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Crash Test Hand Bags w/ M.C. Escher und Hieronymus B.

Es gibt Leute, die “halten” sich ein besonderes Möbel: den Geschenkeschrank. Das ist ein Platz, an dem sich auf Halde erworbene Geschenke versammeln. Hört sich vielleicht merkwürdig an, ist aber unbezähmbar praktisch: was unterm Jahr so schnell in den Läden der Stadt mitgehen geheißen wurde – geliebte Bücher in Taschenbuchausgaben, preiswerte Lieblingsmusik aus Ramschstapeln, Hörbücher oder gar Flohmarktfunde, an die zu erwerben gar die ins Gedächtnis gerückte Bekanntschaft der nun damit Beschenkten gemahnte – einmal im G-Schrank versammelt, genügt im Vorfeld einer Party oder eines Jubiläums ein Griff, und man kann sich komplett auf die Gestaltung der Abendgarderobe konzentrieren. Die man vielleicht amazon Echo Look  zum Check vorführt, dafür aber null Hirn-RAM fürs Präsent belegen muß. Sehr empfehlenswert!

Ich hab darüberhinaus das Ansammeln von bunten Kalendern im Programm. Da gibt es einen recht unschieren, in einer Dimension jedoch flachen Karton, in dem diese verpaßten Gelegenheiten zusammenstecken. Wozu das denn? Nun: das ist latentes Geschenkpapier aus Hochglanzfotos, bunten Food-Illustrationen oder Landschaften/ Blumenstilleben bekannter Maler. Das klappt natürlich nur, wenn man auf abgelegte/abgeschriebene Kalender ab Mitte Januar Connection hat und entsprechende Läden kennt, die froh sind, das unbrauchbar/ unverkäuflich gewordene “Papierkontingent” loszuwerden.

Hätte ich 2015 gleich(falls) ab Anbeginn der PinXoGraphie mit der Kalenderproduktion begonnen, gäbe es jetzt diese Exemplare zum Ausschlachten:pinxography-kalender16 pinxography-kalender17

Leider gebe ich der Kalenderproduktion Null Chance und vergeude smiley-blush mein Geld lieber anderswie… Heutiger “chronografischer” Glücksfall für mein Handtaschenlabor: 2 Kalender finden sich  in doppelter Ausführung. Kunstkalender. Hey! So kann ich mit der frisch ermittelten Schablone Vorder- und Rückseite eines Handtaschenmodells im selben Look gestalten. Und dieses dann est mal vor eigenen Augen hin- und herdrehen. Weiterer happy Serendip: die Werke M.C. Eschers und Hieronymus Boschs ergänzen sich in ihrer doch sehr zueinander kontrastierenden Ästhetik perfekt! zu diesem Zweck.

Ihr werdet Euch vielleicht fragen: warum das ganze mit Fremdwerken im CrashTestDummmy-Style? Es gibt doch mehr als genug eigene Dessins.. Nun: die unerforschten Wirkungen der Seitenteile der Taschen können hier perfekt ausgelotet werden, bevor ich zum weitaus kostenintensiveren Druck meiner Pinxographien zum selben Zweck schreite.

Da ich in diesem papiernen Fall die Skalierbarkeit der Bildausschnitte nicht frei wie sonst mit dem Rechner gestalten kann, tuns dann eben drei verschieden groß ausgeschnittene Handtaschenabwicklungen: 26, 20 und 15 cm Breite an der dicksten Stelle..

Und à proporös Flohmarkt und vor-den-eigenen-Augen-drehen-lassen: es gibt da tatsächlich einen kreisförmigen Klamottendrehständer in meinem Haushalt. Flohmarktfund und nun Drehscheibenprotagonist für den ersten Dreh zum ersten Clip  – zum Glück paßt(e) der nicht in en G-Schrank ;-)

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PS.: besagte Kalenderpläne und -entwürfe  vom November 2015 reichen bis 2020. Mal wieder Spuren eines Nachmittages voller Überschwang.. ABER

Das sind historische Arbeiten, innerlich abgehakt, durchlaufen, abgeschlossen. Lieber mit aktuellen Werken ab Blatt #563 frisch ans Werk.

Hier grad mal ein Test bis zum 18er Märzblatt: Ihr seht, die Gestaltung/Bildauswahl der aktuellen Stunde wäre auch recht anders, irgendwie fortgeschrittener, experimenteller, wilder, kalender”feindlicher”:nnn-scanp-kal18-563e-rec2vennn-scanp-kal18-563-recoll3 nnn-scanp-kal18-563-recollGleich drei verschiedene Anmutungen/Designs.. oje..
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Musik beim Schreiben heute:

Yoshinori Sunahara: “The Sound Of The ’70s”, Ki/oon Records, 1998

Micatone: “Is You Is”, SONAR, 2003

Glissando Brothers: “A Great Gift Anytime”, STIR, 2000

Crash Test Dummmies: “Give Yourself A Hand”, BMG, 1999

Gedächtnis-Leitplanke Kunst, Teil 2

Keineswegs, das kann ich gleich betonen,  bin ich der Superkunstnerd, der mit seiner Nase nur in Museen oder Büchern steckt, sobald er Zeit dazu hat. Galerien und Museen sehen mich eher selten, Bücher schon eher, die sammle ich gar für den Kaffeetisch!  Denn auch so kommts-daß-es-gibts ein über die Jahrzehnte durch bloßes Interesse von Kunst(werken) angereichertes Bildgedächtnis (“Leitplanken” Teil 1), das ich immer wie eine allzeit bereite Stimmgabel mit mir herumtrage. Das sind meistens Gemälde oder Fotos, weniger Skulpturales, obwohl sich in dieser “Abteilung” auch langsam was tut von Calder über Turrell bis O’ Donovan.

