Kategorie-Archiv: Screenshot Diary

Mm – wohl doch kein so’n bunter Typ

Beileibe not sind es immer nur die bösen großen Datenhorter, denen unsere Arglosigkeit Treuherzigkeit Wissen, Werbekunden und Steueroasentauglichkeit in die Hände spült – man kann an Suchergebnissen im Internet sehr wohl ebenfalls Schlüsse ziehen, die Erhellung @ home bringen.

Gestern zum Beispiel bin ich beim Umdekoroerien des Soodlepoodles überfälligerweise auf die naheliegends dekorativste Sortierung großer Mengen von Bildnissen gekommen, nämlich die nach Farben klickt mal!: icspecific-red icspecific-orange icspecific-yellow icspecific-green icspecific-teal icspecific-blue icspecific-purple icspecific-pink icspecific-white icspecific-grey icspecific-black icspecific-brown. Ey, man hört ja immer von Buchhändlern diese Nachfragen nach entsprechend ins Regal passenden Buch(rücken)geschenken ;-) start-icspecific-kit4

Google, denen ich ja den ständig wechselnden Remix meiner Bilder “überlasse”, bieten diese zwölf Möglichkeiten zum Bildersuchen nach (Farb)Zahlen. Und sich große Mengen an Bildern mal auf diese Weise präsentieren zu lassen- warum nicht? Beim Durchklicken der Farbquadrate ergeben sich grob gemessene 59 gelistete Bildschirmseiten soodlepoodliger Bilder – also in ausreichend anregender Mengigkeit ;-)

Nach tatsächlicher quantitativer Farbverteilung auf soodlepoodle.net (und nicht wie oben nach Farbkreisusus) sortiert sieht das Spektrum plötzlich ganz anderes aus:

2xicspecific-yellow, 2xicspecific-orange, 2xicspecific-pink, 4xicspecific-white, 4xicspecific-red, 4xicspecific-brown, 5xicspecific-teal, 5xicspecific-purple,  5xicspecific-blue, 6xicspecific-grey, 8xicspecific-green, 12xicspecific-black

So kommts zu meiner heutigen Titelzeile. Blau, grau, grün. Und sehr dunkerl an der Spitze. Tja. Also, so dark hätte ich mein Werk ääächt nicht eingeschätzt!

Bei näherer Betrachtung dieser Ergebnisse fallen einige interessante Dinge auf: ich frage mich, wie im Bild diese “Farbvorgaben” gewichtet= in Suchergebnisse verwandelt werden durch Algorithmen. Von JPGs, also dem digitalen Bildformat, das sich am weitesten durchgesetzt hat, weiß ich technically, daß a) unscharfe Bilder als JPG weniger Speicherplatz brauchen, weil auf die grobe Verteilung ihrer Bildteile rechnerisch und datenkompressorisch eingegangen wird.

Zum Beispiel rutscht für Google beige mit in die Sparte weiß. Korrigiere: Google läßt rutschen. Stecken da wahrnehmungspsychologische Erkenntnisse dahinter? Bestimmt. Denn eigentlich wären zum Beispiel für mich diese beiden unter rot gelisteten Bilder hauptsächlich beige:

start-garnlobster 42_shots_on_blummepeter

Signalfarben gehen da wohl vor. Tatütatalaßtmichdurchichbinrotoderwas?

Augenscheinlich reicht es bei der Farbwahl “schwarz”, wenn schwarz oder irgendwas Dunkles häufiger im Bild vorkommt, um dabei zu sein. Dazu gefunden auf tu-chemnitz.de: “Das Auge kann Helligkeitsunterschiede weit besser wahrnehmen als Farbunterschiede. Die Farbkanäle können daher in ihrem Informationsgehalt verringert werden.” Aha. Wieder was gelernt. +da gibts noch mehr für den UnInformatiker.

Ebenfalls interessant finde ich, daß “teal” (= blaugrün) zu einer wichtigen der 12 Kriterien gewählt wurde. Also nicht hell- und dunkelblau, sondern Himmels- und Meeresfarbe in “Personalunion”. Nur, um die 12er Anzahl zu erreichen? Oder ob man damit Urlaubs- und Reisebilder kategorisieren=findbar machen kann? Wäre meine Vermutung. Ich google mit dieser Farbvorauswahl mal testweise view, voyage und holiday. Kommt hin: Himmels’ Blau und Meeres’ Grün kommen recht gleichmäßig vertreten vor.

