Category Archives: Entdeckung right heute

Sternennebel zum Selbst(ein)bau

Obsessed with dem Bilder-Suchwort “Frühstückstisch” auf meiner Site seit einer Woche finde ich damit gerade ein sehr, ich sag mal fluides KrimiCoverMenuebild meines stillgelegten/abgeschlossenen reingretchen.de vom Dezember ’15 wieder. Das da:

Lade es in die Google Bildersuche hoch, bekomme den Vorschlag “Poster” und entdecke – abgesehen von jeder Menge recht beeindrockender anderer Inspirationen über ein Bild namens “Lost Boy” den Künstler Ash Thorp (hier ein interessantes Interview auf medium.com). Dann via greyscalegorilla.com und Neugierde, was sich seit 1988 mit dem KultManga AKIRA getan hat – ich war im Kino –  und einem  quicken Klick  aufs Rocketstock-feature den Nebula, das ebenfalls/wiederums fluides Download-Paket dieser erstaunlichen studiogemachten, selbstgeträufelten, eigenhändig pipettierten Space-Nebelsammlung:


Und so fließt sich der Kreis..

Unsere Soundtrack-Empfehlung: Hören Sie dazu ein sehr spacig-schwebendes Tangerine Dream Cover “Love On a Real Train” und staunen Sie über die coole Live-Optik elektronischer Musikerzeugung bumm.

 

 

Unterwegs in PinX’O’Land

Ein neues Terrain für meine PinXoGraphien tut sich auf: als Motiv, Landschaft, Setting,

Handlungs”ort” für… VideoGames.

Wow! Wie kommts? Ich entdecke gerade heute abend Musik, Trailer und Making-Of des Spiels Samorost 3 -in dieser Reihenfolge(!): mitten im Makro-Unterholz zwischen Krabbeltierchen, Pilzen und Totemgeistern entwickelt sich die märchenhaft-psychedelisch “behauchte” Handlung. “Passend” daher kommen diese vier neuen PinXoGraphien – denkt einfach mal eine tiny herumwandelnde (Spiel)figur hinein! Und hört dazu  – siehe unten!

Super anregend, urkomisch und abgedreht das Making-Of des Sounddesigns:

…seit heute kenne ich ne neue musikalische(!) Verwendung von Lollies, belutschten 😉 Und die Tätigkeit des Totem Spirit VoiceOvers

Ich finde im Archiv – und bestimmt übermorgen auf dem nächsten Blatt –  ein paar weltalltaugliche Bilder für space adventures …wie Ihr seht: die Übergänge sind fließend!

Weiterhin entdeckt: das Independent Game Festival

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Musik beim Schreiben heute: logo

Samorost 3 – Original Game Soundtrack

Ich habs gereinigt. Da ist es losgegangen.

 

Strick mir nen Computerfehler heißt mein gestern aus der Versenkung wieder hervorgeholter Blogartikel vom September 2013. Das Video, das damals verlinkte, ist noch da, allerdings hat Vimeo das Einbetten abgeschafft. Also mußte, könnte und dürfte ein schnelles Ersatzbild zum Draufklicken her.

Als Stil(isierungs)vorlage hab ich angefangen, dieses typische Quadratestrickmuster im Film am Display nachzubauen. Geriet aber, als es auf die Glitch Erzeugung und ich ohne paraten HEX Editor kam, vom Weg ab und hab die entstandenen, sich überlagernden “Schachbretter” angefangen gegeneinander zu drehen. Kleiner und kleiner zu ziehen. Während sich die “Farben” gegeneinander subtrahieren. Das kann nur n Rechner..

Welch merkwürdige Anmutung! Welch auskragende Echos!

Bumbum dazu: In Deep Analysis | Deep House Set | 2017 Mixed By Johnny M 120.826 Aufrufe grad jetzt.

OOPS. Nach | : trag tags danach : | Ich hätte Brandwache halten sollen 😉

Programmieren lernen bedeutet digitale Mündigkeit erlangen.

Ein lehrerhaft-an-eltern-appellierendes Statement, das das viel griffigere

der unbeschreiblichen Patricia Cammarata. Ich sag da nur: Meine Kinder als Bauwerke ,-)

PS.: rübergepastet von meiner Fotografenseite von wegen à propos: denselbsten (Humor) in Bildern von Julie Blackmon..

PPS.: für alle, denen Gameplays gucken nichts sagt: dann bleibt eben das Lesen-über-Videospiele auf dem spieleratgeber-nrw.de

Möbellagerung nach der Sznurówki-Methode

Sznurówki, das ist polnisch und heißt Schnürsenkel (mehrere)(Plural). Haben mir meine Kolleginnen auf der Arbeit beigebracht. Ein drolliges Wort mit nem lustig-niedlichen sound – wie eine kindsbeliebte Zeichentrickfigur, grad halt ebenso wie das Ding, um das es geht. Darum noch besser!

Und ein abgerissenes Exemplar geriet mir in die Hände, als ich, diese ringend nach meiner Dose Kabelbinder suchte. Und nicht fand, um damit die nächste Stufe (Ausprobieren mit Pappeattrappe) meiner neusten Möbelei auszutesten.

