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Neu bei mir: Lichtfleckfotografie

Nein, nein, nicht Lichtfeld. Oder Lichtfleckmalerei. Was Verwandtes!

So ähnlich verwandt, wie man Punktualismus mißversteht, wenn man kein Biologe ist, sondern “nur” Mondrian, Matisse oder Van Gogh gut findet 😉

Es geht um die atmosphärrisch korrekte fotogrrafische Darrstellung des über alle Maßen angenehmen, luxuriösen klassischen Sommergefühls. Das droht ja dieses Jahr komplett in Vergessenheit zu geraten, zeichnet sich nur indirekt an den wieder erstaunlich hochschnellenden Flugreisezahlen dar. Aber muß auch direkt hier in der örtlichen Gegenwart zu bewerkeln sein. Zu bewerkstelligen.

Meine Version, meine Wahl dazu, mein Handwerkszeug sind wie je: Licht und Schatten.

Zu dieser Version heute brauchts nen heißen Sommertag und einen Kunstoffrolladen – nur der wirft die ersehnten Lichtpunktreihen. Lichtstrahlmatrix. Und ein paar flächenbildende Requisiten. Die dienen dazu, die Lichtreihen zu unterbrechen, auf andere Ebenenendimensionen umzulenken und so ein dreidimensionales Ergebnis erzeugen zu helfen.  Und MittelDichteFaserplatte als Motiv, Flächen- und Farbgrundierungsrequisite – warum nicht.

Und Sommer läßt sich am besten, treffendsten für mich mit dem flirrenden Schatten von: Blattwerk ins Bild übertragen, in einem viereckigen (Bild)Rahmen fühlbar werden. Da links eine acrylgemalte Version von 2014, hier unten die bestgelungenste von heute:

Das (tatsächlich vorhandene!) erforderliche Blattwerk in der heutigen Version dient dazu, die Regelmäßigkeit des gebeamten Musters zu unterbrechen, sprich zu variieren, interessanter, naturalistischer, abwechslungsreicher erscheinen zu lassen: mein personal Schattenwerfer namens Benjamin draußen am Balkon ist so gut, diese Aufgabe zu übernehmen. Wenn eine leichte Brise durch seine Frisur geht, wird das Ganze gar für den mOviepoodle interessant!

Die Initialzündung Lichtpunktfotografie schließlich erfolgte mit diesem Bild, das mich ans unlängst besuchte Orgelmuseum in Waldkirch bei Freiburg erinnerte. Und an diese beeindruckend riesigen stift-codierten Walzen: hier quasi die Illusion einer Abwicklung

Direkt nach dieser Entdeckung der Gedanke, da mal weiterzuschwelgen, Blätter, Flächen oder Möbel unterzuschieben, im Feld Papier zu schwenken und damit die auftreffenden Strahlen zu verzerren, zu Eigenbewegungsphantomen werden zu lassen.

Dann, beim Angucken der ersten Ergebnisse, setzt die hermeneutische Spirale ein sprich der Gedanke, daß man daran bei nächster Gelegenheit weiterdrehen kann, um Faszinierendes aufzudecken, das Ganze weiter zu entwickeln (also: Auszupacken). Da der Fußboden ähnlich pastellne Färbung wie mein ähem Holzlager aufweist am nächsten Tag diese “eckige” Serie: man knickt damit die Lichtreihen a) & nutzt b) die Lichtbeugung um die Kurven der Nachbargebäude zum farnigen Anspitzen der Fleckenstäbe – kudos an Barbara Kasten (*1936)!

Dann beim nächsten Wiedersehen am Bildschirm – ich nutze die “Diashow”, um mir die gemachten Bilder in losem Chaos wieder anzugucken – die Idee, das Ganze mal auf gekrümmte Flächen auftreffen zu lassen, denn Krümmung hamwer auch im Lager seit Oktober 2019 siehe le demi monde de ma rotunde. Die Ergebnisse sehen für mich interessanterweise im Thumbnail-/Kontakbogenformat besser als im einzelnen aus, also kommt hier das vorläufige state-of-the-inspirational-art- Tableau:

Das Himmelsblau stiehlt sich als Farbgeber auf den Fußboden – der ist eigentlich sandfarben und erzeugt in allen Bildern einen aparten warm-kühl Kontrast mit den gekrümmten  Flächen. Also lasse ich mal diesen Eindruck als entscheidenden letzten  und vertraue auf mein Schlafhirn 😉

Zusatzbemerkung – im Sinne von zusätzlich bemerkt, zusätzlich aufgefallen ist: angesichts des Laminatbodens, auf dem das fast alles stattfindet, erwacht & erzählt ein mir bekannter Schreinerinstinkt, daß die Holzzeichnung und Maßerung, das ebenfalls gemachte Taktile an diesem Laminat eine Rückswärtsbewegung von Fachwissen darstellt: sind doch, um das Ganze für den Käuferlaien holzähnlicher hinzukriegen, Sägespuren eingearbeitet. Sägespuren eines Gatters, wie im klassischen Sägewerk. Und Sägewerk seh ich aus der privilegierten Sicht des Laien, gar des Kindes, da ich noch in den Zeiten der  Nixie-Röhrenanzeige ab und an in welchen anwesend sein durfte – halt der Vorteil des Handwerkerhaushalts.

Und Sägespuren am Werkstück sind Sakrileg – da kannste jeden Schreiner bis 1990 fragen 😉

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Meine Musikauswahl zum Sommer 2020:

Kapitel a: tagsüber im Kühlen & Schatten, Rhabarber-Nektar, Pink Grapefruit und 3 dashes Tabasco im Tomatensaft

Kings of Convenience: “Quiet Is the New Loud”. Astralwerks, 2001

Kapitel b: abends, beats and moves & vodka lemon

Slav: Mix

Disclosure: “Settle”, PMR/Island 2013

Die Klaren sind die Dunklen, die Matten sind die Hellen

Ein unerwarteter Besuch vergangenen Montag in einem mir bis dahin völlig unbekannten Haushaltsauflösungsabverkaufsladen bringts: endlich ein vollständiges Glas Schach Set im Haus! Neues lecker Fotografierfutter! Erstaunlich dabei: siehe Überschrift… irgend ne Idee zu Analogien in der Zwischenmenschwelt? smiley

Nichtsdestotrotz das Motiv für uberhelle Sommersonnentage wie dieser eine: der runtere Rolladen wirft Punktreihenstrahlen, ich rutsche das Set in diesem Lichtstrahlfeld zurecht. Das Verfolgerspotprinzip mal umgedreht. Mehr noch an Challenge: ein Verfolgerspotfeld! Der Glastisch drunter: extra Effekt plus inclusive Hinweis aufs Making-Of Know-How!

