Category Archives: Entdeckung right heute

bra ziiil! mo biil! yarrr!

Soll man begeistert sein, wenn man 2020 in Minutenschnelle – siehe unten – a busload of inspiration per Mausklick zusammenhat, während damit die einst so spannende EntdeckerÄra pre-www für alle Zeit verloren das heißt: Geschichte ist?
Ich sag mal untertreibend: mir überwiegt die Freude.
Inspiration HEUTE dank Talk unter SchreinerKollegen:  brasil design möbel von der Mitte letzten Jahrhunderts. Kannte ich nix von, gar nix:

Isay Weinfeld | Carlos Motta | Sérgio Rodrigues | Paulo Mendes da Rocha | Fernando and Humberto Campana | Joaquim Tenreiro | Leonardo Lattavo and Pedro Moog | José Zanine Caldas | Zanini de Zanine | Brunno Jahara | Leandro Selister | Claudia Moreira Salles *|

Das mit Brasilien ist (für mich) kein Zufall. Erste Begegnung vor nem fasten halben Jahrhundert: TV: Abenteuer in Rio *1964 Dazu dann die Musik! Sie brachte mich her (oder hin?): es gibt da zwei Kassettenmixe zur Jahrtausendwende mit den 40 immer noch besten Stückchen aus meiner Sammlung.

Was will die heute sagen:  you keep forgetting to be dancing:

Wie gerne hätte ich Euch ein eigenes Brasilbild hier angeheftet! Eins, daß mein Feeling t’wards dieser ganzen übercharmanten Sache ins Viereck bringt. Aber ich war da bislang nur in meinen Gedanken. Vielleicht kann ich ja mal was Collagenhaftes improvisieren. Etwas, das dieses Einfache, Schlichte mit so viel Eleganz und Groove nachspürt. So ein hausgemachter 2020-Nachhall auf die Werke des Señor Volpi (1896-1988) vielleicht? Das da? Eine Bild”entwicklung” meiner frühen PinxoGraphy Zeit, als noch Acryl, Leinwand und Pinsel angesagt war – ich hab ja dann schnell zu Pastellkreiden umgeswitched..Oder das?

Ist aus einem Foto gemacht. Ich hab nämlich in einem wunderbaren Film gelernt, daß das Kopierrad zum Schnittmuster übertragen in den Fünfziger Jahren erfunden wurde. Keine hundertfünfzig Kilometer von hier (Mannheim) entfernt. Und da ich sogar zwei von Oma geerbt hab, die eben aus dieser Zeit ihrer eigenen Erfindung stammen müssen, wollte ich die standesgemäß fotografieren. Hat nach vier Anläufen bisher nicht zufriedenstellend geklappt, aber dafür hab ich durch Übereinanderlegen und Invertieren nun diese “brasilianische Fantasie”.
Hier Phase II beta zum Nachschneidern 😉 :

Wo man diese Schätzchen heute noch gutest erhalten herkriegt? Wir schlagen auf: die Financial Times. Ola.

Zusehen beim Nähen. Und dabei übersetzen lassen: Kommentare in sieben Sprachen.

Ich hab in meinem Leben schon sehr viel beim Zusehen gelernt, hauptsächlich, wenn es um praktische Fertigkeiten geht. Testet heute doch mal mit mir, ob es mit Eurer Begeisterungsfähigkeit für dieses Thema ( Unterabteilung Nähen) auch so steht.

Ausgangspunkt am regnerischen Vormittag: ich finde ein einstündiges, japanisches Video, bei dem eine klassische 49er Jeans genäht wird. Profimäßig. Old School. “Sogar ohne Stecken!” wie ein ehrfürch-Tiger Kommentar dazu lautet. Ich staune ebenfalls Bauklotzae und bediene mich nebenher des Automats aus dem letzten Post. Der meldet straight nach Eingabe der diversen Kommentare: Russisch (erkannt), Portugiesisch (erkannt), Japanisch (erkannt), Englisch (erkannt), Spanisch (erkannt), Polnisch (erkannt), Französisch (erkannt).

So kann man sich globale Beiträge in die atemlos ratternde Stille dazugeben.

Wahnsinn! прекрасно! (Verbeugung, gestisch, erkannt)

Japanisch: Sie können den gesamten Prozess des Nähens einer Jeans so sehen, wie sie damals hergestellt wurde.

Großartige Technologie! Ich liebe die indigo-gefärbten Finger. Der Handwerker ist so cool!

Das ist zu cool! Tränen

Russisch: Ausgezeichnete Meisterklasse, kein Geschwätz und alles ist klar, umfangreiche Erfahrung in verschiedenen Nähtechniken. vollkommen komplexe und schwierige Arbeit. Viel Glück, Gesundheit und Erfolg, mein liebes Mädchen!!!

Wie viele Autos für eine Jeans, und ich bin bei 2 Nähen.

Ich bewunderte ihre Arbeit, nicht eine einzige zusätzliche Bewegung!

Englisch: Jetzt werde ich mich nie über eine 115-Dollar-Jeans beschweren, die ewig hält. Das ist wahre Handwerkskunst!

Jetzt verstehe ich, was Nähmaschinen wirklich sind. Jetzt weiß ich, was Nähen wirklich ist!

Ich liebe den Hammer und den Drückerfußtrick!

Spanisch: Was für ein Iltis, ich liebe es, ein Genie im Nähen

Wunderschön! Magische Hände ! Und wie gut die Werkstatt ausgestattet ist, wenn man jede Maschine für jede spezifische Funktion sieht, ist wie eine Reise in die Welt der Kleidung.
Herzliche Grüße aus MEXICO.

Als ich ein Kind war, dachte ich, diese Hose sei mit Magie hergestellt worden. Jetzt wird mir klar, dass es ein ganzer Prozess ist.

Polnisch: Ich bemerkte viele alte, klassische amerikanische Maschinen in gutem Zustand und schön klingend 🙂

Französisch: Bravo, Madame! Dieses Video ist ein echter Leckerbissen!

Hallo, wo finde ich den Fuß, um den Hosengürtel hochzuziehen?

Portugiesisch: um abraço. (eine Umarmung, portugiesischer Stil. Mehrfach in den Kommentaren)

Arabische, koreanische, thailändische, vietnamesische und türkische Kommentare gibts auch, ich aber ohne schnelle Handhabe, egal. Aber:

wie gut (& still) muß ein Video sein, daß sich die ganze Welt zu solchen Kommentaren hinreißen läßt!?

超かっけーーー。auch, finde ich, wie in verschiedenen Sprachkulturen mit Begeisterung umgegangen wird 😉

Mit dieser beglückenden Erfahrung am Leib (“dope little workshop!”) gehts inspiriert wieder zurück zum eigenen kleinen Werk:

Ach so, ich sollte zurückkommentieren. Und zwar a) auf die Frage: Does anybody know why she has that piece of fabric that she starts and ends each line of stitching with. Darauf gibts zwar die bekannte korrekte Antwort, damit den Nähfuß zu schonen. Mir ist aber heute(!) aufgefallen, daß man damit NIE lose Fadenenden hat, die gerne mal aus den Öhren flutschen, sollte man sofort nach dem Beenden des Nähvorgangs die Leinen abknipsen – mit dieser Technik ist immer alles fertig eingespannt für die kommende Naht! Super Trick! mui obrigado! ありがとうございます! Wieder was Cooles gelernt!

Und b) à propos 60 Minuten für eine ganze Hose – Wahnsinn2 – ich brauch ja für eine meiner kleinen Masken schon um die 40!!

Irgendwas würfelt den Zucker immer!

will meinen: die Süße des Lebens lauert hinter der nächsten Ecke und schwuppt sich kubisch in Deinen Morgenkaffee. Man muß das aber wollen! Halte also jederzeit genüg’ heiß’ Wasser ‘zu bereit!*

Für filmambitionierte Wohnungsbesatzungen, für die sicherlich irgendwann am Tag die Sonne (zum Fenster herein) scheint und alle, die gemächlich sich bewegende Bilder als Meditationsmittel für gut befunden haben, gibts heute hausgemachte Interferenz, fünfundfünfzig Sekunden lang:

Interferenz – die Überlagerung von Mustern. So würd ich das beschreiben. Muster ist so schön allgemein, so daß ich hier zeitliche und räumliche Muster zusammenlegen kann per Film 😉

Während ich das nun in Dauerschleife gucke – die Originalsequenz ist gemütliche drei Minuten lang – ich hab hier einfach nur Übergänge weggeschnitten und alles zu Meditationszwecken auf halbe Geschwindigkeit gedrosselt – während ich das mir also in Dauerrepeat/Endlosschleife reintue, tauchen interessante Seh-Irritationen auf, alle zusätzlich mitausgelöst/bedingt durch den leicht überforderten Autofokus meiner LUMIX, den ich durch Zoomen noch mehr in Verwirrung zu stürzen erledigte harhar.

Das Vorne und Hinten verschmelzen und verschwinden gar für Bruchteile von Sekunden, ebenfalls wie der Sinn der Bewegung – nach links oder nach rechts oder beides gleichzeitig? Also, mein Hirn klinkt sich nach mehrmaliger fassungsloser Analyse plötzlich aus und kann sich dann aber auf den reinen neurologischen Kitzeleffekt konzentrieren, den diese Bilder auslösen.

