Kategorie-Archiv: Stellt Euch mal vor..

Gesichtserkennung aus Bodenhaltung

Dieses Exemplar, das ich glücklich als Anschauungsmaterial par excellence in einem Baucontainer der Nachbarschaft fand, ist ein eher karg ausgestattetes  Stück. Nichtsdestotrotz bin ich glücklich, Euch den Anstoß meiner pareidolischen Arbeit = PinXoGraphie vor fast drei Jahren hier präsentieren zu können:terrazzo-pinxographyGenau diese Art von Vintage Fußboden @ home, genannt Ortsterrazzo war es, die mich “anregen half”, es im kreativen Bereich mit genau diesen “unabsichtlichen Anspielungen” als Generalthema zu versuchen. Denn der mit etwas Muße gedankenverlorene Blick darauf gebiert in diesen Splittern Erkennungsmomente, “findet” aus dem Leben “bekannte” Figuren: hauptsächlich Gesichter, Köpfe, Blumen. Eben..

Pareidolie mit/aus/von Terrazzoböden. Klassischerweise kann man auch noch rustikal verkleidete Holzwände dazu “nehmen” und in den mitverarbeiteten Ästen und Maserungen ringsum Gestalten, Gesichter, Pferde etc. “erkennen”. Oder, modern mit Technik und dem Blick nach oben: erkennen lassen, hier Gesichter in vorbeiziehenden Wolken..

In diesen neusten PinXoGraphien könnt Ihr Euch also mal austoben. Erkennungsdienstlich. Aber Obacht: allzu einfach mach ich es Euch heute nicht, denn das Thema Masken hatten wir ja schon..hbe-scanp-180513-634c-rec2vhbe-scanp-180403-626c-r2v94hbe-scanp-180416-630b-rvr7hbe-scanp-180425-632b-r2vr2 hbe-scanp-180510-633c-recvn hbe-scanp-180513-634e-rec2v
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Musik beim Schreiben heute:

Kruder & Dorfmeister: ”DJ-Kicks” , !K7, 1996

Michael Atherton: “Sea and Mountain: Music in the Korean Style”, Celestial Harmonies, 2006

The Tip Of The Props Iceberg – heute: das Undercover Basketballspiel

Wer sich an meinen bislang einmaligen Flohmarkt-Blogartikel erinnert, dem erzähl’ ich nix Neues, daß ich auf einer bildlichen Eisbergspitze hocke. Ein Eisberg aus (meistens) Flohmarktfunden. Dieser Berg, der wundersamerweise in nicht mal übermäßig vielen Umzugskartons Platz findet, wird nun fällig, denn ich brauch a) Ideen und Requisiten für meinen Clip, b) Übung in Kameraführung und -bedienung und c) endlich mal Übersicht übers “filmreife” Material.

Also gibts in den nächsten Posts immer mal wieder ein (wieder) frisch ausgepacktes Highlight der schrulligen Art. Der spaßigen Art. Der Es-war-einmal-Art. Der Zum-Glück-nicht-weggeschmissen-Art. Der Wie-lange-hast-Du-denn-dafür-gesammelt-Art. Los gehts mit meinem Prunkstück, das ich immer zur Hand in einer Vitrine hab: 30 x 16 x 13 cm:

1030826_vs_1030832Wenn ich mir die im Vergleich zu zeitgenössischem Spielzeug fragile (Dach)Bauweise so betrachte, kann man ganz klar sagen: das kann nicht als echtes Spielzeug gemeint sein, mit dem man ausgelassene MiniTurniere austragen kann. Hier kann nur gedrosselt gespielt werden. Und Dauerbetrieb? Total unvorstellbares No-Go. Liegt vielleicht (auch) daran, daß früher einiges anders war und die Zeiten, wir und die Kinder wilder geworden sind?

Ich jedenfalls schätze, daß dieses Museumsstück aus den USA stammt. Wo Basketball jeher populärer war und nach wie vor ist als in Good Ol’ Germany. Ballspiele mit Hebel, Taste & Griff (statt/oder mit Hand&Fuß) heißen hierzulande Tischfußball.

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Nerdiges Sammler-Protzen mit diesem coolen Ding funktioniert ja super – ich hab das seither noch nie irgendwo anders gesehen. Ein Ding aus einer anderen Zeit . Wie diese klassische, US-amerikanische ;-) Verfolgungsjagd im Ford Mustang über abknickende kalifornische Strassen. Eine andere Zeit, jawoll: vergleicht doch mal die Wucht, (Schnitt)Geschwindigkeit und Därdewiligkeit dieser  Szene mit dieser, 40 Jahre danach… Die Frage ist nun nur noch: welche Art Inspiration “wirft” dieser Gegenstand für seine cinematografische Tauglichkeit? (Gegenstand: Basketball per Knopfdruck @ home und gleichzeitig youtube car chases gucken, das Schlafhirn wird sich schon drum kümmern)

Ich werde es wohl so machen wie die Jungs von OK GO (siehe unten) in der Video-Planungsphase: “Normally what people do making a film is plan very very carefully and.. shoot. We go: get us in the airplane so we can start playing. And once we’ve played for a week than we can tell you what the real idea is.”

Hey Wortschatz: Leap Of Faith = Vertrauensvorschuß. Morons=Trottel, Idioten.

