Category Archives: nur vorhandene Sachen!

Schlaumei ist die Haselnuss


Eine kleine Einkaufstüte davon habe ich vorgestern vor dem Überrolltwerden durch PKWs direkt neben dem Haus von MySig aufgelesen/gerettet und, ich gebe es zu, erstaunt erfahren, daß es sich um frisch geworfene (Baum-)Haselnüsse handelt. So viel Stadtkind bin ich (geworden), daß ich, wenns ums Essen geht, eher Fragezeichen in der Luft produziere, wenns um Wissen der Produktion darum geht. Aber unbeleckte kindliche Neugier ist no way tadelnswert, findet Ihr nicht??
Gleich dazu eingefallen sind mir (getrocknete) Kastanienhüllen, das sind ja auch so stachlige Kollegen.

Hier eine besonders gereifte, und das auch noch angesichts scheinbar heranflutenden Wassermassen. Doch falsch: ist “nur” ein ziemlich abgefahrener gläserner Aschenbecherblock c/o la mia Gebrauchtmarktwundertütencollection.


Mitgenommen hab ich also die grünkräuseligen Haselbällchen, obwohl “vor Blausäure in den Kandidaten” ??() gewarnt wurde. Egal, denn weil ich vom Fotografierenlernen weiß, daß viele gleichartig geformte Dinge fotogen sind, weil man damit Muster bilden kann und Muster durch ihre manchmal wilde Ordnung ™ noch fotogenER sind – also nix wie rin in die Tüte fürs anstehende Fotoshooting. Und, by the way, artist statement: Haselnüsse esse ich angestammterweise als Krem ausm Glas. 😉
Heute, am Danachtag gehts los: die immer noch reichlich vorhanden Sommerwärme bewirkt, daß die Nüsse sich lockermachen und die Knäuel verlassen sprich einfach ausfallen.

Da bin ich natürlich neugierig und frage die GooKI: Welchen Zweck für die Fortpflanzung von Haselnüssen haben die blätterigen Knäuelhüllen, mit denen sie vom Baum fallen?
ad hoc Biologieunterricht. Wow. Ergebnisse en masse, ich copy & paste in Himbeercreme:

Übersicht mit KI

Die auffälligen, blätterigen und oft klebrigen Knäuelhüllen (botanisch Cupula genannt), mit denen die Nüsse der Baumhasel (Corylus colurna) als ganzer Fruchtstand vom Baum fallen, erfüllen wichtige Aufgaben für das Überleben und die Fortpflanzung der Pflanze:

Schutz vor Fressfeinden (Abwehr): Solange die Nüsse reifen, umschließt die dichte, tief geschlitzte Hülle die Nüsse komplett. Sie ist oft mit drüsigen Borstenhaaren besetzt, die klebrig sind oder unangenehm schmecken. Das hält Vögel und kleine Nagetiere davon ab, die Nüsse vorzeitig zu fressen, wenn der Samen im Inneren noch gar nicht keimfähig ist.

Keimschutz durch Feuchtigkeitsregulation: Die Hülle schützt die Nüsse nach dem Herabfallen am Boden vor dem sofortigen Austrocknen. Sie sorgt für ein Mikroklima, das die Nuss so lange schützt, bis der Winter einbricht. Erst durch die Feuchtigkeit des Bodens und den Frost verrottet die Hülle allmählich und gibt den Weg frei, damit die Nuss im Frühjahr Wurzeln schlagen kann

Erleichterung der Ausbreitung durch Tiere (Epizoochorie): Durch die knäuelige, zerzauste Form bleiben die Fruchtstände leicht im Fell (oder Einkaufstaschen) von vorbeistreifenden größeren Tieren hängen oder werden von Wind und Wasser ein Stück über den Waldboden gerollt, was die Nüsse weiter vom Mutterbaum wegtransportiert.

Keimbett und Feuchtigkeitsspeicher: Am Boden zersetzt sich die Hülle langsam. Sie hält direkt an der Nuss die Feuchtigkeit, schützt sie vor dem Austrocknen im Winter und liefert beim Verrotten wertvollen Humus, der dem Keimling im Frühjahr den Start erleichtert.

