Zeit sparen durch viele Bilder gucken II

Lockdown well spent ist eins der (grad ausgesetzten)  Mantras, die mich aufs Spannende, Anregende, Positive konzentriert halten. Während man die stets frühjahrsputzreife  Wohnung aufräumt, beliebt es in den Pausen, Mode zu gucken. Oder: Kunst, unbekannte. Oder: grandios gestaltete Natur. Dabei von den Altvorderen lernen (..wer sind denn eigentlich dann diese Neuhinteren?) und sich simultan amüsieren. Dazu gehört bestens der vorgestern entdeckte Roberto Burle Marx, brasilianischer Landschaftsarchitekt (1909-1994). Er “ imaginierte eine moderne brasilianische Zukunft, indem er eine Brücke zwischen der Kunstgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und den Strategien des künstlerischen Schaffens auf lokaler und globaler Ebene schlug. ” (Oder) “einen Kurs (entwarf) , der (..) die Bedeutung der einheimischen Flora und Fauna betonte, die in der brasilianischen kulturellen Identität verschlüsselt war.
erfährt man automatisch übersetzt auf coleccioncisneros.org– und kann sich hier sein “Laboratorium” im Film angucken.

Dann folgen Sie mir bitte weiter zu Teneriffa, wie es der Herr “Vermesser der Welt” sah. Und/oder guckema dazu digitalisierte Topografie T.… Dann flugs zu vielleicht..

Kunst? Immer! Gerne!

Die ebenfalls frisch erklickte galerie le minotaure à Paris bildet uns erstmal optisch weiter – persönliches Bildgedächtnis Uknow, ebenso Edelversteigerer Christies.com mit “10-lesser-known-Modern-art-movements-you-need-to-know“.  Und nun bildergoogelt mal die vier Worte “Ruben Brandt Collector stills” Wow, da find ich gar das electronic press kit zum Filmverleih auf nfiworldsales.com 😉 Dann Abschnitt 3 heute:

Mode bedeutet Jugend, Frische, Lebendigkeit

Da wäre Gösta “Gus” Peterson (1923-2017). Warum entdecke ich den erst heute, nach über vierzig Jahren Beschäftigung mit Fotografie? Ein Hinweis vielleicht die Tatsache, daß Güs keiner der (Vogue )Fotografen ist, die  im deutschsprachigen Wiki (oder wichtiger: Journaille) vorkommen. Also einem hierzulande nicht auf die Nase gebunden wurde. Nichtsdestotrotz super interessant, diese seine  “Menschenkette”: “Apart from his fashion work he also photographed Salvador Dalí and Duke Ellington.”  Bei ihm in die Lehre ging (der ebenfalls noch ohne deutsche Wikiseite seiende) Arthur Elgort *1940, dessen Sohn man wiederum sehr wohl kennt als übercoolen, traumatisierten Fluchtwagenfahrer mit Musik im Ohr. Und aus einem Video, in dem man die rollenden, gelenkigen, erstaunlich analogen Kameraärme des “camera rig veteran, Tony Hill” beobachten und.   entdecken kann.

Und als Sahnehäufchen bekucken wir ein klassisches Model des 20. Jahrhunderts, Mdme. Nena von Schlebrüggewas ne Biografie! – Bilder wie Reise zurück in der Zeit..

Zum Schluß – wer nochn kleinen Knockout mag – noch für alle James Bond Hasser und -Amants Werbung. Werbung makes the World go round. Mit und um 007. Und, noch besser/schlimmer: lustige Werbung, die sich über das Franchise lustig macht.

Uff! Und: Und?

Warum die II im Titel? Nun, die I wird nächstes Jahr schon zehn, behält aber 100% ihre Gültigkeit. Period.

OK, noch drei obskure Bilder von mir vs. Soodlepoodle-Bleiwüste. Plus eins, das aus der engeren Postkartenauswahl rausgeflogen ist. Vor 8 Jahren schon & immer noch draußen:

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Fluffige Musik dazu heute:

Ethereal 77: “Landscapes” , Basedaddy, 1999

Wendy & Lisa: “Fruit At The Bottom”, Virgin, 1989

Michael Kiwanuka: “Kiwanuka”, 2019

Nachtrag am Danachtag: zu den opulenten Bildern der Werke des Herrn Marx hören wir das

Tamba Trio: “We And The Sea“, VERVE, 1967 und ihr perfekt tapeziertes Influência do Jazz