Und am Schluß: Googelt mal die erste Halbzeit der Überschrift – wow! der Eisberg als Requisit!

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Musik beim Schreiben heute:

OK GO: “Upside Down And Inside Out”- Youtube, heute 13.026.457 Aufrufe, davon mindestens 20 von mir ;-)

Just Jack: “Overtones”, Orchard, 2007

 

 

Mir träumte, seh ich grad. Ich sehe grad: mir träumte!

Kaum sind die Werke vollbracht, getrocknet und abgespeichert, kommt schon das nächste pinxographische Blatt auf den Tisch, überlagert und verdrängt – auch mental – das vorherige. So bleibt, rückblickend/rückcheckend fast wie ein Fremder auf die Bilder zu schauen und immer wieder erstaunt darüber zu sein, was in den grad vergangenen Wochen entstand:

In sperren holzene/pasten ellene See gestochen. Auf! Zu großer Fahrt! Mit Paolo und Wazzily. Uhrenvergleich es ist Neunzehn’undertze’n (1910). Götter speisen rotes Abland:hbe-scanp-180219-601i-rvr2.  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .

Wundersamer Durchflug (Arcade modeus) des großen Skwirl’n'Poon-Holo Scapes, (Torll Walkthrough Part 3):hbe-scanp-180106-578c-r2vr6.  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .

B(ergb)eklemmung: in tosend’ Sturm, Gestrüpp’ lawin’ und berstend’ Klamm! Ähem, aalles zuhause inner Kiste selbstgebastelt (davor zu viele, viele zu viele Richard Wagner + Pizza inhaliert)hbe-scanp-180128-588-ryyr3.  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  . .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  . Teu fel en de tail – wo steckst Du? oder: Detail ist überrall:hbe-scanp-180131-591e-rvr7f.  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .(Gourmetpoodles) Erstverbildlichung von: es-soll-schmecken…: gemüsig, fleischlos, auflaufig, leichtgewichtig, suppig-cremig, mit untergehobenen Reiseerinnerungen, mediterranen. MILD:hbe-scanp-171229-574f-4fs-vs-ysp-scanp-170413-469i-recoll180verlkit-plus-vrlf469b-normrecoll2fs.  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .wind, brausen funken, sprühen mit sommer, nacht:hbe-scanp-180214-597g-rvnr.  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .

Elektro Lichthelle & Energieboost am Ende des Tunnels (am Ende dieser langen Nacht, die Winter heißt):hbe-scanp-180214-597f-r180r.  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  . .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .Reiseführer Retro Fiction: l’oasis sans couleur – le jeudi j’arrive- l’arrivée à jeudihbe-scanp-180217-599e-r2v7b.  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .Der Kieselstrand des Unbewußten/ pebbles of subconsciousness:.  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .der Winter (draußen, drinnen, außen, innen):hbe-scanp-180213-596b-r2v3f________________________________________________

Musik beim Träume Betrachten heute:

Adam F: “Colours”, Blow Up, 1997

Maurice Ravel: “Piano Concerto in G Major”, Yuja Wang, Tonhalle-Orchester, Lionel Bringuier

Leonard Bernstein: Overtüre “Candide”, New York Philharmonic, Leonard Bernstein

Die DamenHandtasche als MalerLeinwand

Während ich mir unverzagt gierig Modeblogs der auffälligeren/skurrileren Art wie die wunderbar selbstironisch getauften beebeyecrew, die malaysischen (!) anonymen Handtaschensüchtigen, das famose multiplefashiondisorder sowie diese äächt unhandtaschigen, eher architektonischen Werke rula galayinis zu Gemüte führe, kommt nach dem Clip mit Nina Pandolfo b.e.m.a.l.t. nun vorvorgestern abend noch das männlich-ernste (sprich rein schwarzweiß=farblose ;-) )  Gegenstück dazu:

der japanische Künstler Hiroshi Senju “schafft” es (mir) glaubhaft, einen seiner Wasserfälle auf eine Fendi Baguette zu transferieren. Die DamenHandtasche als MalerLeinwand Teil 2. Als artist statement hat er interessante bon mots in ebenso interessanten Englisch zusammenparatebrecht:

«Art is Communication of Imagination»

oder, im nächstklickbaren Video:

«Beauty gives the people joy of life, power and encouragement. So beauty is a very important item»

So gesehen fällt damit ein ganz neues Licht auf Modemagazine, und erklärt sogar aufs Einleuchtendste diesen galaktischen buzz drum, n’est-ce-pas? Die (persönliche) Vorstellung(skraft) zu kommunizieren als Aufgabe der Kunst festzustellen.. hab ich so auch noch nicht betrachtet..

Weiter liest man über ihn, seit 10 Jahren konzentriere er sich aufs Malen von: Cliffs. Angesichts des sehr ästhetischen, doch ebenso quasi tutorialhaften Videos – handverkrumpelte Riesenpapierbogen, schrägebene Arbeitsgewölbe, Fertigmalen im senkrechten Zustand etc.. poppt wie immer im Internetzeitalter die Frage: “Angst vor Nachmachern?” auf.  Antwort wie immer: “. Es geht um die Persönlichkeit des Künstlers! Der hats ja geschafft und ist schon..”

