Kategorie-Archiv: Feel The Bilderoverkill

Heute fotografiert man… Frauen, die Einfluß nehmen

Politiker, Schauspieler, Models, Vorstandsvorsitzende, TV-Promis, Künstler, Schriftsteller oder Sportler im persönlichen Fotografenportfolio…

Vergeßt das alles!  Porträtiert: Influencer!

Fotografin Pauline Darley /Paris était en route avec la caméra et..

..macht suma summarum instagrum.. 750.000 Follower. Et pas seulement à Paris.. Oh là là!

Gelobhüdél? Mit nem französischen Touch? Mmh. Ihr vermißt den Bedenkenbutton? Mmh!

Mein kleiner krüner AbreissKW11ender

Hier kommen als (fast reines) Bilderposting

sieben neue, sechs davon der letzten vier Tage und das letzte vom vierten Januar. Für die kommende Woche, für Euch zum Staunen. ( also ich habs getan! Vor allem beim dritten!) Und abreissen/anscrollen:

Montag | Dienstag | Mittwoch | Donnerstag | Freitag | Samstag | Sonntag

Pazartesi. Sa. Çarşamba. Perşembe. Cuma. Cumartesi. Pazar. ..Nein, keine indischen Gewürze. Es startet mit meinem neuen PinXoGraphy-Cover. Von heute vormittag: hat so-was vom-Weltraum-Aus-Sichtiges, Romantisch-Geografisches, Grafisch-Topologisch-Tropisches:
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ysp-scanp-170212-436--vrlf2ysp-scanp-170208-435e-r4vnrnein, nein, wie immer: keine Drogen im Spiel!  F.a.r.b.e.n.!

Hier unten irgendwas aus meiner Avatar-Assarvatankammarysp-scanp-170212-436e-r2vnr

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Zum Schluß das gestitchte Gesamtblatt #424 mit kleinen Lücken. Die machen aber das Ganze.. eben dadurch.. gesamtener.ysp-scanp-170104-424-recap

Vielleicht ein erster Schritt, ein zufällig + unbewußt™ hingekegelter “Call for Entries” für mein persönliches Photodarium? Zwotausendvierundzwanzig??

PS.: dieser letzte Link führt mich zur Berechtigung/verführt mich zur Beklickung, dieses Post auch unter der Rubrik “Feel The Bilderoverkill” zu führen..

So was wie Weihnachtsbaum-aus-dem-Fenster-HauErsatz

Man muß gar nicht allzu lang an der Front im Dienstleistungsgewerbe (bevorzugtermaßen Einzelhandel) arbeiten und  jedes Jahr dieses harhar ewig junge, fahrig-aggressive Zittern in Richtung Familientreffenmüssen live abkriegen/nitansehen müssen, um das Aufatmen hinterher™ zu schätzen, diese endlich wirklich freien Tage ohne To Do Liste im Nacken, dieses Auf-den-Rückweg-finden in die Normalität (ja gar: Party), klassischerweise abends am zweiten WFT.

Zum Hirnausputzen, mentale-Teergrube-ablassen, Glitzer Wegwischen, das einen wieder auf die Spur Richtung Silvester, die Augen auf Kommendes setzt, hab ich im Lauf dieses Herbstes was zum Aufräumen fürn Jahreswechsel gefunden. Kurz: hier kommt ne Handvoll Stauner & AugenFrischMacher:

Und natürlich: die Malerei der Stunde:

hier- neue Technik des TeilScansWiederZusammenSchiebens-  trifft sich Blatt #420 d) linke Hälfte und a) rechts:

Wie immer so auch hier gilt:

«Hab ich genau so gemalt, nur nicht in diesen Farben» ;-)

Mehr davon? OK, hier: das pinxographische Blatt #418:ysp-scanp-161218-418d-r3vnr

vermischte “Warengruppen” auf Blatt #422 (Nachtrag):ysp-scanp-161229-422c-rec3es folgen Bilder der Blätter #415, #418,# 280,# 278:

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und nicht vergessen übers Bildergucken: Sprache macht die Welt (oder räumt sie eben auf/um): Deontic modality (abbreviated DEO) is a linguistic modality that indicates how the world ought to be

also ganz in diesem Sinne: “Wach Sein!”