Kaum verwunderlich also, wenn sich die sehr flexibel deutbarenPinXographien auch dazu hernehmen lassen diesem Gedächtnis aufdrängen, um per Resonanzen bereits an anderer Stelle Gesehenen wieder in neue GedächtnisSchwingungen zu versetzen:

Kunstpareidolie gewissermassen:

ich erblicke das Neue, Unbekannte, das sich gerade vor meinen Augen per Farbton/Sättigungs-Regler auf den Bildschirm drängt und etwas (Alt-)Bekanntes klingelt im Gedächtnis. Und, wichtig & dazubemerkt: da sind hauptsächlich die Farben schuld.

Schaut Euch also mal diese drei Neuen an und deutet drei Maler zwischen 1891-1969,  1601-1678 und 1884-1950,  die Euch an diese Atmosphären erinnern:

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Zweimal draußen und Winter, einmal voll tosender Destruktion, einmal voll in sich gekehrter Beschaulichkeit, einmal drinnen, wo mensch es sich auch mit Farben warm und gemütlich macht.

Und.. keine Wortmeldung? Mm – dann bin ich wohl der einzige, dessen Hirn da klingelt?

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Musik beim Schreiben heute:

Joanna Newsom: “YS”, Drag City, 2006

Pantha du Prince: “Black Noise”, ROUGH TRADE, 2008

1x Hand Bagab Wicklung, bitte!

Es gibt da diese sehr in sich abgeschlossene Welt der “Technischen Zeichnung“. Ich hab sie in meiner Schulzeit kennengelernt und, da ich Konstruktionen mit Hilfe der darstellenden Geometrie sehr mochte, mal schön im Gedächtnis behalten. Faszinierend immer wieder, wie man mit bloßem Zirkel, Stift und Lineal bewaffnet gleichmäßige Dreiecke, Sechsecke, Winkelhalbierende und Mittelsenkrechte messerscharf “ermitteln” kann. “Oje”, werden da manche von Euch sicher denken, “Winkelhalbierende”, “Mittelsenkrechte” bä  – na, schwant Euch, was ich mit “abgeschlossen” meine? ;-)

Das hab ich heute auch vor, geht es doch darum, ein erstes anschauliches 3D Handtaschenmodel zu erhalten. Das man so vor sich hin- und herdrehen kann, um Proportionen und Volumen, sprich: ästhetische Tauglichkeit™ zu erkunden.

Dazu brauchts, das weiß ich aus Bubentagen, damals mit Bastelbogen zum Ausschneiden, Falzwillen und Kleber bewaffnet, die: Abwicklung. Den Begriff selber kannte ich damals zwar noch nicht, erfuhr aber by doing, wie sowas aussehen mußte, wenn alle Flächen, aus denen die Burg oder der Turm werden sollten direkt nebeneinander abgeklappt als Papierbogen aufs Ausschneiden warteten.

Ausgangspunkt ist meine “Standard”tasche, die ich im Artikel vom Juni, als ich die Idee an sich erstmals ins Auge faßte, mal selbst bestimmt designt habe: HandBagKit2Das hat ja für die ersten hundert Entwürfe gut gereicht. Um herauszubekommen, ob die Idee trägt. Hat sie nun in 2D. Dann, recherchierend/changierend, entdecke ich, daß die Fendis ihre Taschen im Shop nicht wie alle anderen in Aufsicht und Seitenansicht präsentieren, sondern in Vorder- und, oha: Halbschräge. Wie man so ne Tasche in echt eben an ihrer Trägerin wahrnimmt.

“Sieh da” denke ich, “da hat das Lebenspraktische – wer guckt sich beim HandtaschenCheck die Dinger von straight rechts und links an? – über die technischen Konventionen gesiegt.” Da will ich auch hin.

Und los gehts: zuerst gibts die Flächen der Taschen, vorne und hinten, nach rechts und links geklappt. Meine Spielwiese in Draufsicht bislang. Dazwischen kommen nun Boden, Wände(Seitenteile) und die “Decke”, die den Eingriff beherbergt. Deren Breite oder Breitenverlauf bestimmt die Ausdehnung in z-Richtung der Tasche. Ich lass’ mich als Startpunkt weiterer Gedanken von der Frontform (siehe oben) leiten, die sich nach oben verjüngt und will die Dicke der Tasche als Erstentwurf: ebenfalls konisch.

Nächste Aufgabe: wie lange müssen die Seitenteile sein, damit sie genügend lang sind, um um die runden Ecken herumzureichen?  Zur Ermittlung auf geometrisch-manuelle Art punktiere ich die Rundung (blauer Pfeil) und übertrage während des langsamen Drehens mit der Maus der lila Wand diese Punkte auf sie, um eine möglichst exakt benötigte Länge zu erhalten. Wie Zahnräder, die ineinander abrollen.

