Category Archives: Werkstatt

Zusehen beim Nähen. Und dabei übersetzen lassen: Kommentare in sieben Sprachen.

Ich hab in meinem Leben schon sehr viel beim Zusehen gelernt, hauptsächlich, wenn es um praktische Fertigkeiten geht. Testet heute doch mal mit mir, ob es mit Eurer Begeisterungsfähigkeit für dieses Thema ( Unterabteilung Nähen) auch so steht.

Ausgangspunkt am regnerischen Vormittag: ich finde ein einstündiges, japanisches Video, bei dem eine klassische 49er Jeans genäht wird. Profimäßig. Old School. “Sogar ohne Stecken!” wie ein ehrfürch-Tiger Kommentar dazu lautet. Ich staune ebenfalls Bauklotzae und bediene mich nebenher des Automats aus dem letzten Post. Der meldet straight nach Eingabe der diversen Kommentare: Russisch (erkannt), Portugiesisch (erkannt), Japanisch (erkannt), Englisch (erkannt), Spanisch (erkannt), Polnisch (erkannt), Französisch (erkannt).

So kann man sich globale Beiträge in die atemlos ratternde Stille dazugeben.

Wahnsinn! прекрасно! (Verbeugung, gestisch, erkannt)

Japanisch: Sie können den gesamten Prozess des Nähens einer Jeans so sehen, wie sie damals hergestellt wurde.

Großartige Technologie! Ich liebe die indigo-gefärbten Finger. Der Handwerker ist so cool!

Das ist zu cool! Tränen

Russisch: Ausgezeichnete Meisterklasse, kein Geschwätz und alles ist klar, umfangreiche Erfahrung in verschiedenen Nähtechniken. vollkommen komplexe und schwierige Arbeit. Viel Glück, Gesundheit und Erfolg, mein liebes Mädchen!!!

Wie viele Autos für eine Jeans, und ich bin bei 2 Nähen.

Ich bewunderte ihre Arbeit, nicht eine einzige zusätzliche Bewegung!

Englisch: Jetzt werde ich mich nie über eine 115-Dollar-Jeans beschweren, die ewig hält. Das ist wahre Handwerkskunst!

Jetzt verstehe ich, was Nähmaschinen wirklich sind. Jetzt weiß ich, was Nähen wirklich ist!

Ich liebe den Hammer und den Drückerfußtrick!

Spanisch: Was für ein Iltis, ich liebe es, ein Genie im Nähen

Wunderschön! Magische Hände ! Und wie gut die Werkstatt ausgestattet ist, wenn man jede Maschine für jede spezifische Funktion sieht, ist wie eine Reise in die Welt der Kleidung.
Herzliche Grüße aus MEXICO.

Als ich ein Kind war, dachte ich, diese Hose sei mit Magie hergestellt worden. Jetzt wird mir klar, dass es ein ganzer Prozess ist.

Polnisch: Ich bemerkte viele alte, klassische amerikanische Maschinen in gutem Zustand und schön klingend 🙂

Französisch: Bravo, Madame! Dieses Video ist ein echter Leckerbissen!

Hallo, wo finde ich den Fuß, um den Hosengürtel hochzuziehen?

Portugiesisch: um abraço. (eine Umarmung, portugiesischer Stil. Mehrfach in den Kommentaren)

Arabische, koreanische, thailändische, vietnamesische und türkische Kommentare gibts auch, ich aber ohne schnelle Handhabe, egal. Aber:

wie gut (& still) muß ein Video sein, daß sich die ganze Welt zu solchen Kommentaren hinreißen läßt!?

超かっけーーー。auch, finde ich, wie in verschiedenen Sprachkulturen mit Begeisterung umgegangen wird 😉

Mit dieser beglückenden Erfahrung am Leib (“dope little workshop!”) gehts inspiriert wieder zurück zum eigenen kleinen Werk:

Ach so, ich sollte zurückkommentieren. Und zwar a) auf die Frage: Does anybody know why she has that piece of fabric that she starts and ends each line of stitching with. Darauf gibts zwar die bekannte korrekte Antwort, damit den Nähfuß zu schonen. Mir ist aber heute(!) aufgefallen, daß man damit NIE lose Fadenenden hat, die gerne mal aus den Öhren flutschen, sollte man sofort nach dem Beenden des Nähvorgangs die Leinen abknipsen – mit dieser Technik ist immer alles fertig eingespannt für die kommende Naht! Super Trick! mui obrigado! ありがとうございます! Wieder was Cooles gelernt!

Und b) à propos 60 Minuten für eine ganze Hose – Wahnsinn2 – ich brauch ja für eine meiner kleinen Masken schon um die 40!!

..aber wie stehts mit dem automatischen IronieTransfer?

