Category Archives: Aha-Effekthascherei

nur Fiegen ist schöner

Es gibt eine wachsende Bevölkerungsgruppe hierzulande, die neugierig auf unsere angestammte SprachKulutr ist. Und uns ausfragt, was unsere Sprichwörter denn bedeuten. Ob man da auf die Husche eine gute synonyme Version hinkriegt, so zwischen Kaffe und Kuchään?

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Erklärt/synonymisiert mir doch mal in Gedanken:… Och nö, das ist langweilig, so ohne stirnrunzelndes Gegenüber. Dem man nach glücklichen Erklärausgang erleichtert “Danke, daß Sie verstanden haben!” ädden kann. Besser in die andere Richtung denken mit der spannenden Frage: Naaaa – eins davon ist aus Frankreich – aus welcher einen Sprache stammen diese anderen alle?

  • das macht mir ein schönes Bein
  • Zu törichten Worten taube Ohren
  • Wie die Frage, so die Antwort.
  • Werfen Sie das Haus aus dem Fenster.
  • Es wird jemand kommen, der Sie gut aussehen lässt.
  • Machen Sie sich einen Namen und gehen Sie schlafen.
  • Zwischen Kohl und Kopfsalat
  • Die Schöne wünscht sich das Glück der Hässlichen
  • Die wichtigsten Sachen sind keine Sachen.
  • Sie können es lauter sagen, aber nicht deutlicher.
  • Weder klein noch faul
  • Legen Sie jemanden in Petersilienblatt
  • Wer gut zuhört antwortet gut

Nein, hab ich nicht abgeschrieben von de.wikipedia.org/wiki/Katachrese (das wäre das Holz, aus dem Waschlappen getextet sind.)

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Musik in meinen Ohren beim Schreiben und Lachen:

REGEN!! dazu:

 

 

Zusehen beim Nähen. Und dabei übersetzen lassen: Kommentare in sieben Sprachen.

Ich hab in meinem Leben schon sehr viel beim Zusehen gelernt, hauptsächlich, wenn es um praktische Fertigkeiten geht. Testet heute doch mal mit mir, ob es mit Eurer Begeisterungsfähigkeit für dieses Thema ( Unterabteilung Nähen) auch so steht.

Ausgangspunkt am regnerischen Vormittag: ich finde ein einstündiges, japanisches Video, bei dem eine klassische 49er Jeans genäht wird. Profimäßig. Old School. “Sogar ohne Stecken!” wie ein ehrfürch-Tiger Kommentar dazu lautet. Ich staune ebenfalls Bauklotzae und bediene mich nebenher des Automats aus dem letzten Post. Der meldet straight nach Eingabe der diversen Kommentare: Russisch (erkannt), Portugiesisch (erkannt), Japanisch (erkannt), Englisch (erkannt), Spanisch (erkannt), Polnisch (erkannt), Französisch (erkannt).

So kann man sich globale Beiträge in die atemlos ratternde Stille dazugeben.

Wahnsinn! прекрасно! (Verbeugung, gestisch, erkannt)

Japanisch: Sie können den gesamten Prozess des Nähens einer Jeans so sehen, wie sie damals hergestellt wurde.

Großartige Technologie! Ich liebe die indigo-gefärbten Finger. Der Handwerker ist so cool!

Das ist zu cool! Tränen

Russisch: Ausgezeichnete Meisterklasse, kein Geschwätz und alles ist klar, umfangreiche Erfahrung in verschiedenen Nähtechniken. vollkommen komplexe und schwierige Arbeit. Viel Glück, Gesundheit und Erfolg, mein liebes Mädchen!!!

Wie viele Autos für eine Jeans, und ich bin bei 2 Nähen.

Ich bewunderte ihre Arbeit, nicht eine einzige zusätzliche Bewegung!

Englisch: Jetzt werde ich mich nie über eine 115-Dollar-Jeans beschweren, die ewig hält. Das ist wahre Handwerkskunst!

Jetzt verstehe ich, was Nähmaschinen wirklich sind. Jetzt weiß ich, was Nähen wirklich ist!