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Musik beim Putzen Schreiben und Mitsingen heute:

Citizen King: “Mobile Estates”, WARNER, 1999

Jimi Tenor: “Intervision”, WARP, 1997

OST.: “Ocean´s Eleven”, WARNER, 2002

Beastie Boys: “Sure Shot” – mein Ohrwurm: dieses Querflötensample…

Beanfield: “Seek”, COMPOST RECORDS, 2004

Drexciya “Harnessed The Storm”, TRESOR, 2002

 

Wo waren Sie in den letzten beiden Wochen? Antwort: In 199 Ateliers. Und auf der Alm.

Wieder mal bestätigen kann ich: es reicht, einfach nur neugierig und begeisterungswillig zu sein, hungrig nach neuen Augen. Meine letzte Zwischenüberschrift («Das ist absolut faszinierender Kunstunterricht!!») ist untertrieben:  diese Entdeckung ist viel mehr! Einblicke in Menschenleben, Dutzende von neu zu entdeckenden MalerInnen, Geschichtsunterricht und Einsichten in das Leben mit und durch Kunst!

soodlepoodle1996-lago_mUnd ich werde nicht müde, mich auf die nächsten Bilder und Biografien zu freuen:

Zum ebenfalls angesprochenen Thema:

Es gibt ja schon alles und gar noch viel besser, als ich es je könnte:

ich schau das alles NICHT an, weil es da eine ermüdende selbstauferlegte Suche nach.. ner neuen Geschäftsidee gäbe. Oder nur, um einer psychischen  Konstitution zu genügen, die Futter braucht für die nächsten schlimmsten Befürchtungen.

Meine Ideen nach und während dieser beiden vergangenen Wochen gucken und staunen:

  • Verkleidungen und Accessoires basteln und diese dann zu Requisiten von künftigen Selbstporträt-Malvorlagen machen.
  • Miniaturen nach Stilen der Künstler malen. Am besten auf sowas kultiges wie U Bahn Karten NYC. Pop Art, Surrealismus aus, äh, Argentinien, Art Brut, etc..
  • Nach inspirierenden = vorzeigbaren = imageprägenden ;-) Gegenständen fürs eigene Atelier suchen. Abteilung: Me-Placement.  Auf künftigen Flohmärkten und @ home.
  • die Einwegpalette™ als Merchandise-Prototyp weiterentwickeln und archivieren.

- alles mit einem extra dicken ;-)

Hier ein paar soodlepoodlige foto-/pinxographische Beiträge zum Thema “Artist-and-studio”:

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Mein Tipp: bei Ermüdungserscheinungen durch historischen Ölfarbengeruch “ablöschen” mit aktuellen kritischen Fotoreportagebilder der Welt:

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Musik beim Schreiben heute:

Yoshinori Sunahara “The Sound Of The 70s”, Ki/oon Sony, 1999

Pat Metheny: “Secret Story” ,Geffen, 1992

diverse: “La Paloma” Trikont, 1995

 

 

Nach Klischee sortiert, diese Galerie?

So. Jetzt hab ich endlich dieses doofe eine Bild gelöscht, das mich immer dadurch nervt, daß es a) kein gutes ist – es war als flüchtiges Übergangsstartbild gedacht – und b) trotzdem immer ganz oben in der Google-Galerie aufkreuzt, wenn man auf meinen “Foto”-Link im Menue klickt.

