Category Archives: Einrichterpoodle

bra ziiil! mo biil! yarrr!

Soll man begeistert sein, wenn man 2020 in Minutenschnelle – siehe unten – a busload of inspiration per Mausklick zusammenhat, während damit die einst so spannende EntdeckerÄra pre-www für alle Zeit verloren das heißt: Geschichte ist?
Ich sag mal untertreibend: mir überwiegt die Freude.
Inspiration HEUTE dank Talk unter SchreinerKollegen:  brasil design möbel von der Mitte letzten Jahrhunderts. Kannte ich nix von, gar nix:

Isay Weinfeld | Carlos Motta | Sérgio Rodrigues | Paulo Mendes da Rocha | Fernando and Humberto Campana | Joaquim Tenreiro | Leonardo Lattavo and Pedro Moog | José Zanine Caldas | Zanini de Zanine | Brunno Jahara | Leandro Selister | Claudia Moreira Salles *|

Das mit Brasilien ist (für mich) kein Zufall. Erste Begegnung vor nem fasten halben Jahrhundert: TV: Abenteuer in Rio *1964 Dazu dann die Musik! Sie brachte mich her (oder hin?): es gibt da zwei Kassettenmixe zur Jahrtausendwende mit den 40 immer noch besten Stückchen aus meiner Sammlung.

Was will die heute sagen:  you keep forgetting to be dancing:

Wie gerne hätte ich Euch ein eigenes Brasilbild hier angeheftet! Eins, daß mein Feeling t’wards dieser ganzen übercharmanten Sache ins Viereck bringt. Aber ich war da bislang nur in meinen Gedanken. Vielleicht kann ich ja mal was Collagenhaftes improvisieren. Etwas, das dieses Einfache, Schlichte mit so viel Eleganz und Groove nachspürt. So ein hausgemachter 2020-Nachhall auf die Werke des Señor Volpi (1896-1988) vielleicht? Das da? Eine Bild”entwicklung” meiner frühen PinxoGraphy Zeit, als noch Acryl, Leinwand und Pinsel angesagt war – ich hab ja dann schnell zu Pastellkreiden umgeswitched..Oder das?

Ist aus einem Foto gemacht. Ich hab nämlich in einem wunderbaren Film gelernt, daß das Kopierrad zum Schnittmuster übertragen in den Fünfziger Jahren erfunden wurde. Keine hundertfünfzig Kilometer von hier (Mannheim) entfernt. Und da ich sogar zwei von Oma geerbt hab, die eben aus dieser Zeit ihrer eigenen Erfindung stammen müssen, wollte ich die standesgemäß fotografieren. Hat nach vier Anläufen bisher nicht zufriedenstellend geklappt, aber dafür hab ich durch Übereinanderlegen und Invertieren nun diese “brasilianische Fantasie”.
Hier Phase II beta zum Nachschneidern 😉 :

Wo man diese Schätzchen heute noch gutest erhalten herkriegt? Wir schlagen auf: die Financial Times. Ola.

Kein Bock auf Staubmaus Cinema

Klar, bin ich zur Zeit auch öfters at home als sonst. Klar, will ich auch ständig kreativ sein.  Will. ABER deshalb anfangen, das eigene Heim zu opsten (posten; opsten klingt aber neu und gut und passend, findet Ihr nicht auch?) auf eine kokettierend-dilettantische, ja: medial hilfsbedürftige Art? Is nix für mich.

Warum?

Weil das langweilt. Schon mich. Tisch, Bett, Bücherregal. Puh! Von der Aussicht, Euch damit auch, ganz zu schweigen. Dafür gibts seit Jahren viiiel spannendere, exzentrischere, narzistischere Sachen wie: the-selby. freunde-von-freunden. architecturaldigest. Oder die crazy high-end-vollgestopfte “house tour” der nytimes. Und seit Pandemie zusätzlich massig-ist-untertrieben-e youtube Kanäle. Musiker, Maler, Schauspieler, Architekten, Coachs, Finanzberater & Muskelaufbauer @ home..

Viel spannender finde ich eine fürs Medium erdachte Selbstinszenierung der Werkstattpotenz. Sprich: allversammelte Dinge, die meiner Flohmarktentdeckerader zu schulden sind, so arrangieren (können), daß neue, frische Ideen von Interieur,  Raumgefühl  und Leben(!) entstehen können. In denen ich (und Ihr gar?) dann in Gedanken 2twohne(t), quasi parallel zum täglichen Gebrauchsgewohne.

