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Sternennebel zum Selbst(ein)bau

Obsessed with dem Bilder-Suchwort “Frühstückstisch” auf meiner Site seit einer Woche finde ich damit gerade ein sehr, ich sag mal fluides KrimiCoverMenuebild meines stillgelegten/abgeschlossenen reingretchen.de vom Dezember ’15 wieder. Das da:

Lade es in die Google Bildersuche hoch, bekomme den Vorschlag “Poster” und entdecke – abgesehen von jeder Menge recht beeindrockender anderer Inspirationen über ein Bild namens “Lost Boy” den Künstler Ash Thorp (hier ein interessantes Interview auf medium.com). Dann via greyscalegorilla.com und Neugierde, was sich seit 1988 mit dem KultManga AKIRA getan hat – ich war im Kino –  und einem  quicken Klick  aufs Rocketstock-feature den Nebula, das ebenfalls/wiederums fluides Download-Paket dieser erstaunlichen studiogemachten, selbstgeträufelten, eigenhändig pipettierten Space-Nebelsammlung:


Und so fließt sich der Kreis..

Unsere Soundtrack-Empfehlung: Hören Sie dazu ein sehr spacig-schwebendes Tangerine Dream Cover “Love On a Real Train” und staunen Sie über die coole Live-Optik elektronischer Musikerzeugung bumm.

 

 

Es gibt da eine feine Linie

..in jedem halbwegs räumlichen Foto. Das hab ich mit großem Erstaunen/Entzücken bemerkt letztes Jahr – bei der digitalen Bearbeitung von Fotos. Fotos von Drapierungen immer desselben = repetitiven Motivs meines Requisitenbergs:hallenkit_p1050050-bMit feiner Linie meine ich hier&heute die zu (er)findende Horizontlinie, die, füllt man die entstehende Fläche unterhalb mit “bodenähnlicher” Farbe/Struktur, aus dem Foto eine mitunter grandiose InterieurVision machen kann. Ideal also für Träume von Präsentationen wie zum Beispiel diese oder diese hey! brandneuen!! Heute hochgeladen!! ( youtube-Kommentar: “Chanel has the best runway music!!”)

Diese vielversprechende Gestaltungsmöglichkeit will ich heute mit neuen Bildern von ebenso neuen “Situationen” mal austesten. Also: Erst-Sondierungen. Mal-Tests. Hier unten schön in Reihenfolge des Ent-Stehens, tutorialmäßig wie im ersten Beitrag vor fast nem Jahr. Und à propos: ratet mal, was das eigentlich ist – das Originalfoto unverändert, nur um 180° gedreht:Erster Schritt: die Linie. Warum nicht mal schön geschwungen als Rotunde, mit Aussparungen für die “Hallensäulen”. Zusätzlich wird die im Foto schon vorhandene lotrechte “Kante” einfach zur Raumkante umgedeutet.Fläche füllen – voilà der Boden. Allerdings halt ein Scherenschnittboden wie eine sorgsam aufgeklebte Pappe. Google “erkennt” aber schon planmäßig: “Architektur”, wenn man ihrer Bildersuche diese Version hinwirft.Passend umfärben, dann den Tortenboden etwas nachdunkeln, hier fahrigly, ohne genaue Recherche, wie sich eigentlich echte Schatten bilden  . Trotzdem ein deutlicher Schritt in die reale Illusion™.Ein Impuls läßt mich den Lichteffekt an der “Wand” herunter auf den frisch verlegten Fußboden kopieren und wie ein Spiegelbild anbringen. Fehlende Stellen werden einfach hingewischt. Dann: die unteren Enden der Säulen werden etwas abgedunkelt, um den Effekt der Echtheit, des Gegründetseins  zu verstärken..Nun kommt der menschliche Maßstab hinzu. In Form der vier Model-Silhouetten, die ich schon für den ersten Beitrag erstellte/mausmalte. Erfreut ich sehe: das Prinzip funktioniert, bedarf aber weiterer detaillierter Verfeinerungen. Schattenrecherche. Lichtexperimente. Und gerne eines anderen Motivs. Das soll meine Beschäftigung und Fragestellung der nächsten Zeit sein: Welches homemade Foto taugt zum “Ausbau” als Catwalk?

Hier schon mal ein paar Kandidaten/ Schnellschüsse der vergangenen Wochen: 1.mal nochmal dasselbe Motiv in dramatisch (von ihm selbst) hingebogenen Licht:– Ladet dieses Foto mal in die Google Bildersuche hoch – da kriegt man zur “Vermutung:  Architektur” ein grandioses Angebot abgefahrener Architekturbilder!