Was höre ich da (vor dem inneren Auge ;-) ): «Kannste doch auch machen! Malste auf Taschen!» Ich sag: «Äh, laß man. Sowas auf Taschen? Also nee. Das ist soo 2015..»

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Viel spannender als Abgucken von Rezepten, reverse engenieering, Produktionsideenklau, finde ich Zugucken, wie man es in einem stimmungsvollen Filmchen unter einer halben Minute Lebenszeitanspruch für die Zuschauer schaffen kann, schlicht zu faszinieren. Das will ich auch! Zwischendurch Blätter bemalen, pinxographisch behandeln und immer weiter Handtaschenstanzen geht auch ohne. Vielmehr ist so außenrum vorzugehen meine bevorzugte Art, auf Neues zu kommen. Frisch zu bleiben. Elan keepen. Aus nem Leerscan ne neue Tasche biegen:pinxography-leerscanIndes wir, mit frisch erweckten Appetit springen nun zu nem weiteren Fendi-Video als back to gänzlich buntes Vorbild: laßt Euch doch mal das ganze Baguette Book vorblättern! Nein, ich krieg keine Influencerprämien aus ParisorRome!

Oder, frisch heute geschlüpft für meine Augen, eine Anregung der besonderen Art: Making-Of, oder “process film” betitelte Iris Van Herpen – Couture – im Werden. Ich verwende den Begriff “Couture”, denn Schneiden ist da tatsächlich viel mit ‘bei. Schere und Laser..

«Verheddert man sich da nicht?»

fragte montag abend Frank S. angesichts dieser Rechercheinformationsundanregungsflut. «Im Gegenteil,» konnte ich zum Glück antworten: «das sind alles wertvolle, aufsprittende, lecker tasty Pizzlasteinchen: ob Online-Mag, Handtaschendesignerin, Blogger oder Stylistenportfolio: alles trägt zur Erfahrung handbagigkeit bei, gibt wertvolle Anregungen, die per Osmose ins hintergründig agierende Hirn irgendwann als  brand, neue, früh, morgendliche Inspiration wieder hervorbrechen.»

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Musik beim Videogucken heute = meine SoundtrackVerbesserungsVorschläge:

Visit Venus: “Endless Bummer”, Yo Mama, 2002

Cath Carroll: “England Made Me”, Factory, 1991

Weekend Players: “The Pursuit Of Happiness”, Multiply, 2002

ital tek: “Nebula Dance”, Planet Mu, 2012

Mm – wohl doch kein so’n bunter Typ

Beileibe not sind es immer nur die bösen großen Datenhorter, denen unsere Arglosigkeit Treuherzigkeit Wissen, Werbekunden und Steueroasentauglichkeit in die Hände spült – man kann an Suchergebnissen im Internet sehr wohl ebenfalls Schlüsse ziehen, die Erhellung @ home bringen.

Gestern zum Beispiel bin ich beim Umdekoroerien des Soodlepoodles überfälligerweise auf die naheliegends dekorativste Sortierung großer Mengen von Bildnissen gekommen, nämlich die nach Farben klickt mal!: icspecific-red icspecific-orange icspecific-yellow icspecific-green icspecific-teal icspecific-blue icspecific-purple icspecific-pink icspecific-white icspecific-grey icspecific-black icspecific-brown. Ey, man hört ja immer von Buchhändlern diese Nachfragen nach entsprechend ins Regal passenden Buch(rücken)geschenken ;-) start-icspecific-kit4

Google, denen ich ja den ständig wechselnden Remix meiner Bilder “überlasse”, bieten diese zwölf Möglichkeiten zum Bildersuchen nach (Farb)Zahlen. Und sich große Mengen an Bildern mal auf diese Weise präsentieren zu lassen- warum nicht? Beim Durchklicken der Farbquadrate ergeben sich grob gemessene 59 gelistete Bildschirmseiten soodlepoodliger Bilder – also in ausreichend anregender Mengigkeit ;-)

Nach tatsächlicher quantitativer Farbverteilung auf soodlepoodle.net (und nicht wie oben nach Farbkreisusus) sortiert sieht das Spektrum plötzlich ganz anderes aus:

2xicspecific-yellow, 2xicspecific-orange, 2xicspecific-pink, 4xicspecific-white, 4xicspecific-red, 4xicspecific-brown, 5xicspecific-teal, 5xicspecific-purple,  5xicspecific-blue, 6xicspecific-grey, 8xicspecific-green, 12xicspecific-black

So kommts zu meiner heutigen Titelzeile. Blau, grau, grün. Und sehr dunkerl an der Spitze. Tja. Also, so dark hätte ich mein Werk ääächt nicht eingeschätzt!

Bei näherer Betrachtung dieser Ergebnisse fallen einige interessante Dinge auf: ich frage mich, wie im Bild diese “Farbvorgaben” gewichtet= in Suchergebnisse verwandelt werden durch Algorithmen. Von JPGs, also dem digitalen Bildformat, das sich am weitesten durchgesetzt hat, weiß ich technically, daß a) unscharfe Bilder als JPG weniger Speicherplatz brauchen, weil auf die grobe Verteilung ihrer Bildteile rechnerisch und datenkompressorisch eingegangen wird.