Note: a funny English version of this Kauderwelsh may be obtained by filling the words into the deepl.com/translator 😉

Wer mehr als einsprachig ist, – bei mir zet B hat sich seit der fünften Klasse klassischerweise Englisch begonnen, festzusetzen – dem fällt im Direktvergleich IMMER der stets andere Geist auf, der in verschiedenen Sprachen weht. “Un linguaggio diverso è una visione diversa della vita” gibts als Sprichwort von…. Bei deutsch vs. english sticht nach kurzer Einarbeitungszeit sogleich die Variable Humor ins Auge, der hie und da doch recht verschieden ausfällt- to put it generously. Ich kann mich lebhaft an mein sudden delight in der ich glaube Elften erinnern, als mein favorite English teacher den schönen Satz zur  Beleuchtung der continuous form brachte: “What a funny day today – I even succeeded in waking Kunze* up.”

Ein ebenso gleichwertiger, wunderbarer Fund der letzten Tage gelang mit der Ergoogelung von wired.com/2017/03/curse-bahia-emerald-giant-green-rock-wreaks-havoc-ruins-lives/, dessen Lektüre mich gefühlt alle vier Zeilen wenigstens (i.e. leisestens) zum Schmunzeln äh, ermutigte.

Gefunden, das muß ich dazusagen, hatte ich dieses Vergnügen über das Googeln des Begriffes “bahia emerald”, der in dem nicht minder empfehlungswürdigen The secret lives of colours-Buch von Kassia St. Clair im smaragdgrün gefärbten Kapitel eher beiläufig angeführt wird. Irgendwann beim Lesen dieser abstrusen Geschichte um diesen 350+kilo-Steinklumpen hab ich mich gefragt,

warum man diesen Esprit nicht öfter in deutschen Texten findet. Mm. Und dann ausprobiert mit simplen copy&paste, ob sich das (Amüsemang beim Lesen auf englisch) ins Diesseitige herüberretten läßt. Ausprobiert mit einer dochaus erstaunlichen Testvorrichtung für Ironie-TransferTauglichkeit: die fand ich unlängst online@home beim deepl.com/translator – ein in Köln ansässiges Unternehmen für KI-gestützte Übersetzungen. Wow. Testet mal selbst!

Bis auf unfreiwillige=unprogrammierte sehr humoristische Ausreisser à la: Eine Sache, die beide hassen, ist der Smaragd-Fall. Er ist ein abgefahrener Maulwurf von Intriganten. ist man doch schon nah dran, oder?

Auf diese Art (bestimmt) tollkühn geworden erfährt man, daß plötzliche persönliche Entdeckungen wie von selbst im Gedächtnis haften bleiben . Ola!  Bildungsferne Idee: Mit dieserart unerwarteter Hilfe kann nun auch der polyglotly unbeschlagene Wikifan anfangen, fehlende deutschsprachige Seiten “umzufüllen” (würd ich statt “automatisch” oder gar “kreieren” so sagen). Zum Beispiel folgende englische Wikiseiten, die keine deutsche Version haben (Schande! Skandal!):

https://en.wikipedia.org/wiki/To_rob_Peter_to_pay_Paul

oder auch das erstaunliche, damit zusammenhängende beispielgebende

https://en.wikipedia.org/wiki/Ponzi_scheme

…und im Nu stehen weitere Spielmöglichkeiten Schlange an der Tür: die Frage unter anderem, wo denn im Englischen bitte ne Entsprechung für zum Beispiel “Nach meinem Dafürhalten” steht? Oder wie man an eigene Wortkettenschöpfung rankommt. Oder wo bitte OK, Google ist im Deutschen der Elefant, der hier mit uns im Raum sitzt? Oder die Ecke, in die man sich hineingemalt hat?? Da brauchts Fantasie und die dafür hergerichteten segelbereiten Hirne. Ganz wie der Asterix Obelix Stasinix ab (24:55) selbstironisch/ernst im Halbspaß doziret.

PS.:* der Name wurde aus meinen sonntäglich schlummernden Gedächtniswindungen herbeiplausibilisiert, also: ohne Gewähr, wie der erwachende wahre Held tatsächlich hieß..

PPS.: auch Google ist natürlich im AutoÜbersetzerRennen mit dabei. Testet das doch mal mit den Einstellungsmöglichkeiten am rechten unteren Rand der youtube Filme – warum nicht gleich beim Interview mit obiger Buchautorin: hier “automatisch erzeugte” deutsche Untertitel errechnen lassen! Wow/Naja!

Oder füllt mal diesen Text hier vor Euch ein! O My 😉

______________________________________________________

heute und warum auch nicht: Musik/Soundtracks zum ironiebestärkten Neuanfangs des TransVersVorgangs – merci, Claudiae, für diese kleine-DJ-task-zwischendurch :

oder, off obiger duty, eine längst fällige soothing Ode an die Computerarbeit. Hier passend angereicht in einer move-your-ass-trotz-home-office version als Merengue: Its more fun to compute

 

 

 

Was ich hier mache? Nun: Mathekenntnisse sichtbar auffrischen!