Auch bei diesem wie beim letzten (=ersten) Mal Glasschachfotografieren bestimmt hier der doch flüchtige Sonnenstand die Beleuchtungsanordnung und -qualität: a) durch den quasi nicht mehr zu steigernden Kontrast isoliert sich das Schachfeld komplett von der Umgebung, das heißt: ich brauch weder aufräumen smiley II, Requisiten oder Farbkartons aussuchen noch digital groß nachbearbeiten.  Geht außer mit am Balkon angeflogenen Löwenzahn nur mit Glasversionen des !:!

Jetzt  fehlt “nur” noch das gelungene Bild davon, also los mit den Umrundungen und Annäherungen rauchig, eisig:

b) durch die übliche fotografische Eile in solchen Situationen – die Sonne hält ja nicht still (Joker-director of photography Lawrence Sher – muchos kudos!) und die vorgefundene/genutzte Lochbeleuchtung, die diesen Wander-Effekt-am-Motiv noch um Einiges an Schnelligkeit verstärkt, entdeckte ich c) erst beim Nachbearbeiten und (eigentlich unschuldig gestarteten digitalen) Zurechtrutschen diesen schrägen Effekt: Ratet mal, wie das denn nun geht:

Dieses irritierende Schräge könnte by the way ein Hinweis auf die Bedeutung der (eigentlich ganz wieanders gefundenen) Überschrift sein. Ganz ähnlich solcher weltläufiger Sätze wie

«Preise müssen ökologische Wahrheiten sagen. » Martin Lanzendorf, Mobilitätsforscher auf HR2 “der Tag” vom 20.07.2022

oder

«Bekämpfen Sie Kinderarbeit mit Ihrem Einkauf.» Einmal  gehört, nicht mehr vergessen.

oder

«Kurz nachdenken, das ist schon der halbe Faktencheck.» fluter.de/fakenews-erkennen-tipps

und eins noch

aus der -sprachigen (!) Schachwelt: «A special case of zugzwang is reciprocal zugzwang or mutual zugzwang, which is a position such that whoever is to move is in zugzwang.»  en.wikipedia.org/wiki/Zugzwang smiley III & IV

Yo! Zugzwang! [um, sagswäng?]

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Musik heute beim Tippen, ebenfalls aus besagten Haushaltsauflösungsabverkaufsladen:

Stan Getz: “Focus”, Verve Master Edition, 1962  Erstaunliche Bei-Info: My father (Eddie Sauter, Composer, Arrangeur des Albums, Anm. d. Red.) always did a lot of listening and would make his own score reductions. I would frequently find him poring over something by Bartók, Prokoviev, or Stravinsky, for example. It is most likely that he learned the idiosyncrasies of string writing from these sources. In fact, in I’m Late, I’m Late, you can hear echoes of the second movement from Bartók’s Music for Strings, Percussion, and Celesta.

Alan Parsons Project: “Tales Of Mystery And Imagination”, 20th Century Records, 1976 Erstaunliche Bei-Info: The prelude section of “The Fall of the House of Usher”, although uncredited, is taken verbatim from the opera fragment “La chute de la maison Usher” by Claude Debussy which was composed between 1908 and 1917

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for your interest..meine wachsende Schachspielfotosammlung gibts hier:

Düster wars, das Schach schien helle…

Schachnovelle vague

Schach dem langweiligen Licht!

Noch einige weitere Anregung und Wortschöpfungen extra  findet man auf dem mitunter doch sehr skurril erscheinenden wikipedia.org/wiki/Schachkomposition#Glossar. – Antikritische Züge, die Belegverführung, die Drohzuwachslenkung, wohl so manche Duellaufgabe, Farbwechselechos, das Flurmatt & der Lösungsknick, irreparable Drohungen und der famose Wenigsteiner..so’n Zeuchmit einem Wort: Kunstschach! Mitten aus dem Leben!

Nachtrag: welche Version bekommt als Titelbild (von wasauchimmer whatsöver smiley V) Euren Zuschlag? Die Star Wars WanderSchriftzug-Anmutung, die Wir-sind-unter-Euch-Version oder das klassisch (langweilige?) Überschrift oben, Text unten?

Wolken | fake | Echt | zeit | Mond

Echte Wolken, herein von Westen ziehend. Reizvoll dagegen an wandernder Mond. Erst bildschirm-geschossen aus meinem stets wach-senden Schlotfootage-Vorrat, dann science-like zusammenmontiert: meine neuste sem¿ kreative Tätigkeit: Clip auf Clip angucken, beim Erblicken Fotogenens’ schnell auf  die Kombi [SHIFT] S = Screenshot drücken.

Eine ganz eigene Art der fotografischen Tätigkeit: die Kamera ist fix, von mir unbekannten Dritten montiert (im Webcamfalle, oder in diesem: von meinem früheren Selbst) und man kann lediglich den Aufnahmezeitpunkt bestimmen mit dem push auf den button. Ich hab das – à propos Webcam – die ganzen zwei Jahre mit den beiden Steady Cams der Mannheimer Kunsthalle-im-Bau getestet. Über 400 Fotos sind dabei entstanden mit einer unglaublichen atmosphärischen Bandbreite. Die Frage ist nun die: bin ich allein der Urheber (und ergo könnte hier zeigen?)

Somit heißen die neuen Suchwörter meiner frisch hochgeladenen = dadurch aktualisierten Galerie Wolken, Mond. Nach ihnen “stellt” Google Euch die Bilder meiner Site zusammen. Wie komme ich auf die anderen 3 Worte? Nun, spontan!..denn  grad hör ich ein Radiofeature zum Deep Fake Telefonat  des Tages™- Neu + fake + aktuell – das next level in the real world application.

