Hey! 1 neuer Start! Ich hab vorsätzlich mehrere Dutzend Updates verbummelt – love for old-school wordpress – und kämpfe nun mit einer neuen php-Version dieses Blogs. DIE Gelegenheit zur Revision, zum Wiedersehen mit alten Bekannten, die Spreu vom Weizen zu trennen und die alten Links zu checken! Bis es wieder alles beim Alten ist, gibts hier erste handverlesene Posts, angefangen mit dem neusten Dutzend…
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Ventilator English – I’m A Fän!
gorgeous, hilarious, Ms. Fanning! And a big shout out to.. Vogue!
And, by the way: would you like to have some umlauts with it?
Winterfarben leicht gemacht
Die PinX-o-Graphy als MoodbOardmaschine quasi
Erstmal wie immer die anregenden Farb-Kombinationen aus Warm und Kalt, sanft ineinander übergehend oder hart aneinanderstoßend. Das Zarte und das Kräftige beieinandergeschmiegt, Kontrast als Geschmackserzeuger und -verstärker. Und wie immer bei einem mir gelungen sich anfühlenden Bild: dieser neu schmeckende FarbMix!
Wenn ich da ins Detail gehen mag zu Taschen, Jacken, Mäntel, Handschuhen, Mützen:
Seht mir bitte die etwas ungelenken Farbbeschreibungen nach – mauve, karmesin, phtalogrün und “die Gemse” = chamois et. al wollen a) erkannt und b) farbsicher benannt werden – da bin ich noch am Üben. Aber nun – was seht Ihr?? Ganz oben ohne Markierung – mit eigener “Einkreisung”? Oder gibts vielleicht eher Inspiration bei/in diesen beiden weiteren Blättern?
Nochn Nachtrag wegen der Farbigkeit 😉

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Musik beim MoodbOarden heute:
Ian Pooley:”TheTimes”, Force Inc Music Works, 1996
Catwalk in Scotland, Loopsteeg in Paris
Solange es noch goldenes Oktoberwetter gibt draußen – und hoffentlich drinnen auch – kann man helflings sich heute schon mit den doch irgendwann anrückenden (November)Tagen in grau vor-versöhnen. Ohne Unterbrechung des frohen Mutes also staunt mit mir über dieses a) fantastische SchlechtwetterModeVideo, diese otherworldly b) mysteriösen Bewegungsstudien ebensolcher Wesen und -Maschinen und ner c) Vorfreude auf eine fette 70er-Retrofarbigkeit – hoffentlich bald hierzulande im Kino!
Models-auf-Catwalks-Gucken ist mir eine gleichbleibend enttäuschende Angelegenheit: nach spätestens fünf Minuten treten Ermüdungserscheinungen auf: nicht nur der fortfließende Strom der Kleider und das défilé ist einfach nicht mein Ding – ich steh VIEL mehr auf fashion photography und auf choreographierte/editierte Clips – Catwalkbilder höchstens als Umrißlieferanten, wenn mir mal ein Interieur “rausrutscht” ![]()
, das in einen menschlichen Maßstab gesetzt werden will zur Veranschaulichung der imaginierten Dimensionen. Und übrigens: diese überwiegend überernst-angestrengten Gesichter der Models gehören eigentlich verboten, so sie ein Zeichen der Hektik/Seriousness des Businesses sei sollten. So! sollte das doch eigentlich sein.
