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Ich habs gereinigt. Da ist es losgegangen.

 

Strick mir nen Computerfehler heißt mein gestern aus der Versenkung wieder hervorgeholter Blogartikel vom September 2013. Das Video, das damals verlinkte, ist noch da, allerdings hat Vimeo das Einbetten abgeschafft. Also mußte, könnte und dürfte ein schnelles Ersatzbild zum Draufklicken her.

Als Stil(isierungs)vorlage hab ich angefangen, dieses typische Quadratestrickmuster im Film am Display nachzubauen. Geriet aber, als es auf die Glitch Erzeugung und ich ohne paraten HEX Editor kam, vom Weg ab und hab die entstandenen, sich überlagernden “Schachbretter” angefangen gegeneinander zu drehen. Kleiner und kleiner zu ziehen. Während sich die “Farben” gegeneinander subtrahieren. Das kann nur n Rechner..

Welch merkwürdige Anmutung! Welch auskragende Echos!

Bumbum dazu: In Deep Analysis | Deep House Set | 2017 Mixed By Johnny M 120.826 Aufrufe grad jetzt.

OOPS. Nach | : trag tags danach : | Ich hätte Brandwache halten sollen 😉

Bass erstaunt in elf Sekunden

Drei Anläufe, eine Beta-Version, danach immer noch zehn Wochen Inkubation aufgrund ästhetischer Unzufriedenheit, ein jäh überraschendes Vergessene-Requisiten-Wiederfinden™ und jede Menge Schlafhirn hat es gebraucht, bis ich (und das Wetter) heute vormittag nun endlich so weit war, diese elf Sekunden aufzunehmen. In mehreren Anläufen “handgeschwenkt”, bis alles gestimmt hat: Ausschnitt, Geschwindigkeit, Fokus.

Mit dem Soundtrack bin ich immer noch nicht 100%ig einverstanden- allerdings mangelts mir an Studiomöglichkeiten, naja, vielleicht aber auch an Fantasie. Aber: man kann ja von hier aus erstnpaarmal drüber schlafen…

Warum das auf Gegenstandsseite alles farblich so gut zusammenpaßt, ist kein Zufall. Die quadratisch gemusterte Unterlage ist ein chromatischer, kein inhaltlicher Kompromiss – da ebenfalls aus den 80ern stammend. Die Wäscheklammer mit ihrem heruntergeblichenen Blassgelb gar war zu erst da. H.E.Y, denn sie diente als.. Farbmuster für die BassLackiererei. In ihrer Schmucklosigkeit perfect fit zur schmucklos-nüchternen Steinberger/Hohner Vorlage. Das ganz erstaunliche FIMO Modell kam am Schluß mit Gruß und Kuß..

  1. zum Titel ein Blick in den Spiegel..
  2. zur wahren Videolänge: die “Anfahrtszeit” hab ich zugunsten der Griffigkeit des Titels abgezogen. Die muß nämlich auch sein!
  3. die Finale Gestaltung mit Kaffeeverpackungsfolie, Nadeln und Papiercutter kam als letzte Idee. & hat viel Spaß gemacht.
  4. die Würze liegt am Ende in der Kürze. Oder auf der Schürze? 😉

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Musik beim Schreiben, Schwenken und Cutten heute:

Van Morrison: “Perfect Fit”

Fahrt auf nehmen 2019

Es ist so eine Krux mit MiniClips. 30 Sekunden sind zwar kurz, wollen aber trotzdem jede Sekunde spannend sein. Dramaturgie unter einer Minute – allein das klingt ja schon nach Challenge. Und bevor ich alles für den angestrebten fashion-handbag-clip zusammen hab (an Ideen, Gemäldeauswahl und -Aufnahme, Requisitenaufbau, footage, Musik und Filmschnittwissen), hilft wie immer und überall: Übung.

Also sitzstehbastelherumdenk ich grad am nächsten Musik im Bild Clip. Darin soll das erste “richtige” Musikinstrument (=im Fachhandel erhältliche) vorgestellt werden – eine zweite Ingredienziensorte neben den selbstgemachten, selbst zu machenden Instrumenten Abteilung funky Hausrat..

