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Inspirationsgenerator Soodlepoodle.net

Das Kreative, Gestalterische im Menschen ist eine unbezähmbare Macht. Das täglich betriebene Hirn des Lebens freut sich nicht mehr, als wenn es endlos etwas aus sich heraushirnen kann. Das gilt auch für das “Problem” der eigentlich fertigen Werke – zumindest bei mir: wie, so frage ich mich zugunsten eines erfüllten, anregend wachen Lebensstiles, wie stell ich es an, daß mich diese fertigen, abgelegten Werke weiterhin inspirieren?

Daß Fertig Gestaltetes Rohstoff für Künftig Inspirierendes sein kann?

Offensichtlichstes Beispiel: diese riesige BilderSammlung, die bitte nicht in einer Schublade/ Ordner oder online in einem nervtötend erstarrten GalerienDatenBaum verschwindet, sondern wie Flüssig-Lava stetes zu inspirationalen Diensten steht. (..)

Das Internet, speziell die eigentlich für anderes gedachte westliche Suchmaschine #1 hilft zur Verwirklichung: sie ermöglicht, serendipisch seit 2012, eine Versuchsanordnung, mit allen gemachten Fotos, fertiggemalten Bildern und dem Text(!) als Auswahl-Katalysator eine gar von allen Besuchern im Netz bedienbare “Cocktail”maschine hinzubekommen, die aus den immer frisch zu r-würfelnden (Bild)Nachbarschaften etwas Neues, überaus Anregendes macht.

Immer frisch bedeutet: ich fülle ständig das Neu Entstandene nach, das die Maschine dann in die nächste Abfrage mit einbezieht, in das Cocktailergebnis von morgen integriert. Neuster Fang zum Beispiel ist dieses beim aktuell durchwachsenen Wetter aufgenommene Telebild. Ganz im Sinne von Andreas Feininger, einer meiner ersten (und dadurch wichtigsten) Vorbilder: die wahren Größenverhältnisse der Gebäude werden dadurch deutlich und machen auch 2020 staunen (na, Mannheimer – wo steh ich da mit Kamera? Wers errät & noch weiß, wo dieser winzige Glockenturm steht, hat sich nen Zehnerpacken meiner Postkarten nach Wahl verdient):So bin ich fasziniert, welche Mischungen Google (die meinte ich) aus diesem extra dafür angerichteten “Angebot” zusammenmixt. Ich habe im letzten Jahr langsam, aber stetig eine Passion daraus entwickelt, die Bandbreite an Themen zu puschen, sprich: immer weitere verschiedene Genres Bilder diesem cement mixer zuzusetzen.

Frisch auf der (Bilder)Zutatenliste Soodlepoodle.net angekommen: Vintage Karopapier mit aufgemalten Autorennspuren, Schoronsteinqualm in allen Lichtsituationen. Und dem nun erreichten/absolvierten 100-Tage-WohnungsTetris sei Dank: die bislang nur sehr rar vorkommende “Warengruppe” von diffusen, kunststickerheischenden “Unfotos” mit Nix rechtem drauf und dem abgedroschenen Flair Klischee des Suchenden (das eigentlich nur der heiligen Knipsversuchung des Digitalen geschuldet ist: egal, was sich NICHT im Display befindet, ich drück ab) rückt langsam in den Bestand. Los damit gings vergangenen Juno mit diesem Foto, das auslöste:

Heute kann ich nun diese beiden anfügen:

 

Ist ÜBERHAUPT nicht so einfach, wie ich das grad so flapsig tippe!! Da bbbrauch ich noch jede Menge Übungfür!! à propos Übungfür: grad startet die biennalefotografie.de

Was in künftigen Posts ebenfalls zahlreicher werden wird, sind kleine, gerne auch skurrile (ich steh auf skurril, es ist so schön weit vom Abgedroschenen weg) Details aus nicht nur meiner Werkstatt des Einrichterpoodles.

Hab ich schon mal geschrieben, daß ich auf Werkzeuge steh? Was? Heute noch nicht? 😉 Zudem frisch entdeckt: eine gewisse Neigung, Fotos mit Farbe anzupeppen, hier oben fünf quasisymmetrische Flecken mit nem steilen, effekt-multiplizierenden Rosa anzufüllen 😉 Alles andere außerhalb vor Ort ist so.

Echt! Arrangiert! Birnbaumbett auf Blechspindbox!

