Category Archives: Entdeckung right heute

Heute entdeckt: das Bindeglied zwischen Floristik und Kollisionssport

Aus dem bescheidenen Plan der am Vormittag angestrebten (und prompt geglückten) Akquise eines einfachsten Deckels für einen meiner blauen Eimer wurde – wie immer im Marktkaufhaus – ein Haul der serendipischen Art (oder der seren-diebischen-Freude-am-neuen-,-skurrilen-Objekt-Kauf), brachte sie doch eine Idee von zwischen-den-Welten ins Haus. Denn auf dem zu Fotozwecken entfernten Barcode-haltigen Aufkleber fand sich durch Googeln dieser obligaten Nummer die unfaßbare Wortkreation “Liegevase Quarterback”. Und kommt damit verbal ganz exzentrisch nah an die fotografischen Möglichkeiten dieses Aliens:


Wie der Bug eines die Wellen durchpflügenden Boliden, dem Flügel eines futuristischen StraßenCruisers im Style einer Cheryl Kelley, der prallen Seite eines passiernden Riesenfischs oder psychedelisch-stylischen space ships in einem nicht ganz schwarz-weißen Abendfüller. Oder, frisch entdeckt und nachgetragen am 19. Jänner, eine weitere kühne Version eines port authority wie die/das in Antwerpen??

Und das mit einfachsten Ingredienzien (Hintergrund= metallgebürsteter Karton)..

..gelingen sehr schnittig-stylische Bilder, von U-Boot/Raubfischklon ohne Wasser im Anmarschflug..

..zu irritierend kontrastigen = irreführenden Katalogbildern..
oder fehlerhaften welchen, mit besagten, unentfernten, das heißt irgendwann für immer super störenden Etikettenrechteck in der Standellips:e:
Next try: mit frisch zugeflogenen, schnell fahrig=fugenbetonend zusammengeklebten Dokumenten-Klarsichthüllen in feuerwehrrot mit Druckknopf(!) mutiert alles flugs…zum Geheim-Agenten-Bar-Outfit – was auch an den schon bekannten StilGläsern liegen mag OK OK – oder vielleicht am durch besagten Hintergrundpfusch suggerierten… Fadenkreuz??:


Hier oben sieht man e.n.d.l.i.c.h. ganz deutlich die angestrebte Design-Verwandtschaft. Na, man steht auf dem Schlauch? Dann schaut mal auf Steelers vs. Packers– na, wo fliegt es denn?

Und unter Zuhilfenahme des ebenfalls zugeflogenen Retrotischchen und Mischlichtfake gelang diese sehr spezielle (Film?)Stimmung:

DAS weckt den digitalen Sommelier in mir und ich “empfehle” folgende beiden Drinks: darf es stylischer oder eher (bild-)stimmiger sein?

 

Produktfotografie+, mon amour!

Demnächst vesuch ich mal die vorgesehene? Verwendung-im-Bild mit.. liegend drapierten Blumen, Peterle,… oder wäre die gar: Spiralen werfen?… Hier auf jeden Fall ein herzliches, ungesponsertes Danke für diese Inspirations- & Weltverbindungsskulptur ans Bamberger  derudesign.com!

Screenshot diary – am Tag daNachtrag – ich gehe ja mittlerweile standardmäßig opulent ™ mit Galerie-tags um siehe die aktuellen 8:Da gibts ein interessantes Ergebnis/eine anregende Bildnachbarschaft bei “#nicht stehen”:

Schnelles Fazit zwischendurch: ich muß einfach mehr sexy Zebrastreifen auf meiner Seite einbauen ;-))

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Musik beim Fotografieren und Schreiben heute:

So Inagawa: “Side Ways”

Noiseshaper: “King Size Dub Special”,  Echo Beach, 2019

St. Germain: “Boulevard”, F Communication, 1995

Harry? Down The Chimney? Tonight?

Nen Weihnachtsmann, der durchs Kamin herab sich beeilt, fand ich als NichtenGländer schon immer absurd – bereits in einem Alter, als ich dieses Wort noch gar nicht kannte. Und nun, Jahre später mit Blick auf Kraftwerksschlote hat sich daran null verbessert, also: keinen Deut weniger.
Aber altes Leben a brauchen lassen, das gefällt mir sehr gut. Heute abend und ich wette, morgen früh immer noch, und mit all diesen herübergeretteten, aus alten Kontexten losgelösten Gegenständen, die sich mit frisch vorgefundenen zu neuen aufregenden paaren (lassen), startet ein neues taufrisches Kapitel, und ich ahne, es wird die tags “Einrichter” und “Produktfotografie” tragen.