Manchmal ist es wie mit diesen Schachbrettmustermustern von vorletzten Jänner: man fängt mit einem winzigen Funken Faszination an, meinetwegen nennt es Spieltrieb oder bloße Neugier-am-“Instrument”, und bin nen kürzester Zeit entstehen erstaunliche Keiten. Nicht so famos wie das mit diesen neuen VR Brillen möglich ist, mitten in der gefühlten Luft um einen herum, eher so im Kleinen, häuslichen Rahmen.

Der weist aber dank etwas Vorbildung weit über sich hinaus. Heute ins “Reich” der Trigonometrie, sprich: mal wieder Mathematik. Los gings mit einem  ansprechenden FarbÜbergang, den ich mir erst aus dem ursprünglichen Bild herausisolierte (links), dann etwas verschlankte (rechts),

alles wie immer intuitiv, impulsiv und spontanoitiv:

Diesen kleinen “Flugsamen in Anthrazit” legte ich mir patience-like im Halbkreisähnlichen, bis so ne Art rudimentärer Indianerfederschmuck draus entstand (im Hinterkopf das Wissen um a) den Wischfinger und b) das Verflüssigungstool):

Mit dieser geometrisch angehauchten, doch schlampig arrangierten Figur schritt ich rüber zu den “Verzerrungsfiltern” des Photoshop und wollte sehen, ob ob dieser schon vorbereiteten Ordnung im Bild mit einem Polarkoordinatenfilter das Ganze noch schwungvoller, dynamischer gestaltet werden könnte.

Es wurde erstmal nicht, aber erstaunliche Erkenntnisse brachen sich Bahn. Dieser Filter nämlich nimmt die paarweise vorhandenen Bildpunktkoordinaten und rechnet sie schlicht um in die jeweils “andere” Auffassung von Koordinaten. Dabei ist es essentiell, wo im Spielfeld das Umzurechnende Gut gelagert ist. Ich hab euch hier drei (Farb)versionen angerichtet, alle im roten Q platziert und verarbeitet:

Das in seiner Farbe jeweils größte Objekt ist der Startpunkt, die kleineren, gleichfarbenen die Ergebnisse. Verschiedene gibts darum, weil ich innerhalb des Feldes andere Platzierungen (links oben, zentral, rechtsrandständig) und Zonen sprich Rechtecke im Quadrat vorgegeben hab, innerhalb derer die Umrechnung dann stattfand nach Klick.

Wenn man eines der entstandenen Gebilde spiegelt und so ein Harmonisch-Organisches entsteht, ändert sich das erst recht beliebig scheinende Spiel in Richtung Ordnung. Man kann sogar weitergehen und sagen: oben Symmetrie in Figur und Lage-im-Bild einfüllen, unten heraus filtert sich ta-dah! Emblematisches:

Wenn man mit diesen beiden aufgeräumten Ausgangsgrößen immer weiter herumspielt, ergibt sich recht schnell die Erkenntnis, hier eine Siegerkranzmaschine an der Hand zu haben:

Und alles minutenschnell und mit so 1nem winzigen Stück digitalen Einback! Super!!

Derselbe Filter übrigens verhilft auch einem Quadrat als Fläche(!) mit einem Tastendruck von Streifen zu Strahlen:

  

von oberer Grundlinie zu Mittelpunkt:

von Grundlinie unten zur Aperture:

von Mittellinie zu Mittelkreis:

und von Querstreifen zu konzentrischen Kreisen-  wer hätte das gedacht!!

Da wartet schon ein Denkspiel file_under Transferleistung: was kommt raus, wenn man eine senkrechte Linie umwandelt??

Läßt man im Anschluß die ewige Aufräumerei mal beiseite, füllt sich das Horn mit Allerlei ‘n’ Schauwert:

Zusammen mit (dem obendrüberen) am gelungensten in aller üblichen EntdeckerSchnelle (ÜES) find ich das da:

_____________________________________________________________

heute Musik mit passenden Cover 😉 : The Modernist: {kangmei}, Wonder, 2003

Am Tag da Nachtrag: hi hi, das stimmt wirklich mit dem zungenbrechenden laurel wreath generator:

OK (am 3. Tage danachtrag), gibts schon .Hätt mich auch gewundert, wenn nicht – bei so nem wichtigen Thema 😉

das Terephthalat Geheimnis

OK, man muß schon das geeignete Licht für diese Bilder “herstellen” – ich f.m.T. mach das mit simplen Abwarten – die Sonne kommt gegen sechs. Dann fasziniert jählings das leuchtend Neue am transparenten Altbekannten und provoziert den schnellen Griff zur Kamera. Heraus kommt, am Tag danach, mit einem überaus einfachen (Photoshop-) Sandwich-Rezept diese kleine “Kunst”Galerei. Uff! Alle 8 Models erstmal gerettet vor der Thermischen Verwertung:

___________________________________________________________

Heute: bekannte Musik zum Staunen: zum Terephthalat-Salat paßte eigentlich

Kein Bock auf Staubmaus Cinema

Klar, bin ich zur Zeit auch öfters at home als sonst. Klar, will ich auch ständig kreativ sein.  Will. ABER deshalb anfangen, das eigene Heim zu opsten (posten; opsten klingt aber neu und gut und passend, findet Ihr nicht auch?) auf eine kokettierend-dilettantische, ja: medial hilfsbedürftige Art? Is nix für mich.