Im Beitrag  fallen mir Begriffe wie “Erkennungsrate” solcher Fälschungen auf, das Fehlen einer sehr gewinnbringenden Aufzeichnung und die aus meiner Sicht naiven Reaktionen, denn wenn man das Potential der brandneu erhältlichen Software “Metahuman”  blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y erblickt, muß zu diesem Vorfall in der Kohlenstoffwelt letzte Woche leider gesagt werden: Sorry, Leude,  wir sind da schon viiiel weiter: googelt mal “motion cap performer”, da kommt man sogleich auf das supererleuchtende www.screenrant.com/ best-motion-capture-performances-movies/  Da steht unter anderem:

« What’s more, all their actions could be viewed in realtime translated to rough character models and environments. »

Und mir fällt sogleich MoCap Performer Melina Juergens c/o Senua c/o Hellblade ein, die ihre Mimik (!) und KörperBewegungen live ins Virtuelle “übersetzt” zeigt. Und das vor schon 5 Jahren!

Plus das Tutorial unten: Wir bauen einen fernsteuer-, das heißt spielbaren “Charakter” nach unserem Foto = Ebenbild. Im Baukastenprinzip für Privatanwender. Die Spielewelt neugedeutscht Games World ist da Vorreiter und verdient fordert nun jäh unsere Beachtung, liefert die Meßlatte für unser/file_under  künftiges kritisches Gucken-auf-Medieninhalte (wie das offiziell so schön heißt).

Für Weiteres checkt mal cubicmotion.com in Manchester UK, die sind am Gesicht nah dran.

Erhellende Zitate aus diesen Videos:

«Creating a believable digital character that you can interact with has been a holy grail since the birth of computer graphics.» (Kim Libreri, CTO Epic Games, 2017)

«If you can’t convince the gamer to believe in these characters you failed in a way».(David Barton Executive Producer Cubic Motion, 2017) und weiter: «We could use this technology to put a face to Siri or Alexa»..

«So far, you have created more then 1.5 millions Metahumans, now you can create your own metahuman from a scan or a model»

(Wenn man diese Sätze irgendwo (auch nur) sinngemäß auf deutschen Seiten finden könnte, switche ich gerne….)

Und nun for your leisure noch ein paar fake Wolken, ein paar echte Wolken und Stills aus der Mondphasenmontage – ich machs Eurer (sicher hochprozentigen) Erkennungsrate leicht:

Als Sahnehäubchen in merkwürdig pockigen Outfit präsentiert: der große Satz für alle bildgebenden Berufe 2022: «I m just a collector of dots on a screen»
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Musik hetue beim Schreiben, funkig wolkig-Sein und der Mond-Endmontage:

“Too Young To Die” by Just For Funk. Jamiroquai cover. Barcelona España, Terraza de la azotea, fiesta en verano, ambiente de exuberancia. Dasselbe nochmal, aber ganz anders im: Splitscreen-Lockdown-jeder@home-Modus, wunderbar präzise, transparent und way up north: Mancunian: The Air Horns: Too Young To Die : Songs I Want To Play, Jamiroquai cover

Fakin Virgo – Butterfly (Jamiroquai cover)

Mixolydia music lab – “time won’t wait” – jamiroquai cover

Space Cowboy | JAMIROQUAI TRIBUTE | “R.B Studio Session” Live Medley TWO

Jamiroquai Bee Gees Mashup – Pomplamoose

…fein, daß es da Noten ‘für zu erwerben gibt, so können alle mit- und ich ewig so weiter machen – scrollt nur mal auf youtube.com/results?search_query=jamiroquai+acoustic+cover, runter, runter, runter, runter, runter, runter und runter!…… Aber! Es gibt auch mighty Neues aus der direkten Nähe der Paisley Park Studios:

Cory Wong : “Direct Flyte” (feat. Victor Wooten)..und gleich noch eins in dieser bunten FarbwechslerBühnenumgebung: Cory Wong : “Concrete” (feat. Mark Lettieri)…und noch eins im Country Style: Cory Wong : “Over The Mountain” (feat. Sierra Hull)…und noch ein Jazzorchestrales zum Abrunden: Cory Wong & Dirty Loops : Ring of Saturn

Nitin Sawhney: “Prophesy”, V2, 2001

to rococo rot: “Hotel Morgen”, Domino Recording, 2004

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Und, neu chez moi: Pinxography auf Leinwand, aus aus dem Meer gefischten Plastik. Plastik dann gewebt und bedruckt:

Serviervorschlag 1. Juli, wir hängen die Wolken heute vielleicht mal hochkant:

Bilgoo Joe No. 1

Wenn sich ne neue cool-anregende Art von kreativer Daseinsform ins persönliche Geschehen™ einschleicht/einnistet/öffnet (3 verschiedene Philosphien!), darf man bei ständiger Wiederkehr des Phänomens schon mal langsam nen neuen Begriff dafür suchen. Machen Politiker, Werber und Schulkinder ja auch andauernd. Und also kann auch ich, Kind der Sprachverliebtheit, wenn es soweit ist, lächeln, mich darob unbändig freuen und dann sofort mal testen & das meine(r/m) Taufneigung/wahn darbieten. Voll challenge-mäßig also.

Die 2.Entdeckung am Anfang: das etwas andere content-mining: a) Warengruppe Wort: Durch Herbeifabulieren (sprich Schreiben auf soodlepoodle.net) und das dann in beliebigen launigen Stücken einfach Googeln weiß ich a) nun, woher die meteorologischen Hochs und Tiefs ihre Namen bekommen. Dieses neue Jahr haben die Mädels das Tief, nächstes Jahr die Jungs 😉 Aber eigentlich gehts hier um b)

Fotos der Suchmaschine zum Fraß vorwerfen und staunen, was da laut “gegnerischer” KI drauf abgebildet sein könnte, also: Vorschläge belächeln. Oder jäh den Hut ziehen, erschauernd.

Der Clou: es müssen, damit es funzt, obskure Fotos ohne(!) bezeichnenden DateiNamen sein, um dem Big Data Schlund gegenüber keine im Meta-tag versteckte “Hinweise zum Bildinhalt” zu geben. Also genau das Gegenteil von ordentlicher, Suchmaschinen-devoter Programmiertätigkeit harhar.

Mit diesen Vorraussetzungen ist alles bereitet fürs drauffolgende Staunen da rüber, was Faszinierendes alles auftaucht.

