Category Archives: Einrichterpoodle

Hölzern & himmlisch, Eierschal & Kohlebrock

Aprilwetter im Juni – wenn das nicht anregend ist! Ich hab am soodlepoodligen HOme Office PC glücklich den Blick nach draußen & stets die Kamera bei der Hand, um diese unfassbar variantenreiche Himmelsgemäldigkeit festzuhalten. Himmelsfarbgefräßigkeit

Am späten Nachmittag dann, wenn die Sonne aufs verchromte Rohrgestänge @ home scheint, ergibt sich nicht nur dieses Bild, sondern mit ihm kommt eine Vorahnung, was da alles möglich ist – bei geneuem Bedenken: pure Geometrie aus lichtgestreuten Kreisen und: Alles aus der Einrichtung (heraus)!

Noch ne Überraschung: ein unerwarteter Wiedereintritt in meine Gebrauchstratosphäre: dreischichtig gebogene handgeleimte eschene Bettfedern, direkt aus der Schreinerwerkstatt ’85Mit diesen lege ich gerade Figuren, fragt nicht wie ich da draufkomme: große Bogen, Geo-Muster oder Fächer. Einfach, um die Raumwirkung mal zu testen – man ist ja soo rechtwinklig 2021! Und so’n ein schneller drei-Meter-ElegantBogen öffnet da die Augen. Schon! Doch! Echt!

Daß anschließend (m)ein Glastisch als Auflage dieser Formationen im schrägen Nachmittagslich in den vergangenen Tagen “weitere Geometrie” aufnimmt und diese kritische Masse heute dann einen Foto”anfall” auslöst, kommt mir gerade recht: ich brauch ob der vergangenen rein digitalen Bildererzeugerei mal wieder nen handfesten Push echte Fotografie, Kohlenstoffwelt und echte Lichterscheinungen. Es ging schon vorbebend los in der letzten Maiwoche mit der etwas anderen Landschaftgärtnerei/ DIYGrünflächenamt : Esche, Licht und PutzChenille

Darauf folgte der naheliegende fächerartige Teil der Veranstaltung:

Dann diese(s) spezielle, schwindende AbendLicht/Sonne draufNa, was sag ich: wirkt doch gleich ungestüm elegant, so ein “Gebooge”. Ich denke da s.o.f.o.r.t. an Bauwerke. Was Imposantes. Von Gustave Eiffel bis Zaha Hadid.

Irgendwann fällt beim tosenden Pizzamachen dann noch ein Essensteller in sechs Glück- und Inspriation-bringende Scherben:

VorLetzte Zutat für die Session: ein dreckiges Dutzend schwarz-dreieckig, kunststoffelige Eckverstärkungen für fragiles Gut. Fragiles (da: Modernes) wie Rainbow High Dolls. Oder Present Pets.. Dreiecke heute perfekt passend als “Gegenatome” zu den weißen ExTellerRundstücken. Seht selbst, ähemräusper: “Komposition aus Eierschalengleichen und Kohlebröckenähnlichen, Juni ’21, Holz, Papier, Keramik und Kunststoff”:

Fotografieren geht mal wieder schneller als denken. Alle fix erreichbaren Blickwinkels, Lichteinfällse und Konstellationsens ausprobieren und erst dann aussuchen und schneiden. Totaler Standard, diese (mittlerweile digitale) Kontaktbogentechnik. Passepartout und Schriftenlayout:

Hier machen sich diese coolen StanzFransen des holzfarbenen Sixpackpapiers (letzte Zutat) als augengriffige Unterlage doch ausnehmend gut, n’est-ce pas? Dann schnell wieder 1nen auf Himmelsgucker:

und weiter denn: die Sonne wandert schnell ™ ! Ich gruppiere um: Teller ins Licht, Dreiecke ins Dunkel – Ciao, Obskuro!

Schnell übereinandergezogene Schichten werden wieder aufgeblättert: Collagenwerkstatt!

Mm, schon fast wie Bilder aus ner Schreinerei. Schreinerei mit Großauftrag 😉 Gitterrost und Dachgebälk, Scherbenhaufen- und Polterabendflair..

Erstaunlich: dunkel (gestellt: anderthalb Blenden), geheimnisvoll und unscharf funktioniert das Motiv auch:

Da bin ich mal gespannt, was das neue Soodlepoodle-Cover wird!! Einmal drüber schlafen… Grad meine ich: das: da ist noch so’n blaues Licht mit bei:

Bis das soweit ist (=Nachtrag am Danachtag), google ich mal diese Konstruktionsbilder. Gleich das zweite von oben mit dem verrutschten Weißrahmen ergibt bei Google

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Musik dazu heute:

Bob Brookmeyer New Art Orchestra: “New Works”, Challenge, 1999

C. Saint-Saëns: “Tarentelle for flute and clarinet, Op. 6”

Ry Cooder  / Manuel Galban: “Mambo Sinuendo”, Nonesuch, 2002

Nina Hagen – Naturträne (Rockpalast)  bester yt Kommentar: Yet to hear this at a karaoke.

Meredith Monk: “Book Of Days” ECM, 1990 – schaut mal diese Kurzdoku der Tate Gallery!!

 

Sechzig Zentimeter Indulgentia

Nein, nicht großartig sprachgähnen willich hier: ich bin nur sag ich immer Asterix-Lateiner und kann drum grad so unnütze Sachen wie “mein Lanze ist stärker als Dein Brustbein” oder “Die Totgeweichten grüßen Dich” vor Ort im Originalausdruck* loslassen, wenn mich eine gute RingsumStimmung dazu proviantiert. Äh, promoviert. ¿Produziert?  😉 Die Idee zur Überschrift kommt eher viel direkter aus meinem Englischvorrat..

Aber nun zum Schaum des Tages .. Sahne auf mein Haupt! Indulging in fantasy!

Heute gehts um das Ausprobieren-im-Raum. Ästhetik mal gewinnen lassen. Krasse Körperlichkeit gegen Vernunft und den ubiquitären Praktikabel-Komplex. Ich habe nämlich festgestellt, daß sich ungewöhnliche Möbeleigenschaften, im heutigen Fall die Tischhöhe, sehr anregend aufs Innengefühl auswirken.  Handbreit über kniehoch, so ein 60 Zentimeter hoher Tisch, an dem man mit keinem Stuhl, auf keinem normal gewachsenen Hocker sitzen kann, der aber gut Draufgelegtes in der perfekten Präsentationshöhe à la Pyramidenverleih-Modegeschäft showerledigt, daß der nämlich was hat.

Was genau? Mm, ich kann schnell dazu nur den in Germany unzutreffend händeringend radebrechend sperrig als Reiz* bekannten “Appeal” hervorholen: man guckt gern drauf, weil man einen anderen Winkel aufs Zeug dadurch bekommt.

Was bitte schafft einen derart großen Effekt sonst im Leben –  mit solch einfachen Mitteln?

Kopfständig sein vielleicht. Dabei kann man auch puzzlen, was man da 180°verdreht so jählings vor sich hat. (Auflösung für NeuAmBlogHier-Kandidaten: weiterführende Karstgoldvorlagen/-aufbauten. Diesmal wirkt das Ergebnis eher glasig, semi-transparent. Und monumentaler als beim ersten Anlauf:

Diese 60 cm-Vision, Herr Dokter, hab ich schon.. Jahre!!

Zuletzt diesen März, als Wegräumausredemöbel: gehörte CDs (oldschool* wie ich manchmal gerne mich gebe)  werden auf eine 25 Plätze bietende Treppe zwischengeräumt™ . Der Spaß Das Plus dabei: man erblickt ein stets wechselndes Mosaik aus CoverDesign file_under Musik. Und nicht immer nur diese schmalbrüstigen, langweiligen Rücken im Regal. Wie quasi ein Schaufenster zuhause: schau doch selber mal, was da Dolles (schon alles da) ist! Und das geht bestimmt auch mit Büchern!

Unten ein theoretisches Schema “zur Anschaulichen” – ich zage noch an der konkreten Ausführung. Zur Zeit fünf zu kurze Brettstücker aus MDF mit Joghurtbechersäulen drunter..

Ganz klar: das Unnütze, ja: Sperrige direkt vor der Nase macht halt den Unterschied. Und gleichzeitig das Ungewohnte: wann bitte  “präsentiermöbelt” man denn schon was @ home? Na also. Und wenn irgendwann im Rausch alles im Weg steht mitten am angefangenen Nachmittag, kann man ja Wolkengucken. zum Entspannen. Durch diesen nervigen Wind da dauernd gibts manch selten’ aufgerauftes flöck gerafftes Leckerli: Soweit meine Fantasie zum Thema 60 Zentimeter. Fotos folgen.. bis dahin: eine weitere “Heldenreise”, die sich um Zahlen dreht oder in der Zahlen die Richtung zeigen, wohin es rätselhafterweise & schlußendlich hingehen wird/soll: das grandios animierte Kurzfilmspektakel “850 Meters”.

* ab heute mal, spiel’risch und unverbindlich und zum vierzehn Tage ausprobieren gibts die neue Kategorie antike Rhetorik. Dieser Begriff “erreichte” meinen Gedankenfluß bei einem Kundengespräch mit einem gar nicht mal so bestürzend betagten Mann und stürzte sich hinein. Stürzte sich dermaßen wuchtig, daß das nun ein neues persönliches Schlagwort geworden ist, zurecht verschüttetes Sprech zu charakterisieren. Hört Euch doch da auch mal n bißchen um 😉 !

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Musik beim 3D-Schwelgen:

Best New Albums for May 21 on thevinylfactory.com 

various artists: “Latin On Impulse!”, Impulse, comp. 1998

Rockers Hi Fi: “Overproof”, WEA, 1998

Jonie Mitchell: “Court and Spark” A&M, 1974

Santana: “Moonflower”, Columbia, 1976

Beanfield: “Seek”, Compost, 2004 – aus dem Japanischen automatisch übersetzter Kommentar dazu: « Ich habe dieses Gerät bei soma.fm entdeckt, und es ist ein stilvoller und geschmackvoller instrumentaler Techno, der klingt, als würde er dort gespielt werden.
Ich fand später heraus, dass sie eine deutsche Einheit sind, aber ich genoss es ohne schwierige Elemente, wie es bei deutscher progressiver Musik üblich ist.
»

De-Phazz: “Godsdog”, Mole Listening Pearls, 1999

Alle Tage Dekotage

Ggeört Dekorieren zum Thema Werkstatt? Für mich schon, wenns ums Machen einer Fotoumgebung geht.  Sonst paßt diese hoofnungsfrohe (& hoffentlich ästhetische) MassenBewegung eher in den ProfiBereich WarenLivePräsentation in brick-and-mortar-Schaufenstern oder zu der zur VW-Zeit doppelt massiv grassierenden heim-meditativen(?) Beschäftigung. Aber es gibt auch diese a.n.d.e.r.e.n. Tage, da ist man zuhause und mag einfach nur Arrangieren, Gucken, davor stehen. Eine Fotonotiz davon aufnehmen. Und dann: Umarrangieren. Ohne das Gefühl der Zeitverschwedung! Also mir kommt das an gefühlten drei Tagen pro Jahr in den Sinn, fast durchweg, wenns am Tag davor wie gestern ne größere Umräum- und Möbelimprovisieraktion gab.