Ich hab den Ton (mal wieder faulheitshalber/mangels instant-Erleuchtung) weggelassen, so daß jedermann seinen eigenen entspannenden Soundtrack dazumixen kann. Ich selbst bin sehr unschlüssig, Euch dazu etwas zu empfehlen, vielleicht in eine paar Tagen Schauexperiment.

Aber dann!! Travelling without moving!! Ich durchschaue/schaue durch meine stets wachsende Bildschirmfotosammlung und wiederentdecke https://aporee.org/maps/work/geomixer.html eine geo-getaggte weltweite(!) field recording  site. (Klickt auf “show locations” und oben rechts auf “Satellit”!) . Der “Geomixer” ermöglicht, zwei verschiedene Soundquellen wie ein DJ zu behandeln. Das heißt: gegeneinander in der Lautstärke ab zu mischen, fade in and out einzustellen. Grandiosest! Gleich am ersten Abend der Entdeckung ™ teste ich Frösche aus dem indonesischen Urwald gegen die Hauptbahnhofshalle Warschau.

Testet das mal selbst! Am coolsten noch mit Musik dazu!

Das sollte natürlich unaufdringliche, auf bloße Beats plus wenige, möglichst künstliche Sounds runtergestrippte Musik sein. Mein Tipp zum Start: 3:30 von Johnny M.. Na??

*: daß ich auf diese Überschrift gekommen bin, beziehungsweise, daß diese Überschrift zu mir gekommen ist des frühen Samstag Morgens, läßt mich an eine neuliche Recherche ™ denken, wo ich auf der Liste französischer Redewendungen angelangt bin. Die hat mich bestimmt angeschubst!

PS.: Versucht, den Versuchsaufbau für mein Clipchen zu erraten!! Alles nur vorhandene Sachen! (Auch hier am Blog schon vorhanden! März, & Juni vergangenen Jahres!)

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Musik beim Interferenz-Schneiden so far, wird fortgesetzt wie gesagt:

Verdis frühe Oper “Oberto”

Als installed-er Moviepoodle- DJ würde ich aus dem Stehgreif folgende Altbekannte zum I-Loop testen:

..und noch gefunden über diesen genialen field recording-Film: die Vinyl Factory, die die Plattenleger und ihr Werk im Bewegtbild rüberbringt. Cool! Ich gleich noch ein chilliges RNB/HipHop-Set aufgetan: Music & Flowers

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aporee favs so far:

  • Camp Forktail Creek, by Peter Caeldries, 31.03.2009 06:10
  • Lithuania, Dusetos, on the brewery pontoon, by alas23/sala, 16.05.2011 15:00
  • Minamizakura, Yasu City, Shiga Prefecture, Japan: Japanese bush warbler, pheasant, and crows, by Greg Peterson, 19.04.2015 14:26
  • 2028 Ichimiyake, Yasu-shi, Shiga-ken 520-2362, Japan: Crows at Ichimiyake, by Greg Peterson, 18.03.2018 12:14
  • 5f William St S, Belfast BT1 5DY, UK: Arthur Square, by g.varoutsos, 27.03.2020 14:20
  • Malindela, Bulawayo, Zimbabwe: Dawn chorus, by radio continental drift, 26.01.2014 05:31
  • Warszawa, Poland: Main Hall at Central Train Station in Warszawa., by Andrzej Maciejewski, 26.01.2007 08:43
  • Q2711 Jalan Similajau National Park, 97000 Bintulu, Sarawak, Maleisië: frogs by the sea, by gerrit.kalsbeek, 07.12.2007 10:21 mixed w https://www.youtube.com/watch?v=doVVuQ501_w
  • Karpaz Anayolu, Dipkarpaz 99890: The sea from the Karpaz Peninsula on Cyprus., by ( nula.cc ), 05.01.2017 06:32
  • Al Sok Al Siahi, Luxor City, Luxor, Luxor Governorate, Ägypten: Luxor Streetnoise, by hotblack, 04.03.2019 08:40
  • El Maarad, Tarablus, Libanon: Inside the unfinished Niemeyer Dome, by julia.tieke, 10.02.2018 12:08, 276sectou
  • 99 Grande Rue Saint-Michel, 31400 Toulouse, France: Rebonds pneus, by Espaces Sonores-Stephane MARIN, 13.03.2020 09:45

Nur vorhandene Sachen!

