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Zusehen beim Nähen. Und dabei übersetzen lassen: Kommentare in sieben Sprachen.

Ich hab in meinem Leben schon sehr viel beim Zusehen gelernt, hauptsächlich, wenn es um praktische Fertigkeiten geht. Testet heute doch mal mit mir, ob es mit Eurer Begeisterungsfähigkeit für dieses Thema ( Unterabteilung Nähen) auch so steht.

Ausgangspunkt am regnerischen Vormittag: ich finde ein einstündiges, japanisches Video, bei dem eine klassische 49er Jeans genäht wird. Profimäßig. Old School. “Sogar ohne Stecken!” wie ein ehrfürch-Tiger Kommentar dazu lautet. Ich staune ebenfalls Bauklotzae und bediene mich nebenher des Automats aus dem letzten Post. Der meldet straight nach Eingabe der diversen Kommentare: Russisch (erkannt), Portugiesisch (erkannt), Japanisch (erkannt), Englisch (erkannt), Spanisch (erkannt), Polnisch (erkannt), Französisch (erkannt).

So kann man sich globale Beiträge in die atemlos ratternde Stille dazugeben.

Wahnsinn! прекрасно! (Verbeugung, gestisch, erkannt)

Japanisch: Sie können den gesamten Prozess des Nähens einer Jeans so sehen, wie sie damals hergestellt wurde.

Großartige Technologie! Ich liebe die indigo-gefärbten Finger. Der Handwerker ist so cool!

Das ist zu cool! Tränen

Russisch: Ausgezeichnete Meisterklasse, kein Geschwätz und alles ist klar, umfangreiche Erfahrung in verschiedenen Nähtechniken. vollkommen komplexe und schwierige Arbeit. Viel Glück, Gesundheit und Erfolg, mein liebes Mädchen!!!

Wie viele Autos für eine Jeans, und ich bin bei 2 Nähen.

Ich bewunderte ihre Arbeit, nicht eine einzige zusätzliche Bewegung!

Englisch: Jetzt werde ich mich nie über eine 115-Dollar-Jeans beschweren, die ewig hält. Das ist wahre Handwerkskunst!

Jetzt verstehe ich, was Nähmaschinen wirklich sind. Jetzt weiß ich, was Nähen wirklich ist!

Ich liebe den Hammer und den Drückerfußtrick!

Spanisch: Was für ein Iltis, ich liebe es, ein Genie im Nähen

Wunderschön! Magische Hände ! Und wie gut die Werkstatt ausgestattet ist, wenn man jede Maschine für jede spezifische Funktion sieht, ist wie eine Reise in die Welt der Kleidung.
Herzliche Grüße aus MEXICO.

Als ich ein Kind war, dachte ich, diese Hose sei mit Magie hergestellt worden. Jetzt wird mir klar, dass es ein ganzer Prozess ist.

Polnisch: Ich bemerkte viele alte, klassische amerikanische Maschinen in gutem Zustand und schön klingend 🙂

Französisch: Bravo, Madame! Dieses Video ist ein echter Leckerbissen!

Hallo, wo finde ich den Fuß, um den Hosengürtel hochzuziehen?

Portugiesisch: um abraço. (eine Umarmung, portugiesischer Stil. Mehrfach in den Kommentaren)

Arabische, koreanische, thailändische, vietnamesische und türkische Kommentare gibts auch, ich aber ohne schnelle Handhabe, egal. Aber:

wie gut (& still) muß ein Video sein, daß sich die ganze Welt zu solchen Kommentaren hinreißen läßt!?

超かっけーーー。auch, finde ich, wie in verschiedenen Sprachkulturen mit Begeisterung umgegangen wird 😉

Mit dieser beglückenden Erfahrung am Leib (“dope little workshop!”) gehts inspiriert wieder zurück zum eigenen kleinen Werk:

Ach so, ich sollte zurückkommentieren. Und zwar a) auf die Frage: Does anybody know why she has that piece of fabric that she starts and ends each line of stitching with. Darauf gibts zwar die bekannte korrekte Antwort, damit den Nähfuß zu schonen. Mir ist aber heute(!) aufgefallen, daß man damit NIE lose Fadenenden hat, die gerne mal aus den Öhren flutschen, sollte man sofort nach dem Beenden des Nähvorgangs die Leinen abknipsen – mit dieser Technik ist immer alles fertig eingespannt für die kommende Naht! Super Trick! mui obrigado! ありがとうございます! Wieder was Cooles gelernt!

Und b) à propos 60 Minuten für eine ganze Hose – Wahnsinn2 – ich brauch ja für eine meiner kleinen Masken schon um die 40!!

..aber wie stehts mit dem automatischen IronieTransfer?

Note: a funny English version of this Kauderwelsh may be obtained by filling the words into the deepl.com/translator 😉

Wer mehr als einsprachig ist, – bei mir zet B hat sich seit der fünften Klasse klassischerweise Englisch begonnen, festzusetzen – dem fällt im Direktvergleich IMMER der stets andere Geist auf, der in verschiedenen Sprachen weht. “Un linguaggio diverso è una visione diversa della vita” gibts als Sprichwort von…. Bei deutsch vs. english sticht nach kurzer Einarbeitungszeit sogleich die Variable Humor ins Auge, der hie und da doch recht verschieden ausfällt- to put it generously. Ich kann mich lebhaft an mein sudden delight in der ich glaube Elften erinnern, als mein favorite English teacher den schönen Satz zur  Beleuchtung der continuous form brachte: “What a funny day today – I even succeeded in waking Kunze* up.”

