Kategorie-Archiv: a new kind of handbagigkeit

Frühlingstäschchen gefällig?

April ist da! Das Grün donnert aus dem Boden durch die Äste und Stengel right up in die Sonne – Frühlingsrolle für mich: Ich b(r)aue oops Blumenbeete aus “einjährigen” PinXographien (Mai 2017) und schneide dann flugs Täschchen draus. Macht sich dann so:

hbk-ysp-scanp-170502-474e-0im Einzelnen | im Vergrößerten: Obacht! Keep Out, Allergiker!

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So muß sich ein Gärtner de la Landschaft im Frühling fühlen! Macht mir gar Laune, in die beiden nächstgelegenen Parks zu radeln. Um am lebenden Vorbild weitere Inspiration zu finden: hbk-27840025mirrsmlIch mit Kamera in einem Park.. kommt auch nicht soo oft vor ;-) Damit jedoch würde sich der Kreis wieder schließen, denn diese Fotos vom gestrigen (!) Mannheimer Friedrichsplatz waren zuerst da, als inspirational nudge für den kreativen Abend danach gewissermaßen:278400322784002827840007 2784001327840026

..und das daraus geschnitten’ Täschchen wieder hinterher. Heute.

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Frühlingsmusik heute:

Joseph Haydn: “1. Cellokonzert”,  Jean-Guihen Queyras / Freiburger Barockorchester

So Up wie Kristian, so knallig wie Txema, so geheimnisvoll wie Elizaveta

..sollen “meine” künftigen Handtaschenmodefotos sein. Doch doch: darüber mach ich mir viele Gedanken. Noch bevor es die Täschchen überhaupt gibt. Denn was auf Fotos mondän, exzellent, schmuck, chic und modern aussieht, m.u.s.s. doch in echt eines Tages genauso sein: wie erträumt ;-) hbk-hbe-scanp-180324-620g-rUnd Träumen fiel noch nie so leicht wie heute: wann bitte hat man in der Menschheitsgeschichte von zuhause aus eine solche Chance zur Inspiration gehabt wie dieser Tage:

Googelt  allein schon Sölve Sundsbö oder Nick Knight, da bekommt Ihr  das Experimentellste zu Gesicht, was sich bislang in meiner Liste findet. Und die ist surely schon ordentlich angewachsen, ob das nun Fotografen, Models, Posen, Settings oder allgemein: Ideen sind, die man ins Bild setzen kann. Und alles darf mit, von digitalen Retro Collagen, Kirlian Fotografien, Anime-Styling bis zu Nixieröhren-Steampunkretrokonstruktionen und Luftblasenanimationen aus VideoGames.

Beim vielen (Mode)Schauen finden sich natürlich auch (Werke von) aktive(n) FotografInnen, die mich begeistern. Denn schließlich sollen meine künftigen Handtaschen artgerecht ins Bild ;-) Und da müssen schon Visionäre ran, wenn ich mir zum Beispiel solch neusten Entwürfe (die nämlich von gestern abend) angucke:

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Da brauchts Arsenal&Imagination, in welch fantastischer/urbaner/märchenhafter Umgebung diese Taschen passend vor der Kamera platziert werden möchten.

Hier also meine Wahl so far:

Wenn auch mit eigentlich übertriebenem ordentlich Prop-Aufwand begeistern mich diese wundersamen Bilder von Kristian Schuller. Dessen Leidenschaft für den Zirkus und die Weite des Himmels bringt Gegenstände und Szenerien ins Bild, die man sonst nicht so opulent auf Modefotos sehen kann. Und die Fotos wirken uplifting, voller unbekümmert-eleganter Energie wie die (gerne) ans Frivole grenzenden von Ellen von Unwerth (als weiblicher Gegenpart). Und sind (mir) nicht so exaltiert=übertrieben austaffiert wie Tim Walker- oder David LaChapelle-Werke, die in dieser Opulenz ja auch schon der Vergangenheit angehören. Dann, mein hombre Numero eins: Txema Yeste. Es muß an der gleissende Helle seines Herkunftslandes Spanien liegen, daß diese Bilder eine dunkel knisternde mystriöse Erotik ausstrahlen – all dieses Rot und Yves-Klein?Blau in den Bildern! Lest das Interview! Und hier meine fotografische femme Numero eins: Elizaveta Porodina. Da gibts nen interessanten Artist Statement Film ‘zu. Der ist leider nicht auf ihrer Homepage. Ebensowenig wie das Interview mit Txema auf seiner….das alte Leid mit den Kreativen..

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Also: (Mode)fotografen der Gegend! Ist da jemand? Der /die /das auch will?

