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Die erste (schwäbische) Äthiopie

Dies ↓ Ding flog mir zu, vergangenen Samstag, unterwegs im stationären Einzelhandel, völlig leichtfüßig, unter bloßem Einsatz frisch erwachten/bloß geäußerten Interesses:

Zu lesen von / geschrieben fürs Lateinern wäre das das nicht minder mysteriöse

Ameseginalehu

was “Danke” auf äthiopisch, sprich amharisch bedeutet. Wow. Dachte ich. Von soo weit her! Persönlich überreicht! Wassa Ding!

Später, noch am selben Abend @ home, wie immer bei solchen erfreulichen Anlässen: ¡(Haus)aufgabe!: Wie merke ich mir dieses Ding, das ähnlich gebaut ist wie das albanische “faleminderit” (Danke!), nämlich (fast) durchgängig Konsonant und Vokal abwechselnd nutzend?

Erstmal: Nix. Ich destilliere die Elemente, die als mnemotechnische Ankerplätze dienen könnten, drehe das Wort und seine Einzelteile plus Assoziationen durch den Hirnwolf. Nein: tunkeundbade es in die/der Marinade meiner frisch begonn’nen Babylonistik.

Drei Tage später, heute, es war wie fast immer beim Vor-sich-Hin-Murmeln während irgendeiner leichten(!) haushälterischen Tätigkeit-o-plus: Yeah! Eureka!:

“A Muggesegg‘ original [o-ha]!”

Dann – das gehört ganz neu auch zu dieser MTechnik – streiche ich im Geist die unpassend memorierten 😉 Stellen durch, um ans Ziel der Erinnerung zu kommen:

A Muggesegg‘ original [o-ha]! von o-ha zu ehu zu oops Dahu ist dann nur noch ein kleiner Schritt für die Menschheit. Wie Ihr seht: persönliche, sprich eigenhirngerechte Maßanfertigung 😉 !

Mit dieser ↑ gaanz frisch und hocherfreut gefundenen internen Hirnverbindung merke ich mir jenen ↓ Begriff. Genau so, wie das Autokennzeichen von Hamburg mir für immer hilft, per Solözismus 😉 den türkischen Drachen zu memorieren: Ejderha, zwedder H.

Aufdemfussfolgend: die (Er)Findung der “Äthiopie”. Klingt mir s.o.f.o.r.t. nach Wissenschaft, Physik, (..), Grammatik, gar nach rhetorischem Fachbegriff – wunderbar! Schaumer also gleich auf https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_rhetorischer_Stilmittel. Um einen vergleichbaren Terminus zu finden, der weitere Anregungen bringt, denn ich hab schon ein großes Vorbild in mind: den Erikativ 😉

Da wären schon mal
Aprosdoketon
Contaminatio
Konzetto
wird sehr wahrscheinlich fortgesetzt, ich bin grad erst bei Buchstabe groß-K

Hinweis zum Gedankenverständnis: diese erste schwäbische Äthiopie folgt auf die erste us-amerikanische: Birdland – böğürtlen. Nur hatte diese Connection damals noch keine solche Bezeichnung 😉

Fazit: Super, dieser wunderbare SpätsommerTag! Und jetzt vielleicht noch ein Eis? Italienisch? Kyrillisch? BEides??

Селфи gefällig?

Warum ausgerechnet Fremdwörter den Ritt in meinem Kyrillischlern Glossar anführen… darüber kann ich nur aus dem Bauch heraus & mutmaßen. Die sehr easy sprich naheliegende Mutmaßung wäre: beim Anblick fremder Buchstaben assoziiert man… Fremdes. Da liegt doch das folgende Sinn “Suchen” im hirneigenen Fremdwortpool™ nahe. Et voilá – das muß es sein! So einfach ist intuitives Mutmaßnehmen 😉
Vielleicht stecken die auch einfach nebeneinander unter einer Großhirndecke 😉 Und jetz, Leude, guggdmal – wie gehts Euch mit..

Ergebnis bei mir @ home: 3 neue kyrillische Buchstaben E.A.S.Y. gelernt.

Und natürlich davon’n Селфи gemacht.

hokus pokus 39

Auf deutsch gelesen rätselhaft, auf türkisch hilarious.
Und nicht nur ne suuuper Eselsbrücke zum (hier) Zahlen behalten, für mich nichts weniger als emblematisch für (m)eine neue Art der Mnemotechnik: je schräger, desto memorabler =schneller ins Hirn. s.m.i.l.e.y.
Vielen Dank, Mädels für diesen super Ausdruck!! Sonsuz teşekkürler !!

hokus pokus otuz dokuz 😉

Passend unglaubwürdiges Foto dazu vom Sommer 24: