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Von den zufälligen Blumen des Lebens

Heute: zurück von den zufälligen Blumen. Zum: Neuen. Serendipisch entdeckt vor fast genau zwei Jahren: die Methode Ich-werfe-der-Suchmaschine-mit-dem-großen-G-meine-“B(lumenb)ilder”-zum- Fraß-vor. Angesichts der gelieferten Ergebnisse startet dann die imperative Challenge des Tages: erstöbere unter den vielen “ähnlichen Ergebnissen” etwas Neues, Faszinierendes. Etwas, das Dir neue Türen aufstößt. Dich belebt, Dich aufweckt, vom gefühlten Leben im Murmeltierkäfich erlöst.

Also so ne Art Editor Aufgabe: erkenne ich an einem im Bildermeer schwimmenden Einzelnen, daß dahinter etwas Spannendes, gar: Großes steckt?

Also google ich und finde..

erst ein merkwürdig unterwasserartiges Bild auf gettyimages, darüber den Macher: den aha Glaskünstler Janusz Posziak. Ihn bei der Arbeit (nächster Schritt) zeigt das “etwa in der Mitte zwischen New York und den Niagarafällen” liegende Corning Museum Of Glass. Das bietet live action in ihrem Hot Shop:

Live glassmaking provides a unique context for understanding the Museum’s amazing collection.

Dann folgen im Bingemodus diese anderthalb-Stunden-Videos, in denen wo man den MeisterInnen beim Zaubern zugucken kann. Atemlos. Erst mal natürlich Janusz. Dann folgten Videos von Davide Salvadore und dem japanischen Glaskünstler Masahiro  Sasaki. Und den überaus überraschend-eleganten Abschluß bildet(e) dann gestern abend der “Bau” dieser wunderschönen schwarzweißen Kugelvasenkugel vom Team Mel Douglas.

Wahnsinn, was man mit diesem glühenden “Honig” so anstellen kann (nach zehn, zwanzig Jahren Übung ähem). Es bringt zu meinem Hirn/brings to mind meine im letzten Jahr mit dem Rechner “hergestellten” Veränderungen, von Streifen straight zu Strahlen:

  

Aus der Kohlenstoffwelt @ home dringt gleichzeitig grad folgende “zufällige Blume” von gesammelten Ratetmal* in den Mittelpunkt meines Interesses:Irgendwie, so denke ich, muß es doch möglich sein, mit visuellen Tricks wie dem Einfügen von menschlichen Figurenmaßstab oder Atmosphärischen, das wie die Außenfassade eines grandios exotischen Riesengebäudes/Pyramide à la Maraya Concert Hall aussehen zu lassen, das in der blauen Stunde seinen persönlichen Regenbogen wirft – soweit Gold dazu imstande ist 😉 Es gibt da nämlich ein sechs Jahre altes Acrylbild, das ich mir gernstens als Relief an einer Elfmeter mindestens langen konvexen(!) Außenmauer vorstelle:

Diese beiden zu einem Architekturgebilde zu molden wäre die nächste Reizung. Dazu gerne ein Backdrop genannter Hintergrund vom grandiosen Reuben Wu! *Unten noch ein zweit- und dritter Ratetipp zum gesammelten Ratetmal. Fotografiert, nachdem ich die Assoziation mit Maraya hatte und die gefundnen Bilder pestaunte:Und noch eins bei etwas kräftigeren Sonnenstand, wenn man das so nennen darf, das mich an diese unfaßbar zerklüftete Gegend Tsaratanana im Norden Madagaskars erinnert. Nein, auch da war ich noch nicht, aber es gibt ja das umweltschonende TeleStaunen 😉

Und dann als nächstes googlet mal bei schönem inneren Frühlingswetter das da:

Meine schnelle Wahl führt zum Eldorade der Dark+Abstract+Phone+Wallpapers

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Entdeckermusik heute:

Michael Kiwanuka: “Kiwanuka“, Polydor 2019

Sixty1strings

Ethereal 77: “Landscapes”, Basedaddy 1999

Plug: “Drum and Bass For Papa”, Blue Planet, 1996

Wayne Shorter: “Speak No Evil” Blue Note, 1966

Billie Eilish: When We All Fall Asleep, Where Do We Go? Darkroom, Interscope, 2019

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und hier noch ein paar erkennbare Blumen. Halle Luja. Handgemalt, Computergefärbt, 2015:

ein neues Soodlepoodle Startbildfeeling kam ebenfalls mit im Paket des kreativen Tages. Aber erst später halt:

Körpersprachen Add-On Spring/Summer 2021

Nicht erst seit den händeringenden Gesten- und Dämonenpostings vom vergangenen Herbst hab ich ein Faible für den Informationsgehalt, das Deutungspotential, die Spielbreite kurz: die Kommunikationswerte von Körpersprache. Sie ist universell, kommt überall vor und kann sehr zum unverstellten “Lesen” der Mitmenschen – und dadurch ermöglichten Vermeiden von Mißverständnissen – beitragen. Kein Wunder also, daß ich Euch heute noch sechzehn Tage Chance auf “Der Liebhaber – frei nach Marguerite Duras”- Ballett im Staatstheater Hannover online empfehlen mag, at the same time ein seltener Theaterbesuch, mit einem Klick nach hause geschlaucht, en passant zur Verfügung in dieser verrückten Zeit. Vielleicht könnt Ihr meine Faszination ja nachempfinden.