Ich liebe den Hammer und den Drückerfußtrick!

Spanisch: Was für ein Iltis, ich liebe es, ein Genie im Nähen

Wunderschön! Magische Hände ! Und wie gut die Werkstatt ausgestattet ist, wenn man jede Maschine für jede spezifische Funktion sieht, ist wie eine Reise in die Welt der Kleidung.
Herzliche Grüße aus MEXICO.

Als ich ein Kind war, dachte ich, diese Hose sei mit Magie hergestellt worden. Jetzt wird mir klar, dass es ein ganzer Prozess ist.

Polnisch: Ich bemerkte viele alte, klassische amerikanische Maschinen in gutem Zustand und schön klingend 🙂

Französisch: Bravo, Madame! Dieses Video ist ein echter Leckerbissen!

Hallo, wo finde ich den Fuß, um den Hosengürtel hochzuziehen?

Portugiesisch: um abraço. (eine Umarmung, portugiesischer Stil. Mehrfach in den Kommentaren)

Arabische, koreanische, thailändische, vietnamesische und türkische Kommentare gibts auch, ich aber ohne schnelle Handhabe, egal. Aber:

wie gut (& still) muß ein Video sein, daß sich die ganze Welt zu solchen Kommentaren hinreißen läßt!?

超かっけーーー。auch, finde ich, wie in verschiedenen Sprachkulturen mit Begeisterung umgegangen wird 😉

Mit dieser beglückenden Erfahrung am Leib (“dope little workshop!”) gehts inspiriert wieder zurück zum eigenen kleinen Werk:

Ach so, ich sollte zurückkommentieren. Und zwar a) auf die Frage: Does anybody know why she has that piece of fabric that she starts and ends each line of stitching with. Darauf gibts zwar die bekannte korrekte Antwort, damit den Nähfuß zu schonen. Mir ist aber heute(!) aufgefallen, daß man damit NIE lose Fadenenden hat, die gerne mal aus den Öhren flutschen, sollte man sofort nach dem Beenden des Nähvorgangs die Leinen abknipsen – mit dieser Technik ist immer alles fertig eingespannt für die kommende Naht! Super Trick! mui obrigado! ありがとうございます! Wieder was Cooles gelernt!

Und b) à propos 60 Minuten für eine ganze Hose – Wahnsinn2 – ich brauch ja für eine meiner kleinen Masken schon um die 40!!

..aber wie stehts mit dem automatischen IronieTransfer?

Note: a funny English version of this Kauderwelsh may be obtained by filling the words into the deepl.com/translator 😉

Wer mehr als einsprachig ist, – bei mir zet B hat sich seit der fünften Klasse klassischerweise Englisch begonnen, festzusetzen – dem fällt im Direktvergleich IMMER der stets andere Geist auf, der in verschiedenen Sprachen weht. “Un linguaggio diverso è una visione diversa della vita” gibts als Sprichwort von…. Bei deutsch vs. english sticht nach kurzer Einarbeitungszeit sogleich die Variable Humor ins Auge, der hie und da doch recht verschieden ausfällt- to put it generously. Ich kann mich lebhaft an mein sudden delight in der ich glaube Elften erinnern, als mein favorite English teacher den schönen Satz zur  Beleuchtung der continuous form brachte: “What a funny day today – I even succeeded in waking Kunze* up.”

Ein ebenso gleichwertiger, wunderbarer Fund der letzten Tage gelang mit der Ergoogelung von wired.com/2017/03/curse-bahia-emerald-giant-green-rock-wreaks-havoc-ruins-lives/, dessen Lektüre mich gefühlt alle vier Zeilen wenigstens (i.e. leisestens) zum Schmunzeln äh, ermutigte.