Ein ebenso gleichwertiger, wunderbarer Fund der letzten Tage gelang mit der Ergoogelung von wired.com/2017/03/curse-bahia-emerald-giant-green-rock-wreaks-havoc-ruins-lives/, dessen Lektüre mich gefühlt alle vier Zeilen wenigstens (i.e. leisestens) zum Schmunzeln äh, ermutigte.

Gefunden, das muß ich dazusagen, hatte ich dieses Vergnügen über das Googeln des Begriffes “bahia emerald”, der in dem nicht minder empfehlungswürdigen The secret lives of colours-Buch von Kassia St. Clair im smaragdgrün gefärbten Kapitel eher beiläufig angeführt wird. Irgendwann beim Lesen dieser abstrusen Geschichte um diesen 350+kilo-Steinklumpen hab ich mich gefragt,

warum man diesen Esprit nicht öfter in deutschen Texten findet. Mm. Und dann ausprobiert mit simplen copy&paste, ob sich das (Amüsemang beim Lesen auf englisch) ins Diesseitige herüberretten läßt. Ausprobiert mit einer dochaus erstaunlichen Testvorrichtung für Ironie-TransferTauglichkeit: die fand ich unlängst online@home beim deepl.com/translator – ein in Köln ansässiges Unternehmen für KI-gestützte Übersetzungen. Wow. Testet mal selbst!

Bis auf unfreiwillige=unprogrammierte sehr humoristische Ausreisser à la: Eine Sache, die beide hassen, ist der Smaragd-Fall. Er ist ein abgefahrener Maulwurf von Intriganten. ist man doch schon nah dran, oder?

Auf diese Art (bestimmt) tollkühn geworden erfährt man, daß plötzliche persönliche Entdeckungen wie von selbst im Gedächtnis haften bleiben . Ola!  Bildungsferne Idee: Mit dieserart unerwarteter Hilfe kann nun auch der polyglotly unbeschlagene Wikifan anfangen, fehlende deutschsprachige Seiten “umzufüllen” (würd ich statt “automatisch” oder gar “kreieren” so sagen). Zum Beispiel folgende englische Wikiseiten, die keine deutsche Version haben (Schande! Skandal!):

https://en.wikipedia.org/wiki/To_rob_Peter_to_pay_Paul

oder auch das erstaunliche, damit zusammenhängende beispielgebende

https://en.wikipedia.org/wiki/Ponzi_scheme

…und im Nu stehen weitere Spielmöglichkeiten Schlange an der Tür: die Frage unter anderem, wo denn im Englischen bitte ne Entsprechung für zum Beispiel “Nach meinem Dafürhalten” steht? Oder wie man an eigene Wortkettenschöpfung rankommt. Oder wo bitte OK, Google ist im Deutschen der Elefant, der hier mit uns im Raum sitzt? Oder die Ecke, in die man sich hineingemalt hat?? Da brauchts Fantasie und die dafür hergerichteten segelbereiten Hirne. Ganz wie der Asterix Obelix Stasinix ab (24:55) selbstironisch/ernst im Halbspaß doziret.

PS.:* der Name wurde aus meinen sonntäglich schlummernden Gedächtniswindungen herbeiplausibilisiert, also: ohne Gewähr, wie der erwachende wahre Held tatsächlich hieß..

PPS.: auch Google ist natürlich im AutoÜbersetzerRennen mit dabei. Testet das doch mal mit den Einstellungsmöglichkeiten am rechten unteren Rand der youtube Filme – warum nicht gleich beim Interview mit obiger Buchautorin: hier “automatisch erzeugte” deutsche Untertitel errechnen lassen! Wow/Naja!

Oder füllt mal diesen Text hier vor Euch ein! O My 😉

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heute und warum auch nicht: Musik/Soundtracks zum ironiebestärkten Neuanfangs des TransVersVorgangs – merci, Claudiae, für diese kleine-DJ-task-zwischendurch :

oder, off obiger duty, eine längst fällige soothing Ode an die Computerarbeit. Hier passend angereicht in einer move-your-ass-trotz-home-office version als Merengue: Its more fun to compute

 

 

 

Schauen Sie doch mal was über Chaos! Oder bauen Sie Gedeihen nach!

Sich über Grundlegendes so seine Gedanken machen, diesen Slogan hört und liest man zur Zeit auffallend oft. Ich bin natürlich auch dabei, will aber Bilder dazu. Und wenns um ordentliches Chaos geht, dann ist mal wieder Benoit B Mandelbrot mein Mann der Stunde: nie sah eine Annäherung ans Gebrochene, Unvorhersagbare, Rauhe so fantastisch aus wie sein Mandelbrot-Set. Hört sich beim ersten Mal hören wie eine TischDekoVariante an, ist aber.. ein Monster  ??!