Das Trübe dieser Tage findet Verwendung in der easy Möglichkeit zu langen Belichtungszeiten beim Fotografieren. Diese Serie hab ich mit durchschnittlich 6 Sekunden pro Bild gemacht. Manchmal auch mit acht. Bei so viel Zeit zur fotografischen Verfügung kann man.. Landeanflug aufs Motiv üben. Bildlinien selber bestimmen oder vorhandene wie hier fett verstärken. Und dadurch einen fantastischen Bewegungssog erzeugen. Oder das Motiv per taumelnd-kreiselnder Kameraführung ins erstarrt Schrottplatzige verbiegen..

125 Fotos auf diese Art, zusammen mit einem stets klischeephoben Experimentierwillen – da kommt einiges an Material zusammen. Am plakativsten-auf-die-Husche gelang diese Collage:

Voilà, das erste Cover des Soodlepoodle 2019!

Recht ansehnlich finde ich auch dieses untige Bild, mir fehlt aber die angestrebte Dynamik. Außerdem erinnern mich die kleinen senkrechten Häkchen an.. Weihnachtsdeko. Die ist aberleiderleider grad zum Fenster raus 😉 . Dafür fanden aber schon die Bauteile des nächsten selbstgebastelten Instruments Verwendung. Ratet mal! Man braucht dazu: viel Prost.

Für das zum Menue erforderliche zweite Bild (aus ebendieser Serie, challenge #2) ergab sich eine weitere Collage. Mit rot gefärbten “Himmel”.  Ihr seht: eine erste Annäherung. Drunter den “Gewinner”.

Die ganze Aktion zeigt mal wieder und wieder und wieder:

Hier wird – aus reinem Experiment heraus – dem angestrebten echten Bewegtbild nicht nur vorgegriffen, sondern die bislang entstandene Idee – hab ich grad an einige Bekannte&Freunde vermailt –  gar gepuscht, per stiller Foto”Idee” die Vision gar “angefeuert”. Seid gespannt!

PS.: durch diese Fotosession und tags drauf folgender geistesabwesender Sortierung der Elemente beim Telefonieren – man fingert/zupft ja ab und an an was herum beim Zuhören –  kam ich auf die FilmIntroIdee eines verkörperten Crescendo per wie Muscheln sich öffnender ….

Hä? OK – 10 sec-Clipschnipselchen zur Klärung? Bitte:

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Musik beim bSchreiben der Bewegung heute:

die Ströme live 2016 (analoge elektronische Musik – Synthesizer, Trimmer, Plugs und Steckfelderl!!)

Midnight Grooves | Episode 7 | Deep House Set | 2017 Mixed By Johnny M (ich springe gleich zu meiner Lieblingsstelle mit diesen fantastischen Keyboardglockenklängen)

Möbellagerung nach der Sznurówki-Methode

Sznurówki, das ist polnisch und heißt Schnürsenkel (mehrere)(Plural). Haben mir meine Kolleginnen auf der Arbeit beigebracht. Ein drolliges Wort mit nem lustig-niedlichen sound – wie eine kindsbeliebte Zeichentrickfigur, grad halt ebenso wie das Ding, um das es geht. Darum noch besser!

Und ein abgerissenes Exemplar geriet mir in die Hände, als ich, diese ringend nach meiner Dose Kabelbinder suchte. Und nicht fand, um damit die nächste Stufe (Ausprobieren mit Pappeattrappe) meiner neusten Möbelei auszutesten.

Also “schnürte” ich den Entwurf und: er gefile 😉

Wär nach der Sofort-Wegschmeiß-Methode nix geworden, dieses szenische Foto. Und beim Fotografieren so mit hin- & reingeraten, denke ich grad: ne ordentliche Sammlung Drahtbügel am Schnürboden 😉 empfehle ich jedem (Stadt)theater. Wegen der Lichteffekte! Stellt Euch mal vor, die werden leicht bewegt – was  für ein magisch anorganisches Geflimmer das auf der Bühne ergäbe!

Ich jedenfalls kann nun dieses Ding mit den vier Flügeln und den dickschwarzen Verschnürung im täglichen DranVorbeiGehen angucken. Und mir die “EndVersion” mit Holz statt Pappe ausmalen. Und feststellen, wo genau der Knicks-am-Fuß in der Brettversion hin muß. Das ist meine bevorzugte Art, etwas Handfestes zu konstruieren: immer in kleinen Schritten, wenn die große Vision irgendwann ins Reale dringen mag.