Choreograf Marco Goecke und das Ensemble “erfinden” für besagte Sprache neue “Wörter”/Vorgänge. Direkt von klassischen AlltagsGesten hin zu komplizierten Architekturen und Verschmelzungen mit Tanzfiguren, wobei das bislang ungesehene Staccato-plus-Tempo nicht nur bass beeindruckt, sondern mich zur Überschrift hin inspiriert hat: Da ist was Neues, jenseits des Tanzes. Das man gar als neues Vokabular für sich(!) in Betracht ziehen mag. Antipoden des Yoga quasi. Nur. so. ne. Idee!

..und: reizt mich, da noch ein paar Konstellationen zusätzlich zu bauen:

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Musik im Foyer in den Pausen (ok, gibts keine, stellt Euch halt vor: Ihr mit Hand an Sektkelch und Lachshäppenings-chen):

Wayne Shorter: “Speak No Evil”, Blue Note, 1964

Salaryman: “Salaryman”, City Slang, 1996

Queen: “Hot Space”, EMI, 1982

SchwemmholzHemd! Cha! Cha! Cha! SchwemmholzHemd!

«Keine Geburtstagsparty dieses Jahr, aber ich bin am Telefon!»   «Und wo soll ich diese superpassende Hose herkriegen?»  «Laß uns keinen trinken gehen ! » «Schön wandern zu vierzehnt!» Das oder ähnlich werden wohl Meilensteinzitate der CoronaZeit werden. Abgesagt, gecancelt, verschoben. Was aber, wenn man Resilienz beweisen und den festen Willen, was Schönes zu schenken zur Beabsichtigung frei geben will? Die Lösung:

 Mach nen Gutschein. Aus vorhandenenSachen™ ..

Und überraschend soll es natürlich auch sein, nix Erwartbares. Und: ich muß es zuhause haben, lange Shopping Touren sind grad soo yesterday.. Warum also nicht etwas vom  vorhandenen (langweiligen) GeStapel so verändern, daß es auf den Überraschungsstapel rüberwandert?

Da gehts bei mir heute um ein Hemd, zum Geburtstag. Maskennähen war ebenfalls gestern, hat mich aber wieder an die Nähmaschine gebracht. Das kann/muß aufgebohrt werden°  Ein selbstgenähtes Hemd also, dessen Schnittmuster/Paßform allerdings noch auszubaldowern ist. Trotzdem ist morgen der nunmehr virtuelle Termin und da zählt die Geste. Die pünktliche Geste! Also erstmal: senkrecht ausgestreckten Zeigefinger an die Nase legen: signalisiert Überlegen. Erklärt Wiki. Der Wickie?

Ein neues Hemd soll es werden. Oberkragen, Unterkragen, Schulterpasse, Knopfleiste, Button-Down gar. Ein cooles Hemd, das man nirgends sonst sieht. Als Gutschein hab ich da natürlich keine coole-sonst-nirgends-Hemden-Postkarte bei der Hand und überlege nun, wie man diese RiesenVision auf ne kleine Karte kriegt.

1. Muster. Wir (das Geburtstagskind and i) sprachen schon über Trade Blanket Muster, wie sie in Easy Rider von Peter Fonda getragen werden. Da ist aber schwer ran zukommen, als dünner Hemdenstoff und ohne Jacquard-Maschine @ home, also muß ein Stellvertreterher. Ich suche also nach coolen Mustern in meiner Wohnung (neue olympische Disziplin 😉 ) Ui- eins hätte ich schnell griffbereit/in Sicht und das schon als gedruckte Postkarte – perfekt! DIE Schwemmholzskulptur made in Mannheim. Nur die “Hemdenintention” muß noch herausgearbeitet werden.

Why Not Alte Technik: Schablonieren und Farbsprühen. Das geht mit Wasser- oder Acrylfarbe und alten, daumenbetriebenen ZahnbürstenIros. Aus nem gefundenen Einkaufszettel ist schnell ein durch Falten symmetrisches Papier T Shirt geschnitten:

Tja, plöd nun: so ein Hemd würde ich auch tragen.. Wo aber nun diesen Stoff herkriegen,  ohne Jacquard-.. oder jemand wie Hiroshi Senju

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Musik beim Schwemmen, Sprühen, Holzen und Hemden:

Ariana Grande: “Sweetener”, Republic, 2018

und à propos Quarantini: Ultra-Lounge‘s “Cocktail Capers“- Musik PLUS Illustrationen-“Dia-Schau” des Space Age!

Neun und neunzig – wie Luftballon!

Heute: The Quantified Poodle

99 k Luftballons an Worten gibts auf diesem Blog. Das k, so wissen außer Wissenschaftler vor allem instagrammer, bedeutet 1000. Na wie das k in KiloGramm – auf diese Kilos sind ausnahmsweise alle scharf. Wie komm ich auf diese Zahl? Na, Nachzählen! (gemurmelt:) Zwei und zwanzig 10er-Posts-pro-BlogSeite mit im Schnitt 450 Worten. 450 mal ergo 220 Posts = 99k. (Laut, erstaunt:) Puuh! Anders, weniger großtuerisch sieht das “auseinandergerollt auf Ameisenaugenhöhe” aus, und wäre dann 9 Jahre mit 30 getippten (und schlußendlich stehengelassenen –proved- 😉 ) Worten täglich.