Warum?

Weil das langweilt. Schon mich. Tisch, Bett, Bücherregal. Puh! Von der Aussicht, Euch damit auch, ganz zu schweigen. Dafür gibts seit Jahren viiiel spannendere, exzentrischere, narzistischere Sachen wie: the-selby. freunde-von-freunden. architecturaldigest. Oder die crazy high-end-vollgestopfte “house tour” der nytimes. Und seit Pandemie zusätzlich massig-ist-untertrieben-e youtube Kanäle. Musiker, Maler, Schauspieler, Architekten, Coachs, Finanzberater & Muskelaufbauer @ home..

Viel spannender finde ich eine fürs Medium erdachte Selbstinszenierung der Werkstattpotenz. Sprich: allversammelte Dinge, die meiner Flohmarktentdeckerader zu schulden sind, so arrangieren (können), daß neue, frische Ideen von Interieur,  Raumgefühl  und Leben(!) entstehen können. In denen ich (und Ihr gar?) dann in Gedanken 2twohne(t), quasi parallel zum täglichen Gebrauchsgewohne.

Zum Beispiel dieses da: big entrée, leuchtendes Yves Klein Bleu  , Riesenglasfront, edle Sonne:

oder aus der hiermit gestarteten Farbkastenserie 2020: a dash of greek @ home:

Heute, am nächsten Tag und ob meiner üblichen Recherche-danach ™ müßte ich korrigieren & eher schreiben american oder floridaenian, da Googles Bildersuche, so man denen dieses Foto “hinwirft“, direktemang zu https://de.wikipedia.org/wiki/Key_Lime_Pie führt. Ob das die rings ums Zitronenrund versammelten Farben des Bildes “machen”? Mm. OK, Google,…

Herr Doktor, mein Chenille/Flip Sequin-Motiv läßt mich nicht los! Im tiefstehenden Abendgegenlicht gelang das neue Titelbild. Mit fix eingebauter Spiegelung gar ein Touch Unterwasserfeeling 😉

So stell ich mir die “Sendungen” aus der heimischen Wirkungsstätte vor. Kräftig, frisch und gutgelaunt, wie ein Spritzer Zitrone echte Limette innem eiskalt-frischen Cocktail 😉

Dann friedliches Abendlicht im (Näh)Viertel:

Oder dieses gänsehautige Plastiketwas auf Sockel inmitten der most recent Pastellankreiderei – sehr spezielle Atmo, das!

Dann ein gerade in diesen Frühlingstagen wieder ganz neu zu entdeckendes (fotografisch-filmisches) Thema@home: Gebrauchs- & Verbrauchsgegenstände.

Kreative Preisfrage: wie heißt der schweizerische Gestalter, der  schrieb: « Wer nach anderen Möglichkeiten Ausschau hält als denjenigen der Beseitigung, wird schnell fündig » ?

Und à propos Titel des Tages: die deutsche Staubmaus auf englisch ist das Staub Karniggel. Dust Bunny. OK, positiver: StaubHäschen. Irgendwie attraktiver, more appealing – denn beim Wort bunny schwingt (nur mir?) immer ein wenig Hugh Hefner mit..

Und wenn dann schon dieses domestik-putzige Thema, dann mit ordentlich Krach und Lach und Stänk und Pänk – klickt mal drauf !  😉

__________________________________________________________

Musik zum Immer Weiter…

..Grooven:

Luca Carboni: “Baila Sad Jack”

The Quincy Jones BigBand: “The Birth Of a Band”, Mercury, 1959

Joe Jackson: “Jumpin’ Jive”, A&M, 1981

…Chillen:

Harrison Diveca: “Atmospheric Dub Techno Mix: Ambient and Chill 2”

..und die Königsdisziplin?

Königsdisziplin 2020 im Internetleben ist n.a.t.ü.r.l.i.c.h. die Fähigkeit, die Anzahl der Follower/Abonnenten ins Unsägliche zu steigern, logo. «Wie werde ich Premium-Influenca» würde ich sie taufen. Hier&heute meine ich aber ganz klassisch die Sparte Publizistik vs. Design und da ist die CovergenannteDeckblattgestaltung fraglos besagte Sportart, der am meisten Aufmerksamkeit gewidmet wird wurde. Wurde schlicht deshalb, weil sie in historischen Zeiten des Print am KioskVerkauf die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich ziehen und zum Kauf  “überreden” sollte.

Das ist aber echt vorbei, der Kiosk eine Nische, die Sache heute  durchs Digitale viel dynamischer da interaktiv & weitestgehend content=inhaltsbezogen ergo von Professionellen AussenGestaltern losgekoppelt.

Aber der wahre Beweggrund für diese Ameisenarbeit, das alles 2015-2020 an einem Fleck online für Euch sichtbar zu machen:

Mein  Ärger, daß noch nicht mal in meinen – auch noch selbst programmierten(!) – Galerien diese Cover kaum aufkreuzen. Selbstverschuldet überdies, wenn man sich wie ich ab und an dem Thema Suchamschinenpotimierung widmet und sehr wohl weiß, wie man das macht, denn. Der simple Grund liegt darin, daß WordPress, mit dem ich fast alles “veröffentliche”, einen werkseitig eingebauten Default Google-(Alarm)knopf hat, der deren Spider zum Indizieren des neuen Posts, der neuen Seite, die überschlauerdings Googles Schriftfonts zum Publizieren heranzieht, losschickt. Da findet “man” natürlich  immer nur frischgeschlüpfte Posts und guckt fast nie vorne drauf aufs Heft..

Angesichts des Outputs meiner Galerienmaschine könnte es daher den Anschein haben, Soodlepoodle-Covergestaltungen wären nur mein kleines, unbemerktes Hobby ™. Das finde ich skandalös, sind diese Werke doch immer mit viel Begeisterung-vor-Mitternacht und HTML-Herumfeilen entstanden. Und sollen auch EUCH was zum Gucken bieten.

Also klickt mal aufs brandneue “Menüetagebuch 2015-2020”

Überraschung auch für mich: Seehr geern wiedergesehen hab ich unten diesen Distelfink von Menuecollage: aus digital kopierten, vorher handgemalten “Eisenträgern” mit dazugereichten ebenso aus dem QuasiNichts erzeugten Schmierfingerpuschel:Oder kann sich noch jemand an dieses Labyrinthische unten erinnern? Es war 2016. 13. Kalenderwoche. Meine Assoziation: eine grandiose Mannheimer Felsritzungsdurchreibeausstellung Ende der Achtziger – das hier wäre MEIN Beitrag 😉

Ebenfalls Abteilung freudiges Wiedersehen (ich kann mich erinnern, gerade noch rechtzeitig NICHT zur eigentlich angesagten Farbrolle gegriffen zu haben, als ich dieses schnell zergehenden fotogenen Kleckses ansichtig wurde. “Sowas kriegt man absichtlich gar nicht hin” fuhr es mir durch den Kopf):

Tja, und jetzt bin ich supergespannt, ob sich dadurch etwas tut in meiner onlinigen Galeria: ich hab grad die ersten zehn Bilderfundseiten abfotografiert. Suchwort: “start“. Erster Ergebnisscreen sieht grad so aus! (5 Tage danach, am 11. Mai so. A-ha!)

PS.: cooler Fund zum Thema Petroglyhie auf dem österreichischen standard.at

_____________________________________________________

Musik zum Menükartenstudieren heute:

My Deepest Nights 2017 | Johhny M In The mix mal wieder (wir springen direkt zu meiner Lieblingsstelle an 1:03:18)

 

Nadeln und Fadeln vs Wursteln und Fingerln

Heute endlich finde ich  die innere Ruhe, um mich dem Nähen und Entwerfen des neusten ModeAccessoires mitten im Gesicht so en detail zu widmen, wie sich das beim Nähen per se gehört: Sorgfalt,  Genauigkeit und (dummerweise) spitzfindige Finger. Die wachsen mir gerade wieder unter Schmerzen, einfach mithilfe von Geduld: soo lange hab ich die Nähmaschine beim Umziehen nur mitgenommen und im neuen Zuhause irgendwo untergestellt, zuletzt als… Telefontischchenersatz. Und dieses Kratzen mit dem Nagel, um Stoffteile übereinanderzubringen, diese spezielle Handhaltung zum Nadelknotenmachen ins Vergessen und Ungeübtsein entweichen lassen. Nun tut der WiederAnfang weh und ich denke mehrfach diesen Nachmittag übers Flüchegoogeln nach (man will sich ja polyglottly weiterentwickeln).

Es hilft aber alles nichts: beim Nähen braucht man einfach Geschick ob der speziellen Materie, das ist Millimeterarbeit:
Die Gepflogenheit, daß ich wenn schon beispielhaft erklärende, dann = ordentliche Fotos beizusteuern pflege, hilft mir eben durch diesen Anspruch, nicht fahrig zwei schludrig gechnittene BaumwollRechtecke rechts auf rechts zu nähen und ohne zu stecken drei Falten an den Rändern ranzubollern – wie die bisherige Wochenschau ergäbe.

Makroaufnahmen bringen es zusätzlich an den Tag. Nicht nur die gute Naht, auch diesen crispen Stoff und seinen Dreifaltigkeitswurf 😉 Kurz: der Vorsatz, ansehnliche Fotos beizusteuern, bremst mich und hält mich nähseitig vom Pfuschenab. Prima!