Siebte Woche immerzu brav & zuhaus. Tage verbringen mit Putzen und (Mit)singen*. Cabin fever? guck ich nächtens auf youtube. Und jetzt auch noch: Vollmond im Anflug. In meinem Hinterhof bemerke ich: Geflatter. Nervöses, unflüssiges Geflatter. Das kann nur bedeuten: Fledermausnachbarn. Elstern, Falke/Sperber (einer. tatsächlich) und Raben gibts zwar auch, hab ich aber nicht in Plüsch. Also schnell nachkreated.

 

Anfangs hab ich verächtlich in mich hineingelacht, so Anfang März, als ich von diesem wie hieß er noch & seiner trashigen Idee erfuhr, durch la Quarantaine ins Zuhause gezwängt, die plödesten Ideen in Bilder rüberzudrängen. Plöd à la Wir stapeln alle Make-Up-Utensilien meiner Freundin auf ihr.. Aber heute kommt ein würdiger Nachfolger. Also googlet mal

getty + museum + art + recreation

hingestylte Wäscheberge, Staubsauger à la Laokoon, Putzmittelpapageien, Crossdresser, natürlich Klopapier international, Kinder- und Hundedarsteller, hingeschnitzte Kartoffeln… und jede Menge Subversiv-Humor –  blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y   blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y Ich hab dann hinterher auch nicht alle meiner 255 Bilder des heiteren Morgens nochmal g.e.n.a.u. durchgescrollt, war auch nicht nötig, denn DAS DA ist der Sieger:

PS.: eigentlich war alles gaanz anders, aber vielleicht liegt das Thema ja so was von auf der Hand im Mund?! Das blaulila Acrylbild nämlich da an der Wand ist von 2015. Da hab ich mal ausprobiert, zwei Farbverläufe sich ineinander begegnen zu lassen, und zwar nicht mit Auf-der-Leinwand-mischen sondern mit genau abgezirkelten Farbtopfkontingenten und studne, Langer Akri-bee. Das Bild wollte ich endlich mal vor einer galerieweißen Wand haben/zeigen. Und da kommt halt beiläufig dieses Glubschige zur Hand & diese skurrile Idee in die Quere.

Und durch die vergebliche Suche nach diesem wie hieß er noch  fand ich dann diese Goldmiene. Zeitlich nach der Fotosession!! 😉

Nachtrag am Danachtag ™ :

 

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*Musik zum Putzen und Mitsingen:  Della Reese – Della Della Cha Cha Cha

Andrea Motis – Joan Chamorro Quartet & Scott Hamilton” My Baby Just For Me” (wir steigen ein beim Trompetensolo)

Rita Payes, Joan Chamorro, Scott Robinson, Andrea Motis, I. Terraza & J. Traver: “SO DANÇO SAMBA”

Die Weite um denken, Werk Zeuge dazuer finden

So eng die Wohnung, der Lebensraum  auch scheinbar werden mag in diesen Tagen, die challenge ist: groß: und weit: denken wiehe Wahallenstehein c/o Friedrich, The Schiller: Eng ist die Welt und das Gehirn ist weit und leicht beieinander wohnen die Gedanken – (doch hart im Raume stoßen sich die Sachen). Also …

der Raum ist es, der extrem im Fokus steht. Der Raum direkt vor/um unsere(r) Nase. Aber auch der dahinter. Schnell einleuchtend nach tiny zwei Wochen Haus-Q:

die Idee von Schöner Wohnen muß aufgepimpt, die 4 Wände erweitert werden.

Der Einrichterpoodle in mir reibt sich da die Hände und sieht ein leeres, zu bespielendes Blatt vor sich diesen Frühling: Ich entdecke Neues gestern(!) in meinen eigenen, im skandalösen Erkalten begriffen scheinenden Handtaschenentwürfen, die mein kleiner elementarer Photoshop mir 2020, Ende März, grad erstaunlich verflüssigen hilft & sehe dabei merkwürdige Gebilde herschwimmen (Gegenteil von verschwimmen, Herr Doktor!), die ich mal als Ideenwerkzeuge betiteln will, ganz im Sinne von grad nochmal bitte Frau Birkenbihl: “Werkzeuge fordern und fördern (das Gehirn)”.

Gebilde mannigfacher Inspirationskraft  – und ich riechs und ich geb mir gleich zur Stunde Null der “Entdeckung” die künftige Gestaltungsregel: weiß die Form, und vier bis fünf dunklere, ins Graue wandernde Schichten leicht verschoben oder verbogen darunter – da schmeckt das ganze Gericht gleich wunderbar dreidimensional, erzeugt durch einfachste wahrnehmungs-psychologische Elemente eine sichtbare Räumlichkeit. Und als Hintergrund die bitte pure Farbrauschhaftigkeit.

Meine (also: meine) schnellen Assoziationen: Zaha Hadid, Marmorskulpturen, Raum-Schiffin-Terieur, KÜchengeräte/WErkzeuge, Masken sowie virtuelle Werke zwischen Joon Ahn, Nevena Nikolcheva und Jee Ook Choi.