Gefunden, das muß ich dazusagen, hatte ich dieses Vergnügen über das Googeln des Begriffes “bahia emerald”, der in dem nicht minder empfehlungswürdigen The secret lives of colours-Buch von Kassia St. Clair im smaragdgrün gefärbten Kapitel eher beiläufig angeführt wird. Irgendwann beim Lesen dieser abstrusen Geschichte um diesen 350+kilo-Steinklumpen hab ich mich gefragt,

warum man diesen Esprit nicht öfter in deutschen Texten findet. Mm. Und dann ausprobiert mit simplen copy&paste, ob sich das (Amüsemang beim Lesen auf englisch) ins Diesseitige herüberretten läßt. Ausprobiert mit einer dochaus erstaunlichen Testvorrichtung für Ironie-TransferTauglichkeit: die fand ich unlängst online@home beim deepl.com/translator – ein in Köln ansässiges Unternehmen für KI-gestützte Übersetzungen. Wow. Testet mal selbst!

Bis auf unfreiwillige=unprogrammierte sehr humoristische Ausreisser à la: Eine Sache, die beide hassen, ist der Smaragd-Fall. Er ist ein abgefahrener Maulwurf von Intriganten. ist man doch schon nah dran, oder?

Auf diese Art (bestimmt) tollkühn geworden erfährt man, daß plötzliche persönliche Entdeckungen wie von selbst im Gedächtnis haften bleiben . Ola!  Bildungsferne Idee: Mit dieserart unerwarteter Hilfe kann nun auch der polyglotly unbeschlagene Wikifan anfangen, fehlende deutschsprachige Seiten “umzufüllen” (würd ich statt “automatisch” oder gar “kreieren” so sagen). Zum Beispiel folgende englische Wikiseiten, die keine deutsche Version haben (Schande! Skandal!):

https://en.wikipedia.org/wiki/To_rob_Peter_to_pay_Paul

oder auch das erstaunliche, damit zusammenhängende beispielgebende

https://en.wikipedia.org/wiki/Ponzi_scheme

…und im Nu stehen weitere Spielmöglichkeiten Schlange an der Tür: die Frage unter anderem, wo denn im Englischen bitte ne Entsprechung für zum Beispiel “Nach meinem Dafürhalten” steht? Oder wie man an eigene Wortkettenschöpfung rankommt. Oder wo bitte OK, Google ist im Deutschen der Elefant, der hier mit uns im Raum sitzt? Oder die Ecke, in die man sich hineingemalt hat?? Da brauchts Fantasie und die dafür hergerichteten segelbereiten Hirne. Ganz wie der Asterix Obelix Stasinix ab (24:55) selbstironisch/ernst im Halbspaß doziret.

PS.:* der Name wurde aus meinen sonntäglich schlummernden Gedächtniswindungen herbeiplausibilisiert, also: ohne Gewähr, wie der erwachende wahre Held tatsächlich hieß..

PPS.: auch Google ist natürlich im AutoÜbersetzerRennen mit dabei. Testet das doch mal mit den Einstellungsmöglichkeiten am rechten unteren Rand der youtube Filme – warum nicht gleich beim Interview mit obiger Buchautorin: hier “automatisch erzeugte” deutsche Untertitel errechnen lassen! Wow/Naja!

Oder füllt mal diesen Text hier vor Euch ein! O My 😉

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heute und warum auch nicht: Musik/Soundtracks zum ironiebestärkten Neuanfangs des TransVersVorgangs – merci, Claudiae, für diese kleine-DJ-task-zwischendurch :

oder, off obiger duty, eine längst fällige soothing Ode an die Computerarbeit. Hier passend angereicht in einer move-your-ass-trotz-home-office version als Merengue: Its more fun to compute

 

 

 

Schauen Sie doch mal was über Chaos! Oder bauen Sie Gedeihen nach!

Sich über Grundlegendes so seine Gedanken machen, diesen Slogan hört und liest man zur Zeit auffallend oft. Ich bin natürlich auch dabei, will aber Bilder dazu. Und wenns um ordentliches Chaos geht, dann ist mal wieder Benoit B Mandelbrot mein Mann der Stunde: nie sah eine Annäherung ans Gebrochene, Unvorhersagbare, Rauhe so fantastisch aus wie sein Mandelbrot-Set. Hört sich beim ersten Mal hören wie eine TischDekoVariante an, ist aber.. ein Monster  ??!