Und dazwischen immer: spontan gelungene/entdeckte Schauwerte

und Selbstporträt-Lookalikes aus noch ungrauer Vorzeit: ___________________________________________________________________________

Musik beim Schreiben heute:

Slim Gaillard: Cement Mixer  (ich kann mich nicht entscheiden, welche Version ich amüsanter finde..
Midnight Vibrations | Deep & Progressive House | 2016 Mixed By Johnny M

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Nachtrag am Danachtag: Testet mal folgende bislang “unprobierte” Suchb-griffe (, dann seht Ihr (vielleicht), was ich meine):

daraus meine Fantastischen 3 des Tages:

 

 

PostKar 10 Le Porello 20 20

Fotografisch extrem spannend, wenn sich zwei Arten Mobiliar und Einrichtung mischen: Schöner Wohnen/Neue Heimat und le bureau. Vor allem, wenn in diesem bureau noch historische bureau-Gegenstände zu finden sind wie diese Faltaufbewahrungsbox für Software-CD-ROMs. Die macht mir heute bei scharfkantigen Morgenlicht nicht nur Freude am Grafischen, sondern auch ein neues Startbild der mannheim-auf-postkarten-Seite – war auch mal wieder Zeit, Archiv hin oder her 😉

Hat auch was von ner alten Registrierkasse, n’est-ce pas??

Vorher: das Bild selbst “gefaltet”___________________________________________________________________

Musik beim Schreiben und Frankieren heute:
Deep & Lounge | Deep House Set [Dinner & Drink] Mixed By Johnny M

Autorennen im MatheUnterricht.official!

Tief aus der persönlichen Vergangenheit, die in diesem Falle durchaus kollektiv gültig ist, gerät dieses Blatt Papier in meine OrdnerHände an diesem Nachmittag –  Zielflaggen-KaroRand just added:

Autorennen!

Solcher Art waren in meiner Einiges zurückliegenden Schulzeit die Spuren der  (Freizeit)-Vergnügungen. In den Pausen und – in diesem Falle ebenfalls möglich: unterm-Tisch-hin-und-her während langweiligen Unterrichts. Heute beschau ich mir dieses Blatt und mir fallen die überaus mathematischen Spielregeln auf, die ebenfalls tief in von der Physik bestimmten Regeln (Gesetze) für die Fahrpraxis-mit-Stift™ gründen:

Spielanleitung: man startet bei Null, der Startlinie, mit einem Pfeil von einer Karokante Länge. In der nächsten Runde, wenn der/die Gegner ebenfalls “gezogen hat/ben”, setzt man a) erst gedanklich diesen letzen Pfeil an den alten dran und hat dann b) die acht umliegenden Karokreuzungen zur Auswahl, wo denn der aktuelle Zug hingehen/enden soll. That’s all aber oho: man bildet dadurch ab:

  • Beschleunigung und Wegstrecke als Vektor(grafik)
  • echte Fahrpraxis in nachvollziehbar, das heißt
  • Beschleunigung, xxl Geschwindigkeit vs. schnelle Richtungsänderung
  • möglichst große Radien für maximale Geschwindigkeit in/durch …
  • Idealkurven-suche
  • strategische Fahrbahnausnutzung – um den Gegner ausbremsen zu können. 

Schießt man übers Ziel hinaus durch Unbedachtsamkeit/Ablenkung seitens ähem dritter Personen – zum Glück sind hier alle einstigen “Fahrfehler” wunderbar erhalten – startet man von außerhalbgeschleudert der Spielbahn wieder mit dem Einheitsvektor. Wie ihr seht, kann man auch Strafrouten verhängen/abmachen…

Vor dem Rennen wird auf einem KaroPapier erstmal die Streckenführung aufgemalt. Wie Ihr seht mit Sympathsie für allerlei Schikanen und NoGo Punkte.. Das kann man genauso wie das Fahren auch im Wechsel machen, denn jede Strecke gilt nur für ein Rennen, sie ist ja hinterher vollgemalt. Dafür: gelebte/gespielte Mathematik/Physik! Gamification ohne PC ! Nur mit nem “Full screen fun editor” 😉

