Category Archives: PinXoGraphy

The PinXoGraphic SlideShow #02

Alle Zwomo naté ne kleine aktuelle Werkschau kann nicht schaden – nicht nur für Euch zum Gucken, vielleicht Gegenstände erkennen, sich per Farb&Form in Lebens- oder Traumsituationen zurückkatapultiert fühlen- oder gar jäh ans Arbeitsleben (in abstrakten Bildern!) erinnert. Nicht-schaden-können auch für mich! Plus die süße Qual der Wahl zu den 7 Lieblingen des Tages! So zum Mikro-Abgleich, was sich denn in meinem “Nuancismus” verändert haben mag. Quasi also voilà Quizfrage: was ist neu? Oder: Ist da was neu? (Also, ich seh scharfkantige Raumgleiter, Herr Doktor!) 😉

Neue Musik zum Neues Gucken:
Deep & Lounge | Deep House Set [Dinner & Drink] Mixed By Johnny M
Deep Connection – Part 1 | Deep House Set | 2018 Mixed By Johnny M
oder.ohne.Tritt: Tommy Guerrero: “Road To Nowhere” (Super Tippp, Herr Zabber M.!)

Für Ihr Interesse/fyi: Hier die PinXoGraphic SlideShow #01

Meditation file s

784.stes Blatt heute. Das davor scanne ich gerade und per haushaltsüblicher Technik (eher überalteter haushaltsüblicher Technik) entstehen neue Seh- und Fühleindrücke, die via Iris direkt ins Blut gehen.

Hier ein Bild wie ein Sommersturm über Land für mich, mit geheimnisvollen Lichteinfall von oben, dem Blick durchs Dunkle in die stürmische Weite und overall warme Farben, die uns zu den wogenden Gräsern rechts unten den Sommer darstellen/spielen. Neues Startbild auf pinxography.de !

Dazugereicht passend vom Juli letzten Jahres: die fotografische Ergänzung/ Zuspeise :

Immer noch zuwenig zum Gucken für ein Post? Na dann kommt hier die fette Sättigungsbeilage für den täglichen Bildungserhunger: Soodlepoodle Bilder sortiert*

nach/file_under: ob..

_______________________________________________________________________
Musik beim Schreiben heute: Deep House. 100% verläßliches Arbeitsmittel beim Bloggen/Editieren. Wirkt immer.  Und endlich mal ne Esther in den youtube-Kommentaren, die die Funktion und Wertigkeit dieser groovigen Ereignisarmut™ richtig benennt:

«very subtle, this music always lifts the mind and never saturates it.»

Zu lesen bei So Inagawa ‎– Reminder ‎– CABARET 005

Tja: das Satte und das Hungrige im Leben. Was will man sättigend, was soll “ungestopft” bleiben? ..Ein schöner Fokus zur Meditation..

Deep In Your Mind | Deep House Set | Winter 2017 Mixed By Johnny M

Alt Shift: Melodie!! Laura Fygi: “Baubles, Bangles and Beads” = Melodie von Alexander Borodin 2. Streichquartett D-Dur Scherzo

John Cunningham: “Hollow Truce” vom Album “Shankly Gates” La-Di-Da, 1992

Handtaschenbauplätze – die dritte Stufe der PinXoGraphie

Eine ganz besondere Art pinxographische Bilder sind meine schlicht “Bausteinchen” genannten Digital-Collagen fürs Handtaschenentwerfen: mehrere Schichten derselben Originale, durchwegs zu einem gewissen, intuitiv ertasteten Grad auf “durchsichtig” eingestellt, ergeben meinen

Handtaschenschürfplatz,

erzeugen aus den ursprünglichen Pinxographien eine oft symmetrisch angehauchte Ästhetik, aus der sich dann, ebenso impulsiv wie alle gemalten und erklickten Bildvorgänger und -Versionen die fertigen Entwürfe “herausfotografieren” lassen.

Durch die Digitalisierung jedes fertig gemalte, ursprüngliche  Bild Rohstoff für unendlich viele weitere Bilder – deshalb liebe ich dieses Projekt so!!