So nen Riesenkran wie diesen Amsterdamer hatte ich dabei in mind, als ich irgendwann fand, mein grad geplantes Sideboard sollte weg vom Boden, nur auf den Enden der beiden großen Bögen gelagert sein. Und die sollten nach realitätsnahen (Schwer- und Scher-)Kräften designt sein. Also wie auf meinem aktuellen Menue sichtbar aus Mittelsäule und Stabilisierungs”flügel”.

Unterwegs kommen dann vorhandene Gebilde zusammen und spielerische Tests vor wie diese Version mit gelifteten Spiegel:

Ach ja: die große Vision “macht” derweil Plakate, Teil 2:

Dieser nachtblaue Fächer aus vier übereinandergedrehten Ellipsen ergab sich als Kurvenlineal für die Bögen des Boards. Hochgeklappt, aufgefächert und gekippt: die nächste Idee für den (Innen)Einrichter– und Beleuchterpoodle 😉 Décor hier: scaliertes Vogelaugenahornfurnier 😉

Hey – der Kran ist immer noch da! Und crazier than ever!!

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Musik zur Aussicht und à propos DJ: ein Mix aus der Zeit der obigen Aufnahme, geschätzt ums Millenium:

  1. Rinocerose: le mobilier
  2. Moloko: The Time Is Now (RMX)
  3. Colonel Abrams: Trapped `97
  4. MJ Cole: Slum King
  5. Smash Mouth: Walking On The Sun
  6.  Cornershop: Brimful Of Asha
  7. Deee Lite: Groove Is In The Heart
  8.  the Cardigans: Lovefool
  9. Citizen King: Better Days ( And The Bottom Drops Out)
  10. Beck: Sexx Laws
  11. Lou Bega: Mambo #5
  12. the Specials: A Message To You, Rudy
  13. Eminem: My Name Is ***wow – Eminems Song ist volljährig! (1999) Und Ihr wundert Euch..***
  14. Cypress Hill: Insane In The Brain
  15. the Beastie Boys: Sure Shot
  16. Mousse T.: Horny ( Southpark Edit )
  17. Gipsy Kings: Bamboleo
  18. the Good Men: Give It Up ( Batucada Refrescante )

Das Sichtbarkeitsproblem @ home

Neue Designanstrengungen fürs Soodlepoodle-Deckblatt am Tag nach dem zweiten Advent – diesmal ein extrem grafisches Ergebnis. Kurioserweise eins möbelkonstruktiver Überlegungen – das nämliche Gebilde soll ein von vier Füßen/Auflager meiner neust in Angriff genommenen Sideboardvision werden – jaja- unangemeldet mitten im Weihnachtstrubel und Handtaschenmodelsuchen – der frisch wiedererwachte Einrichterpoodle läßt grüßen:

Das Board ist massiv, mächtig und schwer, soll der Eleganz wegen aber (optisch) weg vom Boden- der große charakteristische Bogen soll quasi schweben. Inspiration für die dazu notwendigen Lager bilden frisch erworbene harthölzerne Tischbeinstücke, die ich kürzen & mit seitlich angeschraubten Dreiecken stabilisieren, ins Konische überführen will. Hab ich so ähnlich mal unter großen Brücken gesehen. Oder wars eher auf ner Werft??

Und bevors an Sägen/Ausprobieren-3D geht – grafischer Spieltrieb! Challenge am Bildschirm: bekomm’ ich das als anschauliche Grafik ohne spezifische (Architekten)-Software hin? So als kleine Gehirnübung im dreidimensionalen Zeichnen, das wir ob Mangels an SpezialSoftware mal selber mit elementaren tools erledigen werden:

Schritt 1: den imaginierten Grundriß in die Perspektive klappen, drehen, verjüngen mit Augenmaß, doppeln wegen den angestrebten Senkrechten.  Dann zur Klärung der Verhältnisse den Hintergrund farblich abheben. Anschließend: Kanten ziehen – Sudoku meets Tetris – Hey! ich staune über den jähen Plakat-Effekt!