Also mein Voting für: siehe Betreff 😉

Was mir heute an Autorennen Spaß macht, ist natürlich digitaler Natur: Re:Volt-selbst-gefahren-haben.de oder zuschauersportlich cinesystematisch Verfolgungsjagden kucken. Gespielte wie das auf Uncharted 4 oder das u.a. drohnengefilmte, musikfreie(!), superlehreich-fürn-moviepoodle: RED BULL TIANMENSHAN MOUNTAIN DRIFT KING BATTLE, (Guckt Euch diese wahnsinnig vielen Schnitte, Kamerastandpunkte, Reißschwenks vs. Zooms, Drohnenschatten und -fahrten, höret&staunet über das Sounddesign – Geräuschkulissenschieberei plus diese Pausen! Auchoder (wieder back to old school) die Flucht aus dem verkehrs-infarktuösen Turin mit den Minis in “Italian Job” von 1969..

Tja, und was finde ich übers Schreiben zu diesem alten zeitlosen Kram? Den Mathelehrer/youtube-Star Daniel Jung, der 200 Millionen(!) Klicks auf Matheunterricht generiert hat…mega!!

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Musik beim Schreiben heute und passend zum Sturmtief Sabine:

Stay In The House #1 | Deep House Set | 2017 Mixed By Johnny M

Blender!

Keine Rotunde, kein Drehteller und keine Farbkartons des Magischen Kabinetts sind an den neusten Fotowerken aus der Soodlepoodle Werkstatt beteiligt. Ebensowenig die vergangenen Herbst überfälligly für mich entdeckte Lichtmalerei. Weiterhin fehlt zusätzlich der Einsatz des sonst geliebten Bokehs. Das hat aber nicht zu heißen, daß da kein excitement lauerte:

Es hat eher was von dem Glasperleneffekt, mit dem ä hem zum Beispiel Südamerika erobert wurde: die magischen Anziehungskraft des Spiegelnden, Halb- und Ganzdurchsichtigen, die Vermischung, Überblendung und natürlich die Ergänzung dieser Effekte durch Rechnerzauber. Wirkt ja in alle Ewigkeit, heißt aber heut anders..
Ums Geheimnis gehts! hier, deshalb lasse ich Euch im Ungewissen, worum und wie es sich um Teile als das Ganze behandelt handelt. Das Mysterium soll zugunsten der Bildwirkung erhalten bleiben 😉

Weitere Versionen, wobei ich ob der krassen Kontrastwirkung auch die zu kopfgedrehte Versionen desselben Bildes als eigentlich neues Bild werte, seht selbst:

Sehr spannend ist nun eine Zuziehung der grad vernachlässigten (besser: ruhenden) Gemälde, sprich der Pinxographien. Ich sehe grad die Nummern 471plus hier “vorbeitreiben”, gebietet doch der berühmte Computerspruch kein Backup, kein Mitleid grad, daß ich diese Abteilung maldupliziere. Mindestens. 1mal.

Die Frage auftaucht:

wie können diese beiden Bereiche aneinander angenähert werden?

Stellt Euch also a)tens mal ein Mix der Fotos oben vor, mit zum Beispiel diesen beiden:

 

Wie genau das gehen soll und wie aufregend ob des Neuen sich die Ergebnisse anfühlen, das überlasse ich, nachdem die wache Inspiraton gesättigt ist, mal wie des Often meinem Schlafhirn. Alles Erreichte kann muß bis dahin bleiben, Hauptsache, die Idee steht mal im Raum und kann sich drehen 😉

Ach, da poste ich noch gleich ne andere, ernstere, dunklere (=elegantere) Version dazu, im schleichenden Gewand eines Alles-Neu-Plakats dieses junge Jahr:

Dann, am Tag #3 danach, folgende Fotocollagenversionen – ich taste mich, immer noch am selben Foto, durch die Themen Wiederholung, Weite und Fülle im Bildrechteck, Musterüberlagerung:

(..) und schlußendlich gelingt dieses Diptychon, mit dem ich sehr zufrieden bin – was die challenge of blending angeht – hier erreicht mir die Fotoabteilung das Optimum an Appeal – zum weiteren Aufpimpen des Ganzen muß sich nun die PinxoGraphy “anstrengen” – schalten Sie also auch nächste Woche wieder ein (und ich hab wieder angefangen, zu malen)! Bis dahin voilà:

The vorläufig Pic Of The Day

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Musik beim Schreiben und Blenden heute:

Thievery Cooperation: “The Outernational Sound” 