Hier als erstes NeuDingDesign: alte ( 20 Jahre, no kidding) Resopallochplatten mit neuen frisch vorm Sperrmüll geretteten™ Tischlerplatten in chiqer SchwarzeSche – ich bin schon ganz wild, das Ding sich auf dem ibee Karusell drehen zu sehen – im Gegenlicht: Spannende Aufgabe für die Befestigung der Teile miteinander: wie lenke ich die Kraft der flachköpfigen Spanplattenschrauben um 30 – 45° um, damit diese beim Anziehen die Platten durch ihre konische Form nicht sprengen? Meine Lösung: Selbstsichernde Mütter!

Und beim frisch Februar 2018 entdeckten innenarchitektonischen Suchen mit diesem Bild finde ich die freaky JBL Paragon D4400 one of the most sought after vintage audiophile speakers ever made. Wow.

Mit “Produktfotografie” meine ich heute ganz klassisch für eBay aufzunehmende Gegenstände wie diese Sitzskulptur aus den die-Zukunft-heranahnen-spürenden Achtzigern. Erinnert sich noch jemand an den “Balans” ? «Ein revolutionäres Design, das 1979 eingeführt wurde und das selbst während des Sitzens die Bewegung fördert» schwärmt die 2019er amazon ProduktinFo. “Während des Sitzens die Bewegung fördern” – das erklär mal ner heutigen couch potato..  das geht überhaupt nicht zusammen – für Beewgung gibts heuer doch das Ring Fit Adventure! (nein, immer noch keine Werbung/gesponserte KontoBewegung, das ist Gamification von Pilates!)

…oder ein aus 2Quadraten und 6gleichseitigen Dreiecken zusammengesertzten Modul-Konferenztisch-Trio (jede Kante bis auf eine 70cm), das ich zur Inspiration mal mit etwas Naturstreifen aufgeschneckt habe, um das Ganze mal nicht so prosaisch rüberzubringen, welche Muster man damit “legen” kann (die Stühle sind schon weg, die Tische zu schlicht für hier, sorry):

..ein weiterer ultraspannender Punkt sind die lose aus den Umzugskartons auftauchenden Beleuchtungskörper. Am meisten Spaß macht mir der bei einem früheren Transport zerbrochene Lichtkasten, der nur noch aus einer Klappe und der mit 5 Mini-Neonröhren bestückten Rückwand besteht. Extrem flexibel einsetzbare Lichtquelle, das!  Fotos folgen!

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Musik beim Baum schmücken Zebra-streifen heute:

Cecilia Grace Music: “Santa Baby”

Brian Setzer Orchestra: “Jingle Bells”  – für Klassikfreaks: der kann auch Tschaikowsky!

Le demi-monde de ma rotonde…

Wenn man für notwendige Handwerkerarbeiten tagweise zur home-Verfügung stehen muß und dann noch, wenns losgeht, angestammte Einbauten zu Diagnosezwecken entfernen, könnte das Ursprung einigen Unmutes sein. Überraschenderweise nicht so bei mir:

Man demontiert durch jahrelangen Wanddruck™ rundgebogene HolzfaserFlächen und bemerkt, wenn sie dann unten am Boden – und damit eigentlich  im Weg stehen – oops, das ist ja ne super gebogene Hintergrund-Fläche zum Fotografieren! Und Filmen! Vom Himmel gefallenes Serendip!! Ein weiterer Baustein zum Magischen Kabinett 😉

Das Magische Kabinett (für Produktfotografie) so far: der (heute) gläsern belegte Drehtisch, mindestens 1 Gegenstand mit Schauwert drauf, Reflektionen, Schatten Vexiereffekt und am Horizont: die charakteristische Wölbung 😉 Die ist nicht nur als bloßer oberer Rand von Wert, vielmehr als konkaver Schatten- und Reflektionenfänger, der besonderes Flair und Bildtiefenwirkung fürs Foto erzeugen hilft, grad so wie neulich das verchromte, am Sperrmüll gelandete Alien mit seinen Lichtfächer-werfenden Rohrbeinen:

Heute unter dem “Eis”:  Farbkarton mit gebürsteter Metalloptik. Und natürlich noch die digitalen Bildwerkzeuge, die nicht nur flugs Gegenlichtflecken erzeugen (unten) und so die merkwürdig nach innen gekehrte Beleuchtung des gespiegelten Duos “plausibilisieren” –  auch die Möglichkeiten, Schrift bildgestalterisch (heute: die Perspektive-verstärkend) einzusetzen, komplettiert das Kabinett:

.. und über die 1.-Verwendung des Begriffs Rotunde finde ich: das Innen derselben  at Ranelagh Gardens. Wow. Canaletto. 1722-1780.

und für die Menüversion faltet man eben mal andersrum (die Symmetrie):