Weiter: die Hilfskonstruktion in grauweiß verschwindet allmählich & planmäßig “hinter” den angestrebten Flächen, die ich in ihren Helligkeitswerten entsprechend einer imaginierten Beleuchtungsrichtung wähle:

Spieltrieb Phase II: Dekonstruktion. Das Ganze im Explosionszeichnungsmodus – schwedisch Sprängskiss genannt ;-):

Ich laß mich anstecken von.. Zufall und Ordnung. Meinem Wissen um den Begriff Sichtbarkeitsproblem in der Computerei. Hier mal durch reine Imagination/Malerfahrung. Per Photoshop-Handling getestet! Und Seh-Erinnerung an mein Lieblings-RetroGrafikBlog.iso50.com – Naturalmente!

Und – welches gefällt euch am besten? Effekte fast wie im Monument Valley Game 😉

 

Nachtrag durch Wiederfinden™ am Tag danach – ich hab das Sideboard nach hinten verschoben zugunsten eines pinxographischen GemäldeEntwurfs anno März 2015 – damals seitenverkehrt & in einer anderen Farbzusammenstellung entstanden – warum denn nicht mal Aubergine@home?!:

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Musik beim Schreiben heute:

Jay Bliss – Zâmbet De Soare

Liam Howlett: “Dirtchamber Sessions Volume One” , XL Recordings 1999

Bermudafunk am Montag ab 22.00: “Blast From The Past”

Götz Alsmann: “Rom”, Blue Note, 2017

Handbag Poster Nr. 1

So was von Zeit für endlich ne Visitenkarte, die straight zu meiner Handtaschenseite führt! Soo viele Bilder im August, September, Oktober, .. geguckt und mal wieder in-Liebe-gefallen mit: dem Plakativen. Vielleicht als Ausgleich für die stets nuancierten PinXoGraphien? Maybe.

Also mit Lust ran ans Peck. Das heißt: fette Schrift im fetten (Farb)Kontrast zum (drunterliegenden) Bild. Leuchtreklamefaktor, biddee!!

Wie die Aufgeräumten unter Euch sicher sehen, oder besser: sofort sehen, ist die  Symmetrie unscharf –  im Anfangsstadium eines Designs gerne zugunsten der emotionalen Bildbalance, der Verteilung der Elemente, dem Überall-guck-und-fühle brrrr. Es geht erstmal rein um ne gute Idee mit diesen vier Zutaten:

  1. Schrift wie und wo,
  2. pinxographisches Hintergund-“Material”,
  3. Handtaschen-Umriß oder -Ausschnitt und:
  4. den Rahmen.

Gerne schneide ich wie hier die Elemente (den Griff, die Schrift, den Rahmen) an oder lasse Bildwiederholungen zu wie das gemalte “Borstenherz” in verschiedener Skalierung. Hat was Filmisches. Was von Bewegung. Was von RanZoomen. Und: Wiederholung brennt ein. Lesbar sollte trotzdem alles sein, wenn auch nicht allzu leicht – eine kleine Irritation, ein optischer Kniff, ein typografischer Nudelsalatsnack gehört für mich zu nem gelungenen Plakat.

Oft ergeben auch ausgeschnittene Ecken, die durchs Verschieben der Ebenen sichtbar werden wie verschobene “Passepartouts” wie hier zwar keine Lösung, dienen aber trotzdem zur Bereicherung der fühlbaren Möglichkeiten. Das viele Weiß und das Rosé erinnert mich zum Beispiel jetzt grad an dieses fantastische Marmor-Steinbruch + Baggerdirigat-Video.

Aah – da ist es ja noch!

Getrennt hier Handtasche und Schriftband. Was fällt auf? Es wird klarer. Und zur Erkennung einer Handtasche? Reicht das obere Drittel. Vor allem, wenn ihr Name auch noch direkt drüber steht.

Aber: zum Schluß ist es nun diese Version geworden:

Halt! Stimmt nicht! Diese Version hab ich zwar ab sofort dabei im Portemonnaie, sie war aber die Anfangsidee für dieses Posting 😉

Weiterhin gefunden beim “Plakat”link-oben-Durchlaufen: den fantastischen Poster-Designer Tom Eckersley (1914-1997). 1 Muß in meiner Sammlung!

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Musik beim anschließend-Drüberlesen heute:

Harrison BDP – “Decompression” heute 2.245.546 Aufrufe

Winterfarben leicht gemacht

Vielleicht liegts an den vielen Antonio Lopez– Bildern und -Clips, die ich mir in den letzten Tagen angeguckt habe. Oder an seinem frühen prallfarbenen 70er-Style, der damit wieder ins Gedächtnis & wie gerufen kam. Grad eben jedenfalls schau ich aufs allerneuste PinXoGraphische des Tages – wir schreiben scannen mittlerweile Blatt #679 – und ich “bemerke jäh”, daß man mit nur einem handverlesenen Blatt ne ganze Collection mit Farben ausrüsten kann:

Die PinX-o-Graphy als MoodbOardmaschine quasi

mvp-scanp-181012-679-r2vr5Also, was sehe ich?

