Bambi ‘n’ Breaking Glass

Das ist das allererste Foto, das ich zuhause vom heutigen’n’einzigen(!) Flohmarktfund gemacht hab. Nach schneller Durchsicht der ca. sechs Dutzend Erstsondierungen die Einsicht: Paßt! Das isses! Keinerlei Korrektur notwendig: das erste Bild (der erste Take) sagt – wahrscheinlich per unbewußt mentaler Vorverdauung-  schon alles über seine Möglichkeiten und fantastischen Vorahnungen, denn das neue Ding “kann”

  • eine Abstrahierung der fotografierten Umgebung,
  • deren Zerlegung in schwarz umrandete Farbflächen,
  • Unschärfe-Reflektions-Erzeugungs-Werkzeug sein, kurz:
  • Motiv-Vergeheimnisung™ mit simpelsten Mitteln, kürzer:
  • f.o.r.m.i.d.a.b.l.e. sein!

Es handelt sich einfach um dieses recht wuchtige Becherglas 9 cm Durchmesser, 11 cm Höhe, mit  d-zenter RauchTönung oben und SchmuckRissBildung über der unteren Hälfte. Da ich dank (neuer) (Film)Kamera mittlerweile in mind’n’ad hoc zur damit fleissig genutzten MakroNahsicht und -vorstellung wechseln kann, mußte dieses Ding einfach mit…

Um @ home natürlich sofort nach diesen Vor-Ort-Vorahnungen nach den Bild- und Lichtgestaltungsmöglichkeiten abgeklopft zu werden: 1.: artschool-style , abstrakt, leer, blunt’n’bleached:

oder 2. kontrast-, farbverstärkt und ‘edankenlos gespiegelt:

oder 3. jäh von der Idee überrascht, mit einer alten Bekannten added vielleicht eine Geschichte zu erzählen: Bambi ‘n’ Breaking Glass?!

Am gelungensten/treffendsten finde ich diesmal gar die Blog-Header-Gestalt:

antique griechische Vase goes Comictrip. Zum Vergleich!

_____________________________________________Musik beim Schreiben heute:

various artists: “The White Room”, SONY, 2004 – allerfeinste Old School* Summer Lounge Musik blogstar-yblogstar-yblogstar-y !

Joe Jackson: “Big World”, A&M, 1986

Pat Metheny Group: “Letter From Home” Geffen, 1989

PS.: Das Bild unten hab ich fürs neue Portfolio-Menue zurechtgezupft und dem zugehörigen Galerien”menue” diesmal vier Stichworte als Storytellings-Rudiment zugefügt: klicknit!

PPS.: ach so: falls Ihr auch nach solchen Gläsern sucht: «glas krakelee» – wie bei alten Gemälden! eingeben.  OK, Wikipedia, Du hast hier’n’heute ja soo recht: «krakeliertes Glas bietet durch den Eindruck größter Fragilität einen besonderen optischen Reiz.»

3 PS.: und à propos old school*: schaut auf und lest! mal dieses Video-Technik-der-Setinzeit-goes--fashion-clip auf video.wmagazine.com/watch/american-blonde-anna-ewers