Dennoch haben es zwei davon in meinen Inspirations-Olymp geschafft. Aus verschiedenen Gründen, wie Ihr gleich sehen könnt:
Rauhe Witterungsbedingungen wie Kälte, leichter Schneefall, Windböigkeit, Feuerfunkengestöber, Models mit Atemfahnen und ringsumme Dunkelheit sind wunderbar umgesetzt und eingebaut(!) in der vor sechs Jahren veranstalteteten Chanel-FashionShow im Innenhof des schottischen Linlithgow Palace. Maria Stuart was born there steht auf der dazugehörigen Wikiseite. Und, ebenfalls augenschmausig: die fantastische Collection paßt in ihrer gedeckten Farbigkeit perfekt ins Ambiente, während der Soundtrack nach irreführenden Intro-Tschingderassa sogleich in aberwitzigen Minimaltechno mündet, der mit nur einem einzigen versöhnlichen Flötensample auskommt – perfekte Antagonisten zur ans Übertraditionelle angelehnten Mode, die dadurch den Genuß und die Sensation des Neuen erhöhen! Ich frage mich, ob die Gäste vorort denselben Soundtrack “abbekamen”…Aber nun lo and behold:
Dann – dem neusten I.v.H.-Newsletter sei dank – kann ich euch diese Augenweide von futuristischer Modenschau mit Beleuchtungskörperchoreografie (!) weiterleiten:
äh, den “Loopsteeg” hab ich für die Überschrift erfunden. Hört sich doch ziemlich holländisch an, oder? Und er befindet sich direkt in.. Paris oh làlà!
..und damit wir auf drei Videos (Kategorie Videotriptychon) kommen, hier noch ein dritter Flavour: den Trailer zum frischen Film über den (Mode)Illustratoren Antonio Lopez (1943-1987):
Dazu 2 coole
Artikel auf nytimes.com und der VOGUE.com. Die Iiefert, da aktueller als der New York Times-Artikel, ebenfalls Infos zu Film und interessanteres Weiteres zur Person. Mehr Werke von ihm gibts beim Klick auf dieses Google-Bildersuch-
. Hey! Und noch ein
showstudio-Interview mit Pat, eins seiner frühen “Geschöpfe”..
Zu diesen wunderbar anregenden Ungereimtheiten gibts ein distorted Selbstporträt anno ’85. Da fand sich in meinem Kleiderschrank ein wunderbar anthrazithfarbener kragenloserTrachtenjanker mit silbernen MünzKnöpfen, dazu selbstgesteppte orange Sackleinenhosen nach einem altem KnickerbockerRezept und… Bügeleisenschuhe. Tja, damals.. die stylischen Achtziger… wo kriegt man sowas heute, F/W 2018/19 noch her??
Immerhin: die Brille hab ich noch!
So. Und jetzt geh ich (wieder) Nähen üben. Am besten was super Einfaches, das ziert, fotogen rüberkommt, ich weder stecken noch heften, nur geradeaus steppen muß. Hey! Biesen!
Und beim Nachschlagen wieder was gelernt: man kann damit Kinderkleidung längbar machen: Tucks are also used to shorten a finished garment, especially a child’s garment, so that it may be lengthened (“let down”) as the child grows by removing the stitching holding the tuck in place.
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Musik beim Steppen heute:
various artists: “AYIA NAPA – The Album“, Ministry Of Sound, 2000
Roisin Murphy: “Overpowered”, EMI, 2007
3D Sudoku? Gehirn-Jogging? MöbelbauThrill!
Eleganz ist ein universelles Phänomen der Anmut und Schönheit und beschränkt sich keineswegs auf Kleidung, Wohngeschmack, Accessoires, Automobile oder (Körper)sprache. Es gibt eleganten Code beim Programmieren, der durch seine schlicht geniale griffig-lakonische Übersichtlichkeit die zu bearbeitende Aufgabe in der minimalsten Form “beschreibt” und händelt, ebenso aber gibt es eine Konstrukteurs-Eleganz, die ich mit meiner Schwäche für Durchdachtes-im-Haushalt™ immer gerne wieder als lockende Herausforderung sehe und mich stets freue, ohne Zeitdruck an einem möblierten Soll herumzuhirnen und -konstruieren.