Will ich weg, will ich nicht. Seufz.. Also vielleicht doch mal ne Auswahl aus den Tausend, die online sind, treffen? Handpflücken? Sich all diese Arbeit machen, die immer wieder anfällt, wenn zwei, drei neue gute dazukommen? Ich finde: Zeitverschwedung.soodlepoodle-galerie-fotografie soodlepoodle-galerie-spannend3Lieber: durch Suchvorgabe filtern. Also nehmt doch mal verschiedene Routen durch die Soodlepoodle-Google-online-Galaxie, die vorgegeben werden von Tags wie «Klischee», «Malerei»,   «Fotografie», aber auch so einfachen Wörtern wie «lachen»,   «egal»,  «spannend»,  «Energie»,  «gibt»,  «schreiben»,  «vor». Die bringen Überraschendes: lang ungesehene oder nie so gemixte Bilder & -kombinationen, die durch diese Art Stichwortfilterung zustandekommen, hier zwischengestreut.

soodlepoodle-galerie-energiesoodlepoodle-galerie-ueberHammer darüberhinaus, daß man heutzutage keinen Link auf so ne Suche mehr setzen kann, ohne die Session-ID mitgespeichert zu kriegen – Google “notiert” echt a.l.l.e.s.soodlepoodle-galerie-spannend2soodlepoodle-galerie-netz

DAS unten finde auch cool kombiniert: Foto, Porträt und Pinxography ;-) Riecht nach neuer Visitenkarte..

soodlepoodle-galerie-dogmaAlso doch erstmal alle online lassen. Vielleicht übernehme ich die Stichwortsuche  mit den interessantesten Ergebnissen ins Menue.

Für mich ist das viel zu viel Text, den lese ich leider nicht, aber was ich dazwischen an Bildern finde, mag ich sehr

Es ist immer wieder dasselbe (Feedback): «zuviel Text, viel zu viel» höre ich da. Tja, was soll ich machen: ich fabuliere halt sooo gerne ;-) Aber jetzt gibts ne “Abzweigmöglichkeit” für die Zeitlosen Schaulustigen™:

das Screenshot Diary.

In deutsch schwer, so griffig hinzukriegen. Vielleicht: “Bildertagebuch”? Nah dran, aber da fehlt der Computerbildschirm, die Suchmaschinenergebnisse der jeweils vergangenen Woche, das regelmäßige Aufzeichnen par Mausklick. Sieht dann für die KW03 und 04/2015 so aus:

screenshot-diary-2015-01-26screenshot-diary-2015-02-04b

Gleichzeitig auch für mich ein Tagebuch mit Verfallsdatum (man muß regelmäßig screenshotten). Und Ansporn, Bilder neu hochzuladen. Ideen & Material gibts ja genug..

Also einfach diese Kategorie in die Lesezeichen klicken, damit ist man bildertechnisch immer auf dem Laufenden!

Nachtrag vom 17. Juli 2017. À propos auf dem Laufenden – damals beim ersten Posten gabs noch keine PinXoGraphy:

screenshot-diary-2017-07-11 screenshot-diary-2017-07-11b screenshot-diary-2017-07-11c screenshot-diary-2017-07-11d screenshot-diary-2017-07-11e screenshot-diary-2017-07-11f screenshot-diary-2017-07-11g______________________________________________________________________

Musik beim Schreiben heute:

various artists: “Groove Anthology / Steppers School” INDIGO NTT DANCE, 2000

Guten Hashtag, Mannheim!

 «Das Abbild selbst markiert keine kulturelle Leistung mehr, es kann nur noch ein Teil des Kommunikationswegs sein.»

Klingt wie ne gaanz schön abwertende, destruktive, nihilistische Nachricht für jegliches Fotografenwerk, was der Herr Prof. Dr. S. da als (2015 jäh vom Netz genommene) Anmerkung zu Frederic Buschs Drag-Galerie beiträgt. Da bleibt dem schwer und jahrelang an seinen skills arbeitenden Fotografen nur die Zornesröte zu Gesicht & der Gedanke Pfui and double Pfui! ;-)

Angesichts der atemlos hochbrandenden Bilderzahl im Netz kann dieses Statement jedoch sehr wohl einer näheren Betrachtung wert sein, denn wir erleben da einen historischen Übergang: “markierte” Bilder dienen heutzutage – als zweitauffälligste Eigenschaft nach dem Werksgenuß -  der Verknüpfung von Personen, sind Anlaß und Ausgangspunkt für Kommunikation. Mein Beispiel:

Über den Instagram-Account von Christian hab ich ihn eben entdeckt, den https://www.instagram.com/mannheimgram/

Und diese Seite wirkt mir wie ne “Stadt(ein)führung” der Zukunft. Diese mischt sich quasi aus den offengelegten Foto-Tagebüchern ganzer Teilnehmergruppen, ist dynamisch (das heißt: wird ständig erweitert/verändert/kommentiert), NATÜRLICH mit dem mobile geknipst und befindet sich ebenso natürlich.. im Internet.

Das Ganze heute hängt an der “Erfindung” des sogenannten Hashtags. Ich stell mir die Wirkungskette so vor: es gibt a) www-vernetzte Personal Computer, dann b) digitalisierte Bilder, denen mithilfe dieser Hashtag-Erfindung eine inhaltliche Bedeutung angeheftet wird. Diese beigefügte Eigenschaft (das Tag) kann mithilfe von Programmierung gesammelt & online appetitlich dargestellt werden. Voilá: die vom Mutterschiff facebook entwickelte Instagram-App iconosquare.

03660001mannheimgram   03660032mannheimgram   09600028mannheimgram 22090012mannheimgram   53780021mannheimgram   50240025mannheimgram    67830001mannheimgram   67810031mannheimgram   72020019mannheimgram

Meine kleine, schnell zusammengeraffte Icon-o-quadratische Mannheim-Galerie. Selbstgefundenes Design-Rezept: unbeschnittene Hochkantbilder mit nem überlagernden “Passepartout”, der immer gleich groß & genau mittig platziert wird. Auswahlkriterium: alle Bilder müssen durchs Quadrat gewinnen ..Coole, wenn auch vorsätzlich/schlampig mißverstandene Inspiration – denn iconosquare meint ja hier eher: Platz ;-)

Dieser spezielle Blickwinkel auf den “Gebrauch” von Internetbildern aus statistischer Sicht auf den “Zustand” des persönlichen Accounts bekommt vom frisch gefundenen iconosquare.com/instagram-statistics ein weiteres stichhaltiges Argument für obiges skandalöses Zitat. Führt Euch zum erhellenden Beispiel, was da alles an einsehbarer Statistik geht für power user mal die untige Listung der Features/Vorteile ebenda zu Gemüte.

Diese, nebenbei bemerkt, nach unpathetisch deutsch rüberzubringen, finde ich gar nicht so einfach. Zu viele Aglismen, deren Ballung typisch für den Themenkreis Internet ist, zeigt mal wieder deutlich die Vorreiterstellung der englischsprachigen Welt. Zum Beispiel der berühmte follower = Ein (Ver)folger? Jünger? Interessent? Abonnent? Beobachter? Fan? publikum singularis? Mmh.. von allem ein bißchen, eine im Deutschen multiple gespaltene Persönlichkeit ;-)

Growth monitoring (Wachstumsbeobachtungen)

  • follower growth charts, monthly and overall
  • daily follower gain and loss
  • and who are your new and lost followers

Community insights (Erkenne Deine.. Gemeinde ;-) )

  • reciprocal relationships and followings who don’t follow you back
  • ratio of followers/followings in your community
  • followers most engaged recently

Account history (Wie Du wurdest, was Du heute bist)

  • amount of media posted month by month
  • likes and comments recieved, by month or by week
  • and evolution of the average number of likes and comments

Optimization tips (Statistikwissen ist Macht)

  • best time to post to get most engagement
  • how filters impacts likes and comments received

 

* Mein Lieblings-Zitat aus Ziltoid, The Omniscient ;-)

Serendip des Tages, Teil II:

Das hand(y)gemachte Daumenkino is back!

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Musik beim Schreiben heute:

Nightmares On Wax: “A Word Of Science”, WARP, 1991

Wäschebergsteiger

Hört sich lustig an: “Ich sortiere meine letzten Inspirationen ein”,  nicht wahr?

