Category Archives: Aha-Effekthascherei

Abtönungspartikeln versüsseln meinen Alltag

Schön, wenn man im nächsten Freundeskreis eine Linguste hat! Nein, nicht Languste, ich meine eine FreundIn, die frisch eingestiegen ist in das Studium der Linguistik smiley. So kommts, daß zum letzten Geburtstag ein Buch der “Kegli” – Reihe hereingeflattert kommt, was akronymisch steht für: kurze Einführung in die germanistische Linguistik.

Ganz vorne in dem handlichen Büchelchen steht zum Anwärmen, wer diesmal zum Club dazugehört:

aber | auch | bloß | denn | doch | eben | etwa | halt | ja | mal | man | nicht | nur | schon | vielleicht | wohl | eh | eigentlich | einfach | erst | ruhig | überhaupt.

Voilá, der Club der Modalpartikeln. Partikeln mit nem wohl elitär zu nennenden n am n.D. (Ende). Wahrscheinlich, um damit diese vom sonst nur herumflottierenden, doodaal nervenden Weltraumgrätz fein zu unterscheiden ja, ja, so sind die Linguisten smiley:

Ein ko(s)mischer Zufall willes, daß mir diese (siehe unten) sandig-beige Liste punktgenau reinläuft bei der automatischen Bilder-Kuratierung des neusten Portfolios Soodlepoodle. Da hab ich einfach mal die 5 MPn, die die spannendsten Bildsuchergebnisse liefern, dafür ausgesucht:

Lustiger-unerwarteter Weise ergeben die gar nen etwas verlegenen Sinn ™ , wenn man “seit | gerade | eben” noch abschließend dazu(er)findet. Aber auch bloß eigentlich erst seit gerade eben..

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Maler färben, Musiker tönen:
Bigband17: “Speak Low”
Nino Rota: “Konzert für Streicher” | Archi di Santa Cecilia; Luigi Piovano
Savvas Ysatis: “Select”, Tresor, 2001

Post Skript um: die heutige Überschrift steht gern zum Verlesen bereit: Verschusseln, Verrüsseln, oder, wenn man die amerikanisierte, ü-freie dadurch etwas charmant aussprachegestörte URL oben im Blick hat gerne: Versusseln meinen Alltag hihi. Was habt Ihr zuerst gelesen??

Dafür hätte ich gern je einen Schrein!

Der Schrein ist – erstmal ohne die klassische Bedeutung nachzugucken – für mich ein Behältnis für etwas, das man für wertvoll r-achtet. Aber über Außerweltliches hinaus beyond Geld, Gold & Gebein gibts mir weitaus Spannenderes in den olympischen Disziplinen Faszination, Dankbarkeit, LEOS (liebe Erinnerung oder Souvenirs) oder gar/und sehr gerne auch: Inspiration.
Ein Inspirationsschrein? Nun, lest einfach weiter smiley.

Bestimmte Arten von Gegenständen also, die ich aus BerufsTönung als “Warengruppen” bezeichnen würde, wären aus obigen Gründen eigentlich Probanten für Schreinfüllungen, Schreinausstattungen, Schreinzwecke, Erschreinungen, Schreinexistenzen:

  • Dinofiguren,
  • Krimitaschenbücher,
  • Eierbechersammlungen
  • LEGO Bausätze never out of package

Hat auch was mit Ordnung und Übersicht zu tun – ich gebs unum wunden zu.

  • PS.: Grundbildung Wiki: a ha da her auch der Name ‚Schreiner‘ – für Tischler! Wikipedia! – Danke!!
  • PPS.: und weiter wow Wiki goes.. Literatur! schööön: « ..und dient in diesem Sinne dazu, auch die Bauformen des Ritus nichtchristlicher Religionen zu beschreiben.» wat een Schrein so alles kann!

Wir Ihr seht, gehts dabei um eine hochgeschätzte Menge der Gleichartigen. Gleichartig, aber nicht soo auffällig daß man charakterisierend zum Begriff “ausstellbar” greifen würde. So freaky Dinger wie diese beiden Neuzugänge unten also nicht: die gehören in eine WechselVitrine. Oder hierher smiley.