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Musik beim Schreiben heute:

Moby: “Hotel”, Bonus CD (!), Virgin, 2005

The Quiet Boys: “Can’t Hold the Vibe“,  Acid Jazz, 1992

St. Germain: “Boulevard”, F Communication, 1995

Achtung! Achtung! Sie verlassen den virtuellen Sektor!

Man sollte sich angewöhnen, sich selbst mal etwas zuzurufen. So ab und an. Wie in der heutigen Überschrift angelegt. Und: sich damit explizit selbst zu meinen. Das hat nix mit psycho zu tun, das ist ne Übung in Selbsterweckung: sich lauttönend etwas bewußt machen (bevor es etwa andere, hier Mr. DJ Chris Whap-a-dang, tun) ;-)

Whap-a-dang plus GrammophontrichterSchon wieder dreieinhalb Wochen ist es her, daß ich die landbrechende Gelegenheit hatte, mein Handtaschenprojekt an den Rand des virtuellen Sektors heranzufahren, in dem es bislang ausschließlich blühte. Es existierte ja lediglich die Idee, jede Menge Bildschirm-Material, Bloggergedanken, einen Ordner voller schnell “gestanzter” Entwürfe – rein virtueller Output also.

Bis die Idee “Ich als Bildhauer” daher und damit die Handtaschenaussägerei ins Spiel kam vergangenen Januar.

UnErstaunliche Feststellung: das Ende der virtuellen Welt grenzt, wie mir dabei bewußt wurde, nicht ans Nichts, wie das zufälligerweise Robert Overweg vor knapp neun Jahren entdeckt zu haben glaubte, sondern das Ende der virtuellen Welt grenzt an die echte Welt. Und diese Grenze neigt naturgemäß zur Durchlässigkeit.  Neulich erst (wieder) kam mir das Zitat von William Arthur Ward, (one of America’s most quoted writers of inspirational maxims) in die Quere: “If you can imagine it, you can create it.” Das betont chique Virtuelle ist also bloß alter Wein in neuen Schläuchen:  Ideen, Visionen und Träume also, die seit Menschen G-denke’ ins echte Leben drängen.

Und nun schaut Euch mal dieses Bild an und.. und?  Welche Art der Handtaschen“realität” seht Ihr? Oder: glaubt, zu sehen?

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Bis vor ein paar Jahren gab es noch diese rhetorisch klar / scharf gezogene Trennlinie im Kopf. Zwischen echt und virtuell. Zwischen persönlicher, sinnlich erfahrbarer Körperlichkeit und diesem von irgendwie fragwürdig/undurchsichtigen Rechenmaschinen entsprungenen, rein gedanklichen, errechneten Ideenraum. Interessant dazu die (heutige) Defintion auf Wikipedia:

«die Eigenschaft einer Sache, nicht in der Form zu existieren, in der sie zu existieren scheint, aber in ihrem Wesen oder ihrer Wirkung einer in dieser Form existierenden Sache zu gleichen.»

hbclip-180313_7768_04Wenn ich das lese, tauchen plötzlich tausend zeitgenössische Erscheinungen vor meinem inneren Auge auf: nicht nur die Klischees Videogames, Simulations- und bildgenerierende Programme. Sondern ebenfalls: Kinofilme! Fotorealismus in der bildenden Kunst! Und gar gleich selbst: die Fotografie, die Räumlichkeit “vorgibt”. Der kleine Schritt zu virtuell im modernen Sinne bedeutet (ja nur), daß Rechner das Ganze interaktiv machen: der Benutzer kann den Blickwinkel und die Bewegung mit Kopf- oder Mausbewegungen bestimmen, die Maschine ändert daraufhin die Ansichtssache. Ein organischer Entwicklungsprozeß meiner Meinung nach.

Das alles meint(e) ursprünglich: bildliche Eigenschaften. Eigenschaften also, die das Auge betreffen. Per Rechner und Digitalisierung kamen noch audiofiles dazu. Man kann also plötzlich hören, was im ausgerechneten Raum “passiert”, in dem man sich per VRBrille bewegt. That’s all. Düfte und Hautempfndungen dauern noch – das schaffen bislang nur die… Träume als klassischster Fall von umfassender Virtualität ;-)

Heute rückt die umfassende Machinenhilfe beim Imaginieren in den Fokus und den Alltag. In Robert Overwegs Worten auf seinem digital is taking over: «How everything will be digitised, from pop stars, drawings, your thoughts, people, to your environment. How we will experience all this in VR simulations or recordings. And how we will mix virtual and physical memories.»

Tja, daß diese Verwischung gar die Erinnerung (be)trifft – das hätte man erst mal am wenigsten erwartet. Obwohl das ja am nächsten liegt, besieht man sich das mal genauer.

Dann bin ich also mal flitz gespannt, was denn meine erste persönliche Erinnerung an die 3D Handtaschenwerdung sein wird. Diese Bilder gar?