Statistisch gesehen kommt also jedes Wort des Gesamtdeutschen Wortschatzes einskommadreimal vor. Was hier natürlich nicht stimmt: es fehlen ganze Bereiche. Riesige Bereiche. Medizin, Wirtschaft, Raumfahrt, Gärtnern, Schminktipps, Fußball etc. Und so Klötze wie  “Rückenmark”, “Vergütungsverzicht”, “Erklärholz”, “Impfgipfel”, “Spülkraft”, “Eskapismus”, “460 Millionen Tonnen Niob” ebenso. Überraschenderweise aber auch Kurz-Klassisch-Elementares wie “Asche”, “Umstände” oder “solide” , “ungeschützt”. Oder  “Sippschaft”, “Lavieren”, ja es mangelt hier gar an literarischer(!) “Entschlossenheit”. Das, so meine deutlich ungeute Ahnung beim Tippen jener, wäre mir ne “Sprengung der Gattung” 😉 . Eben genannte Buchstabenkombinationen gibts hier (auf diesem Bildschirmausschnitt) erst ab heute, quasi als “Fehlanzeigenbeispiel”, Oops, da! scho’n wieder so’n Klotz!

Diese ganzen Bleiwüsten Wortströme – das ist mir Anlaß zum Schreiben heute – “helfen” seit fünf Jahren, meine Bilder für die hauseigene Galerie zusammenzustellen! Da ich immer neu gespannt darauf bin,

was mein automatischer Bildmischer so auswirft,

sobald ich immer weiter Bilder nachfülle/hochlade, andere Motive, mehr vernachlässigte Farben….teste ich heute mal angesichts dieser Masse an Filterworten, ob meistverwendete Worte ™ die langweiligsten oder spannendsten Bildermixe ergeben.

Ohne erstmal ergiebig zu recherchieren, welche heute, wähle ich intuitiv die kürzesten.. also Präpositionen. OK, nicht ganz intuitiv, ich hab etwas äh, probegeklickt. Ergebnis:  Nach und vor haben meine Guntst. Gunst. NachwievorNein, meine mannigfaltigen, gelassen stehengelassenen Vertipper kommen heut nicht ins Spiel, es geht um offiziell, für jeden erlangbare dudenige Werkstoffe 😉 Und auf natürlich. Und ab selbstredend.

Überdies interessant, wenn man ein “Deutsch als Fremdsprache“-Grammatik- Nachschlage-Werk at händ hat, dann kann man als Muttersprachler ungeläufige, das heißt ausschließlich intuitiv benutzte  Wortverwendungen (Filtereinstellungen) nachlesen wie “Präpositionen mit dem Akkusativ”, und dann an Beispielen konkret nachgucken, was man da grad grammatisch macht. Aha: kausal, temporal, modal.

Oder mein Ex-Nachbar (damals 4), der erfindet das Hybrid-Direktional-Adverb runten, wenns ums Verlassen des 3. Stockes zwecks Spielplatzbesuch geht. Ich werde es mal öfter verwenden, hier eintippend, um diesem Einzelfall speziell nachzugehen..

Zurück zur Selbstvermessung – ist die nicht etwas vermessen? Was, wenn rauskommt, was man alles hätte Schönes machen können statt nur auf Tortendiagramme zu starren. So lange Treppensteigen, bis einem die APP das zweite Stückchen Kuchen erlaubt… Oder, ebenso zeitaufwendig: eins selbst zu erstellen (hier ein ästhetisches Zwischenstadium™ ):

Immerhin bin ich durch diese Zählerei zu gewissen Aha-Erlebnissen gelangt, geb ich zu! Schon vorher bekannt: das Prinzip Werkstatt und Schaut-mal-ins-Internet-und-staunet dominieren, befruchten sich gegenseitig. Dann gefolgt von den Themen Fotografie, meine Malerei,  Film(chen)drehen und (Leben)Einrichten.

Ich wurde Aha an Themen wie den funky Hausrat erinnert, den ich groß aufbohren mag in Lockdowns to come. OK, just kidding. Ebenso die suchmaschinen-optimierte Lyrik, eine noch verspieltere und gleichzeitig (!) diszipliniertere Variante des Wortspielpoodles, da ist noch ne Menge Brachland-to-go.

Als doch sehr verstecktes artist-statement dürfen diese diy- dow jones Pfeile gelesen werden: welche Themen in der Zukunft wie beackert werden möchten. Worauf ich ordentlich Lust hab. Wie Ihr seht: mehr Funk, mehr Mode, mehr Lehrerhaftigkeit, mehr und Schöner Wohnen 😉

Und Malen steht an! Des öfteren betrachte ich die überfarbigen Werke der ersten PinXoGraphie-“Stunde” 2015-2019. Dann krieg ich t.o.t.a.l. Lust, da weiterzumachen!

Wow- googelt das Bild mal! Da kommen Stickarbeiten und Linoldrucke!! Und James Edwin McConnels Abenteuer-Illustrationen!

Epilog:

Was überaus informativ ist: alle Zahlen, Daten & Fakten hätte man auch selber (oder mit entsprechender Software) herausfinden und zur Torte aufbereiten können, außer natürlich die bis gerade unsichtbare Prognosen meiner Pläne. Die sind das einzig Neue dabei. Spielt einfach mal selbst Datenverarbeiter und/oder googelt «open source intelligence ».