Ist diese so ermittelt, kerbe ich zum Kappen an der Stelle, auf die der lila Pfeil zeigt:hbk-printkit_001Ein bißchen Gefummel, das, da meine Photoshop Version keine Hilfe bietet, und daher das Ganze etwas improvisiert abläuft. Also ganz wie am Küchentisch mit rundgeschnittenem Karton, Lineal und Stift. Geht auch. Ich lass einfach etwas überstehen zum Abschneiden.

Es folgt nun das “Trapezieren” der so abgezirkelten Seitenteile (3), das Ermitteln des oberen Kreissegmentes, um dessen Länge (5) die Decke der Tasche (4) zweimal verlängert werden muß. Voilà:hbk-printkit_002Ein grüner Elefant mit Designerbrille & Lippenstift in mauve-orange am Rüssel und aufgeklapptem Verdeck? Maybe. Unerwartete Elefanten kamen ja schon mal vor in meinem pinxographischen Werk …

Mit dieser Vorarbeit hab ich nun eine frisch gewonnene (Druck)form, in deren Flächen ich Testdesigns aufbringen kann, mit den Farben oder fortgeführten Mustern der Seitenteile spielen und mal sehen kann, wie so’n Ding bei einem “Rundgang” wirkt..

Ganz vorne mit dabei ein paar Designs der ersten Stunde:

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“Und die Griffe?” werdet Ihr fragen. “Griffe spielen eine immense ästhetische Rolle bei einer Tasche!”. “Seh ich auch so!” werde ich antworten, “dazu muß ich aber erst noch in den Bastelladen und den nächstgelegenen Aquaristik-Bedarf” ;-)

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Musik beim abwickelnden Schreiben heute:

The Funk Void (zusammengestellt vor lassmichrechnen 14, 8 Jahren):

  1. Liquid Lounge: “Journey Into… Ocean Deep”
  2. Rae & Christian feat The Pharcyte: “It Ain´t Notihng Like”
  3. d´Angelo: “Spanish Joint”
  4. Megashira: “At Last”
  5. Project 2000: “Parallax”
  6. Dzihan & Kamien: “Stiff Jazz”
  7. Q-tip: “Wait Up”
  8. J-Live: “Like That Anna”
  9. Charles: “Fruit”
  10. Brand New Heavies feat. Main Source: “Bonafied Funk”
  11. MJ Cole: “Crazy Love”
  12. Jaffa: “Elevator (Fred Everything´s Afro Loft 2000 MIX)”
  13. Llorca: “I Cry”
  14. Angie Stone: “Baby Slow Down”
  15. The Quiet Boys: “Inside Your Mind”
  16. Underwolves: “Lay Down”

Ich brauch nen Clip!

Es gibt da eine große Lust. Kein Zucken, Umgucken, keinen nervös flackernden Augen-auf-Statistik-schlag, keine OnlineRechereche: nichts  fesselt (m)ein modernes Auge mehr als bewegte Bilder. Und,  je mehr faszinierende Mode|Werbe|Kurzclips gar unter 1 Minute Länge mir da so unter besagtes kommen und mich erstaunt, was man mittlerweile ohne Hollywoodbudget ( schaut mal hier und hier und hier und hier) so machen kann, desto weniger Wunder löst sich da irgendwann der innerliche Ruf:  Ich brauch’ nen Clip!

Für mich immer  wieder LieblingsHerausforderung: etwas Cooles hinbekommen mit vorhandenen Mitteln. In meinem Fall: archivierte (!) oder neue Ideen. Und ein “Lager” an Collectionen. Damit meine ich meine, äh, “Charakteristika” der Requisitenhortung. Genau die ist jetzt nämlich reif.

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Das Dolle an diesen Haushaltsüblichen™ ist der visuelle Verfremdungseffekt, den man durch deren schiere Wiederholung (Stückzahl=Menge) im Bild und bloßes Fotografieren hinbekommt. Natürlich brauchts da im Vorfeld viel Zeit, konsequente Hartnäckigkeit und etwas schrulligen Geschmack, der sich lang angeleint allzeit bereit auf das Sammeln kaprizieren darf.

Hier zum Beispiel und à propos 1. Advent seht Ihr meine über die Jahre erworbene komplettkompakte Weihnachtsdeko: aus drei Teilen. Die steht das ganze Jahr über so in einer Ecke meines Schlafzimmers. Zum Fototermin hab ich sie erst auf ein Brett und dann in die Sonne gestellt – und der linke “Baum” mit den Wendepailletten hat den Schnee auf die Hintergrundpappe gezaubert..62850028Und – falls ich je zu Erwähnen vergaß – da sich der Clip natürlich auf die Handtaschen zubewegen soll, “dürfen” auch PinXoGraphien:nnn-scanp-171201-560e-r5vr2nnn-scanp-171201-560-recollvrlfscreen-160403-320-re2v3nnn-scanp-171130-559b-rec3nnn-scanp-171201-560d-r3vkhbk-nnn-scanp-171130-559-re

..verrührt das mal im Kopf!!

