausprobiert mit einer dochaus erstaunlichen Testvorrichtung für Ironie-TransferTauglichkeit: die fand ich unlängst online@home beim deepl.com/translator – ein in Köln ansässiges Unternehmen für KI-gestützte Übersetzungen. Wow. Testet mal selbst!

Bis auf unfreiwillige=unprogrammierte sehr humoristische Ausreisser à la: Eine Sache, die beide hassen, ist der Smaragd-Fall. Er ist ein abgefahrener Maulwurf von Intriganten. ist man doch schon nah dran, oder?

Auf diese Art (bestimmt) tollkühn geworden erfährt man, daß plötzliche persönliche Entdeckungen wie von selbst im Gedächtnis haften bleiben . Ola!  Bildungsferne Idee: Mit dieserart unerwarteter Hilfe kann nun auch der polyglotly unbeschlagene Wikifan anfangen, fehlende deutschsprachige Seiten “umzufüllen” (würd ich statt “automatisch” oder gar “kreieren” so sagen). Zum Beispiel folgende englische Wikiseiten, die keine deutsche Version haben (Schande! Skandal!):

https://en.wikipedia.org/wiki/To_rob_Peter_to_pay_Paul

oder auch das erstaunliche, damit zusammenhängende beispielgebende

https://en.wikipedia.org/wiki/Ponzi_scheme

…und im Nu stehen weitere Spielmöglichkeiten Schlange an der Tür: die Frage unter anderem, wo denn im Englischen bitte ne Entsprechung für zum Beispiel “Nach meinem Dafürhalten” steht? Oder wie man an eigene Wortkettenschöpfung rankommt. Oder wo bitte OK, Google ist im Deutschen der Elefant, der hier mit uns im Raum sitzt? Oder die Ecke, in die man sich hineingemalt hat?? Da brauchts Fantasie und die dafür hergerichteten segelbereiten Hirne. Ganz wie der Asterix Obelix Stasinix ab (24:55) selbstironisch/ernst im Halbspaß doziret.

PS.:* der Name wurde aus meinen sonntäglich schlummernden Gedächtniswindungen herbeiplausibilisiert, also: ohne Gewähr, wie der erwachende wahre Held tatsächlich hieß..

PPS.: auch Google ist natürlich im AutoÜbersetzerRennen mit dabei. Testet das doch mal mit den Einstellungsmöglichkeiten am rechten unteren Rand der youtube Filme – warum nicht gleich beim Interview mit obiger Buchautorin: hier “automatisch erzeugte” deutsche Untertitel errechnen lassen! Wow/Naja!

Oder füllt mal diesen Text hier vor Euch ein! O My 😉

______________________________________________________

heute und warum auch nicht: Musik/Soundtracks zum ironiebestärkten Neuanfangs des TransVersVorgangs – merci, Claudiae, für diese kleine-DJ-task-zwischendurch :

oder, off obiger duty, eine längst fällige soothing Ode an die Computerarbeit. Hier passend angereicht in einer move-your-ass-trotz-home-office version als Merengue: Its more fun to compute

 

 

 

Schauen Sie doch mal was über Chaos! Oder bauen Sie Gedeihen nach!

Sich über Grundlegendes so seine Gedanken machen, diesen Slogan hört und liest man zur Zeit auffallend oft. Ich bin natürlich auch dabei, will aber Bilder dazu. Und wenns um ordentliches Chaos geht, dann ist mal wieder Benoit B Mandelbrot mein Mann der Stunde: nie sah eine Annäherung ans Gebrochene, Unvorhersagbare, Rauhe so fantastisch aus wie sein Mandelbrot-Set. Hört sich beim ersten Mal hören wie eine TischDekoVariante an, ist aber.. ein Monster  ??!

Ich zuhause hab nur sehr schmale Möglichkeiten, Ordnung und Chaos so faszinierend darzustellen, wie es diese spezielle Form der Mathematik kann – mir fehlt schlicht die Software und das KnowHow dazu.  Andererseits & zugegebenermaßen schau ich lieber hier die Ergebnisse anderer an -siehe unten- , als selbst tätig werden zu wollen, nehme sie aber als willkommene Anregung, selber fremde Welten mit allzu Bekanntem nachzubauen, Begeisterung per se soll man ja nicht im Weg stehen 😉 :Und wie fast alle großen Entdeckungen der Menschheit sippt auch diese in unser tägliches Leben. Wenns nämlich um Visualisation geht, ist das Fraktale ein wichtiger Baustein für.. Computerspielwelten – gebt Euch einfach mal diese vier schwindligen Videos:

  1. Fauna & Flora – Surface III A Tonal Tript
  2. Fauna & Flora – Alien Land
  3. Kartesisches – Mandelbox – City At Dawn – “Inception”-Fans der Traumarchitektur vor!
  4. Allrounder – The Infinitely Colorful Biodiversity of Fractals blogstar-y blogstar-y blogstar-y 

Auf wiki erfährt man denn über den Herrn M.: He showed how visual complexity can be created from simple rules. He said that things typically considered to be “rough”, a “mess” or “chaotic”, like clouds or shorelines, actually had a “degree of order”.

Solche große Ideen werde natürlich sofort verbreitet und landen in… den großen Filmstudios: Landschaften erzeugen mit Fraktalen – Loren Carpenter *1947 erklärt vor blue screen. Dreißig Jahre und eine technische Revolution später gibtses für den spaßigen(?) Hausgebrauch, als “Guck-mal-Tutorial” auf youtube Fun with Fractals..

Total frappierend(?) ist es dann hinterher (nach dem Schwindliggucken), wenn man von Google/youtube das Gegenteil vorgeschlagen bekommt. Man muß nicht FibonacciReihenSpezialist sein, um auf die Gegenseite des Chaos, der Entstehung des Lebens nämlich, des Wachstums von (zum Beispiel) Pflanzen zu kommen. Wenn man überdies noch John Edmark dazuserviert bekommt, der mit auch filmischen(!) Know-How den Never Ending Bloom  erzeugt – Wahnsinn! Applaus!! Applaus!!!

_____________________________________________________

Musik in dem ganzen aufgeräumten? Durcheinander:

Magma 15 Oct 1978 – Théâtre de l’Empire à Paris

P.C. Big Band conducted by Quincy Jones: “The Los Endos Suite” lieber ne andere Suite:  Aaron Copland: “Appalachian Spring” · Leonard Bernstein · New York Philharmonic

Wolfgang Amadeus Mozart: Clarinet Concerto in A major, K.622

Benny Goodman & His Orchestra: “Bolero”

Sant Andreu Jazz Band & Luigi Grasso: “Recado Bossa Nova”

Tangerine Dream – “Love On A Real Train (State Azure Cover)” – das ist mein bevorzugter  Soundtrack zu den Animationen oben!

_____________________________________________________

PS. zu den ungewohnt vielen -sprachigen Links heute: keine adäquat-qulitativ hochwertigen auf  alemán gefunden. Oder auf Wiki ne deutsche Schwesterseite. Zum Beispiel die der fractal landscapes. Darauf der Satz (überhaupt zum Thema):

« According to R. R. Shearer, the generation of natural looking surfaces and landscapes was a major turning point in art history, where the distinction between geometric, computer generated images and natural, man made art became blurred.»

Wer da welche weiß – Infos an mich, bitte!!