Zum Beispiel dieses da: big entrée, leuchtendes Yves Klein Bleu  , Riesenglasfront, edle Sonne:

oder aus der hiermit gestarteten Farbkastenserie 2020: a dash of greek @ home:

Heute, am nächsten Tag und ob meiner üblichen Recherche-danach ™ müßte ich korrigieren & eher schreiben american oder floridaenian, da Googles Bildersuche, so man denen dieses Foto “hinwirft“, direktemang zu https://de.wikipedia.org/wiki/Key_Lime_Pie führt. Ob das die rings ums Zitronenrund versammelten Farben des Bildes “machen”? Mm. OK, Google,…

Herr Doktor, mein Chenille/Flip Sequin-Motiv läßt mich nicht los! Im tiefstehenden Abendgegenlicht gelang das neue Titelbild. Mit fix eingebauter Spiegelung gar ein Touch Unterwasserfeeling 😉

So stell ich mir die “Sendungen” aus der heimischen Wirkungsstätte vor. Kräftig, frisch und gutgelaunt, wie ein Spritzer Zitrone echte Limette innem eiskalt-frischen Cocktail 😉

Dann friedliches Abendlicht im (Näh)Viertel:

Oder dieses gänsehautige Plastiketwas auf Sockel inmitten der most recent Pastellankreiderei – sehr spezielle Atmo, das!

Dann ein gerade in diesen Frühlingstagen wieder ganz neu zu entdeckendes (fotografisch-filmisches) Thema@home: Gebrauchs- & Verbrauchsgegenstände.

Kreative Preisfrage: wie heißt der schweizerische Gestalter, der  schrieb: « Wer nach anderen Möglichkeiten Ausschau hält als denjenigen der Beseitigung, wird schnell fündig » ?

Und à propos Titel des Tages: die deutsche Staubmaus auf englisch ist das Staub Karniggel. Dust Bunny. OK, positiver: StaubHäschen. Irgendwie attraktiver, more appealing – denn beim Wort bunny schwingt (nur mir?) immer ein wenig Hugh Hefner mit..

Und wenn dann schon dieses domestik-putzige Thema, dann mit ordentlich Krach und Lach und Stänk und Pänk – klickt mal drauf !  😉

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Musik zum Immer Weiter…

..Grooven:

Luca Carboni: “Baila Sad Jack”

The Quincy Jones BigBand: “The Birth Of a Band”, Mercury, 1959

Joe Jackson: “Jumpin’ Jive”, A&M, 1981

…Chillen:

Harrison Diveca: “Atmospheric Dub Techno Mix: Ambient and Chill 2”

Die Weite um denken, Werk Zeuge dazuer finden

So eng die Wohnung, der Lebensraum  auch scheinbar werden mag in diesen Tagen, die challenge ist: groß: und weit: denken wiehe Wahallenstehein c/o Friedrich, The Schiller: Eng ist die Welt und das Gehirn ist weit und leicht beieinander wohnen die Gedanken – (doch hart im Raume stoßen sich die Sachen). Also …

der Raum ist es, der extrem im Fokus steht. Der Raum direkt vor/um unsere(r) Nase. Aber auch der dahinter. Schnell einleuchtend nach tiny zwei Wochen Haus-Q:

die Idee von Schöner Wohnen muß aufgepimpt, die 4 Wände erweitert werden.

Der Einrichterpoodle in mir reibt sich da die Hände und sieht ein leeres, zu bespielendes Blatt vor sich diesen Frühling: Ich entdecke Neues gestern(!) in meinen eigenen, im skandalösen Erkalten begriffen scheinenden Handtaschenentwürfen, die mein kleiner elementarer Photoshop mir 2020, Ende März, grad erstaunlich verflüssigen hilft & sehe dabei merkwürdige Gebilde herschwimmen (Gegenteil von verschwimmen, Herr Doktor!), die ich mal als Ideenwerkzeuge betiteln will, ganz im Sinne von grad nochmal bitte Frau Birkenbihl: “Werkzeuge fordern und fördern (das Gehirn)”.

Gebilde mannigfacher Inspirationskraft  – und ich riechs und ich geb mir gleich zur Stunde Null der “Entdeckung” die künftige Gestaltungsregel: weiß die Form, und vier bis fünf dunklere, ins Graue wandernde Schichten leicht verschoben oder verbogen darunter – da schmeckt das ganze Gericht gleich wunderbar dreidimensional, erzeugt durch einfachste wahrnehmungs-psychologische Elemente eine sichtbare Räumlichkeit. Und als Hintergrund die bitte pure Farbrauschhaftigkeit.