Der anschließenden Gegenfrage/Angebot, da weiter zu fragen “Wie helfen Eichhörnchen und Eichelhäher dabei?” gebe ich nach und erhalte:

Eichhörnchen und Eichelhäher sind für die Haselnuss lebenswichtig, da sie als effektive Transportmittel (sogenannte „Verbreitungshelfer“) fungieren. Da Haselnüsse schwer sind und von alleine nur direkt unter dem Mutterbaum landen würden, nutzen sie die Tiere für die Fernverbreitung.

Das Prinzip funktioniert durch das Anlegen von Wintervorräten:

Das Verstecken (Hortung): Beide Tierarten sammeln im Herbst reife Haselnüsse in großen Mengen. Sie tragen sie oft hunderte Meter vom Mutterbaum weg. Eichhörnchen vergraben die Nüsse einzeln oder in kleinen Gruppen flach im Waldboden; Eichelhäher hacken sie oft in die Erde oder verstecken sie unter Moos und Rinde.

Das „Vergessen“: Eichhörnchen und Eichelhäher finden im Winter trotz ihres guten Gedächtnisses und ihres Geruchssinns niemals alle Verstecke wieder. Einige Nüsse bleiben im Boden zurück.

Der Keimerfolg: Die vergessenen Nüsse liegen bereits perfekt flach im feuchten Boden – genau in der richtigen Tiefe, um im nächsten Frühjahr optimal zu keimen und als neue Sträucher heranzuwachsen.Diese Form der Symbiose nennt man in der Biologie Nutzeffekt-Tierstreuung (oder Zoochorie).

_=_=_=_=_=_=_=_=_=_= Whoeey! Voll was (herbst)Zeitloses gelernt! _=_=_=_=_=_=_=_=

..na dann [Ну що ж] gehts beim nächsten Mal VIELLEICHT um die IG Nobelpreiswürdige Frage:
Warum bekommt der Specht keine Kopfschmerzen vom Picken? oder Ihr fragt Eure polnischen buddies
Dlaczego dzięcioł nie ma bólu głowy od dziobania? oder frag ich lieber ein wenig andersrum, um die KI zu provozieren?

Warum bekommt der Kopfschmerz vom Hämmern keinen Specht? 😉 😉

365 Models machen Überstunden

Im Zuge meines Handtaschenprojekts, daß nach wie vor in Wartestellung begriffen ist ( Wartestellung, da die Materialforschung noch auf sich warten läßt, immerhin sollen die Taschen ja die Welt retten 😉 ), orientiert Mr. Soodlepoodle auf der marketingischen Seite sich nach Vorbildern aus der Modefotografie. Denn schließlich sollen die entstehenden Produkte und davor/dazu ihre “Vermittlung” ja den Nerv der Zeit treffen.

Also recherchier(t)e ich einfach hervorragende Fotostrecken, die sowohl zum Vorbild als auch zur Inspiraton* taugen. Und da, plötzlich, tutete sich eine mir sehr willkommene zusätzlich kreative Aufgabe auf.
Nur sheinbar UnFolgerichtig hab ich irgendwann angefangen, mit Modelnamen zu starten, und den zusammen mit dem Begriff “Editorial” in die Suchmaschine(n) einzugeben. Lohn dieser Unfolgerichtigkeit ist aber das serendipische a) Entdecken auffälliger weiterer Fotografen, extrem wandelbarer Models, Editoren, Settings und Bild-Ästhetiken & S.T.Y.L.E.S.. Zm lchtndn Beispiel: “Dan Beleiu” Vogue. Wow. Konsequenterweise ist auf diese deTour irgendwannerweise dann die Tages/Jahres/Zahl 365 (Models) erreicht worden. Die macht heute die Überschrift.

So lange ich mich also weiter auf z.B. irisvanherpen.com, bioökonomie.de und seit neustem pflanzenforschung.de umschaue, machen wir doch auf der multilingualen Seite der Inspiration weiter & versammeln lose die Überstundenmachenden – nach Sprache. Schließlich sind Models heute global nachgefragt. Ihr (wie ich) habt so die Möglichkeit zu staunen, wie vielgestaltig = mega-inspirativ sich die Überschrift darstellt – allein in Europa! mit zwei persönlich inspirierten Ausnahmen Asien Afrika:

afrikaans:
Driehonderd-en-sestig-vyf modelle werk oortyd.
albanisch:
Treqind e gjashtëdhjetë e pesë modele po punojnë me orë shtesë.
baskisch:
Ehun eta hirurogeita bost modeloek lanordu gehigarriak egiten ari dira.
bengalisch:
৩৬৫ জন মডেল অতিরিক্ত সময় কাজ করছে
bosnisch:
Tristo šezdeset pet modela rade prekovremeno.
finnisch:
kolmesataaviisikymmentäviisi mallia tekee ylitöitä
litauisch:
trys šimtai šešiasdešimt penki modeliai dirba viršvalandžius
tschechisch:
tři sta šedesát pět modelek dělá přesčasy
türkisch:

üç yüz altmış beş mankenler fazla mesai yapıyor

Hier 1 MiniAusschnitt aus der daraus erwachsenen Liste. Mit Klick auf die Namen.der.Damen gehts direkt ins Fotostudio bzw. Modemag, das uns heute die DuckDuckGo-Suchmaschine “öffnet”:

  • _____________________________80+
  • Ally Ertel
  • Marga Esquivel
  • Amilna Estevao
  • Vika Falileeva
  • Diana Farkhullina
  • Liliane Ferrarezi
  • Veridiana Ferreira Assunção
  • Kamila Filipcikova
  • Aleyna Fitzgerald
  • Rose Freemantle
  • Marcelia Freesz
    • _____________________________90+

    Das bitte stellt euch mal o.r.d.e.n.t.l.i.c.h. fortgesetzt vor 😉

    Dann noch zur Erinnerung (auch an mich!) neun “neue” sprich bislang ungezeigte Entwürfe. Direkt aus meinen PHGVs (pinxographisch–Hybrid-Gemälde-Vaults):

    * der Vertipper des Tages ™ liefert eine neue, willkommen Mehrdeutung: die Mischung aus anregend und lang anhaltend: Inspiraton 😉

  • Musik heute a) taylor-made: das emsig catwalk taugliche Album “21 hours” von quazar
    b) Genstrukturen von Pflanzen hörbar gemacht auf www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/plantisonics/. Sonification, Baby!

    Schulterplüsch, Betrugsindustrie, Orakelspender

    (Nein, nicht Organspender!) In den frisch verganenen 4 Tagen(!) des neuen Monats entdeckte ich diese immer neuen erstaunlichen, nie gelesenen Begriffe, fleißig im Netz unterwegs, oft ohne ToDo, dafür wie immer voll gespannter Erwartung und allzeit zum Amüsemang bereit. Ein paar haben mit dem ol’ Zeitgeist zu tun, die übrigen gelangten direkt aus der nahen Vergangenheit und der antiken Rhetorik-Branche an meine Augen.

    Businesstheater, Roborans, Bergknappe

    Mir solche Begriffe in einer Textdatei zu “sichern”, ist schon lange >=Hobby von mir. Denn Diese Dinger sind Inspiration und unentwickelte Ideen zugleich, denn wenn ich die Bedeutung nicht kenne, setzt als nächstes die Fantasie Was könnte das denn schon wieder seinein. Magnifique!

    Tintinnabuli, Bioverfügbarkeit, Devil’s Breath

    Kann ich empfehlen! Der Tellerrand weicht mit dieser einfachen Technik immer ein Stück zurück sprich wird größer im Umfang.
    Antipodisch gesagt: Ihr seht hier meine aktuellsten Grenzen s.m.i.l.e.y.
    Und den.. whooeey! Post so far, auf den die meisten meiner Blog-Kategorien g.l.e.ic.h.z.e.i.t.i.g. zutreffen bislang. Da ädde ich folgerichtig sogleich noch händisch und hier unten den artist statement tauglich– Button.

    Volxbibel, Platypus, das Pendelmyographion

    Ihr lacht, aber
    googelt das mal alles
    krass

    Kragenspiegel, Infermental, The Shakers

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    Musik beim Schreiben (endlich mal wieder):
    Ultra Lounge Series Vol. 8: “Cocktail Capers”, Capitol Records, remastered 1996
    Slopshop: “Makrodelia2″, Poets Club Records, 2000
    Stanley Turrentine:” Salt Song” , CTI, 1971
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    The Mountbatten Pink, Hadschi, Hashtag-Aktivismus

    Nachtrag mal drei am Danachtag:

    Suchkosten, Cheapflation, Stegreifdasein

    So. Das wären einundzwanzig “neue” Begriffe, die es nun zu ver poetisieren gilt – suchmaschinenoptimierte Lyrik you know. Ne nächste selbst gesetzte kleine Challenge des Tages. Da bekommt man sicher ein “Zeitgenössisches” draus gebaut s.m.i.l.e.y. Diese Textart ist hier doch etwas unterrepräsentiert. Und, ich rieche es jetzt schon: das Prinzip Dada darf gerne mit an Bord sein kein Wunder – ich lese gerade über den “norwegischen Schwitters”.
    Da1! Es geht schon los mit den “Nachfolgebegriffen”

    Klaustrophonie und Tetrapackologie

    Schönes Tag zusammen!

    Ganz auf Irreführungsfunktion gestellt, geht die heutige Überschrift direkt auf den grammatikalischen Blutdruck & man durch den blatanten Rechtschreibfehler sofort aufwacht. Aber alles kooregd, Leude: es geht um die neutrale homophone Version, das Tag. Na das Tag englischer Bauart, das man dazu nutzt, anstürmende (ankrabbelnde) Suchmaschinen über den Inhalt von Bilddateien zu unterrichten / aufzuklären (guckt mal caption nach. Shame, daß es da noch keinen deutschen Schwesterartikel ‘zu gibt..ts ts). Für Blogbetreiber, Internethändler, WordPressnutzer und ta-dah! Wissenschaftler (!) ist dasn Riesenthema.
    Ein das zugehörige Bild suchmaschinen-optimierendes Tag also. Das darüberhinaus aber noch eine zweite, für diese Tage viel bedeutendere “Nebenwirkung” hat:

    Diese von uns(!) willigen Usern-nach-Anleitung selbst”verschuldete”/erstellte Zuschreibung eines Bildinhaltes zur besseren Rangigkeit in Suchmaschinen-Erstgenannten-Listen ist meiner Meinung nach die lebensnotwendige Grundlage aller KI-Unterrichtsstunden, liefert sie den Riesenbrains doch die Namen & Bedeutung des Abgebildeten. Also die bislang unbeachtete Kehrseite der essentiell zu nennenden Beteiligung von uns allen an diesen modernen Zeiten! Nehmt mal diese beiden Fotos und guckt, welche Bildunterschriften hier was “anrichten” würden s.m.i.l.e.y….

    Um diese Vorahnung herum, demnächst werde wohl KI den humanen Laden übernehmen und uns zum bloß atemlosen Zuschauen zurückdrängen, erschien heute nächtens mitten in anspruchsvoller Lektüre ( in ebendieser ersten Fremdsprache in Detuschland (muchos gracias, Judy Attfield!) ) ein Gegenplan in Form der imaginierten Etablierung einer “englischen Vereinigung in irreführender Wortspielversion” mit Paronymie-Manie auf dem Menü:

    She was the leading lady of the
    Misleading League Of
    This Fall’s Captains Of False Captions.

    Diesen nächtens erschienenen Eselsbrücken-Aphorismus nutze ich nun als Grundstein des Anstoßes – zu diesem Artikel.

    Außerdem fällt mir lächelnbringend auf, daß ich die Bilder dieser site schon von Stunde Null auf diese Liga “vorbereitete”, der künftigen Intelligenz™ nur Pixel vorzusetzen. An dieser Idee bin ich nun dran. Motto: «Wen Du nicht mit Wissen beeindrucken willst, den lasse im Regen mit lorem ipsum» s.m.i.l.e.y.

    Einen suchmaschinen-subversen Tag also!

    Eine ordentliche “summary caption” für das heutige Bildmaterial ohne die 2Mittagspiele heute wäre:

    Die Dreikantige (Wolfsmilch) in Spiegel-, Kräusel-, Falschfärb- & ÜberlagerUNG.


    Dazu verwendet man die HTML-Tags <figure> & <figurecaption>
    PS.: Diese letzte, doch arg verfärbte Version des Wolfsmilchsspiegels “führt” per BilGoo Joe-Technik zu spannenden Ergebnissen, fast durchweg ola Malerei und Bildhauerei! (!)(!!) Entdeckung: Natalie Strohmaiers inszenierte Fotografie..

