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so Fragen halt

Jetzt, wo man im Jahre 2026 “plötzlich” eine Antwortmaschine gegenüber haben kann rund um die Uhr, warum nicht verschüttete Neugiertrümmer ™ aktivieren und… fragen. Einfach ins Leere, just so formuliert, wie das, was einem durch den Kopf geht – mit nem Fragezeichen am Ende.
Die künftige Intelligenz ist das, was man aus dem macht, was die künstliche heute liefert.


.

Mit diesen selbstgehäkelten Fragen betritt man, ich bemerke das an mir, persönliches Neuland, denn wem bitte hätte man diesen Gemischtwarenladen denn vorher präsentieren mögen? Einzelnen Personen bestimmt nicht mit allen Sparten, also hätte man erstmal schön suchen müssen. Abturner #1 also.

2026 kann man eintippen und staunen. Nicht nur über die Geschwindigkeit, mit der da etwas zurückkommt, auch über den anscheinend unvermeidlich brav papageienhaften, sich stets jovial gebenden Plaudertaschenton, in dem sich die KI-Antwort einleitet, begleitet und ihre Kernaussage anschließend noch erweiternd komplementiert. Nach ein wenig begriffstutzigen Testen finde ich wow den englischen Begriff dafür: Verbosity Bias . Oder deutschwundervoll und oops – da arbeite ich auch grad dran 😉 : “Geschwätzigkeits-Fehler“, leider als Grundfeste/Startblock der KI eintrainiert(!) – machine “lernt” ja erstmal vom content echter Menschen und die(se) Leute finden im Gegenzug ausschweifenden Textausfluß einer Maschine super. Denn: er erinnert sie an echte Gegenüber. Das entspannt das eingebildete Plaudern™ . Für mich aber Abturner #2, but nevermind. Also hätte ich als Anfang einer wundervollen Freund?schaft..

so Fragen halt wie:

Welche sozialpsychologischen Schlüsse kann man aus dem Verhalten der Spieler in MMOGs ziehen?
Die KI-Antworten, heute von Google, führen mich weniger zu Antworten als zu interessanten Begriffen, die ich weiterverfolgen kann (und werde). In diesem Fall, ich copy & paste in Himbeercreme *:
Das Verhalten in Massively Multiplayer Online Games (MMOGs) bietet tiefgreifende sozialpsychologische Einblicke in menschliche Interaktionsmuster, Identitätsbildung und Gruppendynamiken.
Stichworte: Selbstwirksamkeit, Schutzraum, In-Group/Out-Group, Aggressionspotenzial, “Online Disinhibition Effect”, Suchtgefahr.
Nächstfolgende, weitaus spannendere Frage: Wer zieht sozialpsychologischen Schlüsse aus dem Verhalten der Spieler in MMOGsn?
Nick Yee, Dmitri Williams, American Psychological Association (APA), Medienpsychologie und Soziologie, z. B. an der Universität Potsdam oder Graz..
“Warum wird der Bot-Besuch auf manchen Webseiten abgelehnt?” (“Zeige uns, daß Du ein Mensch bist!”)
Verhaltensanalyse, Content-Scraping, Schutz vor KI-Training, SQL-Injektion, Credential Stuffing ,
“Wie programmiert man für den Gebrauch auf websites Ausschnitte von JPS, gifs oder PNGs, die auch noch drehbar werden durch den html oder JAVA Code?”
Das Drehen von Bildern (JPG, PNG, GIF) auf Webseiten erfolgt am effizientesten über HTML in Kombination mit CSS (für statische Drehung oder Hover-Effekte) oder JavaScript (für dynamische Drehung per Klick).
Wie programmiert man eine Website, damit man die Mausbewegungen der Besucher analysieren kann?
Mouse Move Heatmaps, Click Maps, Scroll Maps & Session Recordings, Die Aufzeichnung von Mausbewegungen unterliegt in Europa strengen Datenschutzbestimmungen.
Wie ist das Datenformat webp aufgebaut?
RIFF-Header, WebP-Signatur, Datenblöcke (Chunks): VP8-Chunk, VP8L-Chunk, ANIM/ANMF-Chunks, ALPHA-Chunk

Fazit: ein wunderbares, der Neugier Tür- und Tor aufreizendes Feld ist hier [für mich] eröffnet! Als Appetizer und Stoffsammlung für mein Projekt Käffchen con el encoder teste ich heute als PilotFolge mal Fragen aus dem Medien- und Computer(spiel)bereich. Bei einem der nächsten Male kommen bestimmt auch noch Kulinarik, Sport, Musik, Steuerrecht, Nordamerikanische Grammatiken, Quantenelektrodynamik, Makramee und Blumenbinden zum Zug.
s.m.i.l.e.y.!

Anti grau Musik-im-Bild:
The Specials: “Monkey Man”
Heart: “Barracuda” (1977)
Rita Hayworth & Fred Astaire dance to: “Rock n Roll” / Led Zeppelin

jazyk o-ho oder: erstmal die Aussprache der Řüben üben

Ich starte mit dem gerolll-ten Zungen-R… rrrrrrrrrrr. Dann: sch. sch. sch. sch. Das ist die Vorvorübung. Nun hintereinander: rrrr-sch, rrrr-sch, rrrr-sch, das so kurz und deutlich wie möglich. Voilá: die Aussprache des tschechische Řüben-Ř. Řüben-Ř deshalb unter anderem, weil Červená řepa eben rote Rübe = rote Bete heißt.
Und weil ein unbedeutender Tippfehler™ siehe unten mich wiederholt zur Rübe führte 😉

Und diese Rübe übe ich gerade auszusprechen. Das ist eine ähem sanfte Vorübung, und anschließend, so der Plan, startet meine olympche Saison:

Auf deutsch.radio.cz finde ich: « Zu Beginn des neuen Jahres wollen wir ein bisschen die Zunge trainieren und dieses mit Hilfe von jazykolamy – Zungenbrechern. Diese brechen auch im Tschechischen die Zunge – jazyk. Beginnen wir mit dem wohl bekanntesten, den alle kennen, die die Aussprache des Řüben wollen:
Tři sta třicet tři stříbrných stříkaček stříkalo přes tři sta třicet tři stříbrných střech. (..) Hier spritzen 333 silberne Wasserspritzen über 333 silberne Dächer.
»

Wie Ihr seht, hat dieses fehlende Blanke zwischen dem ominösen, in Deutschland völlig undenkbaren Ř und “üben” zu diesem Text geführt. Und nicht nur finde ich diesen kleinen jähen Schwenk zur Rübe rüber super, er wurde mir – oh Zufall Fragezeichen – von meiner tschechischen(!) Kollegin ebenfalls vorgeschlagen, zeitgleich(!): lieber im Kleinen anfangen meinte sie, als ich ihr davon erzählt habe. Und sie schlug die rote ÜbRübe vor.

Die kenne ich eigentlich nur sevierfertig aus Gläsern, in gerippt gehobelten Scheiben, und: immer schon vor-mariniert. Letzte Version bestand aus den-ich tippe ab-: “Zutaten: Rote Bete, Branntweinessig, Rübenzucker, Meersalz, Kümmel, Nelken”. Lecker! Aber ich will zum Anlaß passend Neuland schmecken und kaufe diese Jungs in ganz, um sie mal per Selbstzubereitung zu meinem gastronomischen Kosmos an zu ädden. Testweise. Gelbe Rüben werden beim Kochen süß, mal sehen, ob das die roten auch können! Tipp vom Fachmann WWW: am Stück kochen, 20-35 Minuten in Salzwasser. Außerdem will ich Synästhesie @ work á la Shereshevsky . Die wird mit dem Kochen der Rüben eingespannt, um mir das Sprachgemüse einzuprägen! Mehrdimensional! Zerebral!, non Zereal! or Zerial.. big z.m.i.l.e.y.

KochBilder: der online gefundene Tipp war Gold wert: man kocht die Rüben ganz: und ziemlich lang: ich diese Riesen knapp ne Stunde (!):

Abgekühlt und in DiamantForm geschnitten sprich: grobmotorisch geschält 😉 findet sich diese fantastisch rau-feucht-quasi-haptische Struktur, von der prachtvollen Farbe ganz zu schweigen:

Abschließend:
GedankenGaumenSpiel: wenn DAS die beiden GrundIngredienzen eines bislang unbekannten Gourmetknallers wären: Bete & Banane, wie könnte man aus ihnen etwas Wunderbares kreieren – beide gehen ja in Richtung süß – ?

Als sehr netten Bonus finde ich weiter unten auf besagter deutsch.radio.cz-Seite noch «Zum Abschluss des heutigen Sprachkurses gibt es noch einen schönen winterlichen jazykolam – Zungenbrecher: Zalyžařivšísi lyžař potkal nezalyžařivšísi lyžařku. – Ein Skifahren gewesener Skifahrer traf eine nicht Skifahren gewesene Skifahrerin.»

Ist das nicht e.n.t.z.ü.c.k.e.n.d.??? Děkuji mnohokrát!!
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Musik beim Zungenrollen, -schmelzen und -verbiegen: meine Lieblingssongs/künstler der Achtziger. Ich taufe den DJ-tauglichen Mix

“…OK boyth, Now Get Your Eight Teeth In Again!”

  1. Kim Carnes: “Draw Of The Cards”
  2. Robert Palmer: “Looking For Clues”
  3. Eurythmics: “Would I Lie To You”
  4. Mick Jagger: “Lonely At The Top”
  5. Prince: “Dance On”
  6. The Pretenders: “Middle Of The Road”
  7. Joe Jackson: “Sunday Papers”
  8. Inxs: “Devil Inside”
  9. Boom Operator: “Nutbush City Limits”
  10. Joe Cocker: “Talking Back To The Night”
  11. Marianne Faithful: “Broken English”
  12. Kate Bush: “Hounds Of Love”
  13. Grace Jones: “Private Life”
  14. Sade: “Your Love Is King”
  15. Paul Simon: “Under African Skies”
  16. Spargo: “Just For You”
  17. The Look: “I Am The Beat”

PS.: Beim Tippen fallen mir noch mehr Werke ein, als EightiesVol. 2 quasi.

  1. Bronski Beat: “The Age Of Consent”
  2. Soft Cell: “Non Stop Erotic Cabaret”
  3. The Police: “Zenyattà Mondatta”
  4. Cameo: “She’s Strange”
  5. Chaka Khan: “Chaka Khan”
  6. Indeep: “Last Night A DJ Saved My Life”
  7. Dave Brubeck Quartet: “Golden Brown” | tongue-in-cheek s.u.p.e.r.s.m.i.l.e.y.

..tbc

PPS. schon wieder: zu meiner mittlerweile steten Verlinkung mit der englischen Wikipedia-Schwesterseite: Sehet Beispiele, um wieviel informativer sehr oft die englische Version desselben Gegenstandes/ Person ist. Klickt einfach mal rüber zur deutschen Version, dann seht Ihr schon an der Ausdehnung des ScrollBalkens, was ich meine!

PPPS.: diese doch sehr auffällige blaue Einkaufsplastiktüte(!) ohne jeglichen Aufdruck oder Barcode-Hinweise ihrer Herkunft etc., die ich als FotoHintergrund bemüht habe, erinnert wahrscheinlich nicht nur mich an das Nazar-Amulett gegen den bösen Blick, Neid… Zufall? Keine Ahnung, aber ich finde auf der mal wieder um Klassen informativeren englischen Schwesterseite: “According to Turkish belief, blue acts as a shield against evil and even absorbs negativity.” Absorbs negativity.. coole Vorstellung!
und das ebenfalls interessante.. “The nazar was added to Unicode as 🧿 NAZAR AMULET in 2018.”

Cocktails & Gebete

Die doch recht erstaunlich tatsächlich existente Schnittmenge zwischen den Welten Barbetrieb und handgefalteter Inbrunst (Gebete) liegt heute auf g.e.n.a.u. einem Buch, das durch seinen schwarzen GoldSchnitt, seinen tiefweinroten matten Deckel und der kleinen Litze dazwischen zwar voll krass an ein Gesangs- oder GBt Buch erinnert, in Wirklichkeit aber

eins mit heilihgen hicks Cockzailrezepten ist. Wie komm ic hdarauf? Nun

Als “erfahrungsfreies Wissen”, wie ich neulich KI treffend bis ins Mark™ beschrieben sah, hat dieser neue Hype(?) bei exakt diesen beiden Themen Cocktails & Gebete wenig Chance auf Brauchbarkeit, finde ich. Sehr wenig. Denn was bringt mir hier das stochastisch berechnete wahrscheinlichste(!) GemMisch von anderswo hart erarbeiteten “funktionierenden” Ingredienzen außer

  • notwendige nachfolgende Tests sprich
  • zahllose leber- und budgetgefährdende Selbstversuche sprich
  • künstlich erzeugte Zeitverschwendung™? sprich
  • Zeitverschindung? sprich
  • Zeitverprellung? sprich
  • Lebernsvergällung?

Gruselig, sich allen zukunftsgläubigen Ernstes einzubilden, daß man Serverfarm-gestützt aus der otherwise “gelebten” (Trink)Erfahrung per KI neue, vERLÄSSLICHE Cocktailrezepte destillieren = herausrechnen könnte.

Ebenso wenig wie die neulich per impulsiv geDUCKDUCKten Suchen von “KI ins nützliche Gebet nehmen” erhaltenen Ergebnissen glaubt man auch nicht, daß sich da diverseste Leute draufstürzen und unter anderen erleichtert klingende Pfarrer und Kadetten zeitigen, die sich ab sofort keine frommen Formulierungen abringen zu müssen glauben.
Sorry, da bin ich NICHT dabei! ABER WOW

eine neue olympiche Disziplin dräut hier: Faking AI:

ich tu so wie die künftige Intelligenz (halt per Hand), sauge viel Wissen auf (echtes, kuratiertes, geprüftes, vintage-mäßiches), gebe es aber vorbildhaft random mäßig, dennoch wahr scheinlich wieder. DAFÜR sind Gebete und Cocktailrezepte ideal geeignet, kommt doch die Diskrepanz des grownnotmade genau hier am frappantesten zu Augen. Ein Beispiel? Ich schlage die BarBuchSeite C mit u.a. den Champagnerrezepten auf, lese quer und notiere blunt- und mindlessly dieses Quere:

Cherry Champager

1 Würfelzucker
2 cl Zitronensaft
4 cl Maracujasaft
Muskatnuß
Dash Triple Sec
2 cl Kokosnußcreme
Champagner
Im Crusher Würfelzucker mit Kokosnußcreme tränken, kräftig schütteln, vorsichtig mit Muskatnuß, Champagner auffüllen, Maracujasaft, Zitronensaft daraufgeben. Nicht umrühren.

Na denn ma skål! harhar und heute, am Dreikönigstag ist das das ideale Thema-Add-On zum Vor- und Nachhall der Holiday Season: Ende September erste, weiche, wirklich frische Hitzewellen-Lebkuchen Yummie!! und nun, am Ende im whoeey! Schnee:
Swinging Christmas Cocktails With A Big Smile!

Tief im dichten Fichtendickicht

steck ich fest doch hier
ist mein kleiner Klingelmatz
für Eure

(grausam, verächtlich) Hinterlassenschaft

(erstickt, geraunt bis zur Unverständlichkeit, düster) Danke

Eine bei mir seltene Heiserkeit mit einer Stimmabsenkung um gefühlt 2 Oktaven spornt mich immer an, mit frisch geschlüpfter, sonorer Baritonstimme herumzujonglieren. Man kommt einfach auf eine andere, in diesem Fall melodramatische Sprechweise, wenn man unvermutet & plötzlich ein solch wirkmächtiges Werkzeug zu Diensten hat.

Da ich seit nem halben Jahr verstärkt mit Zungenbrechern zu tun habe und immer noch nach meinem Deutschfavoriten suche, vermenge ich beide Anteige und habe Dieses Kurzgedicht, das eigentlich mit “picken dicke Finken tüchtig” weiter zu Ende geht, als Textvorlage genommen. Vorlage /Libretto zu einer neuen AB-Ansage, ein weiteres zählebiges Hobby neue olympp’sche Disziplin von mir: man spielt mit/testet doch mal!/trainiert seine AmateurStimme dabei, wenn man nen solchen Fall überhaupt als Gelegenheit erkennt.

