Category Archives: Wortspielpoodle

Ich spreche babylonisch

Das sind meine aktuell stark befahrenen Eselsbrücken from all over the globe:

Plishki or Nůžky? [pälzisch, tschechisch]
brombeerfarbener Jazz? Wähle ‘1678 Broadway’! [türkisch]
A klares Nein zum Rhotazismus Bohemicus!
erkiesen oder erkoren – sowohl als auch, Komma!
mirupafshim | flunitrazepam [albanisch, chemisch]
Ejder ha und zwedder H [türkisch, Kennzeichen hamburgish]
no plus -cik: klein[teuflisch] gibts nich!
Ich traf Dich irgendwo, allein in Mexiko [stimmlich, gesanglich]
Corda dorsalis oder Costa Cordalis, Herr Dokter? [medizinisch]

Epilog: oops, da könnten die operativen Hälften eines einstigen siamhesischen Interrobangs ‽* noch schmückend wirkend verwendet werden:

Ich? spreche babylonisch – for it rewires my brain!

*‽=Fragerufzeichen, ein seltenes, im Deutschen nicht benutztes Nichtstandardsatzzeichen. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Interrobang.
Wie Ihr jäh seht Nein, kein KI-generiertes, wahrscheinlich Fantastisches! s.m.i.l.e.y.

I Couldn’t Care Less – würde ich nicht gerade sagen

Schon wieder 1 Neue olympische Disziplin: selbsterfundene Wörter googeln und sich die dann erklären lassen. Erklären lassen müssen, denn an den neusten “KI-Übersichten” kommt man im Frühjahr 2026 nicht vorbei.

Geht so: Eingabe/Prompt nacheinander aus meiner hart 😉 erarbeiteten herbeifabulierten Liste auf dem Post übers Wörterschlangenbildendürfen. Es dürfen außer SuchErgebnissen von Soodlepoodle.net keine weiteren von anderen Seiten verfügbar sein!! Ich starte mit der mir allerliebsten dreisprachigen (!) Carelesslischkeit.

Google prozessiert kurz (hinten in der angeschlossenen Serverfarm) i.e. “denkt nach” und bringt dann am 06.03.2026 um 11:01 eine höchst wahrscheinliche, schnell zusammenüberlegte™

Übersicht mit KI
„Carelesslischkeit“ ist kein standarddeutsches Wort. Es handelt sich um ein Wortspiel oder eine eingedeutschte Neuschöpfung, die sich aus dem Englischen „careless“ (nachlässig, sorglos) und der deutschen Endung „-lichkeit“ (ähnlich wie „Nachlässigkeit“) zusammensetzt.

Bedeutung: Es beschreibt eine Haltung von sorgloser Nachlässigkeit, Unbekümmertheit oder Leichtigkeit, oft im Sinne eines absichtlich lockeren Umgangs mit Aufgaben (Neudeutsche Welle-Attitüde).
Kontext: Der Begriff wurde in künstlerischen oder blogartigen Zusammenhängen verwendet, um eine Mischung aus Nachlässigkeit und Charme zu beschreiben.

Es ist eine lautmalerische oder humorvolle Kreuzung (Denglisch), die „Carelessness“ (Nachlässigkeit/Sorglosigkeit) im Deutschen ausdrücken soll.

Bewertung, heute “à la Wutbürger”: Diese ausweichenden (von mir eingedickten) “künstlerischen oder blogartigen Zusammenhänge”… also mal tachéles: da fühle ich mich, denn nur ich hab diese Konstruktion online, nicht bloß andeutungsweise angesprochen, nein – da fühle ich mich digital-grinsend angefeixet! Denn wenn dann Wo bleibt der künstlich unterlassene ™ Urheberhinweis?? Sind wir nun echt soweit (ich habs ja nicht geglaubt beim ersten Erblicken), daß man diesen allgegenwärtigen KI-sucker nun auch auf so was Niedlichen wie nem Blog mit captchas à la Zeig uns, daß Du ein Mensch (und kein Techkraken) bist!” ne kleine Sperre[]Hemmschuh[]Bremse gegen diesen künstlich gepuschten Überappetit einbauen muß?