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    Musiké zum Themaä:
    Anjali: “Sheer Witchery”, Wiiija Records, 1999
    Paul McCartney: “McCartney II“, Parlophone/EMI, 1980
    Laurent Garnier: “Unreasonable Behavior”, MUTE, 2000
    Luke Slater: “Freek Funk“, NovaMute, 1997

    Kommt Zeit, kommt E.phE

    Welch kleingrausamer Chock: mein jahr10telanger floraler Buddy am Balkon läßt seine Blätter los. Den ganzen Herbst hindurch, bis er zum Jahreswechsel völlig kahl da steht. Irgendwie klagend und bemitleidenswert. Ein biologisches Fragezeichen, kein Hinweis auf Schädlinge, ich mutmaße die grassierende reine Mut- & Motivationslosigkeit, mittlerweile gar auf.. Pflanzenbasis??

    Dann wird es kalt und ich nehme ihn wie jeden Winter nach drinnen, wo er völlig abkahlt. Ich stehe um ihn rum und überlege, wie es weitergehen soll. Freunde sagen: Biomüll. Oder: radikal stutzen. Ich frage bis wo runter. LA (lapidare Antwort): Kniehöhe. Ich zaudere: soo niedrig will ich ihn nicht mehr haben. Nie mehr, er ist ja schon größer als ich gewordenmittlerweile! Die Tage vergehen, ich lasse ihn einfach stehen, ratlos, zaudernd (ich; er) kahl, erstarrt und skelettig. Mache Fotos zusammen mit dem gleichfalls verheerend drapierten ™ Einpackpapier der beiden letzten “176-neue-Freunde”-PaketSendungen..

    Doch dann..jäh: Blätter!! Winzig und nur an “ausgewählten” Stellen. Ein paar wenige Tage später: mehr davon! Das beherzt mich und ich greife zur Zange und zwicke alle toten Äste und Ästchen rings ab. Die Gesamthöhe bleibt unangetastet.

    Das Abgemachte lasse ich wiederum am Boden zu Füßen liegen. Dadurch&dann die Erkenntnis: sieht aus wie Baumaterial für ein Vogelnest. Also ab damit auf den Balkon. Der wird, den weißen Schmierspuren nach zu urteilen, sowieso schon regelmäßig nach Brauchbaren abgecheckt. Abgeflattert. Abgeschnabelt. Abgescharrt.
    Dann dauerts immerhin noch ne ganze lange Woche angesichts dieses doch unerwartet erfreulich ästethischen Anblicks, bis mir der Name dazu wieder einfällt:


    A Goldsworthy! s.m.i.l.e.y.

    Anbei noch entdeckt: die Ephemeriden. Nie gehört aber Jep, des isses! @ home!
    Weitere Entdeckung: Andy Goldsworthy Art als AI Art. Zitat: “Discover how you can incorporate Goldsworthy’s techniques into your AI art creations.” Wow. Wow. Wow. Ähem,

    Momentämol..:

    unsere AI-“Inspiration” = IA (Inspiration automatique) heute tanzt auf den Gräbern/Ideen von:

  • Azzedine Alaïa, Modeschöpfer, Haute Couturier, 1935-2017
  • Miles Aldridge, Modefotograf & Künstler, *1964
  • Mary Blair, Grafikerin, 1911-1978
  • Victor Brauner, surrealistischer Maler, 1903-1966 heart
  • Anne Brigman, hawaiianisch geborene Kunstfotografin, 1869-1950
  • Vincent Callebaut, organischer Architekt, *1977
  • Stanley Donwood, Künstler, *1968
  • Evelyn Dunbar, Maler- & Illustratorin, 1906-1960
  • James R. Eads, analog und digitalKünstler, *1989
  • Fan Ho, chinesischer Fotograf, Filmemacher, Schauspieler, 1931-2016 heart
  • Milton Glaser, Grafiker, 1920-2020 heart
  • Ben Goossens, Art Direktor, Fotomonteur, *1945
  • Eugene Grasset, Bildhauer, Maler und Illustrator der Belle Époque + Wegbereiter des Jugendstils 1845-1917
  • Mike Grell, Comicautor und -zeichner, *1947
  • Auguste Herbin, französischer Maler der klassischen Moderne, 1882-1960
  • Loish, Short story: I’m a digital artist who has been drawing my whole life. *1985
  • Noriyoshi Ohrai, japanischer illustrator, 1935-2015
  • Mike Ploog, Illustrator, *1940 or 1942
  • Christoffer Relander, künstlerischer finnischer Fotograf, *1986
  • Howard Terpning, American Painter of Native Americans, *1927 heart
  • Robert Venturi, Architekt & Theoretiker der postmodernen Architektur, 1925-2018
  • Oops, die mit * leben ja alle noch! EgalDa taucht mir die spannende Entweder-oder-Frage auf: wissen die lebenden Vorbilder davon? Wahrscheinlich, ist ja nur die “anregende” Geschäftsidee einer Firma. Und: haben die anderen a) keine gescheite Post Mortem Lobby oder fühlen b) die sich gebauchpinselt & in dieser Rolle als TRendsetter, Style Icon oder verewigt als AI-InspiratorVerwalter super?
    Meine leise Ahnung: die hams noch nicht geschnallt, was da grad abgeht.