Ich zuhause hab nur sehr schmale Möglichkeiten, Ordnung und Chaos so faszinierend darzustellen, wie es diese spezielle Form der Mathematik kann – mir fehlt schlicht die Software und das KnowHow dazu.  Andererseits & zugegebenermaßen schau ich lieber hier die Ergebnisse anderer an -siehe unten- , als selbst tätig werden zu wollen, nehme sie aber als willkommene Anregung, selber fremde Welten mit allzu Bekanntem nachzubauen, Begeisterung per se soll man ja nicht im Weg stehen 😉 :Und wie fast alle großen Entdeckungen der Menschheit sippt auch diese in unser tägliches Leben. Wenns nämlich um Visualisation geht, ist das Fraktale ein wichtiger Baustein für.. Computerspielwelten – gebt Euch einfach mal diese vier schwindligen Videos:

  1. Fauna & Flora – Surface III A Tonal Tript
  2. Fauna & Flora – Alien Land
  3. Kartesisches – Mandelbox – City At Dawn – “Inception”-Fans der Traumarchitektur vor!
  4. Allrounder – The Infinitely Colorful Biodiversity of Fractals blogstar-y blogstar-y blogstar-y 

Auf wiki erfährt man denn über den Herrn M.: He showed how visual complexity can be created from simple rules. He said that things typically considered to be “rough”, a “mess” or “chaotic”, like clouds or shorelines, actually had a “degree of order”.

Solche große Ideen werde natürlich sofort verbreitet und landen in… den großen Filmstudios: Landschaften erzeugen mit Fraktalen – Loren Carpenter *1947 erklärt vor blue screen. Dreißig Jahre und eine technische Revolution später gibtses für den spaßigen(?) Hausgebrauch, als “Guck-mal-Tutorial” auf youtube Fun with Fractals..

Total frappierend(?) ist es dann hinterher (nach dem Schwindliggucken), wenn man von Google/youtube das Gegenteil vorgeschlagen bekommt. Man muß nicht FibonacciReihenSpezialist sein, um auf die Gegenseite des Chaos, der Entstehung des Lebens nämlich, des Wachstums von (zum Beispiel) Pflanzen zu kommen. Wenn man überdies noch John Edmark dazuserviert bekommt, der mit auch filmischen(!) Know-How den Never Ending Bloom  erzeugt – Wahnsinn! Applaus!! Applaus!!!

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Musik in dem ganzen aufgeräumten? Durcheinander:

Magma 15 Oct 1978 – Théâtre de l’Empire à Paris

P.C. Big Band conducted by Quincy Jones: “The Los Endos Suite” lieber ne andere Suite:  Aaron Copland: “Appalachian Spring” · Leonard Bernstein · New York Philharmonic

Wolfgang Amadeus Mozart: Clarinet Concerto in A major, K.622

Benny Goodman & His Orchestra: “Bolero”

Sant Andreu Jazz Band & Luigi Grasso: “Recado Bossa Nova”

Tangerine Dream – “Love On A Real Train (State Azure Cover)” – das ist mein bevorzugter  Soundtrack zu den Animationen oben!

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PS. zu den ungewohnt vielen -sprachigen Links heute: keine adäquat-qulitativ hochwertigen auf  alemán gefunden. Oder auf Wiki ne deutsche Schwesterseite. Zum Beispiel die der fractal landscapes. Darauf der Satz (überhaupt zum Thema):

« According to R. R. Shearer, the generation of natural looking surfaces and landscapes was a major turning point in art history, where the distinction between geometric, computer generated images and natural, man made art became blurred.»

Wer da welche weiß – Infos an mich, bitte!!

Was ich hier mache? Nun: Mathekenntnisse sichtbar auffrischen!

Manchmal ist es wie mit diesen Schachbrettmustermustern von vorletzten Jänner: man fängt mit einem winzigen Funken Faszination an, meinetwegen nennt es Spieltrieb oder bloße Neugier-am-“Instrument”, und bin nen kürzester Zeit entstehen erstaunliche Keiten. Nicht so famos wie das mit diesen neuen VR Brillen möglich ist, mitten in der gefühlten Luft um einen herum, eher so im Kleinen, häuslichen Rahmen.

Der weist aber dank etwas Vorbildung weit über sich hinaus. Heute ins “Reich” der Trigonometrie, sprich: mal wieder Mathematik. Los gings mit einem  ansprechenden FarbÜbergang, den ich mir erst aus dem ursprünglichen Bild herausisolierte (links), dann etwas verschlankte (rechts),

alles wie immer intuitiv, impulsiv und spontanoitiv:

Diesen kleinen “Flugsamen in Anthrazit” legte ich mir patience-like im Halbkreisähnlichen, bis so ne Art rudimentärer Indianerfederschmuck draus entstand (im Hinterkopf das Wissen um a) den Wischfinger und b) das Verflüssigungstool):

Mit dieser geometrisch angehauchten, doch schlampig arrangierten Figur schritt ich rüber zu den “Verzerrungsfiltern” des Photoshop und wollte sehen, ob ob dieser schon vorbereiteten Ordnung im Bild mit einem Polarkoordinatenfilter das Ganze noch schwungvoller, dynamischer gestaltet werden könnte.