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Epilog:

In zehn Jahren, so schätze ich heut mal, wird sich das Ding von selbst erledigt haben. Die digitalen Einwanderer werden langsam im Ruhestand versacken, ihre Stimme und Taufhoheit der die Öffentlichkeit prägenden Wortschöpfungen langsam verstauben. Sogar bei so nem In-Ding wie die Virtuelle Realität.

Hat ja jetzt bereits die ersten Löcher/Glitches: nochmal Wiki P zum Begriff des “virtuellen Teams“: «Der Begriff virtuell ist schlecht gewählt (..), denn er suggeriert, es handele sich um ein unwirkliches und künstliches Gebilde.»

Und mit Aufkommen der 3D Drucker, die “helfen”, alles Vorgestellte, Ausgerechnete, maschinell Imaginierte flugs ins Hardwarige zu überführen ein weiterer Trennschärfezerstörungsfaktor.  Wir sind ja grad mitten in seinen stürmischen Kinderschuhtagen.

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Musik beim Schreiben und künftige-Erinnerung-imaginieren ™ heute:

Adam F: “Colours”, Blow Up, 1997

Leopold (Vater) Mozart: “Sinfonie G-Dur”, London Mozart Players/Matthias Bamert

Greenpiece: “Northern Herbalism”, PIAS, 1996

Micatone: “Is You Is”, SONAR, 2003

Himmelswiesensternefrühling! plus! Astrolab!

“Genug “Schaufensterzeit” fürs letzte Soodlepoodle-Outfit” (ganz pur, nur ein Farbkreis am Bildschirm) , so meine Samstagsgedanken heute, als im Radio… Sommerzeitumstellung angesagt wird für heut nacht, eine Stunde weggeklipst, dafür abends länger hell. “Ich will was Frisches” denke ich und fang an herumzusuchen.. Am besten mit gleichfallsiger Umstellung: aufs Helle, auf Energie, auf Sich-nach-außen-öffnen nach dem langen Kalten W.

Dazu male ich ne Tulpe in der Sonne. Also: erstmal ich in der Sonne. Die Tulpe dann irgendwann nach zehn Strichen/Hieben auch ;-)

Hey kids, I shrunk the Frühjahrsgrüße! hbe-scanp-180324-620_tulipDann probier ich an einem wiedergefundenen Foto vom April 2007 herum, @home in Mannheim aufgenommen. Mit längst verschwundener Kunst im öffentlichen (Rück-)Raum. Wer kennt diese Installation noch? Nur von der Witterung touchierte mannshohe Plexiglasbubbles. Ohne Bewachung, ohne Kamera; Zeiten ohne Randale/Demolage oder stammhirngesteuerter Graffitiseuche…start-61540024blurNatürlich habens mir die Gänseblümchen auf der Fläche dahinter angetan und ich hab so lange an dem Grün und dem Kontrast herumgemacht, bis das Astrolab fertig war: eins mit Blümchenwiese als backdrop ;-)   54640021_astrol2hier die Arbeitseinstellung “Header-fürs-Blog-ausschneiden”:54640021_astrol1 und dann hab ich mich auf ne himmelsnachtblaue Version als Startbild und ne saftgrüne Version plus Menue festgelegt: und ja,  recht gesehen: ein paar dreist ergoogelte Schriftzeichen oben links | rechts nach dem Punkt Handbags sind erstmalig eingefügt: 54640021_astrol3japanese_for_handbag… also das↑ sollte das↓ bedeuten smiley-blush. Mmh. Vielleicht sollte ich es mal mit jemand versuchen, der/die sich auskennt. Some Japanese “fashion translators” out there for my  クラッチバッグ | デザイン | ドイッチュ project?

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Noch mehr und klassischknallige Frühlingsblumen find ich grade als heutiger Instant-Nachtrag auf diesem lustigen Musiker-und-sein-”Arbeitstier”-foto, das im Zuge obiger Serie, irgendwann später entstanden ist: Hi again, Superfro! 54620007 _______________________________________________________________________

Musik beim Schreiben heute:

Jamiroquai – “Time Won’t Wait” [Bass Cover] heute 10.290.039 Aufrufe. Hey! Marta!

Queen: “Hot Space”, EMI, 1982

Danny Gatton: “Cruisin’ Deuces”, Elektra, 1993

Stereolab: “Dots And Loops”, Duophonic, 1997

Yoshinori Sunahara:” Pan Am – The Sound of The 70ies”, Bungalow, 2000

Spice: “Vario bel air”, SPV, 1996

Name That Bag! oder: Na, wie heißt denn Du, mein kleines Täschchen?