Durch den mit dem MoviePoodle “mitgelieferten” Teilaspekt der Filmerei, dem Requisitenbau, bin ich gerade an diesem Ding dran:
Das sind zwei (von fünf) selbstgezimmerte Rahmenprofile einer BarKonstruktion, die, um 90° gekippt, nun fahrbar auf einem Retro-Büro-Rolltisch aufgestellt sind. Thrill #1: die Veranschaulichung fixieren per einfachster Anbringung einer (oder zweier) Schraubzwinge(n), so daß ich das Ding schon real vor Augen habe und hin-und- herdrehen kann. Um dann – Thrill #2 – daran herumzuhirnen, wie die angestrebte fertige Konstruktion haltbar, einfach und zerlegbar plus möglichst geringem Materialaufwand verwirklicht werden könnte.
Grund für diese Konstruktion sind die 7°, die die entstehende Oberkante/fläche gegen den Fußboden geneigt ist – die “unrechtwinklige Stellen” seht Ihr ob der Geringfügigkeit des Winkels und der perspektivischen Verzeichung nicht (ich habe aber in der unteren Zeichung eine von drei eingefügt). Dadurch gelingt ein millimeterweise in der Höhe justierbares keilartiges “Podest” für die filmisch aufzunehmenden Handtaschenmodels. Einfach durch Vor- oder Zurückfahren der ganzen Konstruktion. Rollbare, mit einer Handbewegung gelingende Eleganz, so mein Plan.
Konstruieren beginnt ja im Hirn: man versucht, die Challenge in möglichst einfache=anschauliche Teile zu zerlegen oder diese gedanklich faßbar darzustellen. Während das bei mir fast immer ohne Zeichnung vonstatten geht – ich hab ja das provisorische 1:1 Modell schon vor Augen und in Händen, mach ich Euch diesmal ein kleines Tutorial draus. Um meine Gedankengänge = Thrill nachvollziehbar zu machen.
Also: Konstruktionszeichnung, um die Gegenbenheiten/Aufgabenstellung damit herauszuarbeiten. Ich greife zur Schraffur, um mit diesen 45° Linien die Räumlichkeiten darzustellen. Dazu ein schneller Schraffurbau-Stunt per Photoshop:
- Rechteck aus vier gestapelten Quadraten anweisen, das obere davon weiß füllen.
- dieses Ganze als Muster zum Kacheln definieren. Bescheidene Maße: 5 x 20 Pixel
- die Bildfläche über dem Originalfoto damit querstreifen
- das Ganze per Zahleneingabe in die exakte Schräge drehen:
Nun fährt man die Umrisse und Kanten der Hölzer mit dem Rechteck-Lasso nach, um aus den entstehenden polygonalen Umrissen Ausschneideformen zu erhalten. Durch die 1:4 Aufteilung des Schraffurmusters ist nun möglich, für die zu betonenden senkrechten und waagrechten Flächen eine zweite Lage “zwischenzuschieben”, um per entstehender Schraffurverdichtung einen räumlichen Effekt zu erhalten:
So kann man mit nicht übermäßig viel Geklicke die zu verbindenden Rahmenzwillinge als technische-Zeichnung-Lookalike direkt aus dem Foto drunter visualisieren – ich “zitiere” meinen nen super Verlauf zaubernden PC-Bildschirm:
Die beiden IKEA-Regalbretter, die Ihr im Foto ganz oben zusätzlich seht, haben die idealen Maße, müssen nur noch per Säge in einen formschlüssigen Zusammenhang/-halt mit den Rahmen und untereinander gebracht werden. Sie erzeugen dann den idealen Abstandshalter, der alles zusammenhält und – das will ich ausprobieren – per Gewindestange lösbar verbunden ist.
Demnächst Fotos!
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Musik beim konstruktiven Schreiben – heute mal was Neues: Handgepflücktes aus der ever vorbeistreamenden youtube AUTOPLAY-Liste – angefangen von unten mit Fisher “Losing It” – TanzteeAlarm!!
St. German: “Boulevard”, F-Communications, 1995
Schön, daß wir Nachbarn sind!
Mitten in den Drehvorbereitungen zum HandtaschenClip entstehen – unerwartet, unter vielen anderen, doch hochwillkommen – diese vier pinxographischen Werke:
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Also, die würd ich glatt im Wohnzimmer aufhängen
Nebeneinander! Nachbarn! An der Wand! Das Linke und das Quere! Aber das Quere links!