Stichworte dazu, gefunden im vorletzten Blogartikel zur Frage: “Warum wird der Bot-Besuch auf manchen Webseiten abgelehnt?” (“Zeige uns, daß Du ein Mensch bist!”): Verhaltensanalyse, Content-Scraping, Schutz vor KI-Training, SQL-Injektion, Credential Stuffing ,

Und verstehe diese anfangs (bei Entdeckung) strange Formulierung “Unser Ziel ist nicht nur Aufklärung – sondern digitale Selbstverteidigung.”, die ich unlängst auf https://www.wikikama.org gefunden habe- eine echte Challenge für meine erprobte Carelesslischkeit s.m.i.l.e.y.
Ich weiß, ich weiß: das ist schon ein bißchen viel Wind und Geflatter wegen eines kleinen Wortes, das sonst niemand interessiert. Aber schaut mal auf https://www.artvy.ai/ai-art-styles/painters und fühlt Euch in das heutige(!) Lebensgefühl der dort versammelten “inspirierenden” Maler ein, die hier integriert sind und das mitanschauen….

Zum Schluß noch Futter für Künftiges: ich erfinde in English und gebe dem Ganzen noch ein illustrierend-suggestives Bild + Slogan ad hoc bei:

Greenwashing is out, Whitepuffing is the real ding des Jahres:

Schrille Zugabe des Tages: der KI Medizinman sagt zu “Schmunzmuskelgeschmeidigkeit”
„Schmunzmuskelgeschmeidigkeit“ ist ein humorvoller, zusammengesetzter Begriff, der
die Flexibilität und Einsatzbereitschaft der Gesichtsmuskulatur zum Lächeln beschreibt.
Es handelt sich nicht um einen medizinischen Fachbegriff, sondern um eine kreative Wortschöpfung, die meist in folgendem Kontext verwendet wird:

Lebensfreude: Als Indikator für eine positive Grundeinstellung oder gute Laune.
Humortraining: Als spielerische Aufforderung, die Mundwinkel öfter nach oben zu bewegen.
Kompliment: Um die Ausstrahlung oder das einnehmende Lächeln einer Person zu betonen.


Sollten die „Schmunzmuskeln“ tatsächlich einmal im physischen Sinne verspannt sein, helfen klassische Entspannungsmethoden wie sanfte Massagen oder Wärme, wie sie allgemein für Muskelverspannungen empfohlen werden.
Möchtest du Tipps für gezielte Gesichtsgymnastik oder suchst du nach weiteren kreativen Wortschöpfungen dieser Art?

Wow! Aber noch lustiger ist das, was man “erfährt” über Zentrifugalschach (der Begriff entstand angesichts dieses schwindligen Fotos!):

Übersicht mit KI
“Zentrifugalschach” (oder englisch centrifugal chess) ist kein standardisiertes, weithin bekanntes Schachspiel mit festen Regeln. Die Suchergebnisse deuten auf zwei verschiedene, eher metaphorische oder nischige Zusammenhänge hin:


Metapher/Kunstform: In bestimmten künstlerischen oder literarischen Kontexten wird “Zentrifugalschach” als eine Form des Schachspiels beschrieben, bei der die Figuren kreisförmig oder “fliehend” (vom Zentrum weg) bewegt werden, oft verbunden mit einer bewegten oder rotierenden Umgebung.
Literarische Erwähnung: Der Begriff wird in Texten verwendet, um eine unorthodoxe Art des Spiels zu skizzieren, bei der Figuren wie auf einer rotierenden Scheibe manövriert werden.