start--560h-meets-310e..und vom frischen Dezember-Einrichterpoodle-des-Monats kommen noch weitere Versatzstücke für dieses Moodboard/ Inspirationen aus dem echten Leben mit HandtaschenHandwerk:

http://theselby.com/galleries/collaborations/the-loewe-workshop-and-senor-loewe-at-home-in-madrid/

http://theselby.com/galleries/kimberly-and-nancy-wu-owners-and-product-designers-of-building-block-at-their-studio-in-los-angeles/

http://theselby.com/galleries/jason-jones-and-mike-feldman-at-their-studio-in-los-angeles/

..drei Links mit erwärmenden Inspirationen: nicht nur feine Waren und ihre Schöpfer, also explizite moderne Produktplatzierung in Bild und Text und Me-Placement, sondern auch – mir spannender – Werkzeuge im Gebrauch, “lehrreiche” Werkstattinterieurs, unerreichbare Sammlerobjekte @ home im Regal, die auch uns nonetheless Genuß bringen und die “richtige” Benennung der URLs ;-)

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Musik beim Nachschneiden am Morgen und Abend danach:

Dinah Washington: “Destination Moon” zum “unter 1 Minute”-Clip oben ;-)

Ital Tek: “Nebula Dance”, Planet Mu, 2012

Fever Ray: “Fever Ray”, V2 Records, 2009

Michael Haydn: “Sinfonie Nr. 23 F-Dur”, Deutsche Kammerakademie Neuss / Johannes Goritzki

Nuancism today – heute: Farbchoreografie en miniature

“Das fühlt sich ja an wie ne Südpolexpedition” denke ich unwillkürlich – trotz grün und umbra – beim Anblick dieses neusten pinxographischen Bildes in einer etwas neuen Technik, in einem neuen, blurred style:nnn-scanp-171119-556b--bwdiKann das am grusligen Novemberwetter liegen, das sich da in meine dadurch emotionale Bildinterpretation reinmogelt? Oder liegts daran, daß mir neulich ein Hörspiel zum Wettlauf zum Südpol 1910-1913 untergekommen ist und ich unerkannte Text-und-Bildsynästhetische Neigungen habe, die nun at work sind? Wer weiß, muß ich testen, stell mal den Wecker, schau nächsten Juli drauf, auf dieses Bild.. Wer weiß, vielleicht krieg ich da (nur) Appetit auf Radieschen-Rucolasalat..

Eine weitere, ebenfallsig wilde Mischung von heiß und kalt, Draußen- und Drinnenfeeling hier:nnn-scanp-170816-522b-r6bwlnnn-scanp-171027-546c-r5vnrDa ich diese Kombinationen von Bildfärbung nur sehr selten in meinem Gedächtnis “führe”, ergibt sich beim Anblick solchser Bilder immer ein Gefühl der.. Irritation, der Entfremdung, der Wirklichkeitsverbiegung, der Unwirklichkeit.  Ganz anders als bei dem da unten (ebenfalls made November ’17): nnn-scanp-171114-554e-r4vnrDas ist Wärme, Draußen, Weite, Meer, Erde, Exotik.. also: ein Wiedererkennen, eine Resonanz! optische Wärme!

Und (fast) alles machen… die Farben!

Grad eben – da nämlich fiel mir der heutige Titel ein – hab ich das neue pinxographische Deckblatt hochgeladen, ebenfalls keine dieser beiden Hälften des Diptychons 2 Wochen alt:

Na – wie würdet Ihr die Temperatur, die Ausstrahlung, die Atmosphäre der beiden Hälften beschreiben? Link:  angenehm? Beruhigend? An der Schwelle zum Kühlen? Rechts: der GelbAnteil – sowohl oben als auch unten -  macht warm, aber irgendwie unangenehm? Fühlt sich an wie Gegenlicht, Gegenhitze? Die zerfransten Figuren und Umrisse tun das ihre dazu? Ich antwortete: ja, so geht es mir beim Schauen.

Und wie wirkt der MischAnblick beider im Ensemble?  Mmh…

OK, wieder zurück zu colourstrange: nnn-scanp-171114-554c-r4vr5ich frage mich  jedes Mal, wenn eine solche Mischung gelingt (digital, in der gemalten Papier-und-Farben-Version hab ich das noch nicht geschafft): warum finde ich das so komisch? Liegt es vielleicht daran, daß persönliche Farbklischees verrutschen, daß Rosa plötzlich kalt, gelb feindlich und graubraun foghaft alienhaft rüberkommen? Eben durch die Kombination dieser Bauteile auf einem Rechteck?

Und was tun dann diese ebenfalls vergangene Woche auftauchenden Knaller in Bonbonfarben mit uns?nnn-scanp-171112-552f-r2vr2nnn-scanp-171119-556e-r2vr7nnn-scanp-171114-553-r4vr4 nnn-scanp-171114-554f-rvnorDa geht einem doch das “freundliche Herz” auf, oder? Und all das binnen Stunden und Tagen Arbeit an Bord. Was soll ich sagen: genau diese Bandbreite ist es, die mich immer weiter lockt: diese der Technik sei Dank einfachste Möglichkeit, per Schieberegler feinste Nuancen in der Farbchoreographie zu “ertasten”- beim Schieben “wandern” die Farben “durch” das Bild – und alle erschmeckten Sensationen schnell zu sichern sprich snapshotten. Wichtiger weiterer begünstigender Faktor: Speicherplatz kostet fast nix mehr, so kann ich alle impulsiv auffälligen™ Versionen dabehalten:

kids_i_shrunk_nnn556-collectionSehen doch alle super strong aus, oder?! Aber auch die gedeckte Abteilung hats in sich:

kids_i_shrunk_nnn554-collectionMerkt Ihr – in klein kaum auffällig, in groß – ob Ihr es glaubt oder nicht – drastisch anders..