Ich zuhause hab nur sehr schmale Möglichkeiten, Ordnung und Chaos so faszinierend darzustellen, wie es diese spezielle Form der Mathematik kann – mir fehlt schlicht die Software und das KnowHow dazu.  Andererseits & zugegebenermaßen schau ich lieber hier die Ergebnisse anderer an -siehe unten- , als selbst tätig werden zu wollen, nehme sie aber als willkommene Anregung, selber fremde Welten mit allzu Bekanntem nachzubauen, Begeisterung per se soll man ja nicht im Weg stehen 😉 :Und wie fast alle großen Entdeckungen der Menschheit sippt auch diese in unser tägliches Leben. Wenns nämlich um Visualisation geht, ist das Fraktale ein wichtiger Baustein für.. Computerspielwelten – gebt Euch einfach mal diese vier schwindligen Videos:

  1. Fauna & Flora – Surface III A Tonal Tript
  2. Fauna & Flora – Alien Land
  3. Kartesisches – Mandelbox – City At Dawn – “Inception”-Fans der Traumarchitektur vor!
  4. Allrounder – The Infinitely Colorful Biodiversity of Fractals blogstar-y blogstar-y blogstar-y 

Auf wiki erfährt man denn über den Herrn M.: He showed how visual complexity can be created from simple rules. He said that things typically considered to be “rough”, a “mess” or “chaotic”, like clouds or shorelines, actually had a “degree of order”.

Solche große Ideen werde natürlich sofort verbreitet und landen in… den großen Filmstudios: Landschaften erzeugen mit Fraktalen – Loren Carpenter *1947 erklärt vor blue screen. Dreißig Jahre und eine technische Revolution später gibtses für den spaßigen(?) Hausgebrauch, als “Guck-mal-Tutorial” auf youtube Fun with Fractals..

Total frappierend(?) ist es dann hinterher (nach dem Schwindliggucken), wenn man von Google/youtube das Gegenteil vorgeschlagen bekommt. Man muß nicht FibonacciReihenSpezialist sein, um auf die Gegenseite des Chaos, der Entstehung des Lebens nämlich, des Wachstums von (zum Beispiel) Pflanzen zu kommen. Wenn man überdies noch John Edmark dazuserviert bekommt, der mit auch filmischen(!) Know-How den Never Ending Bloom  erzeugt – Wahnsinn! Applaus!! Applaus!!!

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Musik in dem ganzen aufgeräumten? Durcheinander:

Magma 15 Oct 1978 – Théâtre de l’Empire à Paris

P.C. Big Band conducted by Quincy Jones: “The Los Endos Suite” lieber ne andere Suite:  Aaron Copland: “Appalachian Spring” · Leonard Bernstein · New York Philharmonic

Wolfgang Amadeus Mozart: Clarinet Concerto in A major, K.622

Benny Goodman & His Orchestra: “Bolero”

Sant Andreu Jazz Band & Luigi Grasso: “Recado Bossa Nova”

Tangerine Dream – “Love On A Real Train (State Azure Cover)” – das ist mein bevorzugter  Soundtrack zu den Animationen oben!

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PS. zu den ungewohnt vielen -sprachigen Links heute: keine adäquat-qulitativ hochwertigen auf  alemán gefunden. Oder auf Wiki ne deutsche Schwesterseite. Zum Beispiel die der fractal landscapes. Darauf der Satz (überhaupt zum Thema):

« According to R. R. Shearer, the generation of natural looking surfaces and landscapes was a major turning point in art history, where the distinction between geometric, computer generated images and natural, man made art became blurred.»

Wer da welche weiß – Infos an mich, bitte!!

Was ich hier mache? Nun: Mathekenntnisse sichtbar auffrischen!

