Category Archives: Text Boheme

It s a1for the money, two for the show

Schrei mich nicht an!! – Non mi gridare!!
Schieß mir nicht in den Rücken – Non spararmi alle spalle
und vor allem: – e, soprattutto:
trete nicht auf meine blauen Wildlederschuhe – non calpestare le mie scarpe di camoscio blu!

Nachstaunen: https://www.youtube.com/watch?v=0bdvtJbM2Vg
Nachlesen: https://en.wikipedia.org/wiki/One_for_the_Money
Originalgucken: https://en.wikipedia.org/wiki/Blue_Suede_Shoes
das kategorische Neuerdings: italienisch con brio
Weiteres Mitschnippen mit: Elvis: “Such A Night”, BMG, 2000
1tick nicht schnell genug: Toy Dolls: “blue suede shows”

due blu s.m.i.l.e.y.s to-day (=oggi)

Neu in meinem Spansk Ordforåd

Die dänisch sprechende Tür geht auf bei der flüchtgen Begegnung mit einer Frau, die “lustige Wörter sammelt”. Sie erzählt vom derzeitigen Habibi “ordforåd“, ihr Lieblingsgestell aus Danmark. Da heißt der Wortschatz so. Ich denke Wow, dänisch Wortschatz habe ich ja noch gar nicht auf meinem Schrim! Schirmp! Wann das mal kein Anlaß ist!

Also ich geh Wörterbuch kaufen ¡Novedades en mi vocabulario danés!

Erstes Fazit:
Fantastisk, dieses å&o!

Thank YOu, ThAnk YOu, Thank You a.n.d.: THank YOu! (THankesTank V2.6)

Ein unwirklich* begeisterter Jubel bricht aus, als Frank Zappa die Bühne “entert” zur Erstaufführung des, ich würde es unbedenklich symphonisches Werk namens “The Yellow Shark” nennen, performed durch das Frankfurter Ensemble Modern, das angerückt ist, sein letztes großes aufzuführen. Von ihm entlehne ich heute die Überschrift, verbatim 😉

Das ist nun 33 Jahre her, die europäisch mit-initiierte Globalisierung hat uns mit einer wunderbaren Menge an neuen Leuten, deren Kultur und Sprache beschenkt, also bohre ich den Thanktank auf – 90% innerhalb des home continent -immerhin trifft man mittlerweile schon in jeder mittelgroßen(!) deutschen Stadt schon auf diese Sprachen und mit nem simplen Vielen Dank! eröffnet sich das Freundlichkit der Gegenwart ™ :

  • litauisch: Labai ačiū!
  • polnisch: Bardzo dziękuję!
  • albanisch: Faleminderit shumë!
  • türkisch: teşekkürler ederim!
  • rumänisch: Mulțumesc mult!
  • tschechisch: Moc děkuji!
  • bosnisch: Hvala vam puno!
  • kroatisch:Puno vam hvala!
  • norwegisch: Tusen takk!
  • finnisch: Kiitos paljon!
  • baskisch: Eskerrik asko!
  • kurdisch (kurmandschi): gelek spas!
  • ungarisch: Nagyon köszönöm!
  • luxemburgisch: Villmools Merci!
  • persisch (i.e. farsi): Merci!
  • arabisch: shokran = شكرًا جزيلاً!
  • tagalog: Maraming salamat!


*Wiki siehe oben und ich zitieren dagern Tom Waits: “Frank reigns and rules with the strangest tools.”
____________________________________________
Von ihm – danke für die Anregung! – liegt auf dem virtuellen Plattenteller: “Swordfishtrombones”, Island Records, 1983
p.l.u.s.
Duran Duran: “Pop Trash” , Hollywood Records, 2000
p.l.u.s.
Jimi Tenor: “Higher Planes”, Kitty-Yo, 2003
p.l.u.s.
Harrison BDP: Decompression

Sie gschlenkertes Krokodil!

