Was tun, wenn nur eine Hälfte geglückt ist?

ntr-scanp-160616-359i-rv2rhEine universelle Erscheinung: man ist nur teilweise glücklich mit dem frisch Getanen. So wie ich gerade: rechte BildSeite: wow. Linke Seite: naja.

Aber ich hab neulich über Picasso gelesen, daß der nie was verbessert hat, immer sofort das nächste Bild angefangen. Nun – damit kann ich leben. Ich schau wie zur (protestantischen) Bestätigung dieser Methode ;-) auf die sehr vernachlässigbaren Kosten in Euro pro Blatt, lasse gut sein und schlichtly “vermerke” den gefundenen Effekt. Einfach, indem ich diese bessere Hälfte hier poste und dadurch den Knoten ins malerische Taschentuch mache.

Und, ein paar Versionen des gleichen Blattes und fast selben Ausschnittes weiter ein anderes Stück geteilte Freude:ntr-scanp-160616-359i-rvr2

Eine solche “Versammlung” von Elementen hatte ich noch nicht: Spritzer-, Feder- und Girlandenähnliches direkt nebeneinander. Und auch noch in harmonischen Farben. Boah Ey. Graffityanspielende -2D-Wandkratzer, “davor” einen wuchtigen Körper an der Angelleine! Und ein Stück weiter auf gar wiederum demselben Blatt # 359 diese mysteriöse Stelle:

ein geheimnisvoller Waldeinblick, in dem die Bäume statt in Wurzelwerk  in Funken münden, sich auflösen in ahnungsvollem Licht zwischen Erdenrost und Türkisdämmerung; mit einem Yves-Klein-blauen Alien, das sich ins Bild zu saltoen anschickt (meine, äh, schnelle Deutung)ntr-scanp-160616-359g-r4v2

Das macht dann…drei mal 50 % Freude.

Was könnte man da mehr wollen?!

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Musik beim Freuen heute:
The Quiet Boys: “Can’t Hold the Vibe“,  Acid Jazz, 1992