Da bin ich – wie Ihr seht –  grad im ersten, hochspannenden Experimentierstadium! Drei Tage später: Sonntagsbilder in Glas und Schwarz und Weiß und Stahl(draht)locken:

Die à-Proposse des Tages:

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Musik dazu!:

Mayer Hawthorne: “A Strange Arrangement”, Stones Throw 2018

Ben: “l’oncle soul” , Motown France, 2010

Jamie Lidell: “Jim”, WARP, 2009

Harrison BDP – Hard Boiled

The Nerdy Road to Neue Ode an die Mode

Während die einen sonntags ihren Garten harken, die andern «lustlos ist die Haselnuß» singen, ergreift indes mich in der Am-7.-Tage-sollst-Du-Stille das Gefühl der Herausforderung. Die nämlich, aus bloßen wenigen, in der Werkstatt fahrig geschossenen Fotos™ etwas Neues hin zu bekommen. Irgendwie lotteriemäßig. Wie auf Zuruf aus dem Publikum. Oder mit verbunden’ Augen in den (Jack)pot greifen.

Heute mal: Glitzer ‘n’ pink – für Mode?immer gut.Erstmal silbern glänzende Fischschuppenroofs in der Farbpapiercollagentechnik à la plage isolee. Oder sehe ich da eher Strandbrandungsbilder aus Paillettendämmen und -meer?  Who knows.. Dann gehts über zu raketomenalen Begegnungen à la Fang-den-Hut..

Dann zum Discoburgenbau am Strand mit handgenagelten Bretterdächern. Unten, außerhalb des Bildes (aber innerhalb meiner Fantasie): der zugehörige Sandhaufen, auf dem das alles steht….

Zoomen-auf Burgfried in Glamourkleid…
Dann Boden-Verlegen einmal anders: diesen unbekümmert hin und her und dann ooops hochgeschoben, erkannte ich plötzlich den Torso, gar richtig mit so Taille/Hüfte und  schräg ablaufender Rockkante. Wow. Von da ein winziger Schritt, mal eine meiner Handtaschenentwürfe im Startbild mitzuverwenden:

Nach einigen weiteren Geschiebe und Gesichtsumrisserfinden wurde nun die untige, irgendwie elisabethanische Modenschau draus:..zusammen mit dem immer zugehörigen Portfolio-Menue, angereget vom Wissen um die Möglichkeit, Kunst aufzuräumen – (Danke, Urs, the Wehrli):

Als Auslöser(!) für dieses Post sollte natürlich auch Erwähnung finden: die neue Soodlepoodle-Galerie namens neueOdeandieMode.

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Musik beim Startbildbasteln heute:

Franz Schubert: “Sinfonie No. 5, B-Dur”, D 485 und seine famose 6. in C-Dur, D 589 (Barenboim/Berliner Philharmoniker)

Sidney Youngblood: “Feeling Free”, Circa Records, 1989

A und Prop O:

Gebastelt wurde das (fast alles) aus diesem Bild- plus mehr Schuppen eines zweiten und der Farbnummer E417D6 als Concealer: das ist doch.. wieder ein perfekt rätselhaft ungestülptes Beispielbild, per Einrichterpoodle-vs-Googletechnik neue Architekturschätzchen zu finden 😉 Heute dadurch dazu: die Louis-Vuitton-Foundation, Paris, die Tama Art University Library, Tokyo, und eine coole Art, sich ein Dach aus Holz zu, äh, erflechten?

Neue Gedanken bauen

Von Gedenkbauten zu gebauten neuen Gedanken. Alles per Internet, mit etwas Muse, Neugier und viel festen Willen, sich dem Staunen verführen zu lassen. Entdeckt unlängst mit den fantastisch weitreichenden Möglichkeiten, per Suchmaschine-plus-Bilderupload zu neuen Ufern zu gelangen, hab ich heute via Suche* erst nach dem Mount Herzl Memorial, darüber den Artikel auf floornature.de, anschließend daselbst drauf den Architekten David Chipperfield mit dessen Amorpacific Headquarters, Seoul, anschließend- ebenfalls per Bilderübersichts-EingabeBefehl:

Anlaß, im eigenen kleinen Kosmos @ home nach vielleicht solchen Erscheinungen zu suchen. Oder, falls die Funde etwas zu humble sind, mit nem kleinen Abendrot über der JeansDünenStecknadelKarawane nachzuhelfen 😉 A propos – kennt ihr dieses extrem wuchtige Foto von Brad Pitt kopfüber-auf-den-Dünen? Auf so ne Idee/Markenzeichen kommt nur einer: Ryan McGinley mal wieder…

*So ging das mit meiner handgeklickten (Browser-)Verlaufskette, wo man von wo nach wohin man gelangt – na sowas finde ich immer sehr interessant und hab sie Euch deshalb mal aufnotiert.