Manchmal ist es wie mit diesen Schachbrettmustermustern von vorletzten Jänner: man fängt mit einem winzigen Funken Faszination an, meinetwegen nennt es Spieltrieb oder bloße Neugier-am-“Instrument”, und bin nen kürzester Zeit entstehen erstaunliche Keiten. Nicht so famos wie das mit diesen neuen VR Brillen möglich ist, mitten in der gefühlten Luft um einen herum, eher so im Kleinen, häuslichen Rahmen.

Der weist aber dank etwas Vorbildung weit über sich hinaus. Heute ins “Reich” der Trigonometrie, sprich: mal wieder Mathematik. Los gings mit einem  ansprechenden FarbÜbergang, den ich mir erst aus dem ursprünglichen Bild herausisolierte (links), dann etwas verschlankte (rechts),

alles wie immer intuitiv, impulsiv und spontanoitiv:

Diesen kleinen “Flugsamen in Anthrazit” legte ich mir patience-like im Halbkreisähnlichen, bis so ne Art rudimentärer Indianerfederschmuck draus entstand (im Hinterkopf das Wissen um a) den Wischfinger und b) das Verflüssigungstool):

Mit dieser geometrisch angehauchten, doch schlampig arrangierten Figur schritt ich rüber zu den “Verzerrungsfiltern” des Photoshop und wollte sehen, ob ob dieser schon vorbereiteten Ordnung im Bild mit einem Polarkoordinatenfilter das Ganze noch schwungvoller, dynamischer gestaltet werden könnte.

Es wurde erstmal nicht, aber erstaunliche Erkenntnisse brachen sich Bahn. Dieser Filter nämlich nimmt die paarweise vorhandenen Bildpunktkoordinaten und rechnet sie schlicht um in die jeweils “andere” Auffassung von Koordinaten. Dabei ist es essentiell, wo im Spielfeld das Umzurechnende Gut gelagert ist. Ich hab euch hier drei (Farb)versionen angerichtet, alle im roten Q platziert und verarbeitet:

Das in seiner Farbe jeweils größte Objekt ist der Startpunkt, die kleineren, gleichfarbenen die Ergebnisse. Verschiedene gibts darum, weil ich innerhalb des Feldes andere Platzierungen (links oben, zentral, rechtsrandständig) und Zonen sprich Rechtecke im Quadrat vorgegeben hab, innerhalb derer die Umrechnung dann stattfand nach Klick.

Wenn man eines der entstandenen Gebilde spiegelt und so ein Harmonisch-Organisches entsteht, ändert sich das erst recht beliebig scheinende Spiel in Richtung Ordnung. Man kann sogar weitergehen und sagen: oben Symmetrie in Figur und Lage-im-Bild einfüllen, unten heraus filtert sich ta-dah! Emblematisches:

Wenn man mit diesen beiden aufgeräumten Ausgangsgrößen immer weiter herumspielt, ergibt sich recht schnell die Erkenntnis, hier eine Siegerkranzmaschine an der Hand zu haben:

Und alles minutenschnell und mit so 1nem winzigen Stück digitalen Einback! Super!!

Derselbe Filter übrigens verhilft auch einem Quadrat als Fläche(!) mit einem Tastendruck von Streifen zu Strahlen:

  

von oberer Grundlinie zu Mittelpunkt:

von Grundlinie unten zur Aperture:

von Mittellinie zu Mittelkreis:

und von Querstreifen zu konzentrischen Kreisen-  wer hätte das gedacht!!

Da wartet schon ein Denkspiel file_under Transferleistung: was kommt raus, wenn man eine senkrechte Linie umwandelt??

Läßt man im Anschluß die ewige Aufräumerei mal beiseite, füllt sich das Horn mit Allerlei ‘n’ Schauwert:

Zusammen mit (dem obendrüberen) am gelungensten in aller üblichen EntdeckerSchnelle (ÜES) find ich das da:

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heute Musik mit passenden Cover 😉 : The Modernist: {kangmei}, Wonder, 2003

Am Tag da Nachtrag: hi hi, das stimmt wirklich mit dem zungenbrechenden laurel wreath generator:

OK (am 3. Tage danachtrag), gibts schon .Hätt mich auch gewundert, wenn nicht – bei so nem wichtigen Thema 😉

Autorennen im MatheUnterricht.official!