Aber da ist wow noch mehr, das die Nähgeschwindigkeit drosselt: ich entdecke Verbindungen. Verbindungen mit völlig anderen Gebieten dieses Universums. Los gehts, und, das bringt dann die Kamera kategorisch ins Spiel, mit diesem Foto:

da nämlich fällt mir ein Falter ein, den ich vorletzten Sommer in ähnlicher “Körperhaltung” direkt vor meinem Fenster aufgenommen hab:

Der hatte seine Flügelpaare auch übreinandergefaltet und manchmal km dieses wunderschöne Rot hervorgeblitzt. Naturähnliches in gefalteten Stoffstücken! Ich war begeistert, angepiekst und “entdeckte” knapp ne halbe Stunde drauf dieses Gebilde, das nun auch die Hälfte neues Titelbild Soodlepoodle stellt siehe erstes Bild oben:

gaaanz klar Theaterkulisse: ein dunkler Berg, der am hell erleuchtbaren Horizont düster drohend aufragt. Man guckt ja unheimlich viel Theater in diesen Tagen zuhaus am Internet, bei mir war der Berg in Mannheim gefertigt, Gaia hieß das fantasetische Setücke.

Dann beim Kleinkramrichten (die Maske soll mit Filtereinlage bestückbar sein, also brauchts einen klassischen HosenEingriff)  erscheint dieses freche kleine Ding der Wellen:

Assoziation, Assoziation. Man liest ja viel in diesen stillen Tagen des Harrens @ Home. Ich zwar schon auch, hab da dieslings eher Bücher in Händen beim Regalaufbauen, naja, das ist sowas Ähnliches. Also kein Falter im Hirn, eher ein TextilArchitekturmodel einer klassischen italienischen Hartweizennudel. So ne Art kulinarische Kachel à la Erwin Hauer. Ich hab da nämlich ein crazy Buch eines nudelafinen Architekten namens  George L. Legendre.. Was war das doch noch gleich? Orecchiette? Lumaconi Rigati? Fiocchi Rigati? Castellane? Oder eher nur ein Modul für diese Teigmodelle?

Mmmm. Ich glaub langsam, ich muß mir schnell was Nettes Kochen. Und da erscheint das nächste Bild: ganz klar 2 Koch(mütz)e((n)): the light & dark side of the spoon:

Ein perfektes Cover für irgendwas dolldreist Amüsantes zum Thema Küche – wer hat nen Titelvorschlag? Oder vermisst noch nen dollen Aufmacher zum Sequential-Drehbuch? Hätt ich nie gehabt die Idee/Vision, wenn ich heute nicht auf penibel gemacht hätte und die Fadenfarbe passend zum zu nähenden Teilstück verwendet!! Und à propos Essen-im-Bild: gleich mal nach neuen Tutorials von Andrew Scrivani suchen.. ah! Da ein mir neues, gar unter der Ägide von Adobe auf seinem youtube Kanal 😉 Wow

Ergebnis: immer noch keins: das fertige Gebilde entspricht zwar e.n.d.l.i.c.h. meinem Anspruch auf handwerkliche Vorzeigbarkeit, entbehrt aber des angestrebten Tragekomforts ergo der Vorbildfunktion, so daß nun eine nächste Version (die Riemen, es waren die katastrophal verbauten Riemen) angesagt ist. Bis es soweit ist, schau ich zum Runterkommen einfach ein paar ModeMakingofVideos!  Man youtube schlicht Making Of Chanel (extrem appealing Makro-Aufnahmen!! Außerdem und à propos: die haben auch die besten Soundtracks/Musikauswahl zu den Clips)

Sprechblase: Boaaah ey, wasssn Gefummel!

___________________________________________________________________

Gute-Laune-Musik beim s.o.r.g.f.ä.l.t.i.g.e.n. Einfädeln, Versäubern und vollständig-bis-i-n-d-i-e-Ecken-Wenden mithilfe eines Pinselstiels heute:

Bobby Shew: “Salsa Caliente”, Mama Records, 1998

Schachnovelle vague

Unendliches Thema Schachfiguren vor der Kamera.  Heute: die ObjektTransparenz (bei mir als Fotografierender seit eh und je chef) plus e.n.d.l.i.c.h. fantastische Frühlings!Sonne-auf-matt!weißen-Glas!Figuren. Wo genau ich diese Halbe Besetzung  (die dunkle Seite der Macht gabs nicht mehr) in ihrer unfaßbar trashigen purpurnen(!) Schaumsamtbox mit figuren-nachformenden PlastikDeckel aufgegablert hab – ist mir nicht mehr aufm Schirm

,aber seht mal,

was man bei fantastiquer, kräftiger Sonne am Vormittag, mit noch mehr Glas-im-Bild, Totalreflektionseinbau und dem Unter-bzw. Überbelichtungsmodus an der Kamera eingestellt hinkriegt:  Prolog: Erst noch nicht erschienen über dem Dach in der Zauberkugel,

aber dann gings los. Und zwar fett: silberfolienunterlegt: pure LichtEnergie:

 

Das Störende bei zuviel Licht&Schatten ist hier&schnell der ebenfalls “zuviel” vorkommende ungleich verteilte Bildkontrast. Der verkrasst&vergrätzt die (eigentlich schon immer angestrebte) Bildharmonie, macht den charakteristischen Touch Rauheit, Reportagewirklichkeit. Ein probates Mittel der fotografischen Darstellung, nicht nur der inneren Wirklichkeit. Geht aber auch anders, smooother: Kontrast als Werkzeug, die Motive betonend herauszustellen, das Bild zu klären, zu vereinfachen, plakativ zu machen. Das geht auch! Aber so halt nicht. Also weiter.