Es wurde erstmal nicht, aber erstaunliche Erkenntnisse brachen sich Bahn. Dieser Filter nämlich nimmt die paarweise vorhandenen Bildpunktkoordinaten und rechnet sie schlicht um in die jeweils “andere” Auffassung von Koordinaten. Dabei ist es essentiell, wo im Spielfeld das Umzurechnende Gut gelagert ist. Ich hab euch hier drei (Farb)versionen angerichtet, alle im roten Q platziert und verarbeitet:

Das in seiner Farbe jeweils größte Objekt ist der Startpunkt, die kleineren, gleichfarbenen die Ergebnisse. Verschiedene gibts darum, weil ich innerhalb des Feldes andere Platzierungen (links oben, zentral, rechtsrandständig) und Zonen sprich Rechtecke im Quadrat vorgegeben hab, innerhalb derer die Umrechnung dann stattfand nach Klick.

Wenn man eines der entstandenen Gebilde spiegelt und so ein Harmonisch-Organisches entsteht, ändert sich das erst recht beliebig scheinende Spiel in Richtung Ordnung. Man kann sogar weitergehen und sagen: oben Symmetrie in Figur und Lage-im-Bild einfüllen, unten heraus filtert sich ta-dah! Emblematisches:

Wenn man mit diesen beiden aufgeräumten Ausgangsgrößen immer weiter herumspielt, ergibt sich recht schnell die Erkenntnis, hier eine Siegerkranzmaschine an der Hand zu haben:

Und alles minutenschnell und mit so 1nem winzigen Stück digitalen Einback! Super!!

Derselbe Filter übrigens verhilft auch einem Quadrat als Fläche(!) mit einem Tastendruck von Streifen zu Strahlen:

  

von oberer Grundlinie zu Mittelpunkt:

von Grundlinie unten zur Aperture:

von Mittellinie zu Mittelkreis:

und von Querstreifen zu konzentrischen Kreisen-  wer hätte das gedacht!!

Da wartet schon ein Denkspiel file_under Transferleistung: was kommt raus, wenn man eine senkrechte Linie umwandelt??

Läßt man im Anschluß die ewige Aufräumerei mal beiseite, füllt sich das Horn mit Allerlei ‘n’ Schauwert:

Zusammen mit (dem obendrüberen) am gelungensten in aller üblichen EntdeckerSchnelle (ÜES) find ich das da:

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heute Musik mit passenden Cover 😉 : The Modernist: {kangmei}, Wonder, 2003

Am Tag da Nachtrag: hi hi, das stimmt wirklich mit dem zungenbrechenden laurel wreath generator:

OK (am 3. Tage danachtrag), gibts schon .Hätt mich auch gewundert, wenn nicht – bei so nem wichtigen Thema 😉

Nur vorhandene Sachen!

Siebte Woche immerzu brav & zuhaus. Tage verbringen mit Putzen und (Mit)singen*. Cabin fever? guck ich nächtens auf youtube. Und jetzt auch noch: Vollmond im Anflug. In meinem Hinterhof bemerke ich: Geflatter. Nervöses, unflüssiges Geflatter. Das kann nur bedeuten: Fledermausnachbarn. Elstern, Falke/Sperber (einer. tatsächlich) und Raben gibts zwar auch, hab ich aber nicht in Plüsch. Also schnell nachkreated.

 

Anfangs hab ich verächtlich in mich hineingelacht, so Anfang März, als ich von diesem wie hieß er noch & seiner trashigen Idee erfuhr, durch la Quarantaine ins Zuhause gezwängt, die plödesten Ideen in Bilder rüberzudrängen. Plöd à la Wir stapeln alle Make-Up-Utensilien meiner Freundin auf ihr.. Aber heute kommt ein würdiger Nachfolger. Also googlet mal

getty + museum + art + recreation

hingestylte Wäscheberge, Staubsauger à la Laokoon, Putzmittelpapageien, Crossdresser, natürlich Klopapier international, Kinder- und Hundedarsteller, hingeschnitzte Kartoffeln… und jede Menge Subversiv-Humor –  blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y   blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y blogstar-y Ich hab dann hinterher auch nicht alle meiner 255 Bilder des heiteren Morgens nochmal g.e.n.a.u. durchgescrollt, war auch nicht nötig, denn DAS DA ist der Sieger:

PS.: eigentlich war alles gaanz anders, aber vielleicht liegt das Thema ja so was von auf der Hand im Mund?! Das blaulila Acrylbild nämlich da an der Wand ist von 2015. Da hab ich mal ausprobiert, zwei Farbverläufe sich ineinander begegnen zu lassen, und zwar nicht mit Auf-der-Leinwand-mischen sondern mit genau abgezirkelten Farbtopfkontingenten und studne, Langer Akri-bee. Das Bild wollte ich endlich mal vor einer galerieweißen Wand haben/zeigen. Und da kommt halt beiläufig dieses Glubschige zur Hand & diese skurrile Idee in die Quere.

Und durch die vergebliche Suche nach diesem wie hieß er noch  fand ich dann diese Goldmiene. Zeitlich nach der Fotosession!! 😉

Nachtrag am Danachtag ™ :

 

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*Musik zum Putzen und Mitsingen:  Della Reese – Della Della Cha Cha Cha

Andrea Motis – Joan Chamorro Quartet & Scott Hamilton” My Baby Just For Me” (wir steigen ein beim Trompetensolo)

Rita Payes, Joan Chamorro, Scott Robinson, Andrea Motis, I. Terraza & J. Traver: “SO DANÇO SAMBA”

..und die Königsdisziplin?