Tief aus der persönlichen Vergangenheit, die in diesem Falle durchaus kollektiv gültig ist, gerät dieses Blatt Papier in meine OrdnerHände an diesem Nachmittag –  Zielflaggen-KaroRand just added:

Autorennen!

Solcher Art waren in meiner Einiges zurückliegenden Schulzeit die Spuren der  (Freizeit)-Vergnügungen. In den Pausen und – in diesem Falle ebenfalls möglich: unterm-Tisch-hin-und-her während langweiligen Unterrichts. Heute beschau ich mir dieses Blatt und mir fallen die überaus mathematischen Spielregeln auf, die ebenfalls tief in von der Physik bestimmten Regeln (Gesetze) für die Fahrpraxis-mit-Stift™ gründen:

Spielanleitung: man startet bei Null, der Startlinie, mit einem Pfeil von einer Karokante Länge. In der nächsten Runde, wenn der/die Gegner ebenfalls “gezogen hat/ben”, setzt man a) erst gedanklich diesen letzen Pfeil an den alten dran und hat dann b) die acht umliegenden Karokreuzungen zur Auswahl, wo denn der aktuelle Zug hingehen/enden soll. That’s all aber oho: man bildet dadurch ab:

  • Beschleunigung und Wegstrecke als Vektor(grafik)
  • echte Fahrpraxis in nachvollziehbar, das heißt
  • Beschleunigung, xxl Geschwindigkeit vs. schnelle Richtungsänderung
  • möglichst große Radien für maximale Geschwindigkeit in/durch …
  • Idealkurven-suche
  • strategische Fahrbahnausnutzung – um den Gegner ausbremsen zu können. 

Schießt man übers Ziel hinaus durch Unbedachtsamkeit/Ablenkung seitens ähem dritter Personen – zum Glück sind hier alle einstigen “Fahrfehler” wunderbar erhalten – startet man von außerhalbgeschleudert der Spielbahn wieder mit dem Einheitsvektor. Wie ihr seht, kann man auch Strafrouten verhängen/abmachen…

Vor dem Rennen wird auf einem KaroPapier erstmal die Streckenführung aufgemalt. Wie Ihr seht mit Sympathsie für allerlei Schikanen und NoGo Punkte.. Das kann man genauso wie das Fahren auch im Wechsel machen, denn jede Strecke gilt nur für ein Rennen, sie ist ja hinterher vollgemalt. Dafür: gelebte/gespielte Mathematik/Physik! Gamification ohne PC ! Nur mit nem “Full screen fun editor” 😉

Also mein Voting für: siehe Betreff 😉

Was mir heute an Autorennen Spaß macht, ist natürlich digitaler Natur: Re:Volt-selbst-gefahren-haben.de oder zuschauersportlich cinesystematisch Verfolgungsjagden kucken. Gespielte wie das auf Uncharted 4 oder das u.a. drohnengefilmte, musikfreie(!), superlehreich-fürn-moviepoodle: RED BULL TIANMENSHAN MOUNTAIN DRIFT KING BATTLE, (Guckt Euch diese wahnsinnig vielen Schnitte, Kamerastandpunkte, Reißschwenks vs. Zooms, Drohnenschatten und -fahrten, höret&staunet über das Sounddesign – Geräuschkulissenschieberei plus diese Pausen! Auchoder (wieder back to old school) die Flucht aus dem verkehrs-infarktuösen Turin mit den Minis in “Italian Job” von 1969..

Tja, und was finde ich übers Schreiben zu diesem alten zeitlosen Kram? Den Mathelehrer/youtube-Star Daniel Jung, der 200 Millionen(!) Klicks auf Matheunterricht generiert hat…mega!!