Es handelt sich somit eher um ein Konzept, das mit der Bewegung von Figuren auf runden Bahnen oder in einer dynamischen Umgebung assoziiert wird, als um eine etablierte Schachvariante.
Hinweis: Verwechslungsgefahr besteht mit dem physikalischen Begriff der Zentrifugalkraft oder dem “Atomic Chess” (Atomschach), einer bekannten Schachvariante

Leude, mir ist nach solchen künftigen Weisheiten™ (tachéles: Konfabulationen, meine neuronalen Herren!) auch schon ganz Himbeercreme im Kopp!

ahududu!

jazyk o-ho oder: erstmal die Aussprache der Řüben üben

Ich starte mit dem gerolll-ten Zungen-R… rrrrrrrrrrr. Dann: sch. sch. sch. sch. Das ist die Vorvorübung. Nun hintereinander: rrrr-sch, rrrr-sch, rrrr-sch, das so kurz und deutlich wie möglich. Voilá: die Aussprache des tschechische Řüben-Ř. Řüben-Ř deshalb unter anderem, weil Červená řepa eben rote Rübe = rote Bete heißt.
Und weil ein unbedeutender Tippfehler™ siehe unten mich wiederholt zur Rübe führte 😉

Und diese Rübe übe ich gerade auszusprechen. Das ist eine ähem sanfte Vorübung, und anschließend, so der Plan, startet meine olympche Saison:

Auf deutsch.radio.cz finde ich: « Zu Beginn des neuen Jahres wollen wir ein bisschen die Zunge trainieren und dieses mit Hilfe von jazykolamy – Zungenbrechern. Diese brechen auch im Tschechischen die Zunge – jazyk. Beginnen wir mit dem wohl bekanntesten, den alle kennen, die die Aussprache des Řüben wollen:
Tři sta třicet tři stříbrných stříkaček stříkalo přes tři sta třicet tři stříbrných střech. (..) Hier spritzen 333 silberne Wasserspritzen über 333 silberne Dächer.
»

Wie Ihr seht, hat dieses fehlende Blanke zwischen dem ominösen, in Deutschland völlig undenkbaren Ř und “üben” zu diesem Text geführt. Und nicht nur finde ich diesen kleinen jähen Schwenk zur Rübe rüber super, er wurde mir – oh Zufall Fragezeichen – von meiner tschechischen(!) Kollegin ebenfalls vorgeschlagen, zeitgleich(!): lieber im Kleinen anfangen meinte sie, als ich ihr davon erzählt habe. Und sie schlug die rote ÜbRübe vor.

Die kenne ich eigentlich nur sevierfertig aus Gläsern, in gerippt gehobelten Scheiben, und: immer schon vor-mariniert. Letzte Version bestand aus den-ich tippe ab-: “Zutaten: Rote Bete, Branntweinessig, Rübenzucker, Meersalz, Kümmel, Nelken”. Lecker! Aber ich will zum Anlaß passend Neuland schmecken und kaufe diese Jungs in ganz, um sie mal per Selbstzubereitung zu meinem gastronomischen Kosmos an zu ädden. Testweise. Gelbe Rüben werden beim Kochen süß, mal sehen, ob das die roten auch können! Tipp vom Fachmann WWW: am Stück kochen, 20-35 Minuten in Salzwasser. Außerdem will ich Synästhesie @ work á la Shereshevsky . Die wird mit dem Kochen der Rüben eingespannt, um mir das Sprachgemüse einzuprägen! Mehrdimensional! Zerebral!, non Zereal! or Zerial.. big z.m.i.l.e.y.

KochBilder: der online gefundene Tipp war Gold wert: man kocht die Rüben ganz: und ziemlich lang: ich diese Riesen knapp ne Stunde (!):

Abgekühlt und in DiamantForm geschnitten sprich: grobmotorisch geschält 😉 findet sich diese fantastisch rau-feucht-quasi-haptische Struktur, von der prachtvollen Farbe ganz zu schweigen:

Abschließend:
GedankenGaumenSpiel: wenn DAS die beiden GrundIngredienzen eines bislang unbekannten Gourmetknallers wären: Bete & Banane, wie könnte man aus ihnen etwas Wunderbares kreieren – beide gehen ja in Richtung süß – ?