Königsdisziplin 2020 im Internetleben ist n.a.t.ü.r.l.i.c.h. die Fähigkeit, die Anzahl der Follower/Abonnenten ins Unsägliche zu steigern, logo. «Wie werde ich Premium-Influenca» würde ich sie taufen. Hier&heute meine ich aber ganz klassisch die Sparte Publizistik vs. Design und da ist die CovergenannteDeckblattgestaltung fraglos besagte Sportart, der am meisten Aufmerksamkeit gewidmet wird wurde. Wurde schlicht deshalb, weil sie in historischen Zeiten des Print am KioskVerkauf die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich ziehen und zum Kauf  “überreden” sollte.

Das ist aber echt vorbei, der Kiosk eine Nische, die Sache heute  durchs Digitale viel dynamischer da interaktiv & weitestgehend content=inhaltsbezogen ergo von Professionellen AussenGestaltern losgekoppelt.

Aber der wahre Beweggrund für diese Ameisenarbeit, das alles 2015-2020 an einem Fleck online für Euch sichtbar zu machen:

Mein  Ärger, daß noch nicht mal in meinen – auch noch selbst programmierten(!) – Galerien diese Cover kaum aufkreuzen. Selbstverschuldet überdies, wenn man sich wie ich ab und an dem Thema Suchamschinenpotimierung widmet und sehr wohl weiß, wie man das macht, denn. Der simple Grund liegt darin, daß WordPress, mit dem ich fast alles “veröffentliche”, einen werkseitig eingebauten Default Google-(Alarm)knopf hat, der deren Spider zum Indizieren des neuen Posts, der neuen Seite, die überschlauerdings Googles Schriftfonts zum Publizieren heranzieht, losschickt. Da findet “man” natürlich  immer nur frischgeschlüpfte Posts und guckt fast nie vorne drauf aufs Heft..

Angesichts des Outputs meiner Galerienmaschine könnte es daher den Anschein haben, Soodlepoodle-Covergestaltungen wären nur mein kleines, unbemerktes Hobby ™. Das finde ich skandalös, sind diese Werke doch immer mit viel Begeisterung-vor-Mitternacht und HTML-Herumfeilen entstanden. Und sollen auch EUCH was zum Gucken bieten.

Also klickt mal aufs brandneue “Menüetagebuch 2015-2020”

Überraschung auch für mich: Seehr geern wiedergesehen hab ich unten diesen Distelfink von Menuecollage: aus digital kopierten, vorher handgemalten “Eisenträgern” mit dazugereichten ebenso aus dem QuasiNichts erzeugten Schmierfingerpuschel:Oder kann sich noch jemand an dieses Labyrinthische unten erinnern? Es war 2016. 13. Kalenderwoche. Meine Assoziation: eine grandiose Mannheimer Felsritzungsdurchreibeausstellung Ende der Achtziger – das hier wäre MEIN Beitrag 😉

Ebenfalls Abteilung freudiges Wiedersehen (ich kann mich erinnern, gerade noch rechtzeitig NICHT zur eigentlich angesagten Farbrolle gegriffen zu haben, als ich dieses schnell zergehenden fotogenen Kleckses ansichtig wurde. “Sowas kriegt man absichtlich gar nicht hin” fuhr es mir durch den Kopf):

Tja, und jetzt bin ich supergespannt, ob sich dadurch etwas tut in meiner onlinigen Galeria: ich hab grad die ersten zehn Bilderfundseiten abfotografiert. Suchwort: “start“. Erster Ergebnisscreen sieht grad so aus! (5 Tage danach, am 11. Mai so. A-ha!)

PS.: cooler Fund zum Thema Petroglyhie auf dem österreichischen standard.at

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Musik zum Menükartenstudieren heute:

My Deepest Nights 2017 | Johhny M In The mix mal wieder (wir springen direkt zu meiner Lieblingsstelle an 1:03:18)

 

ungewollt, doch durchdesignt

Heute ist der glückliche Tag, an dem ich eins meiner(!) grundlegendsten Gestaltungsprinzipien als offizielles Designphänomen per Hören-von Uta Brandes plus geklärter Begrifflichkeit plus erklecklich informatives Vordiplom zum Thema entdecke: das

Non Intentional Design

??  !! : Non Intentional Design defies all standards, is subversivley and beautiful and part of all cultures liest man & stutzt adverbially auf goodreads 😉 😉 😉 Auf deutsch, prosaisch und bündig: es geht um die “nichtintentionale Nutzung von Gegenständen”. Dazu erklärend

mein Beitrag file_under: Schöner Wohnen – mit fancy/beautiful new TischDeko aus

..each idea was a metaphor for what design actually is and how resourceful humans can be. Der funky Tischläufer (ohne Meerjungfrauenende) findet gerade Eingang in mein Photoshop Muster-Arsenal als Flokati V 2.0 Stempel.. Dann

mein Beitrag file_under: Schneiderlateinnachhilfe mit Glaskopfmodel – die Mütz’ im Haus ersetzt das fehlend’ Gummiband – erstaunlich, welche Wirkung hierbei meine sonnendurchströmte Hintergrund-PinXoGraphy erzeugt, n’est-ce pas?Ich finde beglückt im obig verlinkten Vordiplom zum Thema von André Sheydin ne ganze Abhandlung zum Aufbau eines globalen Archivs. file_under “Die Entnormung von Gegenständen” 😉