Oder, weiteres Indiz der Unverständlichkeit der (Farb)Auswahl: die Bilder sind nicht getaggt. Das ist ja der große Joker, den Suchmaschinen nutzen: daß die Hochlader noch dazuschreiben, was es denn da zu sehen gibt. Mach ich nicht. Ich hab mit Archivierung der Bilderflut zu tun ;-) Also auch hier wie immer und jeden Tag die ewige Frage nach dem Prinzip Geheimnis-in-Suchmaschinenalgorithmen. Ein nicht enden könnender(!) Dauerrenner, denn: wer das SEO-Know-How hätte, ränkte immer ganz oben. Weltherrschaft, you know..

Also lauter Anlässe, sich da mal näher ranzurobben. Mach ich! und füge Erkenntnisse der frisch gewonnenen Art hier an. Sobald. Naja, gibt ja auch schon genug Links..

Nächster Tag, nächste Erkenntnis: in keiner der Farbfiltersuchstudien kommen meine zahlreichen in drei bis sechzehn Segmente unterteilten Thumbnail-JPS zum Vorschein, nämlich die der Krimi-Buchdeckel, die des Screenshot Diaries und die der “Kids,  ich habe die Werke geschrumpft“-Reihe.

Aber noch erstaunlicher: die Veränderung der Suchergebnisse binnen Stunden(!) Gestern die um 11 auf der Suche nach weiß. Dann dasselbe um eins. Auffällig die zwei Größenversionen des Sandhaufens. Den mit der Namensendung  “-1024×647″ hat mir WordPress gebastelt. Ungefragt.

Und, schau mal an: da sind die Krimicovers!

_________Im Abspann: furtherBildung:_______________________________

Für Ihr weiterführendes Interesse: JPEG steht für “Joint Photographic Expert Group”. Wußt ich nicht. Ich kenn nur portable network graphic: «Die Gruppe wurde 1982 gegründet und trifft sich dreimal pro Jahr: jeweils einmal in Nordamerika, Asien und Europa.» Steht auf der Wikiseite! Hätte man nicht gedacht, daß man da dauernd dran rumdenken muß, oder?!

Was Schönes für meine persönliche Wortwarte aus der Abteilung Komposita heute: Entropiekodierung. Ich dachte immer, das hätte was mit selbständig ablaufender, äußerst bedauerlicher Energieverteilung zu tun. Bedauerlich für zu Depression neigende Physiklehrer,null bedauerlich für Suppenköche..

Außerdem look@ meine Sprachwahl des Tages: merkt Ihr, daß die Pronomierung von Google in “sie” (einen Haufen Unbekannter) statt des üblichen Neutrums “es” (ein kuschlig hilfreiches Haustierchen, das auf den zutraulichen Vornamen OK Komma hört) Einiges an inneren Abstand schafft??

Und nochn cooler Fund beim tealen view-Googeln: spaceinimages der european space agency. Wow. Und guck mal: die dailymail zieht darüber den Kreis zurück zur Malerei: «In what could rival works by Van Gogh, Paris-based Esa claims that these remarkable images are some of the first to reveal the shape of the our galaxy’s magnetic barrier.»

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Musik beim Datenentkomprimieren heute:

Bubba Sparxxx: “Deliverance”, Beatclub/Interscope, 2003

United Future Organisation: “3rd Perspective”, Mercury, 1995

various: “Groovy!” Talkin’ Verve, comp. 1998

Tim Hecker: “Radio Amor”, Mille Plateaux, 2003 flag-en

various/ “DJ Pippi presents: Undiscovered Ibiza” Vol 3, 2001

Handtaschenräuber, Handtaschenräuber, überall, überall Handtaschenräuber!

Daß man Diversestes in meinen pinxographischen Bildern entdeckt – das ist Programm und seit nun fast exakt zwei Jahren kaltblütig ausgeführter VorgehensPlan.

Daß ich aber nun den zweck’gebundenen Haushalt’s üblichen G’brauch zugetragen kriege..

..Überraschung!

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Den Einwurf in einer vor-Ort-Bildbesprechung «Dieses da will ich als Bettwäsche für meine (künftigen) Kinder!» erstaunte mich schon, aber der Hammer ist, war und bleibt wohl

«Mach doch Handtaschen draus!»

