Archiv für den Monat: Juli 2017

Visit my Visit- n Karten Tutto Riale!

«Besuch’ meinen Besuch…» -  das ist so ähnlich wie diese absurde Dialogschleife

  1. Wohin gehst Du?
  2. Ins Kino!
  3. Was läuft da?
  4. Quo Vadis
  5. Was heißt das?
  6. Wohin gehst Du?
  7. Ins Kino….

Babylonische Sprachvermische? Mathematisches Formelsprech? In der Überschrift?? Si! Ich bin so frei! Aber auch & eher: Polyglott-o-philie @ work! Und à propos und zurück zur Arbeit – wir sind hier ja heute tutorially unterwegs:

der Trick am heutigen Bausatz ist die Ebenenoption “Aufhellen” des Photoshops. Die nämlich läßt die Schrift, so es weiße Schrift auf schwarzem Grund ist, durch drüber Gelegtes durchdringen. Damit hat man den perfekten Schnellmontagebausatz für fix|neue VisitenKarten im ViererNutzen.

Der Start: das Spielfeld. Es soll vier Karten verschiedenen Motivs ergeben, also basteln/layOuten wir uns erstmal ein Viertel als Prototyp.v-kartenkit_quadro_0

Wie Ihr seht, steh ich auf das schnittige 1:2 Format, also zwei Quadrate nebeneinander. Die Mitte hab ich mal mit dem blauen Punkt markiert.

Zur besseren Beurteilung der einzelnen Sektionen bau ich einen Dreiviertelschirm, hier zu Demozwecken in halbdurchlässig-grau, der überragend eingfügte Teile deckt und so eine einfache Beurteilung des Ergebnisses-hinter-Schriftzug bietet:v-kartenkit_quadro_1Montage: das erste Bild. An diesem schrägen Ding finde ich gut, daß die Bildelemente in gelb das Ganze trotz schwarzer (Foto)ecken optisch wieder irgendwie gerade rücken. Also: lassen! Fertich!v-kartenkit_quadro_2Ist der erste Quadrant soweit und man zufrieden so, wird er per Stempel (das -”kissen” erhält man per Zauberstab im “benachbart”-Modus durch das vom Grau freigelassenene Fenster) einfach mitsamt Schrift auf eine neu aufgemachte Ebene kopiert=gestempelt. Dann kann auf freie Plätze “abgelegt” werden:v-kartenkit_quadro_3Das Praktische an dieser Versuchsanordnung überdies ist das chique Schwarz, das man al gusto einfach als “beruhigenden” Rand neben dem Farbgetöse stehen lassen kann.v-kartenkit_quadro_4Angesichts der knallig/exzentrischen Nachbarschaft hab ich den Quadrant rechts oben wieder verworfen – er lag (in meiner Wählergunst) halt too weit abgeschlagen. Dezent gibts beim nächsten Mal. Versprochen.v-kartenkit_quadro_6So: damit kann ich leben!

..und hab beim letzten Mal diese-Dinger-auf-Fotopapier-abziehen-lassen gelernt, wie praktisch plötzlich das rechts und links in die Länge gezogene, etwas gewöhnungsbedürftige 70ies-Airline-Schriftzugähnliche P & Y ist: kann man  doch ohne (Lese)Schaden die Länge der Karten auf persönliche Geldbeutelbreite kürzen ;-) v-kartenkit_quadro_7Der Abspann: «Sie sahen (und erhalten vielleicht demnächst persönlich) Ausschnitte aus den Werken..

  • nnn-scanp-170726-514i-recollverlkitnormrecoll6
  • nnn-scanp-170726-514-recoll3verlkitnormrecoll6  – manuell ins Rot gezogen
  • nnn-scanp-170726-514f-recollverlkitnorm
  • nnn-scanp-170726-514j-recollverlkitnormrecoll3
  • nnn-scanp-170726-514i-recollverlkitnormrecoll6 – das wieder Gelöschte»

Vier recht verschiedene Bilder, alle trotzdem vom einen pinxographischen Blatt namens fünfhundertundvierzehn “gewonnen”. Datum der Fertigstellung-am-Blatt: 26. Juli 2017 – keine Woche alt!

Wenn das mal keine Aktualität ist! Tutto riale!

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Musik beim Abkarten:

Georges Bizet: “Carmen”, Harmoniemusik (Bläsersolisten der Deutschen Kammerphilharmonie)

Bela Bartok:”Konzert für Orchester”,

Johannes Brahms: “4 Klavierstücke” opus 119

 

Handta Schener Spiegler

Randstücke. Irgendwie ne Pest, nicht nur in der Welt der Pizzabelegschaft. Gerne auch bei  Gemälden. Naja: meinen. Etwas diplomatischer: Randstücke muß man mögen. Also ich scanne sie bei meinen Blättern der bloßen Vollständigkeit halber mit und hab sie, sie sind noch gar nicht richtig zu Ende “durchgelaufen”, schon in meiner geistigen Schublade verstaut, denn:

das Spannende der pinxographischen Blätter “passiert” im Mittelbereich.

Weil ich da freestylemäßig und beschränkungs- = randlos kreuz und quer “Maß” nehmen kann. Wie ein Landschaftsfotograf, der in der formlosen Weite ungehemmt den Ausschnitt bestimmt.

ErSchaut hier das allerneueste Beispiel (dieses kreativen Elends):hbk-nnn-scanp-170720-511d-mMit den aufgepappten üblichen Umrissen sieht man gleich, wozu das heute gut ist, über “eigentlich Abfall” zu reden: auch die wildesten, unfertigsten Farbspuren können Recyclinghofmäßig Verwendung finden. Einfach durch Spiegeln. Einfach: rübergeklappt wiederholen. Da is’  voll egal, wasses is: Ich schwör’:

mit so ne schlicht gemachte Achsensymmetrie bringt man bannig Ordnung ins Heim.

Und mirundEuch neue Handtaschensensationen, heute welche mit LKW-Spuren:

hbk-nnn-scanp-170720-511d-x hbk-nnn-scanp-170720-511d-rhbk-nnn-scanp-170720-511d-t hbk-nnn-scanp-170720-511d-v hbk-nnn-scanp-170720-511d-w“Erspiegelte” Taschen also… Klappt mit jeder halbwegs gelungenen Form- und Farbkombi, macht die Tasche-daraus rund, ja fast konventionell in ihrer Wirkung. Und diese geistige RandstückSchublade, schon ganz abgenutzt vom ständigen Auf- und Zu, beherbergt plötzlich ein Ideenvorkommen. Thumbs-Up! Tja, ‘kommt mal wieder nur auf den Blickwinkel an.

Der nächste Griff hinein-in-die-Lade fördert das zutage – nach einigem Herumgezupfe:nnn-scanp-170525-480d-remirPlötzlich machen die freien randständigen Flächen, ansonsten gehaßt, Sinn, stellen dem zentral-royalen Dekor Raum zum Wirken. Zur Taschenherstellung kann man ihn gar noch vergrößern- siehe unten.

Aus dieser Szenerie à la Unterwassermuseum Mexiko stanze ich mir fix eine edel besetzte ClutchBag – edel wie: mit nem doppelten Rubin-Cluster als auseinanderstiebenden Fischsynchronschwarm:hbk-nnn-scanp-170525-480d-rDas macht Laune und ich finde à la serendip anschließend “den doppelten Spiegel”:

Tutorial: ursprüngliches Bild doppeln, eins davon spiegeln, halb durchscheinend übereinanderschieben zur Achsbestimmung al gusto, dann daran schneiden – nicht löschen, sondern symmetriepassend wieder reinpasten! So gewinnt man entlang dieser so entstandenen neuen Achse zwei verschiedene Symmetrien, die man dann (zur Handtaschengewinnung) “beschürfen”/nutzen kann. Verwirrend beschrieben? Dann Anschauung:

nnn-scanp-170530-483b-m1nnn-scanp-170530-483b-m2nnn-scanp-170530-483b-m3g Hier mein Favorit: “die Libelle” aus Flugsamenformen, ich hab noch nen schlichtperlenden Verschluß dazu gebaut:hbk-nnn-scanp-170530-483b-p..die Realvorlage gabs schon mal als Cover:drei_lose_2

..oder lieber diese Kronleuchter-über-PolarLichtWeite-Clutch?hbk-nnn-scanp-170530-483b-s

Dann, sofort am Tag danach, dieses neugierige/abenteuerlustige “Ich-geh-mal-ins-Lager”:hbk-ysp-scanp-161101-401f-r hbk-ysp-scanp-161101-401f-sHier die (mich) entzückende Entdeckung: PinXoGraphy “kann” auch Ver-Schlußsteine ;-) hbk-ysp-scanp-161101-401f-uUnd nun, nach all diesen ungezügelten Experimenten und groovy Entdeckungen die Frage:

Wie soll dieses Posting heute heißen?

  • Taschenspiegel,
  • Taschenigel,
  • Taschenspieler,
  • Taschendealer,
  • Taschentrickster,
  • Taschenklickster,
  • …Taschenspiegeltricksterei?

oder

  • Erfahrer
  • Erkenner
  • Erschleicher
  • Verbrenner
  • Aschhändler
  • Benenner?

oder

  • Erspiegler
  • Besiegler
  • Aufwiegler
  • Zersiedler
  • Bespeier
  • Zerseiher
  • Verzeiher
  • Dreireiher?

Klingt dem SEOCrack nach suchmaschinenoptimierter Lyrik, ist aber bätsch! nur die sanft gekämmte, wordwolkige Annäherung an den Titel heute. Der dann doch ganz anders (zersägt) wurde. Dazu in mind mein verschlungenster Lieblingsaphorismus zu so nem altbackenen Sujet wie Meriten:

Es gibt vier Arten von Orden: verdiente, erdiente, erdienerte und erdinierte.

Sorry, no simple German 2-day!

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Musik beim Schreben & Schriben heute:

St. Germain: “Tourist”, Blue Note, 2000

various artists: “re:jazz”, Infracom, 2002

various Artists: “A Collection Of Various Interpretations Of …Sunny” Part 2

Nochn HandBagNachtrag, denn der Spiegel als Werkzeug zur Taschenwerdung ward schon im Juni erfunden – nur führten die initialen Randstückprobleme heute wiederum zu ihm hin:hbk-ebk-scanp-151109-214c_n
Gemalt & gescannt schon gaanz am Anfang der PinXoGraphie (nämlich am 9. November 2015, wie man an ihrem Dateinamen sehen kann), besitzt diese Tasche  wahrhaft opernkulissenhafte Züge (was hör ich da bloß immer beim Machen??)

Hasenklatsch in Rabbitfur

Handtaschenrecherche. Nah an der Buntigkeit meiner entdeckt man recht zügig Desigual. Die setzen  – ganz unpinxographisch – auf das Prinzip Eklektare/Collagere/Applicare. JP Go tje punktet ebenfalls mit Farbe – leider aber leider nur in Sonderausgaben für Fashion Weeks etc. -, ädded erfrischend punkige Trashigkeit.

Unzügig, da mit Elevator Pitch Hindernissen bestückt, fand ich als Aussenstehender “die Tasche ohne Henkel/Kordel/Rope”. Na die, die man als frau ausschließlich in der Hand herumträgt, -knautscht & -clutched.

Kwasi A Bag Called Clutch .

Lustig, daß sie laut Wikipedia auch “Klatsch” geschrieben wird werden soll kann. Und so zu meiner heutigen Überschrift führt. Es gibt gab nämlich auf meiner Bewerbungsseite eine Version in roten iberischen Karnickel. Ähem: Kaninchen Rabbit from Spain. Mm – “Wenn das mal nicht einfach überfahrene Karnickel an der carretera für jetzt 295 USD sind har har” dachte ich und ergoogelte grimmigly.. road kill fashion. You kill it – we grill it tailor it?  Tatsächlich! Aber diese drastische Benamung könnte zartstylische Seelen abschrecken. “Accidental fur” macht daher alles richtig und nur wenig falsch. Daher der Rabbitfur.

Das sind jetzt drei schmale Absätze für Euch, nur, um in meine Gedankengänge zu kommen,  nur, um das Kurzgedicht zu erklären, das heute meine Überschrift ist. Gedankenverfolgungsposting. Sprachliches Mentales Making-Of. Mit ordentlich Korrekturen und Betonungen (64 67 70 72 mal – laut WordPress-Revisionendokumentation – seit 2. Juli 2017 @ 13:16:35 hab ich an diesem Artikel herumgemacht, einmal gar eine Handtaschenfarbe (!) korrigiert).

Und für die Bleiwüstenflüchter unter Euch noch dreimalzwei Klatschentwürfe aus dem hauseigenen Labor des Tages™, denn – ohne Bilder liest das hier ja keiner ;-)

hbk-nnn-scanp-170717-507-rehbk-nnn-scanp-170717-507b-rhbk-nnn-scanp-170530-483b-c hbk-nnn-scanp-170714-506i-rhbk-nnn-scanp-170717-507-r2hbk-nnn-scanp-170714-506j-r

Da ist bei mir zwar kein Felltäsch²en dabei, kann aber noch. Aber nur mit/aus erlegtem Pastellstift! Nix Autobahn! Das wären ja dann in doppelter Hinsicht fashion victims!

57620003cutUnd à propos Drei?ohrhase: Ich weiß, es ist nervig anstrengend, über ständig Durchgestrichenes zu lesen, aber diese stehengelassenen “Korrekturen” erzählen unbestreitbar über den bloßen Text hinaus eine weitere Geschichte. Meta. Deshalb ist diese Option beim hemdsärmeligen Bloggen wohl so beliebt, bietet sie doch ein anders schwer zu verwirklichendes Ironie- und Humorwerkzeug, ähnlich wie Sprache an Facetten gewinnt durch “Stimmführung”  in gesprochener Form oder durch Gesten eine “Zusatzausstattung” erfährt. Aber keine Angst – dieses abschreckende Durchgekritzel hier&heute soll in seiner Ballung die Ausnahme bleiben..

Ihr müßt auch nicht alle 29 Links anklicken! ;-)

Nach diesem lehrerhaften Epilog ist nun wirklich Zeit für eine finale BelohnungsKlatsche – auf dem neusten Blatt #508 findet  sich eine schmucke Stelle, die an BetonBalkonÜberlauf der botanischen(?) Art erinnert – wer trägt schon sowas mit sich rum?!:hbk-nnn-scanp-170717-508-rcUnd nachher, wenn man diesen Text googeln kann, bin ich gespannt, ob die durchgestrichenen Kandidaten erkannt werden. Als ordnungsgemäß ungültig.

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Musik beim Schreiben/Korriigeren heute: Tipptaste für ungestalkten Musikgenuß: F5 =Reload. Zaubert nasty Werbung weg ;-) Zur Not mehrmals drücken!!

João Bosco: “Zuna de fronteira”, Columbia, 1991

Paolo Conte: “Paris Milonga”, BMG, 1981

Piccola Orchestra Avion Travel: “Cirano”, Peregrina, 1998

Seelenluft/Synchronschwimmer EP:  “Silvercity-Bob Meets Acapulco 11″, Kleinrecords, 2001

Kakadoo 500 !!

nnn-scanp-170708-500e-recolDas war die erste Assoziation, als ich dieses Gefiederte sah gestern abend. Lang am Horizont, voll klamm-stolzer Vorfreude ersehnt und dann: Unmerklich. War es plötzlich da: das 500ste pinxographische Blatt.

Und bis hierhin hat sich wieder Einiges getan im “body of work“: die Farbe hat sich krass vorgedrängelt. Gedroht, außer ein paar Kratzern alles zu verschlingen. Oder in pastellnem Meer aufzulösen. Dazu die “neue” Strichführung! Und ne neue Logo-Banderole gibts auch – im 70ies-Airline-Style  ;-) :

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nnn-scanp-170702-498b-r2vr4 nnn-scanp-170702-498c-recol nnn-scanp-170702-498d-r180 nnn-scanp-170525-480d-r2ver ysp-scanp-170315-454-r5v2r4 nnn-scanp-170702-499-r3vnr4 nnn-scanp-170525-480-rvrnnn-scanp-170605-485c-recol  nnn-scanp-170708-500b-r2 nnn-scanp-170708-500e-rec  nnn-scanp-170708-500-r4v180

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Na, dann gehts ja ab sofort frisch auf die Jeans-Nummern zu ;-)

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Musik beim Schreiben heute:

Johann Nepomuk Hummel: “Rondo all’Ungherese”

Nightmares On Wax: “Smokers Delight”, Wax Trax, 1995

The Sushi Club: “Sushidelic”, ELEKTROLUX, 1999

https://soundcloud.com/hannaeimermacher

Diese Schrift macht mich lächerlich

Hätte ich nicht gedacht: mein neulich selbst (hin)entworfener Font, mit meiner Optomaus direkt am Bildschirm gemalt… paßt nicht zu meinen Gemälden.

Und wenn ich -seit Internet-  schon der “Selbstbestimmer” meiner Außenwirkung bin, dann bitte mit einer ohne Widerspruch. Der, so stelle ich mit Verwundern fest, stellt sich ein bei der Verwendung eines unpassenden Schriftsatzes. “Unpassend?” werdet Ihr Euch fragen. “Gibts unpassende Schriften für ne ..Gemäldeseite?” – “Eindeutig!” werde ich da rufen, “guckt doch mal da drauf!” Zusammen mit den doch recht “unbeschwerten” Farben in all ihrem “fröhlichen Durcheinander”..

suggeriert dieser Anblick die abendlich-kreativen Reste einer Kindertagesstätte.

Obschon ich diese verspielte und daher für Unbekanntes, Erstaunliches weit offene Haltung einer solchen äußerst bejahe ( und mit der PinXoGraphie tatsächlich versuche selbst zu verwirklichen), gibt es da doch eine unkindliche Ernsthaftigkeit dahinter: es geht um erwachsene Themen in bunt.

Und Ernsthaftigkeit verlangt vom Design: Kante zeigen, verlangt: Eckigkeit. Definition (eng.)

Umso kategorischer, je mehr und je sattere Farben im Spiel sind. Denn die sind ja per Klischee “auf der anderen Seite” allen Ernstes.  Vergleicht doch bitte selbst die ersten beiden Versionen von gestern abend hier (oder analog Anwaltsseiten vs. Fashionblogs) mit den folgenden drunter:Das war die erste Version. Dann zur Abschwächung eine Schrumpfung/Wegrückung nach oben links..Das ist zwar ebenso verspielt wie die Bilder, strömt mir aber mangelnde Stringenz aus. Und Stringenz claime ich sehr wohl. Es muß ja nicht diese überstrapazierte griechisch-römische Boldness sein wie unten, in Kapitälchen und Halbrelief, plus Farbverschiebung ins klassisch Vintagefarbene, um (flag-en) das Bild abzurunden:start-nnn-170702-498f-kapii

Ganz erstaunlich nicht wahr, wie da “das GoldBunte” hintendran plötzlich ehrwürdiger wirkt, ja, wie fast schon historisch gereift. Patiniert in kostbarsten Sinne. Da liegt mir die Assoziation einer telegenen Tempelanlage auf dunklen Holz, hohen marmornen Säulen, langen, in der Brise leicht wehenden hochaufschiessenden Vorhängen und dem alles ins Gold schiebende flackernde Feuerlicht in den Schalen tatsächlich nahe.

Mach ich vielleicht mal, wenn sich ein erster Tempelbesitzer meldet, dem eine Wand “zu marmorn” ist ;-)

Vorerst aber bleibe ich beim persönlich Überkommenen, Bestehenden, Bewährten – moderner, serifenloser, kantiger Font zu ebensolchen Bildern -  ist ja auch gut für die corporate identity ;-)

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Musik beim Schreiben heute:

John Scofield Band: “Überjam”, Verve, 2002

Stereolab: “Margerine Eclipse”, ELEKTRA, 2004

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Nachtrag: sieh an. Dieselben Buchstaben ohne Textfunktion ergeben ein völlig anderes Bild – da plötzlich darf das Dekorative!ysp-scanp-170106-425c-alpha

Nachtrag 2: jetzt mit neuem “70ies Airline -Banderolen-Logo” die nächste Frage: Das soll passen? Auch nicht? Nun, ich arebiete dran – ergibt mit den Bildern drunter auf jeden Fall nen neuen Geschmack/Flavour  ;-) ntr-scanp-160413-328-r3v2r2