Drehvorbereitungen:
- Beamerständer konstruieren
- Passepartouts für den Computerbildschirm (!) schneiden
- schwarzen Samt als Bodenverdunkler testen
- die alte Funkmaus suchen

- die PinxoGraphien der letzten 12 Monate in klein auf CD brennen
- ein Möglichkeit ausbaldowern, wie man
handbewegte PinXoGraphien auf Film kriegt:
Nachtrag zum Dreharbeitenvorbereiten:
- Nähmaschine startklar machen für die passgenauen Kinoleinwände

- Ein geeignetes, möglichst halbtransparentes trompe l´oeil für den Hintergrund aushirnen, ganz im Sinne von “Paradox!” aus “Inception”, dieees unfaßbar aufwendigen OK GO Video – oder sowas wie die aus fast allen Blickwinkeln desolat wirkende Torkonstruktion beim Horizontalfußball:

- das Kameramanual nach manuellen Belichtungszeiteinstellungen durchforsten..
Gefunden beim trompe l´loeil weiterverfolgen: Wow! “Mirror Anamorphis”
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Musik beim Schreiben und Cutten heute:
nur das Mausklicken und die Nummern-Ansage der Bilder aus den Videoaufnahmen (alles entfernt – das Ding ist ohne Sound). Aber hört dazu doch einfach dieses schwebende”Line” vom (beim Nachtragen gefundene) Portico Quartet: “Shed Song (Improv No 1)”, “Ruins”, oder “A Luminous Beam“- Wow – hier ein Video
dafür!
Papier, Stein, Schere? Nö – Papier, Glas und.. Licht!
September again! Da ist wieder dieses über irdisch hell klare Licht, das alles durchflutet. Grad an so einem Tag wie heute! Ich ergreife flugs die Gelegenheit™ und mache zwei, drei Dutzend schnelle Fotos am Fenster zum Hof mit der fantastischen Makrofunktion der MoviepoodleKamera:
Na? Wenn das man kein TraumStrand ist, mit heranrollender Brandung auf weißesten Sand!! Ich bin begeistert von der Illusion. Und diesen die Bewegung “markierenden” weißen Linien in der Gischt, die sich auf geheimnisvolle Weise ohne weiteres Zutun ins Bild zaubern (und erkennen lassen, daß es dann wohl mit der Brandungs-Echtheit nicht allzu weit her ist – vergleicht da mal die fantastischen WellenBilder von Ray Collins ‘mit!).
Sogleich “geraten” zwei Bilder in das Spiegelkabinett des Photoshops. Mit etwas Skalieren und unscharf eingestellten Radiergummi blende ich die Ränder der so gepatch-workten Bildteile ineinander und voilà: ein neues mysteriöses Startbild gelingt, kaum 90 Minuten nach Aufnahme – der frisch in Betrieb genommenen Digitalfotografie geschuldet/gedankt:

Auf den Kopf gestürzt schiebe ich eine weitere Version dieser Collage dem grad mal vier-Tage-alt-und-schon-wieder-langweiligen Menuebild mit den Spaßbrillen unter (das heißt: gleiche Position fast aller Menüpunkte im Bildviereck – da muß ich also kaum umprogrammieren) und Ihr kriegt nun das zum Anklicken:
Hier “zum Beweis” ein Ausschnitt, in dem recht deutlich das Glasartige sichtbar wird – zu meiner Freude am Geheimnis in den anderen Bilder kaum
Und ein wie immer passender Blogheader mit einem strangen LöwenzahnAfro out of space springt ebenfall dabei raus:
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passende FranzMannMusik am gläsernen Strand (à la plage de verre) heute:
bereifter Pareidola im Dreierpack
Hört sich an wie ein neues provozierend falschgetipptes Käse-Angebot im Wiesbadener REWE PopUp Store, der zur Zeit(?) im Biennale-”befallenen” Staatstheater aufgebaut ist – aber nein – ich baue an einer kleinmöbelig daherrollenden dreiteiligen “Ambulant”galerie:
Drei “abgestreifte” PCs, die plötzlich wieder willkommen sind (und nicht aufs finale Ausschlachten wartend irgendwo hingeschoben stehen), unter der improvisierten “Tischdecke” verborgen auf einem selbstgeschraubten MöbelRollbrett und mit einer überkragenden Längsplatte.