Daraus die bon mots zur Definition und Hinweise zur Findung:

  • Die Suche nach NIDs ist keine einfache Aufgabe, wenn man bedenkt, dass der NID-Begriff Nicht-Designern unbekannt und (noch) wenigen Designern bekannt ist.
  • Da NID ressourcenschonend ist und als ökologisches Handeln eingestuft werden kann findet man das abfotografierte Phänomen oft in Gruppen, die sich mit Recycling beschäftigen.

Ein sehr weites Feld zum Selber-recherchierend-tätig-werden also, das mittlerweile von den Firmen, die die “ursprünglichen” Produkte herstellen, aus (aus deren Sicht) verständlichen Gründen  verkleinert werden soll – habt Ihr zum Beispiel schon mal von einem official IKEA Hackgehört? Na also.

Hier noch vier lose low-key Fotos von Kombinationen von Gegenständen und Ideen, die man als moodboard NID schon mal im Hirn hin und herbewegen kann:

Angesichts der Muschel fällt mir ne schicke Sitzgelegenheit (Bank, Loungecouch) ein, deren ultra anschmiegsames(!) Material erst noch erforscht werden will. Das Bassgitarrengriffbrett inmitten der Irrlichter, die auch Noten sein könnten, bringt mich auf die Idee, Musikunterricht mal aus einer unbekannten Richtung aufzuziehen. Die vier verchromten Beine auf Samt erinnern mich an eine crazy (drohnengefilmte) außen verspiegelte (!) Konzerthalle in der saudi-arabischen Wüste..

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Musik beim (Bilder)ideen suchen heute:

LTJ Bukem Presents: Earth Volume Two, Good Looking Records, 1997

Midnight Addictions | Deep House Mix | 2016 Mixed By Johnny M

PS.: NID-Tutorial: dazu mein von mir selbst bislang unübertroffener Miniatur-“Filmklassiker”: wir baun a ibee Karusserll: mit (fast) allen wieder in den ursprünglichen Bereich, nämlich das Kinderzimmer, “zurückholbaren” Bauteilen:

Dazu ein zweitgefundenes Video namens Everything And Anything With Hoops 😉

Die Weite um denken, Werk Zeuge dazuer finden

So eng die Wohnung, der Lebensraum  auch scheinbar werden mag in diesen Tagen, die challenge ist: groß: und weit: denken wiehe Wahallenstehein c/o Friedrich, The Schiller: Eng ist die Welt und das Gehirn ist weit und leicht beieinander wohnen die Gedanken – (doch hart im Raume stoßen sich die Sachen). Also …

der Raum ist es, der extrem im Fokus steht. Der Raum direkt vor/um unsere(r) Nase. Aber auch der dahinter. Schnell einleuchtend nach tiny zwei Wochen Haus-Q:

die Idee von Schöner Wohnen muß aufgepimpt, die 4 Wände erweitert werden.

Der Einrichterpoodle in mir reibt sich da die Hände und sieht ein leeres, zu bespielendes Blatt vor sich diesen Frühling: Ich entdecke Neues gestern(!) in meinen eigenen, im skandalösen Erkalten begriffen scheinenden Handtaschenentwürfen, die mein kleiner elementarer Photoshop mir 2020, Ende März, grad erstaunlich verflüssigen hilft & sehe dabei merkwürdige Gebilde herschwimmen (Gegenteil von verschwimmen, Herr Doktor!), die ich mal als Ideenwerkzeuge betiteln will, ganz im Sinne von grad nochmal bitte Frau Birkenbihl: “Werkzeuge fordern und fördern (das Gehirn)”.

Gebilde mannigfacher Inspirationskraft  – und ich riechs und ich geb mir gleich zur Stunde Null der “Entdeckung” die künftige Gestaltungsregel: weiß die Form, und vier bis fünf dunklere, ins Graue wandernde Schichten leicht verschoben oder verbogen darunter – da schmeckt das ganze Gericht gleich wunderbar dreidimensional, erzeugt durch einfachste wahrnehmungs-psychologische Elemente eine sichtbare Räumlichkeit. Und als Hintergrund die bitte pure Farbrauschhaftigkeit.

Meine (also: meine) schnellen Assoziationen: Zaha Hadid, Marmorskulpturen, Raum-Schiffin-Terieur, KÜchengeräte/WErkzeuge, Masken sowie virtuelle Werke zwischen Joon Ahn, Nevena Nikolcheva und Jee Ook Choi.

Prinzip: Sachen @ home, Hindernisse zuhause umfahren, mit Spraches Hilfe deren Realität umdeuten wie: die Namen von häuslichen Geenständen vergessen, damit sie als etwas Neues entdeckbar werden. Vorstellungen einschmelzen, damit etwas Neues daraus gerinnen kann:

Das oben sind die ersten vier Gebilde, denen ich den demnächst hoffentlich  googelbaren Namen _ihbk gegeben habe.