Fazit des Tages: nicht (nur) die Farben sind es, sondern das emotionale Potential, die Tauglichkeit, Echos und Stimmungen zu erzeugen sind es, die immer wieder erstaunen, immer wieder aufs Neu gespannt machen, was das nächste (Mal)Experiment bringen mag.

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Passende Musik beim Färben heute:

Tamba 4: “We And The Sea”, A&M, 1968

Original Soundtrack: “Jackie Brown”, Maverick, 1997

Disclosure: “Settle”, ISLAND, 2013

The Rolling Stones: “Mixed Emotions”, Album: “Steel Wheels”, 1989

Adam F: “Colours”, Blow Up, 1997

Die Handtasche als Visitenkarte

Ja, ja, ich hätte ebenso gut schreiben können: «das Auto als Statussymbol». Damit wäre derselbe Neuigkeitsgehalt erreicht.. Bei mir und heute ist es allerdings etwas mehr twisted: ich platziere die frisch “ausgestanzten” Handtaschen des Tages auf der neusten Visitenkarte: v-karte-pinxography_2017-11Diesen im unaufgeschnittenen Zustand krudbunten Vierernutzen hab ich mir seit der letzten “Generation” Karten – ich lasse immer zehn davon auf Fotopapier abziehen -  angewöhnt, um mehr Auswahl im Portemonnaie dabeizuhaben. Damit die, denen überreicht wird (die Be-Überreichten? die Bereicherten-Üb?), nach Tageslaune aussuchen können. Soviel Visite/Abkartung muß schon sein..

Und zum Betreff hat mir Señor Ralph H. – Danke schon wieder! – den Link auf the www.businessoffashion.com/articles/opinion/the-psychology-of-the-designer-handbag  geschickt. Wowy!

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Musik beim Schreiben heute:

The Modernist: “Kangmei”, Popular, 2003

Beady Belle: “Closer”, Jazzland, 2005

LEVEL 42: “World Machine”, Polydor, 1985

WerbeClips als Rachenputzer

Sechzig Sekunden. Das wäre mein Limit, würde ich in einem Interview gefragt, wie lange ich Filme ertragen kann, ohne mich zu langweilen. Werbefilme, versteht sich.  Solche mit Story halt’ ich länger aus – man will ja wissen, wie’s ausgeht nach neun Minuten fünfundzwanzig  ;-) MusikClips? Gerne ein Stück länger! Spannende Spielfilme Making-Ofs am längsten (dazu demnächst mehr in der Kategorie The Making Of The Making-Of).

Heute drei plus1 Clips in dieser kategorischen und irgendwie auch wörtlich chronologischen Reihenfolge:

1. Werbung: Schade:  RankinFilm gibt gab sich die Ehre in aller Kürze (32 Sekunden) ist ab sofort offline. Die über doppelt so lange und dagegen echt langatmig wirkende 1:15 Version als Trost hier:

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Dazu der Artikel: How Does Hunger Magazine See JIL SANDER? auf designscene.net

2. Find-ich-auch-youtube Kommentar:” i just cant believe the luxury brand has a funny commercial”
(Lanvin Fall 2011 Campaign Movie) (60 Sekunden inkl. Vorhang)youtube-embedding-memorial-

- Zur Auflockerung in 3:59 mein favorite MusikClip derzeit. Angesichts dessen man sich fragt, was fünfzig Jahre (elektro-)technische Entwicklung denn so bewirkt haben , wenns doch auch so geht: New Order‘s Hit aus dem Jahr 1983, auf 30er Jahre Instrumentarium gespielt:

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Abschluß: der längste Clip des Tages. Mit  kompakter Handlung, Dramaturgie, dem  fürs Genre klassischen Spiel mit der Vorstellung des Zuschauers- ein kompletter Kinoabend in klein.. ein Thriller in schmalen 9 Minuten 25 . Plus FluchtAuto -  ebenfalls: mini..

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Parallele in der Literatur: wie schreibt doch ein Herr Kerr (1867-1941) so schön: «Aus einem Gedanken macht der Stückmacher ein Stück. Der Schriftsteller einen Aufsatz. Ich einen Satz.»

PS.: wer sich für die “Geschichte” dieser youtube-Einbettungs-Ersatzbilder interessiert, hier die Story dazu.

Plötzlich, nach 541 Blättern….

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H(G)appiness is a warm gun. Stellt euch mein Erstaunen vor angesichts dieser allerneusten Werke aus dem PinXoGraphischen Universum! Obwohl klar verfolgbar seit zwei Jahren in einer durchaus organisch zu nennenden Fortentwicklung,  stellen diese beiden Bilder vom Blatt #542 für mich  einen neuen flavour, eine neue Stufe dar.