Meine Spontan-Reaktion: dasselbe ungläubige «Hä?» wie seinerzeit zum Vorschlag:

«Ooch, mach doch mal Postkarten

Solch ubergriffige Verwertungsmentalität muß man als aufs Zweckfreie geeichte, sensible Kreativseele™ erst mal verdauen ;-) Also setz ich mich, nachdem nun schon drei, vier Wochen vergangen abgeklungen sind, gestern morgen halt hin und mach spaßeshalber eine digitale Stanze. Namens HandBagKit:HandBagKit2Das sind, ebenso wie die kürzlich schnell zusammengeklickte Inneneinrichtung, drei simple Grundbausteine aus dem  werkseitigen Formenkanon des Photoshop:

  • zwei Ellipsen, konzentrisch übereinander geschoben, dazu
  • ein perspektivisch verzerrtes Rechteck mit abgerundeten Ecken.

Zack. Handtaschenbausatztutorial. Die entstandene Form definier’ ich mir um, entferne das Grau & mach so eine Maske draus, die man wie nen schön geschnittenen Karton über die Bilder vor alles halten kann, um die Handbagtauglichkeit zu testen: hbk-nnn-scanp-170530-483bDAS ist der allererste Schnellschuß mit dieser Methode. Ich hab ein erst bestes farben frohes Blatt dieser Woche ausgesucht, etwas verkleinert und mit  Steuerung V die Handtaschenstanze automatisch in die Mitte des Blattes reingepastet. Hey Voilà! Don’t touch it! It’s perfect!

Gleich weiter. Nächstes Opfer, neuer Anlauf: unterseeisch diesmal

hbk-nnn-scanp-170529-482c-rhbk-nnn-scanp-170529-482c-sHier ein Entwurf mit “Testumgebung”, also dem zugrunde liegenden Pinxographischen Bild im und als Hintergrund. Wie ne Tapete zur Tasche. Ganz so wie in American Beauty, wo die Stimme des  Off-Erzählers gleich anfangs-szenisch raunt: “Sehen Sie, wie gut die Farbe der Heckenschere zur Farbe der Schuhe meiner Frau paßt? Das ist kein Zufall.” ;-)

Und gleich noch eins – hey, das macht Spaß!

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jetzt back 2: Handtaschenstanzen!

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Aber jetzt sofort diesen herrlichen ersten Elan ausnutzen!

Und irgendwann vielleicht um eine HandBagApp, die dem Dilemma der Frau da neulich an der Kasse vor mir sacht entgegensteuert: “In dieser Tasche fehlt nur eines:  …. Ordnung!”

Hier gleich noch ein paar aus der “Nachmittagsschicht”:

 

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PS.: zum Titel, dem etwas länglichen heute: Der kann auch von Millennials schnell als launige Zeile eines 82er Foyer des Arts-Textes ergoogelt werden. Den gibts auch – wenig Wunder – als youtube – Anhörbeispiel. (..) So altes sperriges Zeuch liefe bei mir schon fast unter historisches Unterrichtsmaterial aus einer Zeit, als noch mehr  grobe/feine Ironie in der Öffentlichkeit verwendet wurde/ankam..

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Musik beim Schreiben und Stanzen heute:

Original Motion Picture Score: “American Beauty”, Dream Works, 1999

Marcel: “viginti etduo”, Mole Listening Pearls, 1999

Quazar: “21 hours”, Superstition, 1999

DisselPlumenStrauss mit EiffelTurmFlair

ntr-scanp-160603-353k-recolGeschieht mir recht: nach soo viel abstrakten dust bowling und kaltblütig gemachter Rätselarchitektur mithilfe PinXoGraphy-scher Technik ist es nur ausgleichende Zwanghaftigkeit™, daß ich mich ständig, unwillkürlich und willenlos in meinen Bildern nach etwas umsehe, das, äh, Baustofflichkeitscharakter, also etwas Griffiges, aus dem täglichen Leben Wiedererkennbares hat.