Wie ne Kollision von steif-konzentrierter Buchhalterei mit freifliegenden Gedankenblubberblasen.

Tja, Sprache und Schrift und Internet machen diesen scheinbaren Zusammenstoß möglich. Aber, damit Inspiration Inspiration bleibt, müssen Links darauf nachgecheckt werden, die zum Teil vor zwei Jahren gesetzt wurden. Denn ebenso lange wie die Linksammlung ist schon Zeit seit Startschuß vergangen.

Mit nun weit über hundert Einträgen – spätestens – muß man die Inspiration, die diese Sammlung erzeugen soll, ja endgültig als Archiv (lat. archivum ‚Aktenschrank‘)  bezeichnen; mit all den Attributen eines solchen: unschiere Größe, ein ständiges Ordnung vs Unübersichtlichkeitsgewurstel, Themenfestlegungsnot, Kategorisierungsqual bei neuen Funden, die nirgends reinpassen wollen, also eigentlich ein Antagonismus: kreischender Spaß in ordentlich gescheitelten (alphabetisierten) Schubladen.

Angesichts dieser Einsicht hab ich Ende vergangenen Jahres angefangen, die Neuzugänge erstmal zuoberst zu platzieren, damit online-Wiederkehrer auch was zu naschen haben und sich nicht durch persönliche Wiederholungen klicken müssen. Kann ich Euch und will ich mir ebensowenig zumuten. Locker und leicht soll das ja stayen ;-) .

Zwei Dutzend  Registerkarten sind da seit März schon wieder aufgelaufen und wollen nun, um die angestrebte Funktion Spaß & Gute Laune aufrechtzuerhalten, ins Große überführt werden. Und das “Aufräumen” des knappen dirty dozens, ich stoppe mal die Zeit – sechs Minuten zur gutgelaunten Musik von Cal Tjader – dauert dank Drag-and-Drop-Queen ja nicht die Weltzeit ;-)

Kein wirklicher Aufwand also. So. Jetzt ist wieder Platz. Für die nächsten Sensationen. Und, wie Ihr an der untigen Liste sehen könnt: allein schon diesen “Wäscheberg” durchzuschauen kann schon mal nen Nachmittag füllen. Mit Aha-Erlebnissen und Inspirationen.

Folgende neunzehn “älteste” Neuzugänge der Rubrik letztgenannte/gefunden (März bis Juli 2014) sortiere/verräume ich nun ins 09360007archivheader

nygeschichte.blogspot.de (added am 7. Juli 2014)   deutsche Blogger spüren der New Yorker Stadtgeschichte nach. Der etwas andere Stadtführer? Bestimmt!

New York Times online (added am 18. Juni 2014)   Fotodirektorin Kathy Ryans “Cross Assigning“: Fotografen etwas machen lassen, was sie sonst nicht machen.

Donnerwetterbilder (added am 17. Juni 2014)   die Bildersuche auf Google.com nach dem Begriff Relámpago del Catatumbo

Frank Rudolph Paul (added am 8. Juni 2014)   Einflußreicher us-amerikanischer Architekt goes Science-Fiction-Illustrator (1884- 1963).

englisch sprachige Webseite explorethomascole.org  (added am 8. Juni 2014)   Von diversen us-amerikanischen Institutionen ausgestattete Memorial-seite des Malers Thomas Cole (1801 -1848). Damit zusammenhängend: hudsonriverschool.org

englisch sprachige Webseite adsoftheworld.com  (added am 15. Mai 2014)   quietschie bunt und sprudelnd vor (visuellen) Ideen.

englisch sprachige Webseite parisphoto.com  (added am 26. April 2014)   im about: “..explore how artists have been and are using photography and moving image in their work in the 20th and 21st centuries.”

englisch sprachige Webseite theredlist.com  (added am 21. April 2014)   Statement: “Designed as a trend book, the Red List offers total immersion in the world of visual arts so as to build bridges between historic and contemporary creativity.”