Nachtrag am DanachTag: voilà – verläßliches Schlafhirn: der sechste Entwurf macht ein neues funky Zuhause, ob night or day:

und das zugehörige Menue ist ebenfalls “erspielt”: früher war halt jetzt eben gleich später..

Das soll nun mein Experimen(t)traum werden. Mit diversen, noch herauszudeutenden Lokationen, Funktionen, Räume n (iSv. Zimmern) und Labs. Erstes feature Kommunikation: das/der Blog mit einem Speaker nach draußen zur Welt.

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(Nicht nur Klavier-)Musik beim Großdenken heute: große Vielfalt plus: Experimente plus Spaß, bitte:

Monsieur Periné: NPR Music –  Tiny Desk Concert

Keith Kirchoff plays Toy Piano Concerto

Juana Molina – Full Performance (Live on KEXP)

Kimbra Perform ‘Two Way Street’ | Billboard Live Studio Session

Delvon Lamarr Organ Trio – Untitled (Live on KEXP)

Joey Alexander – Epistrophy (Live at Jazz Standard ft. Charnett Moffett & Ulysses Owens Jr.)

Selections #030 | Deep House Set | All Tracks By M-Sol Records | 2020 Mixed By Johnny M

Als Dessert:

Margaret Leng Tan – Sorceress of the New Piano

Bach Goldberg Variationen BWV 988 Zhu Xiao Mei

Und nochn paar Geräusche: Ken Block Drifts London 😉

Inspirationsgenerator Soodlepoodle.net

Das Kreative, Gestalterische im Menschen ist eine unbezähmbare Macht. Das täglich betriebene Hirn des Lebens freut sich nicht mehr, als wenn es endlos etwas aus sich heraushirnen kann. Das gilt auch für das “Problem” der eigentlich fertigen Werke – zumindest bei mir: wie, so frage ich mich zugunsten eines erfüllten, anregend wachen Lebensstiles, wie stell ich es an, daß mich diese fertigen, abgelegten Werke weiterhin inspirieren?

Daß Fertig Gestaltetes Rohstoff für Künftig Inspirierendes sein kann?

Offensichtlichstes Beispiel: diese riesige BilderSammlung, die bitte nicht in einer Schublade/ Ordner oder online in einem nervtötend erstarrten GalerienDatenBaum verschwindet, sondern wie Flüssig-Lava stetes zu inspirationalen Diensten steht. (..)

Das Internet, speziell die eigentlich für anderes gedachte westliche Suchmaschine #1 hilft zur Verwirklichung: sie ermöglicht, serendipisch seit 2012, eine Versuchsanordnung, mit allen gemachten Fotos, fertiggemalten Bildern und dem Text(!) als Auswahl-Katalysator eine gar von allen Besuchern im Netz bedienbare “Cocktail”maschine hinzubekommen, die aus den immer frisch zu r-würfelnden (Bild)Nachbarschaften etwas Neues, überaus Anregendes macht.

Immer frisch bedeutet: ich fülle ständig das Neu Entstandene nach, das die Maschine dann in die nächste Abfrage mit einbezieht, in das Cocktailergebnis von morgen integriert. Neuster Fang zum Beispiel ist dieses beim aktuell durchwachsenen Wetter aufgenommene Telebild. Ganz im Sinne von Andreas Feininger, einer meiner ersten (und dadurch wichtigsten) Vorbilder: die wahren Größenverhältnisse der Gebäude werden dadurch deutlich und machen auch 2020 staunen (na, Mannheimer – wo steh ich da mit Kamera? Wers errät & noch weiß, wo dieser winzige Glockenturm steht, hat sich nen Zehnerpacken meiner Postkarten nach Wahl verdient):So bin ich fasziniert, welche Mischungen Google (die meinte ich) aus diesem extra dafür angerichteten “Angebot” zusammenmixt. Ich habe im letzten Jahr langsam, aber stetig eine Passion daraus entwickelt, die Bandbreite an Themen zu puschen, sprich: immer weitere verschiedene Genres Bilder diesem cement mixer zuzusetzen.

Frisch auf der (Bilder)Zutatenliste Soodlepoodle.net angekommen: Vintage Karopapier mit aufgemalten Autorennspuren, Schoronsteinqualm in allen Lichtsituationen. Und dem nun erreichten/absolvierten 100-Tage-WohnungsTetris sei Dank: die bislang nur sehr rar vorkommende “Warengruppe” von diffusen, kunststickerheischenden “Unfotos” mit Nix rechtem drauf und dem abgedroschenen Flair Klischee des Suchenden (das eigentlich nur der heiligen Knipsversuchung des Digitalen geschuldet ist: egal, was sich NICHT im Display befindet, ich drück ab) rückt langsam in den Bestand. Los damit gings vergangenen Juno mit diesem Foto, das auslöste:

Heute kann ich nun diese beiden anfügen:

 

Ist ÜBERHAUPT nicht so einfach, wie ich das grad so flapsig tippe!! Da bbbrauch ich noch jede Menge Übungfür!! à propos Übungfür: grad startet die biennalefotografie.de

Was in künftigen Posts ebenfalls zahlreicher werden wird, sind kleine, gerne auch skurrile (ich steh auf skurril, es ist so schön weit vom Abgedroschenen weg) Details aus nicht nur meiner Werkstatt des Einrichterpoodles.

