Blech Me Up! Four Fourty-Four

NATÜRLICH hab ich da ne Vorauswahl getroffen zum

ta-dah! 444sten

pinxographischen Blatt, dessen digitale “Ergebnisse” Ihr hier und heute sehen könnt! Komfortabel eingerichtete Vorauswahl muß ich sagen, denn fünf quasi abgeschlossene Blätter meiner shortlist liegen kaum noch unfertig verteilt vor mir. Die gibts fast immer, graduell vielversprechend. Und wenn nicht, mal’ ich drüber, bis.

Solche personal Jubiläen sollen ja schmuck, beglückend und spannend sein. Aber, das hab ich beim Jurorsein gecheckt: sowas liegt mir nicht. Langweilić!

Viel spannender fand ich es, den (gestrigen) Morgen dazu zu wenden, ein Neues aus dem Nichts zu malen:ysp-scanp-170301-444d-r4v2n Denn ich hab bemerkt, daß sich bei mir, äh, analytisches Gedankengut regt. Damit meine ich, daß sich so langsam  ein ungeplantes Bewußtsein für die gestalterischen Möglichkeiten der PinXoGraphie in mir regt. Hört sich merkwürdig an, ich weiß, und, schlimmer: wollte ich eigentlich vermeiden, dessen Einsetzen so lange wie möglich hinausziehen: einfach immer weiter das Unbewußte treibende Kraft beim Machen sein lassen.

Doch nach all diesem Bemalen und digitalen Fertigstellen schleicht sich ein neuer Blickwinkel ein: der der Erfahrung….

Das bemerke ich heute, wenn ich meine Bilder angucke, dazu das Geschriebene im Hinterkopf: ich sehe mich jäh als “absichtlich Gestaltender”™ (Pech!) und mir fällt dazu die ursprüngliche Idee wieder ein – in aller Deutlichkeit: obwohl ich sie natürlich nie richtig verlassen habe, gibt es da diese initiale Laborsituation, ursprüngliche Aufgabenstellung dieser Art halbabstrakter bildgestalterischer Experimentation:

die Pareidolie. Das Potential, den Aufruf, sich als Betrachter zu erkennen. In unentschiedenen Formen und suggestiven Farbkonstellationen.

ysp-scanp-170301-445e-rec18Heute, zum schnapszahligen Viererjubiläum, hab ich Euch eine richtige kleine Galerie zusammengestellt, aus den 2 Blättern davor und 3 danach (wie gesagt: gestern waren die alle ja fast schon soweit). Keine sekundenbrüchige Momentaufnahme also, sondern ein kleines Stück des Weges. Und, das kommt auch selten vor hier am Blog: fünf Farb- und DrehVersionen desselben(!) Ausschnittes, zwischen denen ich mich nicht entscheiden mag. Also: lassen! Und Ihr könnt mal sehen, was da nach dem Malen noch so geht alles.

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Und, ach ja: ein “altes” vom Mai 2016 hat sich, durch meine laufende Revision bedingt, noch dazugeschlichen…

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So. Aufgeblecht. Yeah!

Und à propos Wiedersehen/REvision: bei soo vielen Bildern auf einmal kann man ja mal non chalante in pinxographische “Warengruppen” einteilen: Graphic Novel Stuff (6), Weltraumbilder (2 – Doppelnennungen!), UnBeUnruhigendes für.. Arztpraxen (1), BlumenÄhnliche? (1), Fälle für den arbeitspsychologischen Beratungsdienst (5), das Vorstandsvorsitzendenfoyer (5), der Rest – reine Kunst (1) ;-)

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Musik beim Schreiben heute:

Joe Jackson: “Night And Day”, A&M Records, 1982

Fever Ray: “Fever Ray”, V2 Records, 2009

Trentemöller: “The Last Resort”, Poker Flat, 2006

Veronika Harcsa & Balint Gyemant: “Tell Her”, TRAUMTON, 2016