Möbelimpro`? Yes, Sir! I like it! Damit meine ich das nicht ernstgemeinte, doch als durchaus herausfordernde Denksportaufgabe etablierte Problem “Ich brauch mehr/ein/e/n Bücherregale/Tische/Sitzgelegenheiten/Platz. Wie kann ich das mit Vorhandenem erreichen/verwirklichen?” Als Werkzeug-par-excellence-dazu eignen sich Schraubzwingen. Wie schreibt Wiki so ungewollt lyrisch: “..sind Spannmittel”, hier eine (Bildunterschrift) “Ganzstahl-Schraubzwinge für federndes Spannen”. Puh!  Spannendes Federn kann damit auch ausprobiert werden, so meine nicht bloß rhetorische Retourkutsche 😉 Warum das denn – Schreinerwerkzeug? Weil man alle möglichen Gegenstände damit zueinander haltbar und wieder lösbar zugleich arrangieren kann. Zwei an der richtigen Stelle angemacht und schwupp steht ein Tisch. Also ne waagrechte Ablage weg vom Boden, wir improvisieren ja schließlich hauptsächlich erstmal die essentiellen Funktionen. Oder ein verwaistes Regalseitenteil bleibt damit wacker aufrecht stehen, wenn mal der (ebenfalls improvisierten) Wäschestange der Gegenpol fehlt. VOilà Inddor Wäschetrocknung ahoi!

Dem häufig vernünftigen Einwand, man könne sich das doch alles auch für kleines Geld auf ebay kaufen, entgegnete ich: nicht in dieser Variationsbreite. Zum Beispiel über einen würfelschäpigen Kubus ein langbeiniges, schnell zusammengebocktes Tischtier platzieren. Um so die Ensemble-Gesamtwirkung in echt flöck durchzuspielen. Ganz wie in der Architektur, nur live & dreiD & @home. Hier das anschließend schraubhaft “fertig gestellte” Tischtier (mit perspektiven-schlampert drunter gmalten K):

Außerdem hat man nach dem anschließenden Rückbau (Alle Tage Demontage) wieder keine durch nen Fehlkauf belegte (Hirn)fläche. Das Ganze läuft also zusätzlich als rückstandsfreie Hirnjoggerei – perfekt! Wiederum ohne besagtes Spannmittel entstand so ebenfalls in dieser trüben Woche… – bitte jetzt Wortmeldungen zum vermuteten Zweck dieser 3D-“Konzentration” mit der alles fixierenden Wachtelbohnendose-im-basement (musikalisch verdeckt):

(Nein, kein Singlekatapult. Auch nicht “(Den größten Eindruck macht) ein von ihm gelieferter Plan eines riesigen militärischen Komplexes, der sich als Konstruktionsskizze eines Staubsaugers entpuppt.”

Ratetipp= alle Tage Bricolage 😉 😉

Ich zitiere Wiki bzw. die zitieren Karl E. Weick: « Erfolgreiche Bricolage erfordert intime Kenntnis der Ressourcen, sorgfältige Beobachtungsgabe, Vertrauen in die eigene Intuition, Zuhören und die Selbstsicherheit, dass jede erarbeitete  Struktur sich selbst korrigieren kann, wenn das eigene Ego nicht zu sehr involviert ist. » Genau das isses!!

Für die ästhetischen Funktionen gibts ja immer noch, sortierter und zugänglicher denn je meine fotografische Farbschachtel. Siehe unten:

Das ist (m)ein ebenfalls nicht (sehr) ernstgemeinter moderner @Ventskranz: dekorativ das heißt: mit ungewohnten Formen, dafür ohne offenes Feuer, ohne herab rennende Kerzen, dafür aber wieder mit totaler Farbfreiheit in der Anmutung, da die essentiellen Zutaten farblos= kompatibel mit dem gewünschten Regenbogen sind. Raffinerites Detail: die aktuelle Adventsnummer kann man an der Anzahl der mattierten Kugeln sehen/ablesen/einstellen 😉

Dazu wähle ich heute kurz vor Nikolaus meine Lieblings-Indoor-Farbe, das Orange. Denn draußen, in der naßkalt maskierten Nebula, gibts ja zur Genüge die Komplementär(farben)welt:

Diese stets in Abständen wiederholte “Übung” gereicht auch manchmal zu ner Chance fürs schnelle-Umgestalten-fremder-Welten™ . Also zu nem neuen Mix außer Haus – die Welt ist da ja soo ein Brachland yet:

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Musik zur dekorierenden Schreibe heute:

Nicolette: “Now is Early”, Shut Up And Dance, 1992

various artists: “Steppers School. Groove Anthology”, Farside, 2000

Brand New Heavies: “Heavy Rhyme”,Delicious Vinyl, 1992

various artists: “Prepare Yourself” H&M (!), 1999

PS.: dieses Neue Abstrakte gibts auch in der “Version mit Patina” und dem (für meine neusten Gebilde als Verortungsfavorit entdeckten) Exotischen Pflanzenschauhaus Effekt:

bra ziiil! mo biil! yarrr!