englisch sprachige Webseite arrestedmotion.com  (added am 21. April 2014) englischsprachiges Kunst-Magazin – Malerei, Fotografie, Interviews und Atelierbesuche. Frühester Eintrag: 20. September 2008 (!)

blog.bransch.net, (added am 18. April 2014) internationale Fotografen-Agentur aus Hamburg, deren Blog  perfectly product placement, Kunst und redaktionellen Journalismus amalgamiert… from the start!

etsy.com, (added am 14. April 2014) Globale E-Commerce-Seite mit dem Claim: “Kaufe Produkte von Menschen aus der ganzen Welt.” Ich mach anderes & schaue mir mit unverhohlenem Werkgenuß all diese Ideen an. Aber Obacht, Spoiler: etsy ist ächt nix für (Ehe)frauen mit Deko-Verbot ;-)

photonews-blogbuch.de, (added am 6. April 2014) seit 1989. Im “about” (wahrscheinlich ziemlich sicher aus den Anfangszeiten – heute wird ja besinnungslos herumgeklickt auf der Suche nach Ideen, Nischen und Inspirationen): “Künstlerisch tätige Fotografen, Fotojournalisten, Werbe- und Modefotografen leben häufig in geschlossenen Zirkeln und finden daher kaum Zugang zu den Fotografien anders arbeitender Kollegen. Mit PHOTONEWS versuchen wir verschiedene Bereiche miteinander zu verbinden und die jeweiligen Arbeitsansätze möglichst plausibel zu beschreiben.”

englisch sprachige Webseite retronaut.com  (added am 30. März 2014) Schrilles aus der (schwarzweißen) Vergangenheit

Mati Klarwein (1932-2002), (added am 29. März 2014) Surrealistischer Maler

englisch sprachige Webseite nowness.com  (added am 27. März 2014) englischsprachiges Magazin über die gestalterischen Dinge, Lebensgedanken, die Gegenwart, die Welt

Bernd Pfarr (1958-2004), (added am 27. März 2014) – Maler und Cartoonist – kennt jemand Sondermann (noch nicht? Deutschland as schräg as can be)

englisch sprachige Webseite theinspirationgrid.com (added am 27. März 2014)    – ein schieres GraphikDesignIllustratorenElDorado

John Collier (1850-1934), Maler  (added am 27. März 2014)

timelineimages.sueddeutsche.de (added am 27. März 2014)   ein weitere (überwiegend) schwarzweiße Plattform, alte, historische Fotos vom Leben in deutschen Landen wiederzusehehn, wiederzubeleben, upzucyceln. Auch die eigenen!!

englisch sprachige Webseite wewastetime.com (added am 27. März 2014)  Na, dann her mit der anregenden, bunten, erstaunlichen…Zeitverschwendung ;-)

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Musik beim Wäschesortieren heute:

Cal Tjader: “Talkin Verve – The Roots Of Acid Jazz”, VERVE, comp. 1996

 

 

Im reissenden Fluß des Bilderoverkills. Oder im warmen Bad der Inspiration?

Zwei neue, riesige Online-Magazine ( The Red List & Arrestedmotion) hab ich heute gefunden, durch simples, spätösterliches Herumadrenalieren im Internet. Plus die finnische Fotografin Marja Pirilä, deren Werk ich auf meiner “Lehrer”-Seite mal mit den Attributen Projektionen, Brechungen, Überlagerungen, Camera Obscura, Surrealismus belege.

Über 3.000 Bilder auf den beiden Seiten findet (und zeigt) mir Google auf Anfrage.