Als besonderes Leckerli kommt die Überschrift heute direkt als original O-Ton, echtes Leben: So nämlich verdeutlichte der Mann hinterm Tresen den mißverstandenen Preis, den die vornestehende Oma für Fruchtgummis-der-Enkelin zu bezahlen hatte. Und ich dachte «Boah ey – mein pakistanischer Getränkehändler kennt klärt mit  Nena

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(Passende) Musik beim Sprachpartikeln und Ballon/sauf/pusten:

Talking Heads: “Speaking in Tongues”, SIRE, 1983

Nitin Sawhney: “Prophesy”, V2, 2001

Wolfgang A. Mozart: “Eine kleine Nachtmusik” Serenade für Streicher G-Dur, KV 525

Kinderzimmer Production: “Die hohe Kunst der tiefen Schläge”, EPIC, 1998

MC Solaar: “Qui seme le vent recolte le tempo”  – French Lesson! torero lexical 😉

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PS.: Nachtrag zum Thema Statistik: dieses WP-Post ging live nach 101 Revisionen – nun sind wir schon bei 112 – Feuerwehr! Mir fällt IMMER noch Besseres ein. Hinterher..

Außerdem ist das Bloggen und Schreiben meine aller höchst persönliche Individualwortschatzchallenge. Die Latte dafür lege ich forsch mal höchstmöglich

Der Regisseur hat heute frei

Nachrichten aus der Welt der Kreativen: David Lynch zum 75.ten. Ge.stern. Inter.view: Und? Was macht er grad, im Lockdown, der ihn vom nächsten “Projekt” abhält? Die San Francisco Wettervorhersage auf seinem youtube Kanal vorlesen. Täglich. Graubestoppelt, mit schwarzer Sonnenbrille auf. Und vornübergebeugt, der schwerhörigen Webcam zu. Verarschung oder? Nope. Eher: ne schlaulustige Art, stabil zu bleiben, in Action und Emotion (schrieb ich grade  an zwei mir bekannte Musiker. Nicht nur die wissen, was ich damit meine).

Ansonsten male und bildhauere er, “begrüße” somit die Isolation. Tja, man sollte nie vergessen, daß man jederzeit an/mit Fertigkeiten weitermachen kann. Bestürzenderweise auch an/mit denen, die man mit fernen 15 angefangen hat. Ich fmT habe seit unsäglich langer Pause die Gitarre wieder um und staune, was sich meine Finger gemerkt haben. Und nun das Melodiengedächtnis damit kitzeln.  Man muß nur geduldig lang genug herumstrummen, dann – Mein Tipp! – kommen die Lieder wieder hervor aus dem Pausenraum. Geht also so gänzlich ohne Vorlagen oder sheets!

Bei mir grad diese -uiih: BarockTrillerImitation mit Hammer-on/Pull-off! – ironisch-pfiifige Musikmischung der Miss Marple Filme des großen Ron Goodwin.  Der lernte Arrangieren durch.. Notenabschreiben! Krasser Fund ebenfalls die Geschichte, daß seine MM-Partituren verloren gingen und er, von der Leinwand herunter(!) seine eigene Musik nochmal nachaufnotierte als Grundlage für die späteren Soundtrack-Aufnahmen. Ebenfalls die bio der einen Hauptdarstellerin Margaret Rutherford. Der blanke Wahnsinn. Les ich da. Bemused.

Auch mein’ täglich’ Mühl’ bleibt heute mal schön still in ihrem Kasten (oben), rauchen sollen heute die andern (ganz oben), ich isoliere mich cosily @home mit a)(unten)…

PizzaWallpaperCreaciónes:

b)graphisch wachen (doch im Ansatz laschen) Herumwienern. Grund: laKamera àla Hinterhand:

und, ebenfalls, alles für das Foto!! c)Luftballons-in-fremde-Rollen-zwingen, in nämlich die von LavaLampenLollies :

Und à propos Regisseur & Geburtstag: morgen hat Jim Jarmusch. Der verwendet oft “außerscreenige Zugpfeifsignale”. Trade marks sagt die imdb.com dazu. Äußerst unterhaltsam, das! Country music & japanische Touristen als cinematografische Markenzeichen!

Also meins als Fotograf wäre das Motiv ganz oben. In 1000undeiner Version 😉 Als Moviepoodle ebenfalls. Vorerst. _________________________________________________________________________

weitere extrem moody Musik am freien, gewaltig durchpusteten Tag:

The Fratrellis: “Costello Music”, 2006, Drop The Gun Recordings

Label Compilation Good Looking Records: “NuSounds”, 2004

Bonjour Vitesse

Ab Montag ging mal wieder alles sehr schnell. Drei Tage noch, dann würden alle in die Arme der Erschöpfung sinken, so die Parole. Dann das Weihnachtsknockout. Oder besser: das Weihnachtsholladinadelöhr? Ich jedenfalls erinnere da urplötzlich einen Erholungsort aus drei Häusern, tief im Grünen der Walachei nördlich von Berlin, da(hin) lockt man die HauptStädter mit dem verführerischen Slogan “Schlafen. Essen.”

Nun, arg viel mehr ist dieser Tage bis zum fraglichen Lockdownende 2.0 auch nicht drin, warum also nicht das mal testen?

Sollte sich in den Pausen der Pausen das Hirn, ebenfalls hungrig, zu Wort melden:  warum die Gelegenheit nicht ergreifen, In-sich-gehen und switchen von der eingefleischten 08/15er Schaulust zu sanfter Weiterbildung, ganz organisch natürlich, von purem Interesse und Nerugier geleitet. Stressloses, selbstversorgendes Aufsaugen von Unbekannten. Lesen. Tutorials gucken. Sachen checken. Zusammenhänge kapieren. Oder Fragen zugestellt bekommen. Das etwas andere Herumadrenalieren im Internet also. Wem das analoge Ausruhen, der bloße Gemüsemodus, gar: das Meditieren schwerfällt, kann ja mal anders und  diese Vorstufe zünden denn

Die Welt will anders angepackt werden, das tägliche Tun braucht ne neue Version.