Meine (also: meine) schnellen Assoziationen: Zaha Hadid, Marmorskulpturen, Raum-Schiffin-Terieur, KÜchengeräte/WErkzeuge, Masken sowie virtuelle Werke zwischen Joon Ahn, Nevena Nikolcheva und Jee Ook Choi.

Prinzip: Sachen @ home, Hindernisse zuhause umfahren, mit Spraches Hilfe deren Realität umdeuten wie: die Namen von häuslichen Geenständen vergessen, damit sie als etwas Neues entdeckbar werden. Vorstellungen einschmelzen, damit etwas Neues daraus gerinnen kann:

Das oben sind die ersten vier Gebilde, denen ich den demnächst hoffentlich  googelbaren Namen _ihbk gegeben habe.

Nachtrag am DanachTag: voilà – verläßliches Schlafhirn: der sechste Entwurf macht ein neues funky Zuhause, ob night or day:

und das zugehörige Menue ist ebenfalls “erspielt”: früher war halt jetzt eben gleich später..

Das soll nun mein Experimen(t)traum werden. Mit diversen, noch herauszudeutenden Lokationen, Funktionen, Räume n (iSv. Zimmern) und Labs. Erstes feature Kommunikation: das/der Blog mit einem Speaker nach draußen zur Welt.

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(Nicht nur Klavier-)Musik beim Großdenken heute: große Vielfalt plus: Experimente plus Spaß, bitte:

Monsieur Periné: NPR Music –  Tiny Desk Concert

Keith Kirchoff plays Toy Piano Concerto

Juana Molina – Full Performance (Live on KEXP)

Kimbra Perform ‘Two Way Street’ | Billboard Live Studio Session

Delvon Lamarr Organ Trio – Untitled (Live on KEXP)

Joey Alexander – Epistrophy (Live at Jazz Standard ft. Charnett Moffett & Ulysses Owens Jr.)

Selections #030 | Deep House Set | All Tracks By M-Sol Records | 2020 Mixed By Johnny M

Als Dessert:

Margaret Leng Tan – Sorceress of the New Piano

Bach Goldberg Variationen BWV 988 Zhu Xiao Mei

Und nochn paar Geräusche: Ken Block Drifts London 😉

Inspirationsgenerator Soodlepoodle.net

Das Kreative, Gestalterische im Menschen ist eine unbezähmbare Macht. Das täglich betriebene Hirn des Lebens freut sich nicht mehr, als wenn es endlos etwas aus sich heraushirnen kann. Das gilt auch für das “Problem” der eigentlich fertigen Werke – zumindest bei mir: wie, so frage ich mich zugunsten eines erfüllten, anregend wachen Lebensstiles, wie stell ich es an, daß mich diese fertigen, abgelegten Werke weiterhin inspirieren?

Daß Fertig Gestaltetes Rohstoff für Künftig Inspirierendes sein kann?

Offensichtlichstes Beispiel: diese riesige BilderSammlung, die bitte nicht in einer Schublade/ Ordner oder online in einem nervtötend erstarrten GalerienDatenBaum verschwindet, sondern wie Flüssig-Lava stetes zu inspirationalen Diensten steht. (..)

Das Internet, speziell die eigentlich für anderes gedachte westliche Suchmaschine #1 hilft zur Verwirklichung: sie ermöglicht, serendipisch seit 2012, eine Versuchsanordnung, mit allen gemachten Fotos, fertiggemalten Bildern und dem Text(!) als Auswahl-Katalysator eine gar von allen Besuchern im Netz bedienbare “Cocktail”maschine hinzubekommen, die aus den immer frisch zu r-würfelnden (Bild)Nachbarschaften etwas Neues, überaus Anregendes macht.

Immer frisch bedeutet: ich fülle ständig das Neu Entstandene nach, das die Maschine dann in die nächste Abfrage mit einbezieht, in das Cocktailergebnis von morgen integriert. Neuster Fang zum Beispiel ist dieses beim aktuell durchwachsenen Wetter aufgenommene Telebild. Ganz im Sinne von Andreas Feininger, einer meiner ersten (und dadurch wichtigsten) Vorbilder: die wahren Größenverhältnisse der Gebäude werden dadurch deutlich und machen auch 2020 staunen (na, Mannheimer – wo steh ich da mit Kamera? Wers errät & noch weiß, wo dieser winzige Glockenturm steht, hat sich nen Zehnerpacken meiner Postkarten nach Wahl verdient):So bin ich fasziniert, welche Mischungen Google (die meinte ich) aus diesem extra dafür angerichteten “Angebot” zusammenmixt. Ich habe im letzten Jahr langsam, aber stetig eine Passion daraus entwickelt, die Bandbreite an Themen zu puschen, sprich: immer weitere verschiedene Genres Bilder diesem cement mixer zuzusetzen.