Aber Obacht: es gibt da die Klippen des Klischees. Zuviel Ordnung ( sprich Muster) oder Chaos (sprich Abstraktes) werden lustlos mit den beiden Begriffen/ Bildgattungen “Industriedesign” oder “feine Kunst” pariert, führen also nicht zum Ziel der vitaminprallen Anreicherung des Augenschmauses. Ebenso zu meiden: “ikonische” Gegenstände wie Schachfigurem, Krokodile, Rosen, …die erkennt nämlich schon jede halbprofessionelle Suchmaschine als oslche.

Auffällig ist auch, wieviele Bilder dieser Arten sich da im Netz aufhalten. Wahnsinn!

Erstaunlichste/Coolste/Begeisterndste Ergebnisse gabs bislang bei diesen:

 

den testet mal selbst!

 

Dieses Prinzip werde ich künftig zum Hauptmotivator meines kreativen Fotografierens überhaupt machen. Alles andere gibts ja schon.
Ach so: zur Taufweise: man wählte/ on choisit das Prinzip Namensgebung-durch-Verknappung: BilderGoogleJoker schafft man so, zum Eigennamen zu schrumpfen/stylen.

Gegenanzeigen: solche Bilder führen “nur” in den Bau- und Bastelmarkt:

 

 oder in die Abteilung: “Ich liebe Muster und hochlade jeden Tag 300…”

Auch mit dem Hochladen Selbstgegärtnertens ist das so ne Sache: man erfährt eher, wie das Ding auf englisch heißt, als außerfloristische (oder auch nur fotografische) Anregungen zu erhalten..

The same mit dem wahrscheinlich noch vor Beauty & Lifestyle größten www-Thema:

Essen!

Meine bislang beidene=2 Favoriten der Kategorie schlampig belegt (aber ordentlich aufgegessen) “führen zu”…

Französisch-Wortschatz-building “hors d’oeuvre” (links. Lecker!!) und (rechts) “paste”. Da frage ich mich natürlich sofort: deutsche Paste oder englische Copy&Paste-Paste?? Oh, pastry!  Gebäckpaste, den gefundenen Bildern nach zu urteilen! Für mich ist Deutschpaste eindeutig nonfood: Handwasch- und Zahnpaste, ok noch Malereipastösepaste und hat nix mit Backen&Küche zu tun. Für mich wären da nämlich Gebäck und Teig. Das hier paste als so was Abstraktes/Technisches wie die germanische 😉 wikipedia.org/wiki/Masse. Aber naja, wie machens uns die Italiener klar: Pizza e pasta…  Auch klar: wenn ich hier diese Bildbetitelungen dazufüge, issdassn klarer SEO Spoiler und läuft außer Bilgoo Joe-Konkurrenz, aber die Ergebnisse waren ja auch sooo erwartbar..

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Musik zum heutigen und künftigen Staunen:

Yussef Dayes ft. Rocco Palladino & Charlie Stacey ~ (Live @ Jazzre:freshed)

Cinelu, Eubanks, Holland: “World Trio” , 1995 Intuition Music

Sven Väth: “Fusion”,  1998, Virgin

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Ergebnisse so far dieser Bilder dieses posts: ich fand und staunte:

  1.  Das Teshima Art Museum in Japan
  2. Eine Stadt aus Couscous
  3. das LACMA (Los Angeles County Museum of Art)
  4. den visual artist Dionisio González
  5. die coolsten Pavillions der 2020 Expo Dubai
  6. Stahl, der die Schau klaut. Würde es übersetzt heißen..
  7. The Shard Living Lab | DaeWha Kang Location: 11th Floor, The Shard,  32 London Bridge St, London SE1 9SG  – hier diverse Fotos.
  8. Eine Tour durchs museum of no spectators c/o Burning Man
  9. Das Taihu Show Theatre in Wuxi, Jiangsu Provinz, China
  10. Nachträge/Nachfunde:
  11. Tianjin Binhai Library
  12. Dan Lam Kunst

Zum Abschluß noch nen Bilgoo Joe Abteilung Kunst, darob

ich fand das spannende Buch On Kenneth Noland’s birthday we look back at the abstract style that sought to rid art of superfluous rhetoric ..Meine Rede 😉

PLUS noch ein sehr inspirierender Artikel “On Painting” – An Essay By Jim Cogswell der University Of Michigan: « Painting is the magical conjunction of space/no space; movement in stillness. A balanced experience of absorption and self-awareness. »

Convenience aus dem Kimmeridgium

“So, zwei neue Dinosaurier für zuhause!” Es gibt Kassierer, die, wenn gut bei Laune, ihre Arbeit kommentieren wie Sportreporter. Oder Kochmoderatoren, und dieser besagte piepste erst den Agustinia, dann den Ankylo an. Anschließend griff er zu der kleinen weißen Kaugummipackung, die einer der beiden Kunden noch schnell auf den Tresen gelegt hatte, las das bekannte Etikett, schmunzelte und sagte: ” …und noch einen Wriglosaurus!”

Wriglosaurus in kaufertigen Scheiben das ist.

Convenience Snacks aus kruden Urzeitechsen – stellt Euch das mal vor!

OK, warum theheck fällt mir denn so was auf? Warum guck ich da so genau drauf? Warum begeistert mich sowas so dermaßen? Nun, es gibt da eine klassische SteilVorlage. Reicht einige Jahre zurück und ging so: man vertippt sich an der Gemüse/Obstwaage im Supermarkt, gibt anstatt der erforderten Kennnummer den Preis der Bananen in-vier-Stellen ein und schwupp staunt nicht schlecht:“Wie Brontosaurus? Wird der wieder hergestellt?” meinte schelmisch meine Nachbarin beim Erzählen und Etikettvorzeigen auf dem Nachhauseweg.

Nun hab ich als erst staunender Zaungast obiges Trio aus Ankylosaurus, Agustinia & Wriglosaurus auch zuhause. Eigens angeschafft, dabei durchgängig schmunzelnd. Durch einen Bon-genauen-Nachkauf ™. D3nn besser als in 3D kann man diese Geschichten/Phänomene/Transferleistungskursverläufe(!) nicht nachstellen: mit einem grandios spaßigen, veritabel serendipen Schulungsobjekt zur Anschauung/Demonstration von abstrakten Gedankensprüngen und vorher ungedachten thematischen Verbindungen.

