Kategorie-Archiv: Gewinnspiel- einst und jetzt

die Welt im Spiegel

Nicht die ganze, sondern grad mal knappe 10 %. Hab ich grad nachgemessen. Die “restliche” Welt liegt außerhalb, neben und hinter dem Spiegel. Und ergänzt und ergibt das neue Mannheim-auf-Postkarten-Motiv mit v.r.n.l.: NeckarNorduferBebauung, Collinicenter und Fernmeldeturm. Kennt jeder in Mannheim, nur nicht so direkt nebeneinander “aufgestellt”.Mannheim-Serie-04-2-10Aber jetzt: wo gibts diese alles erklärende Balustrade ? Mmh..  die vom Schloß (erste Rückmeldungen zur Karte) kanns nicht sein, denn von dort gesehen läge das Collinicenter knapp rechts von den anderen dreien – womit wir bei der Gewinnspielfrage plus heute wären – siehe unten.

Und somit ist sie vorgestellt: die erste Postkarte, – es ist mein einundfünfzigstes Motiv – bei der ich vom selbstgewählten Dogma der ersten neun Jahre  gleich zwiefach abweiche: zum ersten Mal nicht von öffentlichen Plätzen aufgenommen und dann  nicht nur Vorgefundenes fotografiert,  sondern auch noch nicht nur Mitgebrachtes, sondern gar geplant Aufgestelltes: meinen humble Garderobenspiegel nämlich (hier meine Skizze nach Erstbegehung zur Situationserfassung,  Visualisierung & Ideengewinnung ).

Dieser Spiegel mußte aufs Dach, damit ich mit seiner Hilfe endlich mal die Stadtaufstellung  “korrigieren” konnte.

Eine alte Idee, nicht nur von mir, entsprungen dem Unmut über die unfotogene “Aufstellung” der Stadt. Generell, himmelsrichtungstechnisch und gebäudemäßig untereinander. Das fällt jedem auf, der sich fotografisch längere Zeit mit Mannheim beschäftigt. Irgendwann wünscht man sich die Sonne von der anderen (unmöglichen) Seite, mal die Verrückung eines störenden Elements – meistens Architektur, oft aber auch Bäume und Sträucher, von Kabeln, Masten und “Werbebannern” mal ganz zu schweigen.

Ich hege gar den Verdacht, das ist in fast jeder Stadt so: die Stadtplanung vernachlässigt die Fotogenität – Skandal! ;-)   Zur Bestärkung dieses auf Anhieb merkwürdig anmutenden Unmutes fand ich dann ausgerechnet in der Wettbewerbs-Ausstellung zum Neubau der Kunsthalle Mannheim  im Portfolio des teilnehmenden spanischen Architekten Rafael Moneo den Satz: “Der Wiedererkennungswert eines Ortes ist fast so wichtig wie der Ort selber.” Könnte auch von einem Postkartenfotografen stammen, dachte ich mir beim Lesen (mehr dazu in einem entsprechenden Artikel  vom Mai 2013).

Kurz: das alles hier könnte viel fotogener platziert sein!

  • Prominenteste “Falschaufstellung”: das Schloß: geht strikt nach Norden raus, dieser Ehrenhof und damit hat man immer: Schatten. Auf jedem Schloßfoto also: ungleichmäßige Beleuchtung, die immer und immer das Bild der abzubildenden Symmetrie, der Standardvorgabe als “Kartograf” unterläuft und ein Gefühl des Nichterreichens erzeugt. Es sei denn, man erwischt in der blauen Stunde eine solch genial ebenmäßige “Un”beleuchtung wie Annette Schrimpf.
  • Prominenteste “Fantasieaufstellung”: das MVV-Plakat von Ralf Hackeland c/o pozzi.de – MANNHEIM ALS SPIELZEUGSTADT – das hat mir sehr gefallen und meinem Unterbewußten anscheinend ;-) ebenfalls.
  • mein derzeitiger Lieblingszukunftsstadtblick – nämlich der von oben, per Drohne aufgenommen: Philip Hoheisel steuert seine frühe-Vogel-Kamera knapp überm Lindenhof. Ob das allerdings ein Markt für klassische Postkarten werden kann, wird man  abwarten müssen. “Ansicht” gewiß, aber nachvollziehbar für die Lieben daheim? “Da unten stand ich frühmorgens an Gleis 1″? Oder als DigitalSouvenir tauglich, so mit “den besten Stellen angekreuzt“?

Und das mit dem Spiegel fand ich ausprobierenswert. Keine Fotomontage, sondern eine fotografierte “Montage”, die auf der immer unsichtbarer werdenden Grenze von “gemacht” und “das gibts so” versucht, ihren Platz zu finden. Denn klar weiß auch ich, daß fast “alles geht”, trotzdem bin ich noch gefühlt ewig davon weg, Euch in meiner Abteilung Postkarte, deren Authentizitätsdogma ich fast so ernst nehme wie die Jury des World Press Photo Awards ihre Arbeit hier irgendeine zusammengepusselte Stadtfantasie druckfertig zu präsentieren. Eher versuche ich, so modern wie (mir!) möglich zu sein-  will heißen: so gedankenlos und nur auf den SchauWert/Effekt bedacht wie mein .. bilderhungrigster anzunehmender User.. auf neue Ideen zu kommen.

Daß dabei die Gefahr besteht, daß ich irgendwann an das Klischee vom Ideal der allen gefallenden Karte herantreibe, kommt mir ob meiner eingefleischten, durchtrainierten und sehr gut funktionierenden Klischeeklingel – ich guck einfach zuviele Bilder – sehr unwahrscheinlich vor. Und außerdem habe ich ja Euch als Regulanz (Beispiel Axel S.:”Bääh – diese Karte sieht ja aus wie “offiziell”)!

Alla hopp: Monnemkenner vor! Gewinnt zehn mal ein 10er Set Mannheim-auf-Postkarten nach Wahl!

Wer bis zum 31. Oktober des Jahres an gewinnspiel[ät]mannheim-auf-postkarten.de den korrekten Namen des Mannheimer Gebäudes mailt, nimmt an der Verlosung unter Ausschluß des Rechtsweges dieser zehn Sets im praktischen, signierten Geschenkschuber teil. Kreuzworträtseltipp: dieses historische Gebäude hat einen aus 9 Buchstaben bestehenden Eigennamen.

Viel Glück!

Postskri. P. Tum: Und ob es nun die Frage ist, ob das denn nun Mannheim ist (pur, echt, typisch etc.), ob man das arrangieren darf, wem das denn gefallen mag..

Austesten! Ich bin damit glücklich!

Denn NATÜRLICH ist das Mannheim – a) wo sollen diese Silhouetten denn sonst sein – und b) das Arrangieren mit Spiegel find ich, öffnet Türen, macht wach für die unentdeckten Möglichkeiten der Stadt, könnte eine neue Sportart auf instagram werden, so wie zum Beispiel #asenseofperspective, #faces_in_things, #wersolchehaushaltshilfenhatetc oder das noch, äh, kleine #mirrorcity..

Weitere großartige, den Tellerand aufbohrende Spiegelei fand ich im Werk von Barbara Kasten *1936 und in der grandiose motion picture timelapse Version von Michael Shainblum (den schätze ich so *1986 ca.).

Mir auf jeden Fall bleibt außer den Karten ein unretuschierbares Souvenir der undigitalen Art en plus:

16630023

Das hat nun nen doppelten Ehrenplatz: eine Windböe nämlich brachte den nur provisorisch mit Mineralwassersixpacks “senkrechtierten” Spiegel irgendwann zu einem langsamen, aber unerreichbaren Kippen. Da half: flugs ein Foto des Wurfs machen, die beiden großen Reststücke einpacken.. und glücklich sein, daß das Foto im Kasten war.

_________________________________________________________

Musik beim Schreiben heute:

Dinah Washington: “Destination Moon” (Soundtrack zu obigem #wersolchehaushaltshilfenhatetc-Link)

Stereolab: “Dots And Loops”, 1997, Duophonic

various artists: “Artificial Intelligence II”, WARP 1994

Just Jack: “Overtones” , Mercury, 2007

Donald Fagen: “Sunken Condos”, Reprise, 2012

Jetzt puzzle mir doch einer ne Banane!

“Übersicht schaffen” – das klingt nach grauen, zusammengebissnen Nachmittagen, an denen man sich, auch noch bei Regenwetter, stundenlang mit Kleinkram rummacht. (..) Geht aber auch anders, lustbetonter: meine Inhaltsangabe braucht ob Länge dringend mehr Transparenz, also, so der Plan, “entwerfe” ich ein weiteres kleines Icon in Form eines Puzzlestückes, um die Gewinnspielaktionen und -lösungen auf einen Blick erkennbar zu machen.

Mit Photoshop ein Vergnügen, denn mit dem Befehl “Verflüssigen” geht fast alles. Denksportkniffel-Vorarbeit siehe unten: fünf Elipsen machen den Rohkörper, vier schneiden die Inneneinbuchtungen. Dann beginnt man darüber nachzudenken, worin eigentlich die typische Puzzlestückform, das Prinzip Puzzle denn besteht – Formschluß rules Kraftschluß jedenfalls, soviel ist klar….stop! NICHT GOOGELN! Das ist doch die Gelegenheit, sich JETZT an eigene Puzzleerlebnisse als Kind zu erinnern, an welche mit den eigenen Kindern. Oder gar an die in/mit nem (Jigsaw)PuzzleClub (gibts das? -Jaa, das gibts..)!

puzzle-kit-phase01  puzzle-kit-phase02  puzzle-kit-phase03 puzzle-kit-phase04  puzzle-kit-phase05  puzzle-kit-phase06 puzzle-kit-phase07  puzzle-kit-phase08  puzzle-kit-phase09

Dann in Originalgröße, auf iconhafte 26 x 17 Pixels geschrumpft: ein kleiner, verwaschener pink´ner Fleck – mh, das geht doch besser, authentischer, puzzliger! Also, was hamwer denn da als “Aufbild”? Gleich mal im Mustervorrat schauen…

Ah – meine Bananenscans -süper! Da ein Stück “Fell” draufgebügelt, Kante (Effekt, automatisch) & Schatten (Ebenen-Double in unscharf und schwarz druntergeschoben) dran – voilá:

puzzle-xxl

sieht auch in klein gut aus (der dunkelbraun gefleckte Querstreifen kommt wie eine gold-metallische Reflektion) und schmückt nun die betreffenden Artikel mit den nicht weniger rätselhaften Titeln:

 

Obacht: Rätsel mit Überlängen!

Am Wochenende hab ich als letzten fehlenden Autor den skurrilen Gero Hufnschnuhrz aus den Buchstaben des gesuchten zweiten Begriffes zusammengescrabbelt. Das zum “Ordnungsgemäßen” des Familiennamens fehlende «e» und das überzählige «h» haben mich erst etwas gestört. Dann hab ich die Uhr darin entdeckt, an Kunstnamen wie Häagen Dasz oder “falsch” geschriebene Künstlernamen wie Erykah gedacht und nun finde ich es  super: nur diese eine einfache Regel, Buchstaben in strikter (Mengen und Anzahl)Vorgabe zum Namensfinden zu benutzen, schafft sowas.
Und nun sind alle fertig “getauft” und hier sind sie und Ihr sollt aus ihren Buchstaben die leeren Kästchen daneben wieder füllen:autorennamen-reingretchen18mSo funktioniert dieses Gewinnspiel in kurzen Worten ohne erschöpfende Einleitung und Vorgeschichte. Die kann man sich hier zu Gemüte führen.