Frisch auf der (Bilder)Zutatenliste Soodlepoodle.net angekommen: Vintage Karopapier mit aufgemalten Autorennspuren, Schoronsteinqualm in allen Lichtsituationen. Und dem nun erreichten/absolvierten 100-Tage-WohnungsTetris sei Dank: die bislang nur sehr rar vorkommende “Warengruppe” von diffusen, kunststickerheischenden “Unfotos” mit Nix rechtem drauf und dem abgedroschenen Flair Klischee des Suchenden (das eigentlich nur der heiligen Knipsversuchung des Digitalen geschuldet ist: egal, was sich NICHT im Display befindet, ich drück ab) rückt langsam in den Bestand. Los damit gings vergangenen Juno mit diesem Foto, das auslöste:

Heute kann ich nun diese beiden anfügen:

 

Ist ÜBERHAUPT nicht so einfach, wie ich das grad so flapsig tippe!! Da bbbrauch ich noch jede Menge Übungfür!! à propos Übungfür: grad startet die biennalefotografie.de

Was in künftigen Posts ebenfalls zahlreicher werden wird, sind kleine, gerne auch skurrile (ich steh auf skurril, es ist so schön weit vom Abgedroschenen weg) Details aus nicht nur meiner Werkstatt des Einrichterpoodles.

Hab ich schon mal geschrieben, daß ich auf Werkzeuge steh? Was? Heute noch nicht? 😉 Zudem frisch entdeckt: eine gewisse Neigung, Fotos mit Farbe anzupeppen, hier oben fünf quasisymmetrische Flecken mit nem steilen, effekt-multiplizierenden Rosa anzufüllen 😉 Alles andere außerhalb vor Ort ist so.

Echt! Arrangiert! Birnbaumbett auf Blechspindbox!

Und dazwischen immer: spontan gelungene/entdeckte Schauwerte

und Selbstporträt-Lookalikes aus noch ungrauer Vorzeit: ___________________________________________________________________________

Musik beim Schreiben heute:

Slim Gaillard: Cement Mixer  (ich kann mich nicht entscheiden, welche Version ich amüsanter finde..
Midnight Vibrations | Deep & Progressive House | 2016 Mixed By Johnny M

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Nachtrag am Danachtag: Testet mal folgende bislang “unprobierte” Suchb-griffe (, dann seht Ihr (vielleicht), was ich meine):

daraus meine Fantastischen 3 des Tages:

 

 

Heute entdeckt: das Bindeglied zwischen Floristik und Kollisionssport

Aus dem bescheidenen Plan der am Vormittag angestrebten (und prompt geglückten) Akquise eines einfachsten Deckels für einen meiner blauen Eimer wurde – wie immer im Marktkaufhaus – ein Haul der serendipischen Art (oder der seren-diebischen-Freude-am-neuen-,-skurrilen-Objekt-Kauf), brachte sie doch eine Idee von zwischen-den-Welten ins Haus. Denn auf dem zu Fotozwecken entfernten Barcode-haltigen Aufkleber fand sich durch Googeln dieser obligaten Nummer die unfaßbare Wortkreation “Liegevase Quarterback”. Und kommt damit verbal ganz exzentrisch nah an die fotografischen Möglichkeiten dieses Aliens:


Wie der Bug eines die Wellen durchpflügenden Boliden, dem Flügel eines futuristischen StraßenCruisers im Style einer Cheryl Kelley, der prallen Seite eines passiernden Riesenfischs oder psychedelisch-stylischen space ships in einem nicht ganz schwarz-weißen Abendfüller. Oder, frisch entdeckt und nachgetragen am 19. Jänner, eine weitere kühne Version eines port authority wie die/das in Antwerpen??

Und das mit einfachsten Ingredienzien (Hintergrund= metallgebürsteter Karton)..

..gelingen sehr schnittig-stylische Bilder, von U-Boot/Raubfischklon ohne Wasser im Anmarschflug..