Oft gelingen mehrere Entwürfe aus einem größeren Feld aus Form und Farben wie hier oben. Bei einigen dieser (Roh)flächen fällt mir immer wieder die sehr ansprechende Bildwirkung des Gesamten auf – Bildmotivwiederholung und Symmetrie tun das ihrige! Die will ich Euch heute in einigen Beispielen nicht vorenthalten: Ihr könnt ja mal raten, wie oft und wie herum das Original hier vorkommt..Da ist die Gestaltung ohne weitaus mehr mit “Jägern und Sammlern” beim Outdoor-Fotografieren vergleichbar!Da brechen aus “überdrehten” PinxoGraphien plötzlich neue Eindrücke hervor, die erstaunlich originär  und mit den ursprünglichen PinXoGrpahien in keinerlei Zusammenhang zu stehen scheinen wie unten, wenn ein schlichter Verpackungsfilter im Taschenviereck plötzlich den inneren Wow Effekt herauslöst. Oder wie oben, wenn aus den entfernten Stellen der Blick aufs Schwarze neue Blicke inspiriert..

Ebenfalls zupass kommt das Verdunkeln der Gesamtfläche, um im Spotlicht die richtige Stelle = fertige Tasche quasi im Dunkeln 😉 zu finden – und das passende stylische Drumherum gleich mitgeliefert zu bekommen:

Auch in-die-Taschenform-hineinverkleinern ist ein bevorzugtes Mittel, um zum nächsten Entwurf zu gelangen. Eine Bildfindungstechnik ebenfalls schwer vorstellbar ohne Rechnerhilfe:

Ebenfalls die ins Bild hineingezogenen Bildränder mit ihren harten Kanten geben oft neue gestalterische Impulse und sexy Schnitte, und wenns wie unten als Bild mit Taschenform stehen gelassen werden kann, plakatgleich:

Opulenz rules hier, wie in einem der Tasche total angepaßten Interieur der extra-luxurösen Sorte – warum bloß muß ich da immer an Scheichs’n’Dubai denken??

ComicHaft-KnallBuntes, Naiv-Psychedelisches wie irgendwie aus der Yellow Submarine-Zeit der Beatles übriggeblieben:

broschig- blumig-bouquethaftes:

Oder  postapokalyptisch designte Taschen aus dem pinxographischen Graphic Novel– Universum – ladet das Bild mal in die Bildersuche 😉 :

Überall kann ne Tasche drinne stecken 😉

_________________________________________________________________

Musik aufm Bauplatz heute zum Jubiläum:

50 Jahre Joni Mitchell: “Woodstock” oder die Version von CSN&Y..

Santana – Evil Ways 1969 “Woodstock”

Joe Cocker: “Talking Back To The Night” 1982 from Sheffield Steel

Liquid Lounge: “Urban Soulscapes” Scat!! 1995

So Inagawa – Side Ways

PS.: à propos “dritte Stufe der Pinxographie”- die beiden ersten stecken hier:

PPS.: Fashion Quiz: was ist hier anders bunt als bei den frisch entdeckten Ankara Box Bags?

Malen statt Hitzewellenreiten

Nur die Nächte bringen Erleichterung. Man lüftet, so man nicht fürchtet, geklaut zu werden, ab früh um vier. Der Geist versucht, sich von der Hitzebeklemmung wegzukonzentrieren. Arbeit taugt dazu ideal. Falls man nicht urlaubsmäßig chillt.

Aber auch Malen. PinXoGraphieren. Mit schnelleren, kühneren Strichen denn je. Ebenso die per Computer anschließend applizierte, beigerechnete Farbschicht, die der Fantasie plötzlich das Fliegen beibringt:

Dunkle, funkelnde Nächte voll exotischer (Farb)Eleganz:

Das Kühl-Nasse und das Trocknende:

Dann das Bonbonknallige der explosiven Lebensfreude – vielleicht auch angesteckt vom frisch entdeckten museum of ice cream..Na, das mit dem 100% FOMO Faktor.