Wir lesen dieses Mal in den Hinweisen zu den Lösungen die Begriffe «Bodenschätze», «Kriegsbeute», «Erkenntnissuche», «Bauwerke», «Erinnerung», «Kohle» und «Zusatzinfo». Schon daran kann man erkennen, daß wir diesmal thematisch in den Untiefen der menschlichen Geschichte, dem ewigen Ringen, Kämpfen und Hoffen und Gieren unterwegs sind – verglichen mit meinen sonstigen Rätselgewohnheiten ungewohnt passend ;-) zum Thema Krimi.

Wie man zum Beispiel sofort sieht, stehen diesmal zwei überlange Suchbegriffe je einem Autorenduo gegenüber. Das ist neu: zwei Namen, ein Buch. Das ist auch irgendwie Notwendigkeit, denn bei soo langen Begriffen muß man auf dem Boden bleiben und zwei Namen bauen. Und hat dadurch praktischerweise zwei neue Inspirationsstartpunkte statt nur einem. Ob das Raten dadurch einfacher wird, naja. Ähem.

Der “Übergang” von Rätsel zu Lösung findet wie seit kurzem Brauch geworden per Anagramm-Technik statt, die beiden “&” zwischen Frauke, Tammir, Doris und Isaak gelten nicht und müssen daher draußen bleiben. Soviel zu den Details.

Und zum “Gesamtwerk Rätselbauen”? Es ist mir ein liebstes ZweitHobby geworden seit Beginn dieser Krimicovergestaltung. Denn zu Krimis gehören Autoren. Und wenns diese Krimis (bislang) nur als Fantasie-anregendes Deckblatt gibt, müssen Autoren und ihre Namen eben irgendwoher kommen. Warum also nicht interessante Begriffe aus der Weltgeschichte, moderner Technik und Zeiterscheinungswortschöpfungen de- und zu Namen rekonstruieren?!

So auch dieses Mal: ich finde, fast immer beim Herumadrenalieren im InterNet irgendwelche Begriffe, die mich faszinieren. Begriffe, die mich auf meine Bildungslücken aufmerksam machen und denen dann neugierig nachgegangen wird. Themengebiete lassen sich schwer einkreisen: allzu breit ist da mein Interesse an der Welt gestreut. Das geht diesmal (unter dem Aspekt zeitlich/kulturell gesehen) in der Antike (Ken Tapho) los und endet bei ironischen Selbsthilfegruppenvideos spielsüchtiger Egoshooter (Tine Tammilin)..

Gewinne gibts diesmal sechs wohlklingende: Meine (je einmal) Lieblings-CDs: von Erdmöbel (siehe und höre unten), Faith No More, The Bird And The Bees, Swayzak, Tiefschwarz, und The Shins. Bitte angeben, von welcher Band Ihr sie gewinnen wollt!

Also ran an den Speck! Die gesuchten sieben Begriffe erraten, googeln, re-anagrammieren und bis auf #2 und #6 bei Wikipedia nachlesen(!), in die Kästchen eintragen/ausgefülltschreiben an gewinnspiel at reingretchen.de bis Halloween, das dieses Jahr am 31. Oktober stattfindet ;-) Einschließlich! Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

______________________________________________________________________
Musik beim Schreiben heute:

Danny Gatton: “Cruisin’ Deuces”, Elektra, 1993

The Bird And The Bee: “The Bird And The Bee”, Blue Note Records, 2007

3 mal Erdmöbel:

Wanda, Bober, Kurd und Dan

Oh, welch Überraschung mit dem neuen, dem sechzehnten Paket meiner Autoren-Out-Of-Space – Kiste: die allereinfachst-gebräuchlichen Deutschwörter “machen” die Lösungen der neusten sieben Rätsel des Reingretchen-Gewinnspiel-Universums!

Und die durch  Annagrammierung vollbrachte Namensfindung förderte Wunderlich-Fantastisches hervor! Hätte ich mir nie ausdenken können! Denn die Buchstaben helfen einfach durch ihr “vereinzeltes Dasein” als Ahornklötzchen der manchmal doch festgestampften Assoziationsfähigkeit des Hirns diesem zur.. Totalabschaltung.

Grandios. tAbula Rasa durch bewegliche Lettern ;-)

Und dann, sobald da durch Umlegen der Buchstaben unter den Fingern auch nur der Anflug eines Vornamens hauchbar wird, schaltet sich das Organ zur Abwehr von Information sowieso automatisch wieder zu. Und sieht: Wanda. Kurd. Dan. Beth. Bober. Pyrata ;-) und Terri. Dann werden die Übriggebliebenen gemischt. Und sehr kuriose Familiennamen oder ultravertraut klingende fügen sich bei.

Ich hab dann natürlich gleich mal nachgegoogelt: Gasekter, Puskac.. Sundas & Tereub… Also Autoren hab ich da mal keine mit meinen Vornamen gefunden ;-)

Zu gewinnen gibts diesmal: die mit geringfügiger Beschäftigung verbundene Gelegenheit, den persönlichen Wortschatz in gleich fünf Richtungen zu erweitern. Ich habe hier je ein nagelneues Französisch-, ein Russisch- und ein Türkisch-Wörterbuch. Dann noch je einen unabgerissenen, aber schon durchgeblätterten  Englisch- und Spanisch- Sprachkalender mit je 365 Tages”lektionen” von vor elf Jahren.

Deren Inhalte haben auch dieses Jahr weiterhin nichts an Gültigkeit verloren ;-) Das Dolle an den Sprachkalendern: sie geben ein gemächliches Lerntempo vor und sind seeehr unterhaltsam durch ihre MultiPerspektivik, das Phänomen Sprache betreffend.

Meine beiden Liebling(sfund)e unter den immer nebenbei eingebundenen spanischen Sprichwörtern:

“Mit diesem Knochen ( =Geschichte, Gerücht) zu einem anderen Hund!”

“Man versteht die Menschen, indem man mit ihnen spricht.”