Zum Beispiel rutscht für Google beige mit in die Sparte weiß. Korrigiere: Google läßt rutschen. Stecken da wahrnehmungspsychologische Erkenntnisse dahinter? Bestimmt. Denn eigentlich wären zum Beispiel für mich diese beiden unter rot gelisteten Bilder hauptsächlich beige:

start-garnlobster 42_shots_on_blummepeter

Signalfarben gehen da wohl vor. Tatütatalaßtmichdurchichbinrotoderwas?

Augenscheinlich reicht es bei der Farbwahl “schwarz”, wenn schwarz oder irgendwas Dunkles häufiger im Bild vorkommt, um dabei zu sein. Dazu gefunden auf tu-chemnitz.de: “Das Auge kann Helligkeitsunterschiede weit besser wahrnehmen als Farbunterschiede. Die Farbkanäle können daher in ihrem Informationsgehalt verringert werden.” Aha. Wieder was gelernt. +da gibts noch mehr für den UnInformatiker.

Ebenfalls interessant finde ich, daß “teal” (= blaugrün) zu einer wichtigen der 12 Kriterien gewählt wurde. Also nicht hell- und dunkelblau, sondern Himmels- und Meeresfarbe in “Personalunion”. Nur, um die 12er Anzahl zu erreichen? Oder ob man damit Urlaubs- und Reisebilder kategorisieren=findbar machen kann? Wäre meine Vermutung. Ich google mit dieser Farbvorauswahl mal testweise view, voyage und holiday. Kommt hin: Himmels’ Blau und Meeres’ Grün kommen recht gleichmäßig vertreten vor.

Oder, weiteres Indiz der Unverständlichkeit der (Farb)Auswahl: die Bilder sind nicht getaggt. Das ist ja der große Joker, den Suchmaschinen nutzen: daß die Hochlader noch dazuschreiben, was es denn da zu sehen gibt. Mach ich nicht. Ich hab mit Archivierung der Bilderflut zu tun ;-) Also auch hier wie immer und jeden Tag die ewige Frage nach dem Prinzip Geheimnis-in-Suchmaschinenalgorithmen. Ein nicht enden könnender(!) Dauerrenner, denn: wer das SEO-Know-How hätte, ränkte immer ganz oben. Weltherrschaft, you know..

Also lauter Anlässe, sich da mal näher ranzurobben. Mach ich! und füge Erkenntnisse der frisch gewonnenen Art hier an. Sobald. Naja, gibt ja auch schon genug Links..

Nächster Tag, nächste Erkenntnis: in keiner der Farbfiltersuchstudien kommen meine zahlreichen in drei bis sechzehn Segmente unterteilten Thumbnail-JPS zum Vorschein, nämlich die der Krimi-Buchdeckel, die des Screenshot Diaries und die der “Kids,  ich habe die Werke geschrumpft“-Reihe.

Aber noch erstaunlicher: die Veränderung der Suchergebnisse binnen Stunden(!) Gestern die um 11 auf der Suche nach weiß. Dann dasselbe um eins. Auffällig die zwei Größenversionen des Sandhaufens. Den mit der Namensendung  “-1024×647″ hat mir WordPress gebastelt. Ungefragt.

Und, schau mal an: da sind die Krimicovers!

_________Im Abspann: furtherBildung:_______________________________

Für Ihr weiterführendes Interesse: JPEG steht für “Joint Photographic Expert Group”. Wußt ich nicht. Ich kenn nur portable network graphic: «Die Gruppe wurde 1982 gegründet und trifft sich dreimal pro Jahr: jeweils einmal in Nordamerika, Asien und Europa.» Steht auf der Wikiseite! Hätte man nicht gedacht, daß man da dauernd dran rumdenken muß, oder?!

Was Schönes für meine persönliche Wortwarte aus der Abteilung Komposita heute: Entropiekodierung. Ich dachte immer, das hätte was mit selbständig ablaufender, äußerst bedauerlicher Energieverteilung zu tun. Bedauerlich für zu Depression neigende Physiklehrer,null bedauerlich für Suppenköche..

Außerdem look@ meine Sprachwahl des Tages: merkt Ihr, daß die Pronomierung von Google in “sie” (einen Haufen Unbekannter) statt des üblichen Neutrums “es” (ein kuschlig hilfreiches Haustierchen, das auf den zutraulichen Vornamen OK Komma hört) Einiges an inneren Abstand schafft??

Und nochn cooler Fund beim tealen view-Googeln: spaceinimages der european space agency. Wow. Und guck mal: die dailymail zieht darüber den Kreis zurück zur Malerei: «In what could rival works by Van Gogh, Paris-based Esa claims that these remarkable images are some of the first to reveal the shape of the our galaxy’s magnetic barrier.»