Prinzip: Sachen @ home, Hindernisse zuhause umfahren, mit Spraches Hilfe deren Realität umdeuten wie: die Namen von häuslichen Geenständen vergessen, damit sie als etwas Neues entdeckbar werden. Vorstellungen einschmelzen, damit etwas Neues daraus gerinnen kann:

Das oben sind die ersten vier Gebilde, denen ich den demnächst hoffentlich  googelbaren Namen _ihbk gegeben habe.

Nachtrag am DanachTag: voilà – verläßliches Schlafhirn: der sechste Entwurf macht ein neues funky Zuhause, ob night or day:

und das zugehörige Menue ist ebenfalls “erspielt”: früher war halt jetzt eben gleich später..

Das soll nun mein Experimen(t)traum werden. Mit diversen, noch herauszudeutenden Lokationen, Funktionen, Räume n (iSv. Zimmern) und Labs. Erstes feature Kommunikation: das/der Blog mit einem Speaker nach draußen zur Welt.

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(Nicht nur Klavier-)Musik beim Großdenken heute: große Vielfalt plus: Experimente plus Spaß, bitte:

Monsieur Periné: NPR Music –  Tiny Desk Concert

Keith Kirchoff plays Toy Piano Concerto

Juana Molina – Full Performance (Live on KEXP)

Kimbra Perform ‘Two Way Street’ | Billboard Live Studio Session

Delvon Lamarr Organ Trio – Untitled (Live on KEXP)

Joey Alexander – Epistrophy (Live at Jazz Standard ft. Charnett Moffett & Ulysses Owens Jr.)

Selections #030 | Deep House Set | All Tracks By M-Sol Records | 2020 Mixed By Johnny M

Als Dessert:

Margaret Leng Tan – Sorceress of the New Piano

Bach Goldberg Variationen BWV 988 Zhu Xiao Mei

Und nochn paar Geräusche: Ken Block Drifts London 😉

Autorennen im MatheUnterricht.official!

Tief aus der persönlichen Vergangenheit, die in diesem Falle durchaus kollektiv gültig ist, gerät dieses Blatt Papier in meine OrdnerHände an diesem Nachmittag –  Zielflaggen-KaroRand just added:

Autorennen!

Solcher Art waren in meiner Einiges zurückliegenden Schulzeit die Spuren der  (Freizeit)-Vergnügungen. In den Pausen und – in diesem Falle ebenfalls möglich: unterm-Tisch-hin-und-her während langweiligen Unterrichts. Heute beschau ich mir dieses Blatt und mir fallen die überaus mathematischen Spielregeln auf, die ebenfalls tief in von der Physik bestimmten Regeln (Gesetze) für die Fahrpraxis-mit-Stift™ gründen:

Spielanleitung: man startet bei Null, der Startlinie, mit einem Pfeil von einer Karokante Länge. In der nächsten Runde, wenn der/die Gegner ebenfalls “gezogen hat/ben”, setzt man a) erst gedanklich diesen letzen Pfeil an den alten dran und hat dann b) die acht umliegenden Karokreuzungen zur Auswahl, wo denn der aktuelle Zug hingehen/enden soll. That’s all aber oho: man bildet dadurch ab:

  • Beschleunigung und Wegstrecke als Vektor(grafik)
  • echte Fahrpraxis in nachvollziehbar, das heißt
  • Beschleunigung, xxl Geschwindigkeit vs. schnelle Richtungsänderung
  • möglichst große Radien für maximale Geschwindigkeit in/durch …
  • Idealkurven-suche
  • strategische Fahrbahnausnutzung – um den Gegner ausbremsen zu können. 

Schießt man übers Ziel hinaus durch Unbedachtsamkeit/Ablenkung seitens ähem dritter Personen – zum Glück sind hier alle einstigen “Fahrfehler” wunderbar erhalten – startet man von außerhalbgeschleudert der Spielbahn wieder mit dem Einheitsvektor. Wie ihr seht, kann man auch Strafrouten verhängen/abmachen…

Vor dem Rennen wird auf einem KaroPapier erstmal die Streckenführung aufgemalt. Wie Ihr seht mit Sympathsie für allerlei Schikanen und NoGo Punkte.. Das kann man genauso wie das Fahren auch im Wechsel machen, denn jede Strecke gilt nur für ein Rennen, sie ist ja hinterher vollgemalt. Dafür: gelebte/gespielte Mathematik/Physik! Gamification ohne PC ! Nur mit nem “Full screen fun editor” 😉

Also mein Voting für: siehe Betreff 😉

Was mir heute an Autorennen Spaß macht, ist natürlich digitaler Natur: Re:Volt-selbst-gefahren-haben.de oder zuschauersportlich cinesystematisch Verfolgungsjagden kucken. Gespielte wie das auf Uncharted 4 oder das u.a. drohnengefilmte, musikfreie(!), superlehreich-fürn-moviepoodle: RED BULL TIANMENSHAN MOUNTAIN DRIFT KING BATTLE, (Guckt Euch diese wahnsinnig vielen Schnitte, Kamerastandpunkte, Reißschwenks vs. Zooms, Drohnenschatten und -fahrten, höret&staunet über das Sounddesign – Geräuschkulissenschieberei plus diese Pausen! Auchoder (wieder back to old school) die Flucht aus dem verkehrs-infarktuösen Turin mit den Minis in “Italian Job” von 1969..

Tja, und was finde ich übers Schreiben zu diesem alten zeitlosen Kram? Den Mathelehrer/youtube-Star Daniel Jung, der 200 Millionen(!) Klicks auf Matheunterricht generiert hat…mega!!

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Musik beim Schreiben heute und passend zum Sturmtief Sabine:

Stay In The House #1 | Deep House Set | 2017 Mixed By Johnny M

Heute entdeckt: das Bindeglied zwischen Floristik und Kollisionssport

Aus dem bescheidenen Plan der am Vormittag angestrebten (und prompt geglückten) Akquise eines einfachsten Deckels für einen meiner blauen Eimer wurde – wie immer im Marktkaufhaus – ein Haul der serendipischen Art (oder der seren-diebischen-Freude-am-neuen-,-skurrilen-Objekt-Kauf), brachte sie doch eine Idee von zwischen-den-Welten ins Haus. Denn auf dem zu Fotozwecken entfernten Barcode-haltigen Aufkleber fand sich durch Googeln dieser obligaten Nummer die unfaßbare Wortkreation “Liegevase Quarterback”. Und kommt damit verbal ganz exzentrisch nah an die fotografischen Möglichkeiten dieses Aliens:


Wie der Bug eines die Wellen durchpflügenden Boliden, dem Flügel eines futuristischen StraßenCruisers im Style einer Cheryl Kelley, der prallen Seite eines passiernden Riesenfischs oder psychedelisch-stylischen space ships in einem nicht ganz schwarz-weißen Abendfüller. Oder, frisch entdeckt und nachgetragen am 19. Jänner, eine weitere kühne Version eines port authority wie die/das in Antwerpen??

Und das mit einfachsten Ingredienzien (Hintergrund= metallgebürsteter Karton)..

..gelingen sehr schnittig-stylische Bilder, von U-Boot/Raubfischklon ohne Wasser im Anmarschflug..

..zu irritierend kontrastigen = irreführenden Katalogbildern..
oder fehlerhaften welchen, mit besagten, unentfernten, das heißt irgendwann für immer super störenden Etikettenrechteck in der Standellips:e:
Next try: mit frisch zugeflogenen, schnell fahrig=fugenbetonend zusammengeklebten Dokumenten-Klarsichthüllen in feuerwehrrot mit Druckknopf(!) mutiert alles flugs…zum Geheim-Agenten-Bar-Outfit – was auch an den schon bekannten StilGläsern liegen mag OK OK – oder vielleicht am durch besagten Hintergrundpfusch suggerierten… Fadenkreuz??:


Hier oben sieht man e.n.d.l.i.c.h. ganz deutlich die angestrebte Design-Verwandtschaft. Na, man steht auf dem Schlauch? Dann schaut mal auf Steelers vs. Packers– na, wo fliegt es denn?

Und unter Zuhilfenahme des ebenfalls zugeflogenen Retrotischchen und Mischlichtfake gelang diese sehr spezielle (Film?)Stimmung:

DAS weckt den digitalen Sommelier in mir und ich “empfehle” folgende beiden Drinks: darf es stylischer oder eher (bild-)stimmiger sein?

 

Produktfotografie+, mon amour!

Demnächst vesuch ich mal die vorgesehene? Verwendung-im-Bild mit.. liegend drapierten Blumen, Peterle,… oder wäre die gar: Spiralen werfen?… Hier auf jeden Fall ein herzliches, ungesponsertes Danke für diese Inspirations- & Weltverbindungsskulptur ans Bamberger  derudesign.com!