 

58140023 58100013 61400019 58170003 58170020 51610030

80400016 70760006cutret 70920028

Diese fünf also gibts zu gewinnen. Wobei die/der, der/die zuerst mit den richtigen Lösungen ankommt, zuerst aussuchen darf usw.

So gehts: Die sieben gesuchten Begriffe, aus deren Buchstaben die links danebenstehenden Autorennamen “gebaut” sind erraten, gegoogelt, re-annagrammiert & gefunden, in die Kästchen eingetragen/ausgefüllt und bis einschließlich Freitag, 29. August 2014 unter Ausschluß des Rechtsweges können gemailt werden an: el.Berndo ]at[ reingretchen.de

Hilfestellung geben die darunterstehenden Hinweise in entsprechender Reihenfolge. Also zum Beispiel soll aus den Buchstaben von #4 “Kurd Prack” ebenfalls #4 die “Maßeinheit für mangelnde Abstellmöglichkeiten” werden…

Neulinge auf diesem Blog können sich auf http://www.soodlepoodle.net/blog/?p=1830 mal etwas mit weiteren Beispielen anwärmen; wie das alles zustandekam, gibts zu lesen auf http://www.soodlepoodle.net/blog/?p=2230.

Serendips des Tages:

  • Die umliegenden Mannheimbilder von 2012. Dreizehn davon stadtbekannt/eindeutig verortbar. Keine Postkarten, eher kuriose Merkzettel für “mezzaninische” Motive. Die man – bis auf das verschwundene Gießkannenbündel und Tulpen- also irgendwann mal re-besuchen kann.. (..)
  • “Die Verschiebung des Hausfrauenwissens ins Internet” auf z.B. helpster.de
  • “Die meist chronologisch geordnete Liste der publizierten Spiele eines Spieleautors nennt man Ludografie” (Quelle: Wikipedia.de)

_______________________________________________________________________

Eisteecoole Musik beim Schreiben heute:

Anke Helfrich Trio feat. Roy Hargrove: “Better Times Ahead”, DM Production, 2006

Cheb Mami: “Dellali”, VIRGIN France, 2001

Kings Of Convenience: “Quiet Is The New Loud”, SOURCE, 2001

58100027 70920021 81740036 84270024 84360023 98190032

Gewinnet Mannheim selbstgebastelt

Tja, da steh ich nun da. Als selbsternannter Gewinnspielarchitekt mit psychologischer, zeitgemäßer, ja – trendiger Sperre, die ordentlich verhindert, daß sich jemand beteiligt. Weil das Basteln dieser Rätselgitter mir aber übermäßig Freude bereitet und ich mich deshalb davon keineswegs abbringen lassen werde, habe ich mir diesmal eine sehr verquere Version der Mitmachgelegenheit ausgedacht:

Da heutzutage “Datensparsamkeit erste Bürgerpflicht” ist, befreie ich mein Spielchen von jeglichem Anruch, bloßer Adressfänger zu sein, einfach dadurch, daß nur noch Leute mitmachen dürfen (!), die ich persönlich treffe. Zufällig bitte. Die können mir dann einen auch noch vorbereiteten Zettel mit den Lösungen zustecken und ich sie beim nächsten, logo von der Korrektheit abhängigen, vorsätzlichen Treffen mit dem Gewinn beglücken. Voilá. Geht doch: kein Adressaustauch notwendig. Daten bleiben schön da, wo sie sind, und die Gewinnspielsphäre datenlos, unschuldig und pur ;-)

Die Preise diesmal: en detail sehr gut identifizierbar, im Ensemble gruseli deplatziert:

Handelt es sich doch um 10 der untigen Mannheimplakate à la selbstzusammengestellt, die die ersten zehn Teilnehmer mit den richtigen Lösungen überreicht kriegen, mit richtig viel  Aufwand “gebaut”  von Ralph Hackeland à la Wimmelbildtechnik:

Ich fühle mich beim Anschauen in meine Jungenzeit zurückversetzt und bin darüberhinaus fasziniert, mir vorzustellen, wie Stadtplanung auf diese Modellbauer-Art aussehen könnte, wie neu da alles Vertraute wieder wirkt: Bahnhof am Waldrand, Ehrenhof als Pool mit Badegästen, die  Popakademie im Vorhof der Alten Feuerwache, Diffené- und Neckarvorlandbrücke in einem Rutsch: (fast) alle Wahrzeichen der Stadt im Bauklötzchenlook, also

Grandios zum Mannemer-Sein-Üben.

Und schön groß sind die Poster mit 60 x 85 cm auch noch. Weiteres Plus: die roten rechteckigen Infobubbles fehlen in der Druckversion ;-)

Davor ist aber erst mal Richtig Deftig Raten angesagt: Sieben Begriffe, aus denen die Reingretchen-Autorennamen links oben “gewonnen” sind, gilt es wieder zu erraten/ -googlen, -recherchieren & -fantasieren:

Meine Tipps, vom Spielfeldrand aus geflüstert, heute weisen grob die Denkrichtungen/ Wissensgebiete aus, aus denen die Gesuchten stammen:

  1. Moderne Produktentwicklung (Breanne),
  2. Geographie und Technik (Hally),
  3. Sprachskurrilitäten (Ingo & Unica),
  4. literarische Erfindung (Francis),
  5. griechische Mythologie (Kurt) und
  6. optische Phänomen (Emma).

Drei Lösungen lassen sich durch Buchstabenumstellung à la Annagramm finden, im Verzweifelsfalle mit dem Knobelbecher und Scrabblesteinen (dazu im nächsten Gewinnspiel mehr). Umlaute kommen dieses Mal nicht vor, die beiden Bindestriche bekommen natürlich je ein eigenes Kästchen ;-)

Neueinsteigern in dieses Universum empfehle ich meine Einführung und die Übersicht über die schon geposteten Rätsel.

Deadline ist der 30. Juno. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Tollkühne mailen entgegen aller guten Ratschläge an gewinnspiel at reingretchen.de – da gibts was extra..

Ich bin gespannt!

______________________________________________________________________

Musik beim Schreiben heute:

Original Soundtrack: “Get Shorty”, Polygram, 1995

Lucy Pearl: “Lucy Pearl”, Pookie Records, 2000

Luscious Jackson: “Fever In Fever Out” Grand Royal, 1996

Mit dem Rad von 5 nach 6 und 7 über 1 und 4 und 3 und 2

Wunderbar, wenn sich Gewinnspielversäumer mit so nem charmanten Titelvorschlag zur Auflösungspost melden! Also kommt hier das damit bestickerte Posting als nachösterlicher Farbtupfer mit der Auflösung des letzten, langläufigsten Ratespiels bislang:

Am schwersten zu erraten, das hab ich im Laufe der Kartendistribution im persönlichen Gespräch bemerkt gesteckt gekriegt ;-) , waren die Nummern 1, 5 und 8.

& , , ,

Diejenigen Mannheim-Kenner, die sich getraut haben, mir ihre (richtige) Lösung zu mailen, waren erstaunlich rar. Eigentlich merkwürdig nach all den kriminellen Vorgängern – soo schwerr wars ja auch wirklich nicht . Und: sowas kann man ja (demnächst) googeln – ich sag nur: Goggles. Spiegel Online schreibt dazu: “Wer seinem Handy etwas zeigt, soll erfahren können, was das ist.” Geht sicher auch mit irgendwelchen Postkarten in zwei Jahren. Heute steht da in aller Vorläufigkeit:

“For best results, try taking pictures of the following: Books & DVDs, Landmarks, Barcodes & QR codes, Logos, Contact info, Artwork, Businesses, Products, Text. Currently, it’s not so good when taking pictures of the following: Animals, Plants, Cars, Furniture, Apparel..”

Und den Besucherzahlen auf diesem kann ich auch nicht die Schuld in die Slippers schieben – es könnte also an etwas anderem liegen. Vielleicht am: “Mitmachen bei nem Gewinnspiel? Uncool…”

Oder (, mein Topverdacht,) wir streifen damit das Thema “Gewinnspiel-in-Zeiten-des-Internets”. Absichtslos zwar, nichtsdestotrotz aber massiv. “Datensparsamkeit ist oberste Bürgerpflicht” liest man dazu im faz.net. Nicht grundlos sprechen sich so langsam gielige Begriffe wie Adressfänger, Klickvieh oder E Mail Handel rum. Fakt plus: die Zahl der Beklauten wächst. Demnächst kennt wohl dann jeder einen (na hoffentlich nicht).

Mir reichts ja zum Beispiel schon (wieder), in einem kritischen Artikel zu lesen, daß allein schon ein Klick auf “Nein-Danke, niemals!” als Dialogbox-Ausweg zur Frage: “Möchten Sie weiterhin über unsere Produkte informeiert werden?” genau das Gegenteil bewirkt: man damit nämlich das Vorhandensein genau dieser überspammten Adresse bestätigt.

Und diese damit unwissend und gegen alle bravgehorsame Absicht in einen Handelswert verwandelt. Das in massenhaft trägt dann irgendwann schön dazu bei, daß niemand mehr so freigiebig mit seinen Kontaktdaten ist wie in Zeiten der ersten www-Euphoriewelle. Tja. Pech für den Rate-Poodle..

Was bleibt mir da als begeisterter Gewinnspiel-Architekt? Damit aufhören? Oder das Echolose als neuste moderne Zutat akzeptieren lernen? Gewinnspiele für Niemand? Oder als reine One-Way-Unterhaltung? Nun, mal sehen. Ich werde beim Basetln drüber meditieren, denn… das nächste Reingretchen-Kreuzworträtsel ist schon halb aufgebaut ;-)

Bemerkung zum Titel: Wenn man dem folgt und nen 1-km-Zollstock auf nem Google Maps Screenshot des Geländes herumschiebt, sind es übrigens 6 km Luftlinie, also n bisserl mehr. Aber zum Radeln ne gute Stadtrunde quer durch und zurück! Meine Reihenfolge als Tourplaner wäre: Von 1 nach 2  (zu Fuß über die 9-Monate-im-Jahr-Karniggelwiese), dann nach 3 nach 4, anschließend über die 7 zum 6, Käffchen bei 5, dann zurück zur zentral gelegenen 8…

________________________________________________________________________

Musik beim Schreiben heute:

Bob Curnow´s L.A. Big Band: “Plays The Music Of Pat Metheny And Lyle Mays”, The Mama Foundation, 1994

No Sports: “Successfools”, Pork Pie, 1992

Danny Gatton: “Cruisin’ Deuces”, Elektra, 1993

Thomas Dolby: “Aliens Ate My Buick”, Lost Toy People, 1988

Die Ortskundigkeit im Test – das Frühjahrsgewinnspiel

Der Frühling steht vor der Tür, der Winter war gar nicht zu Besuch, also reichlich Platz für Neues. In diese erwartungvolle Leere starte ich mit.. Eintreffenlassen. Und zwar dem der drei (!) neuen Postkarten- yeah! Diese und die letzte benötigt man auch sogleich fürs erste Gewinnspiel des Jahres. Das kann – Entwarnung ;-) – dieses Mal ohne kriminelle Gehirnverrenkungen bewältigt werden. Einfach nur Ortskenntnis Mannheim ist gefragt: sechs mal Architektur, zwei mal Skulptur. Das macht dann: acht Begriffe von Bauwerken der bildenden oder funktionellen Art.

Sie alle sind auf diesen 4 neuen Karten des Jahres 2014 versammelt, nehmen zum Teil den gesamten Bildraum ein, zum Teil sind sie eher der Sahneklecks (oder Erkennungsmerkmal für eine Mannheim-Motiv) irgendwo.

Zur Erläuterung: da auf manchen Bildern nur Teile des Ganzen sichtbar sind, gilt hier: der Name des Gebäudes/Gebildes ist gefragt (die haben alle einen, nicht nur ne Postadresse). Bitte benutzt zur Nennung die Zahlen auf der Übersicht. Bei Nummer 3 gilt derselbe Name für beide Umrisse a) & b), da es Neu- und “Alt”bau derselben Mannheimer Institution sind.

Zu gewinnen gibts diesmal die vesammelte Postkarten-Power, die ich in den letzten sieben Jahren erarbeitet habe:

  • 1. Preis: das Gesamtpaket. 47 Karten. Auch die 2 vergriffenen (!)
  • 2. – 10. Preis: je ein 25er Paket nach Wahl.
  • 11. – 20. Preis: je ein 10er Set, ebenfalls nach Wahl.

Einsendeschluß ist der 21. April, das ist Ostermontag. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Mailt an gewinnspiel at mannheim-auf-postkarten.de  Unter allen bis dahin eingegangenen richtigen Nennungen wird das Los entscheiden.

Für alle, die Ex-Mannheimern mit “Ortskundigkeit” eine Freude bereiten wollen, hab ich mir ein Sonderangebot-mit-Teilnahmemöglichkeit (die corpi delicti direkt zuhaus am Küchentisch) ausgedacht:

Für 15 Euro incl. Porto in Deutschland verschicke ich je vier Exemplare des “Rätselquartetts“, also 16 Karten. Die kann man dann im Briefumschlach an die Weggezogenen weiterleiten. Oder ich auf Wunsch direkt an diese adressieren: eine kleine Überraschung zwischendurch, Frühlingshallo und ein lieber quadratischer(=2×2) Mannheim-Gruß mit “GewinnPotential” .. Die Bestellung dazu erfolgt wie gehabt. Dieses Angebot gilt bis zum 31. März.

__________________________________________________________________________

Musik beim Schreiben heute:

Police: “Ghost In The Machine”, A&M Records, 1981

Llorca: “Newcomer”, F Communications, 2001

St. Germain: “Boulevard“, F Communications., 2003

Seeed: “New Dubby Conquerors”, Warner, 2001

Heidi Ohrensteif und das Iversum, Nus Chelun

Halbzeit der Bedenkzeit zum laufenden Reingretchen Gewinnspiel. Noch 15 Tage To Go. Und still kein Gewinner in Sicht. Ich treffe Axel in der Stadt. Er berichtet von seinem Ringen mit dem Rätsel. Er hats versucht. “Zu schwierig!” Aha.
Nun… das hab ich auch schon von anderer Stelle als Feedback bekommen.

- “Mach doch mal was total EINFACHES!”
- “Du meinst, endlich mal Sachen zu fragen wie: ‘Wie heißt dieses Blog?’ oder ‘Welche Städte sieht man auf meinen Postkarten?’”
- “Genau! So was!”

Mm. Ich glaube, da wird jetzt wohl ein Geständnis fällig ;-)

Ich mach das, um damit zu kompensieren. Und zwar eine vergangene Lebensform. Nicht nur eine persönliche, sondern die eines ganzen Berufszweiges. Mit dem Rätselnerfinden diese in veränderter Form, quasi transformiert, wiederzubeleben. Inspiration zurückzugeben, die mich in all den Jahren “erweckt” (oder wachgehalten ,-)) hat. Nein, nein, nicht eine drög-heulig-brav-schwelgende Nostalgie bei trübem Teelicht, sondern das andauernde Training der geistigen Beweglichkeit, das mir der Beruf des Tonträgereinzelhändlers nahegebracht hat, wird in den Rätseln weitergeführt. Mit außerordentlichem Vergnügen!

Die Vorgeschichte liegt bei mir in der Schublade: mein Resumée als Musikverkäufer am Vorabend seines Untergangs. Mit “Untergang” meine ich die technikgestützte Obsolenz dieses Berufsbildes. Oder was meint Ihr zu dem im Januar 2014 beobachteten Phänomen, daß sich Kunden IM LADEN an ihr Handy/Shazam wenden und den fassungslosen Händler links liegen lassen mit den Worten zur Begleitung (!): “Das ist Lana del Rey, zweites Album“??

Lest hier “fürs Detail” eine der vielen “Songbesprechungen” zum historischen Thema:

Heidi Ohrensteif
Als Plattenhändler ist man bei mittleren Ladengrößen von geschätzten 20.000 bis 35.000 Tonträgern umgeben. Die Musiker, die diese verursachten, wollen IMMER originell sein und erfinden nicht nur für sich, sondern auch für ihre Produkte ungewöhnliche Namen, Aussprachen und Schreibweisen. Die armen Händler werden in Folge von Musikbegeisterten belagert, die weder Namen richtig verstanden haben, als der Titel mal im Radio lief, geschweige denn irgendwas buchstabieren, was dem Finden in einer Datenbank, so vorhanden, förderlich wäre.
So gerät dieser Berufszweig zu einem, bei dem Phantasie, wie man was aussprechen könnte, zum entscheidenden Pluspunkt wird. Nachteil für den Händler: die Assoziation lockert sich zusehends zugunsten der beruflichen Optimierung. Im Gegenzug kann es aber dann gerne auch vorkommen, daß logisch-soziale Bedeutungskontexte nicht mehr als Leitfaden verwendet werden, normale Sprache mit Alltagsinhalt zu verstehen- the crazy world of Tonträger Einzelhandel öffnet statt dessen die Tore zu völliger Exzentrizität. Kein Wunder kommt solches Lied zustande, in dem selbst normale Umgangsklauseln wegverzerrt werden.
Babylonische Sinnverwirrung als Preis für gewollte Originalität, für den Zwang, auffallen zu wollen. Vielleicht ist das Gottes Werk gewesen, damals..

Das ist das zugehörige Cover: “Der Rohrwanderer”:

Also erst mal keine Entwarnung beim Rätseln, sorry – aber: das wird schon noch ;-) Beim nächsten ab 4. Februar gibts dann mal versuchsweise eine dritte Kategorie von Tipps, genannt: die Buchstabenbilanz. Das wäre beim heutigen Beispiel im Titel oben “Iversum, Nus Chelun” ein (-0+0). Was bedeutet: zum gesuchten Begriff muß weder ein Buchstabe entfernt noch dazugeklebt werden.  Aber: die Reihenfolge kann natürlich variieren. Als klassische Unterschrift (Tippkategorie #1) würde ich wählen:

“das Undeutliche ist immer und überall” ;-)

__________________________________________________________________________ Musik beim Schreiben heute:

“Music by” Ry Cooder, Warner, 1995

Take 6: “The Most Wonderful Time Of The Year”, Take 6 Records, 2010

Shudder To Think: “Pony Express Record”, 1994, Big Cat/Rough Trade

Grittibänz in Amsterdam

Regelmäßige Besucher dieses Blogs erkennen schon-am-doch bizzaren Titel und am “Unterbetonierten” des Kreuzwortartigen unten, daß mal wieder ein Reingretchen-Gewinnspiel dräut. Gewissermaßen ein “neues Abfallprodukt” meines fotografisch-literarisch-psychologischen Cover-Projekts.
Ich bin gegen diese Art Ideenansturm schlicht wehrlos- es macht einfach zu viel Spaß, aus meinen Exkursionen in die Weiterbildung  neue Autorennamen zu gewinnen, quasi aus dem Nichts/Alles (Space( Weltall)). Und noch mehr gegen die Herausforderung, die Gedanken(ent)wicklungen dahin sprachlich so zu fassen, daß daraus  “Hinweise” zum Knobeln entspringen, wie “Schulterklopfen auf Kunstrasen” oder “Sprühdosen-Bob” – meine zwei Lieblinge bislang..

So auch ab heute wieder. Sieben Begriffe, aus denen die Autorennamen links oben gelistet  “gewonnen” sind, gilt es wieder zu erraten/-googlen, -recherchieren & -fantasieren. Meine Tipps heute weisen grob die Zeiten aus, aus denen die Gesuchten stammen:

  • über dreihundert Jahre und still going strong sind die Herren (!) Regner und Sepeiz. Und haben weder mit den Kriminellen Elementen noch mit Polly Jean zu tun. Auch wenn man aus der Umschreibung gritty bands raushören könnte. Und dadurch in die musikalische=falsche Richtung irrte.
  • die alles durcheinanderbringende Rebecca erreichte im Jahr 1600 grad die Schulreife. Die es damals noch gar nicht gab. Zumindest in ihrem Heimatland.
  • Lousie lebte im 19. Jahrhundert. Die Zerstörung, die ihren Sohn bekannt machte, erfolgte aber im 20sten.
  • Feng High So Hu ist keine Verquickung einer daoistischen Harmonielehre und des berühmtesten Spaghetti-Westerns, eher ein poetisch gelungener Umbau des Namens eines crazy Techniker-Vogels des 20./21. Jahrhunderts.
  • des Zaren Eiermann überlebte diesen “Kunden”, also vom 19. ins 20. Jahrhundert.
  • Mündungsfeuer von 1722 bis 1822.
  • Ts ts- vom 17. bis ins 19. Jahrhundert außerplanmässig- da sieht man mal wieder: nichts hält so lange wie ein Provisorium..

Und das waren sie schon, die diesmal historischen Datierungs-Tipps zum neuesten Gewinnrätselspiel. Wie immer gilt beim Ausfüllen: Leerstellen sind Leerstellen, der eine Umlaut diesmal benötigt 1 Kästchen, der Bindestrich ebenfalls.

Noch mehr Beispiele für diese spezielle Art der Verschlüsselung/Neugewinnung/Verleserei findet Ihr hier unten in meiner ersten ungelösten Rätselsammlung zum Thema. Und hoffentlich erhellend erklärt auf den dazugehörigen  Artikeln, Artikeln & Artikeln ;-)

autorennamen-reingretchen3 autorennamen-reingretchen4 autorennamen-reingretchen5

autorennamen-reingretchen5autorennamen-reingretchen5

Wer immer noch auf dem Schlauch steht- hier eins von ganz früh mit eingetragenen Lösungen:

 

Acht Preisträger plus wird es diesmal geben. Die werden zum einen meine 3 Lieblings-Mannheim-Fotobücher gewinnen:

  1. Hauptpreis (erste richtige Einsendung):  Eine einheimische Fotografin hat mit immensem Aufwand “ihr” Mannheim zusammengestellt: Industrie und Subkultur, Persönlichkeiten aus  der Alternativszene, Kunst- und Kulturimpresarios, Unternehmer und Marktfrauen ergeben zusammen mit diversesten Ansichten  ein herausragendes Bilderwerk zu dieser meiner Stadt. Hardvcover. Format 24 x 30 cm,  200 Seiten, 130 Photographien.
  2. Zweiter Preis (zweite richtige Einsendung): großartige Nachtaufnahmen am Fluß, meistens inmitten der nächtens doch recht karstig wirkenden Industrielandschaften, oft noch mehr verfremdet durch den der analogen Fotografie zugehörigen Schwarzschild-Effekt- ein großes Werk aus dem Jahre 1991! Muß man kennen! 50 Farbfotos. 72 Seiten. Großformat 27 x 30 cm. Fester Einband.
  3. Dritter Preis (dritte richtige Einsendung):   Der Ausstellungskatalog, der in Retrospektive das Werk dieses Mannheimer Fotografen & Zeitzeugen umfaßt. Erwähnenswert die Dokumente, die gegen und nach Ende des Zweiten Weltkrieges geschaffen wurden. Biografische Daten: 1909-2002. Format: 23 x 24 cm, 144 Seiten mit 141 Abbildungen, fester Einband,
  4. Der Preis plus, je eine Zehnerbox meiner Postkarten nach Wahl geht an die ersten fünf, die mir die drei Autoren nennen können ;-)

Die sieben gesuchten Begriffe erraten, gegoogelt & gefunden, eingetragen/ausgefüllt und bis einschließlich Sonntag, 3. Februar 2014 unter Ausschluß des Rechtsweges können gemailt werden an: el.Berndo ]at[ reingretchen.de

_______________________________________________________________________

Musik beim Schreiben heute:

György Cziffra spielt Franz Liszt: “Paraphrasen & Interpretationen”, Hungaroton, 1954-6

Beyond Border Band: “Un coup de destin”, 2013 auf bermudafunk.org

Till Brönner: “Till Brönner”, Bam Bam/Verve, 2013

Minus 8: “Elysian Fields”, Compost 2000

Swinga-Dilla Street, Echoes Of Swing:youtube-embedding-memorial-

Zwischen Hans Albers und Charlie Parker: “La Paloma – One Song For All Worlds Vol.1″, Trikont, 1995

Drei mal schwatzer Katzer!

..riefen da einige Teilnehmer des letzten Gewinnspiels- intern schon zum  Reingretchendusoku getauft -

Das war zu weit draußen!!

Nun gut- ganz schön zugenäht war es schon. Und deshalb lockern wir bei dieser neuen Herausforderung den Rätselwürgegriff. Lassen erhellend diesmal die 5 Lücken zwischen den Worten aufblitzen. Und schliddern beim neuen Gewinnspiel ab sofort mit – Achtung! Flüster, Flüster!

  • ..3 teilnehmenden Namen, deren Ursprung zu erraten ist, gaanz nah ans Original ran.
  • Bei weiteren zweien hilft eine Rochade,
  • 4e klingen, durch jede unsaubere Mobilverbindung gesprochen, exakt wie das Gesuchte.
  • Nur einer (na der, der so auf Glamour macht) &  wie eine Parfum- oder Couture-creierende Persönlichkeitsmarke anmutet-  der muß erstmal umgebaut werden, damit das anfängt, sich wie Musik anzuhören..

Und das waren sie schon, die heißen Tipps zum neusten Gewinnrätselspiel. Na gut- Ok, einen, recht schwammigen noch: 2 Begriffe könnten nach meiner Kenntnis der Standardarchitektur des Kreuzwortbaus auch in jeder Rästelzeitschrift die Lücken füllen. Alle anderen weisen hinaus in die Welt jenseits der Allgemeinbildung, öffnen aber gerade dadurch faszinierende Türen- also ich bekam da Lust, zu verreicen, alte Filme zu gucken oder Geschichtsrecherche in Mexiko zu betreiben..

So kommts, das Ganze: da ich beim Krimi-Cover-Projekt gefräßigsten Bedarf an Autorennamen für die Krimis habe und ständig alle möglichen Worte, Begriffe oder gar historische Namen durch Druchschütteln zu neuen wende, dürft Ihr auch wieder dabei sein. Und Scherlock-Holmisch versuchen, zurück zur Ursprungsidee zu finden.

Hinweise stehen wie immer sortiert unter dem Rätsel, also zum Beispiel:

Die “Schwester des Wischiwaschi” ist die zweite von oben, sollte also Hinweis auf – Lauries “wahren” Namen geben. Liegt echt nah für meine Verhältnisse, ist aber KEINE Figur aus nem Bully-Herbig -Western ;-)

Diesmal ein neuer Twist im Spiel: einfache Begriffe mit verwirrender Umschreibung. Bislang war es eher umgekehrt..

Noch mehr Beispiele für diese spezielle Art der Verschlüsselung/Neugewinnung/Verleserei findet Ihr auf dem Artikel zum vorletzten Gewinnspiel.

Gewinnet diesmal: die Werke der Mitbewerber.

Denn hier in Mannheim kümmern sich natürlich noch mehr Kollegen ums alte, aber nicht zu unterschätzende Medium Postkarte .

Und überhaupt: das schöne Neudeutsche Wort “Mitbewerber”. Vor zehn Jahren hießen die noch alle zusammen “Konkurrenz” und waren der Stachel im eigenen Umsatz, aber auch das sprichwörtliche belebende Vitamin im Ringen um Kundschaft, Ruf und ums liebe Geld. Wenn aber alle voneinander schweigen, treiben sie wie Inseln durch die Zeit. Und das, was alle Mannheim nennen & lieben, zieht nie an einem Strang.. Ein traurig-klassisches Schicksal?

Also habe ich mit den Aufnahmen von Annette, Charlotte, Johannes, Isabelle und Siggy fünf Preisträgerpakete zusammengestellt: je einen Fünferpack als fünf- bis dritter, einen Zehner- als zweiter und nen Zwanzigerpaket als Hauptpreis mit meinen zusammenkuratierten Lieblings-Mannheim Motiven, die nicht hausgemacht sind. Und: falls jemand, den ich noch nicht kenne, hier ergo fehlt- 1 kleine Mail an mich!

Die sieben gesuchten Begriffe erraten, gegoogelt & gefunden, eingetragen/ausgefüllt und bis einschließlich 6. Januar 2014 unter Ausschluß des Rechtsweges können gemailt werden an: el.Berndo ]at[ reingretchen.de

Der Tipp zum Schluß: Die Wiki-Quote = 6. Sechs Lösungen haben unter ihrem Namen ;-) einen eigenen Wikipedia-Artikel.

_______________________________________________________________________

Musik beim Schreiben heute:

Ensemble Modern “Plays The Yellow Shark by Frank Zappa”,  RykoDisc, 1993

Peter Tschaikowsky: “6. Sinfonie h-Moll op. 74 Pathétique“, HR-Sinfonieorchester, 2013