Soll man begeistert sein, wenn man 2020 in Minutenschnelle – siehe unten – a busload of inspiration per Mausklick zusammenhat, während damit die einst so spannende EntdeckerÄra pre-www für alle Zeit verloren das heißt: Geschichte ist?
Ich sag mal untertreibend: mir überwiegt die Freude.
Inspiration HEUTE dank Talk unter SchreinerKollegen:  brasil design möbel von der Mitte letzten Jahrhunderts. Kannte ich nix von, gar nix:

Isay Weinfeld | Carlos Motta | Sérgio Rodrigues | Paulo Mendes da Rocha | Fernando and Humberto Campana | Joaquim Tenreiro | Leonardo Lattavo and Pedro Moog | José Zanine Caldas | Zanini de Zanine | Brunno Jahara | Leandro Selister | Claudia Moreira Salles *|

Das mit Brasilien ist (für mich) kein Zufall. Erste Begegnung vor nem fasten halben Jahrhundert: TV: Abenteuer in Rio *1964 Dazu dann die Musik! Sie brachte mich her (oder hin?): es gibt da zwei Kassettenmixe zur Jahrtausendwende mit den 40 immer noch besten Stückchen aus meiner Sammlung.

Was will die heute sagen:  you keep forgetting to be dancing:

Wie gerne hätte ich Euch ein eigenes Brasilbild hier angeheftet! Eins, daß mein Feeling t’wards dieser ganzen übercharmanten Sache ins Viereck bringt. Aber ich war da bislang nur in meinen Gedanken. Vielleicht kann ich ja mal was Collagenhaftes improvisieren. Etwas, das dieses Einfache, Schlichte mit so viel Eleganz und Groove nachspürt. So ein hausgemachter 2020-Nachhall auf die Werke des Señor Volpi (1896-1988) vielleicht? Das da? Eine Bild”entwicklung” meiner frühen PinxoGraphy Zeit, als noch Acryl, Leinwand und Pinsel angesagt war – ich hab ja dann schnell zu Pastellkreiden umgeswitched..Oder das?

Ist aus einem Foto gemacht. Ich hab nämlich in einem wunderbaren Film gelernt, daß das Kopierrad zum Schnittmuster übertragen in den Fünfziger Jahren erfunden wurde. Keine hundertfünfzig Kilometer von hier (Mannheim) entfernt. Und da ich sogar zwei von Oma geerbt hab, die eben aus dieser Zeit ihrer eigenen Erfindung stammen müssen, wollte ich die standesgemäß fotografieren. Hat nach vier Anläufen bisher nicht zufriedenstellend geklappt, aber dafür hab ich durch Übereinanderlegen und Invertieren nun diese “brasilianische Fantasie”.
Hier Phase II beta zum Nachschneidern 😉 :

Wo man diese Schätzchen heute noch gutest erhalten herkriegt? Wir schlagen auf: die Financial Times. Ola. Nix mehr. ausverkauft. Dann halt Bilderergebnisse 😉

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Statt Musiklinks gibts heute eine Leseempfehlung. Auf portugiesisch. Die beschreibt bündig und beeindruckend die künstlerische Entwicklung oben genannten Bildbeispielgebers: «Alfredo Volpi war ein fast ungebildeter Mann, aber ein Maler von großer visueller Kultur. Die Besonderheiten der brasilianischen Kulturgeschichte führten ihn auf einen Weg, der in Europa mehrere Generationen beanspruchen würde, von der romantischen Malerei bis zur Krise der Moderne.» liest man da. Der Translator aus Köln leistet ganze Arbeit! Bravo!!

Kein Bock auf Staubmaus Cinema

Klar, bin ich zur Zeit auch öfters at home als sonst. Klar, will ich auch ständig kreativ sein.  Will. ABER deshalb anfangen, das eigene Heim zu opsten (posten; opsten klingt aber neu und gut und passend, findet Ihr nicht auch?) auf eine kokettierend-dilettantische, ja: medial hilfsbedürftige Art? Is nix für mich.

Warum?

Weil das langweilt. Schon mich. Tisch, Bett, Bücherregal. Puh! Von der Aussicht, Euch damit auch, ganz zu schweigen. Dafür gibts seit Jahren viiiel spannendere, exzentrischere, narzistischere Sachen wie: the-selby. freunde-von-freunden. architecturaldigest. Oder die crazy high-end-vollgestopfte “house tour” der nytimes. Und seit Pandemie zusätzlich massig-ist-untertrieben-e youtube Kanäle. Musiker, Maler, Schauspieler, Architekten, Coachs, Finanzberater & Muskelaufbauer @ home..

Viel spannender finde ich eine fürs Medium erdachte Selbstinszenierung der Werkstattpotenz. Sprich: allversammelte Dinge, die meiner Flohmarktentdeckerader zu schulden sind, so arrangieren (können), daß neue, frische Ideen von Interieur,  Raumgefühl  und Leben(!) entstehen können. In denen ich (und Ihr gar?) dann in Gedanken 2twohne(t), quasi parallel zum täglichen Gebrauchsgewohne.