Und stoße gestern tatsächlich auf diesen “Ast”, links unten am Rand des pinxographischen Blattes #353, elfter Scan (so viele mach ich nur, wenn viel auf den Blättern “passiert”).header-ntr353k-recoll180.jpgDen schneide ich digital aus, mach´ mehrere und in verschiedenen Skalierungen draus. Und “arrangiere”. Bob, der digital vorgehende Baumeister. AbstraktionsAusgleich quasi. Und diese edelrote, ansehnlich fragile Tulpenblumenzwiebelrotebeete im oberen Bilddrittel kommt vielleicht auch noch dran..

Immer wieder ein Quell der Freude und des Entzückens:

daß man aus allem eigentlich FertigGemalten irgend etwas anderes, weiterführend Unbekanntes machen kann – dank Computerei und in quasi Sekundenschnelle. Naja – Sekundenschnelle verglichen mit der traditionellen Papier, Schere und la colle -Methode.

Und dafür müßte man erstmal Nachmittage lang am teuren Farbkopierer stehen.

Der auch noch unterschiedliche Skalierung machbar machen könnte. Und – gabs das etwa schon in den 80ern? Mmh, vielleicht gegen Ende..

Edel/teuer beschichtete, bauwerkstragfähige Gittermetallamellentechnologie, die nach Zukunft und space age gleichzeitig riecht. Mit Wattebällchen obenauf. Oder diesen flauschigen Fliegedinger in/aus herbstlichen Hecken. (ich google grad mal nach dem botanischen/lateinischen Namen… Nein, nein, keine Pappelsamen, was Selteneres..)

Architektur gewordene Symbole für flauschige Aufenthaltszonen, leisure suites, Aussichtscafés, Herz- und Magenwärmendes im Outfit schwindelerregender, hipper, industrieller Charmance…

Zusammengebunden zu einem sträinschen Blumenstrauß – mit Eiffelturmflair. Und alles: gemalt! No einziges photo was harmed…

Wenn das nix für den künftigen Poodle ist!!??

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Musik beim Schreiben heute:

Athena String Quartet plays Lo And Behold: “Hanging Loose On A String”

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Ich reiche nach: meine kleine Anschauungsgallerie zum Thema zügellos & durcheinander: genau dieser Bildermix ergibt sich heute, wenn man auf meiner Seite nach Bildern sucht, die in der Nähe eines “bin“s stehen.

“Aha,” werdet Ihr vielleicht denken: “in der Nähe eines “bin”s..” Irgendwelche zu recht verständnislose Fragen? Spannende Antworten zu diesem Thema in meinem  f.a.q.. Inbegriffen:  Selbstdarstellungsfragen im Internet, Suchmaschinenlaufmaschen, User-gemachte-Abwechslung und eine erfirschende Anarchie.

screenshot-diary-2016-09-16-pw-bin05  screenshot-diary-2016-09-16-pw-bin  screenshot-diary-2016-09-16-pw-bin02 screenshot-diary-2016-09-16-pw-bin03  screenshot-diary-2016-09-16-pw-bin04  screenshot-diary-2016-09-16-pw-bin08 screenshot-diary-2016-09-16-pw-bin07  screenshot-diary-2016-09-16-pw-bin06   screenshot-diary-2016-09-16-pw-bin09

Wird nächsten Monat ganz anders sein – ich lad ja ständig neue Bilder hoch – heute schon wieder dreizehn zum Beispiel – und schreibe immer neue “bin”s -  also sind diese neun oben eine geplant historische Gallerie für morgen..

Nachreichung #2: ebenfalls historisch und grad im “Jazzartikel” zu meiner Playlist oben gefunden: Perlon aus der DDR heißt… Dederon. Coole Taufregel, die leider durch die  verständnis/lesbarkeitsfördernde “E”s in die Hose geht betreff Markenbildung….

(Eigene) Werkschau, nicht selbst erstellt – V 2.0

Wie schrieb ich vor fast vier Jahren: “Voilà & bitte schön: hier die nicht selbst erstellte, unsortierte Soodlepoodle Werkschau!” und

startete damit aus Unmut über die Unmöglichkeit, auf unbekannten Webseiten schnell einen Überblick über die vorhandenen Bilder zu gewinnen einen Selbstversuch.

Denn allzu oft wirkte mir die fremde Art der Präsentation als Hemmnis. Das wollte ich meinen Besuchern ersparen.

Read the English version flag-en of this article.