Dann die ewige Faszination mit Transparenz und Reflektion:
Dann flächig vs. räumlich:
..und real looking, aber irgendwie schwebend – Highdelbeeren above.. the ice?

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Musik beim Bodenlegen heute:

Les Ritas Mitsouko: “Marc et Robert”, VIRGIN RECORDS, 1988

The Kronos Quartet plays Steve Reich: “Different Trains” siehe hier am Chanelbahnsteig !!

Musik zum Catwalk im Videolink oben

Wolfgang Amadeus Mozart: “Sinfonie D-Dur KV 385”  Orchestra of the Academy of Santa Cecilia, Rome Sir Antonio Pappano. conductor

& mal wieder Léo Delibes: Walzer aus “Coppelia”. Mal wieder? Na, hier schon erstmals als Soundtrack zum VOGUE-Wortspielkurs Englisch…

PS.: Französisch Lektion, heute auf Englisch:

2000 Bilder + 1 Software Quirl = die Inspirations-Lotterie

Was mir immer mehr zum Faszinosum gerät beim steady Beschicken dieser Webseite mit immer noch mehr Bildern und Worten ist: der Output an Bildercocktails, der – auch für Euch! – per Werkschau-Bericht zu bedienen und bestaunen ist. Seit ich vor nun demnächst vier Jahren recht ahnungslos, dafür umso begeisterter die pinxographische Bilderschwemme gestartet hab, fasziniert mich die stets anschwellende Menge an Kombination von a) Fotos des Realen und b) Gemalten HalbAbstrakten und c) Diversen im Mix.

Suchmaschinenerzeugte Zusammenstellungen und Nachbarschaften, die man, so meine feste Überzeugung, eben nur mithilfe von Mischmaschinen hinbekommt ( und überhaupt: händisch kuratieren ist soo yesterday 😉 ).

Sind es doch genau diese Nachbarschaften, die mich besonders begeistern, suggerieren sie doch eine unbekannte (mentale) (thematische) Verbindung zwischen den Bildern, die bislang nicht sichtbar, nicht spürbar, deshalb nicht existent schien.

Und je mehr und je disparater die Bilderinhalte, desto weiterreichender die Inspiration, eine einfache Gleichung. Nicht zuletzt deshalb streue ich auch immer wieder down-to-earth-Blumen in die Melange 😉 Fünf Tage hat es diesmal gebraucht, bis die neusten in den Google-Index aufgenommen waren. Kennwort: Soodlepoodle Frühstückstisch. Nach einer Woche online der Wechsel zur Anfrage: site:soodlepoodle.net Frühstückstisch. Seht/fühlt den Unterschied!!

Wie Ihr sehen könnt, kommen hier Konstruktionsskizzen und Industriefotografie, Gemäldeausschnitte und nächtliche Bewegungsaufnahmen direkt nebeneinander zu stehen, kleine Deko-Miniaturen @ home, “Fotofußballcollagen” und waghalsige,

1.handgemalte, dann nachcompjuterte Farbmischungen. Eye Candy jeder Couleur.

Ebenfalls xtrem a-part finde ich die “zeitliche Mischung”: angejahrte Startbilder wie unten das Buddelschiff auf der Knopfsammlungs”werft” neben den neusten Schachbrettvariationen – von den SchwarzWeiß-vs- Kolor-Kontrasten ganz zu schweigen.

Zusätzlich funktioniert das Ganze wie eine Art digitales Tagebuch, daß von Algorithmen der wichtigsten Suchmaschine (nicht nur in Deutschland) mitgestaltet wird. Eine Art Mensch-Maschine-Zeitdokument. Man muß dazu natürlich screenshotten und archivieren.  Dann gewinnt man ebenfalls Erkenntnis.

Angesichts des steten Wechsels der Ergebnisse – heute bringt das Suchstichwort “Frühstückstisch” schon andere Bilderfolgen als gestern! – stellt sich die Frage nach Sinn des Rennens nach Ranking, oder?!

Ebenfalls kann man sich diese konveniente Zusammenstellungs-Automation mal in aller Ruhe zu Gemüte führen, um auf diese faulenzermäßige Tour zu nem repräsentativen “Menue” im Sinne des immer wieder mal gefragten “artist statements” zu kommen. Heute und hier wäre das da meine Wahl.

