Kategorie-Archiv: 1 einzelnes Bild wichtig finden.de

Endlich ne “richtige” Galerie! Und dann noch mit aha-Effekthascherei!

Liegt am generellen Aufräumen zur Zeit: der frisch geschlüpfte MoviePoodle braucht Requisiten – ich weiß, daß ich da irgendwo welche hab – ich baue eine 2. Galerie aus den “restlichen” Soodlepoodle-Startbildern. Die ansammeln sich nämlich seit 1999. Sowas hat doch ne eigene Seite verdient, oder?!

Und wenn man daran auch gleich noch testen kann, wie weit die Maschinen das Denken und Erkennen übernommen haben, umso cooler!

Beispiel: Google “erkennt” (heute, das muß man immer nachchecken, die sind ja sehr rührig auf diesem Gebiet) dieses Bild -no kidding- als“miles davis: the complete discography: seventy years”

Irgendwie beruhigend, oder?!

_____________________________________________________________________

Musik beim Staunen und Schreiben heute:

various artists: “The Story Of Jamaican Music (Tougher Than Tough)”, Island/Mango,  comp. 1993  - liegt an der Musik in diesem (grad galerieseits verlinkten) Video: Model Mother Tongue- How to Speak Patois with Jeneil Williams

M.I.A.: “Arular”, XL Interscope, 2005 - das liegt an diesem beim youtube Glotzen Durchkämmen dazwischengrätschenden Video. Guckt mal, da steht anfangs unten am Bildrand: “Professionel Drivers on closed roads. Do not attempt.” ;-) Wenn das mal keiner von den 1.236.563 Aufrufern vor lauter Fußballfieber übersieht…

Ali Campbell: “Big Love”, Fernscan Ltd, 1995

Science Fiction Interiors – selbstgebastelt @ home

Dieses ganze sinnlos abendlang “Kartoffelschälen” gestern hat sich gelohnt: alle requisitären Störfaktoren wie Dutzende gerissene Kanten oder zirka 130 farbige Komponentenringe sind zu 100 % entfernt von meinem neusten Requisitenmodell Marke UpCyclingh und ich konnte heute vormittag die “Schlange” vor der Filmkamera drapieren.

Nun mache ich Screenshots von meinen TestClipAufnahmen – der Sodlepoodle “fotografiert” seine eigenen Rohfilmszenen. Das ist im heutigen Fall dem Mysterium gar förderlich, denn die Bewegtbilder selbst sind – ohne Schnitt und Tonediting – nicht zufriedenstellend: das Ding ist actionmäßig einfach zu passiv ;-) :moviepoodle_1050088_scsh_02 moviepoodle_1050074_scsh_01 moviepoodle_1050084_scsh_06 moviepoodle_1050085_scsh_01 moviepoodle_1050087_scsh_04

Nun – was seht Ihr da? OK, und mit Fantasie added? Mit Fantasie added ertaste ich die UberCoole Entdeckung/Eingebung, daß man mit diesen und e.i.n.i.g.e.n. weiteren Stills der frühmorgendlich-taufrischen Takes Interieurs à la Matrix/Alien/Brazil/Sci-Fi entwerfen/erzeugen kann – einfach durch “Aufklappen”:

moviepoodle_1050080_scsh_02

Das hab ich auch gleich mit dem neuen Soodlepoodle Startbild gemacht. Einmal positiv, einmal negativ – hier das BlogHeaderKit – richtig – das kleine Querrechteck mittens seht Ihr oben hier an der Seite:start-p1050050-headerkit.jpgCool #2 das natürlich vorhandene “embryonalfarbene” Komplementärfarbenpaar 706552 vs. B3D5DD,  das beim “Wenden” ein ähnliches Look & Feel macht, nur, daß das Bild oben wie etwas Natürliches, Organisches wirkt. Muschel, Knochenkalkarchitektur…

Und, beim anschließenden genüßlich-kritischen Angucken vom Sessel aus entdecke ich die “Halle”, für deren (Tiefen)Bildwirkung  mit Hilfe schlichten “Fußbodenverlegens” eine weitere reale Dimension der Illusion ;-) rauszuholen/zu erreichen wäre.

Dazu besieht man sich diese halb gotische, halb thorakale “Halle”, die da durchs unschuldige Montieren der Fotos-zu-Bildhälften entstanden ist. Und mit vereinter Imaginations- und Malpraxiserfahrungen zieht man eine geschlossene Zackenlinie, in die der – ta-dah! -Hallenboden “gegossen werden” kann:hallenkit_p1050050-dUm anschließend daraus einen realistisch-räumlichen Eindruck zu erzeugen, bastel ich eine Versuchsanordnung für Querlichter auf den Boden, ausgeborgt von einer meiner PinXoGrahien Abteilung Riegelahorn: Der Bodenumriss als Maske, die über fragliche Stellen postioniert und so getestet werden kann.