Gestern abend, schon nach Dämmerung, plötzlich: mein Sommerbild 2019:

Doch nichts geht bei Nachmittagstemperaturen von 38° über diese Idee des Kühl-Sanften der Natur – schattige, freundliche Plätzchen der Sehnsucht. Und meine mir selbst erstaunliche neue Neigung fürs Leichte, überaus Zarte im Bild:

Eindrücke wie Waldwanderungen: kühle Gründe: diese erdig-lehmige Feuchte des Bodens:

Elegant-Pastellnes wie seidene Ballkleider aus den Science-Fiction Filmen der Zukunft:

________________________________________________________________

Kühlung für die Ohren steht ebenfalls bereit: Big Bands spielen Weihnachtslieder (no kidding!) oder flockig-Vocales mit M. Bublé, Dean M., Take 6, T. Gäbel, Ella & Louis…

oder zeitgemäßer, aber ebenfalls “naturgekühlt”: das Deep In Your Mind | Deep House Set | Winter 2017 Mixed By Johnny M

Die Waldbilder treten deutlicher hervor beim Hören von Beast Of Paradise: “Gathered  On The Edge” , 1996, City Of Tribes

oder mitten rein: Santana: “Caravanserai”, Columbia 1972 –  Wiki schreibt: “Die Woodstock-Besetzung war auseinandergebrochen.”

The PinXoGraphic SlideShow #01

Dieser Tage verlangts mich nach einer klassischen Sichtweise auf die neusten pinxographischen Bilder. Sprich: ich will die Illusion einer weiten, hellen Wand, an der man/die man entlangwandern/weiterwischen kann, um wie in einer klassischen Galerie mit (gefühlter) Decke, weißer Wand und Boden den Blick aufs durchaus sommerliche Werk genießen zu können:

Denn nur hier hat man diese speziell reizvolle Aufgabe, mit dem Nebeneinander gewisse Ausstrahlungen aufeinander “einstellen” zu können – beim Bloggen tut mir im Normalbetrieb die fixe Spaltenbreite und die vertikale Wischerei nicht weh, ebensowenig die Petersburger Hängung Google Bildersuchanordnung meiner offiziellen Galerie, doch an manchen Tagen wie dem heute will ichs mal anders – immer übereinander kommt den Werken abträglich, finde ich. Und die ganzen Galerien-Templates nach was Passenden durchzusuchen, wenn man html kann und somit der Feinjustierung mächtig, ist mir zu plöd.

Also voilà: der erste Pinxographic Slide 1. Juli 2019. Alle 7 Werke in den letzten 4 Wochen entstanden!

_____________________________________________________________________

Dazu hören wir das very well aged Motorcitysoul “Back Up”, InfraCom, 2007

ebenso: Beasts From Paradise: “Gathered On The Edge”, City Of Tribes, 1996

Selten hat fahrig Kritzeln mehr Spaß gemacht

Es ging ja schon gleich los damit im Sommer vor vier Jahren und nun, im selbstbetaggten Stadium des Fortgeschrittenen Fahrigen ™ landen die Dinger in ebenso fortgeschrittener Umgebung auf dem Blatt. Und wirken da völlig anders als anfangs. Kein Wunder, denn diese “Umgebung” hat sich mighty weiterentwickelt und bietet nun, so mein Urteil,  den idealen “Hintergrund” für diese Art schnellen, äh, Einwurf.

Warum sich fahrig Kritzeln so verläßlich durchs pinxographische Werk zieht?

Nun, es findet spannenderweise seinen Platz genau auf der Grenze zwischen gestalterischer Intuition und Seh-Erfahrung, zwischen ständig den nächsten (dadurch rückgekoppelten) Strich ansetzen und gleichzeitig die Hand agieren zu lassen, während sich das Hirn wegkonzentriert aufs bloße Aufnehmen des Geschehens per Auge, um den optimalen Zeitpunkt der (Fertig)Werdung nicht zu verpassen – ein Wunder des kreativen Menschseins!

Dabei strebe ich schon immer in die Richtung, mit einem jedem kühnen Strich alles zu sagen, was ein Bild ausmacht: Schauwert, Kühnheit und Schnelligkeit. Wie ein  Gedankenblitz, der bold&jäh von irgend wo her auftaucht/1fliegt. Oder wie ein grandioser landschaftlicher Effekt, der auch im Überschwang von umliegenden Flächen, Wolken oder Verschmierungen – nicht verlorengeht.

Was ich heute damit sagen will: Es dauert eben seine Zeit&Übung, bis man dem einzelnen Strich, der quasi einen Geste, die zu ihm notwendig ist, ausreichend, äh, vertraut. Ja, so kann man es sagen.