Warum? Nun, die Durchmischung von Gezeichneten und digital Umfärbten hat einen neuen Punkt der Verschmelzung, der Verquickung erreicht, die mich entzückt. Ebenso erscheint hier eine erste, lang gesuchte sorglose Leichtigkeit in der Strich- und “Wolken”führung, die ich in älteren Blättern vermisse. Vermisse, seit ich diese Bilder ermalte & erklickte ;-)

Euch bietet sich hier die zwei-Variatonen-zum-Bessergefallen-Version (also, ich kann mich nicht entscheiden), an denen man direkt die  heftigen Ausstrahlungs-Unterschiede-durch-Farbverschiebung sehen und erleben kann: warm/kalt verlagern sich dadurch innerhalb der Bilder und ergeben einen fühlbar anderen Eindruck. Ein Mix im Remix sozusagen.

Ebenso verquicken sich die bislang getrennt “abgehandelten”  wahrgenommenen Themen Blumen, Gestrüpp, Landschafts”erfindung”. Gar die stilistischen Unterschiede zwischen manueller Strichführung und geklickten Prismenformen treffen hier innerhalb eines Bildrechtecks aufeinander… Yeah!

Und ich dachte schon, dieses Thema liefe langsam aus, wäre nun nach zweieinhalb Jahren Bespielung erschöpft, brächte keine neuen Sensationen mehr..

Doch da – ich hab diesen Artikel vor vier Wochen angefangen – plötzlich! Nach 548 Blättern:nnn-scanp-171105-549g-r6v91…und grad eben pinxographiere ich das 550ste: nnn-scanp-171107-550-r8vrcnnn-scanp-171107-550d-r3vr2nnn-scanp-171107-550b-r5vr6nnn-scanp-171107-550b-r3
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Musik beim Schreiben und Staunen heute:

Ultra-Lounge: “Mambo Fever”, Capitol Records,  comp. 1996 (all time fav: Que Rico el Mambo – Version reichlich egal…)

Pat Metheny: “Secret Story”, Geffen, 1992

Neneh Cherry: “Homebrew”, CIRCA, 1992

Little Dragon: “Machine Dreams”, Peacefrog, 2009

Johan Severin Svendsen: “2. Norwegische Rhapsodie”

Boom! ‘Errang! & Feuerwerk!

November an der Tür! Da helfen a) stimmungsvolle Grauherbstbilder, die auf die Jahreszeit #4 einstimmen, ästhetisch versöhnen, gar: aufs Farbschwindende neugierig (!) machen:

Hier zuerst mein all time Gestrüpp-Lieblingsfoto, darunter sogleich ein stark  konkurrierender “Neuzugang” – beide keine hundert Meter voneinander, dafür aber gefühlte fünfzehn Jahre “entfernt” zueinander aufgenommen.

Lokation: Rheinkilometer 424.1082001257310030Und dann.. b) natürlich:

FARBEN!! FEUERWERK!! Blatt #547!!

Dazu verschlinge ich mit den Augen parallel zwei überaus passende und überragend informative Farb(en)bücher: sämtliche Vincent Van Gogh – Werke in Farbe und einem Buch und 73 Farb”besprechungen” von Kassia St. Clair: Stories von Bleiglätte-plus-Zinndioxid, von den Blütenblättern des crocus sativus, der handgemalten Gladzor-Bibel, vom Hautfarben-Projekt von Angélica Dass sowie dem grandios besänftigend eingesetzten Baker-Miller-Pink brachte mich schon zweidrittelweit – in drei Nachtschichten und zwei Büchern!!

Wie immer nota bene: alles gemacht/geknipst und pinxographiert ohne Mitwirkung irgendwelcher Drogen – mußte man ja bei viel bunt schon immer dazu sagen – seit den 70ern ;-) Es sei denn, man ist Farbfotograf oder -in und macht das beruflich (voilà zwei überbunt herausragende Beispiele vom letzten Artikel..)  ;-)

Kerrang! Blatt #546!! Tiefsee!!nnn-scanp-171027-546-recolldann zwei mal vom Blatt #542..nnn-scanp-171008-542g-rec18 nnn-scanp-171008-542-r4vr5.. und, zur Tasche upgecycelt (geupcycelt?) fast auf den Tag ein Jahr alt: eine wahrhaftig royale Clutch, folded 5-way, back from sheet #403:hbk-ysp-scanp-161105-403c-mIn der Pflegeanleitung des Täschchens könnte stehen: “Reinigen Sie sie schonend, damit die Farben und Symmetrien so erhalten bleiben wie im Mirrorcityfilm von Señor Shainblum”..

Wem das dann doch zu kickstartermäßig knallig ist, der mag sich die Doku des Herr Wenders zu Leben & grandiosem Foto-Lebenswerk des Herrn Salgado in der ARD-Mediathek noch sieben Tage anschauen. Mach ich auch grad ;-)

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Musik zum Feuerwerk (die Boomerang-Airline ist im ersten bunten Bild unten links mal 5, in case nobody noticed…):

Bo Saris: “Gold”, DERAM, 2014

Potsa Lotsa Plus plays live Eric Dolphy’s “Love Suite”

Gesucht: HANDTASCHENTRÄGERIN. Typ: HIGH CLASS.