vrlfscreen-170509-478-recolNach einigem Photoshop-Gefummel, “Bewegungsunschärfe horizontal”-Filter anwenden, Abwedeln und Aufhellen und dem Drüberlegen von aus weißen, ebenfalls zu seitlichen Lichteinstrahlungen zerschlierten Punkten entstanden diese drei subtil verschiedenen Versionen:hallenkit_p1050050-bhallenkit_p1050050-challenkit_p1050050-c“Unterschiedliche Raumeindrücke durch Verlegung des Horizontes” so würde ich die Bilder betaggen, wenn da nicht mein Galerie-Prinzip was “dagegen” hätte. Und als Komplettist (der ich ohne Auftraggeber nunmal nicht bin – lieber schnell zur nächsten Idee) würde ich mich noch nach perspektivisch “verlegbarer” Bodenstruktur umschauen, um das virtuelle Bild abzurunden. Vielleicht so was Erstaunliches wie die nass-schwarze Steinquadergegend gegen Ende des in Spanien entwickelten RIME-Games??!!

Das frisch erstandene Interiör erinnert mich an Theater- und Filmkulissenentwürfe `a la Ken Adams (1921-2016), über die/den ich mal gelesen/gesehen hab. Online. Genau diese Zeichnungen + meine Erinnerung daran haben das heutig’ Tagwerk wohl getriggert.. Und die Sci-Fi-”Abteilung” des grandiosen Joon Ahn hat natürlich auch ihren Part dran.

Weitere Namen zur further Recherche nennt das tasteofcinema.com

hallenkit_p1050050-eUnd, wenn ich mir die großen Vorbilder so anseh.. Hey! So ne Halle könnt ich mir auch fantastischens als Showroom für ne (Handtaschen)ModeSchau vorstellen! Zu übertrieben? Größenwahnsinnig? Nun, eigens aufgebaute Hochseedampfer und griechische indoor Tempelruinen gibts ja auch schon…

 

und 1. Nachtrag am Tag danach à propos Größe: «Its not the scale of the ship it’s just the motion of the ocean» – Top 10 Movie Sets Ever Built

________________________________________________________________________

Musik beim Schreiben heute:

DJ Francesco Diaz: “Luxury House For An Exciting Vacation On San Andres Island”, Rough Trade, 2001

Visit Venus: “Endless Bummer”, YO MaMa, 1998

Little Dragon: “Machine Dreams”, Peacefrog, 2009

Galliano: “In Pursuit Of The 13th Note”, TALKIN LOUD, 1991

Erikativ des Tages: “freu!!”

Vor fast nem Jahr war es nach zwei Jahren Malen, Scannen, Färben soweit: ich bestellte probeweise den ersten pinxographischen “Katalog”: ein tablettgroßes Muster für die frisch entdeckten pinxographischen Farbverläufe. Neugierig, wie die Ersterwählten 28  wohl so aussehen mögen als “3D-Gegenstand”:

86960019Aber, next step, wenn man nun wie ich heute zum ersten Mal seine Werke, die durch die Mühle analog- digital-analog gegangen sind in groß ( je 72 x 100 cm ) an einer ebensolchen Wand, von Graze unter Acrylglas gefaßt, erblicken darf, noch dazu perfect fittend in einem eleganten Studio für Luxusküchen, dann darf muß das Grund für die heutige Überschrift sein.bc-kuechenstudio-20180328_1

Nachdem die Lage der vier erforderlichen Bohrungen per Zollstock und Wasserwaage in exakter Lage ermittelt und vollbracht, die beiden Bilder direkt übereinander platziert waren, gereichte das abschließende Abziehen der Schutzfolie zum großen Moment. Der Moment, an dem man direkt vor sich sieht, was man sich bislang schön intim zuhause und am (nächtlichen) Bildschirm erträumt hat:

die durch die Darreichungsform Acryl irreal wirkende Wucht der bloßen Farbe.

Interessanterweise fand ich den Umstand, daß diese Art der Oberflächengestaltung,  fast wie ein Spiegel wirkend, immer die direkte (helle) Umgebung des Bildstandortes “mitnimmt” bei dieser Art Bild ohne Gegenstand, ohne zu erkennende Gestalten das Mysterium vergrößert! Señor Rothko, Monsieur Matisse, Ihr hattet recht! Die Farbe selbst ist es! In meinem Fall:

bc-kuechenstudio-20180328_3Reale PinXoGraphy ;-)

Schaut also gern mal vorbei im bc küchenstudio in der Mannheimer Augustaanlage 54-56  – der Block direkt neben dem Kunstverein! Obiger “Katalog” ist übrigens auch vorort!

_________________________________________________________________________

Freumusik für Euch und mich:

Joyce – Aldeia de Ogum - siehe Joyce Morena

Frank Sinatra: “Come Fly With Me”, Capitol, 1958

Joshua Redman Elastic Band: “Momentum”, Nonesuch, 2005

 

 

Was macht den März nun… x Cent, Rike?