Joaquín Turina (1882-1949) : “Danzas fantásticas”

auch cool: die Klavier(original)version zum Mitlesen

das Ticken einer Kuckucksuhr

 

An Easy Itch: The SchlotFootage

Was in meinem kreativen Leben die Sicht auf den inspirierten Moment angeht, war es schon immer die Regel: die gebärende Sekunde geht vor, jäh herangeflattert rules, man läßt stehen und liegen für eine Creation, will meinen: sobald eine neue Idee, ein neuer gestalterischer Impuls occures, muß zugelangt werden, die schnelle (und meistens: einfache, unaufwendige) Gelegenheit genutzt, diese festgehalten oder: das Schaf mit leichter Hand ergriffen werden... So übersetzt ein gewisser Herr von Senger eine der elementaren chinesischen Regeln zur Lebensführung mit Gripses Hilfe (pazifistisch ausgedrückt, was in diesem Fall #12 durchaus möglich ist).So vorgestern früh, kurz nach halb acht: der morgendliche Blick aus dem Fenster bringt mich in Fahrt im Nu: ein wunderbarer Himmel wie eine von selbst leuchtende, grandezza- cremefarbene Leinwand. Und sich darauf behäbig entwickelnde blaugraue Skulpturen, wunderbar bildmittig verharrend/verfliegend in luv. Also gedankenfrei Kamera und Stativ aufgeschlagen und “Aufnahme angemacht”, noch bevor Kaffeewasser aufgesetzt & Morgenfrotteelieblingsmantel angetan ist. Und irgendwann später, wie von selbst – voilà im Kasten:  das Ganze als 30 Minuten Sequenz (für Euch Eilige das Ganze hochgeschnurrt in 18 Sekunden 😉 ), die nunfür weitere Verarbeitung als moviepoodle bereit liegen –  ich imaginiere Ausschnitte, slow motion, vorwärts–rückwärts-Schnipsel, Überblendungen oder spiegelnde “Weiterverarbeitung” mit interessanten Sounds dazu. Oder einfach nur Betrachten Sie das als Bildschirmschoner  – diese perfekten Komplementärfarben und amorphen Strukturen bis gegen Schluß die Sonne beginnt, das Ganze in eine echte (harte) 3D Skulptur zu verwandeln. Grandios! Abstrakte Kunst! Und vor allem: mit drei Handgriffen “eingefangen”!

Aber nicht nur vorgestern, das geht nun schon seit Wochen so:

Super filmreif dieser Effekt der Fokussierautomatik, die sich ungerührt und ausschließlich durchgängig™ um die windgetriebenen Tropfen an meiner Scheibe “kümmert” und den Hauptgegenstand im Bokeh verharren läßt!

Bin gespannt, wann das nachläßt mit der SchlotFootageAufnehmerei. Ich denke, wenn die ersten Filmmontagen damit durchgespielt sind. Denn dann, so meine Erfahrung, entstehen neue Ideen und Umgangstöne mit dem Thema.

Beispiel “Schaf ergreifen” Nummer 2: ich streiche die bewährte, Video-Leinwand-tragende Latte zur besseren Integration ins diesmal Wohnzimmer und, weil ein Rest Acrylschwarz zuviel aus der Flasche nach draußen gelangt ist, greife ein Stück verwaistes Sperrholz und vertändle darauf den Rest. Dann, beim Betrachten des  “Trockengelegten” plötzlich dieses Erhaschen einer Bild/Reflektion im frischglänzenden Farbenmeer: Silhouetten! aus einer anderen Welt! Science Fiction Visionen mit Filmstillcharakter! Reminiszenzen an:
..ein märchenhaft gefärbtes spanisches VideoGAME. Schaut doch mal wie sehr ähnlich, diese regnerisch-leuchtenden Szenen aus RIME.

Drittes Beispiel: ich bereite meine Videoleinwand darauf hin vor, als Fotohintergrund zu glänzen. Da ich entdeckt habe, daß sie hinten drauf schwarz(!) ist, teste ich schnell mal die Rückseite: optimal mit null Aufwand: hellen Gegenstände kann ich nun mit einfachsten Mitteln einen sexy vanta-ähnlichen Hintergrund verpassen (Photoshop hilft mit zwei(!) einfachen Klicks):
Weiterer willkommmener Effekt: die Reflektion der Plane in Blau (=der Himmel draußen) “erlaubt” diesen metallischen Effekt. Groß! Nun noch die Beulen rauskriegen durch zurechtgezupfte Hängung – form i dabel!!