    Wartet noch ne Weile, bis alle möglichen Prompter und Freizeitprompter sich da erstphasig ausgetobt haben und bumms: online läßt sich nix mehr voneinander unterscheiden, cerebrales Original von maschineller Inspiration. Für mich die beiden frappantesten Kandidaten: Vincent Callebaut, organischer Architekt, *1977. Und Christoffer Relander, künstlerischer finnischer Fotograf, *1986
    Ich mach schon mal n Screenshot der aktuellen Bildsuchergebnisse. Dann wieder in nem sagen wir halben Jahr.
    Dann ist historischer Schluß mit Anschreiben à la “Wir beobachten Ihre Kunst seit Jahren” etc. – man wird Eigenes von Fremden erstmal getrennt vom www sortieren/präsentieren müssen – Arbeit für die Künstler und Galerien en masse.

    Immerhin mildernde-Umstände-des-Tages: ALLES außer E. Grasset & Azzedine Alaïa neue Namen für mich, den Soodlepoodle. Fazit: massives Inspirations Ädd-On in (typisch) modern-zweifelhafter Version.
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    Nochn Keks (Musik) dazu?
    Róisin Murphy: “Ruby Blue”, ECHO, 2005
    M.I.A.: “Arular”, XL Interscope, 2005
    Vernon Reid: “Mistaken Identity” SONY, 1996

    DrehbuchTürchen! Wir gönnen uns!

    Na, damit hat es ja etwas auf sich in Detuschland: Das Sich-etwas-gönnen™: es lebt im Schatten der unermüdlichen Schafferei, ist gar moralisch konnotiert mit leichten PLUS als sowas wie ne “gerechte Pause” für Schaffer und Wuhler (süddeutsche s Synonym).

    Ich als gemütlich schlendernder Pudel seit 1999 drehe daran gern etwas herum (sprachlich = bedeutungstechnisch) und schlage heute mal vielleicht die Verwendung als “Ich gönne mir mal etwas Arbeit mit dem Vergnügen” vor. Ganz im Sinne des Herrn Igor Stravinsky: “Ich habe keine Zeit, mich zu beeilen” 😉

    Und so will ich, saisonal passend, die ehrwürdige Erfindung der Adventskalenderunboxingkultur nutzen, um

    • aus im Mai dieses Jahres mindless zusammengeklickten Klemmbausteinen (Film-)Charaktere zu entwickeln.
    • textfarblich vorzuführen, wie ich Ideen erst ansammle, dann verdichte, und schließlich vervollständige also 1 = personial Tutorial.

    Diese FigurinenSammlung sieht heute, am 1. Dezember 2024 so aus:

    Man beobachtet Sachen im Leben, die man nicht nur als unbedingt wissenswert fürs eigene Leben erkennt, sondern das dringende Bedürfnis verspürt, die dahinterliegenden Mechanismen als Warnung für potentielle “Opfer” möglichst plakativ zu kommunizieren, um als Tonnen von Sand in diesem als äußerst destruktiv erkannten Getriebe zu wirken.
    Vor fünf Jahren entstand so die Idee, eine selbst aus nächster Nähe beobachtet/erlebte “Geschichte” erst in ein Drehbuch, dann in einen Film zu formen.
    Als passendste Weise, diese wichtige Erfahrung breitenwirksam weiterzugeben, ist für mich Spannung-im-Bild erkannt: also soll ein PsychoThriller, gar gemischt mit Action-Filmanteilen davon werden.

