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Figurine #21 – Sheeponeye CC

Zwischengestalt mit Eselsohr und Schiefauge, hochgemauert und -gekachelt aus Packtier & Pudel: schieläugig und bewollt. Kompakt, stabil und.. verbaut. Tier en bas. Aber: echtes Tier? Oder Morph aus…?
Alles falsch vermutet: das ist Klemmbaustein-gewordenes Kompositum/Kontinuum, also:

Ding gewordene Sprache: s.h.e.e.p.o.n.e.y.e.


..könnte man sich auch “zusammengebaut” zu Shapoo I, Cheapo Eye, She Eboney, Sheer Pony Eye, S-Heap ‘oney, Sir Boney Aisle..vorstellen: käme wohl so ziemlich auf denselben 3D-Effekt des Zusammengewürfelt-und-doch-irgendwas-ähnlich-sein raus.

Figurine #20 – SkaterIne

Die weitausladenste Figurine des Sets. Exaltiert, schmalbrüstig, mehrdimensional, vielgesichtig und -ansichtig!
Von der Seite kurvige Treppe, von schräg Vogel, diese irgendwie schwankende Gestalt im drehenden Taumel.
Die Geste mit den irgendwie verlängerten “Flatterflügel” erinnert mich an/ brings to mind die Fotoserie Joni Mitchell skating on Lake Mendota. Tja: man kennt halt seine Plattensammlung auch visuell !

Figurine #19 – die Schnittstellen

  • Lautsprecher (, die vielleicht auch zuhören),
  • Drohnen (in Stratosphärenhöhe),
  • Saugroboter (mit Außenlautsprecher und 3D-Scanner der zu saugenden Umgebung ™ ),
  • HeimschwarmIntelligenzGeräte.

Dazu noch schwarz, undurchsichtig, aber cool (als Kaufköder) gestylt zugleich.
Kurz: das Interface – Mysterion der Gegenwart, denn hier ist der Übergang von Mensch zu Maschine, von belebt zu unbelebt, von Kohlenstoff zu Infostoff.

Figurine #18 – das Transent

Noch ein Tor, diesmal ein sehr dynamisches: es schreitet auf den Betrachter zu, muß also Symbol sein: für: zum Beispiel:

Ein Übergang, eine Gelegenheit, die/der sich von selber nähert: eine Chance, eine Möglichkeit des Lebens, des Schicksals, des Tods, oder kurz, narrativer & universaler: ein Transent.

PS.: das ist eine schnelle Eigenschöpfung aus dem Wissen um die Transzendenz. Die genau meine ich aber nicht, also muß was Sinnähnliches her.

Figurine #17 – der Navigator

Schnabel vs. Auge oder: Schnabel + 3 Augen, wie auch immer: erkennbar eindeutly on top die Positionslampenklassiker aus der Schiffs- und Luftfahrt (grün: steueroasenbord, rot: backblechbord). Könnten drehend beleuchtbar sein. Trotz seines figürlichen Aussehens mit diesen rotklobigen “Schuhen” – man will ja unbedingt was erkennen wollen! – kommt dennoch der Verdacht auf: Voll?Pfosten?Automat? Denn das Ding ist einfach zu rechteckig, die organischen SchnabelaugenStücke zu angebracht wirkend™ .
Durch den breiten braunen erdfarbenen Sockel der laienhaften Irritation Fragen: gehört der auch dazu? Oder ist der optional abnehmbar? Oder ist da der Maschinenraum drinne??

Oasen, Blech. = 2 Eselsbrücken.

Figurine #15 – The Nerd


Stylisch weiß im stylischen Hoody, stylisch “wicked” Hörner – nach hinten(!) plus tiefgebeugt/ konzentriert aufs Display vor sich am Bauch, auch stylisch weiß, kaum vom übrigen Körper zu unterscheiden. Dazu die typisch postpubertären (style)herrschaftsbeanspruchenden schwarzen Sneakers, zum imaginiert verstärkenden Zweck irgendwie breitfüßig nach außen gestellt.
Dazu Kulisse#15 als Zeichen Vorliebe, sich in darken Umgebungen aufzuhalten (psychisch: gloomy etc. gemeint).

Figurine #14 – der naive Protagonist

Groß, schlaksig, auffällig mit seinem Ringelpulli á la kalter Hund und beeindruckendem Kopf/Schmuck/Styling – exaltiert, jugendlich, zerzaust. Das wirkt frisch, bewunderns/liebenswert, aber auch mighty naiv. Die beiden nach rechts ausgelagerten, fast zu schwebend scheinenden Drei/Vierecke in weiß und blau suggerieren einen zweiten, noch latenten Zug der Persönlichkeit. Wie auch der Schädel mit Platzhalter im Hirn(?) und der leicht fahrlässig/schlampig aufgemauerte Korpus. Spannend! So viele “Angriffsstellen” für Charakterzüge & Stories!

Ein AntiSchlingNapf muß her!

Ob es an der crazy Adventszeit liegt, daß da plötzlich immer neue Warengruppen im Netz aufploppen oder ich einfach etwas Wichtiges übersehen habe – egal._
Vom untigen Doppelfoto bilderjoegoogle die rechte Bildhälfte – man kann ja bei Google Lens (“mehr über das erfahren, was Du gerade siehst”)- mittlerweile einstellen, welchen Teil(!) des hochgeladenen Bildes man im Internet sucht.. und finde in den Lösungen erst den betonggrauen “Bamboo Cat Slow Feeder”, dann weiter unten im Lösungsfeld den “Antischlingnapf”-

G.R.O.S.S.A.R.T.I.Ć.!

Ich empfehle nun als merkantile Folgekrankheit T-Shirts, auf denen steht:

Hilfe, Mein Hund schlingt!

Wer sie online zuerst entdeckt! Auf die Kätze, fertig…

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(Nicht ganz so) Slow Food Music Mix dazu:

  1. Egoexress :Here Comes The Night
  2. Ian Pooley :What´ s Your Number
  3. The Modernist :Victor ludorum
  4. d.man :ruba
  5. jimi tenor :wear my bikini
  6. beanfield :mohair
  7. to rococo rot :prado
  8. senor coconut :The Man Machine
  9. beanfield :abstractions
  10. fluid :crashed
  11. Amon Tobin :Bridge
  12. Kactus :Morris
  13. Anjali :Aquita
  14. Mama Oliver :East West ( et moi )
  15. Anjali :Astra

Alle bis auf die fünf rot gekennzeichneten mit zwei Klicks auf youtu.be traceable!!
kein Wunder guck aufs Alter:
Anjali: “Sheer Witchery”. Wiiija Records, 1999
Kactus: “Kactus”, Deck8, 1997