Ach so zur Illustrierung: das oberste Foto zeigt überbelichtet, dadurch doch perfekt erhellend 😉 die “räumliche Konzentration” des kreativen Ereignisses: Ihr seht im Stativ den Kamerastandort und -höhe plus das Display der ersten Sichtung. Indem Ihr das nun im Internet betrachtet, kommt die dritte Dimension der Ideen/Bildverbreitung dazu.

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Musik beim Schreiben heute:

Itchy Fingers: “Full English Breakfast”, Enja Records, 1993

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Naxchtrag am 23. Februar: der hundertschnellfache Rückwärtsschlürf:

..und die Malerei?


Dieses bunte hab ich beim Aufräumen gefunden. Es ist fast auf den Tag genau 2 Jahre alt.  Ich fand es ansehnlich, mit einem Beigeschmack von neu und fremd und ungesehen und ersetze damit das alte bunte, dreigeschnittene auf der Webseite. Aufräumen, das heißt im heutigen Fall: Revision. Schaufensterln. Wiedersehen wollen, wo man stehen geblieben ist. Neugierig danach, nachzuspüren, wie das war. Aber ebenso: Nachprüfen, ob die Werke vorm gestrengen Auge Bestand haben.

Das ist super, so ein zeitlicher Abstand, hilft er doch (ein wenig), sein Schaffen aus Abstand, wie als jemand anderer zu betrachten. Jemand, der vier Jahre lang Unmengen unablässig bunter, wilder Bilder erzeugt hat.

Inspiriert schau ich mir die sieben Bilder der letzten Pinxographic Slideshow #2 von vergangenen September an:

..und frage mich gespannt, wie ein neues, diesen nachfolgendes Bild wohl aussehen wird – ebenso zart, wolkig, pastellig oder jäh kantig und exzentrisch? Oder beginne ich, nach dieser Malpause von nun fast drei Monaten, nach einem totalen Neuanfang zu streben? (Denn so langsam beginnt es, in meinen Fingern zu jucken)
Das ist das Spannende am eigene-Bilder-angucken: die Frage, wozu man als nächstes fähig sein will 😉

Ich durchbrause die vergangenen “Titelbilder” und versammle die mir am spannendsten scheinenden hier mal für Euch und natürlich auch mich. Sozusagen ein neues kleines best-of an Titelbilder, denn so direkt nebeneinander gabs die bislang noch nicht:

 

Falls Ihr noch mehr sehen wollt – sie sind alle noch online, bildergoogelt einfach “site: soodlepodle.net pinxography start” – ich habe sie alle 148 so genannt: start….jpg

Schauwertproduktion (in mehr als one go)

Fotografie heute chez moi. Die reine Lust am Bildermachen. Ich schau das grad eben aufgenommene hier unten an, habe  prompt ein déja-vue und denke: «Früher, da warf man Katzen und verschüttete nachmittagelang eimerweise Wasser, um zu einem wahrhaft memorablen Bild zu gelangen.» Nun, zweiundsiebzig (!) Jahre später will die Kreativität der nachfolgenden Generationen immer noch ran und bedient sich eben modern (gewordener) Methoden. Und Alt-Kastanien-Koffer 😉

Schauwerte zählen wie eh und je – mir liebste plakativ-ironische Fundgrube aus zum Beispiel der Welt der Werbung das grandiose adsoftheworld..

Geht bei mir @ home zur Zeit komplett anders, viiiel spontaner, schneller und (bis auf  das bißchen essentiellen Schattenbausch oben & ganz unten Hintergrund & die Figuren) fast ohne Photoshop: Gegenstände sammeln, die nicht zusammengehören, aber durch eine spezielle “Technik der überraschenden Anordnung” – recipe: man zieht übereilt um und entpackt dann großäugig die so unvergleichlich ge-remixte Collection. Dazu kommen noch klassisch handwerkliche Zutaten wie Lichteinfall, Perspektive, Makro-Einsatz. Und Assoziationen  an eben solche klassische Werke, die beim Arrangieren der “Gegenstände 2020” plötzlich “zusammengehen” &  zu neuen Bildern werden. Readymades quasi, total old school.