Zweitausend Sechsundzwanzig. Ich verfolge wen & was: Literatur Lesungen. Doch, doch. Grad eben & überPlötzlich erklingt das grandiose”..aber bitte wie sagst Du dann ‘Würschtl mit Kren’ oder ‘Sie gschlenkertes Krododil!’?”
Das rollt ein breitkichriges Grinsen auf mein Gesicht und n.a.t.ü.r.l.i.c.h. “glei so a Fragen” an die GooKIe:
Was bedeutet das österreichische “Sie gschlenkertes Krokodil!”??

Übersicht mit KI

Der Ausdruck „Sie gschlenkertes Krokodil!“ ist kein gängiger Wiener Dialektausdruck, sondern eine berühmte literarische Schöpfung der österreichischen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann aus ihrer Erzählung Simultan (1972).
Die Bedeutung und der Hintergrund lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Bedeutung: Es handelt sich um eine liebevoll-ironische, scherzhafte Beleidigung oder einen neckenden Vorwurf. Im übertragenen Sinn meint man damit eine gerissene, flatterhafte, unberechenbare oder quirlige Person (oft eine Frau), die sich geschmeidig durchs Leben „schlängelt“.
Wortursprung: Das Wort gschlenkert (von „schlenkern“ oder „schlängeln“) beschreibt im Österreichischen etwas Baumelndes, Flattriges oder Geschmeidiges. Das Krokodil steht metaphorisch für ein gefährliches, aber in diesem Kontext faszinierendes und exotisches Wesen.
Der literarische Kontext: In der Erzählung Simultan geht es um eine Dolmetscherin. Die Phrase wird als Beispiel für die Unübersetzbarkeit und den emotionalen Wert der eigenen Muttersprache und des Wienerischen verwendet.

Tja, die Literatur.. was die wieder mal so heranschlängelt. 😉 😉 😉

Po.Lit.E.Ly auf die Zwölf

Von eins bis zwölf im Tausend-SeeMeilen-Umkreis. Plus 1.mal.1 bis 12 auf Island. Eine deeplomierte bÜersetzungsfleissearbeit. Wie immer hier: “My spellchecker is clearly angry at me“. Die sprechlustigsten Stellen hab ich angestrichen 1gefärbt:
jeden, dwa, trzy, cztery, pięć, sześć, siedem, osiem, dziewięć, dziesięć, jedenaście, dwanaście polnisch
vienas, du, trys, keturi, penki, šeši, septyni, aštuoni, devyni, dešimt, vienuolika, dvylika litauisch
üks, kaks, kolm, neli, viis, kuus, seitse, kaheksa, üheksa, kümme, üksteist, kaksteist estnisch
واحد، اثنان، ثلاثة، أربعة، خمسة، ستة، سبعة، ثمانية، تسعة، عشرة، أحد عشر، اثنا عشر
lybisch (ich nehme mal..arabisch)
________________add-on gefellig?_____________________
jedna, dva, tři, čtyři, pět, šest, sedm, osm, devět, deset, jedenáct, dvanáct tschechisch
yksi, kaksi, kolme, neljä, viisi, kuusi, seitsemän, kahdeksan, yhdeksän, kymmenen, yksitoista, kaksitoista finnisch
viens, divi, trīs, četri, pieci, seši, septiņi, astoņi, deviņi, desmit, vienpadsmit, divpadsmit lettisch
një, dy, tre, katër, pesë, gjashtë, shtatë, tetë, nëntë, dhjetë, njëmbëdhjetë, dymbëdhjetë albanisch
een, zwee, dräi, véier, fënnef, sechs, siwen, aacht, néng, zéng, ellef, zwielef luxemburgisch
yek, du, sê, çar, pênc, şeş, heft, heşt, neh, deh, yanzdeh, diwanzdeh kurdisch- kurmandschi
jedan, dva, tri, četiri, pet, šest, sedam, osam, devet, deset, jedanaest, dvanaest bosnisch
einn, tveir, þrír, fjórir, fimm, sex, sjö, átta, níu, tíu, ellefu, tólf isländisch

Wenn ich dann mal alles provisorisch-amatorisch runtergelesen habe, kanns losgehen mit dem DADA-Sprachgebräu à la [ich switche nach spanisch’ Zungenbrecher]: la bruja piruja prepara pociones = Die Hexe Pirucha bereitet (Ge)Tränke 😉

oder, mein händeringender Fotokommentar dazu:

bumbar pije nektar. s.m.i.l.e.y.