Tja, nun hab ich schon mal diese Idee mit den Taschen-aus-Bildern, aber wie weiter?  Ermutigende Feedbacks und meine extrem entfachte Entdeckerlaune lassen mich flitzbogenmäßig daran herumspinnen: wie diese Geschichte nun weitergehen soll, was aus dieser Idee - Material gibts ja  in abundance - heraus möglich werden könnte, was sich als next step anböte, wie die Handtaschen und Clutchbags gar konkret drei D ins Leben treten könnten, von der Produktions- und Distributionsseite als auch vom Marketing. Da die ersten beiden Punkte weitreichendere Überlegungen und Dritte-mit-Know-How einbeziehen müssen – Hilfe! mir fehlt Kompetenz – sowohl als auch! -  legt mir meine häufige Beschäftigung mit Außenwirkung, Medienkompetenz und Marketing-Geschichten erstmal folgendes nahe – sprich: kann ich jetzt und hier machen:

Es geht nix über einen 1A Serviervorschlag, ergo: Bilder müssen her.

Und zwar nicht nur Bilder der bloßen Taschen(entwürfe), die gibts ja schon, nein – die Umgebung, das Rundherum muß stimmen, um den passenden Geschmack des Außergewöhnlichen Lebens™ mit ihnen ;-) zu ergeben, auch und gerade bei so erstmal spinnerten Ideen wie… Abstraktes zu Handtaschen. Die gibts zwar bislang nicht als physisches Objekt, die dazugehörige Präsentations”haltung” kann aber schon mal projektiert = ausgehirnt werden und lautet: keine Handtasche ohne Handtaschenmodelfoto, no desirable bag to schlepp without the flavour des coolen, luxuriösen, exquisiten Lebens dazu.. Das bedeutet aus der Sicht des Vermarkters: eine Tasche ist nix ohne “entsprechende” Präsentation. Und da die Idee, etwas Toppes zu (er)schaffen, sexy ist, helfen nur die besten Zutaten™. Also warum nicht gleich

Supermodels. Fotografiert in Superposen und -Klamotten von Weltklassefotografen in unüberbietbarer Umgebung????

Die digitalen Zauberkräfte @ home und die Bilderflut im Netz als wohlfeiler nudge. Nix is easier. Aber wie starten? Wo perfekt passende Ideen herkriegen? Nun, man beginne in aller Schlichtheit der Idee mit der… Supermodelsuche. Then you quickly bump into … Emily DiDonato, Barbara Palvin, Doutzen Kroes, die Hadid-Schwestern, Rihanna, Kim K., … und die üblichen, weltweit operierenden verdächtig Hochglänzenden… Auch ne Idee: wikipedia.org/List_of_most_followed_users_on_Instagram

Da ich aber eine eingefleischte Abneigung gegen Hitparaden i.e. das allzu Offensichtliche habe – es ermüdet mich (etwas, das niemals passieren darf) – und ich schon Erstaunliches beim BildErStöbern auf “kleinen” Blogs entdeckt habe, starte ich eine Etage tiefer ..bei den “Oberen Zehntausend” der modernen Modeseiten, also den Online-Mags/Blogs: schnell gefunden sind in unsortierter Reihenfolge, gar mit hauseigenem claim in «…»

Ganz vorne bei mir, (denn) die sind etwas dreister/doller:

und zur dedizierten “Personalsuche” findet sich: inoubliablemodelarmy.com, premiermodelmanagement.com, marie claire modelsuche. Oder simply theones2watch.com. Da ist dann Personal und Styling und exquisite photographic craftsmanship in einem Knäuel  genau im gesuchten Mix – super B!
Hey! Serendip! Ein echtes Schneiderblog: patternvault.files.wordpress.com

In frisch erwachtem Jagdfieber stoße ich dann irgendwann auf diese neuartige Plattformen wie lundlund.com, die “full production service, casting & art buying.” anbieten. Oder das Amsterdam-Berlin. Claim: “Wir wollen Populär-Kultur schaffen: keine Werbung, sondern Inhalte, mit denen man sich gerne auch eingehender befasst“. Aha und so so: ganz klar ein neues UntersuchungsObjekt für meinen MedienkompetenzVerein :-)

Nach all den Aficionados und ihren bunt zusammengewürfelten liebevoll mit viel Herzblut editierten Online-Werkschauen kann man nun einen Blick auf die ( in dieser Hinsicht “armen”, im corporate design gefangenen) Klassiker werfen: Harper’s Bazaar, hier vielleicht die Abteilung “street fashion”VOGUE (…Korea zum Beispiel, steh ich drauf und: kann man per google-fundsache hier auch noch um große Bilder “schröpfen”), ebenso wie Marie Claire , l’OFFICIEL , ELLE , Vanity Fair Abteilung “fashion” und, jaaa, da will ich keine Widerworte: Hennes & Mauritz – schließlich gehts hier um die Qualität der Fotos, nicht um die Hochpreisigkeit der Couture..

Weiterhin ”kümmern” sich noch folgende Personengruppen ums Thema Mode:

“the Sartoralist”  Scott Schuman , “Facehunter” Ivan Rodic  als Ur-StreetFashionBlogger -  logo. Und, frisch entdeckt susiebubble gleich hinterher.