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Musik beim Schreiben heute und passend zum Sturmtief Sabine:

Stay In The House #1 | Deep House Set | 2017 Mixed By Johnny M

Le demi-monde de ma rotonde…

Wenn man für notwendige Handwerkerarbeiten tagweise zur home-Verfügung stehen muß und dann noch, wenns losgeht, angestammte Einbauten zu Diagnosezwecken entfernen, könnte das Ursprung einigen Unmutes sein. Überraschenderweise nicht so bei mir:

Man demontiert durch jahrelangen Wanddruck™ rundgebogene HolzfaserFlächen und bemerkt, wenn sie dann unten am Boden – und damit eigentlich  im Weg stehen – oops, das ist ja ne super gebogene Hintergrund-Fläche zum Fotografieren! Und Filmen! Vom Himmel gefallenes Serendip!! Ein weiterer Baustein zum Magischen Kabinett 😉

Das Magische Kabinett (für Produktfotografie) so far: der (heute) gläsern belegte Drehtisch, mindestens 1 Gegenstand mit Schauwert drauf, Reflektionen, Schatten Vexiereffekt und am Horizont: die charakteristische Wölbung 😉 Die ist nicht nur als bloßer oberer Rand von Wert, vielmehr als konkaver Schatten- und Reflektionenfänger, der besonderes Flair und Bildtiefenwirkung fürs Foto erzeugen hilft, grad so wie neulich das verchromte, am Sperrmüll gelandete Alien mit seinen Lichtfächer-werfenden Rohrbeinen:

Heute unter dem “Eis”:  Farbkarton mit gebürsteter Metalloptik. Und natürlich noch die digitalen Bildwerkzeuge, die nicht nur flugs Gegenlichtflecken erzeugen (unten) und so die merkwürdig nach innen gekehrte Beleuchtung des gespiegelten Duos “plausibilisieren” –  auch die Möglichkeiten, Schrift bildgestalterisch (heute: die Perspektive-verstärkend) einzusetzen, komplettiert das Kabinett:

.. und über die 1.-Verwendung des Begriffs Rotunde finde ich: das Innen derselben  at Ranelagh Gardens. Wow. Canaletto. 1722-1780.

und für die Menüversion faltet man eben mal andersrum (die Symmetrie):

Da bin ich – wie Ihr seht –  grad im ersten, hochspannenden Experimentierstadium! Drei Tage später: Sonntagsbilder in Glas und Schwarz und Weiß und Stahl(draht)locken:

Die à-Proposse des Tages:

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Musik dazu!:

Mayer Hawthorne: “A Strange Arrangement”, Stones Throw 2018

Ben: “l’oncle soul” , Motown France, 2010

Jamie Lidell: “Jim”, WARP, 2009

Harrison BDP – Hard Boiled

HandkantenJazz im TanzmattenModus

Die Hand. Die Kante. Der Jazz. Der Tanz. Die Matte. Der Modus. Vertraute, doch recht unzusammenhängende Bausteine unseres modernen Lebens, zudem auch nicht ständig in Gebrauch. Aber durch die große Erfindung des Kompositums werden diese “Einfachen” per Wortmix wieder eine Revision, einen Wieder”besuch” wert,  erzeugen ne neue Melodie, ein neues Hä? Und Anreiz des Ertastens des so jäh zusammengewürfelten Sinns: Na – wie hört sich das an? Wie schmeckt das? Worum gehts?  W-Wo liegt des Rätels Rätsel?

Analog dazu heute die optische Transferleistung: der Blick des gereiften Fotografen, der über das ebenfalls Alltägliche = unsichtbar Gewordene streift. Und sich, bei manchen, raren Lichtsituationen am Nachmittag vielleicht, vom Gesehenen weg-erinnert, um staunend frisch Entdeckbares daraus zu destillieren, “hervorzufotografieren” quasi.  Als Paradebeispiel für so nen Transfer hab ich irgendwann den skurril klingenden Satz: Ein Topologe ist jemand, der keinen Unterschied zwischen einem Kaffeebecher und nem Donut erkennen kann notiert. Ausgehend von diesem sehr einprägsamen Bild/Video..

So geh ich nun bildnerisch-erkundend an unsere Überschrift und die allernächste Umgebung ran. transfer-topologisch sozusagen..