Was? Schlechte Laune, weil der Frühling abgesagt hat? Die Influenza B immer noch zu Gast ist? Man Mitte März auf dem verschneiten Balkon Bettvorleger ausklopfen kann* statt  parkseits die Osterglocken zu beg(l)ucken?

Kann ich gut verstehen, aber

man kann diese merkwürdig getrübte Zwischenzeit auch nutzen: für Außergewöhnliches, das durch diese spezielle Verfassung möglich wird. ZUm Beispiel Bilder in diesem emotional/körperlichen Zustand malen, die dadurch(?) einen Geschmack des Neuen, Ungesehenen bekommen. So “tuts mir” mit den aktuellen März-PinxoGraphien.

Obs Euch auch so geht? Und? Exzentrisch? Oder: interessanter zum längeren Hingucken? Vor allem auf diese Farbmischungen? Schaut mal:hbe-scanp-180317-616d-rvr6 hbe-scanp-180318-617c-r180hbe-scanp-180312-613-r2vr4hbe-scanp-180317-616c-r2v6hbe-scanp-180320-618e-r2vr6hbe-scanp-1800303-608f-r180 hbe-scanp-1800304-609g-rec hbe-scanp-1800306-610c-re2v hbe-scanp-1800309-612c-r2v9

* Fotos folgen! ;-)

______________________________________________________________

Musik beim Bilderhängen und Teppichklopfen heute:

The Brand New Heavies: “Heavy Rhyme”, Azid Jazz, 1992

Mm – wohl doch kein so’n bunter Typ

Beileibe not sind es immer nur die bösen großen Datenhorter, denen unsere Arglosigkeit Treuherzigkeit Wissen, Werbekunden und Steueroasentauglichkeit in die Hände spült – man kann an Suchergebnissen im Internet sehr wohl ebenfalls Schlüsse ziehen, die Erhellung @ home bringen.

Gestern zum Beispiel bin ich beim Umdekoroerien des Soodlepoodles überfälligerweise auf die naheliegends dekorativste Sortierung großer Mengen von Bildnissen gekommen, nämlich die nach Farben klickt mal!: icspecific-red icspecific-orange icspecific-yellow icspecific-green icspecific-teal icspecific-blue icspecific-purple icspecific-pink icspecific-white icspecific-grey icspecific-black icspecific-brown. Ey, man hört ja immer von Buchhändlern diese Nachfragen nach entsprechend ins Regal passenden Buch(rücken)geschenken ;-) start-icspecific-kit4

Google, denen ich ja den ständig wechselnden Remix meiner Bilder “überlasse”, bieten diese zwölf Möglichkeiten zum Bildersuchen nach (Farb)Zahlen. Und sich große Mengen an Bildern mal auf diese Weise präsentieren zu lassen- warum nicht? Beim Durchklicken der Farbquadrate ergeben sich grob gemessene 59 gelistete Bildschirmseiten soodlepoodliger Bilder – also in ausreichend anregender Mengigkeit ;-)

Nach tatsächlicher quantitativer Farbverteilung auf soodlepoodle.net (und nicht wie oben nach Farbkreisusus) sortiert sieht das Spektrum plötzlich ganz anderes aus:

2xicspecific-yellow, 2xicspecific-orange, 2xicspecific-pink, 4xicspecific-white, 4xicspecific-red, 4xicspecific-brown, 5xicspecific-teal, 5xicspecific-purple,  5xicspecific-blue, 6xicspecific-grey, 8xicspecific-green, 12xicspecific-black

So kommts zu meiner heutigen Titelzeile. Blau, grau, grün. Und sehr dunkerl an der Spitze. Tja. Also, so dark hätte ich mein Werk ääächt nicht eingeschätzt!

Bei näherer Betrachtung dieser Ergebnisse fallen einige interessante Dinge auf: ich frage mich, wie im Bild diese “Farbvorgaben” gewichtet= in Suchergebnisse verwandelt werden durch Algorithmen. Von JPGs, also dem digitalen Bildformat, das sich am weitesten durchgesetzt hat, weiß ich technically, daß a) unscharfe Bilder als JPG weniger Speicherplatz brauchen, weil auf die grobe Verteilung ihrer Bildteile rechnerisch und datenkompressorisch eingegangen wird.

Zum Beispiel rutscht für Google beige mit in die Sparte weiß. Korrigiere: Google läßt rutschen. Stecken da wahrnehmungspsychologische Erkenntnisse dahinter? Bestimmt. Denn eigentlich wären zum Beispiel für mich diese beiden unter rot gelisteten Bilder hauptsächlich beige:

start-garnlobster 42_shots_on_blummepeter

Signalfarben gehen da wohl vor. Tatütatalaßtmichdurchichbinrotoderwas?

Augenscheinlich reicht es bei der Farbwahl “schwarz”, wenn schwarz oder irgendwas Dunkles häufiger im Bild vorkommt, um dabei zu sein. Dazu gefunden auf tu-chemnitz.de: “Das Auge kann Helligkeitsunterschiede weit besser wahrnehmen als Farbunterschiede. Die Farbkanäle können daher in ihrem Informationsgehalt verringert werden.” Aha. Wieder was gelernt. +da gibts noch mehr für den UnInformatiker.