Erstmal wie immer die anregenden Farb-Kombinationen aus Warm und Kalt, sanft ineinander übergehend oder hart aneinanderstoßend. Das Zarte und das Kräftige beieinandergeschmiegt, Kontrast als Geschmackserzeuger und -verstärker. Und wie immer bei einem mir gelungen sich anfühlenden Bild: dieser neu schmeckende FarbMix!

Wenn ich da ins Detail gehen mag zu Taschen, Jacken, Mäntel, Handschuhen, Mützen:mvp-scanp-181012-679-moodSeht mir bitte die etwas ungelenken Farbbeschreibungen nach – mauve, karmesin, phtalogrün und “die  Gemse” = chamois et. al wollen a) erkannt und b) farbsicher benannt werden – da bin ich noch am Üben. Aber nun – was seht Ihr?? Ganz oben ohne Markierung – mit eigener “Einkreisung”? Oder gibts vielleicht eher Inspiration bei/in diesen beiden weiteren Blättern?

mvp-scanp-180829-667d-r2vn9 mvp-scanp-181004-677e-r2v8Nochn Nachtrag wegen der Farbigkeit 😉

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Musik beim MoodbOarden heute:

Ian Pooley:”TheTimes”, Force Inc Music Works, 1996

3D Sudoku? Gehirn-Jogging? MöbelbauThrill!

Eleganz ist ein universelles Phänomen der Anmut und Schönheit und beschränkt sich keineswegs auf Kleidung, Wohngeschmack, Accessoires, Automobile oder (Körper)sprache. Es gibt eleganten Code beim Programmieren, der durch seine schlicht geniale griffig-lakonische Übersichtlichkeit die zu bearbeitende Aufgabe in der minimalsten Form “beschreibt” und händelt, ebenso aber gibt es eine Konstrukteurs-Eleganz, die ich mit meiner Schwäche für Durchdachtes-im-Haushalt™ immer gerne wieder als lockende Herausforderung sehe und mich stets freue, ohne Zeitdruck an einem möblierten Soll herumzuhirnen und -konstruieren.

Durch den mit dem MoviePoodle “mitgelieferten” Teilaspekt der Filmerei, dem Requisitenbau, bin ich gerade an diesem Ding dran: p1080636Das sind zwei (von fünf) selbstgezimmerte Rahmenprofile einer BarKonstruktion, die, um 90° gekippt, nun fahrbar auf einem Retro-Büro-Rolltisch aufgestellt sind. Thrill #1: die Veranschaulichung fixieren per einfachster Anbringung einer (oder zweier) Schraubzwinge(n), so daß ich das Ding schon real vor Augen habe und hin-und- herdrehen kann. Um dann – Thrill #2 – daran herumzuhirnen, wie die angestrebte fertige Konstruktion haltbar, einfach und zerlegbar plus möglichst geringem Materialaufwand verwirklicht werden könnte.

Grund für diese Konstruktion sind die 7°, die die entstehende Oberkante/fläche gegen den Fußboden geneigt ist – die “unrechtwinklige Stellen” seht Ihr ob der Geringfügigkeit des Winkels und der perspektivischen Verzeichung nicht (ich habe aber in der unteren Zeichung eine von drei eingefügt). Dadurch gelingt ein millimeterweise in der Höhe justierbares keilartiges “Podest” für die filmisch aufzunehmenden Handtaschenmodels. Einfach durch Vor- oder Zurückfahren der ganzen Konstruktion. Rollbare, mit einer Handbewegung gelingende Eleganz, so mein Plan.

Konstruieren beginnt ja im Hirn: man versucht, die Challenge in möglichst einfache=anschauliche Teile zu zerlegen oder diese gedanklich faßbar darzustellen. Während das bei mir fast immer ohne Zeichnung vonstatten geht – ich hab ja das provisorische 1:1 Modell schon vor Augen und in Händen, mach ich Euch diesmal ein kleines Tutrorial draus. Um meine Gedankengänge = Thrill nachvollziehbar zu machen.