Als sehr netten Bonus finde ich weiter unten auf besagter deutsch.radio.cz-Seite noch «Zum Abschluss des heutigen Sprachkurses gibt es noch einen schönen winterlichen jazykolam – Zungenbrecher: Zalyžařivšísi lyžař potkal nezalyžařivšísi lyžařku. – Ein Skifahren gewesener Skifahrer traf eine nicht Skifahren gewesene Skifahrerin.»

Ist das nicht e.n.t.z.ü.c.k.e.n.d.??? Děkuji mnohokrát!!
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Musik beim Zungenrollen, -schmelzen und -verbiegen: meine Lieblingssongs/künstler der Achtziger. Ich taufe den DJ-tauglichen Mix

“…OK boyth, Now Get Your Eight Teeth In Again!”

  1. Kim Carnes: “Draw Of The Cards”
  2. Robert Palmer: “Looking For Clues”
  3. Eurythmics: “Would I Lie To You”
  4. Mick Jagger: “Lonely At The Top”
  5. Prince: “Dance On”
  6. The Pretenders: “Middle Of The Road”
  7. Joe Jackson: “Sunday Papers”
  8. Inxs: “Devil Inside”
  9. Boom Operator: “Nutbush City Limits”
  10. Joe Cocker: “Talking Back To The Night”
  11. Marianne Faithful: “Broken English”
  12. Kate Bush: “Hounds Of Love”
  13. Grace Jones: “Private Life”
  14. Sade: “Your Love Is King”
  15. Paul Simon: “Under African Skies”
  16. Spargo: “Just For You”
  17. The Look: “I Am The Beat”

PS.: Beim Tippen fallen mir noch mehr Werke ein, als EightiesVol. 2 quasi.

  1. Bronski Beat: “The Age Of Consent”
  2. Soft Cell: “Non Stop Erotic Cabaret”
  3. The Police: “Zenyattà Mondatta”
  4. Cameo: “She’s Strange”
  5. Chaka Khan: “Chaka Khan”
  6. Indeep: “Last Night A DJ Saved My Life”
  7. Dave Brubeck Quartet: “Golden Brown” | tongue-in-cheek s.u.p.e.r.s.m.i.l.e.y.

..tbc

PPS. schon wieder: zu meiner mittlerweile steten Verlinkung mit der englischen Wikipedia-Schwesterseite: Sehet Beispiele, um wieviel informativer sehr oft die englische Version desselben Gegenstandes/ Person ist. Klickt einfach mal rüber zur deutschen Version, dann seht Ihr schon an der Ausdehnung des ScrollBalkens, was ich meine!

PPPS.: diese doch sehr auffällige blaue Einkaufsplastiktüte(!) ohne jeglichen Aufdruck oder Barcode-Hinweise ihrer Herkunft etc., die ich als FotoHintergrund bemüht habe, erinnert wahrscheinlich nicht nur mich an das Nazar-Amulett gegen den bösen Blick, Neid… Zufall? Keine Ahnung, aber ich finde auf der mal wieder um Klassen informativeren englischen Schwesterseite: “According to Turkish belief, blue acts as a shield against evil and even absorbs negativity.” Absorbs negativity.. coole Vorstellung!
und das ebenfalls interessante.. “The nazar was added to Unicode as 🧿 NAZAR AMULET in 2018.”

Spaccolore! Sprezzatura! Spompanadeln!