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Musik beim Datenentkomprimieren heute:

Bubba Sparxxx: “Deliverance”, Beatclub/Interscope, 2003

United Future Organisation: “3rd Perspective”, Mercury, 1995

various: “Groovy!” Talkin’ Verve, comp. 1998

Tim Hecker: “Radio Amor”, Mille Plateaux, 2003 flag-en

various/ “DJ Pippi presents: Undiscovered Ibiza” Vol 3, 2001

More Than A Gaudi: HändBägHoizHöiftnSägn!

a) bin ich sanft erschrocken. Als ich nämlich die drei Teile plötzlich direkt in aller Dinglichkeit vor mir auf dem Küchentisch beieinander stehen sah und ein jähes: Hoi, das mit den Handtaschen tritt ja tatsächlich in mein Leben! mich durchfuhr. Drei Kilo, an denen man sich das Hirn stoßen kann, sind halt irgendwie doch “deutlicher”, als alle Tausende bunte JPGs der Welt, gar deutlicher als  drei Stapel bemalten Papieres. Das nämlich gehört (für mich) ins Reich der Ideen, der Fantasie und Visionen. Aber nun…

b) Endlich mal n Posting, das das Tag “Werkstatt” so im wirklich klassischen Sinn verdient hat, denn: ich bin am c) fremdsprachigen Titeldichten fürs: HändBägHoizHöiftnSägn!

saegen-fegen_isolDas Bild oben ist zwar dreißig Jahre alt, die porträtierte Säge aber immer noch in meinem Leben dabei und: sie sägt unentwegt&tadellos: zuerst den…145000028 mm Plexiglas-Mitten”belag” des angestrebten SandwichModels . Danach – siehe Mein Schlafhirn liefert.. Holz – die beiden1450000729mm Holzauflagen, mit derer Hilfe ich das Model zu einem recht lebensechten Handtaschenkorpus andicken will:14500028 Außenmaße: 28 x 21 x 6,6 cm. Kein übermäßig großes oder kleines Täschchen, würde ich als Laie sagen. Muß noch geschliffen, fein gerundet und geweiselt werden. Also präpariert für den next step:

die Tasche als Kinoleinwand.

Bis es so weit kommt und diese spinnerte Idee wirklich wird, hirne ich noch an weiteren notwendigen Props: eine rundbewegliche Tortenscheibe – aus zum Beispiel nem Konditoreikuchenvitrinchen, um die Handtasche in Rotation vor den Augen zu kriegen – wie mit den Schrittmotoren von so nem ebenfalls uberkühlen Guioche-Zeichenapparat. Dann noch einen hellen und dunklen Hintergrund, Discokugelflecken und Zeitlupenkamera – laßt Euch überraschen, wie’s weitergeht!

handbagriddle

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Musik beim Schreiben heute:

XTC: “Transistor Blast – The Best Of The BBC Sessons”, Cookcd, 1998 comp.

Steely Dan: “Two Against Nature”, 2000

hinterher, nach getaner Säg’ beim Feierabendbierchen: Piazolla Tangos.

Können Muster ins Hirn schwappen? Und bloße Striche zu Masken werden?

A funny thing, dies (Maler)hirn: da es ungelenk(t) am leeren oder halbvollen Blatt die Hand und damit Stifte und Farben führt, taugt es famos für Überraschung.  Ist ja auch mein Plan soweit. Und daß Ok nach einem halben Jahr Handbagigkeit eine clandestine Tendenz zu bildlichen Wiederholungstaten sprich Mustern, Dessins zu diagnostizieren ertappen ist – wen wunderts | mich mittlerweile nicht mehr.

Denn sobald man eine “automatisch” sich einstellende Tendenz bemerkt, passiert etwas mit einem. Abseits vom Kampf gegen selbstgebastelte Klischees: die Malerei verändert sich scheinbar von selbst vs. ich überlege, ob ich das gut finde, wenn andere Beschäftigungen außerhalb der Malerei Einfluß über die Hintertür des Unbewußten nehmen. Denn eigentlich gehts mir ums kaltblütig wilde Malen, frei von Nützlichkeits”gefahren” ;-) . Die sollen gefälligst ausgelagert sein, um in deren Abwesenheit völlig Unbekanntes erreichen zu helfen. Was sie mit der “Handtaschen Experience” ja nun sind (: ausgelagert), ich mich aber dennoch an manchen leeren Blattstellen beim mindless Mustermalen/-machen erwische:hbk-nnn-scanp-171214-564d-rDieses akzeptiere ich zwar mittlerweile, bin sogar gespannet, zu welchen modischen Ingredienzen diese “Stellen” irgendwann führen mögen, darüberhinaus aber sehr froh, daß andererseits, am nächsten Blatt, das Ungeplante, Unvorhersehbare steter Begleiter bleibt- und die ins Hirn geschwappten Muster nicht alles beschwappen:hbe-scanp-180102-577-r2vnr2oder wie seht Ihr das:hbe-scanp-180114-582d-recUnbeschwappt! Würde ich dazu sagen.

Aber nun die heute neuste Erstaunung:Tja – ob die kürzlich genossene Lektüre über das Künstlerleben des Herrn Grotjahns englisch sprachige  Webseite nun dazu geführt hat, dezidiert aufs Thema Maske – also ich seh da mindestens zwei! – zu kommen? Mmh – vielleicht in homöopatischer, anschubsender Dosierung, ist das Thema doch eigentlich überfällig, wenn man mit Farbe und Stift agiert. Mir fällt mein bislang erstes Buch ausschließlich Masken gewidmet ein: “Once A Year” von Axel Hoedt englisch sprachige  Webseite.

«I knew next to nothing about what I was looking at,»

schreibt da die dieser alemannischen Tradition “unmächtigen” Sarah Bradley auf photoeye englisch sprachige  Webseite .. Und auch bei Max Beckmann trifft man gerne Abbilder davon. Oder googelt mal “african masks” + painting, da sammeln sich Gemälde diverster Gestalt und Machart (ich hab mal den erdfarbenen Filter angemacht) – sehr inspirierend!