Ebenfalls interessant finde ich, daß “teal” (= blaugrün) zu einer wichtigen der 12 Kriterien gewählt wurde. Also nicht hell- und dunkelblau, sondern Himmels- und Meeresfarbe in “Personalunion”. Nur, um die 12er Anzahl zu erreichen? Oder ob man damit Urlaubs- und Reisebilder kategorisieren=findbar machen kann? Wäre meine Vermutung. Ich google mit dieser Farbvorauswahl mal testweise view, voyage und holiday. Kommt hin: Himmels’ Blau und Meeres’ Grün kommen recht gleichmäßig vertreten vor.

Oder, weiteres Indiz der Unverständlichkeit der (Farb)Auswahl: die Bilder sind nicht getaggt. Das ist ja der große Joker, den Suchmaschinen nutzen: daß die Hochlader noch dazuschreiben, was es denn da zu sehen gibt. Mach ich nicht. Ich hab mit Archivierung der Bilderflut zu tun ;-) Also auch hier wie immer und jeden Tag die ewige Frage nach dem Prinzip Geheimnis-in-Suchmaschinenalgorithmen. Ein nicht enden könnender(!) Dauerrenner, denn: wer das SEO-Know-How hätte, ränkte immer ganz oben. Weltherrschaft, you know..

Also lauter Anlässe, sich da mal näher ranzurobben. Mach ich! und füge Erkenntnisse der frisch gewonnenen Art hier an. Sobald. Naja, gibt ja auch schon genug Links..

Nächster Tag, nächste Erkenntnis: in keiner der Farbfiltersuchstudien kommen meine zahlreichen in drei bis sechzehn Segmente unterteilten Thumbnail-JPS zum Vorschein, nämlich die der Krimi-Buchdeckel, die des Screenshot Diaries und die der “Kids,  ich habe die Werke geschrumpft“-Reihe.

Aber noch erstaunlicher: die Veränderung der Suchergebnisse binnen Stunden(!) Gestern die um 11 auf der Suche nach weiß. Dann dasselbe um eins. Auffällig die zwei Größenversionen des Sandhaufens. Den mit der Namensendung  “-1024×647″ hat mir WordPress gebastelt. Ungefragt.

Und, schau mal an: da sind die Krimicovers!

_________Im Abspann: furtherBildung:_______________________________

Für Ihr weiterführendes Interesse: JPEG steht für “Joint Photographic Expert Group”. Wußt ich nicht. Ich kenn nur portable network graphic: «Die Gruppe wurde 1982 gegründet und trifft sich dreimal pro Jahr: jeweils einmal in Nordamerika, Asien und Europa.» Steht auf der Wikiseite! Hätte man nicht gedacht, daß man da dauernd dran rumdenken muß, oder?!

Was Schönes für meine persönliche Wortwarte aus der Abteilung Komposita heute: Entropiekodierung. Ich dachte immer, das hätte was mit selbständig ablaufender, äußerst bedauerlicher Energieverteilung zu tun. Bedauerlich für zu Depression neigende Physiklehrer,null bedauerlich für Suppenköche..

Außerdem look@ meine Sprachwahl des Tages: merkt Ihr, daß die Pronomierung von Google in “sie” (einen Haufen Unbekannter) statt des üblichen Neutrums “es” (ein kuschlig hilfreiches Haustierchen, das auf den zutraulichen Vornamen OK Komma hört) Einiges an inneren Abstand schafft??

Und nochn cooler Fund beim tealen view-Googeln: spaceinimages der european space agency. Wow. Und guck mal: die dailymail zieht darüber den Kreis zurück zur Malerei: «In what could rival works by Van Gogh, Paris-based Esa claims that these remarkable images are some of the first to reveal the shape of the our galaxy’s magnetic barrier.»

_____________________________________________________

Musik beim Datenentkomprimieren heute:

Bubba Sparxxx: “Deliverance”, Beatclub/Interscope, 2003

United Future Organisation: “3rd Perspective”, Mercury, 1995

various: “Groovy!” Talkin’ Verve, comp. 1998

Tim Hecker: “Radio Amor”, Mille Plateaux, 2003 flag-en

various/ “DJ Pippi presents: Undiscovered Ibiza” Vol 3, 2001

Boom! ‘Errang! & Feuerwerk!

November an der Tür! Da helfen a) stimmungsvolle Grauherbstbilder, die auf die Jahreszeit #4 einstimmen, ästhetisch versöhnen, gar: aufs Farbschwindende neugierig (!) machen:

Hier zuerst mein all time Gestrüpp-Lieblingsfoto, darunter sogleich ein stark  konkurrierender “Neuzugang” – beide keine hundert Meter voneinander, dafür aber gefühlte fünfzehn Jahre “entfernt” zueinander aufgenommen.

Lokation: Rheinkilometer 424.1082001257310030Und dann.. b) natürlich:

FARBEN!! FEUERWERK!! Blatt #547!!