Änderungsgeschwindigkeit ist angesagt, nicht nur in der Mathematik.

Und auch der Improvisationsmuskel muß unter den Hammer 😉 Hier wäre mein Beitrag dazu: nach jäh-stillen Jahreswechsel gabs aus der “alten” Adventskalender-, äh, konfiguration....das Silvesterleuchttischfeuerwerk – die Not hat Beene (und dieses Ergebnis/Mutation mich selbst überrascht in der Gegenüber-/Untereinanderstellung):

Oder auchCool zum Beispiel, was man aus leergeBinge-watchedten-Chipstüten machen kann, gereinigt und natürlich erstmal hähä leergefuttert 😉 und eben nicht gleich weggeknüllt:

Da lacht der Requisitenfreak in mir. Tipp zur (Heim)Veredelungsoptimierung des Fotos: der künstlich herbeigeklickte Hintergrund sollte wegen der Reflexionen der Silberfolie denselben Farbton wie der Original(holz)untergrund haben – kommt echter. Schattennachdunkeln nach Original Schattenvorlage trägt ebenfalls dazu bei. Plus: Original”farben” des Päckchens stehen lassen! Nicht einfach entfärben, nur weil Silberfolie! Hier zum Vergleich das unbearbeitete:

Und natürlich dabei beim Klicken: Staunen. Also zum Beispiel hab ich dadurch grad von der Existenz der Tillandsien erfahren. Auf englisch gibts für die den wiedermalvielgriffigen Titel air plants. Und mich an die Trinkwassergewinnung in Südamerikas AbgelegenGebirgen erinnert. Die funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Mit feinen Netzen im Nebel. “Wolken werden zu schwebenden Quellen.” Wow. Wow so zwischendurch und Wow fürs Langzeitgedächtnis. Oder b)eim Nadelöhrgoogeln fand ich die Tensegrity. Übers yogawiki. Daraufhin erklick’ ich auch noch den Skylon, «a cigar-shaped steel tensegrity structure» .

YogaWiki! SpouseWiki! Wikifeet!.. Was wird da noch alles wickeed kommen?

Ein neuer Soodlepoodle-Raumschiff-Sockel plus MondLandschaftsGärtnerei aus Blisterverpackung, ganz in (meiner) Tradition der Science Fiction Interieur Gestaltung?
Oder, als endlich (wieder)gefundenes drittes T Trevor Paglens  “The Other Night Sky, das allerdings mit echten Raumflugkörpern – seht mal im Vergleich dazu die von den Joggern und Radlern der westlichen Quantify-Yourself-Bewegung erzeugten bildnerischen Schönheiten der global heat map.. Darüberhinaus gibts das sehr neugierig machende BildArchiv des artsandsciencejournal.. Also kann et jerne losgehen, das neue Jahr. Zum fortgeschrittenen, unterbodenerleuchteten Laborieren:

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Musik dazu? Besinnlich und aufspritend at the same time:

Ophelie Gaillard: “Carl Philipp Emanuel Bach Vol.2” , Harmonia Mundi 2015

Seelenluft: “Synchronschwimmer EP” , klein records, 2001

Vernon Reid: “Mistaken Identity”, EPIC, 1996

Andreas Vollenweider: “Behind The Gardens – Behind The Wall – Under The Tree”, veraBra 1981

Stereolab: “Dots And Loops”, Duophonic, 1997

Jimi Tenor: “Higher Planes”, Kitty-Yo 2003

Bilder aus dem ITW

Mehr Sonntagsmeditation geht nicht: vom Aktivitätslevel her betrachtet knapp über MandalaAausmalen, aber weit unter Sudoki oder Kreuzworträtselae: das digitale Abwedeln darsaelbstgemaelter dunkelergrauter Flächen. Will heißen: mit Deinem (Maus)Wedel fährst Du über Stellen im Bild, die dadurch heller werden. Bei jedem Überstreichen wird die Helle heller. Jederzeit lehnt sich die Maus zurück und guckt aufs Erreichte, Erwedelte, erkennt im weiteren Fortgang immer deutlicher erscheinende Gegenstände, Objekte oder Posen:

..denn plötzlich bekommen die Flächen Formen, Gestalt und Ausdehnung, Drei D-ität. Werden bauchig oder kurvig, erscheinen als bereits Bekanntes im Hirn, technisch oder organisch. Also ganz klassische Malerei(technik), ganz bescheiden im Halbdunkel der elektrisch glimmenden Malecke ausgeführt.

Auch das Einblenden der Zwischenstadien (so bedacht mitgespeichert) zusammen mit den fortgeschrittenen Bildebenen/Motiv-Versionen ist möglich, wirft weitere Assoziationen. Mir in eine längst vergangene Collagen-Ära der Kunst:

Mit den Ex-Trudies des vorletzten Posts als Hintergrundtapetenserviervorschlag bekommt man dann nen gemischten Salat im Sinne von disparate, bislang nicht zueinander gehörige Elemente-im-Mix. Die sind plötzlich gleichzeitig auf einem Bildviereck betrachtbar:

..und “machen”  unbekannte Bildeindrücke. Da will ich hin! Es geht, wie oft hier am Blog, ums reine Spiel. Rein von Vergleichszwängen, Perfektionismendrang, Fertigstellungsstoppuhr und Wiedererkennungslangeweile. Probierts mal aus und findet Eure Schwachstellen 😉 Ich nenne es seit der glücklichen WortFindung “bildschöpferische blue skies research“.