Nein Nein, ich arbeite nicht an einem privaten Slang à la Verslan oder Ähnlichen, ich sammle nur Blicke über den Tellerrand in Form von kulturellen Beiträgen (Wörtern), die mir gestatten, die Welt anders als gerade noch, zu diesem eben verschwundenen Zeitpunkt, im Nach-JETZT zu sehen.
Ihr seht heute zwei frisch herbei/ ein ge(p)flogene: einer zweiter aus Italien, der letzt-andere aus Österreich. Der dritte sprich Erste: Selbst frei erfunden: Das noch unbekannte romanisierte Substantiv zu spackofarben halt. Der unstein’ge Weg dahin: Brabbeln. Vor sich hin. Unter der Dusche, beim Bügeln oder einer sonstigen halbautomatischen (Hirn)Tätigkeit. Unscharfe Nationalflaggenbetrachtungen in diesem Fall.
Ich kann mich an den direkten a=luxierten Sprung “in der Schüssel” von Tricolore nach Spaccolore genau erinnern s.m.i.l.e.y.

Aber die anderen beiden, die gibts tatsächlich, die kenne nicht nur ich:
https://en.wikipedia.org/wiki/Sprezzatura
https://de.wiktionary.org/wiki/Spompanadeln
Alle gefühlt mal wieder nen halben Meter zu lange Wörter: Sesquipedalian eben!

Bildteil, erklärend:


2 not really farblose Beispiele von indooriger 3D-Inspiration aus der Phase der Werdung, des Übergangs: links das spannende Faltmuster, wenn man die zu trocknnden Tücher auf der Lne etws zusammenschbt, rechts zwei achtlos hingeknüllte Restkartonvierecke, denen mittig die Ellipse fehlt. Durch ihre achtlose Platzierung, Ausdehnung und Schlänke an manchen Stellen “macht” mir die Schwerkraft diese eleganten Kurven.
Das einzig Schwierige daran: angesichts dieser Entdeckungen unverzüglich die Kamera in Aktion zu bringen.
Dazu notwendige geistige Vorarbeiten™: Relaxen, denn. Es gibt viel mehr Angefangenes und Unvollendetes =das kosmische A&U, das aber den Funken der wahren Inspiration wirft. Der bei fertig Perfekten dagegen erlischt. Dafür ersteht meinetwegen dann das Schwarze Licht der Perfektion. Das zur Bewunderung anregt, nicht mehr zur hämdsärmligen Äktschen. Capisce?

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Energische Musik des vergangenen Jahrtausends dazu?
Simple Minds: “Sons And Fascination” 1981
Talking Heads: “Stop Making Sense” 1984
The The: “Mind Bomb” 1989

als dolce danach:
Maxwell: “Embrya” 1998

Apflatio, Rophon, Pudelmy

Ein erstes PatchWordManko Lores

Il Box spi Egel rag’o
ver fü’inna buzzinesste he!
erg! ERG!
knappanK der gréthé hash’
ta g shack
er ser ver-men
talOr! le spor!
gan the
ater, Bergpend el
kel speuntbatt!

Mutation #1: vom Hörensagen Niederschreiben

Spiegel’n der Box
so niederragend,
drum knapp der Grete haschend Tag
erschüttert ‘en Mental’n Berg –
o Enkel, der Du Speund de Batt!

Mutation #2: Zementmixer Jazz

ba-ti, ba-ti
Spa-ti- Ba-ti
knapphaschen’ Tag
der Grete éte teté
ole
Schüttberg der Enkel
Spoined the Batt

Mutation #3: laute(n) Post

bsallamnogrrtbrg
mntalsebrgospointhebatt
frersteebussnssjointhetag
Megszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért
obheer de knappsch’ hörensag
järjestelmällistämättömyydelläänsäkäänköhän
Du weitersagg!

Schulterplüsch, Betrugsindustrie, Orakelspender

(Nein, nicht Organspender!) In den frisch verganenen 4 Tagen(!) des neuen Monats entdeckte ich diese immer neuen erstaunlichen, nie gelesenen Begriffe, fleißig im Netz unterwegs, oft ohne ToDo, dafür wie immer voll gespannter Erwartung und allzeit zum Amüsemang bereit. Ein paar haben mit dem ol’ Zeitgeist zu tun, die übrigen gelangten direkt aus der nahen Vergangenheit und der antiken Rhetorik-Branche an meine Augen.