Diese Faszination mit echten-Objekten-plus-Message ist mir nix Neues, erinnere ich mich doch gerade jetzt beim Tippen an diese crazy im Übermaßstab angefertigten Handarbeitsholzrahmen zur Darstellung des Sockenloch-Dilemmas in Klassenzimmern –  bis hin zu den Siebziger Jahren –  NO KIDDING! siehe hier mit vorausschauend 😉 davorgehängter Jacke zum Größenvergleich:Gibts so was wohl noch auf e bay? Online finden tu ich grad nix, wüßt’ auch nicht wie nennen – pensionierte Enkel ehemaliger HandarbeitslehrerInnen vortreten! In meinem FotoArchiv gibts das aber sehr wohl  –  wiedergefunden nach gespannten10 Minuten KontaktbögenAbsuchen: Oktober Neunzehnhundertneunundachtzig, im Flur direkt vor der damaligen Küchentür! Jaja, dem Ex-Flohmarktjunkie in mir sei dankie…2021 leider extinct..

Ich fototeste nun @ home, wo und wie sich das ungleiche Trio so fotogenicly aufstellen läßt. Natrülcih guck ich dazu youtube und fühle mich in eine spannende Erdgeschichte nach der anderen reingespült! reinsedimentiert.

Setting Nummer eins: artgerecht. Soweit ich als Laie das beurteilen will. Also: draußen 😉 Dazu schnell ein alter Putzlappen mit ebenso altem Kaffepulver beladen. Voilà – die gefühlstechnisch passende Umgebung  – stellt Euch das helle obere Bildviertel gerne noch zusätzlich als grau-bläuliches Ufer vor:

zur Erhellung der Szenerie grad nen Schritt zurück und Klick again for your interest/How-to:Das obere ist aber passender für mich und hier. Atmosphärischer. Dichter. Jurassiger 😉 Lustigerweise stellt es auch noch genau die Irritation, wo denn da nun vorne und hinten ist, dar, die 1869-1893 zur erbitterten Note der Bone Wars geführt hat. Ist mir nach der Lektüre, wie die verbissene Konkurrenz zweier ruhmsüchtiger Männer zur Entdeckung von über 136(!) DinoArten führte aufgefallen.

Aber es geht auch genau entgegengesetzt. Weg von Jura, Kreide, Trias in die vorerst letzten Sekundenbruchteile der Erdgeschichte. Setting Nummer zwei:

Schwanzkeule, Alder! Verpackungseckschutzdreieckpyramiden, Glasleergut file_under Senf/Sardellen, Hängeleuchte Milchglastubus, Müslischale als Glaspilzhut.

Und dabei dann immer prominenter diese Vorstellung: “vor Millionen von Jahren”. Millionen!! Alter!!

Weiter herbeigeklicktes Wissen: Western Interior Seaway, der Fossilbericht, diese Erdzeitschwelle-durch-Meteoritenankunft , den “goldenen Nagel” des GSSP und ach ja: das Leitfossil (kannte ich bislang nur als sarkastische B-zeichung für B-triebsälteste. Oder ultra-zerknitterte Rockgitarristen der ersten Stunde.), …aber dann:

Here Come The New 2Me Dinosaurs/ Was für Viecher!! Was für Namen!!

und die leckersten davon nun imaginiert als..

  • küchenfertig
  • garfertig
  • aufguss-/anrührfertig
  • zubereitungsfertig
  • regenerierfertig
  • verzehrfertig

Noch spannender wirds, wenn man plötzlich Ähnlichkeiten mit Haushaltgegenständen oder Essenvorräten entdeckt. Dann nämlich gerät man auf völlig neues Terrain:

..und schafft so ein neues, sehr rätselhaftes Startbild für die Shortlist yeah!! Was das ist? Nun, lol, vielleicht ein

Brasilopaucus, Parasolopterix, Quantifixetus, Ecolothus..

Eins mit FORWARD/REWIND Buttons in 3D hihi

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Gute Laune Musik beim Erdgeschichte/BioLernen:

diverse: “The Bossa Nova Exciting Jazz Samba Rhythms Vol 1“, Rare Groove Recordings

Beasts Of Paradise: “Gathered On The Edge”, Intuition , 1996

Nighmares On Wax: “A Word of Science”, Warp, 1991

diverse: “Blue Brazil Vol. 2”, Blue Note Records

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PS.: ach ja: der Brontosaurus zu 99.99 € Kilopreis war ein Gag der Waageneinrichter. Das ergaben anschließend die sehr amüsanten Recherchen. “Es gibt auch noch Teile von Raumstationen!”

PPS.: Dinos sind präsent wie eh und ohje, nicht nur im deutschen Spielwarenhandel, liebe Eltern von VorSchulkindern 😉 . In (überraschenderweise?) China gibts die beeindruckenden Modelle von PNSO. Müßte man mal eins in echt kommen lassen. Ich wählte Audrey, the Lambeosaurus . Oder A-Shu, the Qianzhousaurus.

Zockertechnisch obendrein neustes FSK16 – Urzeit/Dino/AdventureGame: ARK. Wimmelt nur so von TOTAL ANACHRONISTISCH customised (Flug)viechern. Aber: 1 Million mal verkauft im ersten Monat der Er’ältlichkeit.

PPPS.: die bildliche Darstellung ausagestorbanar Tierarten bietet fraglos künstlerische Freiheit. Gepunktet oder gestreift, geschuppt oder gefiedert, blaulich oder bäunlich, oder Übergänge dazwischen, who will ever know. Am besten gefallen haben mir bislang PaleoGuy on Deviantart (Happy Dinovember!) und  die “wissenschaftlichen Kunstwerke” von James Kuether. Großes Kino! Da fiel mir zuerst sein “Quetzalcoatlus Custom image for AZMNH” ins faszinierte Auge. Hab ich auch grad als Wallpaper!

Sommerfeeling nah gemacht

Ein Stück Himmel und das momentan dazugereichte Szenarium reicht mir, um wacker (und seit anderthalb Jahren von derselben Stelle aus) Material zur Aufnahmeprüfung in die cloud appreciation society zu sammeln – OK just kidding, aber deren Bildersammlung ist der Hammer! Mittlerweile plus Wolken-Gemälde!