Man gibt nicht auf, dafür ist alles viel zu spannend:

Durch die Platzierung der Figüran im a) schrägen Licht, auf b) einer Glasplatte, die zudem c) noch drehbar und d) von allen Blickrichtungen erreichbar war, konnte ich mich ohne gereingstes Nachlassen der Faszinatinspiegels im Hirn an folgendes Kristalline heranklicken™:
Genau besehen: Farbfotos, Leude! Viel interessanter als farbentfernte!

Und dann, kurz bevor die Sonne vom Spielfeld entschwindet: purste Bildwirkung im Mitlicht(!) mit Ultraschwarzem Hintergrund. Und oh guck die Zauberkugel wird zu …Quecksilber.

Und dann…Familienaufumstellung auf dem Waberzerrspiegel, und es kommt das Neue Vage ins Spiel..

…Menschen in der nassen Stadt..

Ich bin begeistert von diesen Neuentdeckungen! Was? Wie bitte? Aprilscherz?

Ja, ja, aye,aye, es ist Frühling. Die Natur platzt in frischesten Farben aus allen Nähten – und ich mach mir farblose Glasfiguren zum Thema…

Also gut,

dann halt hier noch eins mit den (plötzlich marmormassiv weißen) Figuren im Grünen (frisch aufgestellt, das): like a walk in the park.

Plus meinetwegen guckt der Frühlingsblumenfarben halber alte bunte FrühlingsblumenPosts hier und hier und hier. Nichtsdestotrotz hör ich heute trotz Farbmangels nebenbei Frühling:

Nouvelle Vague: “Nouvelle Vague”, Kwaidan Records 2004
Britten The Young Person’s Guide to the Orchestra (Lars Reichow / Hugh Wolff)
Vaughan Williams 5. Sinfonie D-Dur (Andrew Davis) blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y

..und frische das Weltliteraturgedächtnis auf. Mit Playmobil: la Schachnovelle to go (Zweig in 8 Minuten) 😉

Die Weite um denken, Werk Zeuge dazuer finden

So eng die Wohnung, der Lebensraum  auch scheinbar werden mag in diesen Tagen, die challenge ist: groß: und weit: denken wiehe Wahallenstehein c/o Friedrich, The Schiller: Eng ist die Welt und das Gehirn ist weit und leicht beieinander wohnen die Gedanken – (doch hart im Raume stoßen sich die Sachen). Also …

der Raum ist es, der extrem im Fokus steht. Der Raum direkt vor/um unsere(r) Nase. Aber auch der dahinter. Schnell einleuchtend nach tiny zwei Wochen Haus-Q:

die Idee von Schöner Wohnen muß aufgepimpt, die 4 Wände erweitert werden.

Der Einrichterpoodle in mir reibt sich da die Hände und sieht ein leeres, zu bespielendes Blatt vor sich diesen Frühling: Ich entdecke Neues gestern(!) in meinen eigenen, im skandalösen Erkalten begriffen scheinenden Handtaschenentwürfen, die mein kleiner elementarer Photoshop mir 2020, Ende März, grad erstaunlich verflüssigen hilft & sehe dabei merkwürdige Gebilde herschwimmen (Gegenteil von verschwimmen, Herr Doktor!), die ich mal als Ideenwerkzeuge betiteln will, ganz im Sinne von grad nochmal bitte Frau Birkenbihl: “Werkzeuge fordern und fördern (das Gehirn)”.

Gebilde mannigfacher Inspirationskraft  – und ich riechs und ich geb mir gleich zur Stunde Null der “Entdeckung” die künftige Gestaltungsregel: weiß die Form, und vier bis fünf dunklere, ins Graue wandernde Schichten leicht verschoben oder verbogen darunter – da schmeckt das ganze Gericht gleich wunderbar dreidimensional, erzeugt durch einfachste wahrnehmungs-psychologische Elemente eine sichtbare Räumlichkeit. Und als Hintergrund die bitte pure Farbrauschhaftigkeit.

Meine (also: meine) schnellen Assoziationen: Zaha Hadid, Marmorskulpturen, Raum-Schiffin-Terieur, KÜchengeräte/WErkzeuge, Masken sowie virtuelle Werke zwischen Joon Ahn, Nevena Nikolcheva und Jee Ook Choi.

Prinzip: Sachen @ home, Hindernisse zuhause umfahren, mit Spraches Hilfe deren Realität umdeuten wie: die Namen von häuslichen Geenständen vergessen, damit sie als etwas Neues entdeckbar werden. Vorstellungen einschmelzen, damit etwas Neues daraus gerinnen kann:

Das oben sind die ersten vier Gebilde, denen ich den demnächst hoffentlich  googelbaren Namen _ihbk gegeben habe.