Zum Beispiel dieses da: big entrée, leuchtendes Yves Klein Bleu  , Riesenglasfront, edle Sonne:

oder aus der hiermit gestarteten Farbkastenserie 2020: a dash of greek @ home:

Heute, am nächsten Tag und ob meiner üblichen Recherche-danach ™ müßte ich korrigieren & eher schreiben american oder floridaenian, da Googles Bildersuche, so man denen dieses Foto “hinwirft“, direktemang zu https://de.wikipedia.org/wiki/Key_Lime_Pie führt. Ob das die rings ums Zitronenrund versammelten Farben des Bildes “machen”? Mm. OK, Google,…

Herr Doktor, mein Chenille/Flip Sequin-Motiv läßt mich nicht los! Im tiefstehenden Abendgegenlicht gelang das neue Titelbild. Mit fix eingebauter Spiegelung gar ein Touch Unterwasserfeeling 😉

So stell ich mir die “Sendungen” aus der heimischen Wirkungsstätte vor. Kräftig, frisch und gutgelaunt, wie ein Spritzer Zitrone echte Limette innem eiskalt-frischen Cocktail 😉

Dann friedliches Abendlicht im (Näh)Viertel:

Oder dieses gänsehautige Plastiketwas auf Sockel inmitten der most recent Pastellankreiderei – sehr spezielle Atmo, das!

Dann ein gerade in diesen Frühlingstagen wieder ganz neu zu entdeckendes (fotografisch-filmisches) Thema@home: Gebrauchs- & Verbrauchsgegenstände.

Kreative Preisfrage: wie heißt der schweizerische Gestalter, der  schrieb: « Wer nach anderen Möglichkeiten Ausschau hält als denjenigen der Beseitigung, wird schnell fündig » ?

Und à propos Titel des Tages: die deutsche Staubmaus auf englisch ist das Staub Karniggel. Dust Bunny. OK, positiver: StaubHäschen. Irgendwie attraktiver, more appealing – denn beim Wort bunny schwingt (nur mir?) immer ein wenig Hugh Hefner mit..

Und wenn dann schon dieses domestik-putzige Thema, dann mit ordentlich Krach und Lach und Stänk und Pänk – klickt mal drauf !  😉

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Musik zum Immer Weiter…

..Grooven:

Luca Carboni: “Baila Sad Jack”

The Quincy Jones BigBand: “The Birth Of a Band”, Mercury, 1959

Joe Jackson: “Jumpin’ Jive”, A&M, 1981

…Chillen:

Harrison Diveca: “Atmospheric Dub Techno Mix: Ambient and Chill 2”

Die Weite um denken, Werk Zeuge dazuer finden

So eng die Wohnung, der Lebensraum  auch scheinbar werden mag in diesen Tagen, die challenge ist: groß: und weit: denken wiehe Wahallenstehein c/o Friedrich, The Schiller: Eng ist die Welt und das Gehirn ist weit und leicht beieinander wohnen die Gedanken – (doch hart im Raume stoßen sich die Sachen). Also …

der Raum ist es, der extrem im Fokus steht. Der Raum direkt vor/um unsere(r) Nase. Aber auch der dahinter. Schnell einleuchtend nach tiny zwei Wochen Haus-Q:

die Idee von Schöner Wohnen muß aufgepimpt, die 4 Wände erweitert werden.

Der Einrichterpoodle in mir reibt sich da die Hände und sieht ein leeres, zu bespielendes Blatt vor sich diesen Frühling: Ich entdecke Neues gestern(!) in meinen eigenen, im skandalösen Erkalten begriffen scheinenden Handtaschenentwürfen, die mein kleiner elementarer Photoshop mir 2020, Ende März, grad erstaunlich verflüssigen hilft & sehe dabei merkwürdige Gebilde herschwimmen (Gegenteil von verschwimmen, Herr Doktor!), die ich mal als Ideenwerkzeuge betiteln will, ganz im Sinne von grad nochmal bitte Frau Birkenbihl: “Werkzeuge fordern und fördern (das Gehirn)”.

Gebilde mannigfacher Inspirationskraft  – und ich riechs und ich geb mir gleich zur Stunde Null der “Entdeckung” die künftige Gestaltungsregel: weiß die Form, und vier bis fünf dunklere, ins Graue wandernde Schichten leicht verschoben oder verbogen darunter – da schmeckt das ganze Gericht gleich wunderbar dreidimensional, erzeugt durch einfachste wahrnehmungs-psychologische Elemente eine sichtbare Räumlichkeit. Und als Hintergrund die bitte pure Farbrauschhaftigkeit.

Meine (also: meine) schnellen Assoziationen: Zaha Hadid, Marmorskulpturen, Raum-Schiffin-Terieur, KÜchengeräte/WErkzeuge, Masken sowie virtuelle Werke zwischen Joon Ahn, Nevena Nikolcheva und Jee Ook Choi.

Prinzip: Sachen @ home, Hindernisse zuhause umfahren, mit Spraches Hilfe deren Realität umdeuten wie: die Namen von häuslichen Geenständen vergessen, damit sie als etwas Neues entdeckbar werden. Vorstellungen einschmelzen, damit etwas Neues daraus gerinnen kann:

Das oben sind die ersten vier Gebilde, denen ich den demnächst hoffentlich  googelbaren Namen _ihbk gegeben habe.

Nachtrag am DanachTag: voilà – verläßliches Schlafhirn: der sechste Entwurf macht ein neues funky Zuhause, ob night or day:

und das zugehörige Menue ist ebenfalls “erspielt”: früher war halt jetzt eben gleich später..