To be joyously continued!!

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Musik beim Schreiben und Aussuchen heute am grauen Freitag:

Locust: “Morning View” Apollo Records, 1997
Johnny M | 03:30 AM (Part 01) Deep & Atmospheric Underground Music

Frühlingsbaukasten!

Heute, knapp vor Ostern könnte es nun endlich so weit sein: der  Frühling ist da! Und ich will Euch die heurigen Magnolien™ nicht vorenthalten – diesmal in (Schlüpf-) Bewegung:

Alles neu macht der Moviepoodle: mithilfe der frischen FilmKameraTechnik, einer von weitem nach Tai Chi aussehenden, kaum spürbaren Körperbewegung in Hüften und Knien (um die mikroskopische Kamerabewegung hinzubekommen) und einer echt krassen Soundtracklüge™ dürft Ihr Euch, nur leicht von den Verwacklungen (es fehlt einfach ein gimbal dafür) gestört, ins Schwelgen stürzen.

Und wenns ein bißchen passende Musik dazu geben darf: Haydns Streichquartett in G Dur

Alt wei ber Left over

Guckt mal – ich hab n Schnuppakurs Kölner Karneval jemaat:

Ich saach nur: Ich kenn ene der ene kennt der sät da jeht noh jet – 360°-Video! Dat kann man packen und drehen!!

Nachtrag am Rosenmontag: Google beweist (?) mit dem Ergebnis “cake decorating” ebenfalls karnevalistischen Humor. Das nämlich erhält man heute, wenn man obiges Bild in die Bildersuche reinwirft (OK, irgendwie dekoriert hab ich das ja schon). Noch doller wirds, schaut man sich die Rubrik “optisch ähnliche Bilder” an- wow, was da alles als Kuchen durchgeht… Narhallamarsch!!

des Fotografen Farbkasten

“Ja ja – ich nehm’ alles!” sagte ich impulsiv/gedankenlos zum Angebot, den gesamten Bestand an Chromokarton einer sich verändernden Galerie in meinen Wirkungskreis rüberzuretten. Also gefärbtes Papier zum Passepartoutgebrauch  in diversen Rest-Größen irgendwo zwischen DIN A4 und DIN A 0. Quer durch den Regenbogen. Crazy Vorstellung. Tja und dann kam der große (Umzugs)tag.. Puuh! War ne ganz schöne Ochserei plus mitgelieferter transportation challenge..

Und noch mehr Ärmelhochkrempelimperativ  @ home –  das hab ich nun von der schieren Masse: da müssen weia noch Schränke dazu her. Deshalb die spärlichen  Aktivitäten hier am Blog in den letzten Tagen, eher ich und das Bauhaus und torx und Bohrwinde mit Kegelsenker auf Du und Du. Natürlich in den (Schrauben)Drehpausen: kindliche Neugier sprich erste Probefotos – unter Mitwirkung der herumliegenden sichtbaren Spitze meines RequisitenlagerEisbergs:

..meines bescheidenen Obstvorrates:

..der immerwährenden Mengen-An-Sammel-Wut..

..und dem digitalen Scherenschnittspaß bei erster Sichtung am Bildschirm. Na, der bloßen Schauwerte/Komplementärkontraste zuliebe. Man könnte sich auch noch nen Ländernamen ausdenken für diese zufällig hingeratene Nationalflagge. Und welcher Art die Original-Embleme sind…

PS.: Noch ne Variation des obersten Motivs. Weniger BuchstabenVoiceOver, dafür irgendwie näher dran am Stil einer 50ies-Eiskarte: vergleicht einfach (die Farben und Audrey H. auf Echtheit) mit diesem Clip, ragazzi!

Das sind erste Schnellschüsse ins HEY künftig  prallfarbig mögliche Leben-mit-analogen-Color-Support. Se Hämmer, welche Wucht diese Art der Farbgestaltung entwickelt! Einfach zwei Griffe ins Lager R und ins Lager K und dann Staunen, wie das wirkt. Zwischendurch  eine leicht von den Möglichkeiten bestäubte Brummung im Schädel, was damit alles kommen mag.

Barbara Kasten sag ich da nur mal als erstbeste Assoziation. Von Produktfotografie bis zu humoristischer Animation in ironischen Farbdesign HAinIF geht da plötzlich alles:

Es gab natürlich schon den Einwand (von außen), diesen ganzen move mit den cartones doch einfach per Photoshop hinfällig zu machen, ABER!!