Das unten wäre fast das neue Startbildduo (oder Trio) geworden..

…doch der Sommer muß auch noch anders zu Bild gebracht werden können – die meisten zeitgenössischen Wolken sind ja eh zeriss-ner, gewittrig-ner Natur..

Wie also wärs mit

der wahnsinnigen Suggestivkraft einer ähem bodennahen Pflanzenaufnahme im Sonnenlicht? Nach groß geklickt: DER frische Aufatmer, oder?! Bildtapete/Wallpappe bis zum Herbst!!

Das ist echt! Sommerfeeling pur! Das unten ist zwar spannend (und 100% Plastique),

aber wir brauchen zur Zeit doch nix mehr als Unbeschwertheit, frische Luft, ungezügelt unterwegs sein und keinen Bildschirm plus ToDoL_ist dazu! Und keine Träume aus der Flasche!Und ich (bracuh) Ideen in/mit meiner Werkstatt 😉 bunt und rund und oder: puschlig!

 

Durch das immer dazu passend zu programmierende Menuebild des Portfolios, (das ich diesmal entfärbt und geschichtet hab,) kommt noch dieser sun drenched Faktor dazu, der bewirkt, die Hitze quasi zu spüren, das Knallen der Sonne über den “Gipfeln” der Halme PLUS einen etwas abgerückten (= wieder runtergekühlten) ästhetischen Gesamteindruck (man soll ja keinem Schweißausbruch erliegen) zu erzielen:

Diesen Effekt bekam ich aber erst hin, als mir die ursprüngliche Szenerie farblich zu aufdringlich wurde. Die ging nämlich so vor sich: aus dem Bild oben sattgrünen und diesem

wurde, übereinander gelegend und sich gegenseitig verstärkend, das:

Etwas abgefedert in der Sättigung entstand dann dieses, elegante..

bevor ich mich zur Farbentfernung für die endgültige Version entschloß. Diese lila Zwischenstadium-Halme in der Komplementärfarbe unten haben übrigens auch was. Holziges? Starres? Stachliges? Kaktee-iges? Laienhafte Raterei! Google findet prompt & ganz klar das TaxonAsphodelaceae“…das wären Affodillgewächse auf deutsch. Nicht grad riesig erhellender, dafür besser aus zu spre chen der…

Und wenn Ihr Euch fragt, wo in aller Welt ich so ein aufgeräumtes Stück Rasen gefunden hab, um mich und mein MakroObjektiv drin zu versenken, sag ich: das ist fantastischer chive im Topf – die Küche, Uknow, braucht etwas Abwechslung in der grade etwas schwächelnden Pizzabrotperiode..

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Musik heute beim Sundrenchen @ home & in mind:

Paul McCartney: “II”, Parlophone, 1979

E.L.O.: “All Over The World”, SONY, comp. 2005

Bee Gees: “Chive Talkin'” ..Schnittlauchgelaber der 70er Jahre, Disco(Welle) 😉

Donald Fagen: “Weather In My Head”

Santana: “Caravanserai”, Columbia, 1972

Piccola Orchestra Avion Travel: “Cirano”, Sugar, 1999

various artists: “Metalheadz I, Platinum Breakz”, Metalheadz Records, 1996

Nachtragamdanachtag: Jesse Maas: “Take Control”

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OK,  PS.: meine zwei Bewerbungsfotos wären dann wohl diese: ganz frisch (oben) und drunter eins der ersten Stunde an diesem Himmelsausschnitt:

..und, 2. PS.: Mitch Dobrowner und Kilian Schönberger als mega Natur(wolken)fotografen fallen mir noch ein – staunt mit mir!

Hölzern & himmlisch, Eierschal & Kohlebrock

Aprilwetter im Juni – wenn das nicht anregend ist! Ich hab am soodlepoodligen HOme Office PC glücklich den Blick nach draußen & stets die Kamera bei der Hand, um diese unfassbar variantenreiche Himmelsgemäldigkeit festzuhalten. Himmelsfarbgefräßigkeit

Am späten Nachmittag dann, wenn die Sonne aufs verchromte Rohrgestänge @ home scheint, ergibt sich nicht nur dieses Bild, sondern mit ihm kommt eine Vorahnung, was da alles möglich ist – bei geneuem Bedenken: pure Geometrie aus lichtgestreuten Kreisen und: Alles aus der Einrichtung (heraus)!

Noch ne Überraschung: ein unerwarteter Wiedereintritt in meine Gebrauchstratosphäre: dreischichtig gebogene handgeleimte eschene Bettfedern, direkt aus der Schreinerwerkstatt ’85Mit diesen lege ich gerade Figuren, fragt nicht wie ich da draufkomme: große Bogen, Geo-Muster oder Fächer. Einfach, um die Raumwirkung mal zu testen – man ist ja soo rechtwinklig 2021! Und so’n ein schneller drei-Meter-ElegantBogen öffnet da die Augen. Schon! Doch! Echt!

Daß anschließend (m)ein Glastisch als Auflage dieser Formationen im schrägen Nachmittagslich in den vergangenen Tagen “weitere Geometrie” aufnimmt und diese kritische Masse heute dann einen Foto”anfall” auslöst, kommt mir gerade recht: ich brauch ob der vergangenen rein digitalen Bildererzeugerei mal wieder nen handfesten Push echte Fotografie, Kohlenstoffwelt und echte Lichterscheinungen. Es ging schon vorbebend los in der letzten Maiwoche mit der etwas anderen Landschaftgärtnerei/ DIYGrünflächenamt : Esche, Licht und PutzChenille

Darauf folgte der naheliegende fächerartige Teil der Veranstaltung:

Dann diese(s) spezielle, schwindende AbendLicht/Sonne draufNa, was sag ich: wirkt doch gleich ungestüm elegant, so ein “Gebooge”. Ich denke da s.o.f.o.r.t. an Bauwerke. Was Imposantes. Von Gustave Eiffel bis Zaha Hadid.