Das alles passiert sehr allmählich, mit vielen Unterbrechungen, gemacht aus alltäglichen Verrichtungen im Haushalt. Um dann wieder erfrischt zurückzukommen. Und noch nicht ganz am Ende dieser langen Tagessession mit einem Mausklick gelingt diese fette Version – fett im Sinne von kräftige Anti-Winternebel-Farben 😉

Denn dann kommt noch ein weiteres, zwar dunkles, aber dafür evaluierter. Und: bestpassend dem inneren, dunkel-funkelnden Tannenwald (ich bin in einem aufgewachsen):

Und schwupps: ein neuer Begriff! Direkt aus der spontanen Bildbetrachtung!

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Musik beim, äh, Evaluieren heute:

The Dynamics: “Version Excursions”, Groove Attack, 2007

Tim Hecker: “Radio Amor”, Mille Plateau, 2003

v.a.: “Lost in space | Drum n Bass |Phase 00:03”, lacerba, 1997

PS.: heller, leuchtend-goldner ITW sähe so aus wie das aktuelle Startbild dieser Site:

 

Ex-Trudie und die sehr Diskrete Mathematik

Heute: die Effekte der digitalen Moderne einmal anders: harmloser. Farbiger. Ich lausche einem Podcast zum Thema Zahlen und immer, wenn bei sowat das Wort Magie fällt, starten sich meine Augen in rollende Bewegungen zu drehen. Oder nochn Tackn krasser: den Begriff “Zahlenmystik” vernehmen zu müssen – als ehemahaliger Matheelkaliker hab ich dafür ein klares Uuarrgh!! Immerhin/aber: es fällt auch ein Wort der Chefin des… Arithmeums in Bonn.

Dahingeklickt staune ich über die Farbigkeit und ästhetische Faszination der Chipausstellung: Tja, da hat kein wilder Maler Farbtöpfe aufgemacht, der Maler heißt IBM.. Trotz Kunstferne sehr schau, die Dinger! Und in groß fotografiert noch schauer hängen diese Bilder im Haus. Da fällt gar der technikferne Fachbegriff “Petersburger Hängung” in der Anmoderation. Und amuse geule als Kommentar zur Youtube Viertelstunde Rundgang. Tja, da sind wohl bacchantische Geister mit am PR Werk! Die (Foto)Technik, die das alles ermöglicht by the way: eigentlich graue Siliziumkristalle zum Irisieren bringen.

Ich bin fasziniert! So viele Anregungen! Und teste mal spielemodusmäßig, ob ich mit meinen grad “nur lagernden” Pinxographien ähnliche Effekte hinberechnet bekomme..

It works! Das Zauberwort heute heißt digitales Extrudieren:

Einst buntgemalte Bilder erheben sich zu urbanen Gebilden! Und auch in dunkel geht der Flug über die Metropole:

Als Viertes noch ein prall Zitroniges, wärmend wie heißkalte EbenSolcheTeeSorbets nach auffrischender WanderWitterung ab Nachmittag, ab vier:

Mit normal geknipsten Fotos von normalen Gegenständen sihet das nicht so gut aus!!

Auf der Startseite des noch bis zur Weihnachtswoche geschlossenen Museums der wunderbare Satz: Um Ihnen die Wartezeit bis zur Wiedereröffnung ein wenig unterhaltsamer zu gestalten, finden Sie hier jede Woche ein neues Video zu einer ausgewählten Rechenmaschine. “Adventskalender einmal anders” denk ich mir da.

PS.: diskrete Mathematik = verschwiegene Mathematik? No. Rhetorisch komische Figur namens Hypallage#Beispiele falscher Zuordnung eines Adjektivs Wow, unsere 2020-Sprache ist voll davon!!

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Musik heute beim Irisierte-Silizium-Bilder-Gucken und anschließenden Vierecke-aus-den-eigenen pressen:

  • der Kaiser Waltzer c/o J. Strauß. Im Video oben prominent anbei, kämpft er mit der Sprecherin um Vormachtstellung bei der Aufmerksamkeitsgewinnung.
  • Spielen by touching: wir gugcken einer elektronischen Klanggeburt zu. Gestrument heißt die Mutter.

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Nix Gescheites im Fernsehen – ich mach da nochn bischn weiter: und das Fernsehen rächt sich und läßt mich stark TV-Verdächtiges zimmern…. oder, was meint Ihr dazu??

   

 

Dämonen? erkennt man automatisch: an ihrem FarbCode!

Heute mal an grauen Novembers´Start ein Test für Euch: es geht um Euer Assoziations-Echo, das ja je nach Lebenserfahrung von Brabant zu Probant (zu Trabant?) anders ausfällt.

Klecksographie 2020 D.I.Y.. Na – was fällt Euch zu diesem Bild ein?