Businesstheater, Roborans, Bergknappe

Mir solche Begriffe in einer Textdatei zu “sichern”, ist schon lange >=Hobby von mir. Denn Diese Dinger sind Inspiration und unentwickelte Ideen zugleich, denn wenn ich die Bedeutung nicht kenne, setzt als nächstes die Fantasie Was könnte das denn schon wieder seinein. Magnifique!

Tintinnabuli, Bioverfügbarkeit, Devil’s Breath

Kann ich empfehlen! Der Tellerrand weicht mit dieser einfachen Technik immer ein Stück zurück sprich wird größer im Umfang.
Antipodisch gesagt: Ihr seht hier meine aktuellsten Grenzen s.m.i.l.e.y.
Und den.. whooeey! Post so far, auf den die meisten meiner Blog-Kategorien g.l.e.ic.h.z.e.i.t.i.g. zutreffen bislang. Da ädde ich folgerichtig sogleich noch händisch und hier unten den artist statement tauglich– Button.

Volxbibel, Platypus, das Pendelmyographion

Ihr lacht, aber
googelt das mal alles
krass

Kragenspiegel, Infermental, The Shakers

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Musik beim Schreiben (endlich mal wieder):
Ultra Lounge Series Vol. 8: “Cocktail Capers”, Capitol Records, remastered 1996
Slopshop: “Makrodelia2″, Poets Club Records, 2000
Stanley Turrentine:” Salt Song” , CTI, 1971
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The Mountbatten Pink, Hadschi, Hashtag-Aktivismus

Nachtrag mal drei am Danachtag:

Suchkosten, Cheapflation, Stegreifdasein

So. Das wären einundzwanzig “neue” Begriffe, die es nun zu ver poetisieren gilt – suchmaschinenoptimierte Lyrik you know. Ne nächste selbst gesetzte kleine Challenge des Tages. Da bekommt man sicher ein “Zeitgenössisches” draus gebaut s.m.i.l.e.y. Diese Textart ist hier doch etwas unterrepräsentiert. Und, ich rieche es jetzt schon: das Prinzip Dada darf gerne mit an Bord sein kein Wunder – ich lese gerade über den “norwegischen Schwitters”.
Da1! Es geht schon los mit den “Nachfolgebegriffen”

Klaustrophonie und Tetrapackologie

Jugendsprache Mock Up

Ein Mock Up ist ein 1:1 oder eins-zu-irgendwasanderem-Modell des geplanten Künftigen. Deutschwiki gibt diesem eigentlich mehrdimensionalen Begriff bislang keine Chance und verlikt SOFRTO auf “Vorführmodell” OK.. soweit die Vorrede. Nun zur Mehrdimensionalité:

Neue Wörter und Begriffe Erfinden macht super Spaß und hält jung, sagt die AOK* (= fake, but interesting news). Durch mein Projekt JazzyKolamii entspringt mir angesichts dieser Idee eine weitere jene, eine nämliche welche wäre: neue NachwuchsWörté zur detuschen Jugend können freilich auch (nicht bloß zu nem Bruchteil) von woanders héé kommen: ich greife a)us der Luft und nach den 5 kleinen hier umher liegenden Reisewörter b)üchern (Seite 358 Pfanne – Seite 359 Politur – Ausnahme: #8. Der/die/das stammt von Seite 326 Kaugummi – 327 klatschen (Beifall)):

  1. Gib mal Piipputupakka!
  2. Keinen Kantarelli wert!
  3. Hell & Tai
  4. Pluspiste
  5. auf die lankku mit dem!
  6. da bin ich total helpp’o hoi toinen!
  7. muovipussi
  8. Alles für meine Lapsuus!
  9. levyke dran! (großes Lob)
  10. too much raataa!

Kiitos Suomelle tänään! s.m.i.l.e.y

Wow! Ich finde eine schwyzerdüütschi “Mock-Up Spotting Map“!