Screenshot diary – am Tag daNachtrag – ich gehe ja mittlerweile standardmäßig opulent ™ mit Galerie-tags um siehe die aktuellen 8:Da gibts ein interessantes Ergebnis/eine anregende Bildnachbarschaft bei “#nicht stehen”:

Schnelles Fazit zwischendurch: ich muß einfach mehr sexy Zebrastreifen auf meiner Seite einbauen ;-))

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Musik beim Fotografieren und Schreiben heute:

So Inagawa: “Side Ways”

Noiseshaper: “King Size Dub Special”,  Echo Beach, 2019

St. Germain: “Boulevard”, F Communication, 1995

Harry? Down The Chimney? Tonight?

Nen Weihnachtsmann, der durchs Kamin herab sich beeilt, fand ich als NichtenGländer schon immer absurd – bereits in einem Alter, als ich dieses Wort noch gar nicht kannte. Und nun, Jahre später mit Blick auf Kraftwerksschlote hat sich daran null verbessert, also: keinen Deut weniger.
Aber altes Leben a brauchen lassen, das gefällt mir sehr gut. Heute abend und ich wette, morgen früh immer noch, und mit all diesen herübergeretteten, aus alten Kontexten losgelösten Gegenständen, die sich mit frisch vorgefundenen zu neuen aufregenden paaren (lassen), startet ein neues taufrisches Kapitel, und ich ahne, es wird die tags “Einrichter” und “Produktfotografie” tragen.

Hier als erstes NeuDingDesign: alte ( 20 Jahre, no kidding) Resopallochplatten mit neuen frisch vorm Sperrmüll geretteten™ Tischlerplatten in chiqer SchwarzeSche – ich bin schon ganz wild, das Ding sich auf dem ibee Karusell drehen zu sehen – im Gegenlicht: Spannende Aufgabe für die Befestigung der Teile miteinander: wie lenke ich die Kraft der flachköpfigen Spanplattenschrauben um 30 – 45° um, damit diese beim Anziehen die Platten durch ihre konische Form nicht sprengen? Meine Lösung: Selbstsichernde Mütter!

Und beim frisch Februar 2018 entdeckten innenarchitektonischen Suchen mit diesem Bild finde ich die freaky JBL Paragon D4400 one of the most sought after vintage audiophile speakers ever made. Wow.

Mit “Produktfotografie” meine ich heute ganz klassisch für eBay aufzunehmende Gegenstände wie diese Sitzskulptur aus den die-Zukunft-heranahnen-spürenden Achtzigern. Erinnert sich noch jemand an den “Balans” ? «Ein revolutionäres Design, das 1979 eingeführt wurde und das selbst während des Sitzens die Bewegung fördert» schwärmt die 2019er amazon ProduktinFo. “Während des Sitzens die Bewegung fördern” – das erklär mal ner heutigen couch potato..  das geht überhaupt nicht zusammen – für Beewgung gibts heuer doch das Ring Fit Adventure! (nein, immer noch keine Werbung/gesponserte KontoBewegung, das ist Gamification von Pilates!)

…oder ein aus 2Quadraten und 6gleichseitigen Dreiecken zusammengesertzten Modul-Konferenztisch-Trio (jede Kante bis auf eine 70cm), das ich zur Inspiration mal mit etwas Naturstreifen aufgeschneckt habe, um das Ganze mal nicht so prosaisch rüberzubringen, welche Muster man damit “legen” kann (die Stühle sind schon weg, die Tische zu schlicht für hier, sorry):

..ein weiterer ultraspannender Punkt sind die lose aus den Umzugskartons auftauchenden Beleuchtungskörper. Am meisten Spaß macht mir der bei einem früheren Transport zerbrochene Lichtkasten, der nur noch aus einer Klappe und der mit 5 Mini-Neonröhren bestückten Rückwand besteht. Extrem flexibel einsetzbare Lichtquelle, das!  Fotos folgen!

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Musik beim Baum schmücken Zebra-streifen heute:

Cecilia Grace Music: “Santa Baby”

Brian Setzer Orchestra: “Jingle Bells”  – für Klassikfreaks: der kann auch Tschaikowsky!

Le demi-monde de ma rotonde…

Wenn man für notwendige Handwerkerarbeiten tagweise zur home-Verfügung stehen muß und dann noch, wenns losgeht, angestammte Einbauten zu Diagnosezwecken entfernen, könnte das Ursprung einigen Unmutes sein. Überraschenderweise nicht so bei mir:

Man demontiert durch jahrelangen Wanddruck™ rundgebogene HolzfaserFlächen und bemerkt, wenn sie dann unten am Boden – und damit eigentlich  im Weg stehen – oops, das ist ja ne super gebogene Hintergrund-Fläche zum Fotografieren! Und Filmen! Vom Himmel gefallenes Serendip!! Ein weiterer Baustein zum Magischen Kabinett 😉