Also: Konstruktionszeichnung, um die Gegenbenheiten/Aufgabenstellung damit herauszuarbeiten. Ich greife zur Schraffur, um mit diesen 45° Linien die Räumlichkeiten darzustellen. Dazu ein schneller Schraffurbau-Stunt per Photoshop:

  1. Rechteck aus vier gestapelten Quadraten anweisen, das obere davon weiß füllen.
  2. dieses Ganze als Muster zum Kacheln definieren. Bescheidene Maße:  5 x 20 Pixel
  3. die Bildfläche über dem Originalfoto damit querstreifen
  4. das Ganze per Zahleneingabe in die exakte Schräge drehen:

p1080636-qNun fährt man die Umrisse und Kanten der Hölzer mit dem Rechteck-Lasso nach, um aus den entstehenden polygonalen Umrissen Ausschneideformen zu erhalten. Durch die 1:4 Aufteilung des Schraffurmusters ist nun möglich, für die zu betonenden senkrechten und waagrechten Flächen eine zweite Lage “zwischenzuschieben”, um per entstehender Schraffurverdichtung einen räumlichen Effekt zu erhalten:p1080636-schraffurSo kann man mit  nicht übermäßig viel Geklicke die zu verbindenden Rahmenzwillinge als technische-Zeichnung-Lookalike direkt aus dem Foto drunter visualisieren – ich “zitiere” meinen nen super Verlauf zaubernden PC-Bildschirm:

p1080715-screenverlaufDie beiden IKEA-Regalbretter, die Ihr im Foto ganz oben zusätzlich seht, haben die idealen Maße, müssen nur noch per Säge in einen formschlüssigen Zusammenhang/-halt mit den Rahmen und untereinander gebracht werden. Sie erzeugen dann den idealen Abstandshalter, der alles zusammenhält und – das will ich ausprobieren – per Gewindestange lösbar verbunden ist.

Demnächst Fotos!

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Musik beim konstruktiven Schreiben – heute mal was Neues: Handgepflücktes aus der ever vorbeistreamenden youtube AUTOPLAY-Liste – angefangen von unten mit Fisher “Losing It” – TanzteeAlarm!!

St. German: “Boulevard”, F-Communications, 1995

Papier, Stein, Schere? Nö – Papier, Glas und.. Licht!

September again! Da ist wieder dieses über irdisch hell klare Licht, das alles durchflutet. Grad an so einem Tag wie heute! Ich ergreife flugs die Gelegenheit™ und mache zwei, drei Dutzend schnelle Fotos am Fenster zum Hof mit der fantastischen Makrofunktion der MoviepoodleKamera:91070969-beachathomeNa? Wenn das man kein TraumStrand ist, mit heranrollender Brandung auf weißesten Sand!! Ich bin begeistert von der Illusion. Und  diesen die Bewegung  “markierenden” weißen Linien in der Gischt, die sich auf geheimnisvolle Weise ohne weiteres Zutun ins Bild zaubern (und erkennen lassen, daß es dann wohl mit der Brandungs-Echtheit nicht allzu weit her ist – vergleicht da mal die fantastischen WellenBilder von Ray Collins  ‘mit!).

Sogleich “geraten” zwei Bilder in das Spiegelkabinett des Photoshops. Mit etwas Skalieren und unscharf eingestellten Radiergummi blende ich die Ränder der so gepatch-workten Bildteile ineinander und voilà: ein neues mysteriöses Startbild gelingt, kaum 90 Minuten nach Aufnahme – der frisch in Betrieb genommenen Digitalfotografie geschuldet/gedankt:

Auf den Kopf gestürzt schiebe ich eine weitere Version dieser Collage dem grad mal vier-Tage-alt-und-schon-wieder-langweiligen Menuebild mit den Spaßbrillen unter (das heißt: gleiche Position fast aller Menüpunkte im Bildviereck – da muß ich also kaum umprogrammieren) und Ihr kriegt nun das zum Anklicken:

Hier “zum Beweis” ein Ausschnitt, in dem recht deutlich das Glasartige sichtbar wird – zu meiner Freude am Geheimnis in den anderen Bilder kaum ;-) p1070939_cutUnd ein wie immer passender Blogheader mit einem strangen LöwenzahnAfro out of space springt ebenfall dabei raus:header-p1070969-939.jpg_________________________________________________________

passende FranzMannMusik am gläsernen Strand (à la plage de verre) heute:

bereifter Pareidola im Dreierpack

Hört sich an wie ein neues provozierend falschgetipptes Käse-Angebot im Wiesbadener REWE PopUp Store, der zur Zeit(?) im Biennale-”befallenen” Staatstheater aufgebaut ist –  aber nein – ich baue an einer kleinmöbelig daherrollenden dreiteiligen “Ambulant”galerie:

p1070371Drei “abgestreifte” PCs, die plötzlich wieder willkommen sind (und nicht aufs finale Ausschlachten wartend irgendwo hingeschoben stehen),  unter der improvisierten “Tischdecke” verborgen auf einem selbstgeschraubten MöbelRollbrett und mit einer überkragenden Längsplatte.

Der Clou sind die um 90 Grad gedrehten Bildschirme. Mit dieser Hochkantigkeit kann ich den fast durchgängig ebenfalls vertikal gefertigten/gemeinten pinxographischen Bildern gerecht werden – ganz wie Herr Grotjans, amerikanischer Maler/Künstler ebenfalls entdeckte: “I found that rotating it took all the landscape out, so it became a nonobjective painting.“
p1070371-exhkit1Daß es grad drei Teile sind und daher das klassische theme Triptychon hier mal wieder aufersteht, kann mir als jemand, der sich gerne in einem allgemeinen KulturKanon bewegt oder wenigstens drauf referenziert, nur willkommen sein, ist aber schlicht.. Zufall.

Und zum Aufklappen wie die historischen Vorbilder sind sie auch nicht, eher wird das mittlerweile doch sehr “durche” Thema digitaler Bilderrahmen damit verwirklicht.

Hip oder nicht=wurscht, mir dient das Ganze zu zweierlei:

Ich will mal testen, wie der Zufall, durch Software möglich, den Eindruck des Dreierbilds “gestaltet” – ob neue Seheindrücke damit möglich werden. Durch das pareidolische Grundrezept der Bilder also eher der entstehende emotionale Mix des leuchtenden Trios also. Welche Art von Vorauswahl ich dabei einfüttern muß, zum Beispiel links nur gelbe, mittig blaue, rechts grüen oder ähnliches, oder zentral sanfte Farbverläufe mit wilden Exposionen angrenzend parallel laufen lasse etc.

Und natürlich ist das smooth rollende Ding ein weiteres, willkommenes Teststück für meine Möbelentwurfsliebe aus improvisierten “Aufbauten” sprich: der EinrichterPoodle kriegt damit auch mal wieder nen Knochen hingeworfen.. Es geht darum, auf elegante Weise dieses kopfstehende Trapez zu einem stabilen, doch luftigen Gehäuseartigen werden zu lassen. Erste Idee beim ersten Aufstapeln: rechts und links auf der gekappten Spitze stehende Dreiecke wie Lamellen hintereinander zu den Seitenteilen werden lassen. Damit das Ganze nicht in z- Richtung einklappgefährdet wird, diese vielleicht nicht zueinander parallel sondern im ZickZack planen&montieren..

(Bider folgen!)

Ach so ja: als neue Darreichungsform der PinXoGraphien wird es davon hier natürlich jede Menge Bild- und Clipfootage geben. Mit Photoshop- und RequisitenHilfe ist eine recht große Bandbreite und Raumeindruck möglich. Hier noch eine zweite, hellere Version:p1070371-exhkit2und noch eine mit RegenBogenSmoothies:p1070371-exhkit3

Nachtrag ne Woche später: noch cool-stylischer Fund-und-wie-ich-ihn-fand:

  1. ich schau mir die drei oben an und bildergoogle: “Öllache” und “irisierend”
  2. dann schau ich das englisch “iridescent” nach und komme damit auf
  3. Jeffrey Campbells Schuh-Collection, die mich sehr vergnüglich an dieses
  4. Buch mit 500 Schuhen erinnert = Linda O’Keeffe – SHOES
  5. Der hatte ;-/ auch mal so ein Pärchen Boots im Programm (daher der Fund!)
  6. Coool! n’Täschen dazu!!??

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Musik beim Schreiben heute: das ebenfalls “cool rolling bubble

Donald Fagen: “Kamakiriad“, REPRISE, 1993