Eine Sekunde, zwei Sekunden, drei Sekunden. Stop!p Un?d Ein cinemato-aficionadischer Freund meiner verortet das in den film-künstlerischen.. Horrorbereich, Abteilung Körpergrusel auch noch!  wtf?? Mmh. Okay…. Google “vermutet” etwas prosaisch-universeller..

nen dragon. Bruce Lee, vielleicht? meint Wiki dazu. Einen (Martial Arts) Drachen hast Du da also “gemalt”, Mister Soodlepoodle. Aha. Mmh. Sorry, wollt ich ebenfalls nicht. War keine Absicht, nur zwei kleine Filter am Photoshop und die übliche HerumSpielSucht damit. Aber es kommt noch doller, das da:Ein Dämon. Muß. es. sein. Kein Haufen Herbstlaub, geschmolzenes Plastik, kein vertrockneter Bürostock Sukkulenten, keine erkaltete Lava, nein.ein Dämon. Woran das wohl liegt.. Vielleicht sind Dämonen im Internet in der Überzahl, also das Wahrscheinlichste, wenn man so ein Knäuel eingibt. Wow – 372 Millionen Eregebnisee heute abend in english. Ob das in diesem Fall für Google am Krokodilsauge im mittleren oberen Drittel liegt? Na das linksrüsselmündende Elliptische mit der Schlitzpupille. Tiefenträumendes, gesichtsfixiertes Google ist da schnell bei der Hand, mit Augen..jaja

Ein Müsterium! oder bedeutet dies:

mit diesem Ausgangsmaterial aus blaugreulichen Armbewegungen bewege ich mich automatisch in einem als dunkel gekennzeichneten, düster quasien, äh, Gestaltungsbereich grün-schwarz Mainstream?  Sind diese Bildelemente also dadurch kulturell schon “reserviert”? Schaut man sich die als “ähnlich” mitgelieferten Bildergebnisse an –

definitiv!

Nächste, noch erstaunlichere Entdeckung bei der unverdrossen fortgesetzten Bilderähnlichkeitssuche:  das da unten “erkennt” Google als “übernatürliches Wesen“:

Wow, was hat man dazu Worte?? Ich kann übernatürlich! Da muß man natürlich, äh, übernatürlich dranbleiben, Düsternisaspekt hin oder her! Die bange KinderFrage, nächstliegend: gehören Raster zum Übernatürlichen? (die anderen TestBilder sind nämlich ohne). Das kann wohl nur die künftige Rasterfahndung @ home beantworten 😉 ich bin dabei!

Falls es Euch auch so gloomy, eerie, spooky, sinister, geht wie Google –

es gibt da diese bemerkenswerte Geschichte aus dem Leben des Herrn Wagner (1813-1883), dem im hohen gesetzten Alter mit Villa Wahnfried und Festspielhaus Bayreuth außenrum plötzlich die VerfolgungsÄngste aus seiner Jugend im Traum wiederkehrten – er hatte sich (immer) zuviel Geld ausgeliehen und nicht rechtzeitig zurückgegeben. Eine Entdeckung, die mir schon andere mir persönlich bekannte Betagte™ bestätigen konnten: Intensive Erlebnisse bleiben im Gehirn. Irgendwo. Was wiederum unserem ungehemmten Düsterniskonsum Movie/Game bedeuten kann, daß man als Nintendo Gameboy Rentner plötzlich solche Dinger wiedersieht. Nachts. Im Traumnebel. Oder im Sandsturm. Da könnte man doch erwägen, diese “Altersfrage” mit möglichst viel Schönem im (Freizeit)Leben zu beantworten. Und weniger Blutrünstiges zu Gucken/Gamen des nächtens.. Ich mein ja bloß..

PS.: Oder meint Google inc com mit demon einen Widerstand, nen elektrischen? Die sind ja schließlich auch nach FarbCode sortiert 😉

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Heute: dazu passende Musik aus (m)einem früheren Leben: ein selbst erstellter OriginalSoundTrack ohne Film dazu. Verhalten bis bedrohlich, die Stimmungen, OK. Ich hab ihn damals etwas ironisch “Dämonensuppe” genannt, in ähnlich satirischen Sinn/Ton wie das aktuell schöne  Kompositum “Superheldenseuche” 😉 Klickt mal unten! Wahnsinn, fast all diese (damaligen) Obskuritäten nun auf youtube!!

“On The Fog/ Demon Soup”
gemixt am 16. November 2000
  1. The Talking Heads: Drugs (keine Obskurität)
  2. Ingram Marshall: Fog Tropes (0:00 – 2:20)
  3. El Paso: Matador (Funky House Mix)
  4. Ingram Marshall: Fog Tropes ( 2:20 – 3:20)
  5. Kactus: Porto Reco
  6. Wolfgang Rihm: Gesungene Zeit (0:00 – 4:50) (keine Obskurität)
  7. Mel Henke: It´s So Nice To Have A Man Around The House (0:00 – 0:37)
  8. Edgar Varese: Arcana (1:15 – 2:..)(keine Obskurität)
  9. Kactus: Beetle Harvest
  10. Sirens: Sun Don´t Shine (Empty Mix)
  11. Soundgarden: Let Me Drown (keine Obskurität)
  12. At The Drive-In: Arcarsenal (keine Obskurität)
  13. John Adams: Light Over Water, pt III
  14. Con Demek: Pennance
  15. Plastilina Mosh: Bugaloo Punta Cometa
  16. Esthero: Lounge
  17. Queen: My Melancholy Blues (keine Obskurität)
  18. Salaryman: Rather
  19. The Mock Turtles: Can You Dig It? (ebenfalls ne halbe Obskurität, null in GB)
  20. Echobelly: Bleed
  21. Presence: This Is You
  22. Anjali: Astra
  23. Pierre Favre: Rain Forest (0:00 – 1:20)

Nachtrag: nochn DFür Google. Für mich ganz klar ein Sci-Fi-Eagle! Neiiiinnnn, kein Seifenigel 😉 !!

 

Im nächsten Leben Verdi Stirni Ma

(..) eine hochentwickelte Kultur des Unperfekten, Unbeständigen und Unvollständigen, die sich in einer grossen Freiheit an Formen, sublimen Farben und in formaler Einfachheit ausdrückt.