PS.: Ich lade das Bild hoch, damit Google es KI-beschnüffeln kann. Ergebnis: Wow. Lest selbst:
Übersicht mit KI
Die Pflanze auf dem Bild ist eine Rainfarn-Phazelie (Phacelia tanacetifolia), die oft als Bienenfreund oder Büschelschön bezeichnet wird.
Pflanzeneigenschaften: Sie blüht lavendelfarben oder blau von Juni bis zum ersten Frost. Die Blütenstände sind charakteristisch wickelig-schneckenförmig eingerollt.
Nutzung: Die Art ist eine äußerst beliebte Nektar- und Pollenquelle für Hummeln, Bienen und Schmetterlinge.
Anbau: Sie wird auch als Gründüngung zur Bodenverbesserung und zur Schädlingshemmung im Landbau genutzt.

Na dann kann ich ja, um eine KI-Erfahrung reicher™ nachlegen file_under fine artig Wikiartikel ohne deutschsprachige Schwesterseite photographig:
voilà: la bruja Phacelia tanacetifolia!

..und so gierig und h.a.s.t.i.g, wie diese Hummel da vorging – ich war und bin platt! Und noch platter werde ich, wenn ich lese auf Pflanzenforschung.de, daß meine schnell hingeworfene Verbindung von Bienenfreund/Büschelschön als bruja, die “Getränke braut”, tatsächlich hochoffizieller Forschungsgegenstand ist. Plattst!!

file_under: Schwa B

Tja, fürs geheimnisvolle

außerhalb Hannovers wohl a must im Büchershrunk: Nachschlagewerke file_under: “Deutsch als Fremdsprache”. Ich frisch e-ntdeckt:

Das Schwa oder e-Schwa (zu unterscheiden vom a-Schwa [ɐ]) bezeichnet einen Laut, der auch mittlerer Zentralvokal genannt wird. Dieser befindet sich artikulatorisch und akustisch im Vokaltrapez im Zentrum zwischen den anderen Vokalen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schwa Wow. La Schwà. Nie gehört `von. Aber es wird noch doller:

Der häufigste Vokal im Deutschen ist das sogenannte Schwa. Es wird als »e« am Ende von »Blume« verschriftet und klingt wie der unbestimmte Artikel im Englischen: a. [Der Spiegel, 17.06.2013]
Quelle: https://www.dwds.de/wb/Schwa (digitales Wörterbuch der deutschen Sprache)

Als Epilog hier die obigen, fantastisch-mysteriösen Acht. In Reihenfolge des Auftretens und vor allem: in linguistischer Bezeichung! eckige Klammer/Vorhang auf:
[

  1. Stimmloser glottaler Frikativ
  2. Gerundeter halbgeschlossener Hinterzungenvokal
  3. Stimmloser velarer Frikativ
  4. Stimmhafter alveolarer Plosiv
  5. Gerundeter halboffener Hinterzungenvokal
  6. Ungerundeter zentralisierter fast geschlossener Vorderzungenvokal
  7. Stimmloser alveolarer Plosiv
  8. Stimmloser postalveolarer Frikativ

Die anderen drei (!) Zeichen dazwischen und drunter sind weder Apostroph noch Doppelpunkt 😉
]

jazyk o-ho oder: erstmal die Aussprache der Řüben üben

Ich starte mit dem gerolll-ten Zungen-R… rrrrrrrrrrr. Dann: sch. sch. sch. sch. Das ist die Vorvorübung. Nun hintereinander: rrrr-sch, rrrr-sch, rrrr-sch, das so kurz und deutlich wie möglich. Voilá: die Aussprache des tschechische Řüben-Ř. Řüben-Ř deshalb unter anderem, weil Červená řepa eben rote Rübe = rote Bete heißt.
Und weil ein unbedeutender Tippfehler™ siehe unten mich wiederholt zur Rübe führte 😉

Und diese Rübe übe ich gerade auszusprechen. Das ist eine ähem sanfte Vorübung, und anschließend, so der Plan, startet meine olympche Saison:

Auf deutsch.radio.cz finde ich: « Zu Beginn des neuen Jahres wollen wir ein bisschen die Zunge trainieren und dieses mit Hilfe von jazykolamy – Zungenbrechern. Diese brechen auch im Tschechischen die Zunge – jazyk. Beginnen wir mit dem wohl bekanntesten, den alle kennen, die die Aussprache des Řüben wollen:
Tři sta třicet tři stříbrných stříkaček stříkalo přes tři sta třicet tři stříbrných střech. (..) Hier spritzen 333 silberne Wasserspritzen über 333 silberne Dächer.
»

Wie Ihr seht, hat dieses fehlende Blanke zwischen dem ominösen, in Deutschland völlig undenkbaren Ř und “üben” zu diesem Text geführt. Und nicht nur finde ich diesen kleinen jähen Schwenk zur Rübe rüber super, er wurde mir – oh Zufall Fragezeichen – von meiner tschechischen(!) Kollegin ebenfalls vorgeschlagen, zeitgleich(!): lieber im Kleinen anfangen meinte sie, als ich ihr davon erzählt habe. Und sie schlug die rote ÜbRübe vor.

Die kenne ich eigentlich nur sevierfertig aus Gläsern, in gerippt gehobelten Scheiben, und: immer schon vor-mariniert. Letzte Version bestand aus den-ich tippe ab-: “Zutaten: Rote Bete, Branntweinessig, Rübenzucker, Meersalz, Kümmel, Nelken”. Lecker! Aber ich will zum Anlaß passend Neuland schmecken und kaufe diese Jungs in ganz, um sie mal per Selbstzubereitung zu meinem gastronomischen Kosmos an zu ädden. Testweise. Gelbe Rüben werden beim Kochen süß, mal sehen, ob das die roten auch können! Tipp vom Fachmann WWW: am Stück kochen, 20-35 Minuten in Salzwasser. Außerdem will ich Synästhesie @ work á la Shereshevsky . Die wird mit dem Kochen der Rüben eingespannt, um mir das Sprachgemüse einzuprägen! Mehrdimensional! Zerebral!, non Zereal! or Zerial.. big z.m.i.l.e.y.

KochBilder: der online gefundene Tipp war Gold wert: man kocht die Rüben ganz: und ziemlich lang: ich diese Riesen knapp ne Stunde (!):

Abgekühlt und in DiamantForm geschnitten sprich: grobmotorisch geschält 😉 findet sich diese fantastisch rau-feucht-quasi-haptische Struktur, von der prachtvollen Farbe ganz zu schweigen:

Abschließend:
GedankenGaumenSpiel: wenn DAS die beiden GrundIngredienzen eines bislang unbekannten Gourmetknallers wären: Bete & Banane, wie könnte man aus ihnen etwas Wunderbares kreieren – beide gehen ja in Richtung süß – ?

Als sehr netten Bonus finde ich weiter unten auf besagter deutsch.radio.cz-Seite noch «Zum Abschluss des heutigen Sprachkurses gibt es noch einen schönen winterlichen jazykolam – Zungenbrecher: Zalyžařivšísi lyžař potkal nezalyžařivšísi lyžařku. – Ein Skifahren gewesener Skifahrer traf eine nicht Skifahren gewesene Skifahrerin.»

Ist das nicht e.n.t.z.ü.c.k.e.n.d.??? Děkuji mnohokrát!!
_________________________________________________________________
Musik beim Zungenrollen, -schmelzen und -verbiegen: meine Lieblingssongs/künstler der Achtziger. Ich taufe den DJ-tauglichen Mix

“…OK boyth, Now Get Your Eight Teeth In Again!”

  1. Kim Carnes: “Draw Of The Cards”
  2. Robert Palmer: “Looking For Clues”
  3. Eurythmics: “Would I Lie To You”
  4. Mick Jagger: “Lonely At The Top”
  5. Prince: “Dance On”
  6. The Pretenders: “Middle Of The Road”
  7. Joe Jackson: “Sunday Papers”
  8. Inxs: “Devil Inside”
  9. Boom Operator: “Nutbush City Limits”
  10. Joe Cocker: “Talking Back To The Night”
  11. Marianne Faithful: “Broken English”
  12. Kate Bush: “Hounds Of Love”
  13. Grace Jones: “Private Life”
  14. Sade: “Your Love Is King”
  15. Paul Simon: “Under African Skies”
  16. Spargo: “Just For You”
  17. The Look: “I Am The Beat”

PS.: Beim Tippen fallen mir noch mehr Werke ein, als EightiesVol. 2 quasi.

  1. Bronski Beat: “The Age Of Consent”
  2. Soft Cell: “Non Stop Erotic Cabaret”
  3. The Police: “Zenyattà Mondatta”
  4. Cameo: “She’s Strange”
  5. Chaka Khan: “Chaka Khan”
  6. Indeep: “Last Night A DJ Saved My Life”
  7. Dave Brubeck Quartet: “Golden Brown” | tongue-in-cheek s.u.p.e.r.s.m.i.l.e.y.

..tbc

PPS. schon wieder: zu meiner mittlerweile steten Verlinkung mit der englischen Wikipedia-Schwesterseite: Sehet Beispiele, um wieviel informativer sehr oft die englische Version desselben Gegenstandes/ Person ist. Klickt einfach mal rüber zur deutschen Version, dann seht Ihr schon an der Ausdehnung des ScrollBalkens, was ich meine!

PPPS.: diese doch sehr auffällige blaue Einkaufsplastiktüte(!) ohne jeglichen Aufdruck oder Barcode-Hinweise ihrer Herkunft etc., die ich als FotoHintergrund bemüht habe, erinnert wahrscheinlich nicht nur mich an das Nazar-Amulett gegen den bösen Blick, Neid… Zufall? Keine Ahnung, aber ich finde auf der mal wieder um Klassen informativeren englischen Schwesterseite: “According to Turkish belief, blue acts as a shield against evil and even absorbs negativity.” Absorbs negativity.. coole Vorstellung!
und das ebenfalls interessante.. “The nazar was added to Unicode as 🧿 NAZAR AMULET in 2018.”

Ich copy&paste in Himbeercreme

Schnell dahingetippt, entwickeln sich manche BlogWortFolgen für mich zu so etwas wie Slogans, wie dias da oben. Heute wird draus eine doch lyrische Umschreibung/Code für:
“Ich zitiere künftige Intelligenz und mache das in Farbe kenntlich.” Nämlich: Füll’em mit lecker #f71865 -Himbeercreme!
Die Macht, das Leben: bunter! Und man denkt sogleich aberauch: Obacht. Das ist..

So ne Mischung aus praktisch und unheimlich.

[Aufgeschnappter Kommentar in einem Spielzeugladen [zu KI allgemein]]

Wenn auch mein gewählter Farbton F sieben, achtzehn, fünfundsechzig e.t.w.a.s. knalliger ist als die HimbeerCremeNatur, ist das gut so, denn die berühmten “naturidentischen” Farbstoffe etwas geboosted passen buper zur Künstlichkeit als moderne solche™ heute 😉
Aber Moment: als Quelle der künftigen Weisheit™ sollte die auch referenzierbar, verlinkbar, zitierbar woanders sein. Aber sogar mit denselben Prompts zur selben Zeit würd ich da sagen is nich! Hab ich schon gecheckt:

man kann mit der heutigen hiesigen Technik [HHT] u.a. hier nachgucken, was nie wieder mit selben Ergebnis promptbar ist, denn die hochgeborene Künftige “lernt” ja ständig dazu und verwendet “Gelerntes”, um neue nächste Anfragen anders, eben gelernter, zu retournieren. Alle halbe Stunde!! Mindestens!!
Das wiederum bedeutet, daß der wissenschaftliche, literarische, journalistische Begriff der “Quelle” für künftige Intelligenz sich ins Nichts auflöst, als Erstquelle quasi garNICHT in Frage kommen wird, denn, was will man zitieren? Den Prompt und Ziel etwa, sekunden- und minutengenau?