Als ständig sprchvrlbtr Poodle und als notwendige Reaktion auf Ansprache von außen schwärt seit “Empfängnis” der Handtaschenidee n.a.t.ü.r.l.i.c.h. auch der Punkt Taschentaufe auf der To-Do-Liste. Das ist so wichtig, daß ich das an mein Schlafhirn delegiert habe. Und so praktisch: kann ich tagsüber hier am Blog weitermachen ;-)

Denn: Namen sind eben nicht

Schall & Rauch,

sondern das genaue Gegenteil

, wenns um Namen für Produkte, Verkauf, Image und Marketing geht.

Das US-amerikanische Luxus-Speiseeis Häagen Dazs war schon immer ein spezieller Lieblingsmarkenname plus -geschichte von mir. Der wurde a) von einem Undänen zuhause in Brooklyn zusammengehirnt, hat b) weiterhin nix mit der dänischen Sprache, dafür mit c) dem Image der Nachkriegsdänen zu tun -d) lest mal die story flag-en. Das dazugehörige Produkt hat mich nie wirklich interessiert, aber mit dem Namen a dash of Danish nach den USA zu tragen, fand ich stets als die geglückte Mischung aus  Griffig und Exotisch zugleich.

Und die ist notwendig, wenn man kein Konzern ist, der sich eher darüber Gedanken macht, daß seine Sachen in möglichst allen Sprachen zu packen sind. Das jedenfalls hab ich von Nike, Adidas, Cola, Maggi etc. gelesen. Global verkaufen ist super, man hat aber auch einige Hindernisse zu beachten, die manchmal tief in den Sprachen(!) der Absatzländer liegen.

Also gerne ausgefallen, gar nen Tick ausspracheübbedürftig .. wenn nicht Mode, wer dann darf das: freaky klingen, n’est-ce-pas?

Zur Veranschauung der Größe des Objektes Tauf-mir-ne-Handtasche diese erste kleine Namensinspirationsgalerie: drei neue HandBagEntwürfe: erblicken, einklicken und dann cool sprech: “na, wie heißt Du denn…”

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Aus Malerei entsprungen, machen diese Entwürfe einen gewaltigen Bogen an Anmutung™ aus: von luftig-leicht, fast schwebend über derb-rustikal bis gar düster-dunkel:

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Abteilung Clutch:

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Taufgedanken weiterhin: wenn man – wie ich – bei seiner Idee das starke Gefühl hat, daß man damit eher anderswo punkpunkpunkten kann, drängt sich nicht erst am Taufbecken das in Germany extrem wichtige Thema foreign branding flag-en wie von selbst auf. (Warum ich heute ausdauernd die englischen WikiVersionen verlinke? Nun, da steht einfach nicht nur mehr. Auch Interessanteres. Das T-Becken unten wiederum stand? in … Mannheim, Germany.)15590008

Ihr seht unten: aufgrund der Vielgestaltigkeit der Taschen ne echte challenge, 1 Namen dafür zu finden.. Denn wenn ich mir zet be diese drei dystopischen so ansehe..

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vielleicht… Donnerwetterbag??

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Musik am Taufbecken heute:

Zero 7: “Simple Things”, Ultimate Dilemma, 2001

Savvas Ysatis: “Select”, TRESOR, 2001

Die DamenHandtasche als MalerLeinwand

Während ich mir unverzagt gierig Modeblogs der auffälligeren/skurrileren Art wie die wunderbar selbstironisch getauften beebeyecrew, die malaysischen (!) anonymen Handtaschensüchtigen, das famose multiplefashiondisorder sowie diese äächt unhandtaschigen, eher architektonischen Werke rula galayinis zu Gemüte führe, kommt nach dem Clip mit Nina Pandolfo b.e.m.a.l.t. nun vorvorgestern abend noch das männlich-ernste (sprich rein schwarzweiß=farblose ;-) )  Gegenstück dazu:

der japanische Künstler Hiroshi Senju “schafft” es (mir) glaubhaft, einen seiner Wasserfälle auf eine Fendi Baguette zu transferieren. Die DamenHandtasche als MalerLeinwand Teil 2. Als artist statement hat er interessante bon mots in ebenso interessanten Englisch zusammenparatebrecht:

«Art is Communication of Imagination»

oder, im nächstklickbaren Video:

«Beauty gives the people joy of life, power and encouragement. So beauty is a very important item»

So gesehen fällt damit ein ganz neues Licht auf Modemagazine, und erklärt sogar aufs Einleuchtendste diesen galaktischen buzz drum, n’est-ce-pas? Die (persönliche) Vorstellung(skraft) zu kommunizieren als Aufgabe der Kunst festzustellen.. hab ich so auch noch nicht betrachtet..