Wabi Sabi sagt der Japaner dazu, erfahre ich vom Schweizer Andreas Hurni – nur andere 2 Worte für meinen Thrill an dem immerGanzen: mit diesmal digitalen Werkzeugen at hand im Flug drei, vier,… fünfzehn Versionen einer Idee hinklicken, ALLE speichern, chillen. Wäsche aufhängen. Spülen. Another Maske zuschneiden. Müll runtertragen. Irgendwas anderes. Und am nächsten Tage erstmal: angucken. Und nicht mal aussuchen müssen.. Eher mit den nächstfolgenden Ideen dran weitermachen (beim Schreiben übrigens auch meine Strategie. Ich wäre der völlig Falsche für Print i. e. Drucklegungsdeadlines.)

Das da oben ist das Allerrohste =Allererste, was ich Euch als Inkarnatoin™  meines neusten “Werkstücks” präsentieren kann: zwei gestisch zu populärer? Zeichensprache erhobene Arme eines .. Fabelwesens? einer Gaming Figur? Grafitti? Keine Ahnung, es ging alles mal wieder soo schnell mit dem Photoladen. OK, Besprechung: ein sich einmal wiederholendes Bildmotiv macht heute das Gesamtbild, Ähnlichkeit und mehrfache (genaue) Wiederholung gruppieren sich zu einem Ganzen, das man irgendwie genau deshalb fixiert, und länger als die berühmte Sekunde anschaut.

Inspiration dazu? Wie immer: Herumadrenalieren im Internet, ganz vorne (sagt mein Schlafhirn), wie GollumKreator Bay Raitt mit seinen 3D Werkzeugen destruction spheres “Löschkugelradierer” ab 06:55 erzeugt. Wow and double wow sein Kommentar dazu:  « Looking for the cool happy accident  »

Mit diesem Ding wird gleich weitergemacht: fett Farbe drunter, um einen ambivalenten flavour reinzubekommen-  Ambi=beide valenz=Wertigkeit: beidwertig. Also hell und dunkel gleichzeitig, düster und interessant, schaurig und schön (der Klassiker):

Next step: Mit Schrift im Bild =LayOut und der mal wieder als Bildmischer Soodlepoodle in Verwendung kommenden Farbleiste icspecific-red icspecific-orange icspecific-yellow icspecific-green icspecific-teal icspecific-blue icspecific-purple icspecific-pink icspecific-white icspecific-grey icspecific-black icspecific-brown , die diesmals erstmals mit zusätzlichen Wortfilterns in eine neue Art BildWortMischmaschinenSphäre erhoben wird. hebt das Ganze weiter ab und wird meiner Ansicht nach nochmore interessanter: das frisch erreichte, bloß Ambivalente verschwindet zugunsten einer “dritten” Dimension:

Besagte Galerieidee kommt als Zugabe+: ich in gelb, reden in grau, könnte in schwarz, jemand in lila. Damit flugs an html-Werk, um für Euch zum ebenfallsigen Werksgenuß die Bildflächen klickbar zu machen. Dergestalt der Plan, der dazu hermuß:

Mit diesem pixelgenauen Raster drüber kann man “nachlesen”, wo die Eckpunkte der klickbaren Felder liegen. Also 12 mal sechs Ecken abzählen und in den Sprungbefehl tippen. Dies geschieht ganz ähnlich, wie viele von Euch Sudoku spielen: in stiller, kontemplativ-zäher Betrachtung des Spielfeldes und anschließend ameisenhaft vorwärtsschreitenden Verknüpfen der Eckpunkte, in meinem Fall mit dem html-Befehl zum Sprung aufs Gewünschte. In einem neuen TAB. Ich erfahre:

Von der letzten definierten Ecke müssen Sie sich eine Linie zur ersten definierten Ecke hinzudenken. Diese schließt das Polygon.

Das sind als in diesem Fall die sechs bunten Punkte, die man in einer Liste als X und Y Koordinaten auflisten muß. Darum das drübergelegte Gitter, das diese Koordinaten “ablesen”  hilft. Ein Beispiel? Der dunkelblau Startpunkt liegt auf  532, 418 – als Orientierung siehe die grüne 500 als x und y unten im Bild. Voilà. Fertig fürs 1. Startbild Menue Soodlepoodle zum Oktober 2020.

Aber, wie gesagt/getippt, geht das ein paar Tage weiter, hat doch das frisch ertestete Werkzeughändling gewirkt und ich hab die Idee, mausgemalte und aufgehellte Formen weiterzuverflüssigen. Ein weites Feld, das kann man jetzt schon sagen! Karl Os Kuro modern. Mit ein paar flux reingerenderten Gegenlicht-Blendenflecken ergibt sich dann:

Nächster Tag, nächste, stets verfeinerte Versionen. Die weitere Möglichkeiten “erkunden“. Zwei Farben und -Ausrichtungen, zwischen denen ich mich vielleicht nächste Woche entscheide 😉 – Tänzer? Kollisionssport? oder Schwingen?

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Musik beim Schreiben und Verflüssigen, Schattieren und Aufhellen heute:

The Bossa Nova Exciting Jazz Samba Rhythms Vol 5 – Album Completo

Heinz Erhardt und schweizer(!) Hippies. Im selben Clip! Plus Überschrift(erklärungsannäherung), dachte die Katze 4.0

Jamiroquai: “Automaton” – Corona steigt erst zu Kopf – hellseherisches 2017er Video!!

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Nachtrag. Am Danachtag. A dash of Dali, anyone?