Also “schnürte” ich den Entwurf und: er gefile 😉

Wär nach der Sofort-Wegschmeiß-Methode nix geworden, dieses szenische Foto. Und beim Fotografieren so mit hin- & reingeraten, denke ich grad: ne ordentliche Sammlung Drahtbügel am Schnürboden 😉 empfehle ich jedem (Stadt)theater. Wegen der Lichteffekte! Stellt Euch mal vor, die werden leicht bewegt – was  für ein magisch anorganisches Geflimmer das auf der Bühne ergäbe!

Ich jedenfalls kann nun dieses Ding mit den vier Flügeln und den dickschwarzen Verschnürung im täglichen DranVorbeiGehen angucken. Und mir die “EndVersion” mit Holz statt Pappe ausmalen. Und feststellen, wo genau der Knicks-am-Fuß in der Brettversion hin muß. Das ist meine bevorzugte Art, etwas Handfestes zu konstruieren: immer in kleinen Schritten, wenn die große Vision irgendwann ins Reale dringen mag.

So nen Riesenkran wie diesen Amsterdamer hatte ich dabei in mind, als ich irgendwann fand, mein grad geplantes Sideboard sollte weg vom Boden, nur auf den Enden der beiden großen Bögen gelagert sein. Und die sollten nach realitätsnahen (Schwer- und Scher-)Kräften designt sein. Also wie auf meinem aktuellen Menue sichtbar aus Mittelsäule und Stabilisierungs”flügel”.

Unterwegs kommen dann vorhandene Gebilde zusammen und spielerische Tests vor wie diese Version mit gelifteten Spiegel:

Ach ja: die große Vision “macht” derweil Plakate, Teil 2:

Dieser nachtblaue Fächer aus vier übereinandergedrehten Ellipsen ergab sich als Kurvenlineal für die Bögen des Boards. Hochgeklappt, aufgefächert und gekippt: die nächste Idee für den (Innen)Einrichter– und Beleuchterpoodle 😉 Décor hier: scaliertes Vogelaugenahornfurnier 😉

Hey – der Kran ist immer noch da! Und crazier than ever!!

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Musik zur Aussicht und à propos DJ: ein Mix aus der Zeit der obigen Aufnahme, geschätzt ums Millenium:

  1. Rinocerose: le mobilier
  2. Moloko: The Time Is Now (RMX)
  3. Colonel Abrams: Trapped `97
  4. MJ Cole: Slum King
  5. Smash Mouth: Walking On The Sun
  6.  Cornershop: Brimful Of Asha
  7. Deee Lite: Groove Is In The Heart
  8.  the Cardigans: Lovefool
  9. Citizen King: Better Days ( And The Bottom Drops Out)
  10. Beck: Sexx Laws
  11. Lou Bega: Mambo #5
  12. the Specials: A Message To You, Rudy
  13. Eminem: My Name Is ***wow – Eminems Song ist volljährig! (1999) Und Ihr wundert Euch..***
  14. Cypress Hill: Insane In The Brain
  15. the Beastie Boys: Sure Shot
  16. Mousse T.: Horny ( Southpark Edit )
  17. Gipsy Kings: Bamboleo
  18. the Good Men: Give It Up ( Batucada Refrescante )

Winterfarben leicht gemacht

Vielleicht liegts an den vielen Antonio Lopez– Bildern und -Clips, die ich mir in den letzten Tagen angeguckt habe. Oder an seinem frühen prallfarbenen 70er-Style, der damit wieder ins Gedächtnis & wie gerufen kam. Grad eben jedenfalls schau ich aufs allerneuste PinXoGraphische des Tages – wir schreiben scannen mittlerweile Blatt #679 – und ich “bemerke jäh”, daß man mit nur einem handverlesenen Blatt ne ganze Collection mit Farben ausrüsten kann:

Die PinX-o-Graphy als MoodbOardmaschine quasi

mvp-scanp-181012-679-r2vr5Also, was sehe ich?

Erstmal wie immer die anregenden Farb-Kombinationen aus Warm und Kalt, sanft ineinander übergehend oder hart aneinanderstoßend. Das Zarte und das Kräftige beieinandergeschmiegt, Kontrast als Geschmackserzeuger und -verstärker. Und wie immer bei einem mir gelungen sich anfühlenden Bild: dieser neu schmeckende FarbMix!

Wenn ich da ins Detail gehen mag zu Taschen, Jacken, Mäntel, Handschuhen, Mützen:mvp-scanp-181012-679-moodSeht mir bitte die etwas ungelenken Farbbeschreibungen nach – mauve, karmesin, phtalogrün und “die  Gemse” = chamois et. al wollen a) erkannt und b) farbsicher benannt werden – da bin ich noch am Üben. Aber nun – was seht Ihr?? Ganz oben ohne Markierung – mit eigener “Einkreisung”? Oder gibts vielleicht eher Inspiration bei/in diesen beiden weiteren Blättern?

mvp-scanp-180829-667d-r2vn9 mvp-scanp-181004-677e-r2v8Nochn Nachtrag wegen der Farbigkeit 😉

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Musik beim MoodbOarden heute:

Ian Pooley:”TheTimes”, Force Inc Music Works, 1996

Papier, Stein, Schere? Nö – Papier, Glas und.. Licht!