Will sagen: es erfordert immer mehr als einen Schritt. Faszination als Erstlings-guide, ok, dann das kontrollierte Chaos als kaltblütig instrumentalisierte Lotterie, das Schlafhirn als kunstaffine/-gesättigte, unermüdlich nachtschichtende Jury. SUPERPLUS für mich: neben dem (meinem!) Arbeitsplatz: ein Spielzeugladen – wunderbar!!

Und plötzlich – durch diese Tätigkeit frisch ästhetisch erwacht – entdeckt man ein Morgenmondgeschenk zum Schlotenbart – a’part! Und aus ner Laune heraus gekippt nach rechts werden exotische Farnwedel draus – der Zollbeamte Henri läßt grüßen 😉und das schwindende Nachmittagslicht im Januar bringt diese ganz spezielle Stimmung, bokeh oh làlà` ohe!Schauwerte, die das Leben anregend machen, die Lust an der Neugierde am Unbekannten, Ungesehenen wecken. Am dollsten freut mich gerade eine Entdeckung, die durch etwas träges Herumgestikulieren mit einem ebenfalls jüngst wieder ausgepackten Werkzeug Experimentierwut entfachen half. Später mehr dazu, wenns ausgebufftere Ergebnisse gibt!

Das hier aber entzündete den Funken!

Hier&heute wirken weiterhin mit als mir notwendige/ vorausgehende Schritte/Lektionen:

Und immer nebennebenher – Kamerastativ aufbauen, justieren, ranzoomen und abdrücken null Aufwand – entsteht massig “Schlotfootage” – bei windigem und mitfliegenden Wetter extrem geeignet als Entspannungsbildschirmschoner no kidding Stellteuchnicht soanindustrielandbewohner! Musik /Sound dazu unten!

PS: Wow. Ich finde eine recreation des oben genannten Philippe Halsman Fotos vom 17. Februar 1948, anvisiert, geplant und durchgeführt knappe siebzig Jahre danach. Dollstes 2. EntdeckerPlus  : eine kleine, überaus amüsante Geschichte zur collaboration, erzählt von des Fotografen Tochter ..

PPS.: Wer ihn noch nicht auf meiner lehrer-fotografen-Seite entdeckt hat: Wasser in der Luft, selbst geworfen, filmisch extrem verlangsamt = Schönheit. file_under: Shinichi Maruyama “Water Sculptures”. Die erstaunlichen fotografischen (Wasser)werke («Images are exposed in seven thousandth of a second) findet unter shinichimaruyama.com/gardens. Der Künstler schreibt dazu:

It is said that a Zen garden represents in a three dimensional space the spirits of high priests who have achieved enlightenment. The Zen garden is the expression of boundless cosmic beauty in a physical environment, created through intense human concentration, labor and repeated action.

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Musik beim Schreiben heute:

Felix Mendelssohn-Bartholdy: Suite aus “Ein Sommernachtstraum” op. 61

Nae:Tek – Dub Waves #45 On Proton Radio | Guest Mix By Johnny M | Dub Techno

Heute entdeckt: das Bindeglied zwischen Floristik und Kollisionssport

Aus dem bescheidenen Plan der am Vormittag angestrebten (und prompt geglückten) Akquise eines einfachsten Deckels für einen meiner blauen Eimer wurde – wie immer im Marktkaufhaus – ein Haul der serendipischen Art (oder der seren-diebischen-Freude-am-neuen-,-skurrilen-Objekt-Kauf), brachte sie doch eine Idee von zwischen-den-Welten ins Haus. Denn auf dem zu Fotozwecken entfernten Barcode-haltigen Aufkleber fand sich durch Googeln dieser obligaten Nummer die unfaßbare Wortkreation “Liegevase Quarterback”. Und kommt damit verbal ganz exzentrisch nah an die fotografischen Möglichkeiten dieses Aliens:


Wie der Bug eines die Wellen durchpflügenden Boliden, dem Flügel eines futuristischen StraßenCruisers im Style einer Cheryl Kelley, der prallen Seite eines passiernden Riesenfischs oder psychedelisch-stylischen space ships in einem nicht ganz schwarz-weißen Abendfüller. Oder, frisch entdeckt und nachgetragen am 19. Jänner, eine weitere kühne Version eines port authority wie die/das in Antwerpen??

Und das mit einfachsten Ingredienzien (Hintergrund= metallgebürsteter Karton)..