Hab ich schon mal geschrieben, daß ich auf Werkzeuge steh? Was? Heute noch nicht? 😉 Zudem frisch entdeckt: eine gewisse Neigung, Fotos mit Farbe anzupeppen, hier oben fünf quasisymmetrische Flecken mit nem steilen, effekt-multiplizierenden Rosa anzufüllen 😉 Alles andere außerhalb vor Ort ist so.

Echt! Arrangiert! Birnbaumbett auf Blechspindbox!

Und dazwischen immer: spontan gelungene/entdeckte Schauwerte

und Selbstporträt-Lookalikes aus noch ungrauer Vorzeit: ___________________________________________________________________________

Musik beim Schreiben heute:

Slim Gaillard: Cement Mixer  (ich kann mich nicht entscheiden, welche Version ich amüsanter finde..
Midnight Vibrations | Deep & Progressive House | 2016 Mixed By Johnny M

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Nachtrag am Danachtag: Testet mal folgende bislang “unprobierte” Suchb-griffe (, dann seht Ihr (vielleicht), was ich meine):

daraus meine Fantastischen 3 des Tages:

 

 

Autorennen im MatheUnterricht.official!

Tief aus der persönlichen Vergangenheit, die in diesem Falle durchaus kollektiv gültig ist, gerät dieses Blatt Papier in meine OrdnerHände an diesem Nachmittag –  Zielflaggen-KaroRand just added:

Autorennen!

Solcher Art waren in meiner Einiges zurückliegenden Schulzeit die Spuren der  (Freizeit)-Vergnügungen. In den Pausen und – in diesem Falle ebenfalls möglich: unterm-Tisch-hin-und-her während langweiligen Unterrichts. Heute beschau ich mir dieses Blatt und mir fallen die überaus mathematischen Spielregeln auf, die ebenfalls tief in von der Physik bestimmten Regeln (Gesetze) für die Fahrpraxis-mit-Stift™ gründen:

Spielanleitung: man startet bei Null, der Startlinie, mit einem Pfeil von einer Karokante Länge. In der nächsten Runde, wenn der/die Gegner ebenfalls “gezogen hat/ben”, setzt man a) erst gedanklich diesen letzen Pfeil an den alten dran und hat dann b) die acht umliegenden Karokreuzungen zur Auswahl, wo denn der aktuelle Zug hingehen/enden soll. That’s all aber oho: man bildet dadurch ab:

  • Beschleunigung und Wegstrecke als Vektor(grafik)
  • echte Fahrpraxis in nachvollziehbar, das heißt
  • Beschleunigung, xxl Geschwindigkeit vs. schnelle Richtungsänderung
  • möglichst große Radien für maximale Geschwindigkeit in/durch …
  • Idealkurven-suche
  • strategische Fahrbahnausnutzung – um den Gegner ausbremsen zu können. 

Schießt man übers Ziel hinaus durch Unbedachtsamkeit/Ablenkung seitens ähem dritter Personen – zum Glück sind hier alle einstigen “Fahrfehler” wunderbar erhalten – startet man von außerhalbgeschleudert der Spielbahn wieder mit dem Einheitsvektor. Wie ihr seht, kann man auch Strafrouten verhängen/abmachen…

Vor dem Rennen wird auf einem KaroPapier erstmal die Streckenführung aufgemalt. Wie Ihr seht mit Sympathsie für allerlei Schikanen und NoGo Punkte.. Das kann man genauso wie das Fahren auch im Wechsel machen, denn jede Strecke gilt nur für ein Rennen, sie ist ja hinterher vollgemalt. Dafür: gelebte/gespielte Mathematik/Physik! Gamification ohne PC ! Nur mit nem “Full screen fun editor” 😉

Also mein Voting für: siehe Betreff 😉

Was mir heute an Autorennen Spaß macht, ist natürlich digitaler Natur: Re:Volt-selbst-gefahren-haben.de oder zuschauersportlich cinesystematisch Verfolgungsjagden kucken. Gespielte wie das auf Uncharted 4 oder das u.a. drohnengefilmte, musikfreie(!), superlehreich-fürn-moviepoodle: RED BULL TIANMENSHAN MOUNTAIN DRIFT KING BATTLE, (Guckt Euch diese wahnsinnig vielen Schnitte, Kamerastandpunkte, Reißschwenks vs. Zooms, Drohnenschatten und -fahrten, höret&staunet über das Sounddesign – Geräuschkulissenschieberei plus diese Pausen! Auchoder (wieder back to old school) die Flucht aus dem verkehrs-infarktuösen Turin mit den Minis in “Italian Job” von 1969..

Tja, und was finde ich übers Schreiben zu diesem alten zeitlosen Kram? Den Mathelehrer/youtube-Star Daniel Jung, der 200 Millionen(!) Klicks auf Matheunterricht generiert hat…mega!!

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Musik beim Schreiben heute und passend zum Sturmtief Sabine:

Stay In The House #1 | Deep House Set | 2017 Mixed By Johnny M