..man kommt auf gaanz andere Gestaltungs- und Fotoideen per Griff nach z.B. dem Rosa und den transparenten Plexikunkelen. Den oben kaum sichtbaren Einfluß der natürlichen Lichtfarbe in den reflektierenden Flächen kann man anschließend am Rechner per Autokontrasterei in völlig neue Bilder weiterdrehen – siehe das bleu hier unten. Sagt bloß, auf so ne fotonatürliche Idee/wirklichkeitsnahe Wirkung käme man per Mausklickerei auch!!  Also ich bestimmt nicht !! Für sowas bräuchte man schon ganz schön digitale Erfahrung – bin ich Joon Ahn oder wie??!! So geht das viel impulsiver, schneller und macht mehr Spaß!! Viel mehr!!

Find ich äußerst fett. Und zwei pinxographisch geübte Klicks weiter ergeben sich diese mysteriösen Bildnisse aus derselben rosa Serie:

Hier kommt gar die Oberflächenprägung des Kartons ins Spiel, dieses Leinwandartige, das den Lichter und -brechungen einen exakt räumlichen Platz, eine handfest räumlich zuordenbare  Existenz zuweist. Ein mords Gefrickel per Pixel würde das werden!! Wenn überhaupt!!

Ihr merkt: ich bin entflammt wie ein Schuljunge unterm Weihnachtsbaum 😉

..und auch “ernste” Sachen gehen mit diesem “gebürstetes Alu look” Karton – das hätte mein neustes Startbild werden können, wenn da nix Spannenderes dazwischenkommen..

..wird!

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Musik beim Schreiben heute:

 Lemin – Avant Garden

Harrison BDP – Parallax

Ausreisser: Ekseption – Alla turka

Germans call it emotionale Aufladung

..und? Wie würdet Ihr diese beiden Clips, äh, aufnehmen??

Rimowa Koffer und der japanische Chefkoch Nuomi

Model Liu Wen auf Hey! analoger Fototour und anschließend im Chanel Kleidchen in der.. Dunkelkammer 😉

Auf Werberdeutsch sehr technisch und extrem auf neutral (= kurz vor unverständlich) gemacht, klingt das Prinzip emotionale Aufladung auf englisch ungleich griffiger, ja gar: faszinierend:

Lovemarks is a marketing concept that is intended to replace the idea of brands.

Der sie erfindende Herr Roberts claims, “Brands are running out of juice”. Und später: He considers that love is what is needed to rescue brands.

Tja, da fällt mir grad kein hiesiges Video ein, das auch nur spürbar in diese Richtung zielt, nur annähernd diesen Charme versprüht. Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen! Also, Leude…

Aber es geht (anscheinend) auch ohne Liebe & so kommt ein kleines Rätsel mit dem dritten Video des Tages: Na – wie und womit wird hier wohl aufgeladen? Welche Menschen sollen da angesprochen werden? Alleinstehende Nerds mit Geld und neidischen, ebenfalls merkwürdigen Nachbarn? Coolness amerikanisch, Zielpublikum deutsch?? Vielleicht die europäische Lösung.. Tja, mmh, wohl doch nicht so einfach, berücksichtigt man das Kleingedruckte am (tänzerischen) Höhepunkt. Aber bestaunt Euch (anscheinend) erst mal selbst:

Mmh… Bosch klingt wie das französische boche. Googelet das mal! OK, and now google Mr. Original Bosch

OK, einen noch. Diesmal gar: Humor. Selbst-Ironie (so hungrig bin ich einfach nicht ich selbst 😉 )

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Musik beim Schreiben heute:

Bonis: Air vaudois op. 108 für Flöte und Klavier

Die inner Tasche Landschaft

“Experimentelle Denkfabrik”, so hat ein wohlwollender guter Bekannter dieses Blog mal genannt. Das finde ich sehr schön, trifft es doch auch genau auf die Vorstellung zu, die ich selber von diesem Projekt habe. Genau wie gestern nachmittag beim Zugange-sein @ Bag design, als ich mithilfe von haushaltsüblichen digitalen Werkzeugen an der neusten PinXoGraphy herumhebelte – man glaubt es kaum, mean&while ich bin an Blatt #701. Da sprang mir (mal wieder) eine Vision von Landschaft ins pareidolische Hirn:

OK – Gesichte habe ich da wohl auch, blende Münder, Nasen & Augen aber wegen der weitaus faszinierenderen “Flora” weg heute. Dann drehe ich um 180°:

klappt ebenfalls: vier (durch die Kulisse?) angeschnittene Parkbänke mit HeckenRückenLehne und ein gartenbauerisch faszinierend angelegter Mittelgang..

Sehr erstaunlich, was sich das betrachtende Hirn so zusammenbiegt an “Erkenntnis”: ich kann knorrige Baumstämme sich schützend über Hohlwege beugen sehen, ebenfalls richtungsweisende Arme & Beine von kurzbehosten WanderInnen. Diese nierenförmigen Ohren (ohrenförmige Nieren?) wirken mit der Pfeilspitze wie gleichzeitig eingeblendete Markierungen auf der Wanderkarte (old school, bitte), die hellblauen Kreuze die angesteuerten Ziele. Oder 2019 soo yesterdayige Pokestöpsel..

Normalerweise tue ich ja meine Echos der Bilder hier nicht kund. Soll heute aber ein kleiner nudge/Schubs sein, der die Wanderer und Bühnenbildner unter Euch etwas kickt. Was? Weder Wanderer noch Bühnenbildner? Na, dann seht mal, wie Ihr mit diesem Manko so lebt angesichts dieser Bildnisse. lool

Obwohl die Spiegeltechnik bei all diesen Beispielen annähernd gleich (schlampig) ist, frappiert mich doch die sehr unterschiedliche Anmutung der Ergebnisse. Test: Ordnet doch jedem dieser Bilder mal nen Punkt auf der Weltkarte zu:

Das sind doch alles recht freundliche Blicke ins.. äh.. Grüne. Oder ins theatralisch Dunkle. Wow. Schon wieder ne Entdeckung, wozu das Handtaschending auch gut ist: als Anregung zum frische Luft schnappen! Oder ins Theater gehen?

PS.: zugegeben: das oben verlinkte Pareidolie-Video ist zwar lehrreich (siehe denoderdas recht mühsam enträtselten Fusiform Gyrus) und unterhaltsam (die Tote(n) Rose(n)), den verheulten Uploader finde ich jedoch etwas zwielichtig. Wahnsinnig interessant jedoch ist die Erwähnung einer gewissen “ivona” als (amazon-)SprachlieferantIn im VideoAbspann. Kannte ich nicht. Gibts aber auch schon nicht mehr. Nachfolge dieser vor 10 Jahren stillgelegten APP ist nun aws.amazon.com/de/polly/features/. aws = amazon web services.

check this aus! Da kommt man mit etwas weiterklickenden-Interesse™ auf Entwicklerhandbücher und “stimmlose alveolopalatale Affrikate“. Oder, nicht mehr ganz so otherworldly das ganz erstaunliche “Mit dem Amazon Polly-Plugin für WordPress können Sie den Besuchern Ihrer WordPress-Website Audioaufnahmen Ihrer Inhalte zur Verfügung stellen.”  Polly, sag mal Bo ah ey

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Musik beim Nachlesen und Nachschneiden heute:

Inner Circle: “Now That We Found Love”

Deep Is The Answer | Deep House Set | 2017 Mixed By Johnny M (wir steigen ein bei Sekunde 2566. Da bin ich ebenfalls ganz DJ)

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So. Und jetzt geh ich Bass üben.

Ausgerechnet Handtaschen sollen die Welt retten??

Wow – daß mal so Forensisches wie Spurensicherung und Mode als (Video-)Kultur-Technik zusammengehen würden – “How to spot a fake designer handbag” mal ein weltumspannendes Thema für ärmelhochkrempelnde Fashion-Victims werden würde – wer hätte das gedacht! Das denken können! Sechzig Millionen Suchergebnisse heute!! Wahnsinn!

Ich, ganz in humble Recherche versunken, browse, nachdem ich des Phänomens gewahr wurde,  immer wieder gerne durch diese Ergebnisflut, denn wie AuspackVideos sind diese Filme.. no kidding: bildend. Hey, denn sie gehen auf die (handwerkliche) Qualität dieser Produktgruppe sehr ernsthaft und oft expertisenreif ein (Unboxing ist mir eher kulturell interessant). Also Materialkundeunterricht von  gänzlich unerwarteter Seite. Nützliche Beiträge von  Harper’s Bazaar und Cosmopolitan stützen da meine These. Oder, mehr privat, guckt mal Emma zu beim Louis-Vitton-Examen. “I love how you aren’t snobby about it!” ist da mein Lieblingskommentar drunter. Und das alles weist mir den Weg zur Entstehung pinxographischer Taschen.