..zu irritierend kontrastigen = irreführenden Katalogbildern..
oder fehlerhaften welchen, mit besagten, unentfernten, das heißt irgendwann für immer super störenden Etikettenrechteck in der Standellips:e:
Next try: mit frisch zugeflogenen, schnell fahrig=fugenbetonend zusammengeklebten Dokumenten-Klarsichthüllen in feuerwehrrot mit Druckknopf(!) mutiert alles flugs…zum Geheim-Agenten-Bar-Outfit – was auch an den schon bekannten StilGläsern liegen mag OK OK – oder vielleicht am durch besagten Hintergrundpfusch suggerierten… Fadenkreuz??:


Hier oben sieht man e.n.d.l.i.c.h. ganz deutlich die angestrebte Design-Verwandtschaft. Na, man steht auf dem Schlauch? Dann schaut mal auf Steelers vs. Packers– na, wo fliegt es denn?

Und unter Zuhilfenahme des ebenfalls zugeflogenen Retrotischchen und Mischlichtfake gelang diese sehr spezielle (Film?)Stimmung:

DAS weckt den digitalen Sommelier in mir und ich “empfehle” folgende beiden Drinks: darf es stylischer oder eher (bild-)stimmiger sein?

 

Produktfotografie+, mon amour!

Demnächst vesuch ich mal die vorgesehene? Verwendung-im-Bild mit.. liegend drapierten Blumen, Peterle,… oder wäre die gar: Spiralen werfen?… Hier auf jeden Fall ein herzliches, ungesponsertes Danke für diese Inspirations- & Weltverbindungsskulptur ans Bamberger  derudesign.com!

Screenshot diary – am Tag daNachtrag – ich gehe ja mittlerweile standardmäßig opulent ™ mit Galerie-tags um siehe die aktuellen 8:Da gibts ein interessantes Ergebnis/eine anregende Bildnachbarschaft bei “#nicht stehen”:

Schnelles Fazit zwischendurch: ich muß einfach mehr sexy Zebrastreifen auf meiner Seite einbauen ;-))

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Musik beim Fotografieren und Schreiben heute:

So Inagawa: “Side Ways”

Noiseshaper: “King Size Dub Special”,  Echo Beach, 2019

St. Germain: “Boulevard”, F Communication, 1995

WohnungsTetris Starts Here

Noch nix hat seinen Platz (und: den braucht es), alle Teile (außer den tagesrelevanten) schweben noch wie beim Tetris, chez moi allerdings ohne Zeitdruck-(durch-Schwerkraft).  War mir schon immer nen Spieltrieb wert: zum Beipiel old school offline Patience (!) legen mit elf (ich kann mich tatsächlich noch an die “Harfe” erinnern..). Wobei das Tetris-Prinzip “Aufräumen” hier&heute seehr weit gefaßt ist: es geht um die angenehme Kombinierung von (Innen)Raum und Gegenständen, von Weite & Verdichtung, von Dunkel und Licht,  Praktikabilität und vor allem um:

kreatives Potential, das bitte sehr
in der Einrichtung gegenwärtig bleiben soll.

Tja, das muß man erst mal dauen-ver, so ein statement. In der aktuellen Umzugskartonoutboxingphase tritt dies extrem verstärkend (boosting) auf, da durch die Kartonierung die Dinge meines spielerischen Lebens + durch Zufallsgenerator (Zeit + Eile + ungekennzeichnete Kartons + ungebrieftes Umzugsteam..) dieses Potential exzellent entfalten können.

Und wenn das Wetter draußen mitmacht wie gestern & auch neue Ideen “vorschlägt” – formidable!

Drinnen ballen sich ebenfalls Ideen und Material – sehr anregend, da solte man es mit dem ERreichen der ORdnung nicht so überstürzt angehn!

Mein personal Sputnik ist natürlich auch dabei und wirft schon mal negative Schatten™ in die R(ot)unde:

Die war etwas zu groß fürs neue Heim, wurde drum nach diversen Messungen zurechtgestutzt, direkt am Längengrad 248° (da steckt grad die Nadel):

Nun wart’ ich den Lauf der Sonne ab durch die Räumlichkeiten, um auf neue Ideen zu Kommen, Fotografie und der Moviepoodle reiben sich da schon die Hände 😉

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Musik beim Einrichten -Tetrissen?- heute:

Gioacchino Rossini – La scala di seta – Overture

Galliano: “In Pursuit of the 13th Note”, Talkin’ Loud, 1991

various artists: “The White Room” , SONY , 2004

Gerry Rafferty: “City To City” , Liberty-United Records, 1977

Squarepusher: “Hello Everything”, WARP, 2006

 

PS.: hier mein “Bausatz” zur aktuellen  BlogHeaderfindung, manchmal ebenfalls sehr ansehnlich (Space-Age-Fans (und Federbettenverkäufer) vor):

und, wer nicht so auf invertierte Fotos à la negativ steht, hier die erste Version zum aktuellen Portfoliomenue:

aber die war mir dem Startbild zu ähnlich, da mußte Abwechslung her..