Der Clou sind die um 90 Grad gedrehten Bildschirme. Mit dieser Hochkantigkeit kann ich den fast durchgängig ebenfalls vertikal gefertigten/gemeinten pinxographischen Bildern gerecht werden – ganz wie Herr Grotjahn, amerikanischer Maler/Künstler ebenfalls entdeckte: “I found that rotating it took all the landscape out, so it became a nonobjective painting.“
Daß es grad drei Teile sind und daher das klassische theme Triptychon hier mal wieder aufersteht, kann mir als jemand, der sich gerne in einem allgemeinen KulturKanon bewegt oder wenigstens drauf referenziert, nur willkommen sein, ist aber schlicht.. Zufall.
Und zum Aufklappen wie die historischen Vorbilder sind sie auch nicht, eher wird das mittlerweile doch sehr “durche” Thema digitaler Bilderrahmen damit verwirklicht.
Hip oder nicht=wurscht, mir dient das Ganze zu zweierlei:
Ich will mal testen, wie der Zufall, durch Software möglich, den Eindruck des Dreierbilds “gestaltet” – ob neue Seheindrücke damit möglich werden. Durch das pareidolische Grundrezept der Bilder also eher der entstehende emotionale Mix des leuchtenden Trios also. Welche Art von Vorauswahl ich dabei einfüttern muß, zum Beispiel links nur gelbe, mittig blaue, rechts grüen oder ähnliches, oder zentral sanfte Farbverläufe mit wilden Exposionen angrenzend parallel laufen lasse etc.
Und natürlich ist das smooth rollende Ding ein weiteres, willkommenes Teststück für meine Möbelentwurfsliebe aus improvisierten “Aufbauten” sprich: der EinrichterPoodle kriegt damit auch mal wieder nen Knochen hingeworfen.. Es geht darum, auf elegante Weise dieses kopfstehende Trapez zu einem stabilen, doch luftigen Gehäuseartigen werden zu lassen. Erste Idee beim ersten Aufstapeln: rechts und links auf der gekappten Spitze stehende Dreiecke wie Lamellen hintereinander zu den Seitenteilen werden lassen. Damit das Ganze nicht in z- Richtung einklappgefährdet wird, diese vielleicht nicht zueinander parallel sondern im ZickZack planen&montieren..
(Bider folgen!)
Ach so ja: als neue Darreichungsform der PinXoGraphien wird es davon hier natürlich jede Menge Bild- und Clipfootage geben. Mit Photoshop- und RequisitenHilfe ist eine recht große Bandbreite und Raumeindruck möglich. Hier noch eine zweite, hellere Version:
und noch eine mit RegenBogenSmoothies:
Nachtrag ne Woche später: noch cool-stylischer Fund-und-wie-ich-ihn-fand:
- ich schau mir die drei oben an und bildergoogle: “Öllache” und “irisierend”
- dann schau ich das englisch “iridescent” nach und komme damit auf
- Jeffrey Campbells Schuh-Collection, die mich sehr vergnüglich an dieses
- Buch mit 500 Schuhen erinnert = Linda O’Keeffe – SHOES –
- Der hatte ;-/ auch mal so ein Pärchen Boots im Programm (daher der Fund!)
- Coool! n’Täschen dazu!!??
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Musik beim Schreiben heute: das ebenfalls “cool rolling bubble”
Donald Fagen: “Kamakiriad“, REPRISE, 1993
3x Schneiden, Heften, Legen, bitte!
Die drei Video-Buttons hier unten verbergen.. à gauche Monsieur Dior, mittig wird Altmeister Balenciaga rückwärts engineert und á droite Bilder aus dem maison Chanel.