Mit der Nahlinse der gefühlt immer noch frisch-entdeckten Filmkamera (des damit erwachten Moviepoodles) geht ebenfalls die bislang “verdeckte” Tür namens Makrofotografie auf – schaut Ihr doch gradwegs aufs nadlig-neue Menuebild dieser Site,

..noch besser (= herausgearbeiteter) meiner Meinung nach  am neuen Header dieses Blogs zu sehen:


Und? Nadel, Neon, Discobaum? Keinesnichtens – diesen “gegenüber” langstieligen Gegenstand hat wahrscheinlich jeder Haushalt mit etwas Outdoorfläche, die es sauberzuhalten gilt, in stock – ich bin lediglich näher herangerobbt – das Streiflicht des Nachmittags war soo appealing – und hab anschließend die Originalfarben um 180° gedreht.

Der Rest war, ist und bleibt: Staunen.

Gleiches mit diesem Eisdom der Zitrusfrüchte-verarbeitenden-Architektur: mir fällt dazu der Blick nach oben im Heidelberger Tankturm ein.


Oder dieses frappierend monochrom serendipische Ensemble, entdeckt in einer nervös-zappligen Fotostimmung, die mich verleitete, dieser aparten Edelstahlseife Bewegungsunschärfe beizubringen:

Mein “Originalgesehenes” in immer noch mind dazu: der große Fisch des Constantin Brâncuşi  (1876 – 1957) in der Mannheimer Kunst’alle..

Zu dieser (Werk-)Gruppe dazu muß dieses Filmstill des jüngst flohmarktseits erworbenen Tumblerglases – das hats ob Farb-, Form-, Brechungs- und Bokeh-Appeal ebenfalls hierher geschafft:

Und was immer wieder verläßlich Fotogenität erzeugt, sind: Muster,”Pattern” im Fotoslang. Heute: ein Muster aus nem Sack voll Miniatur-Glücks-Schweine. Plus Totalreflektion zur Borte ergänzt. Eigentlich in motion gefilmt, tuts mir aber dieses Standbild besser, denn wie schrieb ich ähnlichenfalls im Jänner `18: das Ding ist actionmäßig einfach zu passiv..

Und als Serienabschluß eine erstaunliche Assoziation, “zurückgekommen” via schlampiges-Beiseitewerfen-von-Staubtüchern:
Ganz klar eine unwillkürliche Nachahmung einer klassischen Malerpose. Ich google mal Renoir, Modigliani, und Kollegen. Hauptsächlich aber fallen mir wieder die aus Designerstücken “geknüllten” Gesichter des Bela Borsodi ein.

Unerreicht!

Mit diesen zugegeben (angestrebt)-skurrilen Fotos kommt man doch recht nah an das heran, was “Handkantenjazz im Tanzmattenmodus” (ebenfalls skurril) an Empfindung erzeugen kann. Fremdartig, doch interessant in der Kombination. Jemand ne Idee für nen Soundtrack? Und à propos Handkante: Kung Fu gibts ja auch in der Kombination mit.. Fußball. Und Gedankentanzmatten, gehäkelt in 4-D gibts ebenfalls..

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Musik beim Schreiben und Staunen heute:
Deep & Lounge | Deep House Set [Dinner & Drink] Mixed By Johnny M

Ventilator English – I’m A Fän!

Obwohl ich mich über meinen EnglischUnterricht auch Jahr(zehnt)e danach wirklich nicht beklagen kann – wir übten im Zuge gar live and DIY im LK ta-dah! süß-saure Küche – schlage ich dem globalsichtigen Oberschulamt wheresöver hier eine fff FunFaktorFergrößerung vor: lehrstoffaufnahmefördernde klassische Musik zum bewegt illustrierten Wortspiel – plus allerliebst blumenbouquetgarniert visualisierter Verdurchschüttelung. Ganz zu schweigen von dieser stellenweise wunderbar angenervten “Moderation” –

gorgeous, hilarious, Ms. Fanning! And a big shout out to.. Vogue!

youtube-memorial-elle-fanni

And, by the way: would you like to have some umlauts with it?