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Musik beim/mit Staunen heute:

Kitty MacFarlane: “Namer Of Clouds” – die als Zwischenansage vom Livemitschnitt vom 14. März 2019 von sardinischer Muschelseide erzählt – Anregung für meine Handtaschenrecherche aus völlig unerwarteter Ecke WOW. Big Cheers, Kitty!

Sternennebel zum Selbst(ein)bau

Obsessed with dem Bilder-Suchwort “Frühstückstisch” auf meiner Site seit einer Woche finde ich damit gerade ein sehr, ich sag mal fluides KrimiCoverMenuebild meines stillgelegten/abgeschlossenen reingretchen.de vom Dezember ’15 wieder. Das da:

Lade es in die Google Bildersuche hoch, bekomme den Vorschlag “Poster” und entdecke – abgesehen von jeder Menge recht beeindrockender anderer Inspirationen über ein Bild namens “Lost Boy” den Künstler Ash Thorp (hier ein interessantes Interview auf medium.com). Dann via greyscalegorilla.com und Neugierde, was sich seit 1988 mit dem KultManga AKIRA getan hat – ich war im Kino –  und einem  quicken Klick  aufs Rocketstock-feature den Nebula, das ebenfalls/wiederums fluides Download-Paket dieser erstaunlichen studiogemachten, selbstgeträufelten, eigenhändig pipettierten Space-Nebelsammlung:


Und so fließt sich der Kreis..

Unsere Soundtrack-Empfehlung: Hören Sie dazu ein sehr spacig-schwebendes Tangerine Dream Cover “Love On a Real Train” und staunen Sie über die coole Live-Optik elektronischer Musikerzeugung bumm.

 

 

Unterwegs in PinX’O’Land

Ein neues Terrain für meine PinXoGraphien tut sich auf: als Motiv, Landschaft, Setting,

Handlungs”ort” für… VideoGames.

Wow! Wie kommts? Ich entdecke gerade heute abend Musik, Trailer und Making-Of des Spiels Samorost 3 -in dieser Reihenfolge(!): mitten im Makro-Unterholz zwischen Krabbeltierchen, Pilzen und Totemgeistern entwickelt sich die märchenhaft-psychedelisch “behauchte” Handlung. “Passend” daher kommen diese vier neuen PinXoGraphien – denkt einfach mal eine tiny herumwandelnde (Spiel)figur hinein! Und hört dazu  – siehe unten!

Super anregend, urkomisch und abgedreht das Making-Of des Sounddesigns:

…seit heute kenne ich ne neue musikalische(!) Verwendung von Lollies, belutschten 😉 Und die Tätigkeit des Totem Spirit VoiceOvers

Ich finde im Archiv – und bestimmt übermorgen auf dem nächsten Blatt –  ein paar weltalltaugliche Bilder für space adventures …wie Ihr seht: die Übergänge sind fließend!

Weiterhin entdeckt: das Independent Game Festival

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Musik beim Schreiben heute: logo

Samorost 3 – Original Game Soundtrack

Ich habs gereinigt. Da ist es losgegangen.

 

Strick mir nen Computerfehler heißt mein gestern aus der Versenkung wieder hervorgeholter Blogartikel vom September 2013. Das Video, das damals verlinkte, ist noch da, allerdings hat Vimeo das Einbetten abgeschafft. Also mußte, könnte und dürfte ein schnelles Ersatzbild zum Draufklicken her.

Als Stil(isierungs)vorlage hab ich angefangen, dieses typische Quadratestrickmuster im Film am Display nachzubauen. Geriet aber, als es auf die Glitch Erzeugung und ich ohne paraten HEX Editor kam, vom Weg ab und hab die entstandenen, sich überlagernden “Schachbretter” angefangen gegeneinander zu drehen. Kleiner und kleiner zu ziehen. Während sich die “Farben” gegeneinander subtrahieren. Das kann nur n Rechner..

Welch merkwürdige Anmutung! Welch auskragende Echos!

Bumbum dazu: In Deep Analysis | Deep House Set | 2017 Mixed By Johnny M 120.826 Aufrufe grad jetzt.

OOPS. Nach | : trag tags danach : | Ich hätte Brandwache halten sollen 😉

Programmieren lernen bedeutet digitale Mündigkeit erlangen.

Ein lehrerhaft-an-eltern-appellierendes Statement, das das viel griffigere

der unbeschreiblichen Patricia Cammarata. Ich sag da nur: Meine Kinder als Bauwerke ,-)

PS.: rübergepastet von meiner Fotografenseite von wegen à propos: denselbsten (Humor) in Bildern von Julie Blackmon..

PPS.: für alle, denen Gameplays gucken nichts sagt: dann bleibt eben das Lesen-über-Videospiele auf dem spieleratgeber-nrw.de