Das Arbeiten am Hintergrund(wissen)

..und natürlich gleichzeitig im Hintergrund, dem quasi unsichtbaren. Das ist grad meine busy Beschäftigung beim Kennenlernen meiner Filmkamera.

Das heißt, ich mache kleine Testclips* von allem, das zur cinematographischen Inspiration taugt. Ganz im Sinne von “We don’t care what the shot looks like YET” – es kommt nur drauf an, die Möglichkeiten des Bewegtbildmachens @ home kennenzulernen.

Also zerre ich alles Mögliche aus dem Dunkel ins pralle Licht und vors Makro-Objektiv, sehr überrascht, was zum Beispiel simple SchlauchPlastikfolien im Sonnenlicht can do:

moviepoodle_1040147Also, das, das ist doch…Gold, auf gentle gebrochenen Oberflächen aufgebracht! Falls Euch das nicht so geht – werft mal nen Blick ins Kino. Zum Beispiel..

Das hier mag aufs erste Anschauen etwas unspektakulär bescheiden wirken, taugt mir aber 1A zum Ausloten der optischen Magie, die man mit Licht und (halb)durchsichtigen Gegenständen erreichen kann:moviepoodle_1030923

.. und die sich auch noch bewegen! Darauf bin ich am meisten gespannt: zeitgebundenes Medium Film. Das menschliche Auge, das diese aufeinanderfolgenden Eindrücke zu etwas “zusammendenkt”, das mit bewegungslosen Fotos oder beim Stehen vor Gemälden nicht denkbar/möglich ist. Und natürlich bin ich neugierig auf die Ergebnisse, zu denen man nen falsch eingestellten Autofokus “verführen” kann ;-) :

moviepoodle_1040182Oder die VerTopographisierung der verlassenen Vakuumverpackung-an-sich:moviepoodle_1040217Zusammen mit Mode-im-Film-Schauen = Erwachsenenbildung @ home. Frisch dazu entdeckt zum “Gegenlesen” aus der großen weiten Welt:

Plus: Gedankenexperiment mit FilmKlassikern:  «Wenn Sie den weißen Hai rückwärts laufen lassen, dann spuckt der die ganze Zeit Leute aus, die am Ende dann eine Strandbar eröffnen.»
(Moderatorin Ruth Fühner im HR2 Pfingstprogramm)

* von wegen “TestClips”: noch ohne jegliches Schnittprogramm, mit dem ich umgehen kann, sind das eher Kamera-an…one, two, three, four..Kamera-aus-Clips..

Nachtrag am Tag danach: “The White City”- die VideoAntwort ;-) auf Max Ernsts “La Ville entière” (1934). Hören Sie dazu: Thomas Dolby.moviepoodle_1040168__________________________________________________________________________

(Fashion Clip) Musik beim Schreiben heute:

MRI: “All That Glitters”, forcetracks, 2002

Original Motion Picture Score: “American Beauty”, Dreamworks, 1999

Fever Ray: “FeverRay”, V2 Records, 2009

Etienne de Crecy: “Tempovision”, Disques Solides, 2000