Das soll nun mein Experimen(t)traum werden. Mit diversen, noch herauszudeutenden Lokationen, Funktionen, Räume n (iSv. Zimmern) und Labs. Erstes feature Kommunikation: das/der Blog mit einem Speaker nach draußen zur Welt.

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(Nicht nur Klavier-)Musik beim Großdenken heute: große Vielfalt plus: Experimente plus Spaß, bitte:

Monsieur Periné: NPR Music –  Tiny Desk Concert

Keith Kirchoff plays Toy Piano Concerto

Juana Molina – Full Performance (Live on KEXP)

Kimbra Perform ‘Two Way Street’ | Billboard Live Studio Session

Delvon Lamarr Organ Trio – Untitled (Live on KEXP)

Joey Alexander – Epistrophy (Live at Jazz Standard ft. Charnett Moffett & Ulysses Owens Jr.)

Selections #030 | Deep House Set | All Tracks By M-Sol Records | 2020 Mixed By Johnny M

Als Dessert:

Margaret Leng Tan – Sorceress of the New Piano

Bach Goldberg Variationen BWV 988 Zhu Xiao Mei

Und nochn paar Geräusche: Ken Block Drifts London 😉

Inspirationsgenerator Soodlepoodle.net

Das Kreative, Gestalterische im Menschen ist eine unbezähmbare Macht. Das täglich betriebene Hirn des Lebens freut sich nicht mehr, als wenn es endlos etwas aus sich heraushirnen kann. Das gilt auch für das “Problem” der eigentlich fertigen Werke – zumindest bei mir: wie, so frage ich mich zugunsten eines erfüllten, anregend wachen Lebensstiles, wie stell ich es an, daß mich diese fertigen, abgelegten Werke weiterhin inspirieren?

Daß fertig Gestaltetes Rohstoff für künftig Inspirierendes sein kann?

Offensichtlichstes Beispiel: diese riesige BilderSammlung, die bitte nicht in einer Schublade/ Ordner oder online in einem nervtötend erstarrten GalerienDatenBaum verschwindet, sondern wie Flüssig-Lava stetes zu inspirationalen Diensten steht. (..)

Das Internet, speziell die eigentlich für anderes gedachte westliche Suchmaschine #1 hilft zur Verwirklichung: sie ermöglicht, serendipisch seit 2012, eine Versuchsanordnung, mit allen gemachten Fotos, fertiggemalten Bildern und dem Text(!) als Auswahl-Katalysator eine gar von allen Besuchern im Netz bedienbare “Cocktail”maschine hinzubekommen, die aus den immer frisch zu r-würfelnden (Bild)Nachbarschaften etwas Neues, überaus Anregendes macht.

Immer frisch bedeutet: ich fülle ständig das Neu Entstandene nach, das die Maschine dann in die nächste Abfrage mit einbezieht, in das Cocktailergebnis von morgen integriert. Neuster Fang zum Beispiel ist dieses beim aktuell durchwachsenen Wetter aufgenommene Telebild. Ganz im Sinne von Andreas Feininger, einer meiner ersten (und dadurch wichtigsten) Vorbilder: die wahren Größenverhältnisse der Gebäude werden dadurch deutlich und machen auch 2020 staunen (na, Mannheimer – wo steh ich da mit Kamera? Wers errät & noch weiß, wo dieser winzige Glockenturm steht, hat sich nen Zehnerpacken meiner Postkarten nach Wahl verdient):So bin ich fasziniert, welche Mischungen Google (die meinte ich) aus diesem extra dafür angerichteten “Angebot” zusammenmixt. Ich habe im letzten Jahr langsam, aber stetig eine Passion daraus entwickelt, die Bandbreite an Themen zu puschen, sprich: immer weitere verschiedene Genres Bilder diesem cement mixer zuzusetzen.

Frisch auf der (Bilder)Zutatenliste Soodlepoodle.net angekommen: Vintage Karopapier mit aufgemalten Autorennspuren, Schoronsteinqualm in allen Lichtsituationen. Und dem nun erreichten/absolvierten 100-Tage-WohnungsTetris sei Dank: die bislang nur sehr rar vorkommende “Warengruppe” von diffusen, kunststickerheischenden “Unfotos” mit Nix rechtem drauf und dem abgedroschenen Flair Klischee des Suchenden (das eigentlich nur der heiligen Knipsversuchung des Digitalen geschuldet ist: egal, was sich NICHT im Display befindet, ich drück ab) rückt langsam in den Bestand. Los damit gings vergangenen Juno mit diesem Foto, das auslöste:

Heute kann ich nun diese beiden anfügen:

 

Ist ÜBERHAUPT nicht so einfach, wie ich das grad so flapsig tippe!! Da bbbrauch ich noch jede Menge Übungfür!! à propos Übungfür: grad startet die biennalefotografie.de

Was in künftigen Posts ebenfalls zahlreicher werden wird, sind kleine, gerne auch skurrile (ich steh auf skurril, es ist so schön weit vom Abgedroschenen weg) Details aus nicht nur meiner Werkstatt des Einrichterpoodles.

Hab ich schon mal geschrieben, daß ich auf Werkzeuge steh? Was? Heute noch nicht? 😉 Zudem frisch entdeckt: eine gewisse Neigung, Fotos mit Farbe anzupeppen, hier oben fünf quasisymmetrische Flecken mit nem steilen, effekt-multiplizierenden Rosa anzufüllen 😉 Alles andere außerhalb vor Ort ist so.