Nachtrag am DanachTag: voilà – verläßliches Schlafhirn: der sechste Entwurf macht ein neues funky Zuhause, ob night or day:

und das zugehörige Menue ist ebenfalls “erspielt”: früher war halt jetzt eben gleich später..

Das soll nun mein Experimen(t)traum werden. Mit diversen, noch herauszudeutenden Lokationen, Funktionen, Räume n (iSv. Zimmern) und Labs. Erstes feature Kommunikation: das/der Blog mit einem Speaker nach draußen zur Welt.

__________________________________________________________

(Nicht nur Klavier-)Musik beim Großdenken heute: große Vielfalt plus: Experimente plus Spaß, bitte:

Monsieur Periné: NPR Music –  Tiny Desk Concert

Keith Kirchoff plays Toy Piano Concerto

Juana Molina – Full Performance (Live on KEXP)

Kimbra Perform ‘Two Way Street’ | Billboard Live Studio Session

Delvon Lamarr Organ Trio – Untitled (Live on KEXP)

Joey Alexander – Epistrophy (Live at Jazz Standard ft. Charnett Moffett & Ulysses Owens Jr.)

Selections #030 | Deep House Set | All Tracks By M-Sol Records | 2020 Mixed By Johnny M

Als Dessert:

Margaret Leng Tan – Sorceress of the New Piano

Bach Goldberg Variationen BWV 988 Zhu Xiao Mei

Und nochn paar Geräusche: Ken Block Drifts London 😉

Blender!

Keine Rotunde, kein Drehteller und keine Farbkartons des Magischen Kabinetts sind an den neusten Fotowerken aus der Soodlepoodle Werkstatt beteiligt. Ebensowenig die vergangenen Herbst überfälligly für mich entdeckte Lichtmalerei. Weiterhin fehlt zusätzlich der Einsatz des sonst geliebten Bokehs. Das hat aber nicht zu heißen, daß da kein excitement lauerte:

Es hat eher was von dem Glasperleneffekt, mit dem ä hem zum Beispiel Südamerika erobert wurde: die magischen Anziehungskraft des Spiegelnden, Halb- und Ganzdurchsichtigen, die Vermischung, Überblendung und natürlich die Ergänzung dieser Effekte durch Rechnerzauber. Wirkt ja in alle Ewigkeit, heißt aber heut anders..
Ums Geheimnis gehts! hier, deshalb lasse ich Euch im Ungewissen, worum und wie es sich um Teile als das Ganze behandelt handelt. Das Mysterium soll zugunsten der Bildwirkung erhalten bleiben 😉

Weitere Versionen, wobei ich ob der krassen Kontrastwirkung auch die zu kopfgedrehte Versionen desselben Bildes als eigentlich neues Bild werte, seht selbst:

Sehr spannend ist nun eine Zuziehung der grad vernachlässigten (besser: ruhenden) Gemälde, sprich der Pinxographien. Ich sehe grad die Nummern 471plus hier “vorbeitreiben”, gebietet doch der berühmte Computerspruch kein Backup, kein Mitleid grad, daß ich diese Abteilung maldupliziere. Mindestens. 1mal.

Die Frage auftaucht:

wie können diese beiden Bereiche aneinander angenähert werden?

Stellt Euch also a)tens mal ein Mix der Fotos oben vor, mit zum Beispiel diesen beiden:

 

Wie genau das gehen soll und wie aufregend ob des Neuen sich die Ergebnisse anfühlen, das überlasse ich, nachdem die wache Inspiraton gesättigt ist, mal wie des Often meinem Schlafhirn. Alles Erreichte kann muß bis dahin bleiben, Hauptsache, die Idee steht mal im Raum und kann sich drehen 😉

Ach, da poste ich noch gleich ne andere, ernstere, dunklere (=elegantere) Version dazu, im schleichenden Gewand eines Alles-Neu-Plakats dieses junge Jahr:

Dann, am Tag #3 danach, folgende Fotocollagenversionen – ich taste mich, immer noch am selben Foto, durch die Themen Wiederholung, Weite und Fülle im Bildrechteck, Musterüberlagerung:

(..) und schlußendlich gelingt dieses Diptychon, mit dem ich sehr zufrieden bin – was die challenge of blending angeht – hier erreicht mir die Fotoabteilung das Optimum an Appeal – zum weiteren Aufpimpen des Ganzen muß sich nun die PinxoGraphy “anstrengen” – schalten Sie also auch nächste Woche wieder ein (und ich hab wieder angefangen, zu malen)! Bis dahin voilà:

The vorläufig Pic Of The Day

______________________________________________________________

Musik beim Schreiben und Blenden heute:

Thievery Cooperation: “The Outernational Sound” 

Joaquín Turina (1882-1949) : “Danzas fantásticas”

auch cool: die Klavier(original)version zum Mitlesen

das Ticken einer Kuckucksuhr