Als “Preis” bezahlte ich gerne den irritierenden Sprung aus meinem Menue zu – oops – Google und deren soodlepoodligen Suchmaschinenergebnisse. Die zeigen, was da alles so kreucht und fleucht auf soodlepoodle.net, allerdings eben undesignt und unsortiert. Von dort gehts bei Interesse wieder zurück zum Bild am angestammten Platz. Jaja, ich weiß: gewöhnungsbedürftig!

Seit März 2015 begann ich dann testweise, aus Unzufriedenheit mit den doch statischen = immer selben Ergebnissen, diese Bilderanzeige/-Suche mithilfe von Schlagworten erst zu “verfeinern”, also  “sortieren” zu lassen, dann in Abständen zu variieren. Bilder und Text waren mit über 200 illustrierten Blogeinträgen (Stand April 2017: 320 Stücker) in Fülle vorhanden und so konnte man zur Tat = Programmierung schreiten:

Da die meisten Bilder hier am Blog sowohl ungetaggt, dafür aber/als auch von Text “umflossen” sind, kann man der Suchmaschine einzelne Begriffe dieses Textes (!) als Kriterium, das zur Wahl benachbarter Bilder verwendet wird, hinwerfen. Und je nach Wortwahl eine jeweils andere Mischung der Bilder angezeigt bekommen.

screenshot-diary-2016-01-18  screenshot-diary-20160118an  screenshot-diary-20160118b-

3 automatisch “provozierte” Beispielmixe der Bilder auf dieser Site. Gestern! Stichwörter v.l.n.r.: “habe“, “an” & “aus

Nachtrag FYI: hier zum Vergleichen die “neusten” Ergebnisse mit eben diesen gleichen 3 Stichwörtern vom 2. April 2017, also zwei Jahre danach:

screenshot-diary-2017-04-02-pwhabe screenshot-diary-2017-04-02-pwan  screenshot-diary-2017-04-02-pwaus 

Läuft bei mittlerweile weit über 1.000 Bilder hoffentlich nicht nur für mich ;-) als Generator von unvorhersagbaren Bildkombinationen ganz im Sinne des Herrn Hechenblaikner oder Lilah Ramzis “Part Nouveau” als Galerie-Automat und (Selbst-)Inspiration, die ich im Schnitt alle vierzehn Tage erneuere. Diese Schlagworte seither (immer zeilenweise gleichzeitig online):

Nachträge 2016/17/18 zur Vervollständigung:

Spannend dabei ist, daß diese Aufrufe sich immer auf den neusten Indizierungsstand bei Google beziehen, derselbe Befehl nach einem halben Jahr also völlig anders aussehende Ergebnisse = Zusammenstellungen liefern mag durch die mittlerweile “entdeckten” neuen Bilder.

Da könnt Ihr Euch auch mal selber mixen!

Vorübung: ins Googlebildersuchfenster eingeben: “site:soodlepoodle.net”- und dann irgendein kleines, oft vorkommendes Wort, ne Präposition, Farbwörter wie “grün“, ein Hilfsverb oder Personalpronomen – vielleicht grad mal eins von dieser Page/Seite! Dann bekommt Ihr Euern persönlichen Soodlepoodle- Bilder- Mix! und dann natürlich flugs dasselbe mit der.. eigenen Seite, insofern es da was außerhalb fb, twitter und co gibt- am idealsten ein Blog mit Wörtern zu den Bildern!

Was mir dabei extrem Laune macht, ist die Durchmischung von Fotografie, Werkstatt-Photoshop-”Skizze” und frisch Gemalten. Aus dieser Faszination des Kontrasts entstand auch das aktuelle Startbild, das aus einer farblich etwas überlagerten Foto-  und einer Faltenwurf-gleichen, ausschließlich durch Mausklicks (!) erzeugten Hälfte besteht.

Mein kleines Steckenpferd nebenbei: die Bildersuche @home nach “ebk-scanp” – so hab ich alle pinxographischen Blätter genannt, die zwischen Juni 15 und Januar 16 entstanden und online gegangen sind. Nächste Malerstaffelei unter “ntr-scanp”, dritte, aktuelle unter “ysp-scanp”. Na – do you feel the difference??