Weiter liest man über ihn, seit 10 Jahren konzentriere er sich aufs Malen von: Cliffs. Angesichts des sehr ästhetischen, doch ebenso quasi tutorialhaften Videos – handverkrumpelte Riesenpapierbogen, schrägebene Arbeitsgewölbe, Fertigmalen im senkrechten Zustand etc.. poppt wie immer im Internetzeitalter die Frage: “Angst vor Nachmachern?” auf.  Antwort wie immer: “. Es geht um die Persönlichkeit des Künstlers! Der hats ja geschafft und ist schon..”

Was höre ich da (vor dem inneren Auge ;-) ): «Kannste doch auch machen! Malste auf Taschen!» Ich sag: «Äh, laß man. Sowas auf Taschen? Also nee. Das ist soo 2015..»

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Viel spannender als Abgucken von Rezepten, reverse engenieering, Produktionsideenklau, finde ich Zugucken, wie man es in einem stimmungsvollen Filmchen unter einer halben Minute Lebenszeitanspruch für die Zuschauer schaffen kann, schlicht zu faszinieren. Das will ich auch! Zwischendurch Blätter bemalen, pinxographisch behandeln und immer weiter Handtaschenstanzen geht auch ohne. Vielmehr ist so außenrum vorzugehen meine bevorzugte Art, auf Neues zu kommen. Frisch zu bleiben. Elan keepen. Aus nem Leerscan ne neue Tasche biegen:pinxography-leerscanIndes wir, mit frisch erweckten Appetit springen nun zu nem weiteren Fendi-Video als back to gänzlich buntes Vorbild: laßt Euch doch mal das ganze Baguette Book vorblättern! Nein, ich krieg keine Influencerprämien aus ParisorRome!

Oder, frisch heute geschlüpft für meine Augen, eine Anregung der besonderen Art: Making-Of, oder “process film” betitelte Iris Van Herpen – Couture – im Werden. Ich verwende den Begriff “Couture”, denn Schneiden ist da tatsächlich viel mit ‘bei. Schere und Laser..

«Verheddert man sich da nicht?»

fragte montag abend Frank S. angesichts dieser Rechercheinformationsundanregungsflut. «Im Gegenteil,» konnte ich zum Glück antworten: «das sind alles wertvolle, aufsprittende, lecker tasty Pizzlasteinchen: ob Online-Mag, Handtaschendesignerin, Blogger oder Stylistenportfolio: alles trägt zur Erfahrung handbagigkeit bei, gibt wertvolle Anregungen, die per Osmose ins hintergründig agierende Hirn irgendwann als  brand, neue, früh, morgendliche Inspiration wieder hervorbrechen.»

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Musik beim Videogucken heute = meine SoundtrackVerbesserungsVorschläge:

Visit Venus: “Endless Bummer”, Yo Mama, 2002

Cath Carroll: “England Made Me”, Factory, 1991

Weekend Players: “The Pursuit Of Happiness”, Multiply, 2002

ital tek: “Nebula Dance”, Planet Mu, 2012

More Than A Gaudi: HändBägHoizHöiftnSägn!

a) bin ich sanft erschrocken. Als ich nämlich die drei Teile plötzlich direkt in aller Dinglichkeit vor mir auf dem Küchentisch beieinander stehen sah und ein jähes: Hoi, das mit den Handtaschen tritt ja tatsächlich in mein Leben! mich durchfuhr. Drei Kilo, an denen man sich das Hirn stoßen kann, sind halt irgendwie doch “deutlicher”, als alle Tausende bunte JPGs der Welt, gar deutlicher als  drei Stapel bemalten Papieres. Das nämlich gehört (für mich) ins Reich der Ideen, der Fantasie und Visionen. Aber nun…

b) Endlich mal n Posting, das das Tag “Werkstatt” so im wirklich klassischen Sinn verdient hat, denn: ich bin am c) fremdsprachigen Titeldichten fürs: HändBägHoizHöiftnSägn!

saegen-fegen_isolDas Bild oben ist zwar dreißig Jahre alt, die porträtierte Säge aber immer noch in meinem Leben dabei und: sie sägt unentwegt&tadellos: zuerst den…145000028 mm Plexiglas-Mitten”belag” des angestrebten SandwichModels . Danach – siehe Mein Schlafhirn liefert.. Holz – die beiden1450000729mm Holzauflagen, mit derer Hilfe ich das Model zu einem recht lebensechten Handtaschenkorpus andicken will:14500028 Außenmaße: 28 x 21 x 6,6 cm. Kein übermäßig großes oder kleines Täschchen, würde ich als Laie sagen. Muß noch geschliffen, fein gerundet und geweiselt werden. Also präpariert für den next step:

die Tasche als Kinoleinwand.