Irgendwann fällt beim tosenden Pizzamachen dann noch ein Essensteller in sechs Glück- und Inspriation-bringende Scherben:

VorLetzte Zutat für die Session: ein dreckiges Dutzend schwarz-dreieckig, kunststoffelige Eckverstärkungen für fragiles Gut. Fragiles (da: Modernes) wie Rainbow High Dolls. Oder Present Pets.. Dreiecke heute perfekt passend als “Gegenatome” zu den weißen ExTellerRundstücken. Seht selbst, ähemräusper: “Komposition aus Eierschalengleichen und Kohlebröckenähnlichen, Juni ’21, Holz, Papier, Keramik und Kunststoff”:

Fotografieren geht mal wieder schneller als denken. Alle fix erreichbaren Blickwinkels, Lichteinfällse und Konstellationsens ausprobieren und erst dann aussuchen und schneiden. Totaler Standard, diese (mittlerweile digitale) Kontaktbogentechnik. Passepartout und Schriftenlayout:

Hier machen sich diese coolen StanzFransen des holzfarbenen Sixpackpapiers (letzte Zutat) als augengriffige Unterlage doch ausnehmend gut, n’est-ce pas? Dann schnell wieder 1nen auf Himmelsgucker:

und weiter denn: die Sonne wandert schnell ™ ! Ich gruppiere um: Teller ins Licht, Dreiecke ins Dunkel – Ciao, Obskuro!

Schnell übereinandergezogene Schichten werden wieder aufgeblättert: Collagenwerkstatt!

Mm, schon fast wie Bilder aus ner Schreinerei. Schreinerei mit Großauftrag 😉 Gitterrost und Dachgebälk, Scherbenhaufen- und Polterabendflair..

Erstaunlich: dunkel (gestellt: anderthalb Blenden), geheimnisvoll und unscharf funktioniert das Motiv auch:

Da bin ich mal gespannt, was das neue Soodlepoodle-Cover wird!! Einmal drüber schlafen… Grad meine ich: das: da ist noch so’n blaues Licht mit bei:

Bis das soweit ist (=Nachtrag am Danachtag), google ich mal diese Konstruktionsbilder. Gleich das zweite von oben mit dem verrutschten Weißrahmen ergibt bei Google

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Musik dazu heute:

Bob Brookmeyer New Art Orchestra: “New Works”, Challenge, 1999

C. Saint-Saëns: “Tarentelle for flute and clarinet, Op. 6”

Ry Cooder  / Manuel Galban: “Mambo Sinuendo”, Nonesuch, 2002

Nina Hagen – Naturträne (Rockpalast)  bester yt Kommentar: Yet to hear this at a karaoke.

Meredith Monk: “Book Of Days” ECM, 1990 – schaut mal diese Kurzdoku der Tate Gallery!!

 

It Was 505 y ago

Der deutsche Begriff für das englische delight schlägt sich nach als: Entzückung. Die hierzulande ganz schön aus der Mode gekommen ist – ich kenne niemanden, der “Ich bin entzückt” sagt. Oder gar ruft. “Holy wow” geht da leichter vom Finger zum Screen.

Wenn man als Bildgestalter (wie der famose ((Mode))fotograf Tim Walker) Den Garten der irdischen Entzückungenals Auftragsarbeit bekommt, ist das der Himmel auf Erden: völlig frei in der Gestaltung, mit grandiosen Team & diesem wahnsinnig zauberhaften Werk als Richtschnur!

Schaut Euch die 174 MB (!) des Original-Dings’ am besten erst mal auf Wiki an, geht dann nahtlos über zu diesem Making-Of Video. Dann googelt “Tim Walker” + “Bosch” und ich sag Euch: der Aben’ ist gerette 😉

Zuzärtliches delight ™ : besagte Surreal World of Set Designer Shona Heath:

Düster wars, das Schach schien helle…

Draußen: Winter, naß und kalt und ausgangsbeschränkend..

Drinnen: zwei und dreißig holzgedrehte Figuren auf karierten Grund. Im Dämmer des Januarnachmittags entzünden sie die Fantasie:

Schach. Dieses alte Ding erscheint grad in neuem Glanz. Les ich online, und das auch noch im Coronajahr. Also nicht nur bei mir, seit ich in einer der letzten Umzugskisten die Figuren endlich wiedergefunden hab , sondern typischerweise als NetflixStaffel quasi per filmischer Wiederbelebung: The Queen’s Gambit – “binnen eines Monats wurde die Serie von 62 Millionen Abonnenten gesehen” liest man auf Wikipedia. Wow. “her story follows the basic arc of a superhero origin story” meint die US amerikanische Glotzhilfe Decider. Superhelden. OKay, das erklärt schon das Einige.

Für Neugierige unten: die noch harmlose Lage nach dem ersten HalbZug eines Damengambits 1.d2-d4. dare il gambetto (ein Bein stellen) die Wortherkunft. 1561. Hey, Ruy López de Segura! Sinn des “gestellten Beins”: Tempogewinn.

Das spezielle, fast Spotlicht naturelle-artige Licht dieser Aufnahme entstand durch: Abwarten. Vorher: Schach an der günstigsten Stelle aufbauen und Kamera in Griffweite haben. Spotlight auch deshalb, weil nur die schwarzen Figuren im Licht stehen und deshalb der vorgerückte Bauer in den Fokus gerät. Den leeren, sphärischen Hintergrund kennt man ja schon von früheren Posts.

Oder, ein paar Tage später, an selber Stelle, mit noch etwas flacheren Seitenlicht, daß man zurecht “dramatisch” nennt, Nahaufnahme en plus:

oder mit den bedrohlichen? Schatten der unsichtbaren Gegenseite gleich nochn Tackn dramatischer (finde ich. Staub auf dem Feld hin oder her, der wird ins Drehbuch mitübernommen):

Zum Thema: Ich hab als Bub begeistert gespielt und gleich Zugang zu diesen Turnierfiguren gehabt, deshalb mein Faible für genau diese Ausführung. Nun, ein paar Dutzend Jahre später freut mich die skulpturale Qualität des Brettspiels, die fotogensten Positionen der Figuren oder die Welt draußen: Geschichten um Aufstieg und Fall der Großen. Berühmte Spiele, heute zum Nachklicken im Netz. Also auch die Vorfreude auf Anna Taylor-Joy.

Das aufgebaute Spiel drum ein gewohnter Anblick in der Wohnung, halt grad wie man andernorts Blumen in Vasen hat oder die Südkurve der Sofalandschaft mit Kissen oder Plüschis besetzt.