*Arzt-Oberlehrer-Kongregation hihi

Schönes Tag zusammen!

Ganz auf Irreführungsfunktion gestellt, geht die heutige Überschrift direkt auf den grammatikalischen Blutdruck & man durch den blatanten Rechtschreibfehler sofort aufwacht. Aber alles kooregd, Leude: es geht um die neutrale homophone Version, das Tag. Na das Tag englischer Bauart, das man dazu nutzt, anstürmende (ankrabbelnde) Suchmaschinen über den Inhalt von Bilddateien zu unterrichten / aufzuklären (guckt mal caption nach. Shame, daß es da noch keinen deutschen Schwesterartikel ‘zu gibt..ts ts). Für Blogbetreiber, Internethändler, WordPressnutzer und ta-dah! Wissenschaftler (!) ist dasn Riesenthema.
Ein das zugehörige Bild suchmaschinen-optimierendes Tag also. Das darüberhinaus aber noch eine zweite, für diese Tage viel bedeutendere “Nebenwirkung” hat:

Diese von uns(!) willigen Usern-nach-Anleitung selbst”verschuldete”/erstellte Zuschreibung eines Bildinhaltes zur besseren Rangigkeit in Suchmaschinen-Erstgenannten-Listen ist meiner Meinung nach die lebensnotwendige Grundlage aller KI-Unterrichtsstunden, liefert sie den Riesenbrains doch die Namen & Bedeutung des Abgebildeten. Also die bislang unbeachtete Kehrseite der essentiell zu nennenden Beteiligung von uns allen an diesen modernen Zeiten! Nehmt mal diese beiden Fotos und guckt, welche Bildunterschriften hier was “anrichten” würden s.m.i.l.e.y….

Um diese Vorahnung herum, demnächst werde wohl KI den humanen Laden übernehmen und uns zum bloß atemlosen Zuschauen zurückdrängen, erschien heute nächtens mitten in anspruchsvoller Lektüre ( in ebendieser ersten Fremdsprache in Detuschland (muchos gracias, Judy Attfield!) ) ein Gegenplan in Form der imaginierten Etablierung einer “englischen Vereinigung in irreführender Wortspielversion” mit Paronymie-Manie auf dem Menü:

She was the leading lady of the
Misleading League Of
This Fall’s Captains Of False Captions.

Diesen nächtens erschienenen Eselsbrücken-Aphorismus nutze ich nun als Grundstein des Anstoßes – zu diesem Artikel.

Außerdem fällt mir lächelnbringend auf, daß ich die Bilder dieser site schon von Stunde Null auf diese Liga “vorbereitete”, der künftigen Intelligenz™ nur Pixel vorzusetzen. An dieser Idee bin ich nun dran. Motto: «Wen Du nicht mit Wissen beeindrucken willst, den lasse im Regen mit lorem ipsum» s.m.i.l.e.y.

Einen suchmaschinen-subversen Tag also!

Eine ordentliche “summary caption” für das heutige Bildmaterial ohne die 2Mittagspiele heute wäre:

Die Dreikantige (Wolfsmilch) in Spiegel-, Kräusel-, Falschfärb- & ÜberlagerUNG.


Dazu verwendet man die HTML-Tags <figure> & <figurecaption>
PS.: Diese letzte, doch arg verfärbte Version des Wolfsmilchsspiegels “führt” per BilGoo Joe-Technik zu spannenden Ergebnissen, fast durchweg ola Malerei und Bildhauerei! (!)(!!) Entdeckung: Natalie Strohmaiers inszenierte Fotografie..

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Musiké zum Themaä:
Anjali: “Sheer Witchery”, Wiiija Records, 1999
Paul McCartney: “McCartney II“, Parlophone/EMI, 1980
Laurent Garnier: “Unreasonable Behavior”, MUTE, 2000
Luke Slater: “Freek Funk“, NovaMute, 1997