Die ersten acht Silben haben exakt dieselbe “Melodie” = Betonung wie das klassische “Fest ge mau ert in der Er den“. Damit kann man mal starten und schauen, wohin sich der dramatische Impuls so bewegt. Und die acht Silbens stetig wiederholend dann kurzerhand intuitiv aufbohren bis zur Theatralik, zum Trip ins deutlich Darstellerische: alle möglichen Untertöne, Artikulationen und Betonungen und Pausen als Werkzeug der mitschwingenden emotionalen Kommunikation entdecken. (..) À propos Pausen: las ich doch über Cary Grant (1904-1986), daß er seine Film- und SchauspielPausen dazu nutzte, “sein Timing zu trainieren”. Und fand seine erste Filmrolle in einem “Pre-Code” Werk von 1932.
Pre-Code – was’ all gab!

Daran dachte ich und beeilte mich, insgesamt sechs Versionen davon aufzunehmen. Denn diese Stimme verschwindet wieder, schneller als man lieb ist 😉

Die Finken im Dickicht sind einer dieser speziell anrüchigen deutsch sprechenden Zungenbrecher à la “Whiskeymixer mixt den Whiskey” etc., bei dem zusätzlich zur “Gefahr” des Versprechens die Möglichkeit besteht, ins ungewollt erotische Sprechen abzurutschen.
Na ja: ins erotische Versprechen, im volkstümelnd schadenfreudigen Sinne von: ins Erotische Verhaspeln. Eine klassische Disziplin der Pubertät, die manche Probanten Jahrzehnte danach immer noch reizend genug finden, sie in ihrem Sprücherepertoire stets locker sitzend vorrätig zu halten.

“Unser Gehirn ist immer noch die größte erogene Zone.” liest man/frau zwar in “Österreichs bedeutendsten Qualitätsmedium” www.woman.at/sex/dirty-talk. Aber dessen Verkopplung mit ausgerechnet dem Sprachzentrum ist da so nne Sache..

Ich halts eher mit der Paarung Humor|Erotik. In dieser Kombi rücken die Peinlichkeitsfallen auf einigen Abstand und der Spaß für alle Beteiligten™ kommt zum Vorschein:
Is that a gun in your pocket, or are you just happy to see me? erkundigt sich Mae West (1899-1983) in dem Film Sextette (1978)

PostScriptum: Warum hab ich das Ergebnis nicht einfach zum Anhören online? Nun, ich mag a) Eure Fantasie nicht damit deglacieren. Außerdem b) ist “Stimme online” ein sehr spannendes, gar brisant politisches! Thema. Hört Euch mal nach den Voice Catchers um!

Die Giraffe kämmen und das Gepäck falten

Kämmen heißt auf französisch peigner, falten läuft unter plier. Daraus entstanden vor langer Zeit die beiden Redewendungen der heutigen Überschrift peigner la girafe und plier bagage. Ich finde, man kann am ehesten beim Gepäckfalten ne close Idee davon bekommen, was offiziell jenseits des südlichen Oberrheins damit gemeint sein könnte. Aber sich die andere, zoologische erste Hälfte vorzustellen, ist viel lustiger!

Dennoch lasse ich Euch heute, zum Start meiner neuen Blog-Kategorie Fred Ranzösisch mit mir! mal damit allein. Aus purer Gönnergunst des Spaßes, den man durchaus damit haben kann, am möglichen Sinn dieser beiden Ausdrücke herumzuphantasieren, vor allem an der Vorstellung Kamm + Giraffe. Krass dabei: kaum achtzig+ Kilometer südwestlich von meinem Mannheim entfernt weiß wohl ziemlich jede/r, was je damit gemeint ist.

Taschen falten. Dazu muß man sich in der Zeit zurückdenken und sich damit bepackte Pferde vorstellen, die damals ihren Beitrag leisteten, damit dieser Spruch zustande kommen konnte. Nein: existieren mußten, damit dieser Spruch überhaupt enstehen konnté!