Bis es so weit kommt und diese spinnerte Idee wirklich wird, hirne ich noch an weiteren notwendigen Props: eine rundbewegliche Tortenscheibe – aus zum Beispiel nem Konditoreikuchenvitrinchen, um die Handtasche in Rotation vor den Augen zu kriegen – wie mit den Schrittmotoren von so nem ebenfalls uberkühlen Guioche-Zeichenapparat. Dann noch einen hellen und dunklen Hintergrund, Discokugelflecken und Zeitlupenkamera – laßt Euch überraschen, wie’s weitergeht!

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Musik beim Schreiben heute:

XTC: “Transistor Blast – The Best Of The BBC Sessons”, Cookcd, 1998 comp.

Steely Dan: “Two Against Nature”, 2000

hinterher, nach getaner Säg’ beim Feierabendbierchen: Piazolla Tangos.

Stop! In The Name Of (HandBag) Love!

Fünf Tage weit in diesem größenwahnsinnigen Plan, zwei Jahre lang jeden Tag eine neue Handtasche zu designen, beginnt plötzlich in meinem Kopf, Popmusik Nachrichten zu senden. Ja, richtig gelesen: meine langjährige Erfahrung und Kenntnis diversester Songs taucht in meinem Schlafhirn auf und redet singt mir zu, was ich sowieso schon ahnte, was mir lieb den Tag lang schwante:

Der große Fehler ist die angebrachte Zeitschraube.

So viel angenehmste Anregung darin liegt, sich Selbstgestaltetes an schöne Frauen “attached” vorzustellen, so viel Unmuß mit dem zwanghaften Blick auf die Uhr geht damit einher. Dem selbst verursachten zwanghaften Blick auf die Uhr. Und das bereits, wenn man zum ersten Mal für nur ein paar Stunden außerhalb des Zeitplans gerät.

Solch Dilemma, man erkennt es problemlos bei klarer Sicht (und Abwesenheit irgendwelcher Auftraggeber, die normalerweise für es zuständig sind), erzeugt sich wie von selbst smiley-blushdurch diese unselige Trias des  sich a) schnell und b) unüberlegt standardmäßig aufdrängenden und c) allzu leicht akzeptierten Wettbewerbsgedanken. Dieses sexy Ich-habe-immer-News. Und dieses Alle-mal-hersehen: das-werd-ich-Euch-beweisen. Bis übermorgen um vier.

Das ist im kreativen Fall (wahrscheinlich generell zu 80%) einfach nur destruktiv. Denn man läßt der Zeit es zu, Druck zu machen. Druck, Ergebnisse zu liefern. “Verschiebt” damit Prioritäten, setzt klammheimlich (sich selbst gegenüber) die Pünktlichkeit des Plans über die Qualität der Ergebnisse. Das ist zwar, man liest es oft und gern und interessiert, erfolgreichen Kreativen oft “Ansporn”, ohne den sie “gar nicht mehr können”. Doch ich für meinen Teil sehe das als reinen Marketing-Kniff. Das Ziel: erstrebte Aufmerksamkeit, der man das angestrebte,  wahrlich gelungen gute Werk zu opfern bereit ist – hey – wenn schon der Blick auf die Uhr Vorrang hat, sagt das doch alles, oder?! Und läuft dann eher feil_ander Showbiz, denn im worst case, le Scheitern, hat man im “Tausch” vielleicht gar noch mehr PR-Währung: eine verwertbare Story.

Sich vor aller Augen und angesichts aller selbstgewissen Kompetenz eine solche zielgebunden kreative Aufgabe zu setzen kann, muß aber keinesfalls eine glatt verlaufende Zirkusnummer werden. Vor allem, wenn da plötzlich eine (demnächst, ich warte auf die Fotos) mindestens ebenso faszinierende Idee – die ja ebenfalls Zeit = Muse und Hirnschmalz = Inspirationsmasse benötigt – “dazwischen” kommt und man schnell das eigentlich perverse Gefühl hat, sich zwischen zwei (eigentlich) fantastischen Tätigkeiten entscheiden zu müssen. Oder,  schlimmer & deutlicher gesagt: sie innerhalb derselben Zeitspanne beide zu verwirklichen. Genau hier beginnt Kreativität, weh zu tun. So blöd das klingt. So gruslig das ist.

Also stoppe ich hier, entferne die Zeitschraube und voilà: das Radio im Kopf verstummt, der Sonnenschein und die Lust am Machen kehrt zurück. The mind opens up again and smiles. Hat jemand ne gleichwertige, unkitschige, esoferne Übersetzung??