Harry? Down The Chimney? Tonight?

Nen Weihnachtsmann, der durchs Kamin herab sich beeilt, fand ich als NichtenGländer schon immer absurd – bereits in einem Alter, als ich dieses Wort noch gar nicht kannte. Und nun, Jahre später mit Blick auf Kraftwerksschlote hat sich daran null verbessert, also: keinen Deut weniger.
Aber altes Leben a brauchen lassen, das gefällt mir sehr gut. Heute abend und ich wette, morgen früh immer noch, und mit all diesen herübergeretteten, aus alten Kontexten losgelösten Gegenständen, die sich mit frisch vorgefundenen zu neuen aufregenden paaren (lassen), startet ein neues taufrisches Kapitel, und ich ahne, es wird die tags “Einrichter” und “Produktfotografie” tragen.

Hier als erstes NeuDingDesign: alte ( 20 Jahre, no kidding) Resopallochplatten mit neuen frisch vorm Sperrmüll geretteten™ Tischlerplatten in chiqer SchwarzeSche – ich bin schon ganz wild, das Ding sich auf dem ibee Karusell drehen zu sehen – im Gegenlicht: Spannende Aufgabe für die Befestigung der Teile miteinander: wie lenke ich die Kraft der flachköpfigen Spanplattenschrauben um 30 – 45° um, damit diese beim Anziehen die Platten durch ihre konische Form nicht sprengen? Meine Lösung: Selbstsichernde Mütter!

Und beim frisch Februar 2018 entdeckten innenarchitektonischen Suchen mit diesem Bild finde ich die freaky JBL Paragon D4400 one of the most sought after vintage audiophile speakers ever made. Wow.

Mit “Produktfotografie” meine ich heute ganz klassisch für eBay aufzunehmende Gegenstände wie diese Sitzskulptur aus den die-Zukunft-heranahnen-spürenden Achtzigern. Erinnert sich noch jemand an den “Balans” ? «Ein revolutionäres Design, das 1979 eingeführt wurde und das selbst während des Sitzens die Bewegung fördert» schwärmt die 2019er amazon ProduktinFo. “Während des Sitzens die Bewegung fördern” – das erklär mal ner heutigen couch potato..  das geht überhaupt nicht zusammen – für Beewgung gibts heuer doch das Ring Fit Adventure! (nein, immer noch keine Werbung/gesponserte KontoBewegung, das ist Gamification von Pilates!)

…oder ein aus 2Quadraten und 6gleichseitigen Dreiecken zusammengesertzten Modul-Konferenztisch-Trio (jede Kante bis auf eine 70cm), das ich zur Inspiration mal mit etwas Naturstreifen aufgeschneckt habe, um das Ganze mal nicht so prosaisch rüberzubringen, welche Muster man damit “legen” kann (die Stühle sind schon weg, die Tische zu schlicht für hier, sorry):

..ein weiterer ultraspannender Punkt sind die lose aus den Umzugskartons auftauchenden Beleuchtungskörper. Am meisten Spaß macht mir der bei einem früheren Transport zerbrochene Lichtkasten, der nur noch aus einer Klappe und der mit 5 Mini-Neonröhren bestückten Rückwand besteht. Extrem flexibel einsetzbare Lichtquelle, das!  Fotos folgen!

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Musik beim Baum schmücken Zebra-streifen heute:

Cecilia Grace Music: “Santa Baby”

Brian Setzer Orchestra: “Jingle Bells”  – für Klassikfreaks: der kann auch Tschaikowsky!

Wir baun a ibée Ka Russerll

“Was? Ebay kann man noch nicht mit Clips bespielen??” staunte ich Unbeteiligter nicht schlecht im Gespräch mit alten Online-Vercheckern, die ich an einem vergangenen Samstag bei der analogen Version=nem Flohmarkt traf.. Wobei doch alle Clips-gehen und ein paar Sekunden Sich-drehen-vor-Kamera das optimalste Bild eines Dreidimensionalen™ rüberbringen kann – das Hirn macht das für Euch! Und das macht frau ja auch schon mit sich selbst – guckt den Clip-im-Clip mit dem Alexa-Style Check c/o Amazon.