Naheliegend auch, bei den dafür einschlägig berühmten Fotografen anzusetzen: dick AnschauungsMassse kriegt man, wenn man “Peter Lindbergh for Vogue” googelt. Zusätzlich: die Such-Tools auf “farbig” stellen. Patrick Demarchelier. Steven Meisel. Mario Testino, Gilles Bensimon. (to be continued)..

Schnell ergoogelt sich auch die neue Fotografengeneration: Elisabeth Frang, Julia Noni, Liz Collins, Emma Summerton, Yana Bardadim, Luigi & Daniele + Iango, Warren Du Preez & Nick Thornton Jones, Elizaveta Porodina, Luis Monteiro, Nicole Bentley, Josh Olins, Iga Drobisz, Filippo Mutani, Ezra Patchett, Thomas Whiteside, Nhu Xuan Hua, Kim Bo Sung, Giampaolo Sgura, Kiki Xue, Zee Nunes, …

Und natürlich ebenfalls die Vorväter: mir neu der Herr Jacques Henri Lartigue (1894-1986)

Ebenfalls super anregend, mir für die Taschen aber zu weit im OFF: die Coops von Nick Knight und Alexander McQueen

Und bevor man, ebenfalls naheliegendst, länglich erst Agenturen sucht & die dann durchforstet mein Tipp: einfach nach “new faces” model ne schnellfertige Bildersuche starten.

Und wenn man das alles durch hat, gibts noch die Was-tragen-die-Modells-in-ihrer-Freizeit?-Abteilung. NATÜRLICH gibts da auch Fanblogs zu wie stylebythemodels.tumblr.com

Ein wenig beachteter Quell von Geschmack und Ästhetik: die Stylisten. Gefunden hab ich Daniel Gonzalez Elizondo: dgestylist.com die schnelle Übersicht hier. Models finden sich auf der Seite von helenreavey.com. Oder Monsieur Olivier Schawalder – “ein fleissiges Bienchen”  kann ich da nur eine Kollegin zitieren, wenn man diese vielen Fotos sieht..

Selten, doch ungeschlagen im Aufmerksamkeit-Ranking, weniger passend zu meiner heutigen Hausaufgabe: Styler, die alles in einem sind: Model, Fotograf, Editor und Art director fürs eigens editierte (Katalog-zum-Warenkorb)Outfit. Lest doch mal den (englischen) Artikel  über eine gewisse Pernille Teisbaek. Oder Micah Gianneli mit”ihrem” Fotograf onpoint.photo

Bleibt noch das Kriterium “Unüberbietbare Umgebung“. Harpers Bazaar, Vogue, L’OFFICIEL, ELLE und die anderen angestammten Klassiker halten es hoch, das opulent-luxuriöse Setting. Und wenn man die obigen Bildermassen der “Modernen” so durchklickt, mit all dem unablässig kokettiert gestateten “natural light” Anspruch ist mein Eindruck: die zeitgenössische FashionFotografiererei hat stark verloren. An essentiellen Zutaten eines herausragend opulenten hi class Modefotos. Zu sehr ist (mir) der moderne Street Photography-Style eingezogen: fast immer mit Hauswand und Trottoir als Hintergrund… Gähn… OK – ganz klar eine Budgetfrage. Und alle wollen dabei sein. Aber suboptimal für die “gehobene” Bildgestaltung. Ich habs da lieber etwas üppiger  – gebt als Anhaltspunkt  theartoftheroom.com in die Suchmaschine. Oder (den klassischen) Aaron Slim.. Oder expressionistischer, knalliger. N Cocktail aus Yeste und Rodney Smith (1947-2016)

Fazit Recherche: im Jahr 2017 besteht die Herausforderung nicht im Finden, sondern komplett in der Auswahl, die man unter den Massen der auf Fingerklick zur Verfügung stehenden Anregungen treffen muß.

Jeder also sein personal fashion/photo/style editor.

Und wenn Ihr dieses Posting heute übertrieben bilderoverkillig («wer soll sich bloß das alles angucken??») findet, kann ich nur nach 2012 weisen & sagen: «Zeit sparen durch VieleBilder gucken». Was? Genug gelesen für heute? OK, gibts auch als MusikClip… Moment… der ist noch besser!

Nadann wollnwermal…

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Musik beim Mode Schauen heute:

Stereolab: “Dots And Loops”, DUOPHONIC, 1997

The Chemical Brothers:”Dig Your Own Hole“, ASTRALWERKS, 1997

à propos “way too sexy”*: Right Said Fred: “Up”, TUG Records, 1992  smiley-blush

Kungs vs. Cookin’ On 3 Burners: “This Girl” (heute 270.627.682 Aufrufe – “Musik ist der Joker im Internet!” (Zitat futuremusiccamp-Redner Youtube Mannheim 2016)

M.I.A.: “Arular”, Interscope 2005

Boozoo Bajou “Dust My Broom”, K7, 2005

David Byrne: “Rei Momo”, SIRE, 1989

Disclosure: “Settle”, ISLAND, 2013

John Scofield Band: “Überjam”, Verve, 2002

Seelenluft/Synchronschwimmer EP:  “Silvercity-Bob Meets Acapulco 11″, Kleinrecords, 2001

The Solid Doctor: “Beats Means Highs”, Pork, 1996