Mehr noch: in meiner Inspirationsquellsammlung gibts schon jahrelang den Bilderlink auf Jademasken.. Da papp ich grad noch die frisch gefundenen Ergebnisse beim Suchen nach “Primitivism+art” dazu. Warum also nicht Krönchen zurechtrücken,  Augen auf und hey! Wow!

Masken am Werk!

hbe-scanp-171231-575-r2vnr4Making-Of Text Nachtrag: immer sehr anregend/bildend und von einigen serendipischen Funden begleitet: das Googeln nach meinen Überschriften. Heute finden sich für die erste Hälfte Einträge von “Self-Help bis “Business & Economics” ;-) Darunter als mein Favorit der Satz: «Der schöne Tintenfisch löst sich auf in Theorien«.

Masken-Nachtrag – Blatt #584: hbe-scanp-180117-584f-rvnr2
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Musik beim Maskenertasten heute:

various: “LOST IN SPACE | DRUM ‘N’ BASS | PHASE 00:03″, lacerba, 1997

Just Jack: “Overtones”, The Orchard, 2007

Franz Schubert: “Sinfonie Nr. 5 B-Dur”, Concertgebouw Orchester Amsterdam

Stop! In The Name Of (HandBag) Love!

Fünf Tage weit in diesem größenwahnsinnigen Plan, zwei Jahre lang jeden Tag eine neue Handtasche zu designen, beginnt plötzlich in meinem Kopf, Popmusik Nachrichten zu senden. Ja, richtig gelesen: meine langjährige Erfahrung und Kenntnis diversester Songs taucht in meinem Schlafhirn auf und redet singt mir zu, was ich sowieso schon ahnte, was mir lieb den Tag lang schwante:

Der große Fehler ist die angebrachte Zeitschraube.

So viel angenehmste Anregung darin liegt, sich Selbstgestaltetes an schöne Frauen “attached” vorzustellen, so viel Unmuß mit dem zwanghaften Blick auf die Uhr geht damit einher. Dem selbst verursachten zwanghaften Blick auf die Uhr. Und das bereits, wenn man zum ersten Mal für nur ein paar Stunden außerhalb des Zeitplans gerät.

Solch Dilemma, man erkennt es problemlos bei klarer Sicht (und Abwesenheit irgendwelcher Auftraggeber, die normalerweise für es zuständig sind), erzeugt sich wie von selbst smiley-blushdurch diese unselige Trias des  sich a) schnell und b) unüberlegt standardmäßig aufdrängenden und c) allzu leicht akzeptierten Wettbewerbsgedanken. Dieses sexy Ich-habe-immer-News. Und dieses Alle-mal-hersehen: das-werd-ich-Euch-beweisen. Bis übermorgen um vier.

Das ist im kreativen Fall (wahrscheinlich generell zu 80%) einfach nur destruktiv. Denn man läßt der Zeit es zu, Druck zu machen. Druck, Ergebnisse zu liefern. “Verschiebt” damit Prioritäten, setzt klammheimlich (sich selbst gegenüber) die Pünktlichkeit des Plans über die Qualität der Ergebnisse. Das ist zwar, man liest es oft und gern und interessiert, erfolgreichen Kreativen oft “Ansporn”, ohne den sie “gar nicht mehr können”. Doch ich für meinen Teil sehe das als reinen Marketing-Kniff. Das Ziel: erstrebte Aufmerksamkeit, der man das angestrebte,  wahrlich gelungen gute Werk zu opfern bereit ist – hey – wenn schon der Blick auf die Uhr Vorrang hat, sagt das doch alles, oder?! Und läuft dann eher feil_ander Showbiz, denn im worst case, le Scheitern, hat man im “Tausch” vielleicht gar noch mehr PR-Währung: eine verwertbare Story.

Sich vor aller Augen und angesichts aller selbstgewissen Kompetenz eine solche zielgebunden kreative Aufgabe zu setzen kann, muß aber keinesfalls eine glatt verlaufende Zirkusnummer werden. Vor allem, wenn da plötzlich eine (demnächst, ich warte auf die Fotos) mindestens ebenso faszinierende Idee – die ja ebenfalls Zeit = Muse und Hirnschmalz = Inspirationsmasse benötigt – “dazwischen” kommt und man schnell das eigentlich perverse Gefühl hat, sich zwischen zwei (eigentlich) fantastischen Tätigkeiten entscheiden zu müssen. Oder,  schlimmer & deutlicher gesagt: sie innerhalb derselben Zeitspanne beide zu verwirklichen. Genau hier beginnt Kreativität, weh zu tun. So blöd das klingt. So gruslig das ist.

Also stoppe ich hier, entferne die Zeitschraube und voilà: das Radio im Kopf verstummt, der Sonnenschein und die Lust am Machen kehrt zurück. The mind opens up again and smiles. Hat jemand ne gleichwertige, unkitschige, esoferne Übersetzung??

