Kategorie-Archiv: Herumadrenalieren im Internet

Heute fotografiert man… Frauen, die Einfluß nehmen

Politiker, Schauspieler, Models, Vorstandsvorsitzende, TV-Promis, Künstler, Schriftsteller oder Sportler im persönlichen Fotografenportfolio…

Vergeßt das alles!  Porträtiert: Influencer!

Fotografin Pauline Darley /Paris était en route avec la caméra et..

..macht suma summarum instagrum.. 750.000 Follower. Et pas seulement à Paris.. Oh là là!

Gelobhüdél? Mit nem französischen Touch? Mmh. Ihr vermißt den Bedenkenbutton? Mmh!

Hasenklatsch in Rabbitfur

Handtaschenrecherche. Nah an der Buntigkeit meiner entdeckt man recht zügig Desigual. Die setzen  – ganz unpinxographisch – auf das Prinzip Eklektare/Collagere/Applicare. JP Go tje punktet ebenfalls mit Farbe – leider aber leider nur in Sonderausgaben für Fashion Weeks etc. -, ädded erfrischend punkige Trashigkeit.

Unzügig, da mit Elevator Pitch Hindernissen bestückt, fand ich als Aussenstehender “die Tasche ohne Henkel/Kordel/Rope”. Na die, die man als frau ausschließlich in der Hand herumträgt, -knautscht & -clutched.

Kwasi A Bag Called Clutch .

Lustig, daß sie laut Wikipedia auch “Klatsch” geschrieben wird werden soll kann. Und so zu meiner heutigen Überschrift führt. Es gibt gab nämlich auf meiner Bewerbungsseite eine Version in roten iberischen Karnickel. Ähem: Kaninchen Rabbit from Spain. Mm – “Wenn das mal nicht einfach überfahrene Karnickel an der carretera für jetzt 295 USD sind har har” dachte ich und ergoogelte grimmigly.. road kill fashion. You kill it – we grill it tailor it?  Tatsächlich! Aber diese drastische Benamung könnte zartstylische Seelen abschrecken. “Accidental fur” macht daher alles richtig und nur wenig falsch. Daher der Rabbitfur.

Das sind jetzt drei schmale Absätze für Euch, nur, um in meine Gedankengänge zu kommen,  nur, um das Kurzgedicht zu erklären, das heute meine Überschrift ist. Gedankenverfolgungsposting. Sprachliches Mentales Making-Of. Mit ordentlich Korrekturen und Betonungen (64 67 70 72 mal – laut WordPress-Revisionendokumentation – seit 2. Juli 2017 @ 13:16:35 hab ich an diesem Artikel herumgemacht, einmal gar eine Handtaschenfarbe (!) korrigiert).

Und für die Bleiwüstenflüchter unter Euch noch dreimalzwei Klatschentwürfe aus dem hauseigenen Labor des Tages™, denn – ohne Bilder liest das hier ja keiner ;-)

hbk-nnn-scanp-170717-507-rehbk-nnn-scanp-170717-507b-rhbk-nnn-scanp-170530-483b-c hbk-nnn-scanp-170714-506i-rhbk-nnn-scanp-170717-507-r2hbk-nnn-scanp-170714-506j-r

Da ist bei mir zwar kein Felltäsch²en dabei, kann aber noch. Aber nur mit/aus erlegtem Pastellstift! Nix Autobahn! Das wären ja dann in doppelter Hinsicht fashion victims!

57620003cutUnd à propos Drei?ohrhase: Ich weiß, es ist nervig anstrengend, über ständig Durchgestrichenes zu lesen, aber diese stehengelassenen “Korrekturen” erzählen unbestreitbar über den bloßen Text hinaus eine weitere Geschichte. Meta. Deshalb ist diese Option beim hemdsärmeligen Bloggen wohl so beliebt, bietet sie doch ein anders schwer zu verwirklichendes Ironie- und Humorwerkzeug, ähnlich wie Sprache an Facetten gewinnt durch “Stimmführung”  in gesprochener Form oder durch Gesten eine “Zusatzausstattung” erfährt. Aber keine Angst – dieses abschreckende Durchgekritzel hier&heute soll in seiner Ballung die Ausnahme bleiben..

Ihr müßt auch nicht alle 29 Links anklicken! ;-)

Nach diesem lehrerhaften Epilog ist nun wirklich Zeit für eine finale BelohnungsKlatsche – auf dem neusten Blatt #508 findet  sich eine schmucke Stelle, die an BetonBalkonÜberlauf der botanischen(?) Art erinnert – wer trägt schon sowas mit sich rum?!:hbk-nnn-scanp-170717-508-rcUnd nachher, wenn man diesen Text googeln kann, bin ich gespannt, ob die durchgestrichenen Kandidaten erkannt werden. Als ordnungsgemäß ungültig.

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Musik beim Schreiben/Korriigeren heute: Tipptaste für ungestalkten Musikgenuß: F5 =Reload. Zaubert nasty Werbung weg ;-) Zur Not mehrmals drücken!!

João Bosco: “Zuna de fronteira”, Columbia, 1991

Paolo Conte: “Paris Milonga”, BMG, 1981

Piccola Orchestra Avion Travel: “Cirano”, Peregrina, 1998

Seelenluft/Synchronschwimmer EP:  “Silvercity-Bob Meets Acapulco 11″, Kleinrecords, 2001

Farbe: Turrell, Wirschigkeit: Kakinuma, Theorie: Mondrian

Man muß es genau so sagen: diese drei hab ich grad auf dem Schirm. Denn a) mal alle Schaltjahre wieder schleicht sich das Thema Kalligraphie ein. (dazu demnächst Näheres). Den b) James Turrell fand ich per Erwähnung beiseits eines Radioberichts über den Yorkshire Sculpture Park, der momentan 40-Jähriges feiert. und c) dann noch dieser Wahnsinns  flag-en Artikel über Piet Mondrian (1872-1944), in dem nichts ausgelassen wird | der einen in basses Staunen versetzen kann, daß | : ausgerechnet derjenige Maler der Moderne : |, der schwarzweiße Gitter mit den drei Grundfarben füllt, also zu den (geometrischen, Farblehrgrundsätzen und  augenscheinlicher Nüchternheit=) Basics durchdringt, dahin gelangt über die Bekanntschaft so obskurer Berühmtheiten wie  H.P.B. aka Helena Petrovna Blavatsky (1831-1871) der laut Wikipedia Mitbegründerin der Esoterrestrik!!?

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Welt-Tour d´Atelier Part II.

Was man heute fix über James Turrell ergooglen kann – das heute als amuse gueule (sorry, James)- hat recht deutlich was mit Farbflash zu tun. Wow! Krass: dabei handelt es sich um.. Skulptur!

Dann zur www-Kalligraphie: bei allzu vielen auffindbaren Videos mit vor Kamera/Publikum schwer arbeitenden Pinselschwingern jeglicher Art denke ich fast immer auch das Wort Showbusiness, aber gut: macht ja auch Spaß, den Meister – im heutigen Fall Koji Kakinuma – in totaler Aktion, mit diesem Riesending von Pinsel herumderwischen zu sehen, mit seinem “Linienrichter” am Verfolgerpot – ringsdarum in Zweierstaffel die improvisierte Tribüne – großes Kunstactionkino. Dazu live Trommeling für die Aufrechterhaltung der Wirschigkeit, was fürs Ohr darüberaus… watt en Jedöns sag ich da als Dahergelaufener. Nach Erfassung des englischen Statement “I draw the meaning of life as big as possible” zusätzlich: also, Humor hat der ja..

Gaanz toll darüberhinübrigens, wenn das beim Videodreh Entstandene dann tatsächlich auch was für ne Galerie ist (hier dann gerne 1 spontan-atemloses “Bravo!”) und ohne den Zeugenstand Video-Making-Of bestehen kann. Aber darauf würde ich mich nicht verlassen: lieber in aller unbeobachteten, unaufgezeichneten Abgeschiedenheit machen. Wenn ich unbedingt auf ne Bühne wollte, hinge ich mir lieber ne LuftGitarre um.. (hängte?)

Und dann hab ich noch angefangen, völlig stoisch und buchstabetisch alle Künstler auf wikipedia.org/wiki/Informelle_Kunst durchzusehen… am besten gefällt mir Hans Hartung, Georges Mathieu, (..)ysp-scanp-170303-448-recutDann fand ich Missus Laura Spong (American, b. 1926), nach Samantha Keely Smith als zweite persönliche Anregung und non-representational Künstlerin impossible to follow on Instagram.

Ich lad ja ab und an meine PinXoGraphien per Bildersuche hoch,

um zu erstaunen, was Google dazu alles so “meint” und “vermutet” (fractal effect?, Baustoff?, flute sonata in B minor HWV 367b?, marine biology?, visual effects?..). Mehr zu dieser spannenden Entdeckertechnik hier.

Nach solch breitgestreuter Lektüre  sprich Inspiration kein Wunder also, wenn heute und gestern so was jäh am besagten Bildschirm erscheint:

PinXoGraphy goes MetallicHintergrund:ysp-scanp-170310-451b-r4vnr

dann wieder mal ein Ausschnitt aus nem unbekannten Graphic Novel – der Farbchoreographie nach ne Mischung aus Wetsern und Sci-Fi…ysp-scanp-170310-452b-r2vnr

obskur, zu sortiert und zu wenig astlastig für meine Gestrüpp-Collection: ysp-scanp-170310-452-recolldas unten ist die neuste Anmutung – darf ich vorstellen?-  sehr malerisch, sehr reduziert: der einzelne Strich als Augenschmaus™:ysp-scanp-170223-441d-r180c
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Musik beim Schreiben und Blatt #449 Scannen heute:

Wolfgang Amadeus Mozart: “Sinfonie Es-Dur, KV 543″, Freiburger Barockorchester

Sea Moya on soundcloud.com

Clinton: “Disco & The Half Way To Discontent”, Virgin, 1999

Crash Test Dummies: “Give Yourself A Hand”, Vik, 1999

Carl Cox: “At The End Of The Cliché”, COX, 1996

Rainer Tempel Trio: “Finger Food”, WayOut, 2004 (Hey! Immer noch online: meine Amazon -CD-Rezension von 2006! Damals konnte man auch ohne Kaufen schreiben ;-) )

Sven Van Hees: “Calypso”, Life Enhancing Audio, 2002

So was wie Weihnachtsbaum-aus-dem-Fenster-HauErsatz

Man muß gar nicht allzu lang an der Front im Dienstleistungsgewerbe (bevorzugtermaßen Einzelhandel) arbeiten und  jedes Jahr dieses harhar ewig junge, fahrig-aggressive Zittern in Richtung Familientreffenmüssen live abkriegen/nitansehen müssen, um das Aufatmen hinterher™ zu schätzen, diese endlich wirklich freien Tage ohne To Do Liste im Nacken, dieses Auf-den-Rückweg-finden in die Normalität (ja gar: Party), klassischerweise abends am zweiten WFT.

Zum Hirnausputzen, mentale-Teergrube-ablassen, Glitzer Wegwischen, das einen wieder auf die Spur Richtung Silvester, die Augen auf Kommendes setzt, hab ich im Lauf dieses Herbstes was zum Aufräumen fürn Jahreswechsel gefunden. Kurz: hier kommt ne Handvoll Stauner & AugenFrischMacher:

Und natürlich: die Malerei der Stunde:

hier- neue Technik des TeilScansWiederZusammenSchiebens-  trifft sich Blatt #420 d) linke Hälfte und a) rechts:

Wie immer so auch hier gilt:

«Hab ich genau so gemalt, nur nicht in diesen Farben» ;-)

Mehr davon? OK, hier: das pinxographische Blatt #418:ysp-scanp-161218-418d-r3vnr

vermischte “Warengruppen” auf Blatt #422 (Nachtrag):ysp-scanp-161229-422c-rec3es folgen Bilder der Blätter #415, #418,# 280,# 278:

ysp-scanp-161213-417g-r4vnr ysp-scanp-161201-415i-r2

ntr-scanp-160214-278d-rv2 ntr-scanp-160215-280-r4nbv0

ysp-scanp-161201-415c-rec ysp-scanp-161201-415d-rec18

und nicht vergessen übers Bildergucken: Sprache macht die Welt (oder räumt sie eben auf/um): Deontic modality (abbreviated DEO) is a linguistic modality that indicates how the world ought to be

also ganz in diesem Sinne: “Wach Sein!”

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Musik beim Putzen Schreiben und Mitsingen heute:

Citizen King: “Mobile Estates”, WARNER, 1999

Jimi Tenor: “Intervision”, WARP, 1997

OST.: “Ocean´s Eleven”, WARNER, 2002

Beastie Boys: “Sure Shot” – mein Ohrwurm: dieses Querflötensample…

Beanfield: “Seek”, COMPOST RECORDS, 2004

Drexciya “Harnessed The Storm”, TRESOR, 2002

 

Wo kann ich mich bewerben??

Schön, wenn man sich nicht an Namen erinnern kann: ich suche im Netz vergeblich dieses letztens gesehene eine, schwarzgrüne, gegenlichte, traumartig verschwommene, grandiose Ölgemälde der Häuserschluchten von NYC und entdecke dafür

Jeremy Mann (Painter, * 1979)

So müßte die Bundesagentur für Arbeit die Berufsberatung verbildern!! ;-)

Eine-Viertelstunde-suchen-daNach-trag: heureka: Ben Aronson (*1958): “Over Madison”- jetzt kann ich auch auf meinem Rechner nach “Aronson” & dem Datum des Fundes suchen: aha: 27. Mai 2015 – wohl der Beweis für ein pretty eindrucksvolles Bild, oder?

SpacePoodle – ein Fall von Rückfall in die 70ies oder: warum ich kein Grafikdesigner (geworden) bin

Na da hab ich mal wieder den Beweis, WAS Colorierung alles kann: ich drehe  den Farbkreis des PinXoGraphy-Blattes #381 (unten) ein Stück nach rechts und schwupp – dieses A4C737-Limettengelbgrün, das plötzlich die rechte Hälfte ausfüllt, katapultiert mich straight back in die Designwelten der Siebziger, mir am pursten sichtbar auf blog.iso50.com! Und dazu die noch frisch im Gehirn verblassende Bildersuche vorgestern nach Craig Breedlove..

“Na, dann kann ich ja gleich ein entsprechendes Cover für diese Site draus machen”

denke ich und starte den Photoshop (in Ermangelung des IN-Designers).. Das flöcke Aufziehen von ein paar weißen Rechtecken mit 20er Pixel Eckenrundung  brachten den Anstoß, es mal wieder mit nem Schriftenentwurf zu versuchen. Einfach nur für die paar (sprich: sechs) Buchstaben des Soodlepoodle:

Hab ich übrigens schon immer gern gemacht: für Bandplakate oder fiktive Plattencover erstkritzelnderweise Buchstabenformen erfinden und sie dann so lange gegeneinander abgleichen, bis das zu ner Art erkennbaren Stil UND ästhetischen Harmonie führt. Und: Buchstaben aus einem abgerundeten Feld ausschneiden klappt ja ohne spezielle Typo-Software ganz gut harhar. Und paßt – welch Zufall -  in die angestrebte Science-Fiction-After-Space-Age Design-Zeit, so grob von Sputnik `57 bis Star Wars `78

Sollte ich mal was Geschwungenes, eher Kalligraphisches haben wollen, mal´ ich das so lange von Hand, bis eine gelungene Version aus den Einzelzeichen zusammencollagiert werden kann nach dem Einscannen. Beispiele aus dem Archiv:

start-garnlobsterAlso grobe fahrige Kelle – siehe Betreff. Und Statement gegen den PerfektionsfeeTisch. Muß auch sein ab&an, vor allem, wenn ich mich beim Surfen auf entsprechenden Seiten mal wieder in Stücke gelangweilt hab. Da hilft das klassische rauhe, ungeleckte “Indie”-Design zum Ausputzen; der Stücke..

start-pfebk-scan-150713-26oNein, kein Saloonkonzeptstorekonzept, nur ein paar handgezogenene braune Linien auf schwarz.

Also los! E, D und das O: null Problem, eher diffizil: das L und das S, das ohne “Stilbruch”, also ohne Mißachtung der durch die ersten drei Buchstaben festgelegten Strichstärke und Queraufteilung nur verhundert wirkt. Zum Schluß noch eine etwas waghalsige Lochung des Ps, aber ok für mich:_soodlepoodle-goesiso50styl

Jetzt guck ich aufs Ergebnis und denke:

OK, man kann es gut lesen..

,..aber ordentlich nach den güldenen Regeln ist DAS nicht gemacht – viel zu Kraut und Rüben in den Strichdicken und Leitlinien. Denn Leitlinien muß es geben in der Welt des Designens, hauptsächlich  beim Schriftenbau.. zusammen mit Punze, Schattenachse, Sporn, Taille, Tropfen, Überhang & Überlauf als BauteilBezeichnungen des Buchstabierens, von denen ich gerade eben beim Schreiben erstmals lese/höre. Ebenso  von der Paläografie. Und einem interessanten “Making-Of” der Prado-Schrift auf http://26plus-zeichen.de/fonts/prago/. Und den Anforderungen-an-die-Gestaltung-einer-Leseschrift von Lisa Krack. Voll interessant, womit man sich befassen muß kann beim Schriftenerfinden, trotzdem liefert mir das leider zu wenig Elektrizität, da richtig ernsthaft einsteigen zu wollen, so 9 to 5 – siehe Betreff..

In meiner Vorstellung tummeln sich nun das PinXoGraphisch-Ungestüme und das überaus aufgeräumt Durchgestylte des oben erwähnten blog.iso50.com. Plus der Anflug von Ordentlichkeit, die einen beim Überfliegen des slanted.de-Blogs überkommt.  Da, so fährt es mir in den Kopf, könnte es reizvoll sein, beide Bereiche so lange wohlwollend aufeinander zuzubewegen, bis ein Hybrid entsteht. Ich teste ein paar Versionen mit dem rawen Ausgangsmaterial:ysp-scanp-160817-378k-recolntr-scanp-160809-376f-recolntr-scanp-160809-376e-vnrecgleiches Blatt #376, andere Farben und eine halbdurchsichtige Variante als Flächendecker , zusammen mit dem ersten Beispiel mein Favorit bislang!ntr-scanp-160809-376d-r4ven

Das hat Potential! Mal sehen, was mir Weiteres einfällt…

Am Tag danach ..juckt es mich natürlich schon in den Fingern nach all der typographischen Weiterbildung und ich baue C&A dazu -  zum Wort-”Space”-Baukasten – mit Reserve-C.

Na und dann brauchts natürlich noch ein farblich durchdekliniertes DIN-Poster für diesen 70er-Erstentwurf, ganz entsprechend meiner pinxographischen Praxis. Und – welches “klingelt” bei Euch?

_soodlepoodle-goesiso50s01 _soodlepoodle-goesiso50s02 _soodlepoodle-goesiso50s03 _soodlepoodle-goesiso50s04 _soodlepoodle-goesiso50s05 _soodlepoodle-goesiso50s06 _soodlepoodle-goesiso50s07 _soodlepoodle-goesiso50s08 _soodlepoodle-goesiso50s09

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Musik beim Schreiben heute:

The Sushi Club: “Neo-Sashimi”, 2000, Elektrolux

Pantha du Prince: “Black Noise”, 2010, Rough Trade

Stereolab: “Dots And Loops”, 1997, Duophonic

Musik beim Nachschneiden am nächsten Tag:

Ian Dury & The Blockheads: “Do It Yourself”, Stiff Records, 1979

Kulturtechnik: Auspacken. Streamen.

Jäher Entdeckerschreck in der Abendstunde: an mir als digital immigrant vorbei – heimlich im Netz- :-)   ist (mal wieder) spurlos und ahnungslos eine ganze Kulturtechnik erstanden: das Auspacken. Ok, daß es Auspackparties gibt, davon hab ich schon vor zwei Jahren Wind gekriegt.

Nun finde ich per Zufall/Herumadrenalieren im Internet das

Unboxing.

46 Millionen mal auf youtube zu finden. Zeitrafferstellen beim Groben, “I´m so excited” Kommentare bei den “Höhepunkten”.

Die Katze beißt sich in den Schwanz, wenn man durch sooo viele Klicks dazu kommt, den diamanten Play-Button aus nem Karton zu ziehen. Und das zu streamen..

Solche 6 wie wir 5 gibts keine 4, weil wir 3 die 2 Einzigen sind

ntr-scanp-160510-341b-rec18Der Schnaps zum Begießen von Blatt #333 ist ausgetrunken, aber  schon durch Whiskey (und heute Blatt #341) ersetzt :: gemäß dem Spruch

«Man sollte immer eine kleine Flasche Whiskey dabeihaben, für den Fall eines Schlangenbisses – und außerdem sollte man immer eine Schlange dabei haben.»
W.C. Fields

Nein nein, wie immer ist der Soodlepoodle beim Malen von äußerster Nücheternheit benetzt, wandert während des Arbeitsprozesses immer zwischen Stiften, Blatt und Radiergummilager in der Küche und dem Scannerzimmer hin- und her. Surft im Netz, wenn das mit dem Scannen länger geht, und findet Interessantes zum Thema Dranbleiben:

«I feel like the artists who matter to me the most stick to one theme and that´s where the real development comes from – the act of revisiting things.»

Thomas Demand im Interview mit Anne-Celine Jaeger (Deutsche interfjuhen Deutsche  – auf englisch?)

Daß ich an einem Thema “klebe”, kann ich bei meinem Malen und Umfärben garwohl auch behaupten. Und dabei  immer noch überhaupt nicht einschätzen, wie lange wohl noch. Denn wenn nach dreihundertvierzig bemalten Blättern jäh solche Konstruktionen wie diese da hervorsprießen, kann ich mich nur wundern, daß da immer noch was Unerwartetes kommt. Und überlege gar in manchen lengthy Momenten, es doch einfach mal sein zu lassen und irgendwas weniger Einbahntunnelstrassiges zu tun.

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Dann aber lasse ich mich von John Baldessari ermutigen, an dieser streng nach Besessenheit riechenden Sache dran zu bleiben und finde dazu die weisen Worte des Malers John Currin in einem wirklich grandiosen englischen Interview/Artikel im Newyorker:

“You should never will a change in your work—you have to work an idea to death. I often find that the best things happen when you’re near the end.”

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Na denn! und: wie auch immer! Hey! Guckt mal da! Diskobeleuchtung!

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PSerendip des Tages: Wem dieser

  • «This is John Baldessari´s pencil» (cut)
  • «This is John Baldessari´s chair»  (cut)
  • «This is what John Baldessari sees when he sits at his desk» (cut)
  • etc..
  • FilmSchnittStyle und das Geraune von Tom Waits gefällt,

der findet sicher auch Gefallen an einem Encore, nur auf deutsch. Und über/ mit Designermöbeln..

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Musik beim BuchstabenSchüttelen heute:

oliverunddieblauenhunde.bandcamp.com: “schwebebahn 1975″ EP

Moby: “Ambient” (Bonus- CD vom Album “Hotel”),  V2 Mute, 2005

Steve Bug Presents: “da minimal funk”, RAW Elements, 1997

Stammheim Presents “Heimfidelity 2″ mixed by Oliver Huntemann, 1998