    Zur Vorarbeit (ich hab mit Filmproduktion und Drehbücherschreiben bislang null zu tun):

    Den literarisch berühmten Bewusstseinsstrom als Technik der Ideensammlung nutzen: jeden neuen dezembrigen Tag soll sich öffnen: ein ganz klassisch durchnummeriertes Türchen, durch das dieser zusätzlich eintrömen/ausströmen kann. Hinter diesen Türchen hab ich in der vergangenen Woche nicht nur erst mal frei getextet, frei assoziiert, sondern, so der Plan, baue ich nach VerÖffentlichung/Öffnung/going live immer weiter an – in FontFarben deutlich markiert.

    Die Vorgeschichte der Figurinen:

    Steine des kreativen Anstoßes sind nicht verbaute Klemmbausteine aus Dänemark. Kleine Figurinen, schnell und geistig abschwesend zusammengeklickt ergeben nun “Anlässe”, sich darüber im Sinne einer Figurenerfindung zum Geschichten erzählen und -finden genauere Gedanken zu machen.
    Quasi so ne Art Drehbuchschreib- und FigurenentwicklungsBaukasten aus dem Nichts. Das Nichts in diesem Fall 😉 sah anfänglich so aus:

    Kurz: angefangene Ideen haben bei mir einen besonderen Status. Egal, wie weit hergeholt, spinnert, undurchführbar-scheinend ™ oder abseitig: ich weiß aus Erfahrung, daß diese periphere Lage im Wichtigkeitsuniversum nichts über das Potential dieser Ideen und Anfänge zu sagen hat.

    Zumindest bei mir.
    Denn aus allem kann alles werden. Deshalb sind Ideen anderst. St. Ander 😉

    blb vlk pln zbrnd

    Heute: Rekorde zum Anhören. Gehe dazu ins Museum der Rekorde und Kuriositäten im südböhmischen Pelhřimov. Da drinne solls nen Satz aus 52 Konsonanten geben. Keine Vokale.
    Ganz schön schräg? Ganz schön schräg!
    Oder statt reisen: online anhören. Fernunterricht quasi: https://deutsch.radio.cz/blb-vlk-pln-zbrnd-zdrhl-hrd-z-mlh-brd-skrz-vrch-smrk-v-ctvrt-srn-krc-8543276

    Ich bin über alle vermuteten Maßen amüsiert und bastle aus untiger Aufnahme meines erstaunlicherweise vorhandenen äh tschechischen(!) Wörterbuchs Metoula-Sprachführer, Langenscheidtsche Verlagsbuchhandlung 1914, Neunte Auflage, für an den Spind zum ständig Sehen und Lachen & Üben können:

    Gold Farb Okto Bär

    Ach, hätte man seine persönliche Umgebung auch so schnell an nem halben Nachmittag umgestalt”!! Man könnte auf dräuendes Herbstgrau mit ultrastarken a) Farb b) Kontrasten c) Musikvorschlägen als flauschigsten OhrenWandteppichBelag ad hoc ein starkes Mittel ‘gegen-bräuen!
    Heute: Stellt Euch vor: der “Schnittmusterbogen” für den Blogheader – ich navigiere stets als AbschlußDekoArbeit die weiße Passepartout-Schablone mit 1600 x 230 ausgeschnittenen Pixel halbdurchsichtig über das Bild des Tages – hats diesmal aufs Deckblatt des Soodlepoodle geschafft! Das ist Premiere! Total überraschend! Nach dieser langen Zeit!

    Zoom-in Header, für die Kollektion zu hause:

    Eigentlich gefiel mir für 2 Sekunden ein neue Bühne. Mit ordentlich Dimensionen. Und ner maßstabsgenerierenden, schnell con maus gemalten menschlichen Gestalt mittendrin! Erinnert mich stark an Joe Gardner, was beim Vorgang selbst völlig unbeabsichtigt war..

    Dann aber dachte ich nö: zuviel gespiegelte Symmetrichkeit mit dieser silbernen Version von 2018..
    Also weg. Ich will etwas, das ich noch nie gesehen hab (reinster Egoismus, ne softe Art des Hedonismus, all in all ein …ismus!). Und um die Ecke bog das perfekte Unfertecke.

    Die gewohnte Art Zoom-into-the Menü wäre diesmal das da:

    Ich geh immer ein Stück näher dazu, erzeugt so ne gefühlte EintretensVorAhnung. Und dieses HeranZoomen legt auch genügend leere Fläche für die Listen frei.

    Das unten quer ist übrigens das heutige Originalfoto, das alles schafft: Header, Titel, MenüHintergrund. Business as usual halt. Was man da schatzgleich golden funkeln sieht sind gefühlt zwei Dutzend nicht weggeworfene VakuumKaffeVerpackungen. Also Vorhanden! Na! Der Farbe, der Struktur, des Spiegelings und des heutigen Posts wegen s.m.i.l.e.y.

    OK, nicht ganz original: ich habs drei mal übereinander gelegt, die oberen zwei Lagen auf “Multiplizieren” gestellt. So werden die Farben tiefer, satter, schöner.

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    besgate besagte Musik (oh! “besgate” is good!) wäre
    Laura Lootens – Albéniz: No. 5, Capricho Catalan. Allegretto (Arr. Laura Lootens for Solo Guitar)– Spanien im Nebel ist immer um noch Längen besser als.. (insert German Intercity-Halt)..

    Kamaal Williams live at Flesh and Bone Studios
    Luke Slater: “Freek Funk“, NovaMute, 1997

    ..wird fortgesetzt!

    Fibonacci strikes again. But misses


    Tja, Statistik. Wenn man von ihr bloß nicht so viel (auch) über sich selber lernen/erfahren können würde, wäre sie viel zuviel Zahlen- und Zungendurchschlag, Rechenschieber- & Tabellenglotzeria.. aber ich kanns nicht lassen: da ist sie wieder!

    Statistische Neugier. Curiosité statistique.

    Statt nach 55 Tagen auf der Streuobstwiese erst nach 70 checken, was die goggles zu beaden haben, wenn man ihnen einzelne Buchstaben zur Bildersuche hinwirft. Nach denen sie die heimelige Seite durchkämmen möchten (ich hör zuviel Kriminalsoundtracks, Lieutenant!)

    Was auffällt: 5 Monaten und 1 Tag später kriechen die Ergebnisse immer noch im fast demselben Bereich meines Blogs. Obwohl diese 26 Buchstaben a) überall sind und b) weit über 2.000 verschiedene (!) Bilder online wären. Okay, der Buchstabe R hat heuer etwas mit den völlig r-freien _Handtaschen zu tun. Muß man das kapieren? Schön wärs. Sieht nach Kategorienclimbing aus. Sieht man an den Bildunterschriften, über welchen Weg es gefunden wurde: nächste Indizien! Oder

    Ham wer keine Lust zur Arbeit oder wat?? Oder gilt nix, was jenseits des von uns bestimmten Neuigkeiten-Verfallsdatum ist? Gleich mal googeln 😉 . Doch zurück zur Statistik, selbstverursacht:

    Auf diesem ordetnlci gekämmten Feld (er)schafft man mit dem Linksklick auf die Buchstabenspalte die aktuellen Ergebnisse im Augenblick des Klick. Rechts geklickt auf das Abacus-Icon den SnapScreenshot des heutigen 29. 9. 2024. Dazwischen passen tatsächlich siebzig Trennstriche. Das etwas andere Seitenlayout. Heavenly Beads, Earthly Beads? Nö: HerbstHeizkörperFeinripp.

    • A ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
    • B ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
    • C ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
    • D ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
    • E ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
    • F ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
    • G ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
    • H ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
    • I ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
    • J ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
    • K ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
    • L ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
    • M ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
    • N ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
    • O ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
    • P ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
    • Q ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
    • R ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
    • S ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
    • T ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
    • U ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
    • V ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
    • W ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
    • X ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
    • Y ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
    • Z ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||

    Dazu: Musik zum Statistik-ZusammenKlickStricken: noch mehr Soundtracks, Achtung! Echte! Große! Filmorchester der 70er Jahre. Gorgeous Geigenplush Plus damals moderne neue Beisprengsel: Theremin, Mini Moog, Cembalo, Tabla, Marimbaphon, Suanpan, Soroban, Kastagnetten, Fernmusik, Jazzcombos, Bauchtanz, Schritte, Möven überm Pier, kriminelle Geräusche™ und ab und an natürlich ein 1Schuß..