Echt! Arrangiert! Birnbaumbett auf Blechspindbox!

Und dazwischen immer: spontan gelungene/entdeckte Schauwerte

und Selbstporträt-Lookalikes aus noch ungrauer Vorzeit: ___________________________________________________________________________

Musik beim Schreiben heute:

Slim Gaillard: Cement Mixer  (ich kann mich nicht entscheiden, welche Version ich amüsanter finde..
Midnight Vibrations | Deep & Progressive House | 2016 Mixed By Johnny M

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Nachtrag am Danachtag: Testet mal folgende bislang “unprobierte” Suchb-griffe (, dann seht Ihr (vielleicht), was ich meine):

daraus meine Fantastischen 3 des Tages:

 

 

Heute entdeckt: das Bindeglied zwischen Floristik und Kollisionssport

Aus dem bescheidenen Plan der am Vormittag angestrebten (und prompt geglückten) Akquise eines einfachsten Deckels für einen meiner blauen Eimer wurde – wie immer im Marktkaufhaus – ein Haul der serendipischen Art (oder der seren-diebischen-Freude-am-neuen-,-skurrilen-Objekt-Kauf), brachte sie doch eine Idee von zwischen-den-Welten ins Haus. Denn auf dem zu Fotozwecken entfernten Barcode-haltigen Aufkleber fand sich durch Googeln dieser obligaten Nummer die unfaßbare Wortkreation “Liegevase Quarterback”. Und kommt damit verbal ganz exzentrisch nah an die fotografischen Möglichkeiten dieses Aliens:


Wie der Bug eines die Wellen durchpflügenden Boliden, dem Flügel eines futuristischen StraßenCruisers im Style einer Cheryl Kelley, der prallen Seite eines passiernden Riesenfischs oder psychedelisch-stylischen space ships in einem nicht ganz schwarz-weißen Abendfüller. Oder, frisch entdeckt und nachgetragen am 19. Jänner, eine weitere kühne Version eines port authority wie die/das in Antwerpen??

Und das mit einfachsten Ingredienzien (Hintergrund= metallgebürsteter Karton)..

..gelingen sehr schnittig-stylische Bilder, von U-Boot/Raubfischklon ohne Wasser im Anmarschflug..

..zu irritierend kontrastigen = irreführenden Katalogbildern..
oder fehlerhaften welchen, mit besagten, unentfernten, das heißt irgendwann für immer super störenden Etikettenrechteck in der Standellips:e:
Next try: mit frisch zugeflogenen, schnell fahrig=fugenbetonend zusammengeklebten Dokumenten-Klarsichthüllen in feuerwehrrot mit Druckknopf(!) mutiert alles flugs…zum Geheim-Agenten-Bar-Outfit – was auch an den schon bekannten StilGläsern liegen mag OK OK – oder vielleicht am durch besagten Hintergrundpfusch suggerierten… Fadenkreuz??:


Hier oben sieht man e.n.d.l.i.c.h. ganz deutlich die angestrebte Design-Verwandtschaft. Na, man steht auf dem Schlauch? Dann schaut mal auf Steelers vs. Packers– na, wo fliegt es denn?

Und unter Zuhilfenahme des ebenfalls zugeflogenen Retrotischchen und Mischlichtfake gelang diese sehr spezielle (Film?)Stimmung:

DAS weckt den digitalen Sommelier in mir und ich “empfehle” folgende beiden Drinks: darf es stylischer oder eher (bild-)stimmiger sein?

 

Produktfotografie+, mon amour!

Demnächst vesuch ich mal die vorgesehene? Verwendung-im-Bild mit.. liegend drapierten Blumen, Peterle,… oder wäre die gar: Spiralen werfen?… Hier auf jeden Fall ein herzliches, ungesponsertes Danke für diese Inspirations- & Weltverbindungsskulptur ans Bamberger  derudesign.com!

Screenshot diary – am Tag daNachtrag – ich gehe ja mittlerweile standardmäßig opulent ™ mit Galerie-tags um siehe die aktuellen 8:Da gibts ein interessantes Ergebnis/eine anregende Bildnachbarschaft bei “#nicht stehen”:

Schnelles Fazit zwischendurch: ich muß einfach mehr sexy Zebrastreifen auf meiner Seite einbauen ;-))

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Musik beim Fotografieren und Schreiben heute:

So Inagawa: “Side Ways”

Noiseshaper: “King Size Dub Special”,  Echo Beach, 2019

St. Germain: “Boulevard”, F Communication, 1995

WohnungsTetris Starts Here

Noch nix hat seinen Platz (und: den braucht es), alle Teile (außer den tagesrelevanten) schweben noch wie beim Tetris, chez moi allerdings ohne Zeitdruck-(durch-Schwerkraft).  War mir schon immer nen Spieltrieb wert: zum Beipiel old school offline Patience (!) legen mit elf (ich kann mich tatsächlich noch an die “Harfe” erinnern..). Wobei das Tetris-Prinzip “Aufräumen” hier&heute seehr weit gefaßt ist: es geht um die angenehme Kombinierung von (Innen)Raum und Gegenständen, von Weite & Verdichtung, von Dunkel und Licht,  Praktikabilität und vor allem um:

kreatives Potential, das bitte sehr
in der Einrichtung gegenwärtig bleiben soll.