Allein diese Entdeckung ist schon nen blush wert, n’est-ce-pas?

Dann stoße ich auf ein äußerst spannendes Thema, wie immer nur einen winzgen Klick weiter:

die Himbeercreme im internationalen Sprach(!)vergleich.

Will sagen: gibts die überhaupt überall? Und wenn ja wie shmeckt die? Und wie wird sie dann umschrieben?
Also starte ich NOW: wir suchen Bilder für..
kremalı ahududu (türkisch, kleiner Ausflug:) Ben kopyala yapıştır yapıyorum= ich mache kopieren und einfügen
Ben kopyala yapıştır = ich kopiere und füge ein. [Wo ist das “Machen”?]. Dann die Mandelflarn med hallonkräm in Göteborg..

aber – fällt mir angesichts der Suchergebnisse schnell auf – “Creme-von-irgendwas” ist zu schwammig cremig – vielleicht sollte ich für dieses Spiel eher konkret(!) werden & how about a Cultivargruppe der Rübe, die Rote Bete verwenden? Da wird im “süßen Bereich” meistens “nur” Schokokuchen ‘mit gemacht, oder? Denkste! “kladdkaka med rodbeta” sagt dein alter Schwede, also auf die Bete, fertig, los:

beetroot (englisch), Červená řepa (tschechisch), panxhar (albanisch), Raudonieji burokai (litauisch), cvekla (bosnisch), bèta (lombardisch), kırmızı pancar (türkisch), remolatxa (baskisch), sfeclă roșie (rumänisch), barbabietola rossa (italienisch), Betterave rouge(französisch), Punajuuri (finnisch), cékla (ungarisch), rödbeta (schwedisch). Ich setze das fort, sprich tbc

so. liebe Kinder, und nun ratet mal, welche der oben verwendeten Sprachen bedeuten, daß die Länder, in denen sie jeweils gesprochen wird, benachbart sind. Ihr braucht eigentlich nur die Worte dieser gemüsigen Bezeichnungen zum DAS Rauskriegen. Fangt mal an mit woher kommt panxhar und pancar und guckt auf der Karte nach! Und nein – Schweden grenzt NICHT an Deutschland – da müssen noch andere Kräfte am +Werk sein!

Anhand der gefundenen Fotos kann man auch ne Ahnung davon bekommen, wo in Europa die RB populär in der Ecke chefkoch.etc ist, n’est-ce-pas? Ich guck diese lecker Fotos an & stelle fest: fünf runde, rote Sterne für… Finnland!!

___________________________________
paläoMusik dazu:
GRace JOnes: “Nightclubbing”, ISLAND Records, 1981
Fine Young Cannibals: “Fine Young Cannibals”, Metronome, 1985
Joe Jackson: “Big World”, A & M, 1986
* * * * * * * * * * * * * * *
beim Nachbessern/Nachlegen am 2. daNachtag:
Bronski Beat: “The Age of Consent”, LONDON, 1984
Sade: “Diamond Life”, EPIC, 1984

Cocktails & Gebete

Die doch recht erstaunlich tatsächlich existente Schnittmenge zwischen den Welten Barbetrieb und handgefalteter Inbrunst (Gebete) liegt heute auf g.e.n.a.u. einem Buch, das durch seinen schwarzen GoldSchnitt, seinen tiefweinroten matten Deckel und der kleinen Litze dazwischen zwar voll krass an ein Gesangs- oder GBt Buch erinnert, in Wirklichkeit aber

eins mit heilihgen hicks Cockzailrezepten ist. Wie komm ic hdarauf? Nun

Als “erfahrungsfreies Wissen”, wie ich neulich KI treffend bis ins Mark™ beschrieben sah, hat dieser neue Hype(?) bei exakt diesen beiden Themen Cocktails & Gebete wenig Chance auf Brauchbarkeit, finde ich. Sehr wenig. Denn was bringt mir hier das stochastisch berechnete wahrscheinlichste(!) GemMisch von anderswo hart erarbeiteten “funktionierenden” Ingredienzen außer

  • notwendige nachfolgende Tests sprich
  • zahllose leber- und budgetgefährdende Selbstversuche sprich
  • künstlich erzeugte Zeitverschwendung™? sprich
  • Zeitverschindung? sprich
  • Zeitverprellung? sprich
  • Lebernsvergällung?