..gelingen sehr schnittig-stylische Bilder, von U-Boot/Raubfischklon ohne Wasser im Anmarschflug..

..zu irritierend kontrastigen = irreführenden Katalogbildern..
oder fehlerhaften welchen, mit besagten, unentfernten, das heißt irgendwann für immer super störenden Etikettenrechteck in der Standellips:e:
Next try: mit frisch zugeflogenen, schnell fahrig=fugenbetonend zusammengeklebten Dokumenten-Klarsichthüllen in feuerwehrrot mit Druckknopf(!) mutiert alles flugs…zum Geheim-Agenten-Bar-Outfit – was auch an den schon bekannten StilGläsern liegen mag OK OK – oder vielleicht am durch besagten Hintergrundpfusch suggerierten… Fadenkreuz??:


Hier oben sieht man e.n.d.l.i.c.h. ganz deutlich die angestrebte Design-Verwandtschaft. Na, man steht auf dem Schlauch? Dann schaut mal auf Steelers vs. Packers– na, wo fliegt es denn?

Und unter Zuhilfenahme des ebenfalls zugeflogenen Retrotischchen und Mischlichtfake gelang diese sehr spezielle (Film?)Stimmung:

DAS weckt den digitalen Sommelier in mir und ich “empfehle” folgende beiden Drinks: darf es stylischer oder eher (bild-)stimmiger sein?

 

Produktfotografie+, mon amour!

Demnächst vesuch ich mal die vorgesehene? Verwendung-im-Bild mit.. liegend drapierten Blumen, Peterle,… oder wäre die gar: Spiralen werfen?… Hier auf jeden Fall ein herzliches, ungesponsertes Danke für diese Inspirations- & Weltverbindungsskulptur ans Bamberger  derudesign.com!

Screenshot diary – am Tag daNachtrag – ich gehe ja mittlerweile standardmäßig opulent ™ mit Galerie-tags um siehe die aktuellen 8:Da gibts ein interessantes Ergebnis/eine anregende Bildnachbarschaft bei “#nicht stehen”:

Schnelles Fazit zwischendurch: ich muß einfach mehr sexy Zebrastreifen auf meiner Seite einbauen ;-))

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Musik beim Fotografieren und Schreiben heute:

So Inagawa: “Side Ways”

Noiseshaper: “King Size Dub Special”,  Echo Beach, 2019

St. Germain: “Boulevard”, F Communication, 1995

WohnungsTetris Starts Here

Noch nix hat seinen Platz (und: den braucht es), alle Teile (außer den tagesrelevanten) schweben noch wie beim Tetris, chez moi allerdings ohne Zeitdruck-(durch-Schwerkraft).  War mir schon immer nen Spieltrieb wert: zum Beipiel old school offline Patience (!) legen mit elf (ich kann mich tatsächlich noch an die “Harfe” erinnern..). Wobei das Tetris-Prinzip “Aufräumen” hier&heute seehr weit gefaßt ist: es geht um die angenehme Kombinierung von (Innen)Raum und Gegenständen, von Weite & Verdichtung, von Dunkel und Licht,  Praktikabilität und vor allem um:

kreatives Potential, das bitte sehr
in der Einrichtung gegenwärtig bleiben soll.

Tja, das muß man erst mal dauen-ver, so ein statement. In der aktuellen Umzugskartonoutboxingphase tritt dies extrem verstärkend (boosting) auf, da durch die Kartonierung die Dinge meines spielerischen Lebens + durch Zufallsgenerator (Zeit + Eile + ungekennzeichnete Kartons + ungebrieftes Umzugsteam..) dieses Potential exzellent entfalten können.

Und wenn das Wetter draußen mitmacht wie gestern & auch neue Ideen “vorschlägt” – formidable!

Drinnen ballen sich ebenfalls Ideen und Material – sehr anregend, da solte man es mit dem ERreichen der ORdnung nicht so überstürzt angehn!