Was fällt mir an je Gesehenem alles dazu ein!! Raumstationen, Kolibirs, Spazierstege, Trapezkünstler, Serviettenständer, Positionierungslichterketten, Herzflakons, Schluchtenhangelszenen aus dem 2005er King Kong,  Wasserberührungen, künstliche Wimpern, 90er Jahre Tischdeko, Schlagzeugbecken… eigentlich aber weitfliegende Stimmungen ganz im Sinne von “Wenn du nicht fragst, wohin, weiß ichs genauer“…

  

 

_______________________________________________________

Musik zum Kritzeln en mouvements nerveux pas seulement aujourd’hui:

Freak Power: “More Of Everything For Everybody”   Island, 1996

Joe Jackson: “Night And Day”,  A&M, 1982

Blood, Sweat & Tears: “Greatest Hits”, SONY, comp. 1999

Chemical Brothers: “Dig Your Own Hole”, Virgin, 1997

Deep Endless Nights | Deep House Set | 2017 Mixed By Johnny M

Steely Dan: “Katy Lied”, ABC, 1975

Beasts Of Paradise: “Gathered On The Edge”, Intuition Music, 1996

JOHN COLTRANE – Na Baixa do Sapateiro [Bahia]

Vier Jahreszeiten Pinxography: spring, primavera, bahar, wiosna!

Jüngste digitale Aufräumarbeiten “machen” mal wieder neue Erkenntnis – ich brauch mehr verfügbaren Speicherplatz für die immer weiter herantreibenden Gemälde. Und wende an: die mindestens in der Computerwelt unübliche räume-aus-statt-baue-an.de -Technik.

Dabei gerate ich ins Werk bis zurück ab 2016.. Guck an: so sahen diese Bilder vor fast genau drei Jahren aus – und wurden damals nicht gepostet. NulllWunder, denn meine slow Faszination von ihnen (über sie?) stammt von 2019 (heute):

Viel Feinstrichiges neben krud hingestrichenen “Fels”Oberflächen, zarte Testreihen in Farbfamilien zur Kontrastwirkstofferkundung file_under: grob neben fragil…

Bildnisse wie unten gelangen vor zwei mal übernDaumen 365 Tagen (immer zur selben ´offnungsfrohen Jahreszeit, le printemps):

..dann kam der Mai Apostrophe Achtzehn:

Wirr, wirr, ts ts, stellen weise stickig, aber knallig anyway..

Und nun die neusten Neunzehner-Lieblinge vom frischen Maienende:

 

  ..weitere folgen, das Wochenende hat ja grad erst angefangen..

PS4me.: Spannend wär natürelich, sich vorzustellen, wenn sich dieser Strom über mehrere Jahrzehnte hinziehen und sich dabei der Stil sichtbar – und nicht wie im heutigen Fall eher graduell – verändern würde. Schalten Sie also auch 2026 wieder ein harhar…

Die dick in der Luft liegende Frage – nicht vielleicht nur an meinerseits lautet:

Wo das Heck nur liegt der Grund der anhaltenden Faszination mit der PinXoGraphie?

Ich a) für meinen Teil kann schlicht sagen: solange mir noch bei jedem neuen Blatt etwas Unbekanntes gelingt – eine noch nie angewendete Technik der Fahrigkeit™, Figuren-Nebel-Konstellation, Farbfeldzauberei-nach-Fixativ, Staunen und Wow am Bildschirm @night etc. bleiben wir mal schön dabei, ganz dem künstlerischen Ratschlag/Statement des Herrn Currin entsprechend: “You should never will a change in your work—you have to work an idea to death. I often find that the best things happen when you’re near the end.”

Nun, und b) ob ich schon am Ende damit bin, wage ich extrem zu bezweifeln..siehe Überschrift.