Sich vor den interessierten Augen drehen, das sollten auch die schönen Dinge des Lebens. Vor allem, wenn diese Dinge Kaufinteressenten suchen. Auch gerne Größeres an Dingen wie Blumenstöcke, Designerstühle, Telefontischchen oder Nähmaschinen.

Die passen zu AbFilmzwecken aber null auf Omas Tortendrehscheibe, also braucht man was Größeres, das sich mit den loszuschlagenden Barhocker, Bonsais oder Schaufensterpuppen drauf sicher & smooth drehen läßt. Fragt mich bitte! nicht!, wie ich da zugekommen bin! – aber mir “wuchs” per Moviepoodle-eTuden eine Bastelanleitung zum

d.i.y.-ebay Karussell.

Dazu führen unsre ersten beiden Besorgungen nicht etwa in den Baumarkt, sondern in einen gut&klassisch sortierten.. Spielzeugladen. Dort erstehen wir zwei größengleiche Hula Hoop Reifen. Am besten die kleinen (für Kids) mit angepeilt 60cm Durchmesser. Die werden nach folgender Formel zu einem offenen Kugellager der sehr spielerischen Art:  Aufgepaßt-haben-im-Mathe-Unterricht sei dank sägen wir ein so passendes Stück raus, daß bei Wiederverschluß und Platzierung des nun inneren Ringes die unten zu erblickende Anordnung entsteht. Formel-für-die-Sägestelle:

Rohrdicke mal zwei mal π.

Das macht bei unserem Beispiel

1,6cm x 2 x 3,1415.. = 10cm

Wie Ihr unten seht, kommen nun die drei Säckchen Murmeln vom selben Einkaufszettel ins Spiel, mit deren Inhalt wir das Ganze zu ner Ringlaufspur umdeuten – da ist ja plötzlich eine. Jetzt fehlt nur noch eine feste Platte drauf, die – am besten ebenfalls kreisförmig&krößer –  da vorsichtig draufgelegt wird, wenn alles dicht mit Murmeln bestückt ist- – dafür gehts dann (endlich, Jungs!) zum Baumarkt. Manche kennen auch einen Schreiner. Mir reicht ein ausgedientes FrühstücksEckstück vor erst.

Mit dem Bild oben als bildlichen Epilog, Einführung und Teaser – im Gegensatz zu den üblichen Standbildern AUS dem nachfolgenden Bewegten –  erwächst der auf Klick folgende Clip zu ner veritablen” brasilianischen Anzeige” – alles Notwendige in 28 Sekunden – das ist genau mein Ziel für den angestrebten Fashion Clip Abteilung HandBagstyle. Die auch heute wieder weggelassene Tonspur (ich hatte nix Passendes Eigenes) als Steilvorlage, es mit diversesten “Soundtracks von außen” zu probieren.

PS.: BewegtBilderRätsel: Na, wer erkennt, welches klassische Möbelstück da zersägt und wieder neu verzinkt in manueller Rotation roh glänzt??

PPS.: Ergoogelt per “Hula Hoop Art”-Eingabe: die Ring-O-Graphy 😉

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Musik beim Schreiben:

diverse: “Viennatone” !K7 Record (Rough Trade)

XTC: “Transistor Blast”, Cooking Vinyl, 1998 – “Real By Reel

Ich geh dann mal Licht stiften

Manchmal kommen Wendungen im Werk unerwartet, doch diese heutige wirkt mir überraschenderweise irgendwie wie “heimlich” (oder besser: schläflings?) vorbereitet. Oder: Neugier und Erfahrung an einem kritischen Punkt, nun neue Funken schlagend. Oder: Das Prinzip Zeit sparen durch Viele Bilder gucken – spielt hier eine mit-entscheidende Rolle. Oder: Die Zeit war nun reif, das könnte man ebenfalls sagen.