Mein personal Sputnik ist natürlich auch dabei und wirft schon mal negative Schatten™ in die R(ot)unde:

Die war etwas zu groß fürs neue Heim, wurde drum nach diversen Messungen zurechtgestutzt, direkt am Längengrad 248° (da steckt grad die Nadel):

Nun wart’ ich den Lauf der Sonne ab durch die Räumlichkeiten, um auf neue Ideen zu Kommen, Fotografie und der Moviepoodle reiben sich da schon die Hände 😉

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Musik beim Einrichten -Tetrissen?- heute:

Gioacchino Rossini – La scala di seta – Overture

Galliano: “In Pursuit of the 13th Note”, Talkin’ Loud, 1991

various artists: “The White Room” , SONY , 2004

Gerry Rafferty: “City To City” , Liberty-United Records, 1977

Squarepusher: “Hello Everything”, WARP, 2006

 

PS.: hier mein “Bausatz” zur aktuellen  BlogHeaderfindung, manchmal ebenfalls sehr ansehnlich (Space-Age-Fans (und Federbettenverkäufer) vor):

und, wer nicht so auf invertierte Fotos à la negativ steht, hier die erste Version zum aktuellen Portfoliomenue:

aber die war mir dem Startbild zu ähnlich, da mußte Abwechslung her..

Harry? Down The Chimney? Tonight?

Nen Weihnachtsmann, der durchs Kamin herab sich beeilt, fand ich als NichtenGländer schon immer absurd – bereits in einem Alter, als ich dieses Wort noch gar nicht kannte. Und nun, Jahre später mit Blick auf Kraftwerksschlote hat sich daran null verbessert, also: keinen Deut weniger.
Aber altes Leben a brauchen lassen, das gefällt mir sehr gut. Heute abend und ich wette, morgen früh immer noch, und mit all diesen herübergeretteten, aus alten Kontexten losgelösten Gegenständen, die sich mit frisch vorgefundenen zu neuen aufregenden paaren (lassen), startet ein neues taufrisches Kapitel, und ich ahne, es wird die tags “Einrichter” und “Produktfotografie” tragen.

Hier als erstes NeuDingDesign: alte ( 20 Jahre, no kidding) Resopallochplatten mit neuen frisch vorm Sperrmüll geretteten™ Tischlerplatten in chiqer SchwarzeSche – ich bin schon ganz wild, das Ding sich auf dem ibee Karusell drehen zu sehen – im Gegenlicht: Spannende Aufgabe für die Befestigung der Teile miteinander: wie lenke ich die Kraft der flachköpfigen Spanplattenschrauben um 30 – 45° um, damit diese beim Anziehen die Platten durch ihre konische Form nicht sprengen? Meine Lösung: Selbstsichernde Mütter!

Und beim frisch Februar 2018 entdeckten innenarchitektonischen Suchen mit diesem Bild finde ich die freaky JBL Paragon D4400 one of the most sought after vintage audiophile speakers ever made. Wow.

Mit “Produktfotografie” meine ich heute ganz klassisch für eBay aufzunehmende Gegenstände wie diese Sitzskulptur aus den die-Zukunft-heranahnen-spürenden Achtzigern. Erinnert sich noch jemand an den “Balans” ? «Ein revolutionäres Design, das 1979 eingeführt wurde und das selbst während des Sitzens die Bewegung fördert» schwärmt die 2019er amazon ProduktinFo. “Während des Sitzens die Bewegung fördern” – das erklär mal ner heutigen couch potato..  das geht überhaupt nicht zusammen – für Beewgung gibts heuer doch das Ring Fit Adventure! (nein, immer noch keine Werbung/gesponserte KontoBewegung, das ist Gamification von Pilates!)

…oder ein aus 2Quadraten und 6gleichseitigen Dreiecken zusammengesertzten Modul-Konferenztisch-Trio (jede Kante bis auf eine 70cm), das ich zur Inspiration mal mit etwas Naturstreifen aufgeschneckt habe, um das Ganze mal nicht so prosaisch rüberzubringen, welche Muster man damit “legen” kann (die Stühle sind schon weg, die Tische zu schlicht für hier, sorry):

..ein weiterer ultraspannender Punkt sind die lose aus den Umzugskartons auftauchenden Beleuchtungskörper. Am meisten Spaß macht mir der bei einem früheren Transport zerbrochene Lichtkasten, der nur noch aus einer Klappe und der mit 5 Mini-Neonröhren bestückten Rückwand besteht. Extrem flexibel einsetzbare Lichtquelle, das!  Fotos folgen!

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Musik beim Baum schmücken Zebra-streifen heute:

Cecilia Grace Music: “Santa Baby”

Brian Setzer Orchestra: “Jingle Bells”  – für Klassikfreaks: der kann auch Tschaikowsky!