Tja, das muß man erst mal dauen-ver, so ein statement. In der aktuellen Umzugskartonoutboxingphase tritt dies extrem verstärkend (boosting) auf, da durch die Kartonierung die Dinge meines spielerischen Lebens + durch Zufallsgenerator (Zeit + Eile + ungekennzeichnete Kartons + ungebrieftes Umzugsteam..) dieses Potential exzellent entfalten können.

Und wenn das Wetter draußen mitmacht wie gestern & auch neue Ideen “vorschlägt” – formidable!

Drinnen ballen sich ebenfalls Ideen und Material – sehr anregend, da solte man es mit dem ERreichen der ORdnung nicht so überstürzt angehn!

Mein personal Sputnik ist natürlich auch dabei und wirft schon mal negative Schatten™ in die R(ot)unde:

Die war etwas zu groß fürs neue Heim, wurde drum nach diversen Messungen zurechtgestutzt, direkt am Längengrad 248° (da steckt grad die Nadel):

Nun wart’ ich den Lauf der Sonne ab durch die Räumlichkeiten, um auf neue Ideen zu Kommen, Fotografie und der Moviepoodle reiben sich da schon die Hände 😉

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Musik beim Einrichten -Tetrissen?- heute:

Gioacchino Rossini – La scala di seta – Overture

Galliano: “In Pursuit of the 13th Note”, Talkin’ Loud, 1991

various artists: “The White Room” , SONY , 2004

Gerry Rafferty: “City To City” , Liberty-United Records, 1977

Squarepusher: “Hello Everything”, WARP, 2006

 

PS.: hier mein “Bausatz” zur aktuellen  BlogHeaderfindung, manchmal ebenfalls sehr ansehnlich (Space-Age-Fans (und Federbettenverkäufer) vor):

und, wer nicht so auf invertierte Fotos à la negativ steht, hier die erste Version zum aktuellen Portfoliomenue:

aber die war mir dem Startbild zu ähnlich, da mußte Abwechslung her..

Harry? Down The Chimney? Tonight?

Nen Weihnachtsmann, der durchs Kamin herab sich beeilt, fand ich als NichtenGländer schon immer absurd – bereits in einem Alter, als ich dieses Wort noch gar nicht kannte. Und nun, Jahre später mit Blick auf Kraftwerksschlote hat sich daran null verbessert, also: keinen Deut weniger.
Aber altes Leben a brauchen lassen, das gefällt mir sehr gut. Heute abend und ich wette, morgen früh immer noch, und mit all diesen herübergeretteten, aus alten Kontexten losgelösten Gegenständen, die sich mit frisch vorgefundenen zu neuen aufregenden paaren (lassen), startet ein neues taufrisches Kapitel, und ich ahne, es wird die tags “Einrichter” und “Produktfotografie” tragen.

Hier als erstes NeuDingDesign: alte ( 20 Jahre, no kidding) Resopallochplatten mit neuen frisch vorm Sperrmüll geretteten™ Tischlerplatten in chiqer SchwarzeSche – ich bin schon ganz wild, das Ding sich auf dem ibee Karusell drehen zu sehen – im Gegenlicht: Spannende Aufgabe für die Befestigung der Teile miteinander: wie lenke ich die Kraft der flachköpfigen Spanplattenschrauben um 30 – 45° um, damit diese beim Anziehen die Platten durch ihre konische Form nicht sprengen? Meine Lösung: Selbstsichernde Mütter!

Und beim frisch Februar 2018 entdeckten innenarchitektonischen Suchen mit diesem Bild finde ich die freaky JBL Paragon D4400 one of the most sought after vintage audiophile speakers ever made. Wow.

Mit “Produktfotografie” meine ich heute ganz klassisch für eBay aufzunehmende Gegenstände wie diese Sitzskulptur aus den die-Zukunft-heranahnen-spürenden Achtzigern. Erinnert sich noch jemand an den “Balans” ? «Ein revolutionäres Design, das 1979 eingeführt wurde und das selbst während des Sitzens die Bewegung fördert» schwärmt die 2019er amazon ProduktinFo. “Während des Sitzens die Bewegung fördern” – das erklär mal ner heutigen couch potato..  das geht überhaupt nicht zusammen – für Beewgung gibts heuer doch das Ring Fit Adventure! (nein, immer noch keine Werbung/gesponserte KontoBewegung, das ist Gamification von Pilates!)

…oder ein aus 2Quadraten und 6gleichseitigen Dreiecken zusammengesertzten Modul-Konferenztisch-Trio (jede Kante bis auf eine 70cm), das ich zur Inspiration mal mit etwas Naturstreifen aufgeschneckt habe, um das Ganze mal nicht so prosaisch rüberzubringen, welche Muster man damit “legen” kann (die Stühle sind schon weg, die Tische zu schlicht für hier, sorry):

..ein weiterer ultraspannender Punkt sind die lose aus den Umzugskartons auftauchenden Beleuchtungskörper. Am meisten Spaß macht mir der bei einem früheren Transport zerbrochene Lichtkasten, der nur noch aus einer Klappe und der mit 5 Mini-Neonröhren bestückten Rückwand besteht. Extrem flexibel einsetzbare Lichtquelle, das!  Fotos folgen!

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Musik beim Baum schmücken Zebra-streifen heute:

Cecilia Grace Music: “Santa Baby”

Brian Setzer Orchestra: “Jingle Bells”  – für Klassikfreaks: der kann auch Tschaikowsky!