PS: Netter Fund/Slogan durch bewährte Verschreiber-Googelei ™: der Raum als Pädagoge

__________________________________________________________

Musik bei schönstem Frühlingswetter und Freude übr die Neuzugänge aus der eigenen jüngsten Vergangenheit – bitte von unten nach oben hören!:

Spice: “69 Overdrive”, SPV, 2005

Dr. John: “Television”, GRP, 1994 – «Fonk  gotta mind of its own»

Little Village: “Little Village”, REPRISE, 1992

Paul Simon: “Graceland” , WARNER, 1986

Franz Schubert: “Sinfonie Nr. 6 in c-moll”, 3. Satz! Scherzo: Presto Berliner Philharmoniker/ Barenboim

Stürmisch Frühling Malen

Nicht nur das Wetter, auch außergewöhnliche Stimmungs- oder Lebenslagen*  verursachen, wenn sie sich über eine diesen Namen verdienende Periode hinziehen, einen ebenso veränderten malerischen Ausdruck, drängen einen klassischerweise gar in diese Art der kreativen Beschäftigung/-wältigung. Ja, man kann muss solche Zustände gar dazu “nutzen”, außergewöhnliche Ergebnisse zu erzielen.

Ich fmT bin schon-soo-lange-und-daher-mitten-in einem sich endlos anfühlenden Strom der Bildgebung und überlasse es Euch, diese These oben durchzuwinken/abzunicken beim Blick raus aufs überkühlenordwindige Wetter. Und merkliche Veränderungen in den PinXoGraphien seit Juni  ’15, denen ich irgendwann den Sticker “Nuancismus” verpaßt habe, zu diagnostizieren. Hiermit nun die neusten Werke, entstanden alle nach Maienbeginn, alle ab Papierblatt # 725:

Achtung? Spoiler: «einfacher», «lakonischer», «kühner», «wilder», «ikonischer » wäre meine Selbstverortung als dottore di arte 😉

Was ebenfalls neu ist, Ihr aber hier nicht sehen könnt, da ich (aus ästhetischen Gründen) keine “nur” gemalten Blätter hier poste: ich hab angefangen, die Bildfläche plötzlich als Werk für sich im vom Papierschnitt vorgegebenen Rahmen zu sehen. Also was gemalt zu haben, das ich gar ta-dah! genau so einrahmen könnte. Das fertig gemalte Stück Papier als Bild. Back To The Malerei-Roots. Hat zirka 680 Anläufe und vier Jahre gebraucht. Oder wie heißt diese analoge Fotografenregel dazu: «die ersten zehntausend Fotos sind die schlimmsten»..

* es müssen nicht mal die eigenen sein..

______________________________________________________________

Musik beim Durchwinken/Abnicken heute:

Isabel Eichenlaub: “Weite”

In Deep Analysis | Deep House Set | 2017 Mixed By Johnny M

//////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////

L’ Allemagne deux points Nachtrag Fortsetzung nach allerliebstem Maiensonntag:

Musik dazu:
Empty Streets | Deep House Set | 2016 Mixed By Johnny M

//////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////

Stormy Monday/Tuesday Section:

 

dazu reichen wir Noisli mit Starkregeneinstellung und im Mix:

Deep Endless Nights | Deep House Set | 2017 Mixed By Johnny M

//////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////

(Wow –  da könnte man ja fast gar ne Wochenkarte draus machen 😉 )

Unterwegs in PinX’O’Land

Ein neues Terrain für meine PinXoGraphien tut sich auf: als Motiv, Landschaft, Setting,

Handlungs”ort” für… VideoGames.

Wow! Wie kommts? Ich entdecke gerade heute abend Musik, Trailer und Making-Of des Spiels Samorost 3 -in dieser Reihenfolge(!): mitten im Makro-Unterholz zwischen Krabbeltierchen, Pilzen und Totemgeistern entwickelt sich die märchenhaft-psychedelisch “behauchte” Handlung. “Passend” daher kommen diese vier neuen PinXoGraphien – denkt einfach mal eine tiny herumwandelnde (Spiel)figur hinein! Und hört dazu  – siehe unten!

Super anregend, urkomisch und abgedreht das Making-Of des Sounddesigns:

…seit heute kenne ich ne neue musikalische(!) Verwendung von Lollies, belutschten 😉 Und die Tätigkeit des Totem Spirit VoiceOvers

Ich finde im Archiv – und bestimmt übermorgen auf dem nächsten Blatt –  ein paar weltalltaugliche Bilder für space adventures …wie Ihr seht: die Übergänge sind fließend!