Mir immer willkommener Anlaß, zur Kamera zu greifen!

Und ach ja, cooles Detail zur besagten Verfilmung des Endspiels: “bis zum 36. Zug ist die Partie einem Spiel zwischen den Großmeistern Wassyl Iwantschuk und Patrick Wolff (1993) nachgebildet, die remis ausging.” Kann man auf chessgames.com nachklicken!

PS.: Nach erster Fotografenfreude über das obere helle Bild zogen dann Wolkenschleier vor die Sonne und plötzlich hatte ich diese ultramalerische Lichtsituation. Dazu passte dann der Seitenwechsel:

Musik beim Schreiben und Ziehen heute:

various artists: “Pulp Fusion Vol. 2: Return to the Tough Side”, Harmless Recordings, 2007

various artists: “The White Room” , SONY, 2004

 

Es dampft für Sie: der Blumenkohl

Blumenkohl! In meiner Werkstatt! Hättmer net fä mööschlisch g’ halde! Liegt aber an nem mündlich überlieferten 😉 Kochtipp – plus dadurchig ausgelösten Experimentierwillen – eines Arbeitskollegen, der sagte:

A schneid den rohen (!) B Kohl mal so klein wie C Reis und brat ihn in der D Pfanne an!

Mach ich. Und fast gleich aussehen wie diese Blumenkohlbröckel tut.. Schafskäse, frisch im Kühlschrank yeah! Den also gleich dazu. Aus Geschmacksaufpäppelzwecken. Und aus Camouflagetauglichkeit natürlich auch. Dann: fotografier ich das. Plus drüber per klassischer Messerspitze, forschgeworden, eine Reprise of frisch angeschafftes “Gourmet-Thai-Curry”, in seiner aufgedeckten Pudrigkeit mindestens ebenso fotogen und schwupps sind wir mal wieder beim großen Thema Food Photography angelangt. Die macht eigentlich aber ordentlich Arbeit. Mit Dekoration-und Beleuchtung-richten und Gericht-dabei-nicht-aus-den-Augen-verlieren, so daß ich diese schnellen Ergebnisse – es ging ums Kochen und Essen –  heute lediglich als Test bezeichnen würde. Und IdeenSammlüngchen.

Der Erkaltungsgefahr des zu fotografierenden Essens begegène ich mit: dem Verzehr. Und nach labenden Mahle gibts als Dessert den WerksAbschluß: digitale Hintergrundmache und LayOut. Ton in Gegen-Ton erst, dann alles in kräftig, dann alles in luftig  – schließlich gehts um den Leckereffekt-im-Bild .. wasistEuchmoreappealling?:

Mmh, bei mir mit hauchdünnem Vorsprung das untere, aber.. das Ganze sieht irgendwie nicht (nur) nach Essen aus. Naja, liegt bestimmt an der drüberliegenden tellerrandverdeckenden rundgelochten Maske. Oder dem fehlenden DekoPetersilienAst. Oder man vermisst etwas Soßenartiges im bröckelnden Bild. Zuviel Labor-, zuwenig echt schmackige Küchenansichten vielleicht? Kann sein. Dazu die Sonntagsträgheit, passende props zu suchen und zu platzieren verhindernd. OK, Beim nächsten Mal besser machen. Mit dieser Erfahrung.

Warum heute mal Küchenrezepte? Nun, ich hab mich jüngst an Gewohnheiten der Kindheit dadurch zurückerinnert, daß ich online über die Ess-Vorlieben von Kindern also auch von mir als  Bub las. Da stand (an 18(!) verschiedenen Stellen) völlig  treffend: « Denken Sie daran, dass Kinder am liebsten sehr einfach essen. » Daran kann ich mich gut erinnern. Auch mein Gaumen heute! Ich teste erstmal den nur begratnen Kohl – denn irgendwie bin ich zur Zeit reif für Neues & Ausprobieren..

Nächste Fotogelegenheit der klassischen Art: wie es der Zufall 2020 ™ so will, spült das Schicksal nach gestandener Pause mal wieder Blumen an. Natürlich wären zu diesen sechs Rosen ROSENKOHL Rezepte textlich passender gewesen, der aber kommt in meinem Kochlabor erst noch an die Reihe..also erst mal Rosen und Blumenkohl.

Ob der Vergänglichkeit eigentlich keine often Gäste, muss ich Schnittblumen natürlich sofort fotografieren, deswegen heute 2in1:

Die Rose(n) in einer (fotografischen) Dreiecksbeziehung:

Diese merkwürdig himmelsgraugebläute (natürliche, winterliche, übrigens) Beleuchtung “provoziert” erst die Farbausgleich?automatik der Kamera, dann mich am Bildschirm zu einer Warm-Kalt-Behandlung -so ganz anders als die letzten Blumenbilder..sonnenfreudige Frühlingsbilder mit Tulpen waren das!

   

Hier die beiden den obigen am meisten entgegengesetzten Ergebnisse – das küchenseits ebenfalls vorhandene Zitronige als einzig WarmGelbes:

Ach übrigens: lecker wars! und schreit nach Wiederholung! Vielleicht gleich morgen mit der zweiten Blumenkohlhälfte? Plus natürlich weitere fancy Geschmacksknospenexperimente- ich dachte grad beim ersten Mal Kosten kurz an.. vielleicht Honig dazu?! “Paßt immer zu Schafskäse” ein anderer Kollege..

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vor 15 Jahren zusammengestellte Musik fürs Abschmecken heute:

Noklotzam B

  1.  Vinx: “Porch Light”
  2. Nicolette : “A Single Ring”
  3. Eli Goulart: “Destino”
  4. Micatone : “Tidy Girl”
  5. N.O.H.A.: “Balkan Hot-Step”
  6. Laika: “Poor Gal”
  7. Los Lobos: “Dream In Blue”
  8. Shudder To Think: “Red House”
  9. Combustible Edison: “Dior”
  10. Nelly McKay: “Tot Dies”
  11. David Byrne: “Tree”
  12. Marisha Monte: “Borboleta”
  13. Henri Salvador: “Chambre avec vue”
  14. Everything But The Girl: “Corcovado”
  15. Cheb Mami: “Ana Oualache”
  16. Weekend Players: “Higher Ground”