Und dann allein die simple Frage, wie ich als Einrichterpoodle meine “möblierenden Ideen” denn zeigen, visualisieren wollte – die zu 90%  unfertig,  quasi als 3D-Explosionsszeichnung irgendwo verteilt herumstehen wie Inspirations-Moleküle, versetzt mich seit gestern in den improvisierenden Produktfotografenstand™ :

Eine alte Idee für eine Bodenlampe im Schlangengewand taucht demnach völlig folgerichtig aus dem Keller auf. Bis heute “gelang” grad mal die Fertigung des Hauptholzkörpers, noch ohne jegliche Idee der technischen Umsetzung. Dennoch  kommt mir diese challenge grad recht, das Ding in die angestrebte Szene zu setzen.

Vorüberlegung/Impuls: Komplementärfarben kommen immer gut, also öffnet sich das blaue Fach meines fotografischen Farbkastens  für vier mittelgroße Kartons, deren eventuell sichtbare Stöße bitte bei der Bildbearbeitung zum Verschwinden gebracht werden möchten – ich mag für diese action nix kleben, nix großartig fixieren, alles soll on the fly geschehn..

Hier unten zu Eurer Anschauung der digitale Kontaktbogen mit allen für diese Serie schnell aufgenommenen Fotos – in Reihenfolge des Erscheinens:

Diese paar reichen, um sich durch die verschiedenen Darstellungsmöglichkeiten und Perspektiven direkt nebeneinander folgerichtige Gedanken machen zu können.

Gleich am Abend der Nächste, bitte: meine ta-dah! unvorhergesehene! Premiere fürs Lightpainting – ich mag das Ding als funktionierende Lampe,  als Leuchtkörper mit charakteristischen, selbst-induzierten Umriß sehen. Dazu: 15 Sekunden Belichtung im “Manuellen Belichtungsmodus”, das Ganze auf Stativ natürlich, eine smarte, kleine Handlampe zum Selberaufladen per Dynamo (!) und dann sechs Dutzend Versuche zur optimalen Lampenführung – ne Art Test-Choreographie per Lichtdramturgie:

 

 

Das unterste mein Tages-Liebling file_under: Produktfotografie mit:  Chiaroscuro plus Vintage Holzstruktur plus eigenchoreographierte Rallyestreifen 😉

Wow – ein neues Fled tut sich da auf – und dazu noch im Dunkeln! Ab sofort wird erkundet- im Netz und in der Kohlenstoffwelt!

Im Netz: voilà – meine schnellen Top 5 unter den doch massig auffindbaren Lichtstiftmaler(idee)n:

  1. Sølve Sundsbø
  2. Alex deForest
  3. Idee: Glühwürmchen Brautschau-Gucken-und-Fotografieren
  4. Idee: mit Schirm, Charme und Funkenflug draußen sein
  5.  man läßt das Licht fliegen(!) und beleuchtet… Landschaft(!) Idee: Reuben Wu

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Musik zur langen Nacht der Belichtung heute:

Ben Buitendijk – Promised Land

Harrison BDP – Standing In The Rain

Neue Gedanken bauen

Von Gedenkbauten zu gebauten neuen Gedanken. Alles per Internet, mit etwas Muse, Neugier und viel festen Willen, sich dem Staunen verführen zu lassen. Entdeckt unlängst mit den fantastisch weitreichenden Möglichkeiten, per Suchmaschine-plus-Bilderupload zu neuen Ufern zu gelangen, hab ich heute via Suche* erst nach dem Mount Herzl Memorial, darüber den Artikel auf floornature.de, anschließend daselbst drauf den Architekten David Chipperfield mit dessen Amorpacific Headquarters, Seoul, anschließend- ebenfalls per Bilderübersichts-EingabeBefehl:

Anlaß, im eigenen kleinen Kosmos @ home nach vielleicht solchen Erscheinungen zu suchen. Oder, falls die Funde etwas zu humble sind, mit nem kleinen Abendrot über der JeansDünenStecknadelKarawane nachzuhelfen 😉 A propos – kennt ihr dieses extrem wuchtige Foto von Brad Pitt kopfüber-auf-den-Dünen? Auf so ne Idee/Markenzeichen kommt nur einer: Ryan McGinley mal wieder…

*So ging das mit meiner handgeklickten (Browser-)Verlaufskette, wo man von wo nach wohin man gelangt – na sowas finde ich immer sehr interessant und hab sie Euch deshalb mal aufnotiert.

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Musik beim/mit Staunen heute:

Kitty MacFarlane: “Namer Of Clouds” – die als Zwischenansage vom Livemitschnitt vom 14. März 2019 von sardinischer Muschelseide erzählt – Anregung für meine Handtaschenrecherche aus völlig unerwarteter Ecke WOW. Big Cheers, Kitty!