Und gleich sprudelts unbekümmert weiter:

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Die Trägerin, das Model, Mannequin, Manken dazu wird sich finden  ;-) Die neue HandtaschenEXPERIENCEseite ist nun auch frisch mit content (Infos und Artikelliste) bespielt. Ich hab ein Bild gefunden und zurechtgezupft, das den Handtaschen-aus-PinXoGraphien-GewinnVorgang auf schmucke Weise illustriert:

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Kopfradio heute (außer des “Titelsongs” von den Supremes):

Steely Dan: “What A Shame About Me” von “Two Against Nature”

The The: “August & September” vom 1989er Album “Mind Bomb”

Nachtrag als weitere heute ungehörte Beispiele aus meinem Archiv:

Just Jack: “Overtones”, The Orchard, 2007

Dave Stewart & The Spiritual Cowboys: “dito”, BMG, 1990

SpaceHog: “The Chinese Album”, SIRE, 1998

 

 

 

 

Best Of Starts: Vridaa mit dem Doppel-AA

Hey there in 2018! ¡Caramba! fürs neue Jahr!

Seit drei Monaten arbeite ich auf diesen ersten Januar 2018 zu. Eher intuitiv als mit System. Suche chronisch nach Handtaschenträgerinnen. Klicke Fashionblogs, Influencer-Editorials und Fotografensites in die Favoriten. Male wie besessen jeden Tag ein neues Universum. Häufe nebeneinander zwei Riesenberge BildMaterial. Und heute, heute soll losgehen: Handtaschen (rechter Stapel) und Models (linker Stapel) gehören einfach zusammen. Die Idee: “the daily dose of handbagigkeit” bedeutet viiiel Arbeit, Spaß und jeden Tag das nächste Model mit der nächsten Soodlepoodle Handbag dazu.

Platz im Netz ab right now: www.soodlepoodle.net/handbags/

Und, mit nem echten doubleAA gehts heute los: Vridaa steht unverschämt frech und sexy am Start meiner slightly unorthodox buchstabetisch sortierten, fast schon kompletten(!) Liste, die, so alles planmäßig verläuft, Silvester 2019 (!) mit Tasche/x-eyed model #731  Moffy enden soll. Falls da nicht noch eine (Ma)zy, gar eine (Den)iz oder ein real Handbag-Kickoff dazwischenkommt ;-)

Die Tasche No.1 dazu: ne wild bunt-eruptive Mischung, entstanden am 4. April des frisch vergangnen Jahres, zu Handtaschenzwecken durch Spiegelung gezähmt. Farben: alle. Name: ysp-467i-aahbkx-ysp-scanp-170404-467idWie genau ich die Designs gestalten werde, wie ich mich vom Vorgefundenen anregen lasse zu künstlerischer Weiterentwicklung wird sich beim Tun herausstellen. Heute gibts nach ner zu schnell+mindless gerissenen poor Silhouette als adäquat-stylischen Ersatz nun diese blurred dot Version.

Die nächste Idee folgt am “linierten” Tag danach mit ClutchBag/Model #002: hbkx-ysp-170502-474g-abAls Inventarnummer dazu die ysp-474g-ab. Und damit gleich die andere bunte Ecke der PinXoGraphie: sehr soft, samten, golden. Eben inspiriert vom orientalischen OriginalOutfit.

Am Tag Nummer drei gibts eine baggy Carry-It-All Bag im eher rauen urban streetstyle. Paßt doch super gut zur Silhouette, oder?! Und sieht aus wie ein Screenshot eines futuristischen VideoGames ;-) hbkx-ysp-161101-402b-k4-abdZum Wiederfinden diese Nummer des Tages: ysp-402b-ab4

Als außerpoodligen Appetizer für Euch hab ich auf nytimes.com/column/in-the-studio eine überaus anregende Mischung von zwei Dutzend kleinen Clips zu/mit Modedesigners entdeckt. Bingeglotztipp: einfach Finger weg, wenn man nen den ersten Clip gestartet hat, die laden sich selber nach! Zu den unvermeidlichen Werbepausen Tonaus/ schnell für n Bierchen nen Cocktail inne Küsche. Dreissig Sekunden Zeit! Sonst droht die Paywall!

PS.: Meine Silvesterpartyreste, ins Bild gesetzt ;-) :hbe-scanp-171231-575c-recolhbe-scanp-171219-568c-recol
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Elektrisch verstärkte Musik zum Start heute :

“Hi! Strung! Fun!” gemixt  hilariously am 23. Februar²⁰⁰²:

  1. Della Reese: Always True To You In My Fashion
  2. Melony: Wearing Shades On Rainy Days
  3. Mad Caddies: No Se
  4. Mel Henke: William Tell On The Hoof
  5. Oasis: Rock´n´Roll Star
  6. Descendents: I´m The One
  7. Julian Dawson: Scandalized
  8. Guns´n´Roses: Down On The Farm
  9. PJ Harvey: Good Fortune
  10. Presidents Of The United States Of America: Boll Weevil
  11. Eels: Tiger In My Tank
  12. Les Rita Mitsouko: C´est comme ca
  13. The Pixies: I Bleed
  14. Foo Fighters: Breakout
  15. Refused: Let´s Go Crazy
  16. Queens Of The Stone Age: Quick And To The Pointless
  17. Ry Cooder: Chloe
  18. The Pretenders: My City Was Gone
  19. Milk auf Ex: Pissnelke
  20. Motion: Neuer Morgen
  21. Fanfare Ciacarlia: Bulgareasca
  22. Ministry: Jesus Built My Hotrod
  23. Reel 2 Real: I Like To Move It
  24. Descendents: Everything Sucks Today

XTC: “Transistor Bliss – The Best Of the BBC-Sessions”

 

Crash Test Hand Bags w/ M.C. Escher und Hieronymus B.