Und gleich sprudelts unbekümmert weiter:

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Die Trägerin, das Model, Mannequin, Manken dazu wird sich finden  ;-) Die neue HandtaschenEXPERIENCEseite ist nun auch frisch mit content (Infos und Artikelliste) bespielt. Ich hab ein Bild gefunden und zurechtgezupft, das den Handtaschen-aus-PinXoGraphien-GewinnVorgang auf schmucke Weise illustriert:

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Kopfradio heute (außer des “Titelsongs” von den Supremes):

Steely Dan: “What A Shame About Me” von “Two Against Nature”

The The: “August & September” vom 1989er Album “Mind Bomb”

Nachtrag als weitere heute ungehörte Beispiele aus meinem Archiv:

Just Jack: “Overtones”, The Orchard, 2007

Dave Stewart & The Spiritual Cowboys: “dito”, BMG, 1990

SpaceHog: “The Chinese Album”, SIRE, 1998

 

 

 

 

Best Of Starts: Vridaa mit dem Doppel-AA

Hey there in 2018! ¡Caramba! fürs neue Jahr!

Seit drei Monaten arbeite ich auf diesen ersten Januar 2018 zu. Eher intuitiv als mit System. Suche chronisch nach Handtaschenträgerinnen. Klicke Fashionblogs, Influencer-Editorials und Fotografensites in die Favoriten. Male wie besessen jeden Tag ein neues Universum. Häufe nebeneinander zwei Riesenberge BildMaterial. Und heute, heute soll losgehen: Handtaschen (rechter Stapel) und Models (linker Stapel) gehören einfach zusammen. Die Idee: “the daily dose of handbagigkeit” bedeutet viiiel Arbeit, Spaß und jeden Tag das nächste Model mit der nächsten Soodlepoodle Handbag dazu.

Platz im Netz ab right now: www.soodlepoodle.net/handbags/

Und, mit nem echten doubleAA gehts heute los: Vridaa steht unverschämt frech und sexy am Start meiner slightly unorthodox buchstabetisch sortierten, fast schon kompletten(!) Liste, die, so alles planmäßig verläuft, Silvester 2019 (!) mit Tasche/x-eyed model #731  Moffy enden soll. Falls da nicht noch eine (Ma)zy, gar eine (Den)iz oder ein real Handbag-Kickoff dazwischenkommt ;-)

Die Tasche No.1 dazu: ne wild bunt-eruptive Mischung, entstanden am 4. April des frisch vergangnen Jahres, zu Handtaschenzwecken durch Spiegelung gezähmt. Farben: alle. Name: ysp-467i-aahbkx-ysp-scanp-170404-467idWie genau ich die Designs gestalten werde, wie ich mich vom Vorgefundenen anregen lasse zu künstlerischer Weiterentwicklung wird sich beim Tun herausstellen. Heute gibts nach ner zu schnell+mindless gerissenen poor Silhouette als adäquat-stylischen Ersatz nun diese blurred dot Version.

Die nächste Idee folgt am “linierten” Tag danach mit ClutchBag/Model #002: hbkx-ysp-170502-474g-abAls Inventarnummer dazu die ysp-474g-ab. Und damit gleich die andere bunte Ecke der PinXoGraphie: sehr soft, samten, golden. Eben inspiriert vom orientalischen OriginalOutfit.

Am Tag Nummer drei gibts eine baggy Carry-It-All Bag im eher rauen urban streetstyle. Paßt doch super gut zur Silhouette, oder?! Und sieht aus wie ein Screenshot eines futuristischen VideoGames ;-) hbkx-ysp-161101-402b-k4-abdZum Wiederfinden diese Nummer des Tages: ysp-402b-ab4

Als außerpoodligen Appetizer für Euch hab ich auf nytimes.com/column/in-the-studio eine überaus anregende Mischung von zwei Dutzend kleinen Clips zu/mit Modedesigners entdeckt. Bingeglotztipp: einfach Finger weg, wenn man nen den ersten Clip gestartet hat, die laden sich selber nach! Zu den unvermeidlichen Werbepausen Tonaus/ schnell für n Bierchen nen Cocktail inne Küsche. Dreissig Sekunden Zeit! Sonst droht die Paywall!

PS.: Meine Silvesterpartyreste, ins Bild gesetzt ;-) :hbe-scanp-171231-575c-recolhbe-scanp-171219-568c-recol
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Elektrisch verstärkte Musik zum Start heute :

“Hi! Strung! Fun!” gemixt  hilariously am 23. Februar²⁰⁰²:

  1. Della Reese: Always True To You In My Fashion
  2. Melony: Wearing Shades On Rainy Days
  3. Mad Caddies: No Se
  4. Mel Henke: William Tell On The Hoof
  5. Oasis: Rock´n´Roll Star
  6. Descendents: I´m The One
  7. Julian Dawson: Scandalized
  8. Guns´n´Roses: Down On The Farm
  9. PJ Harvey: Good Fortune
  10. Presidents Of The United States Of America: Boll Weevil
  11. Eels: Tiger In My Tank
  12. Les Rita Mitsouko: C´est comme ca
  13. The Pixies: I Bleed
  14. Foo Fighters: Breakout
  15. Refused: Let´s Go Crazy
  16. Queens Of The Stone Age: Quick And To The Pointless
  17. Ry Cooder: Chloe
  18. The Pretenders: My City Was Gone
  19. Milk auf Ex: Pissnelke
  20. Motion: Neuer Morgen
  21. Fanfare Ciacarlia: Bulgareasca
  22. Ministry: Jesus Built My Hotrod
  23. Reel 2 Real: I Like To Move It
  24. Descendents: Everything Sucks Today

XTC: “Transistor Bliss – The Best Of the BBC-Sessions”

 

Mein SchlafHirn liefert.. Holz

Auf mein Schlafhirn kann ich mich verlassen. Es arbeitet steadily by night und schleppt im frühen Morgengrauen Sachen an, die mich staunen machen. Nicht jede Nacht, nicht jede Woche, doch verläßlich regelmäßigly. Gestern früh war es die Idee, ein 3D-Handtaschenmodell aus.. Holz zu bauen. Ganz so, wie es Models für Hüte gibt:21870010Das hier: eine meiner vergriffenen Postkarten im Atelier von Lili 2009.

So ähnlich “soll die Glocke Tasche werden”, denn mir ist da neulich beim Bastelbogenbasteln aufgefallen, daß sich eine Krümmung der Taschenaußenseite gut machen würde. Wie bei nem angefangenen Waschstück. Das schafft man mit Papier, Schlitz’n'Falz zwar auch: aber als Bildhauer ans Thema Handtasche ranzugehen ist einfach nicht nur vieel elgenanter, sondern zielführender auch: schließlich soll so ne Tasche das Pendant zu nem crazy Autoding für Frauen werden.

“Bemerkt” habe ich das beim unschuldigen Nachbelichten untigen TaschenEntwurfs – die “tragende” Figur eine  interpretierte Anregung aus dem Netz. In perfekt unkonventioneller Hand Bag Pose:hbkxy-nnn-scanp-170512-479-Da fand ich diese flache Bauchigkeit der Taschenform sehr apart: eben in der Fläche, zum Rand hin sacht tonnig gekrümmt. Mein Schlafhirn anscheinend auch, denn jetzt bei Tage besehen kommt da Holz als Baustoff ‘für wie gerufen. Und ich hab sogar Werkzeug dafür ;-)

84850001Und, Schlafhirns Nachtrag: gestrichen das Ganze in weiß taugt die Form bestimmt als perfekte Leinwand für vorübergebeamte PinXographien. Ganz ähnlich wie da neulich die Idee für meinen (dadurch!) liebgewonnenen Flur: hier mit selbigen Personal, aber frisch angeklebter, aktueller “Tapete” von Blatt #568: hu-waeng-hbe-568c-4fsIhr denkt vielleicht: etwas viel Umweg in Richtung Accessoirées, ABER nicht doch:  schließlich sollen da ja so coole Dinger ‘bei rauskommen wie zum Beispiel das da:

88340003Das ist verkehrt herumer.. Sand..

oder dieser vercyberte Hanamizweig:hbe-scanp-171221-570d-rvbr

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Musik beim Hobeln und Hirnen heute:

MJCole: “Sincere”, MERCURY, 2000

Ron Goodwin conducts The Odense Symphony Orchestra : “The Miss Marple Films”

Combustible Edison: “The Impossible World”, SubPop, 1998

My Way To Brazil – Teil 2
zusammengestellt am 2. 8. 2002

  1. Lou Rawls: The Girl From Ipanema
  2. Bebel Gilberto :Bananeira
  3. Tamba 4: Canto de Ossanha
  4. Astrud Gilberto: Berimbau
  5. Stan Getz & Charlie Byrd: O Pato
  6. Edu Lobo: Upa Neguinho
  7. Sergio Mendes & Brazil´66: Constant Rain (Chove Chuva)
  8. Doris Day: Quiet Nights & Quiet Stars (Corcovado)
  9. Pete Belasco: Get It Together
  10. Kosho: Tropical Rain
  11. Eric Clapton: Reptile
  12. Jobim: Lamento
  13. Elza Soares: Mas Que Nada
  14. Eli Goulart: Destino
  15. Getz/ Gilberto: Bim Bom
  16. Escravos De Jo: Dom Um Romao
  17. Bossacucanova: Surfboard
  18. Joao Bosco: Paranoia
  19. Zimbo Trio: Agua De Beber
  20. Badi Assad: Uma Valsa e Dois Amores