Für Interessierte: ich hab haute+couture+making+of gegoogelt. Und dann ausgesucht! Google hat unterwegs natürlich “mitgeholfen”…
Beim Gucken darüberhinaus gefunden: das Victoria and Albert Museum, in dem die Balenciaga-Werke unter die Lupe genommen werden, den very down-to-earth sieben-Minuten-”Werkstatt”-Clip Handtaschenmachen in Kenia – (“Beauty is Beauty”). Dazu im Vergleich Hi-End-Dior, weiß behandschuht und mit allen technischen Rafinessen angefertigt – wow- ein dreiteiliges hölzern klickbares Model! …während ich unterdessen mit Draht-, Schraub- und Plastikschlauch-model Zwischenstation mache:
Mais in Öl – nein, no Pop, no Style*, no Pop’o’Corn
Mit meiner Filmkamera at hand und out door hab ich gestern ein neues Feld der Fotografie entdeckt – ein unklassisches double feature gewissermaßen: man macht ein Foto zwei mal. Oder, genauer: man sucht zwei mal aus, zoomt sich quasi ran ans “Endbild” durch eine Auswahl in zwei Stufen. Das ist der Gedanke des Tages beim Sichten des aufgenommenen Filmmaterials genannt “daily practice of Schwenk’n’Zoom”.
Zweistufige Näherung bedeutet: man nimmt vor Ort Filmmaterial auf und sucht aus diesem Material daheim dann die besten StandFotos aus. Superspannend dabei die Idee der Stufen der Attraktion, wenn man wie ich zuerst am Rande des Maisfelds anhält, weil man a) die Monochromie unter diesem speziellen verschatteten Nachmittags WolkenSonneLicht super fotogen findet. Beim anschließenden Aufnehmen allerdings bemerkt man, daß das ausklappbare Display bei Aufnahmen mit beiden nach oben gereckten Armen, die Kamera in zwei Meter zehn Höhe zu weit weg ist, um genau auszusuchen = Details zu berücksichtigen, auch wegen des sonnenseits “überbelichteten” Bilderkennungsstörung eine Aufnahmesituation, die unter “Test” und “Ausprobieren” laufen muß.
Also hält man on location erstmal “nur” die als bewährt erwiesenen Regeln für Schwenks ein:
zu langsam, dafür ausreichend lang. Also immer schön im motorisch eigentlich unerträglichen Schneckentempo. Und das mindestens immer eine halbe Minute. Wenn sich das Motiv lohnt, gerne auch bis zu drei Minuten. Falls der Bewegungsapparat das mitmacht. Und produziert so erstmal nur laufende Meter, auf die Möglichkeiten des Schnitts, der Fantasie und der möglichst großen Auswahlmöglichkeiten vertrauend. Also etwas ungehalten (innerlich) und ungefähr so (gerafft, sprunghaft geschnitten und mit einem Reissschwenk als Joker zur Illustrierung – DAS hat Spaß gemacht):
Ich hab den O-Ton weggelassen heute und auch nix anderes (Geräusche, Musikalisches) angefügt. Es geht diesmal ja rein ums Bild in der Menge. Außerdem: Maisfelder in Stadtnähe unter der Woche haben alle denselben Soundtrack: rauschender Verkehr in a distance. Krass.
(Nachtrag/Idee am Tag danach: diesen ZwanzigSekundenClip könnte man exemplarisch mal zum Vertonen benutzen. Ganz so, wie seinerzeit dieses verwischte WinterwaldbildFoto zur mannigfachen “Auslegung” via Krimititel-drüberkleben. Mir fallen da selbsterzeugte Schrittgeräusche im Feld, gehetztes Atmen (also FilmKlischeeGeräusche für Maisfelder) oder dolldreist Sachen wie Rollschuhgeräusche, Blasmusik oder Stimmengewirr (!) ein
)
Und dann, abends zuhause und nach einer mehrstündigen Foto- und Analytischer-SehPause das Erstaunen: da sind ja richtig sehenswerte Einzelbilder dabei: solche, die auf eine Weise faszinieren in der Bildaufteilung und -komposition. Bilder, die mich begeistern. Und die ich vor Ort gar nicht in ihrer Schönheit wahrgenommen hab – kein Wunder bei dem Maisblattoverkill.. Dazu hätte ich mich stundenlang reinknien müssen.