Hier als Schmankerl noch ein paar “Remixe”, die ich durch diese Art des Zeigens erhalten habe:

screenshot-diary-2015-12-31-pw-regelmaessig  screenshot-diary-2015-12-31-pw-einfach  screenshot-diary-2015-12-31-pw-grob  screenshot-diary-2015-12-31-pw-rein  screenshot-diary-2015-12-31-pw-100f   screenshot-diary-2015-12-31-pw-200b

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Musik beim ..Nachlesen ;-) heute:

The Police: “Regatta de blanc”, A&M, 1979

 

Sei der Erste, dem dies(e Art Tagebuch) gefällt!

Bei über tausend Bildern auf dieser Seite, die durch ihre Platzierung im Blog in einen breiten Buchstaben- und Wortfluß eingebunden sind, erlaubt die moderne Zeichenkettensuche vielfältige Sortierungsmodi. Sogar von außen, also auch Euch (!) Mit “von außen” meine ich, daß Ihr Besucher dies in der Suchzeile oder unter “Sonderoptionen” einstellen können. Testet doch mal nach Klick auf den nächsten Link:

Gibt man der Suchmaschine zum Beispiel Farbvorgaben bei der Bildersuche ein, erhält man  für soodlepoodle.net solche Ausgaben wie hier unten. Filter: weiße Bilder:screenshot-diary-2015-04-we
Ich hab das als festes Prinzip der Abwechslung übernommen und gestalte meine online-Galerie nach periodisch wechselnden Themen (zur Zeit das Begriffspaar schwer/schön), deren Zuordnung ich generös der Suchmaschine überlasse. Nun gibts was Neues:

das Tagebuch der Neuzugänge.

  • das DaumenNagelShowPrinzip,
  • der BildschirmAbdrucke per Mausklick und eine
  • verfeinerte Suche (nämlich die nach den Neueinsteigern der letzten sieben Tage).

-  aus diesen Zutaten klick ich dies mein Tagebuch zusammen.

screenshot-diary-2015-04-13screenshot-diary-2015-04-06So lasse ich Google alles an Bildern anzeigen, was es in den letzten sieben Tagen auf dieser Seite neu gefunden hat. Für mich und für Euch, die Ihr mal schnell gucken mögt, was es denn davon so alles hier gibt. Für mich ein interessanter Test, wie oft und wo Google seinen Spider vorbeikrabbeln läßt.screenshot-diary-2015-04-08

screenshot-diary-2015-04-19 screenshot-diary-2015-04-01

screenshot-diary-2015-04-22Das Neue steht neuklassisch oben, also der April, dann gehts nach unten weiter & entsprechend rückwärts. Der Märzscreenshot-diary-2015-03-19 screenshot-diary-2015-03-22 screenshot-diary-2015-03-26 screenshot-diary-2015-03-04Februar:

screenshot-diary-2015-02-24 screenshot-diary-2015-02-16 screenshot-diary-2015-02-04screenshot-diary-2015-02-03Januar:

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Musik beim Schreiben heute:

Sade: “Diamond Life”, EPIC, 1984

Savvas Ysatis “select”, Tresor (EFA), 2001

Für mich ist das viel zu viel Text, den lese ich leider nicht, aber was ich dazwischen an Bildern finde, mag ich sehr

Es ist immer wieder dasselbe (Feedback): «zuviel Text, viel zu viel» höre ich da. Tja, was soll ich machen: ich fabuliere halt sooo gerne ;-) Aber jetzt gibts ne “Abzweigmöglichkeit” für die Zeitlosen Schaulustigen™:

das Screenshot Diary.

In deutsch schwer, so griffig hinzukriegen. Vielleicht: “Bildertagebuch”? Nah dran, aber da fehlt der Computerbildschirm, die Suchmaschinenergebnisse der jeweils vergangenen Woche, das regelmäßige Aufzeichnen par Mausklick. Sieht dann für die KW03 und 04/2015 so aus:

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Gleichzeitig auch für mich ein Tagebuch mit Verfallsdatum (man muß regelmäßig screenshotten). Und Ansporn, Bilder neu hochzuladen. Ideen & Material gibts ja genug..

Also einfach diese Kategorie in die Lesezeichen klicken, damit ist man bildertechnisch immer auf dem Laufenden!

Nachtrag vom 17. Juli 2017. À propos auf dem Laufenden – damals beim ersten Posten gabs noch keine PinXoGraphy:

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Musik beim Schreiben heute:

various artists: “Groove Anthology / Steppers School” INDIGO NTT DANCE, 2000