Wenn man aber davon schon so viele verschiedene über Jahrzehnte(!) angesammelt hat, muß irgendwann ein I Schrein her. Da hamwerden Salat. Diese beiden darüber salz- und pfeffer streunenden Herren (?) Calaveras von offensichtlich weit her sind mir völlig lokal in direkter persönlicher Lebensumgebung Süddeutschland auch noch geschenkt worden! Schädel ohne Fußabdruck! Noch cooler, was man dazu findet. Mit “dazu” meine ich zu den ersten Assoziationen, wenn man ihrer ansichtig wird. Bei mir ad hoc den día de muertos.

Kenn ich natürlich aus dem mainstreamiger-gehts-nicht Kinobetrieb file_under Mechiko: James Bonds “Spectre” Eröffnungsszene und Coco Disney. “Das Brauchtum zum Tag der Toten wurde 2003 von der UNESCO zum Meisterwerk des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit ernannt” erklärt das deutsche Wiki weiterhin..

Womit wir wieder beim Schreinoriginalthema angelangt wären, nur von einer anderen Seite der Welt. Was les ich: die Azteken hätten das als respektlos empfunden? Mm.

Die Liste ist mühelos fort zu setzen – denn es ist fast alles Schrein, was trägt:

  • maternales Selbstgestricktes,
  • Plüschtierminiaturen,
  • PET-ART-Bausätze
  • nie eingelöste Gutscheine und Fahrkarten sowie
  • Glücklich Zerbrochenes™ aus dem persönlichen Leben
  • plus last but not least
  • BETA-Versionen und künftige Bausätze innerbetrieblich vorgeschlagener Superbitäten (Verbesserungen) wie zum Beispiel diese besenstylische Konstruktion:Na, wer hat ne Idee, was das (außer der Schmunzmuskelgeschmeidigkeit) wohl verbessert?

3 PS: ein im Gegensatz dazu völlig gegenfüßlerisches Thema ist der Geschenke-Schrank. Der dient ja, to tal konträr, zum Herausgeben. Deshalb demnächst mehr zu diesem freundlichen “Möbelstück der Gegenseite”.

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Musik beim Tippen heute. Ebenso inspirierend:


Mayer Hawthorne: Maybe So Maybe No



Ben L’Oncle Soul – Live@Home – Part 1 – Crazy. Ab 2:32!



Carolina Eyck: spielt Mozarts “Königin der Nacht”
– Theremin (!) & Voice

Dingsbums Of The Galaxy

Nein, heute keine weiteren rethorischen Sticheleien zur unvermindert anhaltenden Superheldenseuche-im-Kino, es geht um ta-dah! Sprache. Sprache an sich und das von ihr abhängende(!) Weltverständnis file_under Philosophie, verpackt in / aus draus gemachten

Science Fiction Filmen

Mit weiterhin so spannend eingebauten schulfernen Sachen wie dem Hermeneutischen Zirkel, dem filmschnittigen Kuleschow-Effekt, der wahnsinnig faszinierenden Sapir-Whorf-Hypothese und nem Zitat von Ludwig, dem Wittge’stein “The limits of my language are the limits of my world“.
Also, Ladeez & Gentlemen… give a warm hand to “Arrival Explained”!

..und macht gerne die Untertitels Bild Schaltleiste youtube an!

Nachtrag vom Danachtag: falls Euch diese Art Kino/Englischkurs zusagt, hier gibts noch zwei handverlesene Filme zu Thema.

Que Que Que Que Quacamole!

Heute schnell & zwischendurch ein Eintrag, der durch den x-tra dafür gestalteten Titel das Attribut “kaltblüetig suchmaschinen-optimiert” verdient, erstmalig verdient, weil:
ich brauche für die aktuelle Galerie (siehe das Eck unten rechts: galerie f.a.q. etc.) noch ein paar “que”- Bilder. Bis heute (11.11.2023, 14 Uhr..) findet nämlich Google, die ich dafür ja angestellt habe seit 2016: NIX.*

All so hier wi go:


Ein Bauwerk.

Ein Silbenrätsel.

Eine Welche Tageszeit.

Eine Fantasy exotique (Tribute to Rober to.)

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Passend¿ all night falsch! geschriebene Quem quem – Musik:
O Pato (“the duck was dancing by the water, quack, quack, quack.“)
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A-ha-Nachtrag am zwei Danachtag: Interessanterweise und unbewußt, oder voller wortloser Vorahnung sind von den vier Bildunterschriften [=Captions] zwei (Silbenrätsel und Tageszeit) dabei, die ich noch nie auf dieser Seite getippt habe. Bei soo vielen Texten rather überraschend, finde ich. Dabei handelt es sich um wirklich StiNo Komposita, und nicht die sonst hier üblichen Wortverbiegungen ;-). Genau deshalb kann man diese Entdeckung gleich dazu nutzen, die beiden als die nächst besten Suchworte für Bilder in Suchmaschine(n) einzugeben. Und anhand der Ergebnisse zu Silbenrätsel und Tageszeit gleich mal zu sehen, über welche Kategorien die Googels so drüberhuschen – im Vergleich zum heutigen que! Alle drei müßten eigentlich dasselbe Ergebnisse kriegen, nämlich den Link auf diese 1kleine Seite. Ich bin gespannt!
* dann trudeln Ergebnisse ein: Aha – wir indizieren anscheinend grad die Kategorien am Blog. In order of appearance die ersten vier Tage danach: Bilgoo Joe, Einrichterpoodle. Aber Bilder dieses Posts: Nach wie vor Nullinger!

Na, dann infografizieren SIE dochmal Big Data!

Das Web ist voll von edelmütig unverdrossenen Versuchen, Abstraktes in ein Bildviereck zu fassen. Das fällt mir immer auf, wenn ich aus neugierigen Versehen™ auf “Bilder anzeigen” klicke beim eigentlich tsts content-Surfen von abstrakten Verbraucher(?)-Themen. Oder beim jäh Stolpern-mit-den-Augen-über mir neue Wortschöpfungen. Wie im nun fast zurückliegenden Oktober über so Dinger wie “Emotionskontrolle am Arbeitsplatz“. Oder “Aufmerksamkeitsmechanismen”. “Befangenheit in Large Language Modellen”- alle drei beschreiben entgegen ihrer maschinenfernen Anmutung™ tatsächlich top aktuelle Computerphänomene.

Da bin ich sehr froh, daß sich mein neustes, frisch assembldes 3D-Objekt nicht ganz zufällig(!) für genau diesen illustrierenden Zweck anbietet: offensichtlich technisch konstruiert und organisch fließend zugleich erscheinend, in diverse “Posen” überführbar, also dreh- und biegbar & in drum seinem Wesen außerordentlich rätselhaft: Mich erinnerte es sofort, aber erst nach(!) dem Fotografieren an den Bildschirm geholt™ an einen tiefen Blick in den Maschinenraum eines Typewriter der alten Schule, nur in einer mutierten Version: die Typenhebel laufen endlos wie Förderbänder (womit wir schon wieder in obiger Montagehalle wären). In der Version unten seh ich zwei vom Glaskörper befreite metallisch/mechanische Augen, die sich aus allernächster Nähe fixieren:Check, Alder!

Aber auch so Übergangsviecher wie diese crazy Lingua Vermi (unten links) oder ne oops’un’beabsichtige Anleihe an die unvermindert anhaltende Superheldenseuche (rechts daneben) in aller kinoplakativer Vintage Science-Fiction-Ästhetik 😉 “kann” dieses Objekt (ich schweige über das Was – ratet halt mal).

Dangesichts dieser unwillkürlichen Ästhetik-Anleihe taucht natürlich s.o.f.o.r.t. die zeitgemäßée Frage auf:

Wurde mein Hirn hierfür gekidnapped??

Bei so viel VorAhnungslosigkeit und heldenhaften Täuschung all-over-the-place fand ich noch, ebenfalls in diesem Oktober:

«The problem of evil is generally formulated in two forms: the logical problem of evil and the evidential problem of evil.» Yo! Voll evil, Mr. Knievel!!

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Mju sik tu-de (english):

The The: Mindbomb”, EPIC 1989
Karma: “Thrillseekers”, Spectrum Works, 1999 (mit nem eingebauten Sprachsample obigen Mr. Radkappen-Knievels!)
The John Scofield Band: “Überjam”, Verve 2002
The Pretenders: “Learning To Crawl”, SIRE 1982
ZAZ: “Paris”, WARNER, 2014

Laß doch mal ne Brücke rüberwachsen!

Trotz der Aussucht auf eine fantastische Spätsommerwoche nichtsdestotrotz hier drei spannende Arte-Doku-Links. Passen so|n|Zufall zu drei meiner Kategorien hier am Blog 😉 Jaaa, ich weiß: Sommer geht vor, aberMan kann ja abends-nachts draufklicken, so lange das After Sunburn Balsam einzihet:

Eigentlich hergeholt & rather beliebig, das Thema 3Clipse – da! plötzlich angesichts des -unabhängig davon entstandenen(!)- Eierbecher- und Sprechblasenporzellan-QuizFoto oben die Idee, diese 3 Themen mit eigenen schon vorhandenen! Fotos zu illustrieren.

Whooey! Neue olympische Disziplin!!

S.M.I.L.E.Y.!

Als Ädd On Triptychon+ noch die krassen Ergebnisse, wenn man nicht vom Klemmbausteinbau loskommt, also quasi nicht mehr den heimeligen Schacht hochkommt: LEGO MASTERS die erste. Prä! Corona.

Malen, Drehen, Dirigieren nicht vergessen!

Vor dem “offiziellen” Posting des Monats – ich can mich mal wieder nicht entscheiden, welches Dreiviertelfertiges ™ ich in Angriff nehme bis Freitag, den draistigsten – another drei Videos d.a.z.u., die nicht verschütt’ gehen sollten alsdawären

Malen

Vintage Dinosaur Art (??): https://www.youtube.com/watch?v=buWdVFHYLnI

Drehen

am (Zahn)rad, per Rindlauf. Al ready 200+ Jahre bevore Christus: https://www.youtube.com/watch?v=97801M8CNbI

Dirigieren

heute mal das von, äh, zwei Baggern: https://www.youtube.com/watch?v=du9_Kn2y2VA

Challenge: A. mach aus dem über-staubigen Schullehrfilm was Ultracooles: Motto-Steilpaß: Drollig zu Scrollig! B. Bau mir ein Haus aus den Knochen von terra cotti stego saurus! C. Such mir ein echtes Stück C-Marmor* in Deinem tiny Haushalt! Oder ersatzweise: am nächsten Sperrmüll!

Die weiterführende Namen dazu:
Yuri Ancarani, Chas R Knight, Maidi Wiebe, John Conrad Hansen,

die assistierende Musik heute:
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Zero 7: “Simple Things”, Ultimate Dilemma, 2001
Fehlfarben: “Monarchie und Alltag”, EMI, 1980 —aber nur in der Kopfradio-Version! (Die Originalversion ist mir heute im prallen Sommer zu stier, zu düster, zu teenage-angst-ridden). Mit den Melodien läßt sich aber was drehen in Richtung Nue Deutsche Welle – Carelesslischkeit! Whistle while you work!
Young Marble* Giants: “Colossal Youth”, Crepuscule, 1994

Ich will ein Hirn kaufen!!

..war tatsächlich der sehnende Ausruf des kleinen Mädchens im Spielzeugladen, nachdem es so was Modernes wie das “Squishy Brain” im Regal entdeckt und gleich mal ordentlich vorgeknetet hatte. Ich grinste in mich rein, notierte, und nun sitz ich mit frischem H (siehe unten) daheim und will das auch, denn ich “übe” Shoshin: den Zustand äußerst unvorbelasteter Betrachtungs- und Lernweise, und, wie der Name sicher auch bei Euch anklingen läßt: ziemlich sicher was Japanisches.

Diesen überaus zauberhaften Begriff frischentdeckte ich gleich bei zwei überaus hirnanregenden Leutegruppn im Netz: dem finnischen Künstler Roope Rainisto, der fand anhand von Bildern, die er die frisch veröffentlichte KI “machen ließ”, daß diese ebenfalls ein Anfängerhirn hat. Und, daß es dessen Erst”ergebnisse” festzuhalten gilt. “Nähte der künstlichen Kinderschuhe” nennt er das poetisch.

Während die die FAZ noch darüber rätselt, “wie der ihnen (den Bildern, Anm. d. Red.) zugrunde liegende Prompt lauten könnte, der Text, der bei der Erzeugung der Bilder eingegeben wird”, bestaune wiederum ich diese nie gesehenen Ergebnisse.

Zum Fotografieren, wie man es bis gestern kannte, hab ich an anderer Stelle dazugelernt, mein Wissen wurde von bloßen intuitiven Wissen zum Expliziten “gehoben” per Peter Lindbergh 1943-2015: Ein Foto zeigt nicht: eine Person, ihr Aussehen, Physignometrie oder Stimmung oder.., sondern ein Foto ist das “emotionale Ergebnis” des Zusammentreffens zweier Menschen: des Models und des Fotografen.

Zum zweiten Mal treffe ich das Shoshin in der Welt der psychologisch-geschulten Arbeitsweltbetrachtung. Hier geht es drum, das Offensichtliche (die tägliche Arbeitsroutine) wie ein Neuling sehen zu üben(!), um von der Betriebsblindheit zu erwachen.

Bei mir eingefleischt, um Anfänger in allem Staunen zu bleiben, hat sich das Ansammeln und Kombinieren verschiedener Gegenstände um meinen Lebensspot herum bewährt. Am besten crazy Gegenstände, die gerne genommen & noch besser: eine Geschichte haben/oder erzählen können. Da kommt das

Hirn. Ich will eins. Kaufen!! Beyin almak istiyorum! gerade recht:

Zufällig 😉 mit im Bild: mein Glückspilz-Fahrradlenker-Debris, Gackhühnerversionen meiner Ovo Pokalo Kollekzion and a drop of deep blue

Dann fallen auch weird combinazione direkt vor der Nase auf:

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Musik (im Bild) dazu heute:

30 Jahre zurück zu den Anfängen des…techno
Ricardo Villa Lobos: “Love Family Trax”, Goodlife Records, 2002
HEIMfidelity Vol.1 / Mixed by Pierre (CD 1998)

Introducing Nopia
3,4 Millionen views in 13 Tagen!!

Die Einkreisung der Nachmittags Ellipse

Ne Ellipse iss ja – siehe letztes Posting –  n rhetorisch’ Fijuur. Da gehts um Weglassen. Heute aber gehts um Herkriegen, das Handgreifliche erlangen, la figure: https://de.wikipedia.org/wiki/Ellipse.

Anlaß dafür bereitet mal wieder mein Wohnungstetris, das ja auch immer in Richtung Schöner Wohnen geneigt fährt. Zur Zeit erstaunt mich regelmäßig das Immer-Schon-Vorhandensein genau derjenigen Bausteinchen, die nach knapp drei Jahren der Hin- und Her-“Bevorratung” am aktuellen Interessensmittelpunkt  plötzlich reinpassen und einen ungläubigen-vs.-Heureka-Augenblick auszulösen imstande darüber sind, daß man fürs Erkennen/Einfügen dieses Puzzleteils soo lange gebraucht hat – man hatte das doch  ALLES ständig vor Augen! So auch diesmal. Aber vielleicht verwechsle ich einfach nur krass Ursache und Wirkung, Huhn und Ei? Egal, um einen (vorläufig) festen Platz für meinen Chrom/Glas/4Horn-Stelltisch (da muss echt maln Name ‘für her) zu finden, fiel mir auf, daß mein Telefon genau dieses Gestell gebrauchen könnte und so der bis dato drei Jahre blockierte Sitzdrehhocker nun wieder frei käme: Da aber die Glasscheibe, die da eigentlich oben drauf gehört, viel zu groß für den heutigen Zweck und außerdems als FotoDrehScheibe sowieso fest verbaut ist,  geriet die Blickrichtung der darauffolgenden Rundschau auf ein..

[Bild vom gefundenen Holz]

..Stück Buchenplatte, dessen Form schon nah dran war am Verlang(t)en, und das ganz offensichtlich einem Spülbecken derselben Form weichen mußte. Dieser Tathergang ist ganz klar an dem handgebohrten Loch randständig da im linken Bild herzufolgern: nach dem Bohren desselben in die Arbeitsplatte kann darin die Stichsäge ansetzen.. Hab ich trotz Regenspuren für zu schade gefunden einfach stehenzulassen. Vor 2 Jahren schon. An einer “meiner” Strassenecken, gefühlt drei Tage vor Abfuhrtermin. Und jetzt (!) ist der ersehnte H-Moment gekommen:

Das will ich zu ner chiquen Ablage-goes-Ellipse sägen, feilen und veredeln!

Nun zur GedächtnisEllipse: wie man sowas mit einfachsten Mitteln malend konstruieren kann, ist zum Glück noch in meinem Faszinations-affinen Hirn vorhanden, denn Faszination setzt sich am leichtesten fest:

Man braucht zwei fixe Stifte im Tisch, um die man mit einem Lassoring herumfährt, gespannt durch den Malstift, der dabei die Ellipse malt:

Um die fürs Werkstück in Größe und Eleganz (Länge-Breite-Verhältnis) passende Ellipse zu ermitteln, improvisiere ich eine flexible Malmaschine, sprich eine (gefundene! doppel-smiley!) Lochplatte, mit deren Hilfe man Stift-Abstände, LassoSchlingenWeiten und somit Erstellungen diversester Ellipsenformen und -größen testen kann. Hier meine erste Versuchsanordnung kurz vorm Start:

Und was kriegt man damit hingellipst? Nun: erstaunlich Exaktes, Klares und gleichzeitig (durch die drunterliegenden Schlaglöcher) manuell Strahlendes:

Zur besseren Erkennbarkeit hab ich oben die Soodlepoodle-Typo direkt in die beiden Stifte “eingehängt”, eben da, wo auch das “Lasso” herumläuft bei der Erkreisung der Ellipse.

Wie Ihr auch sehen könnt, hat es immer beim Zeichnen ein wenig Strecke “gedauert”, bis die Schnur auf optimale Spannung war, die dann aber gewährleistet hat, daß sich die Schlinge während der Umkreisung nicht noch weiter ausdehnt und so zu einer offenen Spiralellipsenform führt. Aber mit etwas Übung… die gelbe E isses!

Nun hab ich mit diesem – doch, doch – amüsanten Experiment vier Zahlen gewonnen, die mathematisch zusammenhängen und mit deren Hilfe ich nun die Maschine so einstellen kann, daß die entstehende/angestrebte Ellipse genau die 49cm Länge hat, die das Holzstück hergibt. Ich sag nur das gefürchtete Wort “Dreisatzrechnung“.

[Fotos folgen! Nach dem nächsten Schreinereinsatz!]

Aber nicht nur Knipsen und Tippsen, genausowennichtmehr spannend am Schreiben und Fotos auswählen ist die Herausforderung, die Sachlage in möglichst wenigen “treffenden” Fotos und aufs Kürzeste gekappten Sätzen darzustellen – insofern man zu nem Foto “treffend” sagen kann wie zu ner Sprachnachricht. TT Tutorial Training. Herzilein!

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D.I.Y.- Musik heute, passend zum Thema “Basteln”:

Making electronic dance music in 1990 with budget home computer

 

Navigare con i pol a roidi

Heute gestalten wir ganz modern rückwärts gedacht: Klick! 1, 2, 3,  tiny Motorengeräusch…

Die Zukunft ist ungewiß denn Ladies & Gentlemen, we are floating in space. Aber was Neues, von alten Freunden überreicht, ist top. Also mach ich das mal Instagram und Polaroid nach und nutze diesen legendären Rechteckrahmen.. Wirkt doch genau so, oder: wie von alten Freunden überreicht. Tja. Absicht. Unzs: Vorsatz.

Markendingusage. Wie komm ich da rauf heute? Nun: der stets schwärende www-Dekorations- & Mitteilungswille meiner Werkstattverhältnisse, Herr Dokter! Die sollen doch fotogen r kommen. Und conversation starter sein. Und während ich mir also sonnmittäglich die gewaltige Originalpastösität der Arbeiten heimischer Künstler, sprich des Mannheimers Dietmar Brixy angucke  – so aus der echten Nähe, ruled @ home bei mir dieses zu unrecht als aseptisch verschrieene Hier-kommt-die-Mouse-Gestaltungsprinzip, denn: Werksmittelpunkt dieser Tage ist die rein rechnerische Überführung einer einst bildschirmgroßen Idee in ein leinwand”füllendes” 300 dpi-JPG. Dreihundert D.P.I.J.P.G. Na das Ihr oben im weißen Rahmen seht. In Kühlschranktürdimension. Aber jetzt erst mal zu fett Öl auf Leinwand:

Bildentstehung – Kunstwerk von Künstler Brixy JOURNEY, 2022, Öl auf Nessel, 160 x 420 cm, zweiteilig

Mein Bild soll auch auf Leinwand, aber halt auf mechanisch-technisch-vektorielle Weise. Freistellen per Pfadklicken wißt Ihr. Und auf ne Leinwand, deren textile Bestandteile wow aus dem Meer rückgefischtes Plastik sind. Ne Idee eines alten Bekannten. Ja ja, könnte man auch in Öl versuchen, doch ich habe eine biografisch bedingte Abneigung gegen permanenten Lösungsmittelgeruch. Plus kein Atelier, darin dieser vielleicht noch zu ertragen wäre..

Unten die nun als Polaroids gerahmten Seekarten meiner digitalen Klickerei plus grad “befahrenen” Ausschnitt. Das als Überschrift wäre dann doch sperrig. Sehr!! Speer!! Rig!!

Grund zur Annahme (in mein’m Blog): es wirkt in seinen Vergrößerungen..

  1. erstmal interessanter (leider, die Großversion ist aber abzuwarten)
  2. räumlich, nah, als wäre noch mehr zu entdecken. na Super: ich entdecke: Fehler..
  3. kartographisch, navigatorisch, seemännisch, le Lageplan der finnischen Seenplatte?
  4. botanisch, mir fällt dazu sofort Señor Philodendronblatt ein. Hihi: = “Baumfreund”.

Und à propos modernes digitales Konsumleben vs. antike Rhetorik:

Dem krasse Wer Bein Du str. IE kann (auch sprachlich natürlich) ja alles gebrauchen. Wurde das Teilen (“to share”) schon in den Anfangstagen der social mediae zum fest eingebürgerten (Urheberrechtsbruch-Verschleierungs-) Begriff, ja, zur perfekt rhetorischen Kurzdefinition in biblischen(!) Gewand per se gar, taucht nun im ta-dah! Tagesthema!  Sofortbild Kamera Sektor nun das “Nicht immer nur (Fotos) Nehmen – auch: Geben” auf. Geht supii auf Englisch, die recycelte Apostelgeschichte, leider nicht so slick auf deutsch.

Dieser ganze Krams läuft bei Quintillan (35 – 96 n. Chr.) und mir unter  ,erlaubte‘ Sprachfehler zum höheren Zweck des Ausdrucks.. “Höhere” Zwecke des Umsatzes, würde ich in all diesen modernen Fällen sagen – kein Blatt vor*n Mund!

Ebenso: Das ubiquitäre “Recycelt” hört sich immer gut an, also findet sich dieser Begriff auf immer mehr/fast allen Verbrauchs(!)gütern.. Aber nur, ich bitte, wenn das keine Ideen sind, die alten realen (Ideen)schrott zurücklassen. Oder Skandal gar: etwas “recycelt” nennen, das es im Original nie in dieser Energieverschwenderfülle, mit diesem mega Fußabdruck gegeben hat.

Und nun for something completely similar: außerschulische Rhetorik, selbst zusammengecopiedandpastet: Das kleine Lateinerlei hilft hier nicht weiter, ich sag nur greacum s’il vous plaît und die Kommas möchten, könnten und rutschten hin und her, um Deklamationshilfen zu sein:

Poème in P, la Roid

Naaa, von irgendwelchen außer dem Durchgestrichenen schon mal gehört? Antwort: Na: von allen, halt in Beispielen 😉 Eigen-Challenge: ein damit beispielhaft gestaltetes zweites, up-gecyceltes Gedicht. Chaka!

PS.:  Diese ganze Polaroidgeschichte ist auch interessant unter dem Blickwinkel der Erfolgsfalle. Success trap. Ohne deutsche Wikischwester. Wieder mal.

PPS.: Lest dazu als add on mal die Geschichte eines gewissen  Leonardo „Mantis” Servadio – dessen Initialen machen grad ein Comeback desselben Kalibers erkennbar.

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Musik zum antipastösi Klickgeräusch heute:

Moloko: “Do You Like My Tight Sweater?”,  ECHO, 1995 – immer noch blogstar-y   blogstar-y blogstar-y  blogstar-y

Motorcitysoul: “Back Up”, INFRACOM, 2007

various artists: “Ayia Napa – The Album mixed by Shanks & Bigfoot”, Ministry Of Sound, 2000
Ryuichi Sakamoto: “Heartbeat”, VIRGIN, 1991

Johnny M – Deep Addicted | Deep House Mix

Bridge: “The Sea”