Ich guck interessiert drauf/drüber, lese zum Einstimmen ein, zwei Beiträge – für die Vorfreude aufs Weiterentdecken morgen oder übermorgen (es handelt sich ja um Mags, ist also mit Inhalt redaktioneller =  textlicher Art),  und betrachte dann meine stets anwachsende Inspirations-Seite- dieses Frühjahr schon mit einem Dutzend “Neu”-Einträgen proper hoch auf 166 Stücker(!) – Soo viele Bilder und Ideen! Und das schon auf “soo wenigen” Seiten! Wahnsinn! Wie soll man da je ein Gefühl für die unendliche Riesigkeit des Webs bekommen? Schlimmer: geht das denn überhaupt? So als Einzelner mit (nur) einem Hirn und Vorstellungsvermögen?

Und so kommt diese Frage heute auch noch dazu:

Wo genau in diesem Ansturm ist denn bitte die Inspiration für mich als Soodlepoodle?

Spontan fällt mir als Antwort das Schlagwort “Tellerrand” ein: all diese Bilder sind etwas, das jenseits meiner (Wirkung, Vermögen, Fokus´) steht, ergo von außen kommt und beim Betrachten wie ein Weckmittel wirken soll. Doch, ja: wirkt. Die sorgfältige Handverleserei über die Blogger-Jahre macht sehrwohl Sinn..

Hammer, denke ich immer dabei, was da draußen geht mit Bildern (und natürlich Geschichten). Ich schaue und denke zum Beispiel angesichts des Stiluniversums auf dem seit 2007 verlassenen blog iso50.com : “Ich hab noch nie.. ein siebziger Jahre Plakat entworfen, aber diese großflächigen Farbübergänge hinter einfachen grafischen Buchstaben und Figuren haben etwas, das ich irgendwann auch mal machen mag. Und sei nur, sie in die Gestaltung eines Fotos, ner Webseite oder eines Startbildschirms einfließen zu lassen. Oder Modefotografie/-film wie bei Nick Knights Showstudio – da hab ich hier in Mannheim als Making-Of Fotograf bislang ein Dutzend mal (wenn auch mit Kamera) zugeschaut. Dann, wie im Falle obiger Fotografin: Experimente in so etwas wie dem heimischen Studio – mag ich auch mal verstärkt angehen – hauptsächlich: Vorgefundenes, weniger: Arrangiertes in den eigenen vier Wänden (Studio is nich). Das gibts! Aber nur, wenn man dem kreativen Chaos etwas Leine gibt.

Aber zurück zum Faden: Diese geordnete, ausgesuchte und akkumulierte(=kanalisierte) Bilderflut hilft mir, zu träumen. Mich auf künftige Anregungung und Aktivität zu freuen. Die Welt anders, neu, unvermutet & aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.

Dann fallen mir verschiedene Typen von “Inspiranten” ein, also kreative Menschen unterschiedlicher Herangehensweisen ans Thema Inspiration: jene, die sich, um nicht vom Wahrhaft Eigenen abgelenkt zu werden den Input so gering wie möglich halten bis zu den akribischen Rechercheuren, die, haben sie mal an einem Thema Geschmack gefunden, sämtliche Hebel Buttons in Bewegung setzen, um möglichst umfassende Einkreisungen vorzunehmen. Hab ich beide schon kennengelernt.

Zwischen diesen beiden Polen liegt eine breite Skala an “Mischtypen”, die irgendwo ihren individuellen Platz finden. Mich würde ich ziemlich als in der Mitte angesiedelt bezeichnen: weder hab ich Angst, bei zuviel Anregung könnte mein Werk jemandes anderen zu ähnlich geraten, noch fasziniert mich eine enzyklopädische Annäherung. Ich weiß aus Erfahrung: der Hinterkopf ist die wahre Quelle und Filter der geballten Eindrücke. Also: immer rein damit, wenns fasziniert. Dann über Nacht wirken lassen..

Ja! und NATÜRLICH: Staunen ohne Neid angesichts dieser wahnsinnig coolen, undendlich nachzuwachsen scheinenden Ideen und Werke, Aktionen und Projekte. Das ist auch ein netter Nebeneffekt ;-)

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Usik beim Schreiben heute:

Nicolette: “Now Is Early”, Rough Trade, 1992

Various artists: “From The Decks Of Marschmellows”, Audiopharm, 2002

Beethoven: “Streichquartett F-Dur op. 59 Nr. 1″ (Guarneri Quartet)

 

Tease me – don´t verdriess me

Naa- wie gefällt euch DAS da oben: eine sexy 20er-Matrix mit kleinen Bildchen von mir- einige schon aus bekannten Blog-Beiträgen stammend, die übrige gute Hälfte NEU.