Könnt ich mir groß in Öl vorstellen!
Ebenfalls extrem interessant, sich per footage selbst zusehen zu können, wie man sich dem Endbild nähert, einfach durch Film gucken. Ein bislang unentdecktes Plus des langsamen Schwenks’n’Zooms – das ich gestern eigentlich nur mal in freier Landschaft üben wollte. Üben und mal sehen, ob
- dieses amateurhaft handgeführte Aufnehmen für irgendwas taugt – schließlich gibts ja mittlerweile erschwingliche Rigs, die komplett verwacklungsfreie Bewegtbilder aus der Hand ermöglichen.
- ob ich das Aufgenommene zuhause als wertig für Filmzwecke bestätigen kann (teilweise). Oder ob es gar…
- schon einen “Sinn für Vorahnungen gibt, wie die Sequenzen im Fertigen wirken (Null. Vorort bin ich zu beschäftigt und aufs Bild konzentriert, um mir Schnitte, Abfolge der Sequenzen oder gar Vertonung vorzustellen. bislang.)
Wenn ich mir nun das Dutzend frisch geschnittene Screenshots so auf der Zunge zergehen lasse, sie also mit Muße wiedersehe, fällt mir überdies die doch von Bild zu Bild starke Schwankung in der Räumlichkeitswirkung auf. Also das Gefühl von Weite, von räumlicher Situation, entweder von Beengtheit oder, im positiven Fall: Intimität, die diese trockenen Blätter=Flächen je nach Raumlage und Kamerawinkel zu generieren in der Lage sind. Und erinnern mich an dieses fantastische Zwischengefühl, weder draußen noch drinnen zu sein, wenn man sich in griechisch-römischen Tempelanlags-Ruinen zwischen den Säulen – oder in Kiefernwäldchen bewegt.
Erstaunlich: genau dieses seltene Raumgefühl kann man an einem derart zerbraust-zertrockneten Maisfeld testen, kann diverseste architektonische Gegebenheiten reihenweise mit der Kamera “notieren”. Zur Erhellung, Beispielhaftigkeit und zur (raum-)gestalterischen Lehre. Grandios! Und alles fern von jeglicher Farbkombinationswirkung
Zur Verortung oben als Abschluß Maisthema dieses Bild, das dem gemeigten Ortskundigen die nördliche Nähe zum Mannheimer Großkraftwerk offenbart. Und da gings auch anschließend hin, war es doch das eigentliche Zoom’n’Schwenk-Ziel.. Doch cinematografisch davon später. hier erst mal ein paar schnippische Filmstills als Motivanreger – gar zum Selbermalhinfahren?!
Natürlich hab ich dort auch noch einige “echte” Fotos gemacht, die ich ausschließlich a) dem grandiosen Zoom und b) der Makrolinse bis zu 1cm (!) Abstandstauglichkeit der Kamera “verdanke”. Minus hier: mich stört die digitale Anmutung. Das Licht war anders, undüsterer. Die Farben ebenfalls. Irgendwie deutlicher. Naja, kein Wunder nach achtunddreißig Jahren analog..
Aber als Motivideen außerordentlich tauglich..
PS.: auch wenns übrehaupt nicht so wirkt: alle Bilder sind von gestern nachmittag! ![]()
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Musik beim Schreiben und fahrig
Schneiden heute:
“The Story Of Jamaican Music”– Part II: “Reggae Hit The Town – 1968-1974″ * – get a glimpse of it here.
i:cube: “adore”, VERSATILE RECORDS, 1999
Gottberg: “Do You See Me?” , 2008
Smole City: “Flying Away”, ZOMBA, 1997






















