Dieses Ende ist… der Anfang

Was sich im neusten Menue dieser Webseite als Galerie-Suchwort-String so pathetisch anhören mag, ist das etwas verschmitzt gedachte ™ Motto am Ende meines ersten – Yippieh! -kleinen TestClips, denn. ich. habe. nun. eine… Schnittsoftware!

Ein wunderbar neues, irgendwie lange unterbewußt herbeigesehntes Werkzeug, das nach schon zwei Nachmittagen voller Herumgeklicke die Gewißheit brachte: ein neues bewegtbildpowergetriebenes™ Leben hat begonnen:

moviepoodle-firstever-stripOben 6 FilmStills. Den Film kann ich aus urheberrechtlichen Gründen hier nicht zeigen (=veröffentlichen) – die TestMusik ist nämlich (noch) nicht von mir! Aber Ihr seht schon: Titel einblenden und Doppelbelichtungen gehen schon! Und ein frisch selbsterfundenes “brasilianisches” Rhythmusinstrument “macht” den fotografischen Hintergrund ;-)

Plötzlich rücken die weit(reichend)en Möglichkeiten der Filmerei – vergleicht allein mal  a) Fotos mit/gegen diesen b) wunderbaren Film über den “Roden Crater” des Lichtkünstlers James Turrell miteinander!- in greifbare Nähe: Schnitt, Ton, die plötzlich Dramaturgie ermöglichen, Geschwindigkeit, Rhythmus, sprich:

Fotografie, Sound + die vierte Dimension!

Damit kann ich nun nicht nur Raum und Zeit miteinander verknüpfen, sondern mich fantasiemäßig austoben und gar irgendwann vielleicht Geschichten erzählen. Das dauert noch etwas, denn a) ich bin am ersten Einarbeiten mithilfe von (auch noch) englischsprachigen Tutorials. Und das b) bei einem so umfangreichen =mächtigen Tool.

Denn sobald man mal bescheiden angefangen hat, einzelne Sequenzen aus dem Vorhandenen Aufgenommen zu schneiden und aneinender zu reihen, ploppen ruckzuck Fragen über Fragen auf: von “Wie trenne ich die Ton- von der Bildspur?” über”Wie exakt auf die Musik kann ich die Schnitte platzieren?” zu “Wie ändere ich Farbe, Laufrichtung und Abstand von Fließtext?” und “Wie krieg ich diese bestimmte Sequenz dazu, halb&halb mit der drunterliegenden zu überblenden?” und so weiter und so weiter.

Also ran an den try&error & learning-by-doing-Sommer. Durch Requisitenerfindung @ home bin ich ja reichlich mit Motiven versorgt. Dollerweise “machen” die Dinge, die ich eigentlich entsorgen wollte, die mitunter spannendsten Ergebnissen. Unten ein erstes Beispiel. Wie Ihr sehen könnt, hab ich unten rechts im Bild diesen Moviepoodlebutton schon einblenden gelernt. Und die selbstgemachte Tonspur anpappen.

Das bedeutet: stellt diese Dinger auf Endlos (meinetwegen auch auf lautlos), so werden sie zum Bildschirmschoner und zur Entspannungsvideogeste!

moviepoodle_1050440scsh_01Das Rauschen, das sich da wie undeutlicher Verkehrslärm, Baulärm, Fluglärm ausmacht, soll eigentlich handgebürstetes Meer sein. Mit zwei Schuhbürsten auf großem Karten gemacht…Tja, so weit kommt man mit sorglos-dreist hingeworfenen Hörspielbastelanleitungen für Kinder im Netz (die Quelle erspar’ ich Euch). Dafür lest lieber von Señor Llosas’ “Tante Julia und der Kunstschreiber” die Stelle, an der der Protagonist Mario Zeuge seines ersten Hörspielrecordings mit einem Unikum von Geräuschemacher wird. Grandios erzählt! Seite 144!

Hier mein zweites “Entspannungsschleifchen” – shot and edited ne knappe Woche später am 20. Juni – die Musik hab ich vor gefühlt zwanzig Jahren mal programmiert. Damals noch per Atari + Notator.. Schön, daß sowas nicht schlecht wird ;-)

moviepoodle_P1050526_scsh_01The next step in Richtung “bis ich melden kann: Gravity is just a habit ;-)

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Musik zum Abspann (Bild oben): Mantovani: “A Media Luz” . Coolster japanischer youtube-Kommentar dazu: «It is played during the younger Mantovani. The cascading strings are filled with youth.»

beim Schreiben heute:

Anderson .Paak ’Til It’s Over’

OK GO: “I Won’t Let You Down”