Gruselig, sich allen zukunftsgläubigen Ernstes einzubilden, daß man Serverfarm-gestützt aus der otherwise “gelebten” (Trink)Erfahrung per KI neue, vERLÄSSLICHE Cocktailrezepte destillieren = herausrechnen könnte.

Ebenso wenig wie die neulich per impulsiv geDUCKDUCKten Suchen von “KI ins nützliche Gebet nehmen” erhaltenen Ergebnissen glaubt man auch nicht, daß sich da diverseste Leute draufstürzen und unter anderen erleichtert klingende Pfarrer und Kadetten zeitigen, die sich ab sofort keine frommen Formulierungen abringen zu müssen glauben.
Sorry, da bin ich NICHT dabei! ABER WOW

eine neue olympiche Disziplin dräut hier: Faking AI:

ich tu so wie die künftige Intelligenz (halt per Hand), sauge viel Wissen auf (echtes, kuratiertes, geprüftes, vintage-mäßiches), gebe es aber vorbildhaft random mäßig, dennoch wahr scheinlich wieder. DAFÜR sind Gebete und Cocktailrezepte ideal geeignet, kommt doch die Diskrepanz des grownnotmade genau hier am frappantesten zu Augen. Ein Beispiel? Ich schlage die BarBuchSeite C mit u.a. den Champagnerrezepten auf, lese quer und notiere blunt- und mindlessly dieses Quere:

Cherry Champager

1 Würfelzucker
2 cl Zitronensaft
4 cl Maracujasaft
Muskatnuß
Dash Triple Sec
2 cl Kokosnußcreme
Champagner
Im Crusher Würfelzucker mit Kokosnußcreme tränken, kräftig schütteln, vorsichtig mit Muskatnuß, Champagner auffüllen, Maracujasaft, Zitronensaft daraufgeben. Nicht umrühren.

Na denn ma skål! harhar und heute, am Dreikönigstag ist das das ideale Thema-Add-On zum Vor- und Nachhall der Holiday Season: Ende September erste, weiche, wirklich frische Hitzewellen-Lebkuchen Yummie!! und nun, am Ende im whoeey! Schnee:
Swinging Christmas Cocktails With A Big Smile!

Denk mal das “Orch” wech!

Denndann entsteht auf dem angetretenen Weg ins Bauhaus und dort in die Gartenabteilung:

der Ideenmulch

– allein durch dieses Vorkommen im Gehirn als To-Do-Punkt auf der (danach nicht mehr nötigen) FremdEinkaufsListe!
Die anschlie0ende Suche @ home nach/Lektüre zu https://de.wikipedia.org/wiki/Mulchen leads to:
«..wird das klein- oder großflächige Bedecken des Bodens mit unverrotteten organischen Materialien (Mulch) bezeichnet.» sowie ein Stück später «Mulchen ist ein wichtiger Beitrag zur langfristigen Bodenfruchtbarkeit und Bodengare.»
Bumms, da muß man nunr noch die gärtnerischen Begriffe durch brainy stuff ersetzen und hat.. ich versuche’s mal…

klein scheinende™ Ideen, die sonst “nur” auf Zetteln landen, die wiederum dann in den großen Ozean der Inspiration als gefaltete Papierschiffchen gesetzt werden und oft im wogenden Meer der MSI-Wohnung verschwinden, finden eine neue bleibende Bleibe als unverrottbare Zutaten der Zukunft™…

So, lieber Leserin, nun ist es hier zum ersten Mal(!) Zeit for you to

Rate My Abstand zu KI!

s.m.i.l.e.y. hoffentlich – s.m.i.l.e.y.