Weiterhin entdeckt: das Independent Game Festival

___________________________________________________

Musik beim Schreiben heute: logo

Samorost 3 – Original Game Soundtrack

Die inner Tasche Landschaft

“Experimentelle Denkfabrik”, so hat ein wohlwollender guter Bekannter dieses Blog mal genannt. Das finde ich sehr schön, trifft es doch auch genau auf die Vorstellung zu, die ich selber von diesem Projekt habe. Genau wie gestern nachmittag beim Zugange-sein @ Bag design, als ich mithilfe von haushaltsüblichen digitalen Werkzeugen an der neusten PinXoGraphy herumhebelte – man glaubt es kaum, mean&while ich bin an Blatt #701. Da sprang mir (mal wieder) eine Vision von Landschaft ins pareidolische Hirn:

OK – Gesichte habe ich da wohl auch, blende Münder, Nasen & Augen aber wegen der weitaus faszinierenderen “Flora” weg heute. Dann drehe ich um 180°:

klappt ebenfalls: vier (durch die Kulisse?) angeschnittene Parkbänke mit HeckenRückenLehne und ein gartenbauerisch faszinierend angelegter Mittelgang..

Sehr erstaunlich, was sich das betrachtende Hirn so zusammenbiegt an “Erkenntnis”: ich kann knorrige Baumstämme sich schützend über Hohlwege beugen sehen, ebenfalls richtungsweisende Arme & Beine von kurzbehosten WanderInnen. Diese nierenförmigen Ohren (ohrenförmige Nieren?) wirken mit der Pfeilspitze wie gleichzeitig eingeblendete Markierungen auf der Wanderkarte (old school, bitte), die hellblauen Kreuze die angesteuerten Ziele. Oder 2019 soo yesterdayige Pokestöpsel..

Normalerweise tue ich ja meine Echos der Bilder hier nicht kund. Soll heute aber ein kleiner nudge/Schubs sein, der die Wanderer und Bühnenbildner unter Euch etwas kickt. Was? Weder Wanderer noch Bühnenbildner? Na, dann seht mal, wie Ihr mit diesem Manko so lebt angesichts dieser Bildnisse. lool

Obwohl die Spiegeltechnik bei all diesen Beispielen annähernd gleich (schlampig) ist, frappiert mich doch die sehr unterschiedliche Anmutung der Ergebnisse. Test: Ordnet doch jedem dieser Bilder mal nen Punkt auf der Weltkarte zu:

Das sind doch alles recht freundliche Blicke ins.. äh.. Grüne. Oder ins theatralisch Dunkle. Wow. Schon wieder ne Entdeckung, wozu das Handtaschending auch gut ist: als Anregung zum frische Luft schnappen! Oder ins Theater gehen?

PS.: zugegeben: das oben verlinkte Pareidolie-Video ist zwar lehrreich (siehe denoderdas recht mühsam enträtselten Fusiform Gyrus) und unterhaltsam (die Tote(n) Rose(n)), den verheulten Uploader finde ich jedoch etwas zwielichtig. Wahnsinnig interessant jedoch ist die Erwähnung einer gewissen “ivona” als (amazon-)SprachlieferantIn im VideoAbspann. Kannte ich nicht. Gibts aber auch schon nicht mehr. Nachfolge dieser vor 10 Jahren stillgelegten APP ist nun aws.amazon.com/de/polly/features/. aws = amazon web services.

check this aus! Da kommt man mit etwas weiterklickenden-Interesse™ auf Entwicklerhandbücher und “stimmlose alveolopalatale Affrikate“. Oder, nicht mehr ganz so otherworldly das ganz erstaunliche “Mit dem Amazon Polly-Plugin für WordPress können Sie den Besuchern Ihrer WordPress-Website Audioaufnahmen Ihrer Inhalte zur Verfügung stellen.”  Polly, sag mal Bo ah ey

___________________________________________________________________

Musik beim Nachlesen und Nachschneiden heute:

Inner Circle: “Now That We Found Love”

Deep Is The Answer | Deep House Set | 2017 Mixed By Johnny M (wir steigen ein bei Sekunde 2566. Da bin ich ebenfalls ganz DJ)

___________________________________________________________________

So. Und jetzt geh ich Bass üben.