Bunt gewürfelt, durchs Quadratieren in eine Ordnung gebracht und mit nur ca. 120 Pixel Kantenlänge noch groß genug, um…na? Aufmerksamkeit zu erregen! Kein großes Wunder also, daß sich auch die klassischen Werbebanner in diesen Dimensionen ungefragt auf dem Display tummeln, sobald man (nicht nur kommerzielle) Webseiten besucht.

Aber Obacht: diese Art der Darstellung hab ich mir nicht wegen des Bannereffekts ausgedacht- diese Art der Bildzerschnipselung schlägt das hier Verwendung findende WordPress-Unternehmen vor: man lädt irgend ein irgendformatiges Bild in die “Medienbibliothek” hoch- WP schneidet daraus diverse Größen und vor allem: Quadrate. Schön aus den Mittelstücken. Und schlägt somit automatisch ein neues Feeling vor- alles zum Zwecke der Veröffentlichungsoptimierung. Man hat mit einem hochgeladenen Bild dann gleichzeitig ein Thumbnail, ein Artikelbild (, wenn man will,) und das große Original, die man dann nach Verwendung automatisch in den Text hier einfügen mag.

Erstaunlich, wie hier werkseitig mit Bildern umgegangen wird. Erstaunlich weiterhin, wie viele Fotografen in ihrer Internetpräsenz (offizielle, nicht die modisch dazugehörenden Blogs!) davon Gebrauch machen.

Der Grund ist sicher nicht nur Bequemlichkeit- man braucht sich keine weiteren LayOutGedanken zu machen, wenn man lauter verschiedenformatige Bilder im Portfolio in den Präsentationskanal zwängen will. Das Ganze hat unbenommen eine nicht zu verleugnende Attraktivität: der Sehnerv und das Hirn werden gekitzelt und wie von einem Aperitif angeregt UND alles sieht sehr aufgeräumt aus, egal, welche Reihenfolge man da festlegt- gleichzeitig!

Ich war überdies angenehm überrascht, welche Wirkung meine eigenen Bilder in Quadratschnitt und in Beetform haben, obwohl ich eigentlich ein strikter Verfechter des Schnitts als Teil des Werkes bin. Nur ganz links oben hätte ich zu mäkeln: das Original ist ganz schön zu Schrott gefaltet.

Dabei spielt die Varianz in den Bildern auch eine Rolle: je verschiedener die Motive, desto interessanter das ganze Feld. Man vergleiche hierzu nur einmal ab Seite 21 die Auswahl- & Gestaltungsanweisungen von Adobe® zur Fotoverwendung in hauseigenen Prospekten..(abgeschaltet. Ich laß den Originallink aber mal stehen)

Diese Darstellung reizt mich gar, zu jedem Thumbnail einen ad.-lib Kommentar zu schreiben.  Ich finde gerade die kleinen Bilder geheimnisvoller als die großen, auf denen man dann alle Details entdecken und damit den Zauber löschen wird.. Also liebend gerne noch weniger Bild mit noch mehr Text ;-) .

Und das groß-zu-klickende Original-Bild an sich.. ach, brauchts das denn dann noch??

Ein paar Bilder zurück in der Zeit (September d. verg. J.), und schon sieht man oben, daß dieser Automat auch entwertet. Von diesen 20 Ergebnissen kriegen nur 2 (!) meinen Daumen up..

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Musik beim Schreiben heute:

Marisa Monte: “Mais”, EMI, 1991

Dawn Penn: “No, No, No”, Big Beat Records, 1994

Project 2000: “It´s About Time”, Therapy Records, 2000