Es gibt Leute, die “halten” sich ein besonderes Möbel: den Geschenkeschrank. Das ist ein Platz, an dem sich auf Halde erworbene Geschenke versammeln. Hört sich vielleicht merkwürdig an, ist aber unbezähmbar praktisch: was unterm Jahr so schnell in den Läden der Stadt mitgehen geheißen wurde – geliebte Bücher in Taschenbuchausgaben, preiswerte Lieblingsmusik aus Ramschstapeln, Hörbücher oder gar Flohmarktfunde, an die zu erwerben gar die ins Gedächtnis gerückte Bekanntschaft der nun damit Beschenkten gemahnte – einmal im G-Schrank versammelt, genügt im Vorfeld einer Party oder eines Jubiläums ein Griff, und man kann sich komplett auf die Gestaltung der Abendgarderobe konzentrieren. Die man vielleicht amazon Echo Look  zum Check vorführt, dafür aber null Hirn-RAM fürs Präsent belegen muß. Sehr empfehlenswert!

Ich hab darüberhinaus das Ansammeln von bunten Kalendern im Programm. Da gibt es einen recht unschieren, in einer Dimension jedoch flachen Karton, in dem diese verpaßten Gelegenheiten zusammenstecken. Wozu das denn? Nun: das ist latentes Geschenkpapier aus Hochglanzfotos, bunten Food-Illustrationen oder Landschaften/ Blumenstilleben bekannter Maler. Das klappt natürlich nur, wenn man auf abgelegte/abgeschriebene Kalender ab Mitte Januar Connection hat und entsprechende Läden kennt, die froh sind, das unbrauchbar/ unverkäuflich gewordene “Papierkontingent” loszuwerden.

Hätte ich 2015 gleich(falls) ab Anbeginn der PinXoGraphie mit der Kalenderproduktion begonnen, gäbe es jetzt diese Exemplare zum Ausschlachten:pinxography-kalender16 pinxography-kalender17

Leider gebe ich der Kalenderproduktion Null Chance und vergeude smiley-blush mein Geld lieber anderswie… Heutiger “chronografischer” Glücksfall für mein Handtaschenlabor: 2 Kalender finden sich  in doppelter Ausführung. Kunstkalender. Hey! So kann ich mit der frisch ermittelten Schablone Vorder- und Rückseite eines Handtaschenmodells im selben Look gestalten. Und dieses dann est mal vor eigenen Augen hin- und herdrehen. Weiterer happy Serendip: die Werke M.C. Eschers und Hieronymus Boschs ergänzen sich in ihrer doch sehr zueinander kontrastierenden Ästhetik perfekt! zu diesem Zweck.

Ihr werdet Euch vielleicht fragen: warum das ganze mit Fremdwerken im CrashTestDummmy-Style? Es gibt doch mehr als genug eigene Dessins.. Nun: die unerforschten Wirkungen der Seitenteile der Taschen können hier perfekt ausgelotet werden, bevor ich zum weitaus kostenintensiveren Druck meiner Pinxographien zum selben Zweck schreite.

Da ich in diesem papiernen Fall die Skalierbarkeit der Bildausschnitte nicht frei wie sonst mit dem Rechner gestalten kann, tuns dann eben drei verschieden groß ausgeschnittene Handtaschenabwicklungen: 26, 20 und 15 cm Breite an der dicksten Stelle..

Und à proporös Flohmarkt und vor-den-eigenen-Augen-drehen-lassen: es gibt da tatsächlich einen kreisförmigen Klamottendrehständer in meinem Haushalt. Flohmarktfund und nun Drehscheibenprotagonist für den ersten Dreh zum ersten Clip  – zum Glück paßt(e) der nicht in en G-Schrank ;-)

pinxography-kalender18

PS.: besagte Kalenderpläne und -entwürfe  vom November 2015 reichen bis 2020. Mal wieder Spuren eines Nachmittages voller Überschwang.. ABER

Das sind historische Arbeiten, innerlich abgehakt, durchlaufen, abgeschlossen. Lieber mit aktuellen Werken ab Blatt #563 frisch ans Werk.

Hier grad mal ein Test bis zum 18er Märzblatt: Ihr seht, die Gestaltung/Bildauswahl der aktuellen Stunde wäre auch recht anders, irgendwie fortgeschrittener, experimenteller, wilder, kalender”feindlicher”:nnn-scanp-kal18-563e-rec2vennn-scanp-kal18-563-recoll3 nnn-scanp-kal18-563-recollGleich drei verschiedene Anmutungen/Designs.. oje..
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Musik beim Schreiben heute:

Yoshinori Sunahara: “The Sound Of The ’70s”, Ki/oon Records, 1998

Micatone: “Is You Is”, SONAR, 2003

Glissando Brothers: “A Great Gift Anytime”, STIR, 2000

Crash Test Dummmies: “Give Yourself A Hand”, BMG, 1999