September again! Da ist wieder dieses über irdisch hell klare Licht, das alles durchflutet. Grad an so einem Tag wie heute! Ich ergreife flugs die Gelegenheit™ und mache zwei, drei Dutzend schnelle Fotos am Fenster zum Hof mit der fantastischen Makrofunktion der MoviepoodleKamera:91070969-beachathomeNa? Wenn das man kein TraumStrand ist, mit heranrollender Brandung auf weißesten Sand!! Ich bin begeistert von der Illusion. Und  diesen die Bewegung  “markierenden” weißen Linien in der Gischt, die sich auf geheimnisvolle Weise ohne weiteres Zutun ins Bild zaubern (und erkennen lassen, daß es dann wohl mit der Brandungs-Echtheit nicht allzu weit her ist – vergleicht da mal die fantastischen WellenBilder von Ray Collins  ‘mit!).

Sogleich “geraten” zwei Bilder in das Spiegelkabinett des Photoshops. Mit etwas Skalieren und unscharf eingestellten Radiergummi blende ich die Ränder der so gepatch-workten Bildteile ineinander und voilà: ein neues mysteriöses Startbild gelingt, kaum 90 Minuten nach Aufnahme – der frisch in Betrieb genommenen Digitalfotografie geschuldet/gedankt:

Auf den Kopf gestürzt schiebe ich eine weitere Version dieser Collage dem grad mal vier-Tage-alt-und-schon-wieder-langweiligen Menuebild mit den Spaßbrillen unter (das heißt: gleiche Position fast aller Menüpunkte im Bildviereck – da muß ich also kaum umprogrammieren) und Ihr kriegt nun das zum Anklicken:

Hier “zum Beweis” ein Ausschnitt, in dem recht deutlich das Glasartige sichtbar wird – zu meiner Freude am Geheimnis in den anderen Bilder kaum ;-) p1070939_cutUnd ein wie immer passender Blogheader mit einem strangen LöwenzahnAfro out of space springt ebenfall dabei raus:header-p1070969-939.jpg_________________________________________________________

passende FranzMannMusik am gläsernen Strand (à la plage de verre) heute:

Makro Mode Schauen – jaa, das gibts!

Wenn man diese filmischen Nahaufnahmen von Chanel-Kreationen erst mal entdeckt hat, fällt wie Schuppen von den Dächern auf, was die ganze Zeit gefehlt hat beim medialen ModeSchauen: dieser nahe Blick auf nicht nur näherische Details wie meisterlich gearbeitete Säume, Krägen, Perlen und Pailletten, sondern auch diese wunderbar knisternde Nähe zur Menschlichen Schönheit – dieser durch Kameratechnik und -führung mögliche “Zauber der kleinen Geste”, der durch Bild und Ton festgehalten, ja: übertragbar eingefangen werden kann.Und diese Bilder gehen soo! weit weg von klassisch-bewegten Catwalkaufnahmen mit versteinerten Models(gesichtern), die sich, bemüht ums Geradeausgucken&Nichtstolpern, ums einen-Weg-zwischen-den-HandyFackelzügen-finden!

So sehen meine Vorstellungen von erstklassigen ModeClips aus!

Eine bewegte Mischung aus Atmosphäre, Porträtfotografie & Handwerkskunst-aus-nächster-Nähe – alles unter der Ägide cinematografischer Grandezza! Obige Fotos-to-Do’s kann man ab sofort den Influencern und Bloggern überlassen (die erreichen die interessierten Massen und leiten sie (hoffentlich) auf diese Kleinode an die Freude weiter).

Wunderbar auch die erfrischende Vielfalt der Soundtracks! Da kommt alles Feine zum Zug, geht nur selten einmal in den klassisch pulsierenden Catwalk-Beat über, bleibt immer im verträumt-Schwelgerischen oder modern-Forschen, ohne jeden Hauch von Kitsch oder Ausgelutscht. Und man kann wie ich gestern abend eineinhalb Stunden träumen, ohne den kleinesten Anflug von Deja Vu! Schaut Euch mal das an! Da macht doch SommerRegenGucken Spaß!

Und, “blättert” man auf youtube ein Stück weiter zu den “Stories”, empfangen einen wunderbare Making-Of Bilder. Nicht nur Modeschau-Vorbereitungen hinter den ulissen, sondern auch Makros von geübten Händen, die das Wunder erzeugen helfen: Tausende von Pailletten, Strass, Schleifchen oder Bänder, in tagelanger Handarbeit appliziert..

Mein Favorit hier: Mood of the Tokyo Paris Cosmopolite Métiers d’Art

Und das Dolle: alles gibts unter 4 Minuten, die “Details” gar alle um die knappen 2. Ein perfekt(lang)er Augenschmauß!

Vorbild für mich! Denn HEY: ich kann ab sofort filmen!

(wird auch Zeit, denn ich brauch nen Clip!)

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