Dazu muß – in eigener Sache – konstatiert werden: Solltet Ihr irgendwo im Netz, im Asienurlaub, nebenan inner Boutique etc. fündig geworden sein und tatsächlich eine dieser auf dieser Seite hier abgebildeten Handtaschen gekauft haben, seid Ihr… einer Fälschung aufgesessen.

Original pinxographische Handtaschen erkennt man nämlich daran, daß es sie noch nicht gibt.

Daß sie noch im Nebel des Ungewissen, des ungefähren Nichtwissens, der Wolke des Unwissens verharren.

Ökonomisch eigentlich unverzeihlich, wenns nach soo vielen Entwürfen im vierten(!) Halbjahr nach “Empfängnis” immer noch keine Handtasche gibt. Aber das liegt hauptsächlich an… meinem Traum. Meinem Traum von einer neuen Handtaschigkeit:

Von Handtaschen, die die Welt retten.

Keinen Beitrag zum Müllaufkommen leisten. Nix erwärmen außer das Herz der Besitzerin (und der Fans). Weder in der Produktion noch in/nach Gebrauch. Aber vielleicht  (Schlenker-)Energie fürs mitgeführte/integrierte Handy produzieren?! Taschen, die sich verwandeln, wenn man genug von ihnen hat. Taschen, die zurückreisen in die Werkstatt. Taschen, deren Bestandteile sich zu neuer Pracht, Styligkeit und Farbgrandezza umformen lassen. Oder, gewagter: “zurück”kehren:  ins/aufs Feld, ins Labor, ans Licht – in Münder gar?

“Ausgerechnet! Handtaschen! Die Welt retten!” werdet Ihr denken. “So ein überflüssiges Statussymbol! So eine spinnerte Idee!”

Kann schon (spinnert) sein, würde ich erwidern, aber: wie’se grad aussieht, muß demnächst ALLES die Welt retten: Essen, Kleidung, Wohnung, Transport, Kommunikation, Wissen, Empathie, Fälscherbanden 😉 . Na, und Lifestyle eben auch. Und warum auch nicht, denn Lifestyle hat Vorbildpotential (so gesehen wären Designertaschen gar ideal und viral).

Aber wie? und die Suche geht los…

Beim Herumadrenalieren im Internet™ habe ich jedenfalls unter anderem die ecowarriorprincess entdeckt, die auf Denkfehler beim Zukunft-Retten ebenso hinweist wie das kaufmännisch orientierte vc-magazin.de, das sehr bildlich hoffnungsvoll-unbedachte StartUps als “Gartenzwerge” etikettiert, die, mal aufs Fließband gestellt, “niemand mehr herunternimmt”. Produktion ins Leere, auf Halde. Na – What kind of Halde wohl??!!

Meine Rechercheergebnisse reichen da nach und nach immer weiter rundum: Schon vor längerer Zeit wurde die Doku ‘The Next Blackabout the future of clothing entdeckt und, low-budget Kontrastprogramm, als nächstes DIY-Argument gesichtet: ein einfaches, aber recht eindrucksvolles kleines Video der “ReThinkNation”: “ich fotografiere den gesamten Plastikmüll meiner Stadt“. T-Shirts aus Holz, Kleider aus Milch (!?) wollen auch mal gecheckt werden.  Dann wieder zurück zum Blick aufs Ganze/ wieder große Welt: das DNA origami, oder wieder in der MakroWelt: Spreu oder Weizen? auf instagram.com/explore/tags/ethicalluxury/. Erster schmucker UpCycling-Fund so far: Taschen aus japanischer abgelegter Kimono-Seide. Und natürlich die grandiose TEDx-Video-Reihe – sie birgt i bet 100%ig noch manche Überraschung – denn da hab ich erst grad angefangen, herumzugucken: à propos

«In the future: what would you choose to grow?»

Suzanne Lee: Lass deine eigenen Kleider wachsen 176.048 Aufrufe chez youtübe

oder

«Zwölf Einrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft bündeln ihr Know-how in der datengetriebenen Materialwissenschaft.»

Max Planck Gesellschaft: Mit Big Data zu innovativen Materialien

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Musik beim Schreiben heute:

Jay Bliss – Zâmbet De Soare

Thomas Dolby:” Aliens Ate My Buick”, Lost Toy People, 1981- coole Live!Version des Openers hier.