Aufs neue Thema Französisch-Lernen (nein: altes. Seit der soebten siebten Klasse) kam ich gestern, als meine ehemalig langjährige Nachbarin erzählte, mit Französisch angefangen zu haben. Da kam mir diese 1001-Spruchsammlung zurück in my mind geflogen. Obwohl ich sie (eigentlich nur) ihr empfahl, wird sie nun ab sofort täglich zirka 5 Minuten auch mir, so der schnell gefaßte Plan, täglich eine dieser expressions nahebringen & meinen Wort- & Spruchschatz langsam, aber unaufhaltsam harhar aufbohren.

Die Idee kam leicht, wie im Flug, während des Telefonierens. Ich kann aber JETZT, keine vierundzwanzig Stunden danach schon darüber sagen, sie ist das Gegenteil von ça me fait une belle jambe!, sie ist eher ce n’est pas de la petite bière! Und das Fotografieren meiner eigentlich unkämmbaren G gerade hat auch immensenst Spaß gemacht!

Für Neugieriggewordene: googelt mal Georges Planelles s.m.i.l.e.y.

Mind Harrow #2

2. Version der Hirn Egge. Diesmal eine Sammlung von alten Namen auf den antiken GoogleMaps. Falls man die findet 😉

Achaiacula Bambyce Brixellum Caecubum Dulgumnii Ecetrae Ecdaumavae
Fragiza Gabreta Gortynna Heniochi Iculisma Inachus
Lacetani Laphystion Lupercal Meloboa Nicephorius Patala Rugia
Saetabis Samulocenae Scirtones Scissum Septizonium Sinotium
Taum Tharschisch Tuliphurdum Vedinum Vindonissa Zemarajim Zoster

Harrow = Egge | Mind= viel mehr als nur Σ aus: Gehirn, Verstand, Kopf, Sinn, Meinung, Psyche, Gedanken, Gedächtnis, Gemüt, Ansicht, Gedanke, Absicht, Denkweise, Phantasie, Wille, Neigung …

Habt Ihr rausgekriegt, worum es sich bei Harrow # 1 handelt?

Wenn die Dinge uns ungefragt sagen, was wir mit ihnen tun sollen

Neue, nie gehörte Begriffe zur Beschreibung der Gegenwart ziehen mich immer an. Heute die im SPIEGEL Podcast von Frau “dasnuf” Cammarata erwähnte Affordanz, im vorliegenden “Fall” die Affordanz eines, äh, bestückten Wäschegestells.

Die Dinge sagen uns, was wir mit ihnen tun sollen; sie haben nach dem Gestaltpsychologen Koffka einen Forderungscharakter, nach Lewin einen Aufforderungscharakter. So ist z.B. ein Sessel eine Affordanz für das Sitzen, die Schere für das Schneiden. liest man auf https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/affordanz/320

Und angesichts eines so bestückten Wäscheständers… und wenn man dann noch ordentlich mental geladen hat, ist es tatsächlich no kidding schwer bis unmöglich (sagen meine KollegInnen), sich mit dem “Wissen, aufgefordert zu sein”, zu entspannen. Also ohne vor dem Abhängen können noch schnell vorher abhängen zu müssen.

Tja Leude: DAS ist wohl die Gegenwart. Mein Gedanke:

Kauft Euch eine Tüte “Affordanz-Resilienz” oder – antike Rhetorik & noD – trainiert Euch, alle Fünfe gerade sein lassen können @ home. Da gibts bestimmt Coaching für

s.m.i.l.e.y. s.m.i.l.e.y.

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Musik gegen die Käl te heu te:

Maxwell: “Urban Hang Suite”, SONY, 1996
Prince: “Around the World in a Day”, Warner, Paisley, 1985
Talking Heads: “Speaking in Tongues”, SIRE, 1983 ich empfehle wie immer und unbezahlt und begeistert den Konzertfilm dazu.
XTC: “Transistor Blast: The Best of the BBC Sessions”, Cooking Vinyl, recorded1977–1989, compiled 1998