Das Magische Kabinett (für Produktfotografie) so far: der (heute) gläsern belegte Drehtisch, mindestens 1 Gegenstand mit Schauwert drauf, Reflektionen, Schatten Vexiereffekt und am Horizont: die charakteristische Wölbung 😉 Die ist nicht nur als bloßer oberer Rand von Wert, vielmehr als konkaver Schatten- und Reflektionenfänger, der besonderes Flair und Bildtiefenwirkung fürs Foto erzeugen hilft, grad so wie neulich das verchromte, am Sperrmüll gelandete Alien mit seinen Lichtfächer-werfenden Rohrbeinen:

Heute unter dem “Eis”:  Farbkarton mit gebürsteter Metalloptik. Und natürlich noch die digitalen Bildwerkzeuge, die nicht nur flugs Gegenlichtflecken erzeugen (unten) und so die merkwürdig nach innen gekehrte Beleuchtung des gespiegelten Duos “plausibilisieren” –  auch die Möglichkeiten, Schrift bildgestalterisch (heute: die Perspektive-verstärkend) einzusetzen, komplettiert das Kabinett:

.. und über die 1.-Verwendung des Begriffs Rotunde finde ich: das Innen derselben  at Ranelagh Gardens. Wow. Canaletto. 1722-1780.

und für die Menüversion faltet man eben mal andersrum (die Symmetrie):

Da bin ich – wie Ihr seht –  grad im ersten, hochspannenden Experimentierstadium! Drei Tage später: Sonntagsbilder in Glas und Schwarz und Weiß und Stahl(draht)locken:

Die à-Proposse des Tages:

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Musik dazu!:

Mayer Hawthorne: “A Strange Arrangement”, Stones Throw 2018

Ben: “l’oncle soul” , Motown France, 2010

Jamie Lidell: “Jim”, WARP, 2009

Harrison BDP – Hard Boiled

The Nerdy Road to Neue Ode an die Mode

Während die einen sonntags ihren Garten harken, die andern «lustlos ist die Haselnuß» singen, ergreift indes mich in der Am-7.-Tage-sollst-Du-Stille das Gefühl der Herausforderung. Die nämlich, aus bloßen wenigen, in der Werkstatt fahrig geschossenen Fotos™ etwas Neues hin zu bekommen. Irgendwie lotteriemäßig. Wie auf Zuruf aus dem Publikum. Oder mit verbunden’ Augen in den (Jack)pot greifen.

Heute mal: Glitzer ‘n’ pink – für Mode?immer gut.Erstmal silbern glänzende Fischschuppenroofs in der Farbpapiercollagentechnik à la plage isolee. Oder sehe ich da eher Strandbrandungsbilder aus Paillettendämmen und -meer?  Who knows.. Dann gehts über zu raketomenalen Begegnungen à la Fang-den-Hut..

Dann zum Discoburgenbau am Strand mit handgenagelten Bretterdächern. Unten, außerhalb des Bildes (aber innerhalb meiner Fantasie): der zugehörige Sandhaufen, auf dem das alles steht….

Zoomen-auf Burgfried in Glamourkleid…
Dann Boden-Verlegen einmal anders: diesen unbekümmert hin und her und dann ooops hochgeschoben, erkannte ich plötzlich den Torso, gar richtig mit so Taille/Hüfte und  schräg ablaufender Rockkante. Wow. Von da ein winziger Schritt, mal eine meiner Handtaschenentwürfe im Startbild mitzuverwenden:

Nach einigen weiteren Geschiebe und Gesichtsumrisserfinden wurde nun die untige, irgendwie elisabethanische Modenschau draus:..zusammen mit dem immer zugehörigen Portfolio-Menue, angereget vom Wissen um die Möglichkeit, Kunst aufzuräumen – (Danke, Urs, the Wehrli):

Als Auslöser(!) für dieses Post sollte natürlich auch Erwähnung finden: die neue Soodlepoodle-Galerie namens neueOdeandieMode.

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Musik beim Startbildbasteln heute:

Franz Schubert: “Sinfonie No. 5, B-Dur”, D 485 und seine famose 6. in C-Dur, D 589 (Barenboim/Berliner Philharmoniker)

Sidney Youngblood: “Feeling Free”, Circa Records, 1989

A und Prop O:

Gebastelt wurde das (fast alles) aus diesem Bild- plus mehr Schuppen eines zweiten und der Farbnummer E417D6 als Concealer: das ist doch.. wieder ein perfekt rätselhaft ungestülptes Beispielbild, per Einrichterpoodle-vs-Googletechnik neue Architekturschätzchen zu finden 😉 Heute dadurch dazu: die Louis-Vuitton-Foundation, Paris, die Tama Art University Library, Tokyo, und eine coole Art, sich ein Dach aus Holz zu, äh, erflechten?