Dazu verschlinge ich mit den Augen parallel zwei überaus passende und überragend informative Farb(en)bücher: sämtliche Vincent Van Gogh – Werke in Farbe und einem Buch und 73 Farb”besprechungen” von Kassia St. Clair: Stories von Bleiglätte-plus-Zinndioxid, von den Blütenblättern des crocus sativus, der handgemalten Gladzor-Bibel, vom Hautfarben-Projekt von Angélica Dass sowie dem grandios besänftigend eingesetzten Baker-Miller-Pink brachte mich schon zweidrittelweit – in drei Nachtschichten und zwei Büchern!!

Wie immer nota bene: alles gemacht/geknipst und pinxographiert ohne Mitwirkung irgendwelcher Drogen – mußte man ja bei viel bunt schon immer dazu sagen – seit den 70ern ;-) Es sei denn, man ist Farbfotograf oder -in und macht das beruflich (voilà zwei überbunt herausragende Beispiele vom letzten Artikel..)  ;-)

Kerrang! Blatt #546!! Tiefsee!!nnn-scanp-171027-546-recolldann zwei mal vom Blatt #542..nnn-scanp-171008-542g-rec18 nnn-scanp-171008-542-r4vr5.. und, zur Tasche upgecycelt (geupcycelt?) fast auf den Tag ein Jahr alt: eine wahrhaftig royale Clutch, folded 5-way, back from sheet #403:hbk-ysp-scanp-161105-403c-mIn der Pflegeanleitung des Täschchens könnte stehen: “Reinigen Sie sie schonend, damit die Farben und Symmetrien so erhalten bleiben wie im Mirrorcityfilm von Señor Shainblum”..

Wem das dann doch zu kickstartermäßig knallig ist, der mag sich die Doku des Herr Wenders zu Leben & grandiosem Foto-Lebenswerk des Herrn Salgado in der ARD-Mediathek noch sieben Tage anschauen. Mach ich auch grad ;-)

______________________________________________________________________

Musik zum Feuerwerk (die Boomerang-Airline ist im ersten bunten Bild unten links mal 5, in case nobody noticed…):

Bo Saris: “Gold”, DERAM, 2014

Potsa Lotsa Plus plays live Eric Dolphy’s “Love Suite”

Gesucht: HANDTASCHENTRÄGERIN. Typ: HIGH CLASS.

Tja, nun hab ich schon mal diese Idee mit den Taschen-aus-Bildern, aber wie weiter?  Ermutigende Feedbacks und meine extrem entfachte Entdeckerlaune lassen mich flitzbogenmäßig daran herumspinnen: wie diese Geschichte nun weitergehen soll, was aus dieser Idee - Material gibts ja  in abundance - heraus möglich werden könnte, was sich als next step anböte, wie die Handtaschen und Clutchbags gar konkret drei D ins Leben treten könnten, von der Produktions- und Distributionsseite als auch vom Marketing. Da die ersten beiden Punkte weitreichendere Überlegungen und Dritte-mit-Know-How einbeziehen müssen – Hilfe! mir fehlt Kompetenz – sowohl als auch! -  legt mir meine häufige Beschäftigung mit Außenwirkung, Medienkompetenz und Marketing-Geschichten erstmal folgendes nahe – sprich: kann ich jetzt und hier machen:

Es geht nix über einen 1A Serviervorschlag, ergo: Bilder müssen her.

Und zwar nicht nur Bilder der bloßen Taschen(entwürfe), die gibts ja schon, nein – die Umgebung, das Rundherum muß stimmen, um den passenden Geschmack des Außergewöhnlichen Lebens™ mit ihnen ;-) zu ergeben, auch und gerade bei so erstmal spinnerten Ideen wie… Abstraktes zu Handtaschen. Die gibts zwar bislang nicht als physisches Objekt, die dazugehörige Präsentations”haltung” kann aber schon mal projektiert = ausgehirnt werden und lautet: keine Handtasche ohne Handtaschenmodelfoto, no desirable bag to schlepp without the flavour des coolen, luxuriösen, exquisiten Lebens dazu.. Das bedeutet aus der Sicht des Vermarkters: eine Tasche ist nix ohne “entsprechende” Präsentation. Und da die Idee, etwas Toppes zu (er)schaffen, sexy ist, helfen nur die besten Zutaten™. Also warum nicht gleich

Supermodels. Fotografiert in Superposen und -Klamotten von Weltklassefotografen in unüberbietbarer Umgebung????

Die digitalen Zauberkräfte @ home und die Bilderflut im Netz als wohlfeiler nudge. Nix is easier. Aber wie starten? Wo perfekt passende Ideen herkriegen? Nun, man beginne in aller Schlichtheit der Idee mit der… Supermodelsuche. Then you quickly bump into … Emily DiDonato, Barbara Palvin, Doutzen Kroes, die Hadid-Schwestern, Rihanna, Kim K., … und die üblichen, weltweit operierenden verdächtig Hochglänzenden… Auch ne Idee: wikipedia.org/List_of_most_followed_users_on_Instagram

Da ich aber eine eingefleischte Abneigung gegen Hitparaden i.e. das allzu Offensichtliche habe – es ermüdet mich (etwas, das niemals passieren darf) – und ich schon Erstaunliches beim BildErStöbern auf “kleinen” Blogs entdeckt habe, starte ich eine Etage tiefer ..bei den “Oberen Zehntausend” der modernen Modeseiten, also den Online-Mags/Blogs: schnell gefunden sind in unsortierter Reihenfolge, gar mit hauseigenem claim in «…»

Ganz vorne bei mir, (denn) die sind etwas dreister/doller:

und zur dedizierten “Personalsuche” findet sich: inoubliablemodelarmy.com, premiermodelmanagement.com, marie claire modelsuche. Oder simply theones2watch.com. Da ist dann Personal und Styling und exquisite photographic craftsmanship in einem Knäuel  genau im gesuchten Mix – super B!
Hey! Serendip! Ein echtes Schneiderblog: patternvault.files.wordpress.com

In frisch erwachtem Jagdfieber stoße ich dann irgendwann auf diese neuartige Plattformen wie lundlund.com, die “full production service, casting & art buying.” anbieten. Oder das Amsterdam-Berlin. Claim: “Wir wollen Populär-Kultur schaffen: keine Werbung, sondern Inhalte, mit denen man sich gerne auch eingehender befasst“. Aha und so so: ganz klar ein neues UntersuchungsObjekt für meinen MedienkompetenzVerein :-)

Nach all den Aficionados und ihren bunt zusammengewürfelten liebevoll mit viel Herzblut editierten Online-Werkschauen kann man nun einen Blick auf die ( in dieser Hinsicht “armen”, im corporate design gefangenen) Klassiker werfen: Harper’s Bazaar, hier vielleicht die Abteilung “street fashion”VOGUE (…Korea zum Beispiel, steh ich drauf und: kann man per google-fundsache hier auch noch um große Bilder “schröpfen”), ebenso wie Marie Claire , l’OFFICIEL , ELLE , Vanity Fair Abteilung “fashion” und, jaaa, da will ich keine Widerworte: Hennes & Mauritz – schließlich gehts hier um die Qualität der Fotos, nicht um die Hochpreisigkeit der Couture..

Weiterhin ”kümmern” sich noch folgende Personengruppen ums Thema Mode:

“the Sartoralist”  Scott Schuman , “Facehunter” Ivan Rodic  als Ur-StreetFashionBlogger -  logo. Und, frisch entdeckt susiebubble gleich hinterher.

Naheliegend auch, bei den dafür einschlägig berühmten Fotografen anzusetzen: dick AnschauungsMassse kriegt man, wenn man “Peter Lindbergh for Vogue” googelt. Zusätzlich: die Such-Tools auf “farbig” stellen. Patrick Demarchelier. Steven Meisel. Mario Testino, Gilles Bensimon. (to be continued)..

Schnell ergoogelt sich auch die neue Fotografengeneration: Elisabeth Frang, Julia Noni, Liz Collins, Emma Summerton, Yana Bardadim, Luigi & Daniele + Iango, Warren Du Preez & Nick Thornton Jones, Elizaveta Porodina, Luis Monteiro, Nicole Bentley, Josh Olins, Iga Drobisz, Filippo Mutani, Ezra Patchett, Thomas Whiteside, Nhu Xuan Hua, Kim Bo Sung, Giampaolo Sgura, Kiki Xue, Zee Nunes, …

Und natürlich ebenfalls die Vorväter: mir neu der Herr Jacques Henri Lartigue (1894-1986)

Ebenfalls super anregend, mir für die Taschen aber zu weit im OFF: die Coops von Nick Knight und Alexander McQueen

Und bevor man, ebenfalls naheliegendst, länglich erst Agenturen sucht & die dann durchforstet mein Tipp: einfach nach “new faces” model ne schnellfertige Bildersuche starten.

Und wenn man das alles durch hat, gibts noch die Was-tragen-die-Modells-in-ihrer-Freizeit?-Abteilung. NATÜRLICH gibts da auch Fanblogs zu wie stylebythemodels.tumblr.com

Ein wenig beachteter Quell von Geschmack und Ästhetik: die Stylisten. Gefunden hab ich Daniel Gonzalez Elizondo: dgestylist.com die schnelle Übersicht hier. Models finden sich auf der Seite von helenreavey.com. Oder Monsieur Olivier Schawalder – “ein fleissiges Bienchen”  kann ich da nur eine Kollegin zitieren, wenn man diese vielen Fotos sieht..

Selten, doch ungeschlagen im Aufmerksamkeit-Ranking, weniger passend zu meiner heutigen Hausaufgabe: Styler, die alles in einem sind: Model, Fotograf, Editor und Art director fürs eigens editierte (Katalog-zum-Warenkorb)Outfit. Lest doch mal den (englischen) Artikel  über eine gewisse Pernille Teisbaek. Oder Micah Gianneli mit”ihrem” Fotograf onpoint.photo

Bleibt noch das Kriterium “Unüberbietbare Umgebung“. Harpers Bazaar, Vogue, L’OFFICIEL, ELLE und die anderen angestammten Klassiker halten es hoch, das opulent-luxuriöse Setting. Und wenn man die obigen Bildermassen der “Modernen” so durchklickt, mit all dem unablässig kokettiert gestateten “natural light” Anspruch ist mein Eindruck: die zeitgenössische FashionFotografiererei hat stark verloren. An essentiellen Zutaten eines herausragend opulenten hi class Modefotos. Zu sehr ist (mir) der moderne Street Photography-Style eingezogen: fast immer mit Hauswand und Trottoir als Hintergrund… Gähn… OK – ganz klar eine Budgetfrage. Und alle wollen dabei sein. Aber suboptimal für die “gehobene” Bildgestaltung. Ich habs da lieber etwas üppiger  – gebt als Anhaltspunkt  theartoftheroom.com in die Suchmaschine. Oder (den klassischen) Aaron Slim.. Oder expressionistischer, knalliger. N Cocktail aus Yeste und Rodney Smith (1947-2016)

Fazit Recherche: im Jahr 2017 besteht die Herausforderung nicht im Finden, sondern komplett in der Auswahl, die man unter den Massen der auf Fingerklick zur Verfügung stehenden Anregungen treffen muß.

Jeder also sein personal fashion/photo/style editor.

Und wenn Ihr dieses Posting heute übertrieben bilderoverkillig («wer soll sich bloß das alles angucken??») findet, kann ich nur nach 2012 weisen & sagen: «Zeit sparen durch VieleBilder gucken». Was? Genug gelesen für heute? OK, gibts auch als MusikClip… Moment… der ist noch besser!

Nadann wollnwermal…

_____________________________________________

Musik beim Mode Schauen heute:

Stereolab: “Dots And Loops”, DUOPHONIC, 1997

The Chemical Brothers:”Dig Your Own Hole“, ASTRALWERKS, 1997

à propos “way too sexy”*: Right Said Fred: “Up”, TUG Records, 1992  smiley-blush

Kungs vs. Cookin’ On 3 Burners: “This Girl” (heute 270.627.682 Aufrufe – “Musik ist der Joker im Internet!” (Zitat futuremusiccamp-Redner Youtube Mannheim 2016)

M.I.A.: “Arular”, Interscope 2005

Boozoo Bajou “Dust My Broom”, K7, 2005

David Byrne: “Rei Momo”, SIRE, 1989

Disclosure: “Settle”, ISLAND, 2013

John Scofield Band: “Überjam”, Verve, 2002

Seelenluft/Synchronschwimmer EP:  “Silvercity-Bob Meets Acapulco 11″, Kleinrecords, 2001

The Solid Doctor: “Beats Means Highs”, Pork, 1996

Bunt. Knallig. Experimentell. The Perfect Handbag Fit also.

Nein, Nein: vor lauter REadyMades, wiederzuentdeckenden Postkarten und ausufernden Landschaftsthemenparks ;-) :  die pinxographischen Handtaschen brodeln wild unter der (Blog)Oberfläche: ich bin fleissig & am Suchen nach

Bildern im Netz, die zu meinen Taschen passen. WTH??

..also in genau die entgegengesetzte Richtung schaue, wie vielleicht üblich. Da betrachtete man nämlich die neuste fashion, um dazu Accessoires zu erdenken, hence the name.. Da meine Taschen aber schon vorhanden sind, “hilft” bestimmt das Gegenteil: ich wende die Aufgabenstellung nach links  (um im Jargon zu bleiben).

Und sieh’ da: ging mir grad eben  – acht Uhr vierundfünfzig sagt die Revisionsabteilung WP -  so. Gefunden! No kidding. Passende Bilder = Fotografen = Fashion zu meinen Taschenentwürfen. Und überhaupt: wie anders soll bitte so was ne Trägerin finden:hbk-nnn-scanp-170726-514g-kAlla dann get ready 4 3rei heißbunte Links des modischen Tages. Geholfen hat: die Suche auf “farbig” stellen. Begonnen hab ich bei den Klassikern Patrick Demarchelier, David Lachapelle und Txema Yeste – Unvermeidbar, wenn man zum Beispiel Vogue (Korea) nicht ignorieren will..

Dagegen frisch entdeckt beim Schreiben und Suchen: die beiden  fantastisch experimentfreudigen  Warren Du Preez & Nick Thornton Jones, Elizaveta Porodina desselben! Das Magazin (und Suchgelände der nächsten Tage) dazu: Numéro.

hbk-nnn-scanp-170824-526b-rNa dann Neonröhrengrill, Doppelbelichtungsmodus, Nebelwerfer an und: Hey – was meint Ihr??! Ich schmeiß noch den visualizing-fashion.tumblr und thefashionography.com dazu..

hbk-nnn-scanp-170802-518h-r..und übers Bildersuchen finde ich die Avantgarde-Macherin -

Hey! Iris Van Herpen! Na also! Geht doch! ;-)

Hier ein kleiner Werkstatt-Clip für das New York Times Magazine..

hbk-nnn-scanp-170816-521b-rhbk-nnn-scanp-170813-520m-d

zu verwirrend? OK, hier die Teschen im Einzelschrank plus acht REMIXE:

hbk-nnn-scanp-170816-521b-4 hbk-nnn-scanp-170816-521b-2 hbk-nnn-scanp-170816-521b-1 hbk-nnn-scanp-170813-520m-u hbk-nnn-scanp-170813-520m-o hbk-nnn-scanp-170813-520m-m  hbk-nnn-scanp-170726-514g-u hbk-nnn-scanp-170824-526b-x hbk-nnn-scanp-170726-514g-o

hbk-nnn-scanp-170802-518h-sund die englische Modekuh schmeiß ich auch noch dazu..

________________________________________________________________

Musik beim Schreiben heute:

The Brand New Heavies: “Heavy Rhyme”, Delicious Vinyl, 1998

Peter Philly & Perequisite: “Mystery Repeats”, Unexpected Records, 2007

MRI: “All that Glitters”, Force Trac, 2002

The Combustible Edison: “The Impossible World”, Bungalow, 1998

 

Ganz schön farbloses Hobby ham Sie da!

Ging Euch das irgendwann und mit irgendwas im Leben auch mal so wie mir in diesen Tagen: das Thema, an dem man beständig herumknabbert, gebiert unerwartet, in einer eher unbeachteten Ecke, ein Faszinosum, dem man sich, je länger man es beim täglichen Knabbern in ja automatischen Augenschein nimmt – immer weniger entziehen kann. OK, (ich bin schon so weit:) entziehen will.

Bei mir ist es… die Entfärberei/SchwarzWeißMacherei:

Bilder ohne (die) Worte der Farben.

Nach all den Farbräuschen-seit-2015™, Überlegungen-am-Blatt, welcher FarbStift nun wann, welche Wolke nun wie, nach all dem Scannen und opulenten Umfärben mit bis oft zu einem knappen Dutzend Variationen nun plötzlich diese so völlig anders gelagerte Goldgräberstimmung: den richtigen Arbeitspunkt im Schaffensprozeß Bild zu erwischen erkennen, und dann gespannt auf die magische Steuerung Shift U Tastenkombinationen zu drücken.

Um damit alle Farbe aus dem “Gesicht” des momentan beackerten Bildes entschwinden zu sehen. Meine neuste blasse Freude:nnn-scanp-170627-494b-rvr2bNicht nur ein eleganter “Ausweg” aus allzu bunt aufgelaufenen/ -türmten Farbsuppen, vor allem die anregende Integrierung der frisch erwachsenen/ entwickelten Hintergrundstruktur macht mir da diesen Thrill: daß man beim Betrachten ins Raten kommt, wo nun Gezeichnetes aufhört und Erklicktes anfängt. Und an den Bereichen dieses gefühlten Übergangs eine wachmachende Inspiration aufknistern zu spüren…

Da tauschen die Herausforderungen die Plätze: ich teste Einrichterpoodlemäßig digitale Wandfarbe, um “die Neuen” anzubringen. Quasi Farbloses für übertrieben bunte Interieurs ;-)

Bis ich mit den farbpsychologischen Vorarbeiten so weit bin, hier noch ein zweites nnn-scanp-170710-501-r5v3bwund drittes Habibi: nachgereicht, da ganz frisch – und mal um 180° gedreht – am 7.8.:nnn-scanp-170807-519b-r2r3nnn-scanp-170807-519b-r2vr3
Aber das mit dem “verrutschten Thema” passiert ja beileibe nicht nur mir.. ich stell mir da zum Beispiel einen vor, der als Kind Lokführer werden will, es tatsächlich auch wird, und irgendwann auf der Rheinstrecke Basel-Köln fürs Kreieren von Dioramen übermächtige Anregung  und damit seine unerwartete “Erfüllung” findet. Benachbart, aber trotzdem ganz woanders.

Oder eine, die gerne reist, Flugbegleiterin wird und irgendwann, auf welch verschlungenen Wegen auch immer, selbstgefertigte Lochkameras in dänische, koreanische oder indische Bäume bindet, um sie ein halbes Jahr später wieder abzuholen…

Oder der australische Bergwerksarbeiter, der sich erst zum Abkühlen ins Meer stürzt mit Surfboard nach Feierabend, und, nachdem er sich ne Kamera gekauft hat, um seine Kumpels draußen zu fotografieren, aufsteigt..

_________________________________________________________________

Musik beim Schreiben heute:

The Bird And The Bee: “The Bird And The Bee”, Blue Note, 2007

various artists: “Brazilian Love Affair 2